Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Der See

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Nuria
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BeitragThema: Der See   So 16 März - 17:04

das Eingangsposting lautete :

Der Bach, der durch die Territorien der Clans fließt, endet in einem See, an dem oft Zweibeiner sind. Sie halten Schnüre ins Wasser, fahren mit Brettern auf der Wasseroberfläche und schwimmen darin. 
Nur wenige Katzen haben den Mut, sich hierher zu wagen.
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BeitragThema: Re: Der See   So 18 Mai - 15:32

..würde sehr gerne Zane an die Gurgel gehen

»Nichts von alledem, was der Kater tat oder sagte, nachdem sie ins Wasser gefallen war, bekam sie mit.  Sie merkte nicht, wie er ins Wasser sprang, merkte nicht, wie er sie an die Oberfläche hievte. Sie nahm es ebenfalls nicht wahr, wie er sie an Land zog und eine Pfote auf ihren Bauch drückte, nur floss ein wenig Wasser aus ihrem Mund. Auch hörte sie nicht, was der Kater sagte, auch wenn es leise war, sie hörte es ja sowieso nicht. Aber hätte sie es gehört hätte sie ihm entweder eine gescheuert oder wäre ihm gleich an die Kehle gegangen. Oder vielleicht auch nicht? Wer wusste das schon.
Sie wachte aber dennoch nicht auf. Auch nicht, als sie in eine kleine Höhle zwischen Wurzeln und Boden gezogen wurde. Nur ein wenig zitterte sie.
Doch, was das komischste war, sie wachte auf, als sie das leise „platsch“ hörte, als der Kater sich auf das Gras fallen ließ.
Das erste was sie tat, war einen Schwall Wasser zu erbrechen, der am Ende in einen Hustenanfall unterging. Sie riss die Augen auf und schnappte einige Herzschläge einfach nur nach Luft. Ihr ganzer Brustkorb tat weh, aber das war nur das geringste. Ihr Kopf pochte, als würden tausend Spechte in ihm herumpicken. Und sonst tat ihr auch alles andere weh.
Zuerst nahm sie ihre Umgebung nur verschwommen wahr, dann erkannte sie nach und nach, wo sie sich befand, konnte sich jedoch darauf keinen Reim machen. War sie tot? Sie fuhr an einer Pfote die Krallen aus und fuhr sich leicht damit über die andere – sie spürte den, wenn auch leichten Schmerz. Sie konnte nicht tot sein, und sie träumte auch nicht. Ein wenig hob sie ihren Kopf an und sah sich um. Ihr Kopf pochte nun noch mehr, als hätten sich zu den Spechten noch ein paar Adler und Falken gesellt. Leise knurrte sie, und erhob sich. Auch wenn ihr schwindelig wurde und sie wieder zusammenklappte. Sie knurrte nur noch lauter, doch dann besann sie sich eines besseren. Sie atmete einmal tief ein und aus, schloss die Augen und öffnete sie wieder.
Da fiel ihr etwas auf, was außerhalb der Höhle zu sein schien und nicht aussah wie Wurzeln.. eher wie ein Pelz.. sie kannte diesen Pelz.. es war der Kater! Ihr Knurren wurde noch lauter und sie wollte einfach nur ihren Kopf auf den Boden hauen. Was sie jedoch dann nicht tat. Sonst würden die Spechte wieder zurückkommen und wahrscheinlich die restliche Waldbevölkerung mit einladen. Seufzend versuchte sie es ein zweites Mal, sich zu erheben. Sie stand auf wackeligen Beinen, und zitterte am ganzen Körper, doch, sie blieb stehen. Ein triumphierendes Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit, doch es verschwand sofort wieder und wich einem verwirrten Ausdruck, als sie am Fell des Katers bemerkte, dass es ebenfalls nass war, wie ihres.
Ihre Beine gaben wieder unter ihr nach. Hatte der Kater sie etwa gerettet?! Bei dem Gedanken knurrte sie. Erst sorgte er dafür, dass sie ins Wasser fiel und fast ertrank, und dann rettete er sie?! Ihr Knurren wurde lauter, jedoch hatte sie nun wieder den eiskalten Ausdruck auf ihrem Gesicht gefunden.
„Was glaubst du wer du bist, hm?!“, knurrte sie, ihre Stimme zitterte vor Wut, jedoch war sie noch ein wenig heiser. Was ihr egal war. Sie würde dem Kater so gerne an die Gurgel gehen! Doch sie war im Moment nicht in der richtigen Verfassung dazu.«


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BeitragThema: Re: Der See   So 18 Mai - 15:53

Shadow/First Post

Der schwarze Kater ging den Fluss entlang und kam dann am See an. Hier war immer viel los. Aber nicht wegen den Katzen, sondern wegen den Zweibeinern. Egal zu welcher Jahreszeit. In der Blattfrische setzten sie weiße Papierteile auf den See, in der Blattgrüne schwammen sie darin, im Blattfall hängten sie Schnüre hinein und in der Blattleere fuhren sie auf der Eisdecke umher. Shadow schüttelte sich und setzte sich unter einen Strauch.

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BeitragThema: Re: Der See   So 18 Mai - 16:01

nervige Gedanken und Fisch zum Abendbrot


»Ruhig blieb Zane liegen und genoss die letzten Strahlen der Sonne, die seinen Pelz wärmten und ihn leicht trockneten. Doch der Wind schien immer und immer wieder alles zu zerstören, mit jeden Windhauch verschwand die Wärme der Sonnenstrahlen auf seinem Pelz mehr und mehr. Seine Muskeln erholten sich langsam wieder, sodass das Zittern schon nach kürzester Zeit nachließ. Die Ohren des Katers waren nach hinten gelegt, damit er jegliche Geräusche, die die Kätzin machte, wahrnehmen konnte. Doch er hörte sie nicht einmal atmen. Für kurze Zeit ließ er seine Kopf auf seine Pfoten gleiten und schloss die Augen, aber nicht vor Müdigkeit. Irgendwie wollte er an Hel zurück denken, als sie ihn mit ihren hellen Augen angesehen hatte. Sie war in seinen Erinnerungen viel lebendiger, als sie es jetzt war und aus irgendeinem Grund sehnte er sich nach diesen Augenblicken zurück. Er seufzte einmal schwer, dann zog er seinen Schwanz über sein Maul. Er hatte die Hoffnung, sie noch einmal so zu sehen, schon fast aufgegeben, als er etwas wahrnahm. Sofort spitzte er die Ohren, sein Kopf ging schnell nach oben und er drehte sich zu dem kleinen Geschöpf in der Windgeschützten Höhe. Sie begann das Wasser aus ihrer Lunge zu pressen und hustend zu atmen. Erleichtert legte er seine Ohren wieder nach hinten und ließ seinen Blick von ihr ab. Sie sollte jetzt erst einmal wieder zur Ruhe kommen. Seine Ohren waren jedoch weiterhin gespitzt. Innerlich fiel ihm ein riesiger Fels vom Herzen, doch gleich darauf klatschte er sich eine. Wie kannst du dich nur so von ihr verwirren lassen? Du bist abgelenkt, das kann dein Tod sein! Er knurrte leise und schloss dann wieder die Augen, er versuchte, sich auf die Wärme der Sonne zu konzentrieren und nicht auf die Stimmen in seinem Kopf oder eben auf Hel. Die Kleine schien in der Höhle gerade zu sich zu kommen und aufzustehen. Er vernahm ein dumpfes Geräusch, als würde sie versuchen, aufzustehen. Wieder seufzte Zane nur und dann stand er auf. Er zog die Luft ein und prüfte, ob nicht irgendwo Beutetiere waren. Aber er konnte nichts weiter riechen. In der Zeit, in der Hel versuchte, wieder zu Kräften zu kommen und ihren Verstand zu entwirren, trottete Zane zum Wasser zurück. Langsam ließ er sich am Ufer nieder und blickte eifrig auf die Wasser Oberfläche. Diese hatte sich wieder beruhigt, nach dem die beiden Katzen das Wasser verlassen hatten. Lediglich der Wind sorgte dafür, dass sich die Oberfläche kräuselte. Aber Zane war nicht auf die Wasseroberfläche aus, sondern was darunter lag. Als er etwas silbernes darin aufblitzen sah, schnellte seine Pfote mit den ausgefahrenen, spitzen Kralen auf das Wasser zu und holte mit Schwung etwas aus de Wasser heraus. In einem hohen Bogen flog ein Fisch durch die Luft, der hinter Zane Bekanntschaft mit dem Boden machte. Mit einem gezielten Biss tötete er den Kiemenatmer und rottete zu seinem Platz zurück, wo er sich niederließ und begann, die Schuppen zu entfernen. Gerade in diesem Moment kam Hel aus der Höhle, ihre Beine wirkten Wackelig und sie war immer noch nass. Zane hatte sich partout geweigert, die Kätzin trocken zu lecken, das ging dann wirklich zu weit. Er ignorierte zunächst ihr fauchen und kümmerte sich weiter um den Fisch. Erst, als er auch die letzte Schuppe mit seiner Zunge entfernt hatte, drehte er seinen Kopf leicht zu der Kätzin. „Wie redest du denn mit deinem Lebensretter?“ fragte er mit einem leichten knurren, sein Blick schien gelangweilt und auch ein wenig kalt. Er durfte sich nichts anmerken lassen, durfte ihr nicht zeigen, was er dachte und wie es in seinem Inneren aussah. Langsam erhob er sich in eine sitzende Position und schob den Fisch zu der Kätzin rüber. „Da, friss! Dann geht's dir besser.“ sagte er in einem befehlshaberischen Ton, dennoch hatte er nicht gebrüllt, sondern eher leiser gesprochen. Dann hob er eine Pfote und begann diese zu putzen, um sich ab zu lenken und der Kätzin nicht ins Gesicht sehen zu müssen. «


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BeitragThema: Re: Der See   So 18 Mai - 17:08

...

»Während sie noch versuchte aufzustehen, bemerkte sie, dass der Kater irgendwann nicht mehr da war. War er jetzt doch weggegangen? Leise knurrte sie, auch wenn es von außen so aussah, als würde sie das freuen, versetzte es ihr doch innerlich einen kleinen Stich, dass er sie nun alleine ließ. Zuerst wollte sie aufstehen und schauen ob er noch da war, doch da kam er mit einem Fisch zurück.
Also widmete sie sich weiter den Aufstehversuchen, während er irgendetwas mit dem Fisch machte -  ihn essen? Wie naiv konnte sie auch sein, zu denken, er hätte ihn für sie gefangen! Kopfschüttelnd knurrte sie leise und ging dann mit wackeligen Schritten aus der Höhle. Zuerst antwortete er auf ihre Worte nicht, doch als er fertig war, sagte er doch etwas, was sie jedoch nur zum Knurren brachte. Sie ging weiter weg von der Höhle aus Wurzeln, und ihr schlug der kalte Wind gegen die nasse Flanke, sodass sie sofort wieder zu zittern anfing. Das brachte sie ebenfalls zum knurren, wobei ihre Augen jedoch kalt blieben. Zumindest das.
Sie bemerkte, dass der Fisch noch da war. Also hatte er ihn doch nicht gegessen.. wahrscheinlich hatte er gewartet um sie so zu nerven dass er ihr den Fisch nicht gab sondern ihn selber fraß. Doch stattdessen schob er ihn ihr nur zu mit den Worten, sie solle ihn essen, auch wenn es sehr nach einem Befehl klang. Sie setzte sich ebenfalls und versuchte ein Knurren zu unterdrücken.
Kurz betrachtete sie den Fisch, dann wieder den Kater, der nun angefangen hatte, seine Pfote zu lecken. „Angeber..“ dachte sie abschätzig, auch wenn sie sich selbst bei ihren Gedanken nicht glaubte. Deshalb hätte sie sich fast eine gescheuert.. wobei.. sie würde viel lieber dem Kater eine scheuern. Der ihr gerade einen Fisch gefangen hatte und ihr davor noch das Leben gerettet hatte, nur um es zu bemerken. Mit einem Seufzen nahm sie den Fisch und legte ihn vor die Pfoten des Katers, dann setzte sie sich hin. Es war nicht zu glauben, wie viel Überwindung sie das kostete, was sie dann sagte, und wie komisch sie sich dabei vorkam. Sie räusperte sich.
„Wir können auch äh.. teilen“, ihr Blick war auf die Augen des Katers gerichtet – die sie nicht ansahen – und war irgendwie nur noch so kalt wie Schneematsch. So warm wurden ihre Augen so selten, dass es selbst ihr komisch vorkam und sie sorgte schnell dafür, dass sie wieder einfroren.
Doch sie wandte den Blick nicht ab, scharrte nur kurz mit ihren Krallen am Boden. Noch immer zitterte sie ein wenig, doch sie ignorierte das.
„Ich weiß deinen Namen immer noch nicht“, ihre Stimme war irgendwie.. steif? Und klang wie vertseinert.«


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BeitragThema: Re: Der See   Mo 19 Mai - 7:28

Shadow

Der Kater hatte genug von den Katzen die sich so laut unterhielten, also drehte er sich um und wollte zurück zum Zweibeinerhaus gehen, doch dann nahm er Yoru´s Geruch wahr. Wo will sie denn jetzt schon wieder hin?, dachte er sich und schüttelte den Kopf. Dann schaute er in die Richtung vom Zweibeinerhaus und dann drehte er sich aber doch um und folgte ihrer Spur in das von ihm gehasste WindClan-Territorrium.

-----> WIndClan/Bäume

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BeitragThema: Re: Der See   Mo 19 Mai - 18:48

wehleidige Blicke


»Ab und zu hörte er ein leises Knurren von Hel, aber es brachte ihn mehr oder weniger zum schmunzeln. Seine Mundwinkel hoben sich jedoch nur leicht, während er weiter hin seine Pfote leckte und sie sich ein paar mal über seine linke Gesichtshälfte zog. Er konnte die Narbe klar spüren, die weichere Haut fühlte sich irgendwie schön an, wenn er sie mit seinem Ballen berührte. Von Hels Seite aus kam kein Danke schön, aber auch keine Schuldzuweisungen, was Zane etwas irritierte, was er jedoch, wie immer, nicht zeigte. Er hatte eigentlich fest mit so etwas gerechnet, aber er kannte sie ja auch noch nicht gut genug. Noch.... Sie knurrte lediglich ein paar mal. Aus den Augenwinkeln sah er genau, wie sie anfing zu zittern, als der kalte Wind ihre Flanke traf. Doch was sollte er dagegen tun? Er konnte ihr nicht helfen und wollte es auch nicht, im Moment sah er eher eine Schelle auf sich zu kommen, als das er ihr helfen konnte, wenn er es denn wollte. Sie schien den Fisch erst nicht anfassen zu wollen und schob ihn schließlich komplett zu ihm rüber, mit der frage, ob sie sich den Fisch teilten. Na ja, es war nicht direkt eine Frage, aber ins Zanes Augen war es das. Er setzte seine Pfote wieder ordentlich auf den Boden, leckte sich noch einmal über die Schnauze, sah dann aber weder zu ihr noch zu dem Fisch. Es war Ewigkeiten her, dass er sich mit jemandem die Beute teilte, für ihn war es ungewohnt und auch etwas unangenehm, wenn er es zugab. Sie war immer noch eine Fremde für ihn, auch wenn er sie zumindest schon ein wenig kannte. Aber auch erst seit etwa eine Tag. Ohne seinen Kopf zu ihr zu drehen sah er sie aus den Augenwinkeln an. Sein rotes Auge fixierte ihre eisblauen Augen, ansonsten war keinerlei Emotionen zu sehen. Er schnaubte nur kurz und wandte den Blick von ihr ab. Seine Auge fixierten nun einen Punkt am Horizont. Mit einer Pfote, ohne nachzusehen, schob er den Fisch dann wieder Wortlos zu ihr rüber. Er hatte zwar Appetit aber keinen Hunger. Die Kleine würde den Fisch jetzt mehr brauchen, als er. Und wer weiß, vielleicht wurde von dem Fett des Fisches ihr Fell wieder glänzend. Schließlich schien diese besondere Substanz so eine Wirkung auf den Pelz einer Katze zu haben. Zumindest bildete sich Zane das ein. „Ich hab ihn... für dich gefangen, also friss. Du brauchst die Kraft mehr als ich! So dürr wie du bist.“ sagte er leise, auch aus seiner Stimme war die Kälte zum größten teil verschwunden. Dieser Satz mit dieser Wärme hatte ihn eine Menge abverlangt und Überwindung gekostet. Schon lange hatte seine Stimme nicht mehr so warm geklungen. Und auch die Worte, waren ihm schwer gefallen. Er hatte den Fisch wirklich nur für sie gefangen, doch musste er es gleich zugeben? Er schlug sich innerlich dafür. Schon wieder hatte sie diese Wirkung auf ihn, die er nicht wahrhaben wollte. Den letzten Teil des Satzes hatte er dann wieder etwas kälter gesprochen, auch wenn es sich eindeutig gespielt anhörte. Er hatte gehofft, so wieder sein altes Image her zu stellen, aber das war wohl gehörig daneben gegangen. Leicht seufzend stand er auf und sah zum See. Sollte er jetzt gehen? Aber wohin denn? Er hatte kein wirkliches Zuhause und zu Law konnte er jetzt auch nicht. Sein Blick wurde wehleidig, der Wind spielte mit seinem Fell und es war ihm, als würde der kalte Wind auch seine Seele hin und her werfen. Gott sei dank konnte die kleine Kätzin seinen Blick nicht sehen, da er ihr den Rücken gekehrt hatte. Sein Fell war immer noch nicht richtig trocken, aber es war nicht weiter schlimm. Er war so etwas gewohnt, es war ja nicht das erste Mal, dass er schwimmen war. Doch es war das erste Mal seit langem, dass er getaucht war, sein Fell war nun komplett nass geworden, nicht nur die oberste Schicht. Er blieb eine weile so stehen, seine Ohren zuckten ab und zu in Hels Richtung. Denn er wollte schließlich wissen, ob sie den Fisch nun anrührte oder nicht. Schließlich hab ich ihn ja extra für dich gefangen... «


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BeitragThema: Re: Der See   So 1 Jun - 21:53


»Langsam wurde sie etwas ungeduldig, und scharrte noch mehr mit den Krallen in der Erde, als der Kater ihr nach einer Weile noch nicht geantwortet hatte und auch sonst keine Reaktion gezeigt hatte. Es war eigentlich keine lange Weile gewesen, doch irgendwie kamen ihr diese wenigen Momente wie eine Ewigkeit vor. Sie schüttelte den Kopf und fuhr die Krallen ein und aus.
Doch dann tat er doch etwas, auch wenn es nicht das war, war sie erwartet hatte. Sie dachte, er würde etwas sagen. Was er nicht tat. Stattdessen leckte er sich nur die Schnauze, und sie erwartete schon, dass er zusagte. Sie bemerkte, dass er sie betrachtete, jedoch nur aus den Augenwinkeln, seinen Kopf bewegte er nicht. Sie blickte jedoch zurück, der Blick jedoch eiskalt. Nicht mal das, er war einfach wieder wie tot. Was sie viel Mühe kostete.. doch dann schnaubte der Kater und wandte den Blick ab. Sie hob nur ihre Augenbrauen, sonst tat sich in ihrem Gesicht nichts.
Dann schob er den Fisch wieder zu ihr – und sie zählte das auf ihre Liste von Dingen, wieso sie ihm gerne eine scheuern würde. Ein leises Knurren stieg in ihrer Kehle auf, doch sie unterdrückte es und so brach es ab. Unbewusst fuhr die ihre Krallen aus und grub sie in den Boden, als er auch noch etwas sagte. Langsam wurde sie wütend.. und es war ihr verdammt nochmal egal, dass er den Fisch für sie gefangen hatte! Auch wenn eine kleine, eine kleine und zugegeben leise, Stimme in ihrem Kopf da etwas anderes sagte, sie wurde übertönt von den vielen anderen wütenden Stimmen, die Hel schließlich doch zum Knurren brachten.
Sie stand wieder auf und betrachtete kurz den Fisch, während der eiskalte Wind noch immer gegen ihre Flanken schlug und sie so sehr zum zittern brachte, dass ihre Zähne schon fast klapperten. Doch das konnte sie beenden, indem sie einfach einmal knurrte und die Zähne zusammen kniff. Was ihr kaum aufgefallen war, war, dass seine Stimme kaum kalt gewesen war, ja schon fast warm. Sie war nun einfach viel zu wütend über diesen blöden Kater.
Zuerst erschreckte er sie dermaßen, dass sie ins Wasser fiel und fast ertrank, dann rettete er sie auch noch und fing ihr einen Fisch. Und er hatte ihr seinen Namen immer noch nicht verraten, obwohl er ihren wusste. Dass das alles eigentlich nicht so schlimm war, wie sie es sich vormachte, wollte sie nicht wahrhaben und dachte deswegen auch nicht weiter darüber nach. Stattdessen stand sie einfach nur da und knurrte, die Krallen in den Boden gegraben. Nichts in ihrem Gesicht regte sich, auch wenn sie kochte vor Wut. Er sah sie ja sowieso nicht an. Auch wenn sie sich wünschte, dass er sie ansah.. Was?! Was dachte sie sich da denn.. dass sie sich wünschte dass er sie ansah.. pah! Sie knurrte und wollte sich selbst gleichzeitig eine scheuern. Was sie jedoch nicht tat.
Als er aufstand, sträubte sich ihr Nackenfell, doch es legte sich wieder, als sie bemerkte, dass er nicht ging. Das wäre doch auch die Höhe gewesen! Wenn er einfach gegangen wäre, hätte sie ihm wirklich eine gescheuert! Ihr Knurren wurde noch etwas lauter.
„Wer glaubst du, wer du bist?!“, knurrte sie wütend, es war laut und schon ziemlich nahe an einem Kreischen, was ihr aber relativ egal war. Sie würde diesem Mistkerl so gerne an die Gurgel gehen! Aber das würde er nun wahrscheinlich erraten, dass sie das tun würde, weshalb sie sich nicht von der Stelle bewegte. Ihr Nackenfell sträubte sich wieder.
„Sorgst dafür, dass ich fast ertrinke, dann rettest du mich auch noch und jetzt erwartest du, ich soll diesen Fisch essen und weigerst dich ihn zu teilen?!“, es kam immer näher an einem kreischen, und ihre Stimme wurde immer lauter. Auch wütender, ihr Gesicht war wutverzerrt und ihre Augen konnte sie auch nicht mehr kalt halten, sie glühten schon fast. Ihre Pupille war ein so kleiner Schlitz geworden, dass man sie kaum noch sah.
Sie knurrte einmal laut und ging einen Schritt näher an den Kater heran, legte die Ohren an und grub die Krallen wieder in den weichen Boden.
„Und deinen Namen weiß ich immer noch nicht“
Diesmal war ihre Stimme ein leises knurren, eher ein Vorwurf. Noch immer war sie wirklich wütend, doch sie hatte sich soweit wieder unter Kontrolle, dass sie es verstecken konnte. Es war ihr relativ egal, was der Kater nun machen würde, auch wenn er sie nun angreifen würde. Es war ihr egal. Und sie war so wütend, da käme ihr ein Kampf sowieso gerade recht. Sie knurrte wieder.«




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BeitragThema: Re: Der See   Mo 2 Jun - 16:30

Schweig still mein Herz


»Ganz genau konnte Zane hören, wie die kleine Kätzin hinter ihm begann, mit ihren Krallen auf dem Boden herum zu schaben und dabei stets kleine Büschelchen Gras ausriss. Ob sie es bemerkte oder nicht war ihm egal, seit wann kümmerte er sich um das Gras? Selbst die kleinsten Gräser sind ein teil des Lebens. Selbst ein noch so kleiner Grashalm kann eine große Rolle spielen, Zane! Die Worte seiner Mutter klangen in seinen Ohren und er kniff die Augen zusammen um diese Gedanken zu verdrängen. Das hatte sie an dem Tag gesagt, als dieser dämliche Clan-Kater kam und sie umbrachte. Er fletschte kurz die Zähne bei dem Gedanken. Irgendwann würde er herausfinden, wer seine Mutter umgebracht hatte und er würde sich rächen... bitterlich. Aber nun musste er erst einmal mit der kleinen Kätzin fertig werden. Diese hatte es geschafft ihn aus seinen grässlichen Gedanken zu holen, in dem sie ein Knurren ausstieß, als er ihr den Fisch zukommen ließ. Was war denn schon dabei, dass er nicht teilen wollte? Er hatte den Fisch schließlich für sie gefangen und nach ihrem kleinen Körper zu urteilen, hatte sie es auch eindeutig nötiger als sie, weshalb er ihr nichts wegfressen wollte. Sein Blick wanderte zu dem Fisch, welche irgendwie komisch aussah, jetzt, wo er keine Schuppen mehr hatte. Zane hatte einen Fisch nie besonders betrachtet, nachdem er die Schuppen entfernt hatte, warum auch? Schließlich hatte er ihn anschließend immer verspeist. Wieder sah er zur Kätzin, sein Blick war nun wieder kalt. Dass sie den Fisch nicht aß, weil sie teilen wollte, machte ihn irgendwie wütend. Wie oft hatten er und sein Bruder in der Blattleere gehungert? Sie hätten alles dafür gegeben, wenn ihnen jemand einen Fisch heran geschafft hätte. Doch diese Kätzin war einfach zu stur und das machte Zane fertig. Frustriert schnaubte er und sah wieder weg, bevor er erneut damit begann, seine Pfote zu putzen. Er versuchte die kleine hinter sich so gut wie möglich zu ignorieren, doch immer wieder hörte er die Stimme seiner Mutter in seinem Kopf. Irgendwann wirst auch du jemanden finden, der dich liebt, so wie ich es tue. Er fuhr unbemerkt die Krallen aus. Damals hatte er sie angesehen und sich gefragt, was sie damit meinte. Schließlich hatte er ja sie gehabt, er hatte sie über alles geliebt. Er beruhigte sich langsam wieder, als er in regelmäßigen Zügen atmete und sich gleichmäßig mit der Zunge über den dunklen Pelz leckte. Es bleib ihm allerdings auch kaum Zeit, weiter darüber zu philosophieren, denn Hel fauchte ihn an und haute ihm eine Beleidigung nach der anderen um die Ohren, jedenfalls empfand er es als solche. Normalerweise hätte er so etwas ja als Kompliment gesehen, doch heute ging es ihm gehörig gegen den Strich. Seine Ohren zuckten bei dem Geräusch, welches sie fabrizierte und ein teils schmerzverzerrten, teils verärgerter Blick erschien auf seinem Gesicht. War das ein Schrei gewesen? Er hatte noch nie eine Katze gehört, die solche Geräusche machen konnte. In seinen Augen spiegelte sich ein Funken der Verwirrung und der Wut wieder. Was glaubte er, wer er war? Er hatte sie ja nicht in den See gestoßen, sie war allein hineingefallen. Und er hätte sie auch einfach ertrinken lassen können, konnte sie sich nicht einfach damit abfinden, dass er gegen seine Prinzipien: jeder kümmert sich um sein eigenes Wohl! verstoßen hatte? Und das sogar zwei mal? Nun drehte er sich komplett zu ihr um. Es reichte ihm, endgültig. Ohne, dass man es vorher sehen konnte und einfach aus dem nichts, ohne Warnung zuvor, sprang er auf sie und nagelte sie am Boden fest. Seine Krallen waren eingefahren.. noch. Dafür zeigte er ihr seine weißen, spitzen, riesigen Zähne, seine Augen leuchteten vor Wut. Er beugte sich so weit zu ihr hinunter, wie es ging, seine Pfoten waren so platziert, dass sie ihm mit ihren Krallen nicht erreichen konnte. „Was glaubst du wer DU bist?!“ flüsterte er bedrohlich, sein Schweif peitschte hin und her. „Ich war nicht so blöd und habe mich überraschen lassen! Katzen, die nicht auf ihre Umwelt achten sind zum Tode verurteilt! Ich hätte dich nicht retten müssen. Es war nicht meine Pflicht! Ich hätte auch einfach zusehen können, wie du ertrinkst und untergehst, wie ein Stein!“ er pausierte kurz, doch seine bedrohliche Stimme behielt er bei, genauso wie auch das Funkeln in seinen Augen. In dieser kleinen Pause ließ er ein leises Knurren hören automatisch drückte er stärker auf ihren Körper. „Der Fisch ist NUR für dich! So wie du aussiehst hast du es auch bitter nötig. Oder ist er ihnen zu fein?“  Den letzten Teil hatte er übertrieben dargestellt, als sei sie eine verwöhnte Hauskatze.  Nun hob er den Kopf, doch seine Augen fixierten die Kätzin weiterhin. Doch nun zeigte sich ein teuflisches Grinsen auf seinem Gesicht, es reichte fast von einer Seite seines Gesichtes bis zur anderen. Sie hatte Recht, seinen Namen hatte er ihr immer noch nicht verraten, aber warum auch? Es war doch viel lustiger, wenn sie ihn nicht wusste. Sie hatte ihm ihren ja auch freiwillig gesagt, sollte er sich nicht dann auch das recht vorbehalten, seinen Namen dann rauszugeben, wenn er es für nötig hielt? Und selbst wenn sie ihm seinen Namen verriet, was würde sie mit dieser Information anstellen? Es würde ihr nichts nützen. „Meinen Namen... den wüsstest du wohl gern!“ Seine Mimik wurde ernst, das Grinsen verschwand und sein Blick wurde für einen Moment weicher, als er überlegte. Sollte er... Ach was solls! Fauchte er innerlich. Er beugte sich wieder zu ihr hinunter, sodass sein Maul genau auf der Höhe ihres Ohrs war. „Man nennt mich...“ seine flüsternde Stimme war kaum zu hören, besonders jetzt, wo der Wind auffrischte und die letzte Wärme der Sonne wegwehte. Der Mond schien hell über den See und beleuchtete Zane und Hel nur ganz schwach. Doch es dürfte für sie reichen, um seine funkelnden Augen zu sehen. Oder eben auch nicht. „InZane!“ flüsterte er mit einer finsteren Stimme, ihm selbst überkam schon fast ein Schauer bei diesem Geräusch. Dann hob er langsam seinen Kopf und sah sie von Oben herab an. Sein Blick hatte wieder etwas teuflisches, doch dieses Mal hielt es sich in Grenzen. Gespannt beobachtete er Hel, was sie nun wohl tun würde? Die ganze Zeit über war er ihr so nahe gewesen, doch erst jetzt, wo die Wut verflogen war, bemerkte er es. Sofort stellte sich sein dichtes Fell etwas auf, doch Zane konnte es noch unter Kontrolle halten. In seinem Blick und seiner Körpersprache änderte sich jedoch nichts, er blieb immer noch so mysteriös, wie er versuchte sich dar zu stellen. «


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BeitragThema: Re: Der See   Mi 4 Jun - 21:56

Snow

<------Schrottplatz

Der Kater lief ziellos durch die Gegend. Er hatte sich ein Kaninchen gefangen und alles verspeist, da er schon lange auf der Suche nach Light war und er kaum etwas zu sich genommen hatte. Als er dann an einen See kam, guckte er sich um und ging dann zum Wasser. Der Kater senkte sich und trank einige Schlücke daraus.

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BeitragThema: Re: Der See   Mi 4 Jun - 21:59


»Hel beachtete den Kater nicht wirklich, während sie ihren – zugegeben grundlosen – Wutausbruch hatte. Sie starrte ihm nur in die Augen, bemerkte kaum, was sonst geschah und was er sonst tat, auch merkte sie nicht, wie er zunehmens wütender wurde. Einmal sah er zu dem Fisch, sie folgte seinem Blick mit toten, jedoch im dunklen Dämmerlicht der untergehenden Sonne glühenden Augen. Es war ihr im Moment egal, was er dachte. Für sie zählte gerade nur, was sie dachte, wie sauer sie war und wie gerne sie diesem blöden Kater an die Gurgel gehen würde – doch sie bewegte sich kein Stückchen von der Stelle, an der sie stand.
Sie zuckte nicht mal zurück, blinzelte nicht und starrte den Kater immer noch nur wie tot an, als er sich vollends zu ihr umdrehte und dann, völlig unerwartet, auf sie zusprang und sie am Boden festnagelte. Als sie mit dem Rücken auf dem matschigen Boden landete, wurde ihr für kurze Zeit die Luft aus den Lungen gepresst und sie gab ein leises „Uff“ von sich, blinzelte ein paar Male verwirrt und hatte sich dann wieder gefangen. Sie wollte sich nicht einmal Gedanken darüber machen, wie braun ihr dunkelgrau und weiß gemustertes Fell nun war. Zwar der Boden matschig und relativ weich, doch in ihm steckten auch viele kleine Steinchen die ihr in den Rücken stachen, was natürlich nicht sonderlich angenehm war.
Diesmal merkte sie es aber sogar, denn die Wut war so schnell verflogen, wie sie gekommen war; genauer gesagt in dem Moment, an dem sie auf dem Boden gelandet war und der Kater sie festgenagelt hatte. Wäre sie jetzt dumm gewesen, hätte sie geknurrt. Doch sie war nicht dumm. Sie war still, und betrachtete mit einem unbeeindruckten Gesichtsausdruck den Kater, betrachtete seine Augen, die bedrohlich im immer dunkler werdenden Zwielicht leuchteten.
Irgendwie wunderte es sie, dass er die Krallen nicht ausgefahren hatte. Daraus schloss sie, dass er entweder eine Lusche war, die auf cool tat, oder dass er nicht wirklich wütend war. Etwas, was in ihrem Hinterkopf lauerte, schlug noch etwas anderes vor, was sie jedoch nicht mal in Betracht zog – und trotzdem ertappte sie sich dabei wie sie darüber nachdachte. Ob der Kater sie mochte. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Unwahrscheinlich. Wie dumm war sie eigentlich?!
In diesem Moment wäre sie so gerne aufgesprungen und hätte sich und dem Kater einmal eine gescheuert, doch sie konnte sich kaum bewegen, weil der Kater sie daran hinderte, er stand so, dass sie nur mit Mühe eine Pfote heben konnte. Was sie wütend machte. Das sah man ihr aber nicht an, sie wirkte weiterhin kalt, beinahe tot.
Es war ziemlich gut, dass sie Gefühle gut verstecken konnte. Denn sie hatte natürlich gemerkt, wie nahe die dem Kater war – und sich gleichzeitig in Gedanken eine gescheuert. So oft hatte sie schon gekämpft, so oft war sie schon festgenagelt worden, und es hatte sie nicht gejuckt. Doch nun – nun wurde ihr auf einmal ganz warm. Das fand sie komisch. Also versuchte sie nicht zu zeigen, was diese Nähe bewirkte, während sie selbst herauszufinden versuchte, wieso es so war. Am Ende war sie nur verwirrter als zuvor, die kleine Stimme in ihrem Hinterkopf hatte sie gar nicht erst beachtet. Denn würde sie das tun.. würde sie sie vielleicht sogar dazu bringen, den Kater anzulächeln – bei dem Gedanken rümpfte sie die Nase.
Als er sich noch näher zu ihr herunter beugte, sodass sie seinen Atem spüren konnte, riss es sie aus den Gedanken und sie war wieder voll da – sie blickte dem Kater mitten ins Gesicht, in seine wütend glühenden Augen. Sie tat rein gar nichts. Nicht einmal Atmen.
Sie hörte ihm zu, verstand auf einmal, wie dumm sie gewesen war, gab jedoch immer noch keinen Laut von sich. Wieso sollte sie auch antworten? Sie machte ihn doch so nur noch wütender..
Doch nun verstand sie ein wenig zumindest seine Logik, aber diese hatten viele Streuner. Nun, dieser sah aber vor allem nach so einem aus. Auch wenn er ihr einmal das Leben gerettet und ihr dann auch noch einen Fisch gefangen hatte, das ließ sie mal raus, aus ihren Gedanken, sonst würde sie sich am Ende vielleicht sogar noch entschuldigen. Leise seufzte sie, so leise, dass sogar sie selbst es kaum hörte. Gut so.
Als der Kater knurrte und stärker auf ihren Körper drückte, wurde ihr irgendwie noch wärmer und sie musste kurz die Augen schließen, damit der Kater nicht sah, was in ihr vorging.. das wäre aber auch ziemlich peinlich gewesen. Als sie sich wieder gefangen hatte und die Augen öffnete, sprach der Kater auch schon wieder weiter.
Sie antwortete dennoch nicht.
Auch nicht, als er sie mit seinem nächsten Kommentar fast zur Weißglut brachte. Sie bewegte sich nicht und zeigte keinerlei Gefühle, auch verzichtete sie wieder auf das Blinzeln. Auch, als er den Kopf endlich hob, jedoch atmete sie dann wieder ein, da sie bis dahin die Luft angehalten hatte – mehr oder weniger.
Man sah dem Kater an, wie er nachdachte. Und sie hatte nicht vor, ihn dabei zu stören – wobei, was könnte sie denn machen? Nichts. Also tat sie das – nichts.
Dann fing er wieder mit dem Namen an. Sie rollte die Augen, doch blieb aufmerksam.
Als er sich wieder herunterbeugte, sodass seine Schnauze an ihrem Ohr war, spürte sie ihr Herz ein wenig schneller schlagen, was sie mit einem leisen Knurren übertönen könnte. Trotzdem kam es ihr so vor, als könnten es auch die Katzen auf der anderen Seite des Sees hören.
Es kam unerwartet, dass es nun so aussah, als würde er ihr seinen Namen nun wirklich sagen. Gespannt biss sie sich auf die Lippe – sie fragte sich allerdings, ob er ihr wirklich seinen Namen sagen würde. Das würde sie ja gleich erfahren..
Zwar verstand sie ihn kaum, denn der Wind frischte auf und pfiff ihr mehr oder weniger um die Ohren, doch da er es genau neben ihrem Ohr sagte, verstand die doch jedes Wort – auch wenn es nur eines war.
InZane.
Seine Stimme ließ sie erschaudern und ihr Fell kribbelte ein bisschen. Der Name beschrieb diesen Kater wirklich gut.
InZane..
Sein Name hallte in ihren Gedanken wider, jagte ihr immer noch kalte Schauer über den Rücken. Kurz blinzelte sie, dann war das Echo verschwunden.
Nun war sein Blick wieder so böse geworden, was sie jedoch nicht im geringsten störte – er passte zu InZane genauso wie es sein Name tat und dieses verrückte Grinsen.
„InZane..“, flüsterte sie, genauso leise wie er es getan hatte, jedoch war ihre Stimme anders als seine – klar, sie waren ja nicht die gleiche Person und außerdem war sie eine Kätzin.
InZane..
Noch immer echote der Name in ihren Gedanken, ohne dass sie es merkte – sie betrachtete einfach nur seine Augen, mit diesem Blick, der so gut zu ihnen passte.«




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BeitragThema: Re: Der See   Sa 7 Jun - 13:00

Zu viel Kätzin für einen Tag...


»Mit einem dumpfen Geräusch kam die kleine Kätzin mit dem Rücken zuerst au dem Boden auf. Doch Zane störte es nicht weiter, zu groß war sein Unbehagen, als er die kleine am Boden festnagelte und sein ganzes Gewicht so verlagerte, dass sie sich nur mühevoll bewegen konnte. Doch was ihm auffiel, war ihre Miene, die ganze Zeit aber war sie kalt geblieben, als würde unter ihm eine tote Katze liegen. Während er also versuchte, seine Gesichtszüge nicht zu sehr entglitten zu lassen, lag sie regungslos da, als würde sie den ganzen Tag nichts anderes machen. Doch gestört hatte es ihn reichlich wenig. So war er ja mit seiner Ansprache noch nicht fertig. Als er ihr seinen Namen verraten hatte, hörte er, wie sanft sie ihn aussprach, wie ein Junges, welches gerade anfing sprechen zu lernen. Wieder erschien auf seinem Gesicht ein Lächeln, ein eher eingenommenes Lächeln. Bei manchen Katzen hier war er unter diesem Namen schon bekannt. Allerdings kannten ihn tatsächlich eher weniger Katzen in diesem Areal, so war er ja noch dabei, seinen Namen noch zu verbreiten und Angst und Schrecken unter den Clans ausbrechen zu lassen. Wenn sie ihn also finden wollte, müsste sie nur die richtigen Katzen fragen. Doch wollte er eigentlich, dass sie ihn wieder fand? Sein Kopf sagte abweisend und kalt nein, während sein Herz mal wieder andere Töne von sich gab. Doch mit einem kurzen ausfahren der Krallen hatte er sein Herz zum Schweigen gebracht. Sonst wäre er wahrscheinlich kurz davor gewesen, ihr noch genau zu schildern, wo sie ihn fand. Warum denn? Vielleicht würde sie ihn ebenfalls nie wieder sehen, so wie er laut seinem Kopf sie auch nie wieder sehen wollte. Sie brachte ihn einfach durcheinander und das war so gar nicht seine Art. Er wollte eindeutig nicht weich werden, zu sehr hatte er daran gearbeitete, seine harte Schale aufrecht zu erhalten. Das ließ er sich jetzt nicht durch ein paar hübsche Augen wieder zunichte machen. Er betrachtete die Kätzin weiter und erst jetzt fiel ihm die Nähe zu ihr auf. Der Mond war bereits aufgegangen und sein blasses Licht erleuchtete ihr Gesicht. Ihre Augen begannen zu leuchten und so auch seine. Ausdruckslos sah er sie an, in ihren Augen konnte er sein Spiegelbild sehen. Seine Narben, die einst so schmerzhaft waren und nun neben seinen unterschiedlichen Augenfarben und seinem abgehakten Schweif nur noch sein Erkennungszeichen waren. Seine beiden verschiedenfarbigen Augen, die unterschiedlich funkelten und auch seine weißen Abzeichnen konnte er deutlich ausmachen. Doch etwas war in seinem Siegelbild anders. Es war die ART und WEISE, wie seine Augen aussahen. In ihren lag auf einmal Wärme? Warum? Wann immer er sein Spiegelbild im Wasser betrachtet hatte, hatte er nur diese Ausdruck des Wahnsinnes in ihnen gesehen und das war bei ihm Normal. Aber das? Wärme? So etwas hatte er schon lange nicht mehr in irgendwelchen Auge gesehen, Law war da die Ausnahme. Aber in seinen Augen hatte diese Wärme noch nie gelegen, warum also jetzt. Kopfschüttelnd sah er sie noch einmal an und versuchte, diese Wärme zu verdrängen. Nun trat wieder der Wahnsinn, der ihm auch seinen Namen gab, wieder in Erscheinung. Um ehrlich zu sein war es sein Bruder gewesen, der ihm aus Spaß diese Vorsilbe gegeben hatte und aus seinem eigentlich Namen „Zane" „InZane“ werden ließ. Noch einmal knurrte er leise, um seiner Botschaft Hel gegenüber Nachdruck zu verleihen, bevor er von ihr runter ging und sich neben sie setzte. Sein Fell, welches sich eben noch in alle Himmelsrichtungen aufgestellt hatte, versuchte er nun mit gleichmäßigen Strichen seiner Zunge wieder ordentlich zu bekommen. Es störte ihn auch sonst nicht, aber Heute war ja sowieso alles anders. Er unterband diese Tätigkeit und sah dann wieder Hel an. Er wusste nicht, was er ihr jetzt noch entgegen bringen sollte. Hass? Der wäre eh nur gespielt, denn aus irgendeinem Grund, den der Kater sich nicht erklären konnte, konnte er keinen Hass für sie empfinden. Seine Augen wanderten wieder zu dem Fisch. Leise seufzend trottete er zu dem toten und entschuppten Tier und nahm es vorsichtig auf, ehe er wieder zu Hel zurück trabte und es neben ihr fallen ließ. „Entweder frisst du es jetzt, oder ein anderes Tier macht es für dich!“ sagte er abweisend und kalt, er hatte sie auch nicht angesehen. Mit anderem Tier hatte er eher einen Fuchs oder ähnliches gemeint. Mit anderen Worten also: Friss oder locke einen Fuchs an, der dich Frisst! Er musste unbedingt sein Image beibehalten, ansonsten war er seinen guten, bzw. schlechten Ruf als wahnsinniger, mordender Kater los. Kurz ging sein blick hinauf zum Sternenhimmel. Die ersten Sterne begannen bereits, sich zu zeigen, aber Zane hatte sich noch nie dafür interessiert. Law hatte ihm einmal erklärt, dass die Clan-Katzen sie als ihre Vorfahren ansehen und verehren. Dämliche Fellbälle. Doch ab und zu ertappte sich auch der Kater dabei, über seine Mutter nach zu denken. Zwar war sie nie eine Clan-Katze gewesen, aber vielleicht war sie ja auch da oben? Er schloss die Augen und legte die Ohren an. Dann sah er noch ein letztes Mal auf die Kleine zurück, bevor er eine Pfote vor die andere setzte und sich vom See entfernen wollte. Er hatte ihr nichts mehr zu sagen. Es war nun ihre Sache, ob sie den Fisch fraß oder nicht. Er würde sich darüber nicht mehr aufregen, seine Nerven waren ihm dafür viel zu kostbar. Nun würde er zum Schrottplatz zurückkehren und dort schlafen. Er war nun wirklich müde, so müde war er wirklich seit langem nicht mehr gewesen. Wahrscheinlich lag es an der Aufregung und dem Tauchgang, aber das konnte er auch nur vermuten. Mit einem letzten Blick zurück, rannte er zum Schrottplatz zurück. Erst einmal hatte er genug von sämtlichen anderen Katzen. Selbst Laws Nähe würde er jetzt nicht mehr ertragen, da war er sich sicher.

Gt: der Schrottplatz«


Weaklings have no right to choose, how they die!


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BeitragThema: Re: Der See   Sa 7 Jun - 14:54

Time
Due katze lag immer noch auf dem ast. Sie hatte es einfach verbockt! Sie war so sauer auf sich das sie sivh selber eine große wunde zufügte. Die katze war richtig deprimiert. Sie machte sich auf in das Territorium des DonnerClans. Sie wollte mit Mondstern reden. Als sie lief überlegte sie lange und sie hatte den Entschluss gefasst Mondstern zu fragen ob sie in ihren clan ein tretten dürfte.

Gt: Das Jagdgebiet
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BeitragThema: Re: Der See   Sa 14 Jun - 11:47








Halo


vom kleinen Wald

Blutfrost wog nicht viel, trotzdem schmerzte ihre Schulter langsam. Sie half dem verletzten Kater bis zur Uferböschung, darauf bedacht, ihn hinter dem Schilf zu verstecken. In einem dichten Gebüsch waren sie unsichtbar.
Das rosige Licht kündigte den Morgen an. Während ein frischer, klarer Blattfrischetag aufdämmerte, wurde Halo von Müdigkeit gepackt. Erschöpft legte sie sich hin, so nah neben Blutfrost dass sich ihre Pelze berührten. Für einen Moment vergaß sie Time und Blutfrost, und schlief dicht neben dem ehemaligen WindClan-Krieger ein.
Sie träumte von Silberpfote, und hoffte, dass es wenigstens ihr gut ging.







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BeitragThema: Re: Der See   Sa 14 Jun - 12:51

Blutfrost

<----kleiner Wald

Der Kater spürte, dass Halo langsam die Schulter weh tat. Als sie ihn dann in ein hohes Schilfgebüsch lenkte, lies er sich erschöpft fallen. Die Wunde auf seinem Rücken entzog ihm die Kraft, die er besaß. Dann legte er den Kopf auf seine Pfoten und spürte, wie Halo ganz nah an seinem Körper einschlief. Er dachte nicht mehr an Time. Er dachte jetzt nur noch an die Kätzin, die dicht neben ihm eingeschlafen war und er würde alles daran setzen, sie glücklich zu machen.

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BeitragThema: Re: Der See   Sa 14 Jun - 18:08








Halo


Halo schleppte sich durch einen Wald. Sie war müde. Es war Nacht, der Nachthimmel war klar und schwarz wie die Bäume, die um sie herum wisperten. Der kreisrunde Mond strahlte grelles, weißes Licht aus. Der Wald war ihr fremd, mächtige Bäume ragten in den schwarzen Himmel. Halo war übel. Sie schloss kurz die Augen. Als sie sie wieder öffnete, saß sie auf einem Ast, der Morgen dämmerte heran. Der Vollmond, der nun blass wirkte vor dem gräulichen Himmel, zerfloss als wäre er aus Wasser. Dann nahm er Gestalt an. Sie sah das Gesicht ihrer Schwester vor sich. Wieder verwandelte es sich, diesmal war es ihr Vater. Die Bilder schossen immer schneller vor ihrem Auge vorbei. Immer schneller, immer näher. Ihre Mutter. Kasa, ihre verstorbene beste Freundin. Kirschblüte. Und dann sah sie Blutfrost. Ein Schauer lief ihr über den Rücken.
Halo schlug die Augen auf. Ihr Kopf dröhnte. Blutfrost ruhte dicht neben ihr. Sie erhob sich und trat aus dem Schilf. Der See, dessen Oberfläche den graublauen Himmel widerspiegelte, schob schäumende, seichte Wellen ans Ufer. Halo schnupperte die klare, frische Luft und sog sie ein. Ihre Gedanken waren wie vernebelt.
Sie überprüfte die Luft nach Gerüchen. Zwei Spuren waren dort. Ein fremder Geruch, und der leicht schale Geruch von Time. Halo unterdrückte eine Grimasse und fing einen Fisch, obwohl ihr Appetit verflogen war, und noch einen. Halo stand eine Weile nur da und ein kleines Stück in ihr weigerte sich, zu Blutfrost zurück zu kehren. Wind zerzauste ihr silbergraues Fell und er fühlte sich eisig an auf ihrer Haut. Der Boden unter ihren Pfoten war hart und kalt und der Himmel grau, er kündigte Regen an. Die Luft war feucht und schmeckte nach Salz. Die Einzelläuferin genoss die Leere in ihr.







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BeitragThema: Re: Der See   So 15 Jun - 19:22

Blutfrost

Der Kater schlief tief und fest. Es tat ihm gut nach der ganzen Aufregung endlich mal aus zu schlafen und nicht auf eine Patrouille geschickt zu werden oder zum Jagen zu gehen. Er musste jetzt nur noch für sich selber sorgen und vielleicht auch für Halo. Er stand vorsichtig auf und sah, wie nah sie doch bei ihm gelegen hatte. Seine Verletzung war schon fast ganz wieder verheilt und er traute sich zu, jagen zu gehen. Dann sah er die Kätzin am See sitzen. Er stand auf und ging zu ihr hin. Ist alles in Ordnung? , fragte er sie und sah leicht besorgt aus. Er prüfte kurz die Luft und entdeckte sofort den Geruch von Time. Was wollte sie hier?, fraget er sich.

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BeitragThema: Re: Der See   So 15 Jun - 21:04

HALO

Blutfrost tauchte hinter ihr auf und sofort verschwand die Leere in ihrer Brust un ihr Herz wurde warm beim Anblick des Katers.
»Ja, alles in Ordnung« log sie. Ob das stimmte da war sie nicht ganz sicher. »Wollen wir jagen? Ich hoffe du kannst fischen?« Natürlich konnte er es nicht schließlich warer ein WindClan Krieger und nur die FlussClan Katzen konnten fischen so viel wusste sie. Aber das sagte sie nicht sondern wartete darauf das Blutfrost etwas sagte.
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BeitragThema: Re: Der See   So 15 Jun - 22:22

Hel


Irgendetwas war doch mit diesem Kater. Klar, er sah nicht unbedingt wie ein kleines Regenbogeneinhorn aus, was er natürlich nicht war (zumindest wirkte er nicht so – aber man konnte ja nie wissen!), aber irgendwie.. wurde er seines ersten Eindrucks nicht gerecht. Dieser Kater sah so aus, wie jemand, der einen, ohne mit der Wimper zu zucken, umbringen konnte, und dabei auch noch Spaß hatte. Aber anscheinend war er doch nicht so. Dass er nur zu mir so war, zog ich gar nicht erst in Betracht, nicht dass ich mir noch Hoffnungen machte.. ein leises Seufzen entfuhr mir, doch es verstummte, als ich sein Lächeln bemerkte. Was hatte ich nur mit seinem Lächeln?
Wieder ging mir sein Name durch den Kopf.. das Echo wollte einfach nicht verschwinden. InZane. Ich schüttelte energisch den Kopf, was einerseits das Echo verschwinden ließ, aber andererseits ziemlich schmerzhaft war, da Zane mich immer noch wie ein Schraubstock festhielt. Nur mit Mühe konnte ich einen Fluch und ein Knurren unterdrücken. Stattdessen starrte ich ihn nur an, aber meine Augen blieben kalt. So wie es sein sollte. Zumindest konnte ich mich besser kontrollieren wie er. Oder doch nicht? Nein, ich war auch nicht besser: ich lächelte ebenfalls. Zwar war es mein winziges, unheimliches Lächeln, aber es war doch ein Lächeln. Innerlich scheuerte ich mir eine und verfluchte mich dafür, dass ich den Kater anlächelte, wo er mich doch festgenagelt hatte. Irgendwann.. irgendwann, das schwor ich mir, würde er dafür bezahlen.
Oder auch nicht.
Woher kam das denn? Wahrscheinlich wurde ich wirklich verrückt.. aber ob das so eine schlimme Sache war, war ich mich auch nicht ganz sicher.
Etwas riss mich aus meinen Gedanken, es war zwar nicht mehr als ein leichtes.. Piksen, aber es reichte dennoch, um mich wieder in die Wirklichkeit zu holen. Und die Wirklichkeit war alles andere als erfreulich; dieser Mistkerl von Kater hatte tatsächlich seine Krallen ausgefahren! Ein Knurren stieg in meiner Kehle auf und ich blickte ihn für einige Momente völlig verständnislos an. Doch nur einige Momente, denn als ich realisierte, dass meine Augen doch nicht kalt geblieben waren, wie ich es ja eigentlich beabsichtigt hatte, wurden sie auf der Stelle wieder kalt (so in etwa zumindest).
Dieser Kater trieb mich wirklich noch in den Wahnsinn! Ich gab einfach ihm die Schuld. Später würde ich noch darüber nachdenken! Aber nicht jetzt. Jetzt musste ich mich konzentrieren, um mich davon abzuhalten, ihm eine zu scheuern. Was ich ja sowieso nicht konnte. Wieder musste ich seufzen und verfluchte mich im selben Moment dafür.
Doch dann fingen seine Augen an zu leuchten, und ich fragte mich einen Moment lang, ob ihn nun auch alle guten (wobei.. eher die schlechten) Geister verlassen hatten, doch, ich hatte keine Zeit, ihn darauf anzusprechen geschweige denn darüber nachzudenken, denn plötzlich wurde sein Blick WARM. Und mir wurde ebenfalls ganz warm. Komisch, was ein Blick alles mit einem anstellen konnte.. so etwas dachte ich mir, und ohne, dass ich es verhindern konnte, wurde mein Blick ebenfalls warm. Das bemerkte ich leider zu spät. Viel zu spät. Bis ich es bemerkte, hatte ich ihm schon eine Weile in seine warmen Augen geschaut. Als ich nun darüber nachdachte, kam mir das ziemlich.. absurd vor. Unmöglich. Und doch war es gerade passiert.
Anscheinend ging es InZane (ich beschloss von diesem Moment an, ihn einfach Zane zu nennen), genauso, denn er schüttelte den Kopf und als er mich danach ansah, passte sein Blick schon eher zu ihm. Inzwischen hatte ich es ebenfalls wieder auf die Reihe bekommen, meinen Blick kalt und ausdruckslos wirken zu lassen. In dieser Zeit knurrte er, von was ich nicht wirklich Notiz nahm, und ging wieder von mir herunter, um sich neben mich zu setzen und sein Fell zu putzen. Einfach so.
Liebend gerne hätte ich ihm jetzt eine gescheuert, doch irgendetwas hielt mich davon ab und so stand ich einfach nur auf und setzte mich ebenfalls. Meine Knochen fühlten sich ein wenig steif an, doch auch das nahm ich nicht war. Was ich aber durchaus wahrnahm, war, dass mein Fell genauso in alle Himmelsrichtungen abstand wie seins. Toll gemacht, wirklich grandios. Ich glättete mein kurzes Fell wieder und obwohl ich es geputzt hatte, war es immer noch matt. Ich hatte nichts dagegen.
Mein Blick wanderte zu Zane, als der aufstand und zum Fisch ging. Hatte er inzwischen entschieden, doch zu teilen? Fehlanzeige. Stattdessen brachte er den Fisch zu mir und ließ ihn vor meinen Pfoten fallen. Ich blickte ihn nur an, wie jemand, der gerade einen Geist gesehen hat. Später würde ich entweder mir, oder ihm eine scheuern. Oder uns beiden. Was mir nicht auffiel, war, dass ich übertrieben oft über das Wort „scheuern“ nachdachte. Ich seufzte leise, doch mein Blick blieb bei Zane.
Und als er auch noch meinte, ich solle ihn essen, sonst würde es ein anderes Tier tun, knurrte ich ihn einfach nur an, zugegeben laut, und ging so nah an ihn heran, dass sich fast unsere Nasen berührten. Fast. Jedoch nicht so nah wie beim ersten Mal, aber trotzdem fragte ich mich, ob das eine Angewohnheit von mir wurde. Hoffentlich nicht.
„Hör mal zu!“, zischte ich, so leise, dass ich selbst es kaum verstand, „Ich hatte nur freundlich sein wollen!“, okay, ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde. Und eigentlich hatte ich auch nicht beabsichtigt, das zu sagen, sondern hatte etwas ganz anderes im Sinn gehabt. Pech, so nannte man das.
„Aber ich seh schon.“, nun war meine Stimme nicht mehr als ein winziger Lufthauch, dennoch kalt. Meine Augen waren ebenfalls zugefroren. Zu meinem Glück.
Dann ging ich wieder einen Schritt zurück und betrachtete ihn aus meinen hell leuchtenden Augen. Ich hatte bis jetzt noch gar nicht bemerkt, dass Nacht war.
Zane blickte zum Himmel hinauf, und ich folgte seinem Blick – aber ich sah nur Sterne, nichts interessantes. Als mein Blick zu ihm glitt, bemerkte ich, dass er die Augen geschlossen hatte und die Ohren angelegt, und ich fragte mich wieso.
Dann drehte er sich um und blickte noch ein paar Mal zurück, aber er ging. Und ich ging an die Decke. Die nicht vorhanden war.
Doch schnell verpuffte meine Wut und ich schüttelte nur den Kopf, seufzte und fraß den Fisch, auch wenn er irgendwie nach nichts schmeckte. Was wahrscheinlich daran lag, dass meine Gedanken bei Zane waren – und als ich den Fisch gefressen hatte, verfluchte ich mich dafür, ihm nicht gefolgt zu sein und nicht mal herausgefunden hatte, wo er hingegangen war. Er war einfach gegangen und ich hatte ihn gehen lassen. Ich seufzte. Vielleicht sah ich ihn ja wieder – aber, wollte ich das? Da hatte ich geteilte Meinungen. Wieder musste ich seufzen und schüttelte den Kopf.
Ich vergrub die Gräten des Fisches und ging zu der Wurzelhöhle, um mich hinzulegen. Kurz nur schloss ich die Augen, dann sah ich aber noch einmal heraus. Die Sonne ging langsam über dem See auf. Der Himmel färbte sich erst Lila, dann Rosa, dann Orange und schließlich, irgendwie, hellblau. Aber das bekam ich nicht mehr mit, ich war schon eingeschlafen. Was nicht beabsichtigt war – wie so vieles diese Nacht.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo 16 Jun - 14:28

Blutfrost

Der Kater schaute die Kätzin prüfend an, auf die Antwort, dass mit ihr alle in Ordnung sei. Was wollte sie ihm nur verschweigen.? Er schaute in ihre wundervollen schönen Augen. Wieso hatte er sie nicht vorher kennenlernt? Wäre sie im WindClan aufgewachsen und hätte bei ihnen gelebt, dann hätte er für sie gejagt und für sie gekämpft. Auf die Frage, ob er fischen konnte schüttelte er den Kopf. >> Nein leider nicht. Dafür kann ich Greifvögel jagen. <<, miaute er schnell. Er wsollte vor der Kätzin nicht schwach wirken. Geschweige denn nichts könnend.

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BeitragThema: Re: Der See   Di 17 Jun - 16:17



Blutfrost schwieg eine Weile, ihr kam es allerdings lange vor, sehr lange. Bald machte sich leichte Nervosität in ihrem Körper breit. Was hatte er?
Eine kleine Ewigkeit später brach der ehemalige WindClan-Krieger das Schweigen.
>>Nein leider nicht. Dafür kann ich Greifvögel jagen.<<
Wollte er bei ihr Eindruck machen? Unsinn! Sie war selber überrascht, aber in ihren Augen war Anerkennung zu lesen. Ihr Vater hatte ihr auch das Jagen von großen Vögeln beigebracht, aber sie konnte sich nicht recht in diese Art von Jagd einfinden. Einmal hatte sie einen mächtigen Vogel gefangen. Voller Stolz erinnerte sie sich an ihren Fang, sonst hatte sie nämlich nie einen gefangen.
>>Äh, ja, gut.<< Sie wollte ihm nicht das Gefühl geben, schwach zu sein, denn obwohl er es nicht war, kannte sie die Gefühle eines Katers der sich schwächer fühlte als andere. Nur weil sie Fische fangen konnte und er nicht. Amüsiert zuckte sie mit den Schnurrhaaren.
>>Dann... ja dann legen wir los<<, murmelte sie verlegen, wollte es verbergen was ihr aber ziemlich schlecht gelang.
Schnell hob sie den Kopf und prüfte die Luft. Sie konnte zwei frische Katzengerüche riechen, und zwei andere, die bereits schal waren. Die von Time und der anderen Katze. Halo warf Blutfrost einen Blick zu. Im kantigen Morgenlicht das durch die Wolken sickerte sah er noch besser aus als sonst, wenn das überhaupt noch möglich war. Ihr Blick wurde warm. Sie bemerkte es mit einer Spur Verärgerung und wandte ihre nun kühlen blauen Augen geradeaus.
Das kalte Wasser spülte um ihre Pfoten, die sie nun hob, ihre Krallen ausfuhr und mit einem geschickten Schlag einen dicken silbernen Fisch aufs Trockene warf. Er zappelte kurz, dann gab Halo ihm den letzten tödlichen Biss. Da sie ja schon zwei Fische gefangen hatte, scharrte sie ihre Beute zusammen und wandte sich an Blutfrost.
>>Hast du schon was gefangen?<<, fragte sie. Ihre Stimme klang dabei wärmer als beabsichtigt.   
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BeitragThema: Re: Der See   Di 17 Jun - 19:18

Blutfrost

Der Kater sah die Anerkennung in den Augen der wundervollen Kätzin. Als er den Geruch von Time wahr genommen hatte, hatte er bemerkt, dass Halo sich gleich abgewandt hatte. Sie ist eifersüchtig., dachte er such und musste etwas schmunzeln. In einer gewissen Weise fand er es toll, doch er wollte auch, dass die Kätzin wusste, dass sein Herz nur ihr gehörte. Aber wie sollte er es ihr zeigen? Als sie ihm ein Fisch hin warf, fand er das echt süß, doch er war ein Kater und sollte für sie jagen. Er nickte ihr dankend zu. Danke, Halo., schnurrte er und nahm einen bissen. Dann schaute er wieder auf. Wieso ist dein Name eigentlich Halo?, fragte er freundlich.

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BeitragThema: Re: Der See   Mi 18 Jun - 18:55

HALO

Er nahm einen Bissen des Fisches, den sie ihm hin geworfen hatte, nickte und bedankte sich freundlich.
>>Wieso ist dein Name eigentlich Halo?<< Seine Frage hatte sie völlig überrumpelt. Sie versuchte, nirgendwo hinzu gucken, ihre Begriffsstutzigkeit nicht zu zeigen. 
>>Ähm... I-Ich weiß nicht so genau<<, begann sie zögernd. >>E-Es heißt Heiligenschein. K-Keine Ahnung warum, n-naja warum ich so heiße.. M-Meine Schwester hieß Light. Jetzt heißt sie Silberpfote, s-sie ist dem F-FlussClan beigetreten, in dem mein V-Vater lebt. Hey, das ist doch nur ein Name! Keine Ahnung warum ich so heiße! Warum heißt du denn Blutfrost?<<
Die letzten Sätze klangen eine Spur zu scharf und Halo bereute sie sofort. Sie richtete ihre blauen Augen auf den Boden. Warum stellte er solche mäusehirnigen Fragen?
Am liebsten hätte sie sich eine Ohrfeige verpasst - warum brachte sie das so aus dem Konzept? Dieser ... dieser Kater konnte ihr total egal sein. Sie hatte ihm nur geholfen weil er verletzt war, nichts weiter! Bald würde er zu seiner Gefährtin zurückkehren und diese blöden Gedanken würden verschwinden. Einerseits verspürte sie Enttäuschung bei diesem Gedanken - und ohrfeigte sich abermals gedanklich -, andererseits übergroße Erleichterung. Wenn Blutfrost weg war, bestand ihr Gehirn wenigstens nicht weiter aus rosa Zuckerwatte. Stur schüttelte sie den Kopf, was sollte dieses alberne Gedenke? 
Die Einzelläuferin entschied darauf zu warten, dass Blutfrost irgendwas sagte aber irgendwann wurde ihr das Warten zu lang. 
>>Entschuldige<<, murmelte sie so leise das sie nicht sicher war ob er es gehört hatte, und fügte lauter hinzu: >>Was ... was hast du vor sobald deine Wunde ganz verheilt ist? Willst du einem der anderen Clans beitreten? Ich, naja ich meine, du kannst doch nicht einfach das Kriegerleben aufgeben, oder?<< Das ist Time doch nicht wert, dass du dich völlig änderst!, fügte sie gedanklich hinzu, biss sich vor Empörung auf die Zunge, als sie den Sinn ihres inneren Monologes fasste.
Halo, verdammt, was machst du da? Das geht dich doch gar nichts an. Soll er doch zu seiner Time zurück gehen. Mich interessiert das nicht. Das ist mir so was von egal, Himmel!
Halo reckte das Kinn in die Luft und versuchte Blutfrost zu ignorieren. Es missglückte ihr, weil seine wunderbaren Augen auf ihr ruhten und sie ständig Blicke zu ihm warf. 
Ach was! Sie sollte einfach auf seine Antwort warten. Reden machte alles nur noch schlimmer. Um sich abzulenken, begann sie an ihrem Fisch zu knabbern.   

 
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BeitragThema: Re: Der See   Do 19 Jun - 19:20

Blutfrost

Der Kater schaute sie an. Ihr Gestotter fand er süß. Das zeigt ihm noch mehr, dass sie an ihm interessiert war. Und das gefiel ihm natürlich. Als sie ihn dann scharf anfuhr und ihn nach seinem Namen fragte, setzte er sich gerade auf und miaute, Als Junges, kurz nach der Geburt, habe ich mich an einem Dornen verletzt. Es war Winter und da ist mein Blut auf den gefrorenen Boden geflossen. Nach kurzer Zeit hatte sich bereits eine Frostschicht darüber gebildet. Dadurch habe ich meinen Namen bekommen. Der Kater schaute sie durchdringend an. Als sie ihn dann noch fragte, ob er zurück gehen wollte, schüttelte er den Kopf. Das Leben als Einzelläufer gefällt mir eigentlich ganz gut. Ich meine mir fehlt zwar der Clan, aber hier draußen gibt es eine Katze, die für mich da war, als ich schwach war und diese Katze möchte ich nicht mehr alleine lassen. Und außerdem würde Moosstern mich sowieso nicht mehr aufnehmen. Ich habe den Clan verraten. Ich habe alle verraten, die mir etwas bedeutet haben., miaute er und schaute bedrückt auf den Boden.

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BeitragThema: Re: Der See   So 22 Jun - 16:50

HALO

Sie machte sich nach Blutfrost's Antwort auf seinen Namen eine weile Gedanken. Nicht bei allen Clankatzen hatten ihre Namen eine Bedeutung. Naja, Silberpfote hatte silbernes Fell, aber Klippensturm war ein Name der nur frei erfunden sein konnte. Oder wollte jemand ihr vielleicht weismachen, ihr Vater wäre als Junges von einer Klippe gestürmt worden?
Dann weihte Blutfrost sie in seine Pläne ein. Nachdem er geendet hatte und zu Boden sah, schwieg Halo, um das was er gerade gesagt hatte zu ... begreifen? Verdauen? Verinnerlichen?
Wer war diese Katze die für ihn da war als er schwach war? War nicht sie das gewesen? Oder... meinte er jemand anderes? Kirschblüte vielleicht, oder eine x-beliebige Katze. Loki! Ach nein, das war ja ein Kater. Oder liebte Blutfrost vielleicht Kater? Unsinn, Time war da ja noch. Aber er liebte sie ja nicht mehr, also doch Loki...oder Belle? Ach sie hasste seine verschlüsselte Art zu reden. Oder lag es an ihr, vielleicht war sie einfach zu dumm?
Halo wusste das alles was sie dachte Quatsch war und er sie meinen musste, schließlich war sie nicht blöd. Möglicherweise war alles auch Unsinn und er meinte eine andere Kätzin - Time...
Sie bildete sich was ein weil... Ja, warum? War sie etwa in Blutfrost verliebt? Warum war sie bloß so anfällig für Gefühle! Ihr fiel sofort auf, dass sie überhaupt nicht anfällig für Gefühle war. Die Katzen die ihr was bedeuteten waren ihre Schwester Silberpfote und ihr Vater Klippensturm. Keine anderen, naja, vielleicht noch ein paar alte Freunde und jetzige Freunde mochte sie, aber richtig wichtig waren die ihr nicht.
>>Aha<<, miaute sie irgendwann. >>Und wer hat dir denn was bedeutet? Time? Oder eure Junge?<<  Sie sagte das ziemlich giftig, doch Blutfrost sollte sich bloß nichts einbilden. Den Gedanken, sie könnte die Katze sein die er nicht allein lassen wollte, hatte sie längst wieder verworfen. Ihr fiel ein, das er Time eher nicht verraten hatte, sie war ja mit ihm geflohen, das heißt, sie wollte mit ihm fliehen aber er... ja er hatte vielleicht doch Time verraten. Aber das hieß... das sie ihm was bedeutete? Dieser Gedanke versetzte Halo einen Stich.          
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BeitragThema: Re: Der See   So 22 Jun - 17:18

Blutfrost

Der Kater schaute Halo an. Man sah der Kätzin an, dass sie über das war er gerade gesagt hattte nach dachte. Das amüsierte ihn schon wieder. Als sie dann aber so abweisend "Aha" sagte, tat es ihm irgendwie weh. Als sie dann von Time und seinem Jungen sprach, zuckte er kurz zusammen. Um das klar zu stellen. Ich habe Time früher vertraut und wir haben uns gut verstanden, doch dann hat sie sich immer mehr verändert und sobald ich mit einer anderen Kätzin sprach, war sie so zickig. Ich weiß nicht was da mit ihr los war…Und mein Junges was ich habe vermiss ich zwar, aber sie mich wahrscheinlich nicht. Als ich mich von ihrer Mutter getrennt habe, war sie immer abweisend und kalt zu mir. , miaute er und schaute der Kätzin in die Augen. Will sie nicht verstehen, dass ich sehr starke für SIE habe?, fragte er sich. Dann stand er auf und ging zu der Kätzin und leckte ihr über´s Ohr und ging dann etwas weiter weg und lies sich in eine Spielpose fallen. Seine Augen funkelten angriffslustig. Wann war das letzte mal, wo du dich richtig amüsiert hast?

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