Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Der Bauernhof

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Nuria
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BeitragThema: Der Bauernhof   Do 6 Aug - 22:19

das Eingangsposting lautete :

Etwas abseits des Zweibeinerorts befindet sich ein großer Bauernhof. Neben dem Hauptgebäude gibt es noch mehrere kleinere Scheunen und einen großen Hof, von welchem nur ein kleiner Teil geteert ist. In einer der Scheunen stehen verschiedene Geräte, die stark den Monstern gleichen, die sich auf all den Donnerwegen bewegen, nur dass sie größer sind. Dorthin verirrt sich nur selten eine Katze.
In einer anderen Scheune leben große, braun-weiß gefleckte Tiere, deren Bewegungen ungeschickt sind, die dennoch gefährlich werden können, da sie sehr schwer sind (Kühe).
Aber nicht nur diese Tiere leben auf dem Bauernhof, denn in einem Gehege werden Hühner gehalten, außerdem befinden sich eingezäunt auf der Wiese nebenan größere Tiere (Schafe und Ziegen), die jedoch nur selten zur Gefahr werden.
Der Bauernhof ist für Katzen ein guter Ort zum Jagen, denn durch all diese Tiere und deren Futter treiben sich hier sehr viele Ratten und ähnliche Wesen herum. Allerdings müssen die Katzen hier achtgeben, da nicht nur die Zweibeiner sie regelmäßig verscheuchen, sondern auch ein Hund Jagd auf sie macht, sobald er sie sieht.

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Efeuherz
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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   So 2 Apr - 21:40

TYRAXES

Warnend funkelte ich Darkaria an, wenn ich ihr sagte sie sollte mir etwas ordentliches fangen dann hatte sie das auch zu tun! Dies sagte ich ihr auch direkt und teils fauchend teils knurrend ins Gesicht. Was dachte sie denn wer sie war?! Oder in welcher Position sie sich befand?! Pah! So trat ich die Maus zurück zu ihr und knurrte ihr entgegen dass sie diese knochige Maus fressen sollte denn für ein jämmerliches Wesen wie sie würde sie reichen. Darkaria knurrte, bedrohlich zog ich die Lefzen hoch, zeigte ihr meine Reißzähne, wollte sie sich wirklich mit mir anlegen? Wollte sie mich wirklich so weit bringen dass ich sie angriff? Töten würde ich sie nicht, nein. Aber wenn sie so weiter machte konnte sie sich auf eine Tracht Prügel gefasst machen von der sie auf jeden Fall eine schöne Fleischwunde davon tragen würde! Doch statt noch etwas zu sagen begann die Streunerin bloß die Maus zu fressen, still. Dies begrüßte ich, entspannte meine Körperhaltung wieder ein wenig und putzte mir gelassen über die Brust als sei nie etwas gewesen und eine Bedrohung war diese Kätzin in meinem Augen für mich sowieso nicht. Als ich fertig war meine Brust zu putzen sah ich zu Darkaria die gerade mit der Maus fertig wurde, die Reste verscharrte und sich erneut auf den Weg machte. Wieder setzte ich mich in Bewegung, folgte ihr "Wenn du mir nun was gutes fängst lasse ich dich für heute auch in Ruhe Darkaria" knurrte ich ihr leise entgegen und empfand dies doch als recht ehrenhaft von mir oder? Ich hatte Mitleid... ok nein. Aber naja, man musste sich seine Opfer ja warm halten oder? Sonst würden sich diese irgendwann noch vollkommen quer stellen. Aber gut, sollte Darkaria dies tun würde ich ihr schon eine Lektion erteilen die sie sicher nie wieder vergessen würde.

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Mo 3 Apr - 0:33

Fate -First Post-


Immer wieder drangen Geräusche am meine Ohren, mal lauter mal leiser. Abklingen wollten sie auf jeden Fall nicht. Genervt drang ein tiefes Grollen aus meiner Kehle, das in einem leisen Seufzer endete. Hier, abseits in der Ecke, konnte mich ja eh niemand hören. Zumindest jetzt schien das Gerede etwas abzuschwellen. Prüfend las ich in der stickigen Luft. Sah man von der äußerst kräftigen Heunote ab, konnte ich Blut riechen. Keine Beute, oh nein, sondern frisches Katzenblut und davon ne ordentliche Menge. Leiser Zweifel beschlich mich. Was hatte ich nur in den letzten Stunden verpasst? Anscheinend einiges. Lustlos zog ich mich schließlich hoch. Anscheinend versammelten sich hier immer mehr Katzen, darauf konnte ich verzichten. Schon allein die Vielzahl verschiedener Dürfte verriet mir die ungefähre Anzahl. Zu viele für meinen Geschmack. Stumme Abscheu erfasste mich, als ich auf leichten Pfoten auf den viereckigen Heuballen entlangwanderte. Helle Halme klebten noch immer in meinem dichten Pelz, ich würde sie an einem ruhigeren Ort entfernen. Von dort oben bot sich ein guter Ausblick auf einen toten Körper, der ausgestreckt in seinem eigenen Blut lag. Auf den ersten Blick hatte das Fell ein recht angenehmes Aussehen, nur der Fakt, dass die Katze tot war, störte etwas. (Gwendolyn) Kann der Mörder nicht wenigstens seine Hinterlassenschaften aufräumen? Es brachte nichts weitere Gedanken daran zu verschwenden.
Vielleicht sollte die Leichte als Warnung dienen, zumindest standen einige lebendige Exemplare darum herum. Angst pulsierte in der Luft. Bin echt im falschen Moment aufgewacht...Das kann ich mir  sparen. Recht schnell verlor ich wieder das Interesse und bahnte mir mit einigen gezielten Sprung den Weg nach unten. Selbst zwischen dem Heu schienen sich Katzen zu befinden. Seit wann zog der Bauernhof so verdammt viele an? Gereizt zuckte mein Schweif zu beiden Seiten. Sowas konnte ich wirklich nicht ab. Wohl war es wirklich besser einfach zu verschwinden, mich hielt hier ohnehin nichts. Den Blick stur nach vorne gerichtet schlich ich nahe der Wände entlang. Mein Gesicht barg einen dermaßen finsteren Ausdruck, das sich niemand mir freiwillig nähern wollte. Auf soziale Kontakte war ich eh nicht aus. Sollten sich doch kontaktfreudige Katzen sonstwohin scheren, hauptsache sie ließen mich in Ruhe. Aus Erfahrung mied ich den Haupteingang direkt. Folglich durften sich dort noch mehr von diesen Plagegeistern befinden. Entervt schüttelte ich mir den schwarzen Pelz und entdeckte endlich ein Loch, welches sich über die Jahre in das poröse Holz gefressen hatte. Zwar war es ziemlich schmal und besaß scharfe Kanten, doch für mich stellte es absolut kein Problem dar.
Leider bin ich mit einer extrem mickrigen Größe gesegnet worden. So komme ich als Kater nicht wirklich zur Geltung, aber schon vor langer Zeit habe ich mich damit abgefunden. Manchmal konnte dieses...Makel ziemlich vorteilhaft sein. Auf weiteres Warten wollte ich verzichten, so schob ich mich durch das Loch und spürte die Kanten an meinem rauen Fell schaben. Hauptsache der Rest blieb heil. Kaum die Schnauze einen Zentimeter in die Freiheit gestreckt begrüßte mich harter Regen, der mir freundlich ins Gesicht peitschte. Ungehalten zuckte ich mit den Ohren. Alles war besser als Gesellschaft. Da musste ich wohl oder übel das Mistwetter überstehen. Ganz draußen prasselten permanente Schauer auf meinen breiten Rücken ein und raubten mir gänzlich den letzten Nerven. War ja nicht so als ob ich Wasser im generellen hassen würde, nein es musste natürlich auch von oben kommen. Egal in welcher Form...ich mag Wasser einfach nicht. Selbst draußen blieb ich nicht mit meiner Einsamkeit allein. Zwei jungen Katzen rasten in irrer Geschwindigkeit an mir vorbei (Dachspfote und Sparky). Leicht verwirrt blickte ich ihnen hinterher, wovor sie wohl flüchteten? Wieder ein Thema was mich nichts anging.
So setzte ich meinen Weg etwas langsamer fort. Dem Regen im Vollen und Ganzen ausgesetzt machte es keinen Unterschied mehr, ob ich direkt zum nächsten Unterstand rannte. Seit wann war das Wetter überhaupt so mies? Immer wieder ließ ich den Blick über die trostlose Umgebung gleiten. Jegliche Beute hatte sich vor der Nässe verkrochen und würde in nächster Zeit auch nicht mehr herauskommen. Wer versuchte in diesem Wetter zu Jagen war wirklich ein ausgemachter Idiot. Dazu gehörte ich nicht. Den Kopf leicht gesenkt sog ich den Geruch des Bodens ein, gleichzeitig inspizierte ich mehrere wild verteilte Pfotenspuren. Eine, größer als die andere, trug deutlich den Geruch von Blut. Trotz des Regens stach der metallische Duft ziemlich hervor. Ein Kampf konnte ihr allerdings nicht stattgefunden haben. Dafür waren die Spuren einfach zu strukturiert angeordnet und führten in eine einheitliche Richtung. Das weckte doch etwas mein Interesse. Immer wieder verschwammen die Pfoten ineinander, manchmal sah es so aus als ob jemand versucht hatte zu Jagen. Wie dämlich kann man sein... Tief in mir wusste ich, dass es falsch war den eingetretenen Spuren zu folgen, doch ich wollte wissen was vor sich ging. Wenn handelte es sich um ein ziemlich seltsames Katzenpaar.
Endlich wurde Geruch intensiver als der Regen selbst, sie durften sich in nächster Nähe befinden. Automatisch ging ich etwas tiefer, zwar war es aufgrund meiner Größe eigentlich nicht vonnöten, jedoch wollte ich keine Aufmerksamkeit erregen, zumindest fürs erste. Wütendes Fauchen tönte durch die Luft. Aggressive und warnende Laute, die auf einen Streit vermuten ließen. Neugierig spielten meine Ohren. Trotz meiner schlechten Vorahnung ließ ich die Distanz schrumpfen. Vor meinen Augen spielte sich eine äußerst merkwürdige Szene ab. Ein ziemlich großer schwarzer Kater (Tyraxes) stand mit gerundeten Rücken vor einer anderen Katze. Der Statur nach zu urteilen wohl eine Kätzin (Darkaria). Normal interessierte ich mich nicht für irgenwelche läppischen Auseinandersetzungen. Schließlich gehörten sie zum Leben. Vielleicht sollte ich lieber gehen. Hingegen meiner Gedanken lief ich einfach weiter. Innerlich verfluchte ich mich für diese unsägliche Sturheit. Aus den zornigen Lauten formten sich Worte. Anscheinend war das schwarze Exemplar zu faul um selbst zu Jagen und ließ einen Krüppel für sich die Arbeit erledigen lassen. Ziemlich assozial, wenn man es von gesunder Seite aus betrachtete. Zumindest glaubte ich einen Krüppel vor mir zu haben. Das eine Bein sah mitgenommen aus, belastet wurde es auch kaum. Ich werde es sooowas von bereuen!, sang ich leicht verzweifelt in Gedanken.
Egal ob ich Lust hatte oder nicht, mein Beschützerinstinkt meldete sich. Fairness sah anders aus. Ich schluckte jegliche Motivationslosigkeit herunter und hielt mit strammen Schritt auf den faulen Flohpelz zu. Aus nächster Nähe sah er verdammt groß aus. Zumindest schien die Kätzin nicht viel größer als ich, immerhin etwas. Unbeeindruckt von dem wilden Gefauche gähnte ich und setze mich fast beiläufig neben den Riesen, so als ob ich mich an einem kleinen Plausch beteiligen wollte. Mit schmalen Augen betrachtete ich seine Gestalt, sah die kräftigen Muskeln unter dem kurzen Fell spielen. Blut triefte förmlich an ihm herunter. Ein typischer Mörder. Womit habe ich mich nur wieder eingelassen... Missmutig legte ich den Kopf schief und ignorierte die Tatsache, das ich dem Kerl gerade mal nur knapp unter das Schulterblatt im Sitzen reichte. "Wenn ich mal kurz stören dürfte...Kannst du deinen Arsch nicht alleine bewegen oder brauchst du eine Dienerin? Für mich siehst du eindeutig aus als ob du dich alleine versorgen könntest oder dient es zum reinen Amüsement? Ist ja nicht so als ob man euer Gefauche kaum überhören könnte." Automatisch schossen die Worte ungehindert aus meinem Maul. Trieften leicht vor beißenden Hohn und Provokation, vielleicht genug um den Kater sofort reizen zu können?
Natürlich wäre es mir lieber gewesen die Situation friedvoll zu lösen, aber eventuell ließ es sich nicht anders bestreiten. Im schlimmsten Fall hatte ich eh seine Krallen im Pelz. Die dünnen Narben in meinem Gesicht glänzten hell in der Nässe. Vorsorglich ging ich bereits meine gelernten Kampftechniken durch. Sicher war sicher. Für das Weibchen hatte ich in diesem Moment eher weniger Aufmerksamkeit. Schließlich konnte mein Leben auf dem Spiel stellen. Das war, denke ich, etwas wichtiger als das Opfer selbst. Höchstwahrscheinlich sterbe ich eher als irgendwas bewirken zu können, allerdings ist mir das ziemlich egal...

Erwähnt:
Dachspfote, Sparky, Gwendolyn, so ziemlich alle Katzen vor Ort, Tyraxes & Darkaria
Angesprochen: Leider Tyraxes

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Mo 3 Apr - 16:15



Darkaria
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Titelmusik AN || Musik AUS

Als ich die Maus gegessen hatte und weiter tappte, knurrte Tyraxes leise das wenn ich was Ordentliches fing er mich für Heute in Ruhe lassen würde. Am liebsten wäre es mir aber wenn er für immer verschwinden würde. Das würde nicht nur mich, sondern auch viele andere Katzen freuen, da wäre ich mir sehr sicher.
Ich antwortete ihm nicht und tappte leise murrend weiter, ich stoppte aber als ich die Stimme einer anderen Katze hörte und drehte meinen Kopf. Zu Tyraxes hatte sich ein pechschwarzer Kater mit blau-grünen Augen (Fate) gesetzt. Dieser Kater fragte Tyraxes ob er nicht selbst seinen Arsch bewegen könnte und ob er unbedingt eine Dienerin brauchte, obwohl er so auszusehen schien als ob er sich alleine Versorgen könnte. Ich stellte die Ohren leicht überrascht auf und hob den Kopf etwas. Das war das erste mal, dass jemand sich eingemischt hatte um etwas gegen Tyraxes zu sagen. Seine Worte hatten Provokation und Hohn in sich, was man finde ich deutlich hören Konnte. Wollte er sich wirklich mit Tyraxes anlegen? Ich schaute aus dem Augenwinkel zu dem großen Kater. Wie würde er wohl nun reagieren?


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Efeuherz
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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Mo 3 Apr - 18:39

TYRAXES

Still wartete ich darauf dass Darkaria die knochige Maus aufaß, immerhin reichte ein so jämmerlich Stück Beute für eine jämmerliche Kreatur wie sie aus oder? So blieb ich für ihre Mahlzeit zumindest still, setzte sich aber dann auch wieder in Bewegung als sie sich erneut auf die Suche nach Beute machte. Leise knurrte ich ihr zu dass wenn sie nun etwas ordentliches fing ich sie für heute auch in Ruhe lassen würde, ein wenig Gnade musste mit einem Krüppel ja sein oder?
Mit einem leisen murren bewegte sich die Streunerin mit dem verkrüppelten Bein nun fort, sie blieb stehen und prüfte die Luft und so hielt auch ich an, sah mich leicht um. Der Regen durchnässte wirklich alles, das Blut was in meinem Pelz klebte wirkte dadurch nicht mehr getrocknet und wirkte teilweise so als sei es frisch. Naja, stören tat es mich an sich nicht, auch Regen machte mir eigentlich nicht all zu viel aus aber so viel und so lange auf einmal war einfach nervend. Ich richtete den Blick wieder auf Darkaria, Schritte näherten sich. Aufmerksam zuckte ich mit den Ohren, prüfte leicht die Luft und witterte einen fremden Kater der anscheinend auf uns zu kam. Frage war wollte er bloß vorbei oder zu uns? Still wartete ich und dann saß er plötzlich neben mir, kalt richtete ich den Blick auf unseren Besucher, ein pechschwarzer Kater mit blau grünen Augen. Er öffnete das Maul, begann zu sprechen und fragte ob ich meinen Arsch nicht selbst bewegen könnte und ob ich unbedingt eine Dienerin brauchte obwohl ich so aussah als könne ich mich selbst gut versorgen. Hohn und Provokation zierten seine Stimme, unbeeindruckt musterte ich dieses mickrige Exemplar von Kater. Ich zog die Lefzen leicht hoch, knurrte leise "Ob ich eine Dienerin brauche oder nicht geht dich nen verdammten Scheiß an!" gab ich zu aller erst von mir und stieß ihn unsanft von mir weg, doch verletzte ihn dabei nicht "Du mickriges Exemplar von Kater solltest dich besser verziehen und dich um deinen eigenen Mist kümmern als dich in Dinge ein zu mischen die dich nichts angehen!" mein knurren wurde lauter und ich sträubte leicht den nassen Pelz "hau ab und nerv andere Katzen, es sei denn du willst meine Krallen zu spüren bekommen" knurrte ich ihm weiterhin entgegen und funkelte ihn mit bedrohlich leuchtenden Augen an. Da mir dieser pechschwarze Kater fremd war konnte ich ihn schlecht einschätzen. Vielleicht dachte er er könnte aufgrund seiner geringeren Größe meine Flinkheit übertreffen? Innerlich grinste ich leicht, sollte er es nur versuchen. Darkaria bedachte ich nur mit einem kurzen Seitenblick, wenn sie versuchen sollte nun ab zu hauen würde ich ihr ebenfalls eine Lektion erteilen, aber ich dachte dass sie dies wüsste und achtete wieder auf den fremden, ich grinste leicht "Wie lautet denn der Name des vorlauten Winzlings vor mir?" fragte ich spöttisch und meine Schnurrhaare zuckten leicht. War er jemand der sich provozieren ließ?

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Mo 3 Apr - 20:30

Fate
Typisch wie es sich für einen großen Macker gehörte starrte er geradezu unbeeindruckt auf mich runter und machte mir nonverbal schon klar, was von meiner Größe gehalten wurde. Ruhig erwiderte ich den Blick aus eisigen seegrünen Augen. Von körperlichen Signalen ließ ich mich nur schwer provozieren. Das der Streuner kein gepflegtes Mundwerk besaß konnte ich bereits an seiner Antwort erkennen. Na gut, ich war ja nicht unbedingt besser gewesen. Lieber man nutzte den Bedarf an Alltagssprache als mit Höflichkeit versuchen. Natürlich ging es mich einen Scheißdreck an ob er eine Dienerin brauchte oder nicht, aber dies sah sicherlich nicht nach freiwilliger Arbeit aus. Unnötigerweise meinte der Riese auch noch mich wegschubsen zu müssen. Hingegen meines eigentlich leichten Gewichts rutschte ich nicht sonderlich weit, was wahrscheinlich von meinen in den Boden gebohrten Krallen kam. Genervt seufzte ich auf und konnte ein Kopfschütteln nur minder verhindern. Noch immer fiel es mir schwer mich an die Rüpelhaftigkeit der Streunerwelt zu gewöhnen. Im Clan war es deutlich geziemter vorgegangen, was allerdings nicht hieß das ich mich davon einschüchtern ließ, soweit sollte es noch kommen. Weitere Sätze bohrten sich wie Krallen in mein Fleisch und sollten wohl an meinem Ego kratzen. Stimmen tat es schon, ich konnte es bis auf den Tod nicht ausstehen sobald mich jemand als mickrig bezeichnete, da die meisten Kater schon allein meine Kraft unterschätzten, doch ich behielt den ausdruckslosen Gesichtszug bei. Wie Wasser perlten die Beleidigungen an mir ab und hinterließen keinen wirklichen Schaden. Lediglich mein Schweif zuckte leicht gereizt von einer Seite zur anderen. Im Gegensatz zu dem beinah explodierenden Kater kam ich geradezu wie eine Hauskatze daher. Sofort wurden die Lefzen gehoben, Zähne blitzen im schummrigen Licht. Dem Schwarz-Weißen nach sollte ich mich gefälligst um meinen eigenen Mist kümmern und nicht in Dinge anderer einmischen. Dabei musste ich wohl nicht erwähnen das er mich als winzig bezeichnete. Minimal stellten sich die schwarzen Haare um den Nacken auf. Mit schmalen Augen sah ich den Rüpel aus der Distanz an, hielt mich allerdings noch zurück. Zusätzlich schickte er eine Warnung hinterher, ansonsten kämen dessen Krallen ins Spiel. Ich frage mich ob dieser Kreislauf irgendwann mal unterbrochen wird…Es ist immer dasselbe. Kaum mischt man sich ein, kommen Krallen ins Spiel oder irgendwelche anderen sinnlosen Drohungen. Selbst wenn es zu einem ernsthaften Kampf kommen sollte ließ ich mich von Wunden nur schwer beeindrucken, zu viele Male hatte ich bereits einstecken müssen und dementsprechend zäh geworden. Nur meiner Kehle sollte man vielleicht fernbleiben, die war dann doch etwas wichtiger. Vor dem Tod zeugte ich ebenfalls keine Scheu. Nachdem ich aus meinem eigenen Clan verbannt wurde, wusste ich eh nicht mehr wo ich nach dem Ableben landen würde. Aus dem Augenwinkel fing ich die Reaktion der Kätzin auf, sie schien einigermaßen überrascht, also hatte sich bisher keiner in dieses ungleiche Machtspielchen eingemischt, ziemlich traurig. „Wenn es mich einen feuchten Dreck angeht, solltet ihr beide nicht so herumschreien. Man hört euer Gefauche kilometerweit. Still und heimlich ist dir ein Rätsel, oder? Außerdem kommt es ziemlich erbärmlich, wenn man Schwächere unterdrücken muss um das eigene Ego zu stärken, aber das ist dir sicher bekannt.“ Mit jedem Wort brachte ich mich in das Visier des Ungetüms, das spürte ich bis in die winzigste Faser meines Körpers, jedoch raubte mir Gleichgültigkeit jegliche Angst, wenn sie überhaupt vorhanden war. Betont gelangweilt rollte ich mit den Augen, wobei es wahrscheinlich eh an der Ignoranz des Katers abprallte. „Welch ein Wunder, ja ich bin klein. Und jetzt? Soll ich in meinem eigenen Minderwertigkeitskomplex ertrinken? Wenn muss ich dich leider enttäuschen. Außerdem habe ich kein Problem mit Krallen, ich habe viele Spuren in meinem Pelz, aber das muss ich so einem wie dir wohl nicht sagen“, gab ich erstaunlicherweise relativ ruhig zurück. Jedem anderen Kater hinge ich wohl schon längst an der Kehle, bei diesem war es allerdings anders. Dieses Exemplar konnte sich vor Mordopfern nicht mehr retten. Erfahrung stank geradezu aus seinem Atem, ähnlich wie bei mir. Ich hatte nicht direkt Angst…aber gewisse Vorsicht war vorhanden. Ganz kopflos handelte ich nun auch nicht. Zum Ende hin fragte der Streuner spöttisch nach meinem Namen, wobei natürlich die Betitelung „Winzling“ nicht fehlen durfte. Nach wie vor ging mein Schweif im langsamen Takt zu beiden Seiten. Ohne große Hast stand ich auf und visierte das Männchen mit finsteren Blick an. „Fate.“

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Mo 3 Apr - 21:01



Darkaria
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Tyraxes schaute nur Kalt auf den schwarzen Kater herab und fing sofort an ihn zu beleidigen und zu drohen. Reizen schien sich aber der Kater nicht zu lassen, anders als ich wenn Tyraxes mich runter machte. Ob es ihm wohl schwer fiel sich ruhig zu halten?
Der fremde Kater antwortete nur das wir nicht gleich rumschreien müssen, da man das Fauchen von mir und Tyraxes wohl Kilometer weit hört und auch sagte er es sei erbärmlich schwächere zu unterdrücken. Ich zuckte mit einem Ohr. Endlich mal jemand der mich versteht. Der große Schwarz-weiße Kater knurrte ihn weiter an und beleidigte ihn auch noch, weil er kleiner ist als er selbst. Das schien ihn aber auch gar nicht zu Jucken. Er gab nur eine ruhige Antwort zurück, was mich erstaunt zu ihm blicken ließ. Das hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Mir wäre schon längst der Kragen geplatzt. Jedoch traute ich mich nie wirklich was gegen Tyraxes zu sagen wenn er mich runtermachte. Ich wollte keinen Kampf anfangen. Ich hatte zwar Heilerkräfte, aber einen richtigen Kampf wollte ich nicht erleben selbst wenn ich mich heilen konnte.
Zu guter Letzt, fragte Tyraxes nach seinem Namen. Der Dunkle Kater antwortete das sein Name Fate sei und war wie ich sehen konnte ihm einen dunklen Blick zu. Neugierig schaute ich zu, wie sich beide Kater stritten. Ich bewunderte insgeheim den Mut von dem Kater namens Fate. Wie schon gesagt, hätte ich mich nie getraut ihm meine ganze Meinung zu sagen.


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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Di 4 Apr - 1:52

TYRAXES

Als ich den mir fremden pechschwarzen Kater entdeckte musste ich gedanklich sofort fragen wie man als Kater so winzig sein konnte. Das war ja nun wirklich lächerlich! Dementsprechend strahlten meine bernsteinfarbenen Augen welche etwas mehr ins orange als ins braun gingen unbeeindruckt auf ihn herab und begegnete seinem Blick. Vollkommen ruhig. Leicht zuckte mein rechtes Ohr, eine ziemlich große Klappe und dann so ruhig neben mir sitzend drein schauen? Anscheinend wusste dieser Niemand nicht mit wem er sich hier anlegte! Die Worte welche der Kater an mich gerichtete hatten interessierten mich so an sich Null, an meinem Ego kratzte er damit sicherlich nicht. Stattdessen knurrte ich ihm nun entgegen dass es ihn einen Scheiß an zu gehen hatte ob ich eine Dienerin brauchte oder nicht! Um ihn eventuell ein wenig zu beeindrucken stieß ich ihn unsanft von mir weg, ich bemerkte dass er die Krallen in die Erde gebohrt haben musste sonst wäre er sicher auf die Schnauze gefallen. Abschätzig betrachtete ich den pechschwarzen, sagte ihm was für ein mickriges Exemplar von Kater er doch war und er sich besser um seinen eigenen Mist kümmern sollte anstatt sich in Dinge ein zu mischen die ihn einfach nichts angingen. Dass ich Darkaria provozierte und schikanierte war nun schon wirklich lange so und nun dachte dieser Zwerg also wirklich er könnte dies unterbinden? Dass ich nicht lachte!
Bisher strahlte der Fremde immer noch Ruhe aus, doch dann sah ich wie sein Schweif gereizt hin und her schwang. So wurde mein knurren lauter, ich sträubte den Pelz und sagte ihm dass er andere Katzen nerven gehen sollte denn ansonsten würde er meine Krallen zu spüren bekommen! Aus zu Schlitzen geformten Augen betrachtete er mich, das Fell um den Nacken herum sträubte sich leicht und ich wartete fast nur darauf dass er einen Angriff startete "Ich zerreiße dieses mickrige Kerlchen in der Luft!" dachte ich selbstsicher wie eh und je und sah ihn weiterhin an. Auf Darkaria achtete ich nur kurz, so wirkte diese überrascht "Überrascht wird sie auch sein wenn sie sieht wie schnell ein Leben vorbei sein kann" dachte ich still, richtete die Konzentration wieder auf dem Kater vor mir. So meinte er dass wenn es ihn einen feuchten Dreck anginge wir eben leiser sein mussten denn man würde unser Gefauche unglaublich weit hören. Still und heimlich sei mir ein Rätsel, so lautete jedenfalls seine Frage und noch dazu sagte er wie erbärmlich es sei Schwächere zu unterdrücken nur um das eigene Ego zu stärken, aber dies sollte mir ja bekannt sein. Provozieren wollte er mich also? Leicht grinste ich, zeigte dann aber meine Zähne und richtete die Ohren dominant nach vorne. Er sollte wissen dass er der sozusagen unter mir stand. Das Augenrollen war nichts was für mich eine Bedeutung hatte und er meinte dass er klein sei, fragte aber was nun sei. Er fragte ob er in seinen eigenen Minderwertigkeitskomplexen ertrinken sollte und fuhr dann damit fort dass er mich hinsichtlich dies wohl enttäuschen müsse. Auch sagte er hatte er mit meinen Krallen kein Problem, er habe viele Spuren in seinem Pelz aber das müsste er einem wie mir ja nicht sagen. Ich schnaubte "Leise sein ist keine meine Schwächen solltest du wissen. Frag das die erste Streunerin die heute unter meinen Krallen starb" miaute ich eiskalt und hob den Kopf "Die Tote in der Scheune durften erfahren was passiert wenn man ein zu großes Maul hat! Und du. Du wirst keine Spuren im Pelz von meinen Krallen tragen, nein. Wenn ich mir dich vornehme dann richtig und dann ist es auch vorbei mit deinem anscheinend ziemlichen öden Leben" miaute ich weiter. Beeindrucken wollte ich ihn damit nicht unbedingt, es war bloß die Wahrheit, dachte er er hat eine Chance? "Und naja, was heißt Schwächere unterdrücken. Darkaria weiß bloß was gut für ist. Ich verletze sie nicht und töte sie auch nicht wie viele andere, aber das hat seinen Preis" knurrte ich etwas und sah kurz zu Darkaria ehe ich den pechschwarzen wiedersah nach dessen Namen ich mich erkundigte. Fate lautete dieser "Fate heißt der kleine Kerl also" miaute ich und sah ihn an "nunja, war ein angenehmes Gespräch. Nun mach dich vom Acker, ich hab hier zu tun und keine Zeit für so einen Mist" miaute ich und hoffte er würde einfach gehen. Fate ging mir gerade gewaltig auf den Nerv und wenn er nicht freiwillig gehen wollte würde Gewalt angewendet werden müssen.

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Di 4 Apr - 19:25

Fate

So wie es die heutige Rangordnung wollte strahlte der Kater eine heftige Dominanz aus, der er durch vorgerichtete Ohren zu verstärken versuchte. Ich konnte Überheblichkeit nicht ausstehen und dem Streuner tropfte es auf widerwärtige Weise förmlich aus dem schwarzen Fell. Wieder erfasste mich diese stumme Abscheu, die bereits bei der Leiche zutage gekommen war. Irgendjemand musste seine Selbstsicherheit brechen. Es konnte ja nicht sein, dass der Idiot alles und jeden lustig herumkommandieren konnte, egal ob tote Körper dessen Weg zierte oder nicht. Nur ob ich unbedingt dafür unbedingt den Märtyrer spielen musste. Leise Zweifel meldeten sich in meinem Kopf und versuchten mich von weiterer Provokation fernzuhalten. Eigentlich besaß ich genug Erfahrung um mir direkten Ärger ersparen zu können, doch bestimmte Tatsachen hielten mich zurück. Herablassend musterte ich den Riesen und entgegnete ihm mit ebenfalls nach vorne gedrehten Ohrmuscheln. Sollte er ja nicht in Versuchung kommen mich irgendwie einschüchtern zu wollen. Problemlos hielt ich dem unsichtbaren Machtkampf stand. Niemand hatte sich im Schattenclan gegen mich gestellt. Selbst im eigenen Clan war es immer ein kleiner Kampf gewesen. Das ständige Beweisen, hach da kamen Erinnerungen hoch. Nach wie vor blieb ich in steifer Position auf Ort und Stelle stehen. Egal wie sehr sich der Streuner aufplustern würde, ich würde nur über meine Leiche klein beigeben, so viel stand fest.
Mit eiserner Ruhe lauschte ich seiner abfälligen Antwort. Leise sein gehörte nicht zu seinen Schwächen und in dessen verdrehten Welt war es wohl normal Katzen, die sich etwas trauten zu sagen, schlichtweg zu ermorden, hauptsache sie gaben Ruhe. Dabei verwies er explizit auf die Leiche in der Scheune. Also hatte ich mit meiner Vermutung recht behalten, war doch klar, das ich wieder an den gefährlichsten Kater in der gesamten Umgebung geriet. Genervt zuckte ich mit meinen Schnurrbarthaaren. Das Schicksal war mir wahrlich nicht positiv gesonnen. Umso mehr ein Grund nicht  der drückenden Dominanz nachzugeben. Weiterhin würde ich keine Spuren im Pelz davontragen, nein, wenn es richtig ernst wurde, käme mein ödes Leben schnell zum Ende. Schon allein die Betitelung brachte ein müdes Lächeln auf meine Lippen. Bisher hatte ich sicherlich keine Langeweile gehabt, nicht nachdem alles ans Tageslicht gekommen war. Zwar schmeckten mir die Erinnerungen daran nicht, aber der Vergangenheit hinterher zu trauern passte nicht zu mir. Klar, gewissen Hass schob ich immer noch auf gewisse Katzen... Während meine Gedanken weiter in die Ferne drifteten hatte sich auf der Blick abgewandt.
Kaum setzte der Schwarz-Weiße allerdings fort fokussierte ich sofort. Im nächsten Atemzug spielte der Riese die Unterdrückung herunter und meinte zu wissen was für Darkaria gut schien. Er tötete sie nicht und im Gegenzug musste das Weibchen halt etwas erledigen. Insgeheim ärgerte es mich ziemlich, dass der Idiot meinte dermaßen mit Leben spielen zu müssen. Klar, ich ging manchmal auch nicht unbedingt zimperlich im Kampf um, jedoch hatte ich mich immer gegen Ungerechtigkeit verschworen. So viel Blödsinn hatte er nicht in mein Gesicht gesagt, oder? Entervt schüttelte ich den Kopf. Zumindest war mir jetzt der Name des Weibchens bekannt. Darkaria heißt sie also. Manchmal frage ich mich wirklich, wie viel Irrsinn ein Kater ausmacht. Hier scheint ein besonders dämliches Exemplar zu sein. Langsam ist es mir echt egal, wie stark er ist oder mich gar tötet. Wahrscheinlich unterschätzt er mich maßlos. Schließlich bin ich der Winzling schlechthin. Kurz flackerte verdeckter Zorn in meinen Augen auf, wie ein heller Sonnenstrahl im seegrünen Teich. Erneut nahmen meine Ohren eine Warnung seitens des Katers auf. Immerhin war er ja so freundlich mich mehrfach zu warnen, beim nächsten Mal wurde es bestimmt ernst. Zumindest dachte ich in die Richtung. Immer noch frage ich weshalb ich mir die Mühe mache.
Vorsichtshalber ließ ich die Krallen auf halber Länge ausgefahren. Ich stand zwar mit durchgestreckten Beinen seitlich des Katers, doch ansonsten sprach keinerlei Feindseligkeit aus meiner Haltung, sah man von dem gewohnt finsteren Blick ab. Zuerst entschied ich recht sarkastisch auf den ersten Teil einzugehen. Eigentlich absolut verschwenden an solch einen stumpfen Kater, der förmlich in seiner eigen ersponnen Hierarchie lebte. "Die Leiche ist mir bereits aufgefallen. Hättest sie wenigstens entsorgen können oder soll es bis in alle Ewigkeit als Warnmal verrotten? Da hab ich schon eindeutig bessere Kaliber kennengelernt. Übrigens interessiert mich das nicht wirklich. Ist nur ziemlich traurig, wenn man aufgrund seiner Meinung getötet wird. Sollte ja eigentlich ein freies Revier sein, nicht? Aber hey, ich kenne mich eh nicht aus, pardon." Herausfordernd sträubte ich das Fell etwas mehr um den Nacken, soweit es die Feuchtigkeit zuließ. Grau sammelten sich die Wolken über dem Himmel. An so einem tristen Tag hatte ich eigentlich vor nicht zu sterben. Allein das ich darüber nachdachte legte meine Zweifel vollends frei, doch ich ließ mich nicht mehr abbringen. Zu irgendwas musste meine Erfahrung schließlich Nutze sein, egal ob in der Schlacht gegen feindliche Clans oder der abgebrühten Welt der Streuner.
"Eine versteckte Drohung mich töten zu wollen? Dann wünsche ich dir viel Spaß dabei, ich werde meinen haben.", gab ich passiv aggressiv zurück. Von niemanden ließ ich mir das Leben nehmen, so weit sollte es noch kommen. Manche hatten es fast geschafft, doch im Kampf war ich für meine Zähigkeit bekannt. Feste Muskeln spielten unter dem klatschnassen Fell. Vollkommen wehrlos war ich nicht. "Beinahe amüsant, wie du dir deine eigene verdrehte Version zurecht legst. Du unterdrückst Schwächere, das ist offensichtlicher als das Tote plötzlich wieder aufstehen würden. Du übst deine falsche Dominanz auf Schwächere aus, weil bisher niemand erfolgreich in deinem Weg stand, oder?
Herausfordernd bleckte ich die Zähne und visierte das Gesicht des Streuners an, starrte in die überheblich leuchtenden Augen. "Ich werde nicht gehen, tut mir leid, da wirst du wohl oder übel mit meiner Existenz auskommen müssen, außer du lässt sie in Ruhe." In diesem Moment klang ich wie ein kitschiger Held, übertriebener als ich eigentlich gedacht hatte. Ich machte mir nicht einmal die Mühe irgendwie größer wirken zu wollen, gebracht hätte es eh nichts. Ich setze mein eigenes Leben unter das einer Fremden? Mir ist direkt wieder der Name entfallen...Dark...Dark? Nein, da fehlt noch was, irgendwas mit -ia. Darkaria, ja das war es. Oh man. Ruhig blieb ich inmitten des aufbrauenden Gewitters stehen. Würde es abflauen oder mit voller Gewalt über mich hereinbrechen. Wenn war ich auf alles gefasst.

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Di 4 Apr - 20:10



Darkaria
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Die Beiden Kater stritten immer weiter und langsam ging ich immer mehr davon aus das gleich ein Kampf zwischen ihnen anfangen würde. Ich konnte Kämpfe nicht leiden, das war auch der Grund warum ich eigentlich meist kaum etwas von mir Erzähle und mich eher von Blutrünstig aussehenden Katzen verhielt. Leider aber hatte Tyraxes mich unerwartet vorhin gefunden... so ein Mist.
Der schwarz-weiße Kater redete über die tote Streunerin (Gwendolyn) in der Scheune und sagte das sie erfahren musste, was passieren würde wenn man ein zu großes Maul hatte. Ich legte die Ohren etwas zurück. Die Streunerin hatte wohl Tyraxes zur Weißglut gebracht. Irgendwie tat sie mir leid...
Fate, der schwarze Kater antwortete mit finsterem Blick das Tyraxes die Leiche hätte entsorgen können. Ich stimmte still zu. Die tote Kätzin würde dort noch verrotten, sollte sie da weiterhin liegen... jedoch aber war sie nicht alleine da. Um sie herum hatte ich vorhin als ich aufgewacht bin noch andere Katzen gesehen. Vielleicht kannte sie diese ja?
Tyraxes redete weiter und schaute nun zu mir. Er meinte das er nicht wirklich schwächere unterdrücken würde, und ich wüsste was gut für mich wäre. Er verletze mich nicht und tötete mich nicht, was aber seinen Preis hatte. Damit meinte er wohl das mit den Beute für ihn fangen. Ich legte die Ohren noch weiter an als sie ohne hin schon angelegt waren und funkelte ihn wütend an. Ich hatte es echt satt mich von ihm ärgern und rumschubsen zu lassen. Und nur weil ich ein Verkrüppeltes Bein hatte, heißt es noch lange nicht das ich Hilflos wäre! Ich konnte mir trotzdem in Notsituationen den Pelz verteidigen und für mich selbst Frischbeute fangen!
Der schwarze Kater sträubte herausfordernd das Fell und meinte bei Tyraxes versteckter Drohung ihn zu töten, das er ihn Spaß wünschte und er seinen haben würde. Ich hörte weiterhin zu. Würde es so weiter gehen, dann würde wirklich bald ein Kampf beginnen...
Fate bleckte die Zähne und gab noch seine Meinung gegenüber Tyraxes ab, wie lächerlich er es fand das er schwächere Katzen unterdrückt. Ich schaute zu den beiden Katern, der Pechschwarze antwortete noch zu guter Letzt das er nicht gehen würde und Tyraxes mit ihm klar kommen müsse, außer er würde mich in Ruhe lassen. Ich war etwas verwirrt. Noch nie hatte sich jemand eingemischt wenn Tyraxes mich umgeschubst hatte. Nun aber wollte mir jemand helfen. Ich hätte gerne war gesagt, wollte mich aber nicht wirklich in die Streitereien einmischen und schaute Fate einfach mit dankbaren Augen an.                                                                                                                                                                                                                              

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»Erwähnt | Tyraxes, Gwendolyn und Fate«


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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Di 4 Apr - 20:52

TYRAXES

Die Ohren nach vorn gerichtete repräsentierte ich die starke Dominanz welche ich wie immer ausstrahlte. So wollte ich dem pechschwarzen zeigen dass ich über ihm stand und ich sträubte das Fell ein wenig einfach nur um etwas Eindruck zu schinden mit meiner Größe. Immerhin überragte ich dieses winzige Exemplar von Kater so ziemlich!
Dennoch schien es der kleine nicht für nötig zu halten sich einfach zu verziehen, ein Wortgefecht kam zu Stande welches mich ehrlich gesagt nicht unbedingt beeindruckte. Seine stumpfen Worte prallten an mir ab wie Krallen an einem Felsen, glaubte er wirklich er könnte mein Selbstbewusstsein ankratzen? Oder irgendetwas an meiner Einstellung ändern? Tja, da täuschte sich der Kater welcher den Namen Fate trug und sorgte bloß dafür dass sich in mir erneut Hass begann an zu sammeln. Ich hasste Katzen wie ihn. Mischten sich in Dinge ein die einen nichts angingen, gaben Moralaposteln von sich weil sie sich für was besseres hielten. Was war am morden und quälen anderer schlecht? Ich gab den Katzen auf dieser Welt doch bloß das was die Welt sowieso für sie bereit hielt. Sind eben alles blinde und hirnlose Idioten die dachten das Leben sei schön. Sei toll! Lachhaft!
So reagierte ich für meine Verhältnisse schließlich doch recht ruhig auf die Worte von Fate, machte ihm klar dass leise sein für mich alles andere als eine Schwäche war. Ich war ein guter Jäger, war trotz meiner Größe flink und geschickt. Schwächen? Ja, ich hatte welche. Doch zugeben? Nie im Leben! Eingestehen? Genau so wenig. In meinen Augen war ich schlicht und einfach ohne jegliche Schwäche geboren auch wenn dies nicht die ganze Wahrheit war. Bewusst war mir dies doch ich vergrub diese Tatsache unter vielem anderen was mir schlicht und einfach egal war.
Der nasse schwarz weiße Pelz klebte an meinem massigen Körper welcher von Stärke Bände sprach. Große Kraft steckte hinter meinen Pfoten und ich wusste würde ich den kleineren einmal richtig treffen könnte er sich verabschieden. So zumindest dachte ich, schätzte den kleinen Kater als schwach ein, als sozusagen hilflos. Fast genau so wie Darkaria, aber die war ja noch hilfloser "Meine Sichtweise erscheint anderen vielleicht engstirnig, doch das ist es nicht. Jedoch bin ich auch nicht bereit dazu irgendwelchen verblendeten Idioten meine Sichtweise zu erklären. Verstegen würden sie es ja sowieso nicht" überlegte ich still vor mich hin und betrachtete Fate.
Die Worte nahmen kein Ende, so fielen immer mehr, von mir wie auch von ihm. Provokation stand beinahe wie ein stechender Gestank in der Luft doch ein Mäusehirn war ich ja nicht. Dachte er wirklich ich würde ihn angreifen? Nicht mehr heute. Mein Tag war sehr erfolgreich gewesen und ich war zufrieden mit dem heutigen Tagesablauf. Das einzig störende war eigentlich der Regen doch auch der hatte mich in meinen Aktionen ja nicht behindert und gestört.
Dass Fate keine große Begeisterung für meine Worte zeigte machte mir nochmal klar wie dumm er eigentlich war. Er zeigte keinerlei Angst, keine Vorsicht. Er musste mich wirklich nicht kennen, oder er war wirklich einfach nur ein Idiot. Selbst Darkaria wusste wo es besser war seine Schnauze zu halten aber anscheinend hatte es diesem Kater nie jemand gezeigt oder gar beigebracht.
So ignorierte ich sein müdes Lächeln, sein gesträubtes Fell, nein, es war ja beinahe schon unfair wenn ich angriff. Innerlich grinste ich vor Belustigung, trug aber nach außen hin weiterhin die ernste Miene. Nachher dachte Fate noch wie würden Freunde werden oder so... ekelhaft... Sattdessen zuckten meine Ohren leicht als jener erneut zu sprechen begann, Worte die mich nicht im geringsten interessierten und auch als er herausfordernd das Fell zum Ende seiner Worte hin sträubte zuckten meine Schnurrhaare in stiller Belustigung "Ausnahmsweise hast du ja mal recht, du kennst dich wirklich nicht aus. Wird wohl mal Zeit dass dir jemand klar macht wie es hier zu geht und wer hier das sagen hat, scheinst schwer erkennen zu können wann man besser das Maul hält. Kannst dich glücklich schätzen mich gut gelaunt zu erwischen" sprach ich in aller Ruhe, ein leises knurren schwang jedoch weiterhin in meiner Stimme mit. Gereizt klang dieses aber keinesfalls. Als er die versteckte Drohung ihn töten zu wollen erwähnte wünschte er mir Spaß, er würde seinen haben "versteckte Drohung? Na wenn du das so sehen willst. Würde ich dich töten wollen wäre das schon längst geschehen" miaute ich in eiskalter Gelassenheit und funkelte ihn an. Die Muskeln welche der Kater trug waren mir mittlerweile aufgefallen, ein leichtes Lächeln schlich sich auf mein Gesicht "Dürfte vielleicht ein ziemlich spaßiger Kampf werden wenn ich mich mit ihm anlegen würde. Aber nicht mehr heute, meine Laune ist ziemlich gut, noch eine gutes Abendessen und dann war der Tag perfekt" dachte ich still und zuckte leicht mit den Ohren. Mehr Worte fielen die mich wohl treffen sollten. So betitelte er mich wohl als durchgedreht, sprach erneut die Unterdrückung schwächerer an wobei dies wohl in seinen Augen falsche Dominanz war. Er mutmaßte dass dies wohl daher kam dass noch nie jemand erfolgreich in meinem Weg stand, wie falsch der kleine Fate damit doch lag doch würde ich dies sagen? Nein. "Das ist deine Meinung kleiner Fate. Aber das eigentliche Problem ist eher dass du absolut keine Ahnung hast wovon du da redest und wovon ich rede. Deine Sichtweise reicht nicht weit genug um mich zu verstehen. Aber hey, Kopf oben halten, sonst ertrinkst du noch in deiner strahlend schönen Welt wo alle sich die Pfoten reichen und sich lieben" miaute ich in abfälligem Ton und erneut zuckten meine Schnurrhaare vor Belustigung.
Nun bleckte der pechschwarze auch noch die Zähne, meinte dass er nicht ging, ich mit seiner Existenz leben müsste solange ich sie nicht in Ruhe ließ. Ich konnte nicht anders und lachte auf, sah zu Darkaria, dann wieder zu ihm "Ach so ist das! Der kleine Möchtegernheld will das Herz der verkrüppelten Prinzessin erlangen" der Spott sprudelte nur so aus meiner Stimme heraus und ich trat einen Schritt zurück, funkelte Fate an "na dann lassen wir dir heute mal das Denken du hättest mich erfolgreich vertrieben, erobere ihr Herz und liebt euch oder was auch immer" miaute ich weiter und sah beide an. Ich grinste etwas, meine Reißzähne zeigten sich "Aber vergesst nicht, irgendwann stehe ich wieder hinter euch und dann wird es erst richtig lustig" Dies waren meine letzten Worte, damit wandte ich mich in kalter Gelassenheit ab, verschwand in einer ganz anderen Richtung als die beiden und grinste in mich hinein. Oh ja, ich freute mich auf die Zukunft.

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Di 4 Apr - 22:24

Fate

Ich hätte es eigentlich von Anfang an wissen müssen. Jedes Wort war einfach nur verschwendete Kraft an diese Wand von Kater. Seine eigene Dickköpfigkeit ließ kein Umdenken zu. Wieso auch? Schließlich verbrachte der Idiot schon sein ganzes Leben so, also kein Grund sich zu ändern. Ehrlich gesagt fehlte mir auch langsam die Lust immer gegen dieselbe Blockkade reden zu müssen. Überflüssig wie das Gespräch ohnehin war folgte ich nur noch mit halben Interesse. Anscheinend wollte mir der Kater einbläuen das ich ja absolut keine Ahnung von Nichtsen hatte, vor allem wann es am besten war die eigene Klappe zu halten, außerdem konnte ich mich wohl nur glücklich schätzen ihn gut gelaunt erwischt zu haben. Mittlerweile ziemlich gereizt legte ich die Ohren flach am Schädel an. Mit so viel Ignoranz konnte nicht mal ich klarkommen. Ich hoffe für dich irgendwann kommt jemand und spaltet dir den Schädel, damit du endlich kapierst das du nicht das höchste Wesen auf Erden bist. Ekelhaft so eine Arroganz. Als nächstes spielte er auf die versteckte Drohung an. Hätte jener Lust gehabt ihn zu töten, wäre dies längst geschehen. "Unterschätz mich nicht, deine Ignoranz stinkt bereits bis hierher.", murmelte ich im leisen Ton und hielt ihn mit eisigen Blick im Griff.
Ich fühlte mich keineswegs bedroht, eher störte mich diese ungehobelte Art. Der Meinung des Streuners nach hatte ich wohl dessen Sicht noch nicht erreicht und sollte den Kopf oben halten, in meiner strahlend schönen Welt, wo sich alle einander halfen. Beinahe entfuhr mir ein bitteres Lachen. Mehr konnte man die Tatsachen nicht mehr verdrehen, oder? Mir war noch nie so ein Exemplar untergekommen. Meiner Meinung nach hatte ich bereits mehr als genug erfahren wie die eigentliche Welt war und Streuner war ich auch erst nicht seit gestern, aber warum mache ich mir überhaupt die Mühe mich zu verteidigen? Schließlich badete der Idiot in seiner Überheblichkeit, konnte keinerlei anderen Meinungen dulden. Zwar hatte ich keine Lust mich weiter sinnlos zu verteidigen, doch Wut trieb mich an, auch wenn ich es nach außen hin nicht sonderlich stark zeigte. "Du hast ja so recht, ich hab keinerlei Erfahrung, überhaupt nicht, wie kann ich nur nicht verstehen warum man sinnlos Katzen töten? Dafür braucht es kein Verständnis, auch ich habe getötet in meiner Vergangenheit, aber nie aus reiner Lust, daher brauchst du mir nicht mit deinen Parolen kommen. Ich weiß wovon ich spreche."
Sichtlich genervt kratze ich mich mit einen meiner Hinterpfoten am rechten Ohr, so viel Dummheit war nicht einmal ich gewachsen. Für dieses Exemplar hatte ich keinerlei Respekt übrig, egal wie eindrucksvoll er erscheinen mochte. Für mich war die Sache gegessen. Für die Situation völlig unpassend lachte der Streuner plötzlich auf und spottete, dass der kleine Möchtegernheld wohl das Herz der verkrüppelten Prinzessin erlangen wolle. Unbeeindruckt starrte ich zurück. Auf welche Tour wollte der Mistkerl bitte hinaus? Mir ging es um etwas völlig anderes. Den Rest mit dem 'Denk nur du hättest mich erfolgreich vertrieben' und ähnlichen Gewäsch blendete ich für diesen Moment aus. Es war ja doch nur wieder die übliche Leier. Die letzte Warnung blieb mir allerdings wie eine lästige Motte in den Ohren hängen. Dieser Kater würde bald wiederkommen, vielleicht im Geheimen zuschlagen. Dies hieß für mich abfort wachsam bleiben. Jetzt habe ich einen tödlichen Schatten oder was... Lediglich schickte ich seiner Gelassenheit ein leises Knurren hinterher ehe ich mich zu dem eigentlichen Opfer umwandte. Das der Kerl die Wir-Form verwendet hatte, anstatt mich im einzelnen anzusprechen beschäftigte mich. Auf was wollte er nur hinaus? Aktuell wollte ich mich nicht mehr mit den näheren Umständen befassen.
Heiß brannte der Zorn in meinen Adern, der Dreckskerl hatte mich gefühlt tausend mal als winzig bezeichnet und jedes Mal aufs neue an meiner Geduld gezogen. Jetzt nachdem die größte Gefahr vorbei war, schwappte der letzte unnötige Teil hoch. Mit finsteren Blick ging ich wortlos an dem Weibchen vorbei und steuerte direkt auf einen mittleren Baum zu. Die Rinde glänzte feucht im regenassen Wetter und bot mir eine willkomme Gelegenheit. Blitzschnell holte ich aus. Mit unglaublicher Kraft schmetterte meine Pfote an den Baum und riss dabei ein großes Stück Rinde hinfort. Tief bohrten sich die Spuren meiner Krallen in die ungeschützte Rinde. Schon allein die Vorstellung dort wäre gewisses schwarz-weißes Fell genügte mir zur Beruhigung. Lediglich schnaubte ich noch einmal laut auf. Ein Kater mehr, den ich auf meine Liste setzen kann. Fast hatte ich in dem ganzen Trubel die andere Katze vergessen, der näherte ich mich erneut und setze mich frontal gegenüber. Aus eisigen Augen, so wie ich eigentlich oft schaute, blickte ich ihr direkt ins Gesicht, musterte kurz die Konturen. Eine alte Angewohnheit von mir. "Alles in Ordnung? Hast ja eine zweifelhafte Beziehung zu dem Kater, wenn ich das anmerken darf.", gab ich relativ knapp bemessen von mir. Ich wollte das dieses Gespräch schnell endete und ich endlich von dannen ziehen konnte. Soziale Kontakte waren noch nie mein Ding gewesen.

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Di 4 Apr - 23:29

•| Mitternacht
[spricht mit Jay | bricht auf]

Den Kopf hatte ich wieder auf meine Pfoten gesenkt, die Augen waren halb geöffneten, während ich kraftlos zu meiner Familie aufsah. Die Wunde an meiner Schulter hatte aufgehört zu schmerzen und blutete wohl auch nicht mehr. Sparkym auf mich zu und begann damit mir sanft über den Kopf zu lecken, als wäre ich das Junge und nicht er. Er miaute, dass alles gut werden würde, woraufhin er sich an mich schmiegte und sich an Jay wandte.
Auch er leckte mir über den Kopf und sofort fühlte ich mich geborgen und begann leise und krächzend zu schnurren. Hörte sich bestimmt seltsam an. Dann erzählte unser Sohn etwas davon, dass Soul hinter ihm her sei und er womöglich noch hier in der Nähe war. Sofort machte sich Sorge und eine leichte Angst in mir breit - Sparky und ich wären diesem verrückten Kater hilflos ausgeliefert. Doch Jay handelte augenblicklich und entschied, dass wir zum Schrottplatz gehen würden. "Gute Idee.
Dort sind wir auch vor dem Regen geschützt."
, miaute ich und half mit, als mein Gefährte mich auf seine Schultern schön und hielt mich gut an ihm fest, als er los ging.
---> Der Schrottplatz

[Erwähnt Sparky, Soul]
[Angesprochen Jay]

•| Hermelinseele
[spricht mit Rußnebel & Honigglanz]

Ich hatte meiner Gefährtin erzählt, was mit Mondblüte geschehen war, was nun wieder die Trauer in mir aufwallen ließ. Ein leises Schluchzen entglitt meinen Lippen, während ich den Kopf weiterhin gesenkt hielt. Rußnebel sprach mit ihr Beileid aus und begann damit mir liebevoll über die Ohren zu lecken. Trost suchend drückte ich mich ihrer Zunge entgegen und nahm nur am Rande mit wie sich meine Schwester mit dem Streuner unterhielt. Von ihrem Gespräch verstand ich jedoch kein Wort, so fokussiert war ich auf Rußnebel.
Diese meinte, dass wir ins Lager zurück kehren und entweder Buntstern oder Falbenmaske von den Ereignissen hier erzählen sollten. Vielleicht hatten sie eine Idee, wie wir meine Mutter zurück holen konnten. Dabei schlang sie ihren Schweif um den meinen, was mir zusätzlichen Halt gab. "Ja, wahrscheinlich ist es das Beste, wenn wir ins Lager zurück kehren.", miaute ich ihr zu und wandte dann den Kopf meiner Schwester zu. "Honigglanz, wir wollen ins Lager zurück. Begleitest du uns?", wollte ich von ihr Wissen und bedachte den Streuner mit einem kurzen Blick.

[Erwähnt Mondblüte, Luzifer, Buntstern, Falbenmaske]
[Angesprochen Rußnebel, Honigglanz]

•| Tia
[spricht mit Mona & Clockwork]

Das Jaulen war nicht zu überhören gewesen und sofort hatte ich dem Geräusch den Kopf zugedreht. Ich sprach meine Bedenken aus, dass eine Katze vielleicht Hilfe bräuchte, während ich überlegte was nun zu tun war. Sollten wir auf das Jaulen zugehen? War es eine Falle? Wenn ja, wie würde das alles enden? Ich wusste einfach nicht weiter, doch Mona zeigte keine Scheu und ging ein paar Schritte in die Richtung, aus der es gekommen war.
Schlagartig drehte sie sich wieder zu Clockwork und mir um, meinte, dass eine Katze im Stacheldrahtzaun gefangen war. Ich sah den roten Kater kurz an, bevor ich neben meine Schwester trat und nun auch das leicht unscharfe Gewirr aus Fell erkennen. "Was sollen wir denn jetzt machen​?", fragte ich leise und bohrte unruhig die Krallen in die Erde. Wer wusste schon was uns erwarten würde, wenn wir der Katze wirklich helfen würden?

[Erwähnt Soul]
[Angesprochen Mona, Clockwork]

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Neueste Katze: Distelpfote (10/10)

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Mi 5 Apr - 1:58

SPARKY

Ich war so überglücklich als ich meine Eltern sah, die Erleichterung riss mich beinahe von den Pfoten... Doch ich rannte weiter, presste mich eng an meinen Vater welcher auch gleich die Pfoten um mich legte und leckte mir über den Kopf. Leise miaute ich leise auf wie damals als ich noch ein Junges gewesen bin, ich war so froh wieder bei meinen Eltern zu sein... in Sicherheit zu sein... Als Jay mich nun los ließ und ich auch einen Blick auf meine Mutter werfen konnte sah ich dass sie verwundet war und fragte deswegen was passiert war. Die Antwort dass es etwas mit dem schwarz weißen Kater zu tun hatte reichte aus, also hatte er mal wieder meine Eltern attackiert... Wieso nur hatten wir so viele Feinde? Ehe meine Gedanken weiter wandern konnten war es mein Vater der fragte was mir passiert sei und mir sanft über die Wunden an den Schultern leckte. Ich wollte gerade anfangen zu erzählen als ein Jaulen an meine Ohren drang, sofort presste ich mich eng an meinen Vater. Dieser leckte mir nun über den Kopf, meinte dass alles gut sei und ich wieder bei ihnen war... leicht nickte ich und sah zu Jay auf.
Ich begann zu erzählen, erzählte davon wie Soul mich abgefangen und weggebracht hatte. Ich erzählte meinem Vater von dem idiotischen Spiel was er mit mir gespielt hatte wo er mir Fragen stellte und ich antworten musste. Er hatte mich verletzte wenn er gedacht hatte ich lüge... Mir wurde unwohl unter dem Pelz und ich sagte nun dass er mich auch töten wollte, er mir gesagt hatte dass der schwarz weiße meine Eltern eh tötete und selbst wenn nicht dass meine Eltern mich nicht wollten... Tränen begannen wieder meine Wangen hinunter zu laufen und ich sagte meinem Vater dass Soul verrückt war und er mich unbedingt tot sehen wollte. Sanft fuhr mir Jay mit der Zunge über die Wangen, leckte mir die Tränen weg und ich drückte mich wieder etwas mehr an ihn.
Dann hörte ich wie er sich plötzlich bei mir entschuldigte "Du kannst da doch nichts für Papa..." flüsterte ich leise und beruhigte mich wieder. Ich schmiegte mich etwas an meinen Vater und lauschte seinen weiteren Worten. Mit meinen Worten an Soul hatte ich Recht gehabt, er hatte gelogen und meine Eltern liebten mich. Er fragte wieso sie mich nicht haben wollen sollten denn ich war ihr einziger Sohn und ich würde immer das wichtigste in ihrem Leben bleiben... Ich zitterte ganz leicht, zwar hatte ich die ganze Zeit gesagt dass Soul log doch diese Worte gaben mir noch mehr dieser Sicherheit "Ich liebe euch auch" miaute ich leise und war so froh wieder in Sicherheit zu sein. Ich sah meinem Vater in die Augen so wie er mir, doch dann regte sich Mitternacht und ich richtete meinen Blick auf meine Mutter genau wie mein Vater. Sie krächzte unsere Namen und ich leckte ihr so gleich über den Kopf und sagte ihr dass alles gut werden würde. Immerhin hatte sie es so auch immer für mich getan... Auch mein Vater leckte meiner Mutter über den Kopf, ich sah meine Eltern sanft an aber richtete mich dann ernst an meinen Vater dass wir hier weg mussten. Soul war verrückt verfolgte mich womöglich immer noch... Sofort beschloss mein Vater dass wir zum Schrottplatz gehen würden und ich nickte, half meinem Vater so gut es ging meine Mutter auf seinen Rücken zu bewegen. Als dies geschehen war war auch ich bereit los zu gehen.
Doch ich sah mich noch einmal kurz um und tatsächlich fiel mir dabei der schwarz weiße Kater ins Blickfeld. Er war sicher! Kurz lief ich auf ihn zu, er lächelte mir zu, ein stiller Abschiedsgruß den ich verstand weswegen ich stehen blieb. Unglaublich dankbar sah ich ihn an "Ich verdanke dir mein Leben! Ich hoffe wir sehen uns eines Tages wieder!" rief ich ihm zu und winkte ihm mit dem Schweif als er sich umdrehte und davon lief. Kurz noch sah ich ihm nach, sprintete dann aber meinen Eltern nach welche zum Schrottplatz aufgebrochen waren. Meiner Mutter ging es schlechter als mir und ich reihte mich neben meinem Vater ein "Papa, wenn wir am Schrottplatz angekommen sind, darf ich dann jagen gehen? Ich will für Mama etwas fangen, sie sieht so geschwächt aus und du musst in der Zeit dann auf sie aufpassen" schlug ich vor und lief neben meinem Vater weiter. Ja, auch ich war verletzt, doch meine Schultern und meine Wange brannten bloß etwas doch meine Mutter schien schwerer verletzt. Sie konnte ja nicht einmal mehr allein laufen... Und ich wollte meine Eltern stolz machen und mich so auch irgendwie bei ihnen bedanken. Außerdem musste ich ihnen ja noch von meinem Jagdversuch erzählen wo ich dem Eichhörnchen auf den Baum gefolgt war und ich beinahe in den Tod gestürzt wäre... Aber ich wollte es ihnen erzählen... Vielleicht käme es ja noch dazu bevor oder nachdem ich jagen gehen durfte wenn mein Vater mich denn gehen ließ.

--------------> der Schrottplatz











RUßNEBEL

Als Hermelinseele mir erzählte was Mondblüte zugestoßen war zog sich mir die Brust unangenehm zusammen. Wie schrecklich! Nach so langer Zeit hatte er sie nun endlich wieder gefunden und nun war sie wieder einfach so... weg... Wegen der Zweibeiner. Nur am Rande bekam ich die Erklärung des Streuner´s mit dass manche Zweibeiner wohl Katzen mitnahmen und dies meist eine Reise ohne Wiederkehr war. Mein Herz wurde schwer, mein armer Gefährte...
Der hübsche Kater senkte den Kopf, ich sagte ihm wie leid es mir tat dass er Mondblüte erneut verloren hatte. Liebevoll begann ich ihm dann über die Ohren zu lecken, wollte ihn so trösten wobei ich auch spürte wie er sich meiner Zunge entgegen drückte. Sanft machte ich damit weiter und achtete auch nur nebenbei auf Honigglanz und den Streuner, wollte mich einfach um Hermelinseele kümmern. Würde ich der Schwester meines Gefährten näher stehen würde ich auch sie versuchen zu trösten, aber so wie es zwischen ihr und mir war würde ich wohl nur Ablehnung erhalten...
Nun aber konzentrierte ich mich wieder auf Hermelinseele, sagte ihm dass wir zurück ins Lager sollten und Buntstern oder Falbenmaske informieren sollten. Denn vielleicht gab es ja eine Idee oder Chance um Mondblüte wieder nach Hause zu holen... Ich schlang meinen Schweif als zusätzlichen Trost um den seinen was er erwiderte und dann stimmte er zu dass es das Beste sei wenn wir ins Lager zurück kehrten. Sanft nickte ich, folgte dann seinem Blick zu Honigglanz welche er fragte ob sie uns begleitete. Ich wollte am liebsten irgendetwas dazu sagen, doch da mich die cremefarbene nicht wirklich leiden konnte schwieg ich und schmiegte mich leicht an die Flanke meines Gefährten. So sehr hatte ich ihn vermisst und musste nun das erfahren... er tat mir so leid...

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Mi 5 Apr - 20:39



Darkaria
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Tyraxes fauchte weiterhin Fate an und meinte das dieser sich glücklich schätzen kann, das er heute gute Laune hatte. Ich rollte mit den Augen. Gute Laune? Trotzdem ist er arrogant und gewalttätig.
Ich hörte weiterhin dem Gespräch, oder besser gesagt der Streiterei der beiden zu. Mein Pelz sträubte sich aber wütend als Tyraxes spottete das der schwarze Kater das Herz der Verkrüppelten Prinzessin erobern möchte. Ich fauchte. Ich kannte Fate nicht einmal, und hat er mich gerade wirklich Verkrüppelte Prinzessin genannt?! "Warte ab Tyraxes, irgendwann bekommst du meine Krallen zu spüren..." Dachte ich mit finsteren Blick als Tyraxes weiter sprach und sich dann langsam verzog. Doch er drohte das er irgendwann wieder kommen, und es dann richtig Lustig werden würde. Ich zuckte leicht zusammen. Meinte er damit das er uns angreifen würde? Mein Pelz sträubte sich noch etwas mehr aus leichter Angst.
Super... Tyraxes hatte mich zwar immer herum geschubst und angefaucht, aber nun schien er wirklich sauer zu sein. Ich seufzte leise. Als ich mich aus meinen Gedanken und heimlichen Todeswünschen an Tyraxes befreite, sah ich wie Fate an mir vorbei lief ohne mich zu beachten. Ich schaute ihm hinter und sah wie er ausholte und aus einem Baum ein riesiges Stück Rinde heraufsetzte. Ich schaute leicht überrascht, warum er wohl nun seine Wut an dem Baum ausließ, aber ich denke das er das tat um sich zu beruhigen. Ich hörte ihn schnauben und sah dann wie er sich vor mich setzte und mich aus eisigen Augen anschaute. Er fragte ob alles in Ordnung ist und merkte an das ich eine ziemlich zweifelhafte Beziehung zu Tyraxes hatte. Mein Pelz legte sich leicht wieder an. "Ja, alles in Ordnung.." Miaute ich und schaute zu ihm. "Danke das du geholfen hast.. das hat bis jetzt noch niemand gemacht." Ich musterte seine Narben im Gesicht und seine Teil weiß zerfetzen Ohren. Ich seufzte leise. "Er schubst mich immer rum." Fing ich an und redete leicht vorsichtig aber auch mit genervten Unterton, Ich kannte ihn nicht, und ich war immer leicht vorsichtig zu Fremden. "Er hat Spaß daran anderen Katzen zu befehlen was sie tun sollen." Ich schaute ihm in die Eisig blickenden Augen und kniff meine Grünen Augen leicht zusammen. "Wieso aber, hast du dich überhaupt eingemischt?" Fragte ich ihn und zuckte mit einem Ohr, als ich auf die Frage wartete.


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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Mi 5 Apr - 22:04

Fate

Etwas Interesse zeigte ich schon an dem weiblichen Wesen vor mir, schließlich hatte ich aus unbekannten Gründen Kopf und Kragen für diese Fremde riskiert. Einfach aus reiner Lust heraus? Selbst für mich klang jene Vermutung so lächerlich, das ich sie sofort verwarf. Es musste mich nicht weiter beschäftigen, hauptsache der andere Streuner hatte das Feld nach etlichen leeren Gewäsch endlich geräumt. Das drohende Ende verblasste bereits aus meinen Gedanken. Meist machte ich mir aus solchen Worten nicht viel, wenn konnte ich mich immer noch verteidigen. Gänzlich unfähig war ich nicht. Knapp teilte mir das Weibchen mit das alles in Ordnung sei und bedankte sich für ihre Rettung, niemand habe es bisher gemacht. Mir entging der musternde Blick nicht, der an meinen gut sichtbaren Narben hing. Kurz schob ich die Worte beiseite, neben der Tatsache klein genannt zu werden mein absolutes Tabu war, mochte ich es nicht unbedingt angestarrt zu werden. Mit schmalen Augen konfrontierte ich die Kätzin direkt, eine Spur von Warnung leuchtete auf. Nicht das ich kopflos wie der Idiot vorhin handelte...aber ich trug gewisse Gefährlichkeit in mir, die ich auf ordentliche Distanz halten wollte, so viel stand fest.
Der Streuner unterdrückte die Fremde wie erwartet und schien Spaß daran zu haben andere sinnlos herumzukommandieren. Deutlich konnte ich den genervten Unterton heraushören, doch Darkaria schien ebenso auf Vorsicht aus. Welch kluge Entscheidung. Ab und zu mochte ich mich vielleicht in anderer Angelegenheiten präsent sein, meistens blieb ich jedoch für mich allein, nicht ohne Grund wohlgemerkt. Mittlerweile hatte sich meine Wut verzogen, ich verlor keinen Gedanken mehr an das aktuell Geschehene und erhob die Stimme, die ungewöhnlich samtend für einen Kater klang, noch ein Makel, was meine Männlichkeit nicht unbedingt steigerte, vor allem im ruhigen Modus trug sie immer eine zarte Note, so als ob ich keiner Fliege etwas zuleide tun konnte. Öfter als nötig war ich davon genervt. "Kein Problem. Ist mir aufgefallen, irgendwann wird sein Selbstbewusstsein fallen und ihm das eigene Leben kosten...Aber du..." Kurz hielt ich inne und fokussierte sie mit schmalen Blick. Erleichtert schien das Weibchen alle Mal, so konnte sie wohl wieder große Reden schwingen? "...kannst dich nicht ausreichend gegen ihn wehren, oder? Typischer Dominanzkampf unter Streunern, einfach zum Kotzen." Seufzend kratze ich mich erneut mit der Hinterpfote am rechten Ohr. Ich werde diese Welt wohl nie ganz verstehen, dafür war ich zu lange in einem Clan.
Darkaria stellte eine Frage an mich. Schneller als ich zählen konnte war mein Interesse bereits wieder geweckt, zumindest soweit es eben bei mir ging. Ich behielt meine mehr oder weniger neutrale Haltung bei. Meist wirkte ich einfach nur desinteressiert, selbst wenn meine Leidenschaft für irgendwas geweckt war. Der Inhalt der Fragegestellung schien relativ interessant. Warum nur hatte ich mich eingemischt? Ich wusste es selber nicht. Der physische Unterschied beider Katzen hatte dabei eine wichtige Rolle gespielt, so viel stand fest. In gespielter Nachdenklichkeit ließ ich den Blick zum grauen Himmel schweifen. Regen prasselte auf mein hässliches Gesicht, vergangene Zeihen meiner Kriegerzeit. "Hm, in erster Linie weil ich Ungerechtigkeit nicht ausstehen kann? Das wird es sein. Mehr Gründe habe ich eigentlich nicht dahinter gesehen." Und die Tatsache das ich immer noch zu sehr nach dem Gesetz der Krieger lebe. Noch immer beeinflussten viele Faktoren mein jetziges Leben...ziemlich nervig. Fast schon entspannt zuckte mein Schweif immer noch zu beiden Seiten. An sich hatte ich gerade einen Dominanzkampf gewonnen, auch wenn der Idiot natürlich genauso respektlos geblieben war, wie eh. "Wie...hieß der Kater eigentlich?" Zumindest wollte ich den Namen meines zukünftigen Gegenspielers, weil wenn er sich bereits schon für die Zukunft ankündigte, konnte es nicht mehr lange dauern.

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Mi 5 Apr - 22:07

TYRAXES

Die weiteren Worte von Fate wurden gekonnt ignoriert. Jedoch fand ich seine Reaktion wirklich sehr amüsant. Ich schien es erfolgreich geschafft zu haben den Zwerg und den Krüppel zeitgleich mit einer Aussage zu verärgern, erneut ein Erfolg an diesem glorreichen Tag. Meine zuletzt ausgesprochene Drohung stand im Raum, auch hier wartete ich auf keine Reaktion sondern ging...
So stand mir nun eigentlich nur noch eines bevor, eine ordentliche Mahlzeit erbeuten um mit gefüllten Magen schlafen zu gehen. Schon immer war ich ein gekonnter Jäger gewesen auch wenn meine Stärken deutlich mehr im Kampf lagen. Doch ein Problem damit auf die Jagd zu gehen hatte ich keinesfalls und war selten nicht erfolgreich gewesen. Sich allein zu ernähren war aber auch eine nicht all zu schwere Aufgabe, da musste man ja schon ehrlich sein. Jedoch wollte ich nicht mehr weiter an irgendwelche Beute denken sondern welche finden! Und so prüfte ich die Luft. Der heftige Regen machte es zwar schwer eine Spur zu verfolgen aber es machte es nicht unmöglich, nun hatte ich die Fährte eines Kaninchens aufgenommen und folgte dieser. Zwar war ich ein ziemlich großer und massiv gebauter Kater, doch das hieß nicht dass es für mich ein Problem dar stellte mich leise fort zu bewegen. Der ahnungslose Nager kam bereits in Sichtweite und mit Freude erkannte ich dass der Hase zwar nicht sehr fett war aber er war auch nicht abgemagert oder gar ausgehungert. Es hatte ein gesund aussehendes Gewicht und ohne noch weiter zu zögern sprang ich mit einem gewaltigen Satz in die Richtung des Tieres. Ein gezielter Biss reichte und das Kaninchen baumelte leblos aus meinem Maul. Mit diesem machte ich mich nun auf den Weg, sah in Richtung des Bauernhofes und grinste leicht in mich hinein "Der Tag war wirklich sehr gut. Ich habe heute viel erreicht, viel geschafft und kann mich mit ruhigem Gewissen schlafen legen" dachte ich still für mich und suchte mit einen hohen Baum der bereits mit einem nicht all zu lichtem Blätterdach bestückt war. Es bot guten Schutz und so kletterte ich hinauf um mich in einer Astgabel nieder zu lassen, hier streckte ich meine Pfoten leicht und legte mich hin. Kurz noch sah ich mich in der Umgebung um ehe ich damit begann das Kaninchen zu verzehren, mit erneut aufkommender Belustigung dachte ich an Fate und Darkaria "Ihr werdet noch sehen. Ob zusammen oder allein, man sieht sich im Leben immer mal wieder ihr zwei" dachte ich grinsend und nahm nun den letzten Bissen den das Kaninchen noch bot. Genüsslich leckte ich mir die Schnauze, machte es mir in der Astgabel so bequem wie möglich und legte den Kopf auf meine Vorderpfoten. Hier oben war ich sicher vor Raubtieren und lautlos würde hier sicher niemand rauf kommen, dafür war die Rinde zu rissig und grob gemasert. Die Krallen würden selbst mir größter Mühe Töne von sich geben weshalb ich beruhigt die Augen schloss und in den Schlaf sank, süße Träume würden mich sicher begleiten.

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Do 6 Apr - 21:19



Darkaria
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Der schwarze Kater erhob seine Stimme, welche eher samtend als Kalt oder sonstiges Klang. Er meinte das es kein Problem war und irgendwann Tyraxes Selbstbewusstsein fallen wird und ihm das eigene Leben kosten wird. Ich nickte leicht. Das hoffte ich doch sehr! Er wollte etwas wegen mir sagen, hielt aber inne. Er schaute mich mit schmalen Blick aus seinen Blau-Grünen Augen an und redete Weiter. Er miaute fragend ob ich mich nicht genug gegen ihn wehren kann. Ich schaute leicht zu Boden. "Ich wünschte ich könnte," antwortete ich seufzten. Ich setzte mich und legte meinen Schweif über meine Pfoten um auch so mein Verkrüppeltes Hinterbein zu verdecken. Ich wollte eigentlich nicht wirklich das jemand es sah, aber immer konnte ich es auch nicht verstecken das war mir klar. "Leider aber ist es nicht so einfach. Er hat viel Kampferfahrung und ist um einiges Größer als ich... würde ich mich mit ihm anlegen, wäre das beinahe Selbstmord sollte er schlechte Laune haben..." Fügte ich hinzu und schaute vom Boden wieder hinauf zu ihm. Er sagte auch noch das er diesen Typischen Dominanz Kampf unter Streunern zum Kotzen fand. "Ja, wirklich toll ist es nicht... ich bin schon recht viel umher gereist," Sagte ich ihm. "Bei den Clans ist es um einiges besser, soweit ich weiß..." meine Stimme wurde etwas leiser und auch leicht nachdenklich. Jedenfalls schien es so das es in den Clans besser war...
Ich wandelte in meinen Gedanken zu meinem Kumpel Bernsteinsonne, einem Krieger des FlussClans. Wir beide hatten uns an den Grenzen Getroffen, als ich mich gerade umschaute und er auf Patrouille war. Wir redeten viel miteinander, denn ich war neugierig über die Clans und ihn schien auch gewisser maßen die Welt außerhalb zu interessieren. Es würde mich interessieren wie es ihm wohl gerade ging, ich werde bald mal wieder vorbeischauen.
Ich riss mich selbst wieder aus meinen Gedanken und schaute Fate nun wieder richtig an. Ich bemerkte das er recht desinteressiert aussah, doch komischer weiße redete er trotzdem mit mir weiter... Simulierte er dieses Desinteresse nur? Naja, das war eigentlich seine Sache...
Er erklärte mir nun da ich gefragt hatte, warum er sich eingemischt hatte das er Ungerechtigkeit nicht leiden kann. Er sagte mehr Gründe hätte er nicht dahinter gesehen. Ich nickte leicht. "Noch einmal Danke. Es ist gut zu wissen, das auch noch andere Katzen keine Ungerechtigkeit mögen." Miaute ich freundlich. Langsam verschwand meine Vorsichtigkeit ein kleines Bisschen, denn böse schien er nicht zu sein. Zu Letzt wolle er noch wissen, wie der Kater von vorhin hieß. "Er heißt Tyraxes..." Antwortete ich. In meiner Stimme konnte man genausten erkennen, wie sehr ich den Kater hasste denn seinen  Namen sprach ich leicht knurrend aus.


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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Do 6 Apr - 22:11

Fate

Ab und zu drifteten meine Gedanken in die Ferne, weit weg von der eigentlichen Basis des Gesprächs. Wie erwartet bejahte Darkaria ihre Unfähigkeit zur eigenen Abwehr, dabei senkte sie demütig den Blick gen Boden. Abfällig zuckte ich mit dem rechten Ohr und hob im Gegenzug etwas den Kopf. Vielleicht um größer zu wirken? An sich konnte ich machen was ich wollte, ich blieb verdammt nochmal klein. Eine Sache hatte ich in dieser anderen Welt gelernt: Schwäche durfte nie offen gezeigt werden. Doch die Kätzin strahlte geradezu aus jeder Pore vor Unterwürfigkeit, egal ob dabei ihre Stimme wütend klang oder nicht, der Körper erzählte mehr als man je sprechen konnte. Jede andere Katze hätte wohl längst diese Einstellung ausgenutzt, dem Idioten war es ja bereits gelungen.  Wie kann sowas...so lange überleben. Es gibt immer wieder Wunder. Vorerst hielt ich scharfe Worte zurück. Aus dem Augenwinkel erspähte ich eine Bewegung, sofort fokussierte sich meine Aumferksamkeit auf den Schweif, der bewusst um die Pfoten geschlungen wurde. Etwa um Schwäche zu verbergen? Leise seufzte ich auf. Sobald es irgendwelche Probleme gab, wünschte man sie sonst wohin, doch einfach vertreiben ließen sich jene nie. Man musste schon Eigeninitiative zeigen oder damit leben müssen.
Darkaria betitelte das Unterfangen als nicht leicht. Das Männchen war um einiges größer als sie und besaß dementsprechend mehr Kampferfahrung. Käme es mal zu einer Konfrontation, wenn man es überhaupt wagen wollte, bedeutete dies sicherer Selbstmord. Kurz rollte ich mit den Augen. Immer wieder ging es auf dieses spezielle Thema "Größe" zurück, ein ziemlich empfindliches meinerseits. Fast alltäglich unterschätzen Gegner meinen Körperbau, ließen sich von der sanften Stimme täuschen. Einerseits hasste ich diese Merkmale an mir, aber den Überraschungseffekt genoss ich immer aufs höchste. Es gab fast nichts amüsanteres als das dämliche Gesicht eines riesigen Katers zu sehen, der von meienr Kraft schier überrumpelt wurde. Genug von alten Erinnerungen. Erneut sah ich der Kätzin ins Gesicht. "Genau an solchen Vorrausetzungen scheitert es meistens. Die Welt besteht nur aus ignoranten, muskelbepackten Trotteln, die meinen alles und jeden unterjochen zu können...Nicht das ich auf ewigen Frieden aus wäre, nur sehe ich keinen Sinn dahinter. Übrigens..." Für wenige Sekunden ließ ich den Satz in der Luft hängen, vielleicht um Spannung aufzubauen? "...hör auf dein Bein zu verstecken. Es wird immer sichtbar sein und ist ein Teil von dir." Ob sie diese Anmerkung als Beleidung oder Rat auffasste, war allein ihre Sache, ich hielt mich da raus.
In den nächsten Moment erfuhr ich von deren Reiselust und dem äußerst unangenehmen Fakt, das Darkaria von den Clans Bescheid wusste. Automatisch erfasste mich eine stumme Wut, die leise in meinem Brustkorb brodelte. Ich konnte es absolut nicht leiden, wenn irgendwelche Laien meinten über die Clans schwärmen zu können, wenn sie noch keinerlei Erfahrungen mit jenen besaßen. Klar...die Katzen dort führten ein geregelteres Leben, doch trotzdem gab es Schlachten, Kriege wo alles ausgelöscht wurde. Nach außen verschmählerten sich nur meine seegrünen Augen. "Woher...kennst du die Clans?", fragte ich mit leiser Stimme, so das selbst meine unmännliche Stimme einen gefährlichen Klang bekam. Kaum noch das ich gereizt die Krallen ausfuhr. Nein, so viel Blöße wollte ich mir nicht geben. Tief war mein alter Name in Gedanken eingeprägt. Er würde für immer ein Teil von mir bleiben, von den damaligen Schandtaten und...Verrat. Wenn es diese Flohsäcken passt...verraten sie dich ohne Umschweife. Liebe kann eine schmerzvolle Waffe sein. Noch zu gut erinnerte ich mich an die Situation in der Scheune, als ich meinen eigenen Jungen an den Kragen wollte, bis heute war dieses Verlangen nicht abgeflaut, genau wie gegenüber Gepardenfrost. Mehr als ich eigentlich wollte vereinnahmten mich jene Gefühle. Finsternis strahlte aus meinem breiten Gesicht abweisend in die Richtung der Kätzin, hier hatte sie definitiv den ultimativen wunden Punkt getroffen.
Beifällig bekam ich den Namen des schwarz-weißen Streuners mit, auch der Dank wurde von meinem anwachsenden Zorn geschluckt. Die Clans waren einfach ein absolutes Tabuthema für mich. Zu viele schlechte Erinnerungen, komprimiert auf ein ganzes Leben.

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Fr 7 Apr - 16:03



Darkaria
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Der Kater miaute weiter, dass er diese Muskel bepackten Trottel in der Welt nicht leiden könnte, er aber auch nicht auf ewigen Frieden aus sei. Dann aber stockte er wieder. Ich zuckte mit einem Ohr und legte den Kopf leicht schief, lies das aber als er sagte das ich aufhören solle mein Bein zu verstecken da es immer sichtbar sein wird und ein Teil von mir ist. Ich schaute kurz zu Boden, hörte dann aber auf mein Bein mit meinem Schweif zu verdecken. "Ich weiß... trotz aber das ich es schon seit meiner Geburt habe, komme ich manchmal immer noch nicht damit ganz klar..." Antwortete ich etwas leiser und hob dann meinen Kopf wieder um den Kater ins Gesicht zu schauen.
Als ich aber sagte das die Clans es wahrscheinlich besser haben, fragte Fate mit leicht gefährlicheren Stimme woher ich sie kannte. Ich legte bei diesem Ton leicht die Ohren zurück. Er schien wirklich sauer zu sein dass ich die Clans erwähnt hatte. "Was soll ich nun sagen? Was ist wenn er wirklich sauer wird?" Ging es mir durch den Kopf und ich rutschte vorsichtig etwas zurück. Ich wollte kein Risiko eingehen, auch wenn er wirklich nicht schien so wie Tyraxes zu sein. "Wie gesagt reise ich gerne umher. Eines Tages kam ich an die FlussClan Grenze, wo ich auf einen Kater (Bernsteinsonne) stieß. Wir redeten viel miteinander, über die Clans über das Streuner Leben... Daher weiß ich von ihnen." Antwortete ich ihm und schaute ihm mit Festen Blick an. Hatte er was gegen die Clans?


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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Fr 7 Apr - 21:12

Fate
 
Dem Anschein nach fasste meine Gesprächspartnerin die Aussage als Rat auf und legte artig den Schweif zurück. Brav, du lernst schnell. Flugs verscheuchte ich die lobenden Gedanken aus meinem Schädel. Ich kannte diese Katze nicht, demnach musste ich mich nicht für irgendwelche Charakterentwicklungen interessieren, geschweige denn stark machen. Jeder lebte sein eigenes Leben. Mir gefiel trotzdem die Tatsache nicht, dass Darkaria unbewusst auf die Clans angespielt hatte, egal ob sie nur durch Reisen an den Grenzen gelandet war. Mit zuckenden Ohren nahm ich ihre Antwort entgegen. Anscheinend viel es ihr selbst nach vielen Monden immer noch schwer sich mit der eigenen Schwäche auseinanderzusetzen. Im Gegensatz dazu handelte ich vollkommen anders, ich suchte förmlich nach meinen Fehlern, konnte sie mir eingestehen, doch kam nicht mit den Folgen zurecht. Genau wie damals mit Seeblüte. Mich hatten einfach die Instinkte überkommen, jedoch schien die Windclankätzin selber nie abgeneigt davon gewesen zu sein, sofern ich es richtig in Erinnerung hatte. Meine Abenteuerlust war mit einer Verbannung bestraft worden. Demnach kein Wunder wegen meiner eher ungehaltenen Reaktion. Zumindest zeigte ich keine direkte Aggressivität…aber angenehm war mir das Thema auf jeden Fall nicht. Tief in mir blieben die Wurzeln eines Kriegers verwurzelt, sogar vielleicht die Loyalität zum Schattenclan, auch wenn er mir jegliches Recht aberkannt hatte.
Irgendwann…kehre ich zurück, ich werde nicht eher ruhen bis Gepardenfrost oder Bergpfote meinen Zorn zu spüren bekommen. Leben zerstören? Das kann ich auch nur zu gut. Immer mehr versank ich in meinen Gedanken. Eine äußerst schlechte Angewohnheit von mir. Immer hing ich meiner Vergangenheit nach und konnte mich nur schwer lösen. Mir war bis zu diesem Zeitpunkt nicht aufgefallen wie Darkaria die Distanz suchte, höchstwahrscheinlich wegen meines Verhaltens. Konnte ich ja irgendwo verstehen, nur beschäftigte ich mich einfach nicht gern mit den Clans, nicht mehr. Egal wo ich aufkreuzte, meine Seele fand keine Ruhe. Ich wanderte vor meinen Taten davon im Wissen sie würden nie vergehen. Das Weibchen versuchte sich an einer neuen Antwort. Nach wenigen Sekunden hatte ich die Aufmerksamkeit soweit wieder zurück, das ich einigermaßen interessiert ihren Worten lauschte. Anscheinend hatte jenen einen einzigen Krieger getroffen, dabei sei ein Gespräch über das Leben der Streuner und Krieger entstanden. Abfällig lag in meiner Bewegung als ich langsam aufstand und mir den nassen Pelz schüttelte. Das Stroh rieselte schwer zu Boden. Ganz und gar hatte ich vergessen mir das Fell zu säubern. Wahrscheinlich sah ich immer noch so aus wie gerade aus dem Stroh aufgestanden.
Als ob ein Krieger allein das gesamte Leben im Wald beschreiben konnte, er kannte keinerlei Perspektive aus den anderen Clans und wenn der Alltag so toll war, stammte er bestimmt aus einen der Clans, wo es ekelerregend friedvoll zuging. Im ersten Moment kamen mir entweder Flussclan oder Windclan in den Sinn. Der Flussclan hielt sich aus allen raus und verpestete beinahe die Umgebung mit ihrer Langweiligkeit und…der Windclan war einfach nur senil. Vielleicht hatten endlich die Anführer gewechselt und etwas mehr Pepp in die clanischen Beziehung gebracht, allerding sah es nicht danach aus. „Interessant…ein Krieger also. Also hast du dir nur eine Meinung eingeholt?“, fragte ich im gedehnten Tonfall. Mir stank es gewaltig, mehr als ich zugeben wollte. „Reisende verschlägt es wirklich in die entferntesten Gegenden.“ Der Satz war passte nicht wirklich zum Kontext und hatte keinen Sinn, trotzdem beschäftigte mich dies irgendwie.

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Fr 7 Apr - 21:39



Darkaria
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Der schwarze Kater stand kurz auf als er wohl aufmerksam meinen Worten lauschte und schüttelte sich kurz um das Stroh aus seinem Pelz zu bekommen. Ich erzählte woher ich die Clans kannte und der schwarze Kater mit den blau-grünen Augen fragte ob ich mir nur eine Meinung eingeholt hatte bei dem Krieger, sein Stimmenton war leicht gedehnt. "Ich war neugierig wie es in einem Clan so ist, also Ja." Antwortete ich und schaute zu ihm hoch. "Es scheint dort sehr geregelt zu sein mit deren Gesetz und nicht so... so frei, wie außerhalb." Fügte ich hinzu. Ich wusste nicht ob Frei das genau richtig Wort war, da einige Katzen - Inklusive mir - rumgeschubst wurden und so weiter, das nicht ganz Freiheit ist... Fate schien immer noch leicht genervt zu sein. Ich wusste nicht warum, aber langsam konnte ich mir immer mehr denken dass er die Clans nicht leiden konnte. Er sagte dass Reisende es wirklich in die Entferntesten Gegenden verschlägt. Ich zuckte mit meinen Ohren. "Ja das tut es," sagte ich. "aber es ist wirklich interessant so viel umher zu reisen. Man lernt viele Katzen kennen und auch neue Gegenden, die man vorher noch nicht kannte."
Ich versuchte etwas das Thema zu wechseln, damit ich nicht mit ihm über die Clans reden musste. Ich schaute kurz hinauf zum Himmel. Immer noch waren große Graue Wolken dort, und Regentropfen fielen zu Boden. Mein Pelz war nun ganz nass und hing teilweise zu Boden. Ich seufzte leise. Regen war nicht gerade mein aller bester Freund...


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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Fr 7 Apr - 22:24

Fate
 
Interesse hatte das Weibchen also getrieben zu Fragen. Eine der alltäglichsten Faktoren um ein Gespräch mit jemanden anderen zu beginnen. Darkaria erzählte mir Dinge, die ich bereits besser wusste. Klar ging es geregelt zu, aber sobald man auch nur einen Mucks machte oder eher Fehltritt,  wurde man aus diesem Verband verstoßen und man konnte schauen wo man blieb. Klar, für ordinäre, langweile Krieger ging das Leben im Clan im ewigen Zyklus weiter, aber wie stand es um die Ausgestoßenen? Die durften Glück haben, wenn sie mit etwas Erfahrung ausgestattet waren. Nach wie vor behielt ich meinen kühlen Blick bei und versuchte etwas die Wut zu regeln. Die Kätzin konnte von Glück reden ein Streuner zu sein, auch wenn es dort nicht immer fair zu ging. Jedes Leben hatte seinen eigenen Harken. „Geregelt vielleicht…Es mag seine Vorteile haben, doch passt man nicht auf, ist man schneller draußen als man realisiert.“, murmelte ich halblaut vor mich hin. Weshalb nur achtete ich überhaupt nicht auf meine Deckung? Wenn sich Darkaria jetzt nicht absolut hirnlos anstellte, konnte sie zum Teil bereits den Grund meiner Abneigung erkennen. Manchmal konnte ich mich echt Ohrfeigen. Völlig unbehelligt von meinem schwerwiegenden Fehler grübelte ich weiter und ließ das Weibchen dabei kurz aus den Augen.
Regen prasselte ungehindert auf meinen breiten Rücken herunter und brachte mich erneut in die Wirklichkeit zurück. Reisen wurde als interessant betitelt, da man viele neue Katzen und Orte kennenlernte, die einem davor noch unbekannt waren. Einerseits gab ich ihr mein stummes Einverständnis, andererseits konnte ich den Kontakt zu anderen Katzen nicht ausstehen. Was war also besser? „Den Orten kann ich zustimmen. Normal halte ich mich von Katzen fern und reise für mich allein. Hast du ein bestimmtes Ziel vor Augen, oder läufst du wie dir die Pfoten gewachsen sind?“ Schon komisch, ich trieb das Gespräch weiter voran, gab im neuen Nährboden. Nicht wie gewohnt brach ich die Konversation nach gewisser Zeit ab, sondern blieb stehen. Mich fesselte nichts bestimmtes und doch blieb ich.

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Fr 7 Apr - 22:45



Darkaria
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Der Kater behielt seinen Kalten Blick in den Augen und murmelte das es vielleicht geregelt zuging und es seine Vorteile haben mag, man aber schneller draußen ist als man realisiert. "Kann sein..." Antwortete ich. Genau alles wusste ich nicht von den Clans, und konnte so etwas deswegen nicht bestätigen. Aber woher wusste er das? Kannte er denn auch Clan Katzen? Nun ja, jedenfalls seinem Kalten Blick zu urteilen, schien ich ihn lieber nicht darauf ansprechen zu sollen. Ich tat es auch nicht, da es mich eigentlich nichts anging.
Kurze Zeit schaute er weg und schien nachzudenken, dann aber schaute er zu mir und antwortete mir das er den mit den Orten zustimmen kann er aber sich eher von Katzen fernhält und für sich allein Reist. Er fragte mich danach noch ob ich ein Bestimmtes Ziel vor Augen hatte oder ich einfach dahin laufe wie mir die Pfoten gewachsen sind. Ich schaute ihn an. "Ein bestimmtes Ziel habe ich nicht, ich gehe immer eben dahin, wo ich denke dass es dort sicher ist. Ich kann keine Kämpfe leiden." Antwortete ich ihm. "Hast du denn ein Bestimmest Ziel, wenn ich fragen darf?" Fragte ich mit leichter Neugier über den Kater zurück. Ich hatte schon halb wieder vergessen, dass wir im Regen saßen und redete mit Interesse weiter mit dem dunklen Kater.


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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Sa 8 Apr - 21:27

Fate
 
Ich befand es als äußerst angenehm das die Kätzin ihre Zunge im Zaum hielt und nicht weiter auf jenes heikle Thema einging. In Gedanken hatte ich bereits meine gesamte Vergangenheit durchlebt. Unbedingt erpicht auf eine Vertiefung war ich sicher nicht, außer man wollte es wirklich mit mir verscherzen. So schien Darkaria nicht auf den Kopf gefallen. Langsam verzog sich der kalte Ausdruck aus meinen Augen, blieb dennoch präsent. Gänzlich öffnen tat ich mich nur in den seltensten Fällen, vor allem nicht vor irgendwelchen Fremden. Um etwas von den Clans wegzukommen sprach ich sie auf ihre Reiselust an. Während ich eher die Einsamkeit bevorzugte, lernte das Weibchen Katzen an allerhand Orten kennen. Ebenfalls erkundigte ich mich nach ihrem Ziel, schließlich fand jede Reise irgendwann ihr Ende, außer man fand keine Ruhe. Und tatsächlich, Darkaria hatte keine wirkliche Destination vor Augen, ging dorthin wo ihr der Sinn stand und Sicherheit vorherrschte. Kämpfe gehörten nicht unbedingt zu den absoluten Favoriten. Ich hingegen fand Kämpfe als Teil des Lebens. Manchmal war es sogar ziemlich wichtig sich behaupten zu können. Man konnte sich nicht immer wie eine mausherzige Ratte im Schatten anderer ducken, selbst wenn man beeinträchtigte Körperfunktionen besaß.
Wieder gab die Kätzin eine Frage von sich. So war Darkaria fast noch schlimmer als Gepardenfrost, wenn sie meinte ich würde es mit anderen Kätzinnen treiben, was am Ende letztendlich auch passiert war. Zumindest blieb die Fragerei im Normbereich und stocherte nicht tiefer in sämtlichen Privatregionen. Immer wenn ich über bestimmte Dinge nachdachte glitt mein Blick unbestimmt zur Seite. Meist konnte ich die Konzentration nicht mehr aufrechterhalten, weil ich mich vollkommen der Denkerei hingab. Für manche bestimmt unverfroren unhöflich, doch für mich eine normale Angewohnheit. „Ich…habe ebenfalls kein bestimmtes Ziel. Ich reise dorthin, wo mich meine Seele hinträgt. Mal dort, mal dort. Ob Gefahr oder nicht, wenn kann ich mich selber verteidigen.“, gab ich als Antwort zurück und musterte das getigerte Gesicht der Streunerin. Zwar stand ich jetzt, allerdings kam langsam die Sehnsucht nach Bewegung auf. Dauernd nur an einem Fleck zu verweilen war einfach nicht mehr mein Ding im Gegensatz zu früher. Ich tat einen Schritt in ihre Richtung und senkte leicht das breite Gesicht. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt sich zu verabschieden. Einfach weiter meine Bahnen zog, in Einsamkeit. „Ich gehe jetzt jagen, wenn du willst kannst du mitkommen, oder nicht. Liegt an dir. Nur muss ich weg von hier…Diesen Gestank muss ich nicht länger als nötig ertragen.“ Dabei spielte ich auf den schwachen Blutgeruch an.
Zwar ertränkte der Regen den Geruch langsam, präsent blieb es trotzdem. Ohne ein weiteres Wort zu verschwenden drehte ich mich langsam um. Auch wenn mir die Idee nicht wirklich gefiel, ich wollte mal wieder meine Heimat besuchen. Wenn ich Glück habe, begegnen mir Krieger…Ich hoffe es einfach mal nicht. Warum auch immer, ich wollte es nicht meiden. Nein, dieses Mal nicht. Ein gefährlicher Ausdruck lag in meinen Augen, während ich in schleichenden Schritt von dannen schritt. Ich folgte einfach meinen Instinkten. Den Weg kannte ich fast auswendig.
ßVerlassene Hütte

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BeitragThema: Re: Der Bauernhof   Sa 8 Apr - 21:29

Honigglanz

Sie hörte dem schwarz-weißen Kater zu, als er auf ihre Frage antwortete. Oder naja, eine richtige Antwort war es nicht, denn er wusste selbst nicht, warum die Zweibeiner so etwas taten. Doch angeblich kannte er Streuner, die ihr vielleicht eine Antwort darauf geben konnten. Mit ihrer.. Kameradin. Honigglanz zuckte leicht zusammen. >>Unsere Mutter.<<, verbesserte sie ihn leise,
sah ihn dabei nicht an. Kurz darauf schien der Streuner den Versuch zu starten sie aufzumuntern, doch das würde ihm auf jeden Fall nicht so ganz gelingen. Trotzdem zauberte das Kompliment von ihm ein Lächeln auf ihre Lippen. Nun sah sie ihm wieder in die gelben Augen.
>>Danke. Trotzdem.<<, miaute sie kurz. Als sie ihren Namen hörte ruckte ihr Kopf herum. Still sah sie Hermelinseele an, der verkündete, dass sie zurück ins Lager gehen würden. Er fragte sie, doch tatsächlich,
ob sie mitkommen würde. Was war das ihre Frage? Natürlich wollte sie mit nach hause.. auch wenn es sie jetzt schon wieder störte, wie nah Rußnebel an ihrem Bruder stand. Warum war sie überhaupt hier? Hatte sie es nicht mehr ausgehalten und war einfach hier her gerannt? >>Ja ich komme mit. Geht schon mal vor.<<, murrte sie, sah dann aber den Streuner neben ihr noch einmal an. >>Kannst du.. vielleicht die Streuner von denen du gesprochen hast mal fragen, wo meine Mutter sein könnte? Oder was mit ihr passiert sein könnte?<<, fragte sie ihn dann leise.
Es war ihr wirklich wichtig zu wissen, was mit ihrer Mutter nun geschehen würde.. vielleicht sogar herauszufinden, wo sie war.
Still wartete sie dann auf eine Antwort des Katers neben ihr.

[bei Luzifer, Hermelinseele und Rußnebel]

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
Charas:
 

'An entire sea of water can't sink a ship unless it gets inside the ship.
Similarly, the negativity of the world can't put you down unless you allow it to get inside you.'


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