Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Die Waldgrenze

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Nuria
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BeitragThema: Die Waldgrenze   So 16 März - 6:26

das Eingangsposting lautete :

Neben dem Wald befindet sich ein Feld, auf dem das Gras stets hoch wächst. Mentoren kommen gerne hierher um mit ihren Schülern das Anschleichen zu trainieren.
Beute findet man hier hauptsächlich nur Mäuse und Ratten und auch sonst gibt es außer einige Heilkräutern nicht viel zu finden.
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Minzfell
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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Mo 19 Jan - 15:41

Eulenschrei

Gelassen blickte Eulenschrei zu der Kätzin hinunter. Wieso sollte ich mich vorstellen? Normalerweise stelle ich mich nicht Katzen vor, die einfach so durch unser Territorium spazieren. Jedes Junge weiß, dass das hier die Wälder der Clans sind. Die Duftmarken hast du wohl auch nicht bemerkt?, sagte er, wobei seine Stimme vor Sarkasmus troff. Aber wenn du mich unbedingt so gerne kennen lernen möchtest.. ich bin Eulenschrei. Ironisch lächelte er die fremde Katze an. Und wer bist du?
Diese fremde Katze hatte anscheinend ein großes Selbstbewusstsein. Ganz schön mutig, sich einfach so mit drei DonnerClan Kriegern anzulegen. Und ganz schön dumm. Auf einmal wechselte Eulenschreis Miene: seine Augen blitzten gefährlich, er war jederzeit bereit, die Krallen auszufahren. Natürlich würde er die Fremde nicht töten oder ernsthaft verletzen, aber er würde nicht davor halt machen, sie mit ein paar tiefen Kratzern im Fell aus dem Territorium zu jagen. Vielleicht zum SchattenClan rüber, da hätte sie sicherlich auch viel Spaß..

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spricht mit der fremden Katze
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Nuria
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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Di 20 Jan - 18:13

#Vanillenduft

Sie starrte die Streunerin an, während sie bemerkte, dass sich Eulenschrei und Wolfpelz neben sie stellten und die Kätzin vor ihnen genauso sehr anfeindeten wie sie. Das war gut so, wie sie fand, denn dadurch sollte der Streunerin deutlich werden, dass sie in der Überzahl waren und sich ihrer leicht entsorgen konnten wenn sie wollten. Was sie ja taten.
Wäre sie an der Stelle der Streunerin, würde sie sich zweimal überlegen, ob sie es wagte zu bleiben.
Doch diese Kätzin schien sich nicht sonderlich daran zu stören, sondern antwortete verhältnismäßig gelassen, dass sie auf Durchreise war und wer ihnen das Recht geben würde zu entscheiden, wer hier sein dürfe und wer nicht.
"Das lässt sich einfach beantworten. Dies hier ist das Territorium des DonnerClans. Es gehört also uns, wir jagen hier und ernähren uns von dem Gebiet hier.
Das ist ähnlich wie die Zweibeinernester der Hauskätzchen. Eines gehört ihnen allein und keine andere darf ohne ihr Erlaubnis hinein."
Zumindest stellte sich Vanillenduft es sich so vor, denn ganz sicher konnte sie nicht wissen, ob das bei den Hauskätzchen wirklich so war.
Nun sprach die Streunerin auch Eulenschrei an und meinte, ob es nicht unhöflich wäre, nach dem Namen von jemandem zu  fragen, sich aber selbst nicht vorzustellen.
"Wenn es dich glücklich macht: Ich bin Vanillenduft." Nun sah sie zu Eulenschrei, in der Erwartung, dass er sich nun ebenfalls vorstellen würde.
"Und sobald du es weißt, kannst du gehen." In ihrer Stimme klang nun nicht mehr diese Feindlichkeit wie zuvor, da sie nun sah, dass die Streunerin wohl keinen Kampf im Sinn hatte, doch an Herzlichkeit und Wärme fehlte es auch noch weit.

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Woolf
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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Di 20 Jan - 19:16

WOLFPELZ


Spricht mit Vanillenduft und Eulenschrei die fremde Katze an


Die kätzin wirkte kein bisschen verängstigt, obwohl wir zu dritt waren und sie allein. Ich an ihrer Stelle würde mich wahrscheinlich schnell aus dem Staub machen. Aber jeder war anders. Aber ich schätzte auch ihren Mut und ihre Stärke uns gegenüber. Dann meinte sie auf unsere Drohungen auch noch, dass es unhöflich wäre sich nicht vorzustellen.
Ich wusste nicht wieso, aber sie hatte recht. Sie hatte recht! Diese Fremde war besonders. Und sprach wahre Worte. Natürlich war ich weiter auf der Seite meines Clans und nicht auf Der der Streunerin.
Vanillenduft und Eulenschrei hatten schon geantwortet. Da sollte ich mich vielleicht auch vorstellen.
"Und ich bin Wolfpelz, tapfere Kriegerin des Donnerclans, so wie die Beiden."
Dabei versuchte ich nicht ganz so halbherzig zu klingen, denn sie war meine Feindin, nicht Freundin. Dann klärte Vanillenduft die Streunerin zum Glück auf. Doch bei ihren Worten wurde ich unruhig, denn es machte mir etwas weiteres klar: Gehörte Das hier wirklich uns? Niemand hatte uns dieses Territorium je gegeben!
Wir hatten es uns eher genommen, genau wie die anderen Clans. Und dann hatte wir jede fremde Katze rausgeschmissen. War Das denn gerecht? Nun ja, anders betrachtet brauchten wir diesen Ort. Wenn wir ihn nicht mehr hätten, würden wir wohl verhungern.
Es waren immerhin viele Mäuler zu stopfen. Das erschaffte mir dann doch wieder ein reines Gewissen.
"Weißt du, dieser Ort gehört schon seit sehr vielen Monden dem Donnerclan und wir versuchen hier draußen zu überleben. Deshalb verteidigen wir es mit Haut und Haaren und müssen jeden Fremden verjagen. Und aus diesem Grund solltest du so schnell wir möglich gehen."
Mehr wusste ich nicht zu sagen. Hoffentlich wurde der Kätzin dies jetzt endlich klar und sie würde sich vom Acker machen.


Spricht mit der Streunerin


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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Mi 21 Jan - 16:47

Mit zusammengekniffenen Augen erwiderte sie den gelassenen Blick des grauen Katers. Ihre Ohren waren gespitzt, achteten auf jedes kleinste Geräusch. Puppe hatte alle ihre Sinne ausgestreckt und konzentrierte sich. Seine Stimme in der der pure Spott und Hohn lag, war zu hören und die Kätzin reckte nur den Kopf in die höhe. Nun legte sie den Kopf in eine leichte Schräglage Clans? Was ist das den?. Der graue wartete nicht auf ihre Antwort, die sowieso nicht kommen würde und sprach weiter. Puppe war überrascht, das er ihre gestellte Frage beantwortete. Eulenschrei? die Kätzin konnte sich ein amüsiertes Zucken ihrer Mundwinkel nicht verkneifen. Ihre Ohren wanderten langsam zu der weißen Kätzin, ehe ihr Kopf folgte. Schon wieder so ein "Clan" dachte sie und ihr Blick wurde ein wenig abweidend. Und ihr drei seid also dieser ganze Clan? sie schnaubte, nur zu gut wusste sie, das sie diesen drei Katzen unterlegen war und das sie keine Chance gegen die Katzen hätte. Noch dazu war sie ja auf "ihrem" Territorium wie sie es nannten. Puppes Ohren richteten sich auf, als die weiße ebenfalls ihren Namen nannte Vanilleduft also murmelte die braun-weiße und leckte sich kurz über ihre Vorderpfote haben die etwa alle drei so komische Namen... Vanilleduft zischte sie an, doch Puppe erwiderte es nur mit festem Blick. Vor diesen Katzen würde sie sich nicht einschüchtern lassen...dafür war sie zu stolz. Nun stellte ich auch die dritte Kätzin vor, diesmal nicht so ganz halbherzig wie ihre Vorgänger. Krieger aja. Und wie zu erwarten hast du ja keinen besseren Namen also die zwei - Wolfspelz. Puppe hörte brav zu, wie WOlfspelz ihr noch einmal die Sache mit dem Gebiet erläuterte. Die Kätzin dachte nicht daran zu gehen, nur weil ein paar andere meinten, sie vertreiben zu müssen. Sie lies sich zu Boden sinken, das tat sie nicht aus Trotz, eher um zu provozieren. Sie schob die Pfoten unter die Brust und sah mit ruhigem Blick die anderen drei an. Wenn sie mich los werden möchten, müssen sie mich schon von der Erde kratzen grummelte sie. Ihre Hinterpfote schmerzte, pochte unangenehm, doch die Kätzin versuchte dies zu ignorieren verdammte Maus!
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InZane
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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Mi 21 Jan - 20:34

Feuervogel

Wieder schenkte die rote Kriegerin dem rotbraunen Kater ein sanftes Lächeln. Irgendwie fühlte sie sich unbeschreiblich! Sie hatte heute schon ziemlich viel gelächelt, selbst für ihre Verhältnisse. Und dann war da noch dieses wunderbare Gefühl. Das Gefühl der Liebe, welches ihr Herz erwärmte und welches ihr das Gefühl der Geborgenheit gab. Doch nun stand erst einmal die Jagd an, auch wenn sie viel lieber mit Kastanienpelz gekuschelt hätte. Der Krieger stimmte ihr zu, auch wenn sie in seinen Augen die gleichen, oder zumindest ähnliche Gedanken vernahm. Schmunzelnd sah sie sich um und prüfte die Luft. Der Geruch von Eichhörnchen füllte ihre Nase und sie stupste Kastanienpelz Nase mit der Schweifspitze an. Mit dem Kopf deutete sie sie auf die Richtung, bevor sie sich anschlich und mit den Augen nach dem vertrauten roten Pelz suchte. Schon bald hatte sie es gefunden: auf einer dicken Wurzel sitzend knabberte es an einem alten Kern. Sofort verengten sich ihre Pupillen und die Bewegungen ihres Schweifs wurden ruhiger. All ihre Muskeln in den Oberschenkeln und in der Schulter waren angespannt, ihre krallen waren ausgefahren und warteten nur darauf, sich in den kleinen Körper des Eichhörnchens graben zu dürfen. Schließlich war sie dicht genug an dem Tierchen dran, sodass sie nur noch springen brauchte, was sie dann auch tat. Ein Quieken, das war das letzte Geräusch, dass dieses kleine Nagetier je machen würde. Mit dem roten Tierchen im Maul trabte sie zurück zu dem Ort, an dem sie Kastanienpelz eben noch zurückgelassen hatte. Triumphierend und elegant trabte sie zu ihm, sobald sie nahe bei ihm war, schmiegte sie sich an ihn.

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Mi 21 Jan - 21:54

Kastanienpelz

Erneut lächelte Feuervogel leicht. Heiliger SternenClan, ihr Lächeln war so zuckersüß! Oder, noch viel süßer! Ihm war so warm, er hatte das Gefühl bald eine Pfütze zu sein...
Sie zog tief die Luft ein und stubste dann mit ihrem Schweif gegen seine Nase. Er musste unwillkürlich schmunzeln. Ihre Berührungen waren so zart und verbreiteten eine Wärme in ihr, wie keine andere Katze. Und das würde auch immer so bleiben.
Feuervogel zeigte mit ihrem Kopf in die Richtung aus der der Geruch kam. Nun zog auch der Hellbraune ihn ein. Eichhörnchen. Passte ja perfekt zu Feuervogels rotes Fell..
Er schüttelte seinen Kopf leicht um seine Träumerei zu beenden. Lieber beobachtete der Krieger die begabte Jägerin dabei, wie sie die Beute erlegte. Anders als er war sie vollkommen auf das Eichhörnchen konzentriert, im Gegensatz zu ihm, der die Maus fast weg laufen lassen hat..
Er beobachtete wie ihre Muskeln unter ihrem seidigem Pelz spielten und schließlich war die Beute mit einem Sprung erlegt. Mit dem roten Tier im Maul kam sie zu ihm zurück, schmiegte sich wieder an ihn. Kastanienpelz fing an zu Schnurren, zog ihren süßen Duft ein und steckte seine Nase in ihren Pelz. >>Du bist die beste Jägerin die ich in meinem ganzen Leben kennenlernen durfte.<<, murmelte er und berührte sanft mit seiner Schnauze ihre Wangen. Der Krieger lächelte schüchtern, dann zuckten seine Ohren wieder bei dem Geräusch von Flügeln. Sein Kopf drehte sich und er zog die Gerüche um sich herum ein. Ein Vogel war in der Nähe. Er fuhr mit seinem Schweif über Feuervogels Schulter, lief dann in die Richtung der Beute. Er zwang sich dazu sich auf sein Handeln zu konzentrieren. Er achtete auf den Wind, umging kleine Äste die am Boden lagen bis er den Vogel sehen konnte. Es war eine Elster. Sie zerrte gerade an einem Wurm. Kastanienpelz schlich sich an, aber es war, als ob der Vogel Augen im Hinterkopf hatte. Er öffnete sein Federkleid und startete. Der Hellbraune stürzte vor, sprang und erwischte den Vogel in der Luft. Mit einem Biss in den Nacken war das Leben dieses Tieres vorbei. Er trottete zurück zu Feuervogel, legte den Vogel ab und drückte sich an ihre Flanke.

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Do 29 Jan - 12:28

Feuervogel

Feuervogel musste bei seinen Worten breit grinsen, wobei ihr das Eichhörnchen fast aus dem Maul gefallen wäre. Sie spürte seine Nase in ihrem Fell und musste unwiderruflich schnurren. „Das vom besten Jäger des Waldes zuhören, ist wirklich schmeichelhaft!“ miaute sie sanft, nachdem sie das Eichhörnchen abgelegt hatte und sich wieder an ihn ankuschelte. Schließlich aber spürte sie seinen Schweif auf ihrer Schulter, weshalb sie ihn ansah Er wollte weiter jagen und sie nickte ihm nur mit einem verspielten Lächeln zu, während er einen Vogel anvisierte. Sie setzte sich aufrecht hin und wickelte den Schweif um die Pfoten. Er schlich sich an, jeder einzelne Muskel wurde von ihr begutachtete und sie musste wirklich zugeben, dass er mehr als attraktiv war. Er war muskulös, dennoch fiel das alles nicht so sehr auf, sein Fell umspielte seine Schultern und sein Schweif rundete sein äußeres Bild einfach gelungen ab. Ein leichtes Schnurren entkam ihrer Kehle, als sie sich vorstellte, dass dieser Kater nun ihr... gehörte, wobei er ja auch nicht ihr Eigentum war. Ihre Ohren zuckten, als der Vogel kurz davor war, zu flüchten. Er erhob sich in die Lüfte und für einen Augenblick hatte Feuervogel schon aufgegeben, dass Kastanienpelz den Vogel erreichen würde. Doch irgendwie glaubte sie dennoch an ihn und als hätte sie ihm mit diesen Gedanken Kraft gegeben sprang er hoch und erwischte den Vogel im Flug. Beeindruckt riss sie die Augen auf. „Wow!“ miaute sie stolz, als er mit dem toten Vogel im Maul auf sie zukam. „Das war wirklich... wow!“ miaute sie mit einem kleinen lachen, bevor sie das Eichhörnchen zwischen ihre beiden Vorderpfoten schob. „Ich denke, wir wollten zum Lager zurück, oder?“ fragte sie, auch wenn es ihr selbst einen Stich ins Herz versetzte. Sie wollte am Liebsten ewig mit dem Kater, den sie lebte, weiter jagen und mit ihm hier auf der Lichtung kuscheln und sich einfach an sein weiches Fell anschmiegen. Doch der Clan brauchte die Beute und um ehrlich zu sein, war schon einige Zeit vergangen, seit sie aufgebrochen waren. „Außerdem wartet deine eifrige Schülerin bestimmt auf dich!“ wieder drücke sie ihr Gesicht in sein weiches Fell. Ihre Worte hatten eher nebensächlich geklungen, auch wenn sie wusste, dass es wichtig war, dass sich Kastanienpelz um Federpfote kümmern würde. Würde er ihre Worte ernst nehmen und sie verstehen?

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Fr 30 Jan - 14:49

Eulenschrei

Auf der fremden Katzes Frage hin, ob sie der ganze Clan wären, antwortete er gelassen. Und wenn es so wäre? Allein gegen uns drei hättest du keine Chance. Jedoch sind noch 2 weitere Krieger in der Nähe, und der Großteil von uns wäre ebenfalls innerhalb wenigen Atemzügen anwesend. Das dieser Teil im Lager des Clans wachte, erwähnte er nicht. Es ging die fremde Katze nichts an, wo der DonnerClan war. Langsam nervte ihn das mickrige Fellbündel vor seiner Nase, diese Auseinandersetzungen mit Streunern waren nichts als Zeitverschwendung, vor allem wenn es sich um welche wie diese handelte, wo nicht mal ein Kampf nötig war um den Eindringling zu vertreiben. Ich glaube, du wolltest gerade gehen?, fragte er ironisch, wobei er keinen Muskel bewegte. Gegebenenfalls würde er den Eindringling mit Krallen verteidigen, aber es genügte ja schon ein Schritt auf die Katze zu, um ihr die Angst in den Pelz kriechen zu lassen. War ja schön sie kennen zu lernen, aber wir haben leider besseres zu tun. Der Clan muss ernährt werden.
[ Edit: Eulenschrei & Vanilleduft müssen ins Lager ] Erstaunt bemerkte er dann, wie die fremde Katze tatsächlich kehrt machte und das lästige Grenzgespräch beendete. Zügig folgte er Vanilleduft, doch da diese ihre Beute liegen lies, musste er ihre Waldmaus, Wolfpelz' Feldmaus, die Wühlmaus und sein Eichhörnchen mitschleppen. Dadurch war er erheblich langsamer als seine Clangefährtin, machte sich aber dennoch auf den Weg zurück ins Lager.

--> DonnerClan Lager

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Redet mit Eindringling, ist bei Wolfpelz und Vanilleduft, geht ins DC Lager
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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Fr 30 Jan - 18:29

#VanillenduftSie verdrehte genervt ihre Augen und fragte sich, ob alle Streuner sich wie trotzige kleine Kinder verhielten. Denn als etwas anderes sah sie die Kätzin vor sich mittlerweile nicht mehr an. Zum einen würde sie gegen sie drei eh nichts ausrichten können, so stark könnte nämlich keine Katze sein. Zum anderen wirkte sie auch nicht wie jemand, der überhaupt gegen eine Katze siegen könnte; natürlich war es möglich, dass der Schein trog, doch letztendlich war es egal, hauptsache sie verschwand.
Auch Eulenschrei war genervt und beantwortete die Frage mit dem Clan. Sie hatte dem, was der Krieger gesagt hatte, nichts hinzuzufügen, daher schwieg sie einfach und sah die Streunerin lediglich abweisend an, darauf wartend, dass sie aus der pubertären Phase rauskommen würde und abhauen würde.
Wenn das Ding weiterhin so trotzte, dann würde den dreien nichts anderes übrig bleiben als die gewaltsamen Methoden anzuwenden, auch wenn Vanillenduft nicht scharf darauf war, denn ein Kampf wäre hier einfach nur unnötig. Abgesehen wollte sie eigentlich jagen, nicht kämpfen.
(Edit: Um Vanillenduft und Eulenschrei frei zu posten, schreib ich indirekt für Puppe mit, sorry.) Aber dann gab die Streunerin doch nach und so nickte Vanillenduft zufrieden. Jetzt, da das erledigt war, konnten sie ja zurück gehen.
Die Kriegerin nickte Eulenschrei als Zeichen, dass sie fertig waren und zurück gehen konnten, zu, und lief dann los.

tbc: Lager

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Fr 30 Jan - 20:02

Kastanienpelz

Feuervogel zeigte sich beeindruckt von seinem Fang. Er selbst war auch ein bisschen Stolz, jedoch nur ein Fünkchen. Er wollte nur, seinen fast verpatzten Fang von vorhin wett machen...
Die Rote lachte und der Kater musste mit lachen. Ihr Lachen war so hell und so glücklich! Sie schob das Eichhörnchen welches sie gefangen hatte, zwischen ihre Vorderpfoten. Da fiel ihm das Kompliment wieder ein, dass sie ihm vorhin noch gemacht hatte, nachdem er ihr eins gemacht hatte. Dass sie es schmeichelte, dies vom besten Jäger des Waldes zu hören. Das war er nicht, auf keinen Fall, sie war viel besser.
Feuervogel meinte, dass wir zum Lager zurück sollten. Da fiel ihm das Junge wieder ein und diese kleine Verbundenheit. Diese Erkenntnis, dass auch er ohne Eltern aufgefunden wurde, im DonnerClan.
Kastanienpelz zuckte mit einem Ohr um die Gedanken an das Junge zu verscheuchen. Er versuchte wieder eine helle Miene aufzusetzen, doch er wusste, dass Feuervogel merken würde, das etwas nicht stimmte. Seine Gefährtin, ihm wurde ganz warm, als er diesen Gedanken wiederholte, miaute, dass Federpfote bestimmt auf ihn warten würde. Er hatte sie total vergessen! Sie war bestimmt nicht böse... oder? Oder trieb sie sich etwa wieder an der Grenze mit Kohlenpfote herum?
Der Krieger schob den Gedanken von sich, schnurrte, als Feuervogel ihr Gesicht in seinen Pelz drückte und miaute dann:>>Ja, lass uns gehen.<<
Danach strich er um sie herum, drückte sich nochmal kurz an ihre Flanke, holte die Maus und lief zurück. Dann grinste er breit um die trüben Gedanken in seinem Inneren an das Junge und an Federpfote mit Kohlenpfote zu verdrängen. >>Wer wohl schneller im Lager ist?<<, fragte er.
Dann sprang er auf, schnappte sich seinen Vogel und seine Maus und raste wie ein kleines Junges durch den Wald los.

--> DC Lager

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Fr 30 Jan - 20:23

Feuervogel

Die Rote genoss die Nähe zu ihrem neuen Gefährten nur noch mehr, als sie spürte, dass auch er entspannt war. Es gab ihr Sicherheit und Halt, etwas, dass sie schon lange nicht mehr so gespürt hatte, wie an diesem Tag. Schweren Herzens hob sie ihren Kopf und entfernte sich dadurch von seinem weichen und warmen Pelz. Sie merkte, wie seine Ohren zuckten. Hatte das etwas zu bedeuten? Hatte er etwas gehört? Beute? Kurz sah sie an ihm vorbei in die Richtung, in der die Ohren gezuckt hatten, doch sie konnte nichts erkennen. Mit einem imaginären Schulterzucken sagte sie sich, dass dort nichts war, doch dennoch wurde sie dieses Gefühl nicht los, das etwas nicht stimmte. Fragend sah sie ihn an, doch er erwiderte nur ihr lächeln von vorhin. Ein wirklich tolles Lächeln! Dachte sie und verlor sich in seinen funkelnden Augen. Sie waren so schön und so klar, als könne sie wirklich alles in ihren lesen. Schließlich stimmte er ihr zu. Als hätte er Federpfotes Namen seit langem wieder gehört, konnte sie sehne, wie er praktisch zusammenzuckte, was ihr erneut ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Er hatte sie nicht wirklich vergessen, oder? Schnurrend sah sie, wie er seine Beute aufnahm und sie zu einem spontanen Wettrennen aufforderte. Während er also schon in die Richtung des Lagers rannte, schüttelte die Kätzin nur lachend den Kopf. Wie ein Junges tollte er durch den Wald. Meine Jungen... Plötzlich überkam Feuervogel ein Gefühl der Trauer und der Furcht. Sie musste es Kastanienpelz erzählen, früher oder später. Mit sorgenvollem Blick sah sie hinauf zum Himmel. Ob der SternenClan ihr beistehen würde? Er hatte sie schon einmal im Stich gelassen... auch wenn es in ihren Augen auch nicht anders zu erwarten war. Sie hatte die Regeln gebrochen und nun konnte es sein, dass sie die Konsequenzen noch immer verfolgten. Seufzend und mit einem schweren Herzen sammelte sie ihre Beute auf und trabte hinter Kastanienpelz her. Sie hatte die Lust an einem rennen verloren, zumal er jetzt schon außer Reichweite war. Lediglich sein süßer Duft leitete sie zum Lager zurück.

Tbc: DC-Lager

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Mo 2 Feb - 11:51

WOLFPELZ


Spricht mit der Streunerin


Es schien tatsächlich so, als hätte diese Streunerin noch nie etwas von den Clans gehört. Dann wurde es aber höchste Zeit! Den Namen "Eulenschrei" fand sie anscheinend ziemlich lustig genau wie meinen und den von Artemis. Ich konnte nur etwas verärgert drein schauen. Schließlich kannte ich ihren Namen nicht.
"Und wie heißt du denn überhaupt ?",
grummelte ich sie an. Dann erklärte ich ihr die Sache noch einmal. aber statt zu verschwinden, legte sie sich gemütlich auf die Seite. Ein Knurren kam aus meiner Kehle und meine Krallen fingen an sich ein- und auszufahren. Doch ich musste ruhig bleiben.
Die Kätzin wollte mich doch nur provozieren. Nicht mit mir!
"Hör zu: Du musst jetzt endlich verschwinden. Wenn es sein muss, werden wir dich gewaltsam vertreiben. Das ist deine letzte Chance, sonst werden wir angreifen müssen."
In Gedanken betete sie zum heiligem Sternenclan, dass sie jetzt endlich zur Vernunft kommen würde und das Territorium verließ. Auf einen Kampf hatte ich nämlich überhaupt keine Lust. Doch dann kam mir plötzlich etwas in den Sinn. Ich war doch für die Abendpatrouille eigeteilt!
Hoffentlich waren sie nicht schon ohne mich aufgebrochen.
"Hey, Leute! Das kommt jetzt etwas ungünstig, aber ich muss zur Patrouille. Ihr werdet Das Problem hier schon ohne mich schaffen. Nehmt meine gefangene Beute bitte mit, ok. Und noch viel Glück mit diesem sturem Klumpen Fell."
Ohne mich noch mal umzudrehen raste ich los, in Richtung Lager. Doch in Gedanken blieb ich immer noch bei der Streunerin und meinen zwei Jagtgefährten. Hoffentlich schafften sie es, die Streunerin zu vertreiben.


Läuft ins Lager     (Donnerclanlager)


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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Di 3 März - 15:14

Nebelreif

cf: Dc-Lager

Die frische Brise, die ihm ins Gesicht wehte machte den Tag fast noch schöner, als er durch die Schatten der großen Bäume rannte und seinen Muskeln mal etwas Bewegung gönnte. Es kam ihm vor, als wäre er Monde lang eingesperrt gewesen. Doch nun konnte er die Beute förmlich riechen. Er näherte sich der Waldgrenze in riesigen Sprüngen, er konnte bereits sehen, wie in der Ferne die Bäume verschwanden. Abrupt bremste er ab und drehte sich einmal komplett im Kreis. „Da wären wir!“ miaute er fröhlich, fast schon wie ein Junges tobte er herum. Doch er zwang sich wieder zur Beruhigung, ansonsten würde er die komplette Beute verjagen. „Ok, ich gehe dort drüben jagen!“ kündigte er an, mit deutlich ruhiger Stimme versuchte er sich selbst davon zu überzeugen, dass es doch besser war, ruhig zu bleiben. Sein Fell glättete sich wieder und er begab sich in seinen Jagdmodus. Sorgfältig sog er die Luft ein und prüfte sie auf irgendeinen Beutegeruch Unmittelbar danach hatte er die Spur einer Maus in der Nase, der er sofort folgte, ohne darauf zu achten, ob Kastanienpelz noch irgendetwas sagte. Er konzentrierte sich nun vollkommen auf die Beute, nichts konnte ihn nun ablenken. Hinter einem etwas größeren Grasbüschel entdeckte er auch das Objekt der Begierde: eine fette Wühlmaus, die einen Samen knabberte und ihm den Rücken zugedreht hatte. Sofort begab er sich in eine Kauerhaltung, die er schon vor Monden gelernt hatte, und schlich sich an das Nagetier heran. Schritt für Schritt arbeitete er sich voran, bis er nur noch eine Schwanzlänge von der Beute entfernt war. Das Tierchen hatte keine Ahnung, was es gleich erwarten würde: mit einem Sprung sprang er auf den Wühler, packte ihn im Genick und pfefferte ihn mit aller Kraft auf den Boden. Das Tier war bewusstlos, er hatte kein verräterisches Knacken gehört, zumindest noch nicht. Mit einem letzten Bissen setzte er dem Leben dieses kleinen Tierchens ein Ende. Zufrieden scharrte er etwas Sand über die Frischbeute und sah sich dann weiter nach Beute um.

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Di 3 März - 16:26

Kastanienpelz

<-- DC Lager

Der Kater hetzte Nebelreif hinterher. Es war eindeutig, dass der Jüngere heute total gut gelaunt war, was Kastanienpelz freute. Er mochte es, wenn die Katzen in seiner Umgebung gut gelaunt waren. Schlecht gelaunte Katzen vermiesen einen doch nur den Tag, in dem sie die Stimmung total zerquetschen wie ein Fliege!
Nebelreif bremste auf einmal und Kastanienpelz wäre fast in ihn hinein gerannt. Der andere Krieger sprang im Kreis herum. Fast musste Kastanienpelz schnurren. Was war nur in Nebelreif's Specht gewesen? Ein paar Reisekräuter?
Der Jüngere meinte, er würde in die von ihm gezeigte Richtung jagen gehen, konnte dabei jedoch nicht still sitzen. Man konnte fast meinen, es sei der erste Tag nach seiner Ernennung zum Krieger. Irgendwie war das lustig. Doch dann sah man ihm richtig an wie er sich langsam beruhigte und dann los lief. Kastanienpelz schlug eine komplett andere Richtung ein, nicht das er Nebelreif beim Jagen noch störte..
Er schnupperte mehrmals nach frischer Beute und fand auch gleich in der Nähe ein Eichhörnchen am Boden sitzen. Anscheindend sammelte sie irgendetwas, vielleicht aß sie auch etwas, der Hellbraune konnte es nicht genau erkennen. Er lies sich ins Jagdkauern fallen und schlich sich über ein paar Umwege, wegen der Windrichtung, an das Beutetier heran. Kastanienpelz atmete tief ein und sprang. Er konnte sich nicht erklären wie, aber das Eichhörnchen raste durch den Wald davon. Der Krieger fauchte und jagte dem Tier hinterher, entfernte sich so noch ein Stück weiter von seinem Clan-Gefährten..

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Di 3 März - 18:15

Hel

cf: irgendwo..

Mit leisen Schritten schlich ich langsam durch den Wald. Meine Augen, die so hellblau waren, dass man denken konnte, sie wären weiß, leuchteten schwach aus dem Zwielicht. Mit meinem dunkelgrauen Fell wirkte ich fast wie ein Schatten, wie ich hier durch das Unterholz schlich, ohne wirklich zu wissen, warum. Meine Krallen waren zwar ausgefahren, aber trotzdem machte ich fast keine Geräusch, sodass man mich wirklich nur bemerkte, wenn man längere Zeit auf einen Punkt starrte, an dem ich vorbeikam.
Auch wenn man, falls man mich bemerken würde und einen Blick auf mein Gesicht erhaschte, nicht wirklich sagen konnte, was ich dachte, denn ich hatte einen eiskalten Blick aufgesetzt während der Rest meines Gesichtes ziemlich ausdruckslos blieb, war ich dennoch stocksauer und kochte gerade fast über vor Wut. Seit einer verdammten Ewigkeit hatte ich diesen Kater - der Zane hieß, wenn ich mich recht erinnerte - nicht gefunden, und auch Loki trieb sich wieder irgendwo herum, während ich hier irgendwo alleine herumstreifte und so wütend war, dass ich die nächstbeste Katze umbringen würde, die ich sah.
Nach einer Weile schien der Wald zu Ende zu gehen, stattdessen war dort eine Wiese mit hohem Gras. Mein eiskalter Blick schweifte über das Grün, während ich versuchte, irgendwen auszumachen. Wer es war, war mir auch egal. Tatsache war aber, dass dieser den nächsten Tag nur mit Glück erleben würde..
Meine Ohren zuckten etwas, als ich eine beige Gestalt im Gras entdeckte. Ohne wirklich auf etwas anderes zu achten, schlich ich auf diese Gestalt zu und bemerkte bald, dass es ein Kater war, der gerade eine Maus erlegt hatte. Aber das war mir egal. Und ihm konnte es auch egal sein, schließlich würde er ja nicht mehr lange zu leben haben.
Als ich dann schließlich nah genug an dem Kater dran war, setzte ich zum Sprung an und sprang über ihn hinweg, doch während ich über ihm war, schlug ich mit meinen Pfoten, dessen Krallen ausgefahren waren, nach seinem Nacken und hoffte, ihn getroffen zu haben. Auch hoffte ich, dass ich das Überraschungsmoment auf meiner Seite gehabt hatte..
Mit immer noch ausgefahrenen Krallen landete ich auf der anderen Seite im Gras und setzte mich hin, legte meinen dünnen Schwanz um die Pfoten und schenkte dem Kater einen kalten, aber sonst ausdruckslosen Blick.
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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Di 3 März - 20:27

Nebelreif

Die Maus, die tot zu seinen Pfoten lag, wurde eingehend von ihm überprüft. Fast schon sah er sie triumphierend an. Er lebte, sie war tot. Dennoch ging er kurz in sich hinein und dankte dem SternenClan für dieses Geschenk. Jedes Beutetier war enorm wichtig für den Clan, egal wie groß oder klein es war. Der beige Kater wollte gerade damit beginnen, die Luft zu prüfen, als er etwas seltsames hörte. Seine Ohren drehten sich nach hinten, wo er auch das Geräusch vernommen hatte. Doch er schafft es nicht mehr, seinen Kopf zu drehen: schon spürte er einen stechenden Schmerz im Nacken. Er fauchte auf und praktisch sofort schaltete alles in seinem Körper um auf Kampfmodus. Sein Fell sträubte sich, seine Krallen wurden ausgefahren und seine Lefzen zog er nach oben. Der Schmerz war einfach zu stark, als das es nur ein Streich einer seiner Kameraden war. Zudem hatte er einen Schatten wahrgenommen, der über ihn hinweg geflogen war. Und tatsächlich: er sah auf und sah in die kalten Augen eines fremden Wesens, welches er hier noch nie gesehen oder gerochen hatte. Er konnte in diesem Moment nicht erkennen, ob es ein Weibchen oder ein Männchen war, doch es gruselte ihn, wie diese... Ding ihn ansah. Als sei es schon gestorben und dann wieder aus dem Grab gekrochen. In diesem Moment hätte er vielleicht nach Kastanienpelz rufen sollen, hätte ihn um Verstärkung bitten sollen. Doch seine Gedanken waren gerade deutlich woanders. „Wer ist du?“ fauchte er aus den Tiefen seiner Kehle heraus. Seine verschiedenfarbigen Augen funkelten Böse, als wolle er sich jeden Moment auf sie stürzen. Doch da war noch etwas anderes: eine Art Interesse an dem, was vor ihm Lag. Niemand griff einen so ohne weiteres an, oder? Doch ihre Antwort kam ihm nicht schnell genug. Mit den Hinterbeinen drückte er sich vom Boden weg und sprang auf die Fremde zu, de Ausgefahrenen Krallen richtete er auf sie, als wolle er sie erdolchen und zerfetzen. In diesem Moment war ihm gar nicht bewusst, in welcher Gefahr er sich befand. Er hatte sie unterschätzt, doch das sollte er erst später erfahren. Nun war er in Gedanken schon dabei, wie er ihr das Fell über die Ohren zog. Denn eines war sicher: das da war keine ClanKatze, es war der feind.

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Di 3 März - 20:39

Kastanienpelz

Unglaublich wie schnell diese Viecher waren. Er rannte dem roten Tier im Zick Zack hinter her, warum das Tier immer noch am Boden war, war ungewöhnlich. Machte das Eichhörnchen sich etwa einen Spaß daraus? Kastanienpelz knurrte wütend, verschnellerte seine Schritte und sprang, erwischte grade so den Schweif der Beute und biss ihr Schnell ins Genick. Keuchend saß er erst einmal eine Weile da und versuchte sich wieder zur beruhigen. Das, war wirklich eine Jagd gewesen.
Nach ein paar Minuten Verschnaufpause, nahm er das Eichhörnchen wieder auf und lief ein Stück wieder zurück in die Richtung aus der er gekommen war, vielleicht sieben Fuchslängen, ihm kam es auf jeden Fall länger vor. Schnell kratzte er etwas Erde über die Beute und schlich weiter durch die Gegend, auf der Suche nach frischer Beute. Er musste an Nebelreif denken. Sicherlich hatte er schon viel mehr als er gefangen.. Aber war das nicht egal? Kastanienpelz tappte einfach weiter und entdeckte bald eine Maus. Erneut lies er sich ins Jagdkauern fallen und schlich sich an das Tier heran, dieses mal würde er es hoffentlich gleich erwischen. Hatte er sich vorhin so verschätzt, dass das Eichhörnchen entwischen konnte? Der Krieger wusste es nicht, wollte dieses ganze Theater allerdings nicht noch einmal wiederholen. Mit einem gezielten Sprung landete der Hellbraune auf dem Tier und vergrub seine Krallen darin. Dann trug er die Maus zurück zu seinem Eichhörnchen.

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Di 3 März - 21:13

Hel

Ein ganz leichtes Lächeln erschien auf meinem Gesicht, als der Kater fauchte und ich sah, dass ich ihn im Nacken getroffen hatte. Hätte man aber im falschen Moment geblinzelt, hätte man gar nicht erst bemerkt, dass da ein Lächeln da gewesen war. Doch das war mir auch herzlich egal, schließlich hatte ich jetzt besseres zutun. Mit einem ausdruckslosen Blick betrachtete ich das Blut, das auf meinen Krallen im Licht der aufgehenden Sonne rot glänzte. Wenn ich so darüber nachdachte, hatte ich lange keinen Kampf mehr. Und es war irgendwie sehr beruhigend, ich würde sogar sagen, stressabbauend, mit einer Katze zu kämpfen. Sollte ich den Kater auch umbringen? Eigentlich war mir ja egal, wie es ihm dann erging. Und wenn ich mit ihm fertig war, war es sicher auch eine Erlösung, wenn ich ihm das Leben nahm. Würde ich mal sagen.
Um wieder zurück zu dem Kampf mit dem Kater zu kommen, er hatte mittlerweile bemerkt, dass er angegriffen worden war. Und als er in meine Augen starrte, schien es, als hätte er Angst vor mir. Vor diesem eiskalten Blick, der beinahe tot wirkte.. Und ich konnte darüber nur wieder lächeln, was ihn vermutlich nur noch mehr verschrecken würde. Aber kümmerte mich das? Nicht wirklich.
Dann traute der Kater sich doch, etwas zu sagen, und ich bemerkte, dass seine Augen böse funkelten. Doch mich ließ das kalt, im wahrsten Sinne des Wortes, denn mein Blick war immer noch so eisig wie ein Schneesturm in der Blattleere. Er wollte also wissen wer ich war? Diese Frage hatte ich schon oft gehört. Zu oft, könnte man meinen.
Doch es kam gar nicht dazu, dass ich antworten konnte, denn schon sprang der Kater vom Boden ab und hielt direkt auf mich zu. Von seinen ausgefahrenen Krallen war ich genauso unbeeindruckt wie von der Tatsache, dass ein Kater, dem ich vielleicht bis zur Schulter ging, gerade auf mich zustürmte.
Blitzschnell duckte ich mich und rutschte unter dem Bauch des Katers hindurch, konnte aber nicht verhindern, dass er mich mit den Krallen an den Schultern traf, was mich jedoch nicht besonders kümmerte. Ich war nämlich eher damit beschäftigt, dem Kater, während ich unter ihm hindurchschlitterte, mit meinen Krallen den Bauch aufzuschlitzen.
Als ich auf der anderen Seite wieder angekommen war, setzte ich mich wieder hin und legte den Schweif um die Pfoten wie beim ersten Mal. Mein Blick war zwar immer noch eiskalt, doch ich saß so ruhig da, dass man nicht denken würde, dass ich gerade in einen Kampf verwickelt war, wenn man nicht gerade zusah.
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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Di 3 März - 21:46

Nebelreif

Sie sagte nichts, sie blieb still. Es machte ihm nicht wirklich Angst, denn in diesem Moment konnte er eh kaum klar denken. Und das war eigentlich nicht seine Art. Normalerweise war er nicht so, dass er gleich auf angriff ging. Doch dieses Mal schon, was eventuell daran liegen konnte, dass sie ihn einfach angegriffen hatte. Und noch schlimmer: Sie hatte ihn eiskalt erwischt. Das war wahrscheinlich das, was ihn am meisten ärgerte. Also sprang er.... unüberlegt. Wahrscheinlich hätte er jetzt selbst den Kopf geschüttelt, wenn er sich dabei zugesehen hätte, doch im Moment war es das einzig richtige, was sein Kopf ihm riet. Es war gefährlich sie weiter zu provozieren oder zu warten, bis sie etwas tat. Und prompt bekam er die Quittung für sein Handeln: zwar erwischte er sie an der Schulter, was ihm unglaublich gut tat. Vor allem sein Ego war wieder etwas hergestellt. Dafür aber erfuhr einen Schmerz, der ihn zu zerreißen drohte: sein gesamter Bauch brannte, als hätte ihn dort ein Blitz getroffen und hätte sein Bauchfell in Flammen getaucht. Sofort verkrampften sich seine Vorderpfoten, sodass er sich selbst mit seinen eigenen Krallen etwas kratzen. Dumpf kam er auf dem Boden auf, über den Rücken konnte er sich abrollen, doch dann blieb er auf der Seite liegen, zu schwach um aufzustehen. Er konnte spüren und riechen, wie warmes Blut aus seiner Wunde quoll. Immer wieder versuchte er, sich mit den Vorderpfoten aufzustützen. Doch die Wunde war einfach zu groß: wellen artige Schmerzen durchfuhren ihn und ließen ihn schwerer atmen und keuchen. Seine Augen waren vor Schmerz aufgerissen, dennoch versuchte er, sich diesen Schmerz nicht ansehen zu lassen. Was praktisch unmöglich war. Wieder verkrampften sich seine Vorderpfoten, dieses Mal bohrte er die Krallen in den Boden. Er würde sterben... er konnte es jetzt praktisch schon sehen. Keuchend versuchte er die Kätzin auszumachen, doch seine Sicht wurde immer verschwommener. Die Hitze stiegt ihm zu Kopf und dennoch empfand er eine gewisse Kälte, die seine Glieder hinaufkroch. Er wollte schreien, fauchen... doch nichts kam aus seiner Kehle. Stattdessen konnte man hören, wie er die Luft schwer einzog und laute, keuchende Geräusche von sich gab. So hatte er sich den Tag wirklich nicht vorgestellt.

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Di 3 März - 22:02

Hel

Insgeheim fragte ich mich, ob dieser Kater hier vor mir überhaupt kämpfen konnte. Denn meistens traf ich Katzen an, mit denen ein Kampf etwas länger als nur ein paar Herzschläge dauerte.. Aber hier? Der Kater kämpfte wie ein Hauskätzchen. Wie ein Fettes noch dazu. Lernten die Clankatzen nicht, richtig zu kämpfen? So war das doch langweilig. Vielleicht sollte ich mich demnächst beschweren gehen, dass die Clankatzen besser trainiert werden sollten?
Ich schüttelte leicht den Kopf, um diese sinnlosen Gedanken aus meinem Kopf zu verscheuchen, schließlich kämpfte ich gerade mit einem Kater. Doch sogar ich war überrascht, dass der Kater nicht auswich, als ich ihm den Bauch aufschlitzte, nein, er ging zu Boden und ich konnte nur zusehen, wie er auf der Seite liegen blieb, während das Blut aus seiner Wunde am Bauch floss. Hatte ich ihn wirklich getroffen?
Und er hatte sich verdammt nochmal nicht gewehrt? Wollte er irgendwie Selbstmord begehen oder so etwas? Nun, da hatte er sich wirklich etwas schmerzloseres aussuchen können. Zwar war mein Blick immer noch ziemlich eisig, doch meine Augenbrauen waren gehoben und ich saß ziemlich überrascht da, den Blick auf den Kater gerichtet.
Nun, dann sollte ich ihm mal den Gnadenstoß verpassen, schließlich war es ja auch nicht wirklich nett, jemandem den Bauch aufzuschlitzen und ihm dann zuzusehen, wie er langsam verblutete und das Leben aus ihm wich. Natürlich, so etwas war immer recht amüsant. Aber meine Wut war eigentlich so gut wie verflogen und hier hielt mich nichts mehr. Vielleicht sollte ich mich irgendwo hinlegen..
Wieder musste ich den Kopf schütteln, bevor ich dann aufstand und auf den Kater zuging. Ganz langsam, ohne Eile, fast wie in Zeitlupe setzte ich eine Blutverschmierte Pfote vor die andere. Vor dem Kater angekommen, betrachtete ich ihn kurz. Er keuchte und röchelte ein wenig, schien sich seines Tods schon bewusst zu sein.
Langsam hob ich eine Pfote, während ein leichtes Lächeln auf meinem Gesicht erschien. Kaum war meine Pfote in der Luft, schnellte sie herunter auf die Kehle des Katers, und ich beobachtete, wie meine ganze weiße Pfote ganz rot wurde. Immer öfter ließ ich meine Pfote auf die Kehle des Katers sausen, bis ich sicher war, dass er tot sein musste. Oder zumindest fast, aber das war mir nun auch egal.
Ohne meine Krallen einzufahren, blieb ich dort sitzen und betrachtete den Kater. Das sollte ich wirklich öfter machen.. auch wenn ich mir nächstes Mal vielleicht nicht so einen Kater aussuchen sollte, der schlechter kämpfte als ein Hauskätzchen mit einer verstauchten Pfote.
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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Mi 4 März - 15:12

Nebelreif

Verschwommen nahm er wahr, wie diese Fremde auf ihn zu am, langsam und leise... nun ja, er hörte im Moment auch nicht sonderlich viel, da er nur noch seinen Herzschlag wahrnahm, dessen Impulse das Blut in seinen Ohren rauschen ließen und damit verhinderten, dass er irgendetwas anderes hörte. Auch seien Sicht war erheblich eingeschränkt, es dürfte nicht mehr lange dauern und seine Sicht verschwand komplett. Er konnte das Blut quasi fließen hören, dass aus seinem Bauch quoll. Um ehrlich zu sein wollte er nicht einmal nachsehen, er wusste auch so, dass die Lage mehr als brenzlig für ihn werden würde. Doch erneut kam aus seiner Kehle nur ein leises gurgeln, dass einem Knurren gleich kam, dann aber auch wieder anders klang. Er konnte den Schatten über sich sehen, der auf ihn zukam, es hätte genauso gut auch ein Zweibeiner sein können, in diesem Moment konnte er gar nichts mehr einschätzen. Nebelreif mobilisierte seine letzten Kräfte, bevor dieses Monster vor ihm eintraf, und knurrte aus voller Kehle, dieses Mal war es deutlich als ein Knurren zu identifizieren. „Das wirst du bereuen!" Fauchte er, wenn auch sehr leise und kaum zu verstehen. Am liebsten hätte er jetzt noch einmal seine Krallen in ihrem Fell vergraben und sie zu sich gezogen, um ihr die Kehle durchzubeißen, doch im Moment war nicht er derjenige, der das Leben einer Katze in der Pfote zu liegen hatte. Und er ahnte, was jetzt kommen würde. Er konnte diesen Blick gut erkennen, auch, wenn alles um ihn herum verschwommen wirkte. Dieser Blick jedoch... verriet ihm alles, was er wissen musste: er würde gleich beim SternenClan sein, wenn niemand dazu kam, um ihm zu helfen. Und selbst dann war seine Zukunft noch ungewiss. Wenn dieses kleine Biest ihn nicht erledigte, dann würde es seine Wunde für ihn tun. Nicht einmal Rostsplitter konnte da etwas tun, das wusste er. Er glaubte zwar an das Wissen und die Macht der Heiler, doch da konnten selbst sie nichts anrichten. Sein Bild wurde immer verschwommener, ab und zu wurde es komplett schwarz, doch der beige Kater, dessen Fell vollkommen mit Blut getränkt war, hielt sich wacker. Bis dieses Vieh auf seine Kehle einschlug, immer und immer wieder. Schreckliche Schmerzen durchfuhren seinen Körper, jedes Mal schrie er lauter auf, bis zum finalen Schlag: sein Schrei war so laut, dass es alle Vögel und Beutetiere im Umkreis von mindestens 50 Metern verscheuchte. Er hatte dafür den Kopf gehoben, ob es ein Reflex der Muskeln gewesen war oder nicht, wusste er nicht, es kümmerte ihn aber auch überhaupt nicht. Es war ein Wunder, das er überhaupt noch einen Ton herausbekommen hatte, wo seine Kehle vollkommen zerfetzt war. Aber um ehrlich zu sein, klang der Schrei auch nicht ganz so normal. Man hörte das kratzen der Luft an den zerfetzten Stellen, im Grunde hörte er sich eher nach einem röhrenden Elch oder einem Monster an. Ein letzter Atemzug entwich ihm noch keuchend, ehe seine Augen immer trüber wurden und seine Seele ihren letzten Weg antrat. Sein Körper erschlaffte komplett, er war tot.

Müde und vollkommen erschöpft öffnete er die Augen. Er war nicht dort, wo er eben gewesen war, die Schmerzen waren weg. Verstört blickte er an sich hinunter, doch von den Wunden, die eben noch da waren, war nichts mehr zu sehen. Verwirrt sah er sich um, die Gegend kam ihm vertraut vor und doch war sie... anders. Alles wirkte so friedlich, so harmonisch. Mit schweren Knochen stand er auf, doch er kam nicht weit: eine weiße Gestalt stand vor ihm und wie alles andere um ihn herum auch, kam ihm diese Gestalt bekannt vor. Er riss erfreut die Augen auf, als er die SternenClan Katze vor ihm erkannte. „Tigersprung!“ miaute er, er hatte praktisch schon Tränen in den Augen, denn er hatte nie eine Gelegenheit bekommen, sich von seinem ehemaligen Mentor zu verabschieden. „Komm, junger Krieger!“ sagte er ruhig und sanft, ehe er sich umdrehte und Nebelreif in sein neues Zuhause führte.

Show me what it's like, to dream in black and White...
so i can leave this world... tonight..

Holding on to tight, breath the breath of life...
so i can leave this world tonight!

-Breaking Benjamin, Unkown Soldier


InZane

cf: See

InZane hatte es mal wieder geschafft: er hatte sich verirrt. Um genau zu sein, hatte er einfach den falschen Weg genommen, mittlerweile durften schon eine Menge Katzen wach sein, doch er trabte dennoch in das Gebiet des Donnerclans. Er, ein kräftiger Kater, dürfte schon keine Probleme bekommen, also ging er weiter. Bis ein bekannter Geruch ihm in die Nase wehte und er einen seltsamen Schrei hörte, wenn es denn einer war. Er spitzte die Ohren und schlich in die Richtung, aus der der Geruch und auch dieses seltsame Geräusch kamen. Er blickte über einen Busch hinweg der ihm perfekte Deckung gab. Doch was er da sah, versetzte ihm erst einmal einen Schreck. Ein toter Kater lag dort, getränkt in einem eigenen Blut. Eigentlich ein schönes Werk, auch wenn Zane wahrscheinlich etwas... sauberer an die Sache herangegangen wäre. All das Blut, hätte man meinen können, müsste eigentlich erneut einen Blutrausch auslösen, doch das geschah nicht. Es klebte nicht an seinen Pfoten, warum also sollte er in einen Rausch verfallen. Er betrachtete die Katze, die dort lag, genauer und ignorierte erst einmal die Streunerin, die daneben saß. Allen Anschein nach schien diese Katze dort eine Donnerclan-Katze gewesen zu sein. Ob Law ihn gekannt hatte? Würde er um ihn trauern? Bestimmt nicht, immerhin ging es hier um Law! Schulterzuckend musste er an Law denken. Er hätte sich nicht so die Blöße geben lassen, er hätte den Kampf sicher gewonnen, egal, gegen wen. Erst jetzt drehte Zane den Blick zu diesem Mörder und erstarrte für einen Moment. Hel? Was machte sie denn hier? Im Grunde hatte er ja schon damit gerechnet, dass eine starke Katze diesen Kater dort getötet hatte, aber Hel? Ein grinsen erschien auf seinem Gesicht. Er hatte sie gefunden, auch, wenn er sie nicht wirklich gesucht hatte. Wie hieß es doch so schön: was man sucht findet man erst dann, wenn man es nicht mehr sucht. Das traf hier eindeutig zu. Andere Katzen konnte Zane nach gründlichen Prüfungen nicht entdecken oder wittern, weshalb er leise aus dem Gebüsch trat, was komischerweise kaum Geräusche machte. Er blieb wenige Meter hinter Hel stehen. „Guter Fang!“ miaute er scherzend, bevor er weiter auf den Leichnam zuging. Wie Hel auf ihn reagieren würde, war ihm erst einmal egal, er dachte darüber nach, was hier vorgefallen war, dass sie den Kater ermaßen bearbeitet hatte. „Da war aber jemand sauer!“ miaute er fast schon sarkastisch, während er mit einer Pfote den Kopf des toten Kriegers leicht drehte. „Aber das nächste Mal solltest du etwas sauberer arbeiten!“ er betrachtete seine Pfote, auf der nun auch etwas Blut zu sehen war. Nein, er kämpfte gegen einen Rausch, auch wenn er sich wirklich beherrschen musste, das Blut nicht von seiner Pfote zu lecken und den süßen Geschmack des Blutes kosten zu dürfen. Gleichgültig drehte er sich zu ihr um. „Mal ehrlich? Wenn du jemanden töten willst, empfehle ich dir den Ort der Zweibeiner! Selbst dort laufen hundert mal bessere Gegner herum, als hier!“ miaute er, was seiner Meinung nach stimmte. Law bildete dort natürlich die Ausnahme, sonst hatten die meisten Clan-Katzen nicht viel zu bieten, zumindest, wenn sie allein waren. Nebenbei wischte er sich die Pfote an etwas Erde ab, um das Blut loszuwerden. Sein Blick wanderte derweilen über Hels Körper und blieb an den Kratzern hängen, die sie an der Schulter davon getragen hatte. „Tzs Tzs Tzs. Von dir hatte ich besseres erwartet!“ miaute er wie eh und je in seiner ruhigen, eisigen Stimme. Mal abgesehen von dem Sarkasmus von vorhin klang er ja eh immer eher eiskalt und … gleichgültig. Doch er musste auch zugeben: er hatte Hel schon etwas vermisst, natürlich auf eine andere Art und weise, wie es sonst bei Katzen war. Ihre ganze kalte Art erinnerte ihn etwas an sich, auch wenn sie dringend etwas an ihrem toten Aussehen ändern sollte. Das war zwar beängstigend für die meisten Katzen, doch es sah auch nicht gerade... schön aus. Und spätestens dann, wenn sie tot roch, sollte sie schleunigst etwas ändern.

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Mi 4 März - 16:48

//mein Laptop spackt, also poste ich mal am handy wie cool//

Kastanienpelz

Der Kater schlich sich gerade an eine Maus an. Diese knabberte an einer Buchecker unf fett war sie auch noch. Dem Krieger lief das Wasser im Maul zusammen, als er das Beutetier sah. Kurz wartete er noch, dann stürmte er vor und bohrte seine Krallen in die fette Maus. Glücklich trug er diese zurück zu seinen anderen zwei erjagten Tieren. Still dankte er dem SternenClan für die Beute. Er leckte dich das Blut von den Pfoten und beschloss dann, mal zu Nebelreif zu gehen. Kastanienpelz richtete sich wieder auf und lief locker los. Ein lauter Schrei lies ihn jedoch erstarren. Ein Schrei von einem Vogel war das nicht, auf keinen Fall. Der Hellbraune stürmte los.
Eine Windbö lies ihn erneut erstarren. Er zog den Geruch ein. Blut. Ihm wurde ganz kalt und er spürte wie sich sein ganzer Pelz sträubte. Er musste an Froststern denken. Griff der Schattenclan an? Der Krieger tappte weiter, langsamer undvorsichtiger folgte er dem Geruch bis er immer stärker wurde. Er hörte eine Stimme, das war aber nicht Nebelreifs. Er versuchte zu sehen was da vor sich ging und sah dann zwei Streuner. Das Blut hatte deren Geruch total überdeckt. Da war eine Blutlache, ein aufgeschlitzter Bauch. Nebelreif. Kastanienpelz erstarrte erneut. Er hatte von alldem nichts bemerkt. Er war totaüberrumpelt! Am liebsten wollte er sich auf die fremden Katzen stürzen, jedoch war das nicht klug. Langsaentfernente er sich wieder, wirbelte herum und rannte zum Lager.

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Do 5 März - 16:29

Hel

Insgeheim war ich ein wenig überrascht, dass der Kater in diesem Zustand noch irgendeinen Ton herausbrachte. Ja, er knurrte mich sogar an und fauchte, auch wenn es nicht besonders laut war. Er schien wohl nicht so leicht aufzugeben. Vielleicht waren hier noch mehr Katzen, die nun nur darauf warteten, mich anzugreifen? Ich sah mich um, doch konnte keinen ausmachen, und auch die Luft war zu Blutgetränkt, als dass man irgendeinen anderen Geruch hätte identifizieren können. Deshalb wandte ich meine Aufmerksamkeit wieder dem sterbenden Kater zu.
Ich würde es bereuen, sagte er? Als Reaktion meinerseits erschien nur ein kleines, eiskaltes Lächeln auf meinem Gesicht, während meine Augen genauso eiskalt blickten wie schon die ganze Zeit. Und auch als er vor Schmerzen aufschrie, als ich seinem Leben ein Ende bereitete, zuckte ich nicht mit der Wimper. Musste es ihm nicht noch mehr Schmerzen bereiten, hier zu schreien wie am Spieß? Anscheinend nicht, denn beim letzten Mal wurde er so laut, dass sich meine Nackenhaare ein wenig aufstellten und ich meine Ohren anlegte.
Doch dann war es auch schon vorbei. Er war tot. Und ich war wesentlich ruhiger geworden, auch wenn es mich immer noch ein wenig ärgerte, dass ich so tief gesunken war, dass ich schon Katzen umbrachte, die schlechter kämpften wie fette Hauskätzchen.
Gerade wollte ich mich zum Gehen wenden, als ich eine tiefe, allzu vertraute Stimme unmittelbar hinter mir wahrnahm. Erschrocken fuhr ich herum und stand Zane gegenüber.
Für einige Herzschläge trat ein etwas verwirrter Ausdruck auf mein Gesicht, bevor meine Mimik wieder kalt wurde und ein leises Knurren in meiner Kehle aufstieg. Ich grub meine Blutverschmierten Krallen in den Boden. Die Wut, die gerade erst wieder verflogen war, kam erneut zurück, während ich den dunkelgrauen Kater dabei beobachtete, wie er die Leiche inspizierte. Am liebsten hätte ich ihm wieder eine gescheuert. Ja.. das wäre wirklich lang fällig gewesen.
Doch was er dann sagte, machte mich fast schon ein wenig stutzig. Kritisierte er gerade meine Art, Katzen umzubringen?! Anscheinend tat er das wirklich. Nur mit Mühe konnte ich meine Krallen unter Kontrolle halten, die ich deshalb umso tiefer in den Boden grub.
"Tu nicht so, als könntest du es besser.", knurrte ich leise und legte meine Ohren an.
Auf seinen nächsten Kommentar machte ich mir nicht die Mühe, zu antworten. Stattdessen murmelte ich nur leise: "Wie wärs wenn ich dich töte..", und es war mir ziemlich egal, ob er es gehört hatte oder nicht. Zumindest wäre er vermutlich ein besserer Gegner als dieser Clankater.
Nun hatte Zane seine Aufmerksamkeit von dem Leichnam abgewandt und betrachtete stattdessen die Kratzer an meinen Schultern. Mein Blick war genauso eisig wie seiner, und ich beschloss, ihm darauf einfach gar nicht zu antworten. Was glaubte er eigentlich, wer er war? Kam hier einfach her und kritisierte meine Art, Katzen umzubringen! Wahrscheinlich konnte er es nicht mal besser. Ich beschloss, ihm genau das zu sagen. Auch wenn ich davor beschlossen hatte, nichts zu sagen. Das tat jetzt nichts mehr zur Sache.
"Für was hältst du dich eigentlich?!", knurrte ich, den eiskalten Blick auf seine verschiedenfarbigen Augen gerichtet, "Du hast mir nicht vorzuschreiben, wie ich Katzen umbringe!"
Ich versuchte ruhig zu bleiben, doch ganz gelang es mir nicht. Zumindest schrie ich ihn nicht an, und das war schon mal etwas. Aber ich konnte es nicht verhindern dass sich mein Nackenfell sträubte und meine Ohren sich anlegten, auch wenn meine Mimik mehr oder weniger ruhig blieb.
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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Do 5 März - 17:25

InZane

Es kümmerte ihn nicht, das sein gegenüber anscheinend nicht gerade erfreut über seine Anwesenheit war. Zumindest sah sie in den ersten Augenblicken leicht erschrocken und auch etwas verwirrt aus, was ihn innerlich schmunzeln ließ. Ihre kalte Fassade hatte er schon lange durchschaut, denn sie glich der seinen wirklich sehr. Doch das war hier erst einmal nicht wichtig. Stattdessen schien sie sich zu fragen, was er hier tat. Mit ihrem gesträubten Pelz und dem Klang ihrer Stimme deutete sie schon an, dass sie es gar nicht toll fand, ihn hier zu sehen. Warum wohl? Nun, es war nicht das erste Mal, dass andere Katzen ihn hasserfüllt ansahen der ihn anfauchten. Um ehrlich zu sein Lebte der Kater für diese Reaktionen. Zumindest, was fremde Katzen anging, seinen Bruder so zu sehen... war dann doch etwas schmerzhaft, auch wenn Zane das immer humorvoll sah. Und Zane hatte einen tollen Humor, wie er fand. Bei ihren Worten etwa, musste er erneut grinsen. „Ja, kann ich!“ miaute er eher trocken, was durch das Grinsen wirklich seltsam klang. Sehr gespielt... nun, er würde Lügen, würde er behaupten, dass dieses Grinsen echt war. Auch wenn es stimmte: er hatte schon viele Katzen umgebracht, auch viele andere Tiere hatten durch seine Krallen und Eckzähne das Zeitliche gesegnet. Vor allem auf diesen nervenaufreibenden Hund war er stolz, aber das war eine andere Sache. Ihre leisen Worte hörte er auch, sein Gehör war eben etwas besser ausgebildet, um seinen eingeschränkten See-sinn etwas auszugleichen. „Versuchs doch!“ miaute er trocken und eher desinteressiert. Denn die Leiche zu betrachten war gerade eh interessanter, als ein Gespräch mit diesem Kätzin. Sie hatten ja eh nie sehr viel miteinander gesprochen, zumindest für seine Verhältnisse, wenn er es mit den Gesprächen mit seinem Bruder abglich. Aber auch sie schien nie besonders viel unter andere Katzen zu gelangen, was einige Antworten auf Fragen bringen konnte, die der Kater sie nie gefragt hätte. Nachdem er sich der Leiche nun genug besehen hatte und das Blut erfolgreich von seiner Pfote verbannt hatte und auch weitgehend ignorieren konnte, betrachtete er Hel genauer. Sie schien ja Kritik so gar nicht gut aufnehmen zu können! Und genau das brachte ihm ein neues Grinsen ein, dieses Mal war es echt. „Kritik annehmen ist nicht so deine Stärke, huh?“ fragte er mit diesem seltsamen Blick, der anderen Katzen wahrscheinlich eher Angst eingejagt hätte. Doch Hel würde es, wie so oft, bestimmt kalt lassen, daher gab er sich nicht einmal extra Mühe. Doch anstatt einer vernünftigen Reaktion knurrte sie ihn nur weiter an. Er schüttelte nur den Kopf, bevor er sie dann erneut leicht arrogant ansah. „Du weißt genau WER ich bin!“ beinahe hätte er laut geknurrt, doch er konnte das noch einigermaßen unterdrücken. Stattdessen wurde es nur ein leichtes fauchen. Sein Schweif peitschte erneut hin und her, doch sonst änderte sich an seiner kalten, abweisenden Haltung nichts. „Und ich...,“ begann er, bevor er langsam schleichende Schritte auf sie zu tat, „würde eine ClanKatze, erst recht eine jungen, ahnungslosen Krieger, erst gar nicht an mich heran lassen!“ nun war er nur noch eine Kopfbreite von Hels Kopf entfernt. Selbst wenn sie vor hatte, ihm eine zu scheuern: Zane konnte das ab. Das wäre auch nicht das erste Mal, dass er von einer anderen Katze eine gescheuert bekam. Von einer Kätzin allerdings schon... Aber er bezweifelte, dass sie stärker war als Cougar, Zumal sie gerade einmal halb so groß war wie er. Woher er wusste, dass diese tote Katze ein Krieger war? Noch dazu ein junger? Er war nicht von gestern. Als er sich noch vor einiger Zeit mit Law getroffen hatte, hatte er ihm von den Regeln der ans berichtet und ihm das ganze System erklärt. Der Statur des Katers zu urteilen war er also ein junger Krieger... oder ein alter Schüler. Egal was er genau war, ein würdiger Gegner war er noch lange nicht. Gerade wollte er Hel noch etwas ins Gesicht sagen, doch da hob er schon den Kopf und spitzte die Ohren. Den Kopf reckte er dabei so hoch in die Luft, wie es ging, was ihn dann deutlich größer als Hel wirken ließ. Sein Blick wurde ernst, seine Sinne schärften sich praktisch sofort. In diesem Augenblick war Hel gerade nicht sehr wichtig. Stattdessen hatte etwas anderes seine Aufmerksamkeit gewonnen: er konnte die Katzen in der Ferne bereits hören. Und es waren bestimmt mehr als zwei, soviel stand fest. Hatten sie den Schrei gehört? Nein, auch wenn er laut gewesen war, so hätte es sicher nicht bis ins Herz des Territoriums gereicht, oder? Sein Blick fixierte sich in die Richtung, aus die er die Katzen vermutete. Es war auch irgendwie logisch, das der halbe Clan gleich hier sein dürfte, egal, wie sie hiervon erfahren hatten. Egal ob Zane und Hel gemeinsam kämpften, gegen vier oder fünf Clankatzen konnten sie nichts ausrichten. Zumal noch mehr auf dem Weg sein konnten. Also blieb nur noch die Flucht, auch wenn Zane davon so gar kein Fan war. Aber war sein Leben das wert? Und vor allem Hels? Mit seinem mächtigen Kopf drückte er blitzartig Hel von sich. Wenn sie beide schon keine Chance hatten, dann würde auch eine Flucht nicht helfen. Die Katzen würden sie einholen, ehe sie hier losgelaufen waren! Aber wenn einer hierblieb und sie etwas aufhielt... vielleicht. „Wir sollten hier verschwinden. Dem was kommt wirst du nicht gewachsen sein! Und ich habe keinen Bock dein Versagen ausbaden zu dürfen.“ miaute er in seiner Ruhigen, etwas tieferen Stimme, ehe er sich in die Richtung drehte, in der er das Lager vermutete. So konnte er seine Ohren besser in diese eine Richtung ausrichten. Man konnte sehen, wie sehr sein Körper sich bereits auf die Flucht vorbereitete, auch wenn er sich dem noch nicht ganz sicher war. Wahrscheinlich hatte er schon so lange nicht mehr gegen würdige Krieger gekämpft, dass ihm seine Sinne dazu rieten, hier zu bleiben. Er konnte das Getrampel dieser dämlichen Katzen schon hören, nicht mehr lange und sie waren hier. Und dann gab es kein Zurück, für niemanden! Der Wind brachte ihm bereits den Duft des Blutes nahe, auch wenn dieser wahrscheinlich eher von dem Kadaver vor sich ausging. Sein Schweif peitschte hin und her. Wenn einer hier blieb, um sie aufzuhalten, und seien es nur einige Sekunden, dann war er es. Er konnte ihnen dann doch mehr entgegensetzen, als Hel. Sie wäre dann schon so gut wie tot. Er wahrscheinlich auch... aber in diesem Moment war er einfach geblendet von seiner erfolgsorientierten Strategie.

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BeitragThema: Re: Die Waldgrenze   Do 5 März - 20:31

---> DC Lager
Eulenpfote
Ich rannte zielstrebig Poralstern mit eingen Schwanzlängen Abstand hinterher. An der Grenze überflutete mich der Blutgeruch. Ich duckte mich ins Unterholz und schlich näher heran. Meine Ohren drückte sich flach und mein Herz wurde vor Trauer umspült. Dort lag Nebelreif. Starr und mit leeren Blick. Nein... hauchte ich. Meine gesamte Familie wurde ebenfalls von Streunen getötet aber sie hatten sich so gut es ging gewährt. Man sah Nebelreifs Körper an das er nicht einmal drn Hauch einer Chance hatte. Ich ließ ein Knurren aus meiner Kehle fahren. Eins voll Trauer und Wut. Diese Feiglinge! dachte ich. Ich konnte nicht beim Kämpfen helfen. Ich bin Heilerin und eine Schülerin dazu. Aber ich machte mich bereit mögliche Wunden zu versorgen. Tief ins Unterholz geduckt wartete ich auf die anderen. Es soll schnell vorbei sein.Nebelreifs Seele soll Ruhe finden.
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Die Waldgrenze

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