Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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Beiträge mit dem Tag 248 auf Warrior Cats Keine10Thema: WindClan Lager
Luzifer

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   Beiträge mit dem Tag 248 auf Warrior Cats I_icon_minipostThema: WindClan Lager    Beiträge mit dem Tag 248 auf Warrior Cats I_icon_minitimeSo 8 Jul - 16:34

» Rang und Clan: Stellvertreter im WindClan
» Alter: 50 Monde
» Statur: schlank, kräftig, scharfe Krallen
» Augen: Himmelblau
» Fell: Graubraun, kurz
» Fellmuster: schwarze Tigerung; schwarze Ohren und Schweif; weiße Umrandung um die Augen, sowie weißer Kinn, Hals und Bauch; weiße Pfoten, außer die rechte Vorderpfote
» Beziehungen: Abendsonne(Bruder); Vipernfluss(Neffe); Fuchsherz(Schwägerin); Wolkenstern(Ex-Mentor); Bussardkralle und Adlerstolz(Ex-Schüler)
Falkenjäger
Fahr für Infos mit der Maus über das Bild
:: zum Steckbrief :: Titelmusik AN || Musik AUS ::


Post No. #248 :: Chapter #5 ❝True Determination❞




//Am Besten immer mit @Luzifer taggen. Ich bekomme nämlich durch meine Verpeiltheit nicht mit wann gepostet wurde und dachte die ganze Zeit das mit Bachsprung noch gar nicht geschrieben wurde. Sorry//

Aufmerksam lauschte Falkenjäger den Worten der Kriegerin zu. Fair behandeln und nicht immer die selben Krieger bevorzugen und auf Patrouille schicken. Das war ein gutes Argument, dachte sich der Kater und fühlte sich von dem Lob der Kätzin geehrt und motiviert. Bei der Aufstellung der Patrouillen war es ihm bisher immer wichtig, dass ein Schüler mit seinem Mentor dabei war, damit das Training nicht zu einseitig verlief. Es war jedoch schwer eine gute Balance zu finden. Wenn man zu viele Katzen losschickte war das Lager unsicher und so wie es jetzt war, gab es trotzdem Katzen die vermutlich unzufrieden waren. Bachsprung kommentierte, dass sie die freie Zeit nutzte um sich zu sonnen oder mit anderen Katzen die Zunge zu geben oder mit ihnen zu reden. Beziehungsaufbau, dachte sich Falkenjäger und sah darin sein eigenes Problem. Wann hatte er sich wirklich mit seinem Bruder unterhalten oder mit einer Katze die Zunge gegeben? Er selbst gibt sich große Mühe keine Fehler zu machen und für alle da zu sein, jedoch war er in den meisten Fällen eher unerreichbar für viele Clanmitglieder. Umso mehr tat es gut sich mit der Kriegerin zu halten und endlich nach Monden wieder Kontakte zu knüpfen. Vielleicht war dies auch der erste Schritte wieder Freundschaften zu finden, von denen der Stellvertreter nicht wirklich viele hatte. Seine ehemaligen Schüler waren seine Freunde und sein Bruder irgendwo auch. Vielleicht auch Wolkenstern? Aber mit all diesen Katzen hatte er auch direkt etwas zu schaffen gehabt. „Vielen Dank für deine Meinung, Bachsprung. Ich habe vermutlich nur so viele Fragen, weil es nicht gewohnt bin 'Freizeit' zu haben. Verzeih mir daher meine direkten Fragen. Zur Abwechslung darfst du auch mal Fragen an mich stellen, wie wäre das?" Ob Bachsprung Fragen hatte? Vielleicht ein paar persönliche Fragen an ihm?


Auf der Lichtung bei Bachsprung

Erwähnt: Bachsprung
Spricht mit: Bachsprung
Postpartner: @Federschwinge



(c) by Luzifer

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Fate

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   Beiträge mit dem Tag 248 auf Warrior Cats I_icon_minipostThema: WindClan Lager    Beiträge mit dem Tag 248 auf Warrior Cats I_icon_minitimeMi 28 Jun - 22:01


Wolkenstern

Anführerin ||  Windclan  ||  #248

Stille legte sich über die zuckenden Ohren, jene verzweifelt versuchten Geräusche zu empfangen. In dem gesunden breitete sich langsam ein stumpfer Ausdruck aus, überdeckte die rasende Trauer, überschwemmte alle Zweifel. Nur noch das Herz dröhnte unnatürlich laut in meiner Brust, so als ob es gänzlich zerspringen wolle. Grauer Stein überzog meine angespannten Züge, fror es in Müdigkeit ein. Weshalb fühlte ich mich plötzlich so zerschlagen? Mir schien jegliche Emotion abhandengekommen, lediglich eine leere Hülle. Nach wie vor hielt ich den beschatteten Blick Richtung Wand gelenkt. Worte klangen plötzlich unglaublich dumpf. Einzig und allein wuchs in mir das Verlangen bei Mondjunges zu sein, sie wenigstens noch einmal in voller Lebendigkeit erblicken, mehr wollte ich nicht. Ratlos sah ich dem Kater ins Gesicht, ich konnte ihn nicht mehr hören. Zwar bewegten sich hektisch die Mundwinkel, doch kein Ton durchschnitt die Stille. Die Trauer hatte mir meine gesamte Kraft geraubt, das Brennen in meiner Brust wurde mit einem Schlag stärker. Bald breitete sich das Gefühl eines rasenden Infernos aus, beinahe unerträglich. Im Hintergrund saß Nebelhauch. Was wollte sie hier? Schattenläufer wandte sich scheinbar in Zeitlupe ab, begann ein Gespräch mit der Heilerin. Sachte ließ ich den Blick weiterschweifen.
Auch Adlerpfote war vor Ort, er saß zusammengesackt in der Ecke, die Pfote über dem Köpfchen zusammengedrückt. Wo lag das Problem? In dieser schweigsamen Welt erreichte mich keinerlei Information, allerdings verspürte ich keinen Bedarf zu Reden. Ich wollte einfach nur meine Ruhe. Langsam senkte ich den Kopf Richtung Boden, dort sah ich den silbergrauen Körper meiner Tochter. Ach ja… Dröhnende Paukenschläge, die einst mal Herzschläge waren, brachten die Trommelfelle meiner Ohren schier zum Platzen. Der Schmerz arbeitete sich quälend die Luftröhre hinauf, Lungen brannten unter dem Sauerstoffmangel. Was passierte hier eigentlich? Lange hielt ich verwirrt inne, weil ich nicht wirklich realisieren konnte was mit mir geschah. Auf einmal erlosch der harte Takt, Stille breitete sich in meine gesamten Körper auf. Erst überkam mich Erleichterung, endlich beruhigte sich mein Herz, trotzdem wollte dieses Brennen nicht verschwinden. Irritiert griff ich mir mit der Pfote an den Brustkorb, erspürte keinen Herzschlag. Taubheit ergriff meine Gliedmaßen, betäubt fiel die Pfote auf den Boden. Weit riss ich das gelbe Auge auf, die Gleichgültigkeit verschwand, stattdessen sickerte pure Angst durch. Ein hoher Tön begann unerträglich in meinem Schädel zu pfeifen. Gedanken begannen sich langsam im Luft aufzulösen. Nach wie vor bewegte sich alles in Zeitlupe. Nach Luft schnappend sperrte ich die Kiefer weitauseinander.
Allmählich begann ich zur Seite zu kippen, manisch hielt ich den Blick fest auf Schattenläufer gerichtet. Das Brennen entflammte zu einem wahren Brand. Noch im Fall bewegte ich die Lippen, rief leise den Namen Schattenläufer. Es tut mir so leid…Mit einem harten Knall kam ich schließlich auf dem Boden auf, der Kopf bettete sich direkt neben Mondjunges. Kurz noch krümmte ich mich in einem letzten Akt zusammen, da ich kaum mehr Kraft besaß gegen den Tod anzukämpfen. Eisige Ruhe überzog mein einst so verspanntes Gesicht. Aus dem halbgeöffneten Auge troff eine noch verbliebene Träne, versickerte in dem Fell der toten Tochter. Alles in mir entspannte sich. So lag ich also neben Mondjunges, von der eigenen Trauer getötet. (Stress-Kardiomyopathie-Syndrom)
Das erwachsene Junge:
 

Angesprochen
Mondjunges, Rosenjunges, Eulenjunges & Grünjunges
Erwähnt
Regensturm, Grünjunges, Rosenjunges, Eulenjunges, Nebelhauch, Schattenläufer, Sturmpfote & Adlerpfote

@H a b i c h t f l u g
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   Beiträge mit dem Tag 248 auf Warrior Cats I_icon_minipostThema: WindClan Lager    Beiträge mit dem Tag 248 auf Warrior Cats I_icon_minitimeMo 26 Jun - 23:33


Wolkenstern

Anführerin || Windclan || #248

Von seelischen Pein erfüllt kniff ich fest das gelbe Auge zusammen, selbst unter dem geschlossenen Lid quollen Tränen hervor, flossen ungehindert über die Wange. Ich spürte wie sich langsam die Nähte an meine Herzen lösten, die Schattenläufer vor vielen Monden durch seine Anwesenheit zusammenfügte. Drohte ich erneut in die Dunkelheit abzurutschen? Den bösen Gedanken zu verfallen, die mir den Spaß am Leben nahmen? Zitternd glitt der Atem aus meiner Kehle, daraufhin drückte ich das Gebiss aufeinander. Ich wollte diesem Leid nicht mehr gerecht werden, doch hielten mich immer noch sieben Leben auf der Erde gefangen. Dem Schmerz nicht nachgeben? Den Pflichten nachkommen…? Leises Wimmern drang aus meinem gebrochenen Herzen, durch die Seele zogen sich tiefe Furchen. Als ich den leeren Blick auf Schattenläufer richtete sah ich die hervorquellenden Tränen. Scharfe Nadelspitzen trieben die Luft aus dem Brustkorb, das Atmen fiel mir unglaublich schwer. Tonlos aufjaulend rammte ich das nässende Gesicht zwischen die Vorderpfoten. Lediglich die bebenden Schultern verrieten meine stumme Weinerei. Der Kater wollte nicht aufgeben, sah er nicht, dass es zu spät war? Mich hielt nichts mehr hier, so dachte ich zumindest im Moment. Fast jedes der eigenen Jungen hatte ich überlebt.
Allein diese bittere Tatsache trieb mir noch mehr Flüssigkeit in die Augen, schweigsam schrie ich in das warme Halbdunkel hinein. Schattenläufer versuchte mir zu widersprechen, betitelte mich als eine Anführerin, die nie in ihrer Rolle versagt und immer wahre Größe gezeigt habe. Jeder Clan zollte Respekt, sah man vom Schattenclan ab. Weiterhin solle ich nicht aufgeben, selbst mit den schrecklichen Dingen, jene mir widerfahren waren. Ich hätte sie nie durchmachen sollen. Der Rest begann in einer undefinierbaren Masse zu verschwimmen. Die Namen meiner Jungen hörte ich deutlich heraus. Für sie musste ich Stärke zeigen? Damit beide womöglich binnen der nächsten Monde auch noch starben, mich verließen, so wie es alle anderen taten? Ausversehen entkam mir ein bitteres Lachen, welches gedämpft zwischen den Pfoten hervorkam. Langsam hob ich den Kopf, ein müder Ausdruck lag auf den angespannten Zügen. Weitere Sätze wurden an mich verschwendet, Adjektive genutzt, jene ich überhaupt nicht würdig war. Weshalb quälte mich Schattenläufer so? Nichts von dem traf auf mich zu. Eine Mutter brachte ihre Jungen durch, so dass sie ihr Leben aufnehmen konnten. Bei mir starb eines nach dem anderen. Eine Gefährtin bot dem männlichen Part ihre Unterstützung, ich fiel ihm eher zur Last. Als Anführerin konnte man mich ohnehin abstempeln. Falkenjäger übernahm den größten Teil, ich war nutzlos.
Schnaubend verzerrte ich das Gesicht, schüttelte heftig den Kopf. Anscheinend sah der schwarze Krieger hinter jedem schlechten Ereignis eine Komponente, welche einem weiter im Leben brachte. Mondjunges würde nicht wollen das ich aufgebe, zum wem solle sie sonst aufsehen? Ich sei ja immer ihr großes Vorbild gewesen. Schluchzend drückte ich den Schädel an meine Brust, starrte mit aufgerissenen Auge zu Boden. Mondjunges‘ Tod schmerzte gewaltig. Solange war ich von Verlusten verschont geblieben, jetzt traf es mich umso härter. Das kleine Weibchen schlief nun für immer. Die Welt würde sich weiterdrehen, ohne sie. „Nichts von alledem stimmt, ich habe es nicht einmal geschafft all meine Jungen bis zum Schüleralter zu erziehen. Sie sind immer vor mir gestorben. Es ist ein schreckliches Gefühl die eigenen Kinder zu überleben, immer und immer wieder. Man lebt in seinen Alltag hinein…wird von den Verlusten gequält, es hört einfach nicht auf, ich werde wahnsinnig. Der Tag wiederholt sich, die Schwärze nimmt zu. Adlerpfote und Sturmpfote…wer weiß schon…ach ich will gar nicht daran denken.“ Heißer kroch ein Lachen aus meiner Kehle und verteilte sich brüchig im Anführerbau. „Besser wäre es man nehme mir all meine Leben, ich halte dieses nicht mehr aus.“ Aus glasigen Auge starrte ich an Schattenläufer vorbei. „Wofür lohnt es sich jetzt noch zu kämpfen. Alles ist vergänglich, jedem den ich je meine Zuneigung schenkte zerbröckelt unter meinen Pfoten und ich? Ich bin immer noch hier, leide still, verschwinde in der Trauer. Ist das meine Zukunft? Selbst du musst in meiner Nähe Trauer ertragen, auf mir lastet ein Fluch, der Sternenclan bestraft mich für meine Existenz.“ Kurz verharrte ich ihn Schweigen ehe ich das Maul zu einem gewaltigen Schrei öffnete: „Weshalb quält ihr mich immer noch? Warum Katzen, die euch nie etwas getan haben? Was wollt ihr damit bezwecken? Mein Leben zerstören? Dann seid ihr nicht weit…“ Knurrend bohrte ich die Krallen in den Boden, zwischen den Pfoten ruhte der Leichnam meiner Tochter. „Ich…muss mich fern von meinen Jungen halten…ich bringen nur Unglück über sie. Was anderes bleibt mir nicht übrig“, murmelte ich wirr vor mich hin. In meiner irren Trauer bemerkte ich nicht einmal die Verwirrtheit meiner Sätze. Lediglich sah ich die Schwärze in meiner Seele. Im Anführerbau lag nur noch ein Schatten, der einst die stolze Wolkenstern darstellte. Das Weibchen lag in einer stillen Blase, neben ihrer Tochter Mondjunges, beide schliefen friedlich nebeneinander, fort von der schrecklichen Realität.

Angesprochen
Schattenläufer & Sternenclan
Erwähnt
Alle verstorbenen Jungen, Falkenjäger, Sternenclan, Adlerpfote, Sturmpfote & Schattenläufer

@H a b i c h t f l u g
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