Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Die Quelle

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Nuria
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BeitragThema: Die Quelle   So 16 März - 6:18

das Eingangsposting lautete :

Die Quelle befindet sich am Rand des Territoriums und ist der Ursprung des Baches, der zu den anderen Territorien fließt. Hierher kommen die Katzen oft um zu trinken, doch hier ist der Bach noch zu schmal und flach, als dass man dort Fische fangen könnte.
Um den Bach herum wachsen viele Kräuter und läuft auch das eine oder andere Beutetier herum.
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Luzifer
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Mo 29 Jun - 20:26


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Post No. #111 :: Chapter #2 ❝Being old is not easy❞




Siebenschläfer konzentrierte sich auf das Graben und bekam nicht mit, was genau Waldpfote tat. Ob die Schülerin es versuchen würde zu jagen? Das Loch wurde schnell groß, bis es tief genug war. Auch Vanillenduft bemerkt es und erkundigte, ob dies reichte. „Ja. Ich denke nicht, dass hier irgendwo Füchse sind, die vielleicht diese Stelle ausbuddeln würden", miaute er und hatte dabei eine angewiderten Ton in der erschöpften Stimme. Es passierte recht selten, aber es gab eine Zeit, wo Füchse die Gräber seiner alten Clangefährten entweihten und die leblosen Körper verschleppten. Doch das Territorium war zum Glück die letzten Blattwechsel Fuchsfrei. Nebelreif wird dies sicherlich nicht passieren, so wie auch nicht den Anderen, dachte er und atmete tief ein und aus. Siebenschläfer war sehr müde. Vermutlich wurde er für diese Aufgabe langsam zu alt. Aber wer würde es sonst machen? Fliederfell? Sie war seit kurzem eine Älteste und könnte diese Aufgabe rein theoretisch übernehmen, aber was wird dann aus ihm? Das Vergraben von gefallen und verstorbenen Clangefährten war seine einzige Möglichkeit auf dem Lager zu kommen. Wehmut steckte tief in diesen Gedanken, aber die Realität war nun mal hart und oft ungerecht. 



Bei der Quelle


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BeitragThema: Re: Die Quelle   Mi 1 Jul - 10:13

Waldpfote

Ihre Mentorin schien auch erst unsicher zu sein, ob sie Waldpfote ohne weiteres Training einfach jagen lassen konnte. Schließlich aber sagte sie ihr knapp, was zu tun war und Waldpfote nickte kurz, bevor sie leicht nervös und in einem geduckten Gang auf die Bäume um sich herum zu ging. Was hatte sie gesagt? Aufspüren, anschleichen und töte, bevor sie bemerkt wurde... an sich klang das einfach, wahrscheinlich wurde jede Katze, die im Clan geboren wurde, schon mit diesem Talent geboren, sodass sogar schon Jungen Beute reißen konnten. Die kleine Kätzin blieb einige Schwanzlängen von ihrer Mentorin und dem alten Kater stehen, bevor sie die Nase in die Luft hob und sie prüfte. Sie versuchte sich dabei auf die Gerüche zu konzentrieren, die sie auf dem Frischbeutehaufen auch wahrnehmen konnte. Doch anstatt einen genauen Geruch hinaus zu filtern, wurde sie überschwemmt: von Gerüchen nasser Erde, Nasser Katzen sowie von beute. Letzterer war allerdings eher schal, aber war das ein Wunder? Das Wetter wurde schlechter, es wurde immer kühler. Da würde sie auch lieber zu hause bleiben. Etwas in ihrer Nähe raschelte leicht, sofort schoss ihr Kopf herum und fixierte den Punkt im Gebüsch, der sich noch eben leicht bewegt hatte. Zeitgleich sog sie die Luft erneut ein, der Geruch von Maus war hier etwas stärker wenn auch nur etwas. Instinktiv duckte die Kätzin sich, ihr Schweif aber blieb in der Höhe stehen, als hätte sie gerade einen feind gesehen und würde ihn warnend den Schweif zeigen. Wieder raschelte es, dieses Mal schlich sich die Kätzin einige Zentimeter an den Ort heran. Sie versuchte so leise wie möglich zu sein, indem sie sich so langsam wie nur Möglich nach vorn bewegte. Für einige hätte das wahrscheinlich so ausgesehen, als würde sie sich gerade in Zeitlupe bewegen. In ihrem Kopf plagten sie die Gedanken des Misserfolgs. Sie würde sich lächerlich machen, würde allen zeigen, dass sie nicht hierher gehörte! Erneut raschelte es, dieses Mal streckte die Maus erst die Nase, dann den ganzen Kopf aus dem Gebüsch. Wie erstarrt blieb die junge Schülerin stehen, geschockt sah sie in die Augen des Beutetiers, welches gerade realisierte, was da genau vor ihr stand. Von einer Sekunde auf die andere schoss das kleine Tier in die andere Richtung. Durch die ruckartige Bewegung schoss auch Waldpfote nach vorn. „Nein!“ murmelte sie leise, während sie versuchte, so schnell wie nur möglich hinter dem kleinen Tierchen her zu sprinten. Doch auch Mäuse sind nicht dumm: wie im Zick-Zack sprintete es von Wurzel zu Wurzel, lief unter Sträucher und tiefhängendem Geäst durch, was Waldpfote gar nicht gefiel. Die kleinen Äste blieben in ihrem Fell hängen, vertrocknete Dornen stachen ihr in die Nase. Doch der Druck des Erfolgs ließ sie nicht aufgeben. Weiter rannte sie hinterher, mit jeder Kurve jedoch wurde sie langsamer und Langsame,r bis die Maus schließlich in einem Loch in einer dicken Wurzel eines Baums verschwand. Einige Sekunden später erst traf die Kätzin an der Wurzel ein, ihr Brustkorb bebte, ihre Beine zitterten vor Erschöpfung. Das Schleppen des Leichnams war wahrscheinlich schon anstrengend genug gewesen, jetzt aber fühlte sie sich wirklich schlecht. Fauchend versuchte sie mit ausgefahrenen Krallen in dem Loch herum zu angeln, in dem die Maus verschwunden war. Doch sie hörte nur ein triumphierendes Piepen der Maus, als sie sich in Sicherheit fühlte. Frustriert ließ sich die Kätzin auf den Boden fallen. „Mäusedung!“ fauchte sie erneut. Nach einigen Minuten hatte sie wieder einen halbwegs normalen Atemrhythmus gefunden, ihre Beine Zitterten nicht mehr so stark, sodass sie wieder normal laufen konnte, ohne Angst haben zu müssen, jeden Augenblick zusammen zu brechen. Das wäre ja nun wirklich peinlich gewesen. Niedergeschlagen und mit im Dreck schleifendem Schweif lief sie zu den anderen beiden Katzen zurück.

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BeitragThema: Re: Die Quelle   Sa 4 Jul - 21:12

#Vanillenduft

Nachdem Siebenschläfer bestätigte, dass das Loch groß genug war, trat Vanillenduft zu dem toten Körper und packte ihn erneut am Genick, um ihn zu seinem zukünftigen Grab zu tragen und dort hinein zu hieven. Sobald der Krieger im Grab lag, machte Vanillenduft sich daran, die ausgebuddelte Erde wieder hineinzuschieben, um das Loch zu schließen. Sie versuchte, die meiste Arbeit zu übernehmen, da sie sah, wie anstrengend es für Siebenschläfer war, was auch nicht verwunderlich war, wenn man bedachte, wie viele Monde er schon auf dem Rücken trug. Viele mehr als sie jedenfalls.
Obwohl sie sich auf ihre Aufgabe konzentrierte, achtete sie auch auf Waldpfote, welcher Siebenschläfer empfohlen hatte zu jagen, was jene aber noch nicht gelernt hatte. Wie würde sie sich anstellen? Vanillenduft erwartete nicht viel, da ihre Kurzbeschreibung im Vergleich zu dem eigentlichen Training wirklich erbärmlich gewesen war, doch etwas anderes war ihr nicht übergeblieben und so beschloss sie, dass es mal eine gute Erfahrung für die Schülerin wäre, auch wenn sie nichts fing. Waldpfote würde wenigstens mal sehen, wie es war, wenn man etwas jagen wollte.
Sie bemerkte aus den Augenwinkeln, dass Waldpfote auf etwas zuschlich - äußerst langsam - und dann plötzlich ihr Tempo erhöhte, bis sie sprintete. Wohin sie rannte, konnte Vanillenduft von ihrer Position aus nicht verfolgen, doch sie hörte, dass die Schülerin lange nicht aufgab und als die Schritte schließlich endeten, fragte sie sich, ob Waldpfote wohl Erfolg hatte oder nicht. Realistischer wäre das Nicht, denn nur selten fing man eine Beute auf diese Art und Weise, dennoch hoffte sie für ihre Schülerin, dass sie es tat.
Es dauerte einige Zeit, bis Waldpfote wieder in Sicht kam und schon an dem Gang und der Haltung der Kätzin erkannte Vanillenduft, dass sie keinen Erfolg gehabt hatte. Da es ihr Leid tat, Waldpfote so niedergeschmettert zu sehen, beendete Vanillenduft ihre Tätigkeit, das Loch zuzugraben, und wandte sich jener zu: "Nichts gefangen? Mach dir keinen Kopf, das kann jedem passieren. Wir werden morgen beginnen zu trainieren, versprochen! Aber ich denke, heute ist es zu spät! Wir sollte längst schlafen. Siebenschläfer?" Sie drehte sich zu dem Ältesten und wartete, dass auch er so weit wäre, dass sie zum Lager zurück gehen konnten.

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BeitragThema: Re: Die Quelle   Sa 4 Jul - 21:55


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Siebenschläfer
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 Gemeinsam machten Vanillenduft und Siebenschläfer die Aufgabe zu ende. Das Meiste tat die Kriegerin, wofür der Älteste sehr dankbar war. Nachdem sie fertig waren, sah er zu der Schülerin. Waldpfote sah niedergeschlagen aus. Ihr Fang wurde wohl nichts. So etwas passiert, dachte er sich und suchte die richtigen Worte für die kleine Kätzin. „Das nächste Mal klappt es. Ich habe meinen ersten Fang nicht einmal selbst gefangen", schnurrte er belustigt auf. Als er das erste mal Jagen war, hatte seine Schwester für ihn gejagt. Schöne Erinnerung, dann die er immer dachte, wenn er junge Schüler sah. Siebenschläfer nickte dann zu Vanillenduft. Der Kater war wirklich sehr müde und könnte Schlaf gut gebrauchen. Er lief langsam los zum Lager. Gemütlich, denn so eilig hatte er es nicht ins Nest. 

-> DC Lager 



Auf dem Weg ins Lager


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BeitragThema: Re: Die Quelle   So 5 Jul - 11:58

Waldpfote

Sie musste wirklich erbärmlich aussehen, so wie ihre Haltung sie hinunter zog. Wahrscheinlich dachten die anderen Katzen nun, sie sei unfähig, was Waldpfote ein wenig wütend machte. Nicht auf die anderen, sondern auf sich selbst. Sie hätte schneller sein müssen, leiser, einfach tödlicher. Wie sollte sie jemals etwas fangen? War das überhaupt möglich? Langsam kamen die anderen beiden Katzen in Sicht, anscheinend reichte Waldpfotes niedergeschlagener Blick aus, um Vanillenduft alles zu sagen, was sie wissen musste. Die aufmunternden Worte nahm die Kätzin nur mit einem nicken entgegen, doch sie spitzte ihre Ohren, als ihre Mentorin meinte, dass sie morgen auf jeden Fall trainierten. Als wäre nie etwas gewesen grinste sie, die Aufregung kribbelte in ihrem Bauch und ließ sie vergessen, wie müde und kaputt sie eigentlich war. „Gern! Ich kann es kaum erwarten!“ miaute sie aufgeregt, mit einem wirklich erfreuten Funkeln in den Augen. Bei den Worten des Katers musste sie lächeln. „Wie kann man denn etwas fangen, wenn man es nicht selber tut?“ fragte sie Vanillenduft, nachdem der Kater vorgegangen war. Sie schien den Kater ja zu kennen, vielleicht kannte sie ja die Geschichte. Auf einmal fühlte sich die Kätzin wieder ganz leicht. Die zweifel waren verschwunden, oder zumindest in eine der hintersten Ecken ihres Hirns verdrängt worden. Mit schweren Pfoten und diesem neugierigen und nach Erfahrung und wissen strebendem Blick folgte sie dem Kater zurück ins Lager, während der Mond über ihnen matt durch einige Wolken leuchtete.

gt: DC Lager

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BeitragThema: Re: Die Quelle   So 5 Jul - 18:35

#Vanillenduft

Auch Siebenschläfer versuchte Waldpfote aufzumuntern, als er sagte, er hätte seinen ersten Fang nicht selbst gefangen. So wie er es sagte, klang es lustig, sodass Vanillenduft grinsen musste.
Aber nicht nur das, sondern vor allem auch ihre Worte, dass sie morgen trainineren würden, schienen Waldpfote aufzumuntern, denn diese sah sofort wieder glücklicher aus, auch ein Grinsen zeigte sich wieder auf deren Gesicht. Auf ihre Worte hin nickte Vanillenduft als Antwort und sah dem Ältesten hinterher, der sich nun wieder auf den Weg zurück machte.
Bevor ihre Schülerin diesem folgte, stellte sie ihr die Frage, wie man etwas fing, wenn man es nicht selbst fing, woraufhin Vanillenduft leise lachte und sagte: "Vielleicht fragst du ihn, wenn es sich mal ergibt. Ich bin sicher, er wird dir diese Geschichte mit Freude erzählen!"
Sie grinste und wartete, bis Waldpfote Siebenschläfer nun folgte, dann rannte sie den beiden hinterher und bildete somit das Schlusslicht. Es war bereits dunkel und wurde daher wirklich Zeit, ins Lager zurück zu kommen, aber nicht nur die Tageszeit verriet ihr das, sondern auch ihre schmerzenden Muskeln forderten Schlaf.
Mit dem Bild ihres Nestes vor den Augen rannte sie dahin, passte sich dem Tempo der anderen beiden an und näherte sich stetig dem Lager.

tbc: Lager

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BeitragThema: Re: Die Quelle   So 16 Aug - 21:07

Eulenpfote

Ich hörte schon von weitem das beruhigende Plätschern des Baches und den unverkennbaren Geruch von kaltem Wasser und Steine. Freudig erblickte ich die Quelle, sie Lebensader der Clans war. Von hier aus zog sich das Wasser durch alle Territorien und versorgte jede Katze der Clan. Von Jungen bis zu den Ältesten. Ich hob die Nase und suchte nach den Gerüchen der von mir gesuchten Kräutern. Eine schwache Spur eines blumigen und schweren Duftes fand ich schnell. Das war der Geruch von Studentenblumen. Ich suchte das Gebiet nach den dünnen, dunkelgrünen Stängeln mit orange-gelben Bülten ab und fand welche nahe am Wasser. Es waren zwar nur wenige, aber dennoch war ich dankbar dafür. Ich lief auf die zarten Pflanzen zu. Erschrocken stellte ich fest, dass ein großer Teil der Kräuter erfroren und somit verdorben war. Leise fluchend biss ich vorsichtig einige der verblieben Stängel ab.
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Woolf
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Mo 17 Aug - 14:53

WOLFPELZ


(Donnerclan Lager)     Geht mit Eulenpfote Kräuter sammeln


Als ich bei der Quelle ankam, war Eulenpfote schon längst da.
Ich musste zugeben, dass ich es nicht besonders eilig gehabt hatte, sondern eher in einem leichten Trab hinter der Heilerschülerin den Weg bestritten hatte, so hatte ich sie schnell aus den Augen verloren. Doch da mir ja klar gewesen war, wo ich hinmusste, war das auch kein Problem gewesen.
Es war ruhig, nur das beruhigende Plätschern des Baches war zu hören. Und dann noch das leise Fluchen, was von Eulenpfote ausging. Das war kein gutes Zeichen. Irgendwas ärgerte sie anscheinend. Die Kätzin stand am Bach und schien etwas aus dem Boden zu rupfen, vermutlich ein paar Kräuter, die sie gerade gefunden hatte.
Ich wollte ihr helfen und mich außerdem erkundigen, was denn nicht stimmte, also ging ich auf die Braune zu und blieb vor ihr stehen. Dort konnte ich dann auch erkennen, dass es sich bei dem herausgerupften Gegenstand um einige Blumen mit orange gelben Blüten handelte. Neugierig begutachtete ich die Pflanze und fragte mich, wofür sie wohl gut war.
"Wie heißt dieses Kraut denn? Ist das vielleicht Gänsefingerkraut oder Schwarzwurz? Kann ich dir helfen?"
Neugierig beäugte ich weiterhin die hübsche Blume und schenkte Eulenpfote dabei ein kleines Lächeln.


Steht bei Eulenpfote am Bach und spricht sie an


#Wolfpelz

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Eine Katze hat 7 Leben.
Das ist dein erstes.
Lebe dein Leben mit dem Kriegerblut,
das du in dir trägst.
Doch lass es nicht vergießen !
Ein Achtes gibt es nicht !
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Eulenfeder
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Mo 17 Aug - 15:39

Eulenpfote

Ich drehte meine Ohren in Richtung der Schritte die ich von hinten vernahm. Wolfpelz kam auf mich zu und fragte mich was das für Pflanzen seien. Ich drehte mich mit den Kräutern im Maul um zu Wolfpelz. Vorsichtig ließ ich die paar Pflänzchen von der geschenkten Kriegerin fallen. Das sind Studentenblumen. erzählte ich munter. Die sind für die Behandlung von Wunden da, vor allem kurz nach dem Verletzten. Sie beugen nämlich Entzündungen vor und schützen somit vor einem möglichen Infekt. erklärte ich der Kriegerin mit einem Lächeln im Gesicht. Ich liebte es anderen Dinge bei zu bringen und ihnen somit indirekt helfen zu können wenn ich mal nicht da war.  Mit angelegten Ohren schaute ich über die Schulter. Mein Blick berührte sie Stelle an der ich die paar Kräuter gefunden hatte. Die Blattleere naht. Man riecht es in der Luft. miaute ich ernst. Der Frost hat den größten Teil der Kräuter vernichtet. Ich sah Wolfpelz an und schnippte mit meinem buschigen Schweif auf die Stelle hinter mir. Nur dieser kleine Rest ist übrig geblieben. Ach die Blattleere. Eigentlich mochte ich sie, weil in dieser Zeit der Wald zu schlafen schien, aber die ganzen Dinge die sie mit sich brachte zerstörten dies. Ich seufzte und erinnerte mich an die Worte meines Bruders. Ich soll auch in der finstersten Nacht nicht den Mut und die Hoffnung verlieren. Und so wie es aussieht beginnt bald die Dämmerung. Ich schüttelte kurz den Kopf, da ich in Gedanken versunken war. Von außen musste dieses Kopfschütteln ziemlich bescheuert  rüber kommen. Ich sah die größere Kätzin an. Mir fiel wieder auf, dass ich wirklich nicht groß war. Kein Wunder, meine Mutter war ebenfalls nicht groß. Aber das war okay. Immerhin war ich Heilerin und somit musste ich nicht kämpfen. Es wunderte mich selbst wie viel ich heute nachdachte, aber solche Tage musste es auch geben. Nun endlich beantwortete ich Wolfpelzs letzte Frage. Oh ja, helfen kannst du mir. Ich sche Schwarzwurz für Otzelotsprung. Er hatte gestern einen Kampf mit einem Streuner und dabei hat er sich einen Hinterlauf gebrochen. erzählte ich. Jetzt brauche ich Schwarzwurz, da sie für die Behandlung von Brüchen eingesetzt wird. Den Teil den ich brauche liegt unter der Erde, aber es gibt auch einen Teil der Pflanze der über der Erde wächst. Du erkennst sie an ihren gelben Blüten die auf langen, dünnen Stängeln wachsen. erklärte ich der Kätzin. Kannst du nach ihnen Ausschau halten? fragte ich lieb.
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Mi 19 Aug - 19:23

Blaubeerfeder

<---Das Jagtgebiet

Blaubeerfeder kam ziemlich erschöpft bei der Quelle an und begann dort auch gleich zu trinken. Sie trank sehr viel und sah nachdem sie fertig getrunken hatte eine kleine Maus und sie dachte sich Jedes Stück Beute zählt und da Schneegöttin jetzt schwanger war konnte sie auch nicht jagen. Also hieß es noch mehr jagen damit auch wirklich alle satt wurden. Sie erwischte die Maus und wollte gerade gehen und ihre andere Beute hohlen als sie aufeinmal ein knurren aus dem Gebüsch vernahm. Sie drehte sich um und sah einen Fuchs der aus dem Gebüsch geschlichen kam. Sie wollte rennen aber dazu war sie viel zu erschöpft und da sie wusste das der Fuchs eh schneller war als sie legte sie ihre Maus hin und sprang den Fuchs an. Doch der reagierte blitzschnell und warf Blaubeerfeder ab. Sie versuchte sich zu wehren versetzte dem Tier aber bloß ein paar Kratzer. Der Fuchs der anscheinend sehr wütend war sprang sie an und versetzte ihr einen so heftigen Bis ins Bein das der Knochen knackte und sie die Pfote nurnoch hinterher schleifen konnte. Sie wehrte sich dagegen und der Fuchs verschwand. Blaubeerfeder schrie um hilfe aber niemand kam. Vermuhtlich war ihre Pfote gebrochen. Überall um ihre Pfote war Blut und ihr letzter Gedanke bevor sie ohnmächtig wurde war das sie hoffentlich schnell gefunden wurde und das es jemandem auffiehl das sie weg war. Dann knickte sie zusammen und wurde ohnmächtig
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Mi 19 Aug - 19:57

<--- Donnerclanlager
Zinnoberrot
Tief verwurzelt in ihrem Schädel hatten die dunklen Fetzen der Vergangenheit bisher Einhalt geboten, hatten über das gesamte System der Kätzin dominiert, doch langsam, sehr langsam überfluteten warme Gedanken ihren Kopf. Noch immer sprach eine leichte Verwirrung aus den blassen Augen der Kriegerin. Was hauptsächlich hatte Feuervogel von ihr verlangt? Da sie ihre Vermutungen ausprach und eventuell Streit riskierte? Da wollte Zinnoberrot lieber keine Pfote auf unbekanntes Territorium setzen. Lieber sollte ihre Schwester den ersten Schritt wagen, immerhin war es die private Angelegenheit von Feuervogel gewesen. Ablehnung konnte die Kätzin trotz ihrem stetig wachsenden Selbstbewusstsein nur schwer verkraften.
Entspannt hing der kräftige, dunkelbraun geringelte Schweif der Kriegerin auf halber Höhe, die Ohren zur Hälfte gesenkt, der angehende Frost in der Luft versprach die kommende Blattleere, jedoch hing ein Hauch von Blut über der Quelle, nicht indetifizierbar. Zinnoberrot beschloss, was diese Sache anging, nicht weiter nachzuforschen, schließlich forderte Feuervogel ihre Aufmerksamkeit. Leichte Trockenheit im Bereich des Mauls machte sie auf ihren Durst aufmerksam. Wie lange vermochte ihr letzter Schluck Wasser zurückliegen? Dem musste schnell entgegen gewirkt werden!
Auf leisen Pfoten schritt Zinnoberrot an die Quelle heran und besah sich ihr spiegelndes Ich auf der Oberfläche des Baches. Eine rote, schemenhafte Gestalt mit grünen Augen blickte ihr entgegen, mitten auf der Stirn prangte eine auffällige Blesse. Welch Schönheit ich doch bin., dachte die Kriegerin selbstverliebt und kniff vergnügt die Augen zusammen. Das frische Nass beruhigte ihre gereizte Zunge, als sie gierig eine Schlücke zu sich nahm. Der Mineralgehalt  des Baches legte sich spürbar auf ihre Geschmacksknospen.
Welch erfrischendes Gefühl. Gesättigt erhob sich die Kriegerin und blickte mit wachsamen Augen umher, wartend auf ihre Schwester.

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BeitragThema: Re: Die Quelle   Do 20 Aug - 16:32

Feuervogel

cf: DC-Lager

Es dauerte eine Weile, bis Feuervogel an der Quelle ankam. Es war noch gar nicht so lange her, dass sie hier gewesen war, gestern mit ihrer Schülerin und ihrem Gefährtin. Und doch kam es ihr vor als hätte sich einiges verändert in dieser kurzen Zeit. Sie schnaubte als sie ankam, ihre Ausdauer war auch schon einmal besser gewesen. Für sie hatte es sich so angefühlt, als hätte sie einen Schüler auf ihrem Rücken getragen. Doch endlich war sie hier. Mit ihrer Schwester. Ein wohliges Gefühl machte sich in ihr breit. Schon lange waren die beiden nicht mehr allein unterwegs gewesen. Während ihre Schwester zur Quelle ging und etwas trank ging Feuervogel auf einen Felsen zu, der dicht bewachsen war. Das Moos hier würde locker für zwei Nester reichen! „Ich danke dir, dass du mit mir kommst. Immerhin gibt es nichts spannenderes, als Moos zu sammeln!“ miaute sie mit einem lachen. Natürlich war auch der Sarkasmus nicht zu überhören, ihre Schwester wusste sicher war sie meinte. Mit einer Kralle schnitt sie etwas von dem Moos heraus, was sie dann mit dem Maul von Stein abzog. Es war weich und noch etwas nass, aber es würde sicher bald trocknen. „Sag mal...“ begann sie vorsichtig, während sie mit einem leicht besorgtem Blick zu Zinnoberrot hinüber sah. „Was ist zwischen dir und Polarstern vorgefallen, dass du so eine Abneigung gegen ihn hegst? Ich mein, klar, es gab schon bessere Anführer aber... es scheint so, als wäre da etwas an ihm, was dir wirklich missfällt.“ erklärte sie, bevor sie sich wieder dem Moos widmete. Doch ihre Ohren waren auf Zinnoberrot gerichtet. Um nichts in der Welt wollte sie die Worte verpassen, die sie äußern würde. Hoffentlich war es nichts ernstes, sondern nur eine Art Stimmungsschwankung. Wenn etwas zwischen den beiden passiert war, dann würde Feuervogel ein schlechtes gewissen haben. Warum? Dass sie es nicht schon vorher bemerkt hatte und ihrer Schwester helfen konnte. Sie unterbrach ihre Sammelaktion und sah traurig zu Boden. „ Es tut mir so leid, dass ich nicht immer für dich da war!“ flüsterte sie mit gebrochener Stimme. Sie war so blind gewesen, hatte ihre Schwester, ihr eigen Fleisch und Blut und den letzten teil ihrer Familie, den sie noch hatte, so derart hängen gelassen, dass es im nach hinein wirklich weh tat. Doch als hätte irgendjemand einen Schalter in ihr umgelegt, packte sie die Entschlossenheit und sah wieder auf. „Ich will dich nie wieder ausschließen!“ miaute sie, erneut leise, bevor sie auf ihre Schwester zu trabte und kurz vor ihr stehen blieb. „Daher möchte ich, dass du bei der Geburt meiner Jungen dabei bist und eines Tages Vorbild für die Kleinen wirst!“ miaute sie. Es kam so plötzlich, dass sie sich selbst etwas erschreckte, doch bereuen tat sie es nicht. Ihr lächeln war breit, fast schon war es ein Grinsen, dass sie ihrer Schwester entgegen warf. Sie war so voller Hormone, dass sie den Geruch von frischem Blut zwar bemerkte, ihm aber keine weitere Beachtung schenkte. Was jetzt zählte war ihre Schwester und die Reaktion auf ihre Ankündigung und ihren Wunsch.

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BeitragThema: Re: Die Quelle   Do 20 Aug - 20:01

Zinnoberrot

Mit der Innenseite der rechten Vorderpfote wusch sie sich in einer lässigen Bewegung die Nässe aus den Schnurrbarthaaren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erschien Feuervogel endlich in dem Blickfeld der zinnoberroten Kriegerin, direkt hielt sie auf einen der Felsen zu und begann sofort das Moos zu inspizieren. Nebenbei ließ ihre Schwester eine gezielt auf Sarkamus ausgelegte Bemerkung fallen. Ein leichtes Lächeln huschte über ihr Gesicht. "Du hast Recht, man kann sich wahrlich nichts spannenderes vorstellen, ich warte schon auf die Streuner.", bemerkte Zinnoberrot spitz, richtete sich auf und stand nach einigen Schritten neben Feuervogel. Genau wie ihre Schwester fuhr die Kätzin die Krallen aus und begann in kleinlicher Vorsicht größere Fetzen des Moos' herunterzureißen. Wunderbar weich, mit einer kleinen Spur von Feuchtigkeit erspürte Zinnoberrot unter ihren Pfoten. Wahrlich war das Moos von hoher Qualität.
Eine Weile arbeitete sich die Kätzin schweigend in die Routine, als Feuervogel plötzlich einen sehr vorsichtigen Ton anschlug. Etwas überrascht wandte die Kriegerin leicht den Kopf. Ihre Schwester wollte wissen weshalb sie solch eine Abneigung gegen Polarstern hegte, mehr noch ob ihr Hass wirklich tiefer ging. Seufzend hielt Zinnoberrot inne, einen Moment suchte ihr Gehirn nach den richtigen Worten, ehe sie antwortete: "Aus meiner Sicht ist Polarstern seinen Vorgänger überhaupt nicht würdig, er zerstört das, was unser alter Anführer mühsam aufgebaut hat, er hätte nie diesen Posten annehmen sollen, hätte ein einfacher Krieger bleiben sollen, aber so wollte es der Sternenclan: Einen perfekten Langweiler." Verborgener Hass steckte in ihrer Stimme. So hatte der weiße Kater Zinnoberrot im Grunde nie etwas getan, jedoch die Umstände wie er zum Anführer gemacht wurde, grenzte an ihrer Fantasie.
Eine Weile musterte die rote Kriegerin ihre Schwester bei der Arbeit, ehe sie ihre eigene wieder aufnahm. Niemand wird meinen Hass verstehen können, niemand wird es je können.  Zum Großteil war ihre Vergangenheit an diesem Hass Schuld, irgendwo musste sie die Reste dieser vergänglichen Wut abladen um nicht psychisch zurückzufallen. Erschrocken fuhr Zinnoberrot jedoch zusammen als eine vor Trauer gebrochene Stimme um Vergebung bat. Ein Schwall aus Gefühlen und Erinnerungen schoss in ihren Kopf, verantstaltete dort ein Massaker. Zu viele Erinnerungen. Vor Anstrengung bleckte die Kätzin die Lefzen zu einem stummen Knurren, eine Reaktion auf ihren Überschuss an Emotionen, welche sich nur schwer zu händeln ließen. Zu sehr versank Zinnoberrot in der bitten Vergangenheit, ausgelöst durch diesen einen, einfachen Satz. Zum...zum Teufel mit meiner Psyche...", murmelte sie leise.
Mit glasigen Augen starrte Zinnoberrot auf den Boden, ihr Schweif ruhte gefährlich ruhig auf dem Boden. Konnte sie überhaupt verzeihen? Sonst hatte die rote Kriegerin den Kampf immer für sich selber ausgetragen, gelitten und dennoch siegreich daraus empor gestiegen. Im Moment kämpfte sie verzweifelt gegen den Strom aus vergangenen Erinnerungen, welche sich schmerzhaft in ihren Schädel bohrten. "Gib' mir ne Minute...", meinte Zinnoberrot zwischen zusammengebissenen Zähnen. Reiß dich zusammen, zerstöre nicht den Moment auch wenn dich vieles quält. Sei stark. In eisernen Schweigen gehüllt kämpfte die Kätzin die anfängliche Depression nieder und zwang sich zur Konzentration. Erschrocken starrte sie auf ihre angespannten Krallen. Wie sehr hatte sich ihre innerlicher Kampf geäußert?
Schnell zog sie diese wieder ein und wagte einen Blick zu ihrer Schwester. Wildheit loderte in ihren blassen Augen, Speichel tropfte von ihren gebleckten Fängen. Hm, anscheinend wohl mehr als ich mir erhofft habe. Seufzend senkte Zinnoberrot den pochenden Schädel. Am liebsten wäre sie Kopf über in den Bach gesprungen, nur um ihren alten Fehlern zu entgehen. In deren Kopf manifestierte sich ein Bild von angstgeweiteten, blauen Augen, kurz bevor sie ewige Dunkelheit erlöschen ließ. "Ich...es ist schon in Ordnung..." Feuervogel entschuldigt sich für Sachen, die nicht annähernd so schlimm waren, wie jene, die darauf folgten. Sie kann sich das Ausmaß wahrscheinlich nicht vorstellen, doch ich will sie nicht damit belasten. Das Denken strengte an.
Ein Anfall von Schwindel erpackte Zinnoberrot. Von sich selber überrascht hielt sie erneut inne. So stark hatte die Kriegerin also gelitten, da die Entschuldigung Feuervogels ein Meer von depressiven Wahrnehmungen geschaffen hatte. Wie lange würde es dauern, bis sie die quälende Lähme in ihren Kopf niederkämpfen konnte? Zu gern häte sich die zinnoberrote Kätzin auf den Boden gelegt und die Augen vor der Situation verschlossen. Erschrocken fuhr Zinnoberrot auf als Feuervogel direkt vor ihr stand und die nächste Bombe platzen ließ: Sie erwartete Junge. Völlig aus der Fassung gebracht schnappte die Kriegerin nach Luft. In diesem Moment hielten sich ihre wohlüberlegten Thesen natürlich im Hintergrund, zu stark war der Schmerz, der sie mehr als gut beim Bewusstsein hielt. Heftig stieß Zinnoberrot ihrer Schwester die Schnauze ins Fell und liebkoste ihre Schulter. Wie sie die weiche Berührung ihres Fells doch genoss, wie sie sich jetzt wie ein Junges nach Wärme sehnte.
Ich, ich freu mich so sehr für dich...wow... Ob ich ihnen ein gutes Vorbild sein könnte ist eine andere Schublade... Erneut sankte Zinnoberrot in sich zusammen, am besten beließ die Kriegerin es beim Sprechen. Zu sehr hämmerte sich der Schmerz in ihren Kopf hinein.

(Das macht so sehr Spaß mit dir in dieser Situation zu Schreiben. <3)

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BeitragThema: Re: Die Quelle   Fr 21 Aug - 20:15

Feuervogel

Während die rote Köngin weiter an ihren Moosmatten bastelte, hörte sie Zinnoberrot genaustens zu, welche sich bereits neben sie gesetzt hatte und ihr half. Feuervogel war auch schon aufgefallen, dass es eher viele Kontraste zwischen Polarstern und seinem Vorläufer Alphastern gab. Aber dass es Zinnoberrot praktisch auffraß, wie er an die Macht gekommen war... Um ehrlich zu sein hatte Feuervogel die ganze Geschichte um Polarsterns Aufstieg nie wirklich verstanden. Doch es war ein Zeichen des SternenClans gewesen, dass es ihm erlaubt hatte, Anführer zu bleiben. Und der SternenClan irrte sich nie... oder? Feuervogel war nur froh, dass da nichts zwischen den Beiden vorgefallen war, wie etwa ein Streit oder ein Kampf. Das würde sie in nur noch größere Schwierigkeiten bringen und Feuervogel wollte nicht, dass ihre Schwester noch verbannt wurde oder ähnliches, auch wenn sie Polarstern nicht so einschätzte. „Ich verstehe. Ich muss zugeben, es ist wirklich seltsam, das Verschwinden von Alphastern und so. Aber ich schätze diese Entscheidung müssen wir akzeptieren, schließlich kam sie vom SternenClan!“ Auch wenn sie versuchte diplomatisch zu bleiben, klang der letzte Satze eher so, als würde sie nicht wirklich daran glauben. Sie hatte den Glauben an den SternenClan nie verloren oder in Frage gestellt, aber was, wenn er sich wirklich irrte? Nun, für den Moment gab es allerdings keine Schwierigkeiten und Polarstern schien seinen Job zu machen. Sie fühlte sich im Clan sicher, solange sie ihre Schwester ihren Gefährten und bald schon ihre Jungen haben würde. Ihre Jungen...
Erneut fuhr sie ihre Krallen durch das Moos. Sie wurde gleich noch trauriger, als sie an die Vorhersage von Rostsplitter dachte. Doch nun stand erst mal Zinnoberrot im Mittelpunkt, die rote Königin versuchte sich auf sie zu konzentrieren. Scheinbar fiel es ihr schwer, Feuervogel zu verzeihen, was die Rote auch irgendwo nach vollziehen konnte. Sie hatte ihre Schwester für Monde vernachlässigt und keinerlei Interesse an ihrem Leben gezeigt, nur weil sie zu beschäftigt damit gewesen war, das Gesetz zu brechen. Sie unterbrach ihre Tätigkeit und beobachtete Zinnoberrot, als diese nachdachte. Es schien auch ihr schwer zu fallen, an die Vergangenheit zu denken, zumindest kam es Feuervogel so vor. Am liebsten hätte sie sich an sie geworfen und einfach geweint, unter Tränen tausend mal um Verzeihung gebeten. Doch sie wusste, dass diese Nähe auch alles andere als beruhigend sein konnte, das ganze konnte auch nach hinten losgehen. Also versuchte sie sich zu beherrschen, atmete tief ein, um die Tränen zurück zu halten und arbeitete weiter an den Moosfetzen. Doch dann schließlich miaute sie ein paar Worte die für andere vielleicht nicht sehr überzeugend klangen, doch für Feuervogel reichte es, zumindest für den Moment. Mit einem Lächeln sah sie ihre Schwester an, sanft leckte sie ihr über die Wange, als Dankeschön und um noch einmal zu Zeigen, wie viel Reue sie doch empfand. „Ich danke dir!“ miaute sie leise, bevor sie ihr dann entschlossen von den Jungen berichtete. Doch erneut krallte sich etwas an ihr Herz, etwas, dass sie hinunter zu ziehen und zu ersticken drohte. Doch die Freude ihrer Schwester schien alles wieder weg zu wischen, von dem Kummer und dem Leid blieb kaum mehr als ein kleiner Krümel übrig. Sie drückte sich ebenfalls an ihre Schwester. So mit ihr zu kuscheln, ja so konnte man das nennen, hatte sie vermisst. Früher als Jungen hatten sie sich immer aneinander gekuschelt, wenn sie angst hatten oder froren. Und nun konnte Feuervogel diese Freude mit ihrer Schwester teilen. Doch auch das Leid, das eben noch erfolgreich besiegt zu sein schien, mit ihrer Schwester zu teilen, das vermochte sie nicht. Sie wollte sie nicht auch noch hinunterziehen, nicht jetzt, wo sie so glücklich wie schon lang nicht mehr war. „Ich wüsste nicht, was ich ohne dich machen sollte!“ miaute sie leise, bevor sie sich von ihr weg drückte, um ihr in die Augen zu sehen. Kurz verharrte sie so, bevor sie sich wieder dem Moos zuwendete. Mittlerweile hatte sie genug gesammelt, sie stellte eine Pfote sanft auf den Haufen und lächelte ihre Schwester zu. „Ich denke das reicht sogar für 4 Nester!“ miaute sie schmunzelnd, während ihre Schnurrhaare amüsiert zuckten. Um ehrlich zu sein wollte sie noch etwas mit ihrer Schwester hier bleiben, aber irgendwie bekam sie ein seltsames Gefühl, je länger sie hier waren. Der Geruch von Blut wurde immer stärker, auch wenn sie sich sicher war, dass es an ihrer Wahrnehmung lag. Aber was blutete denn hier? Sie war es zumindest nicht. Alarmierend sah sie sich um. „Riechst du das auch? Oder bilde ich mir das nur ein?“ fragte sie ihre Schwester. Sollte Gefahr auf sie warten, konnte sie mit ihrem dicken Bauch eh nichts ausrichten. Sie musste sich also voll auf Zinnoberrot verlassen, aber sie war eigentlich eine zuverlässige Kriegerin und stark im Kampf. Doch wenn sie flüchten mussten? Unweigerlich erinnerte sich die Königin an den Tod von Nebelreif. Es war nicht gar nicht so lang her, dass der Krieger von zwei Streunern attackiert und getötet wurde. Etwas unsicher sah sie zu ihrer Schwester rüber. Vielleicht bildete sie es sich auch nur ein, wäre ja nicht das erste Mal.

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Überlegt es euch zwei Mal, bevor ihr mich etwas fragt!:
 

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Woolf
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Fr 21 Aug - 22:15

WOLFPELZ


Steht bei Eulenpfote am Bach und spricht sie an


Nach meiner Frage, ließ die braune Kätzin die wenigen Kräuter fallen, die sie im Maul gehabt hatte, und machte sich dann daran diese zu beantworten.
Ja, ich hatte falsch gelegen. Weder Gänsefingerkraut noch Schwarzfuß war richtig. Es handelte sich hierbei um Studentenblumen. Des Weiteren erfuhr ich, dass sie für die die Behandlung von Wunden da waren.
"Da lag ich aber völlig daneben."
Ich grinste sie schief an.
"Gut, das werde ich mir merken."
Eulenpfote sprach weiter, dass die Blattleere nahte. Bei diesen Worten wurde nicht nur sie überraschend erst, auch meine Miene verfinsterte sich. Der Frost hatte also den größten Teil der Kräuter vereist. Nur dieser kleine Teil war übrig geblieben. Ich starrte auf die Stelle am Bach, auf die sie mit ihrem Schweif deutete. Ja, die Kräuter waren vereist, also unbrauchbar. Und Neue würden jetzt wohl auch wir in der Blattleere noch haben würden. Es sei denn, wir würden irgendwo noch ein paar Weitere finden, die noch nicht von der Kälte zerstört worden waren.
Die braune Kätzin seufzte und schüttelte kurz den Kopf, als wäre sie in Gedanken versunken gewesen. Ob sie sich Sorgen darum machte, dass sie vielleicht nicht genug Kräuter haben würden?
Nun kam sie auch auf meine letzte Frage zu sprechen und ich würde endlich erfahren, was wir hier den eigentlich suchten. Also stellte ich meine Ohren auf und lauschte den Worten Eulenpfotes, prägte mir alles bis ins kleinste Detail ein. Schwarzfuß suchten wir also. Für Ozelotsprung.
Wenn ich schon an ihn und seine negative Einstellung dachte, kamen mir die Fellballen hoch. Aber dennoch würde ich die Kräuter für ihn suchen gehen. Denn trotz seines fehlenden Auges und seiner vielen Narben war er ein guter und starker Krieger und hatte sicherlich auch schöne Seiten. Nur, dass ihr sie vor der Öffentlichkeit verbargt und niemandem zeigte, außer vielleicht ganz wenigen Katzen zu denen ich aber gewiss nicht gehörte. Und vermutlich hatte der Kater auch oft Kummer und Sorgen, und diesen Fraß er in sich hinein und versuchte seine Emotionen zu unterdrücken. War ja auch verständlich, bei Allem, was er durchgemacht hatte.
Ich seufzte leise und schüttelte unmerklich den Kopf, um die Gedanken abzuwerfen und weiter den Worten der Heilerschülerin zu lauschen. Zum Glück hatte ich nichts Wichtiges verpasst, da mir der Teil mit Ozelotsprungs Verletzung ja bereits bekannt war. Der Teil von Schwarzfuß, den sie benötigte, war unter der Erde zu finden, aber es gab auch einen Teil, der über der Erde wuchs. Sie hatten gelbe Blüten mit langen, dünnen Stängeln. Ich speicherte die Informationen in meinem Kopf ab, ich könnte sie immerhin nochmal gebrauchen. Vor allem jetzt, da ich ja nach ihnen Ausschau halten sollte.
Ich blickte Eulenpfote an, leicht dabei lächelnd. Anschließend nahm ich eine überraschend gerade Haltung ein, spannte alle Muskeln in meinem Körper an und straffte sie, sodass ich nun komplett gerade und ordentlich vor der Kätzin stand.
"Zu Befehl!",
rief ich ihr laut entgegen und musste dann doch grinsen, obwohl ich dies verhindern wollte. Immer noch mit gerader Haltung drehte ich auf dem Absatz um und lief einige Meter, erst dann wurde mein Körper schlaff und ich lockerte die angespannten Muskeln.
Nun wollte ich aber mit der Suche nach Schwarzwurz beginnen. Ich hielt meine Nase am Boden und begutachtete den Boden rund um die Quelle, dabei entging mir der leichte Blutgeruch nicht.
Woher kommt dieser Geruch nur? Meine Nase täuscht mich wohl nicht, irgendetwas beziehungsweise irgendjemand blutet hier!
Erst überlegte ich, dem Blutgeruch zu folgen, entschied mich dann jedoch dagegen. Sicherlich bildete ich mir das alles nur ein, mein Leben stand ja sowieso seit einigen Tagen komplett auf dem Kopf und ich war wirklich fertig mit den Nerven, da konnten einen die eigenen Sinne schon mal trügen. Auch wenn ich davon überzeugt war, dass meine Sinne recht hatten.
Ich ignorierte den Geruch also weiterhin und hielt stattdessen nach Schwarzwurz ausschau. Und siehe da, in diesem Moment stieß ich auf ein paar wenige dieser gelben Blüten. Sie passten perfekt auf Eulenpfotes Beschreibung, der wichtige Teil, den wir brauchten, war unter der Erde begraben. Ich begann damit die Erde rund um die Pflanzen weg zuscharren, tat dies allerdings mit größter Vorsicht, um das Kraut nicht zu beschädigen. In kürzester Zeit hatte ich den wichtigen Teil ausgebuddelt und beschloss, die gesamte Pflanze aus dem Boden zu rupfen, vielleicht konnte Eulenpfote ja den oberen Teil auch noch zu irgendetwas gebrauchen. Eine Pflanze nach der anderen, pflückte ich aus dem Boden und legte sie vorsichtig vor mir ab. Es waren insgesamt 7, nicht gerade viel, aber auch nicht schlecht für den Anfang.
Anschließend nahm ich sie alle zusammen ins Maul und trug sie vorsichtig zu Eulenpfote zurück. Dabei hielt ich den Kopf sehr hoch, um auch ja nichts fallen zu lassen und konnte deshalb auch nicht sehr gut auf meine Umgebung achten. Dennoch schaffte ich es ohne irgendwelche Unfälle zum Bach zurückzukehren.
Dort angekommen legte ich die Kräuter ungefähr eine Fuchslänge neben Eulenpfote ab, drehte mich dann wieder um und suchte weiter. Hier war doch sicherlich noch mehr zu finden. Dennoch ging mir diese Sache mit dem Blutgeruch nicht mehr aus dem Kopf.
Ob ich vielleicht doch mal nachsehen sollte?


Sucht nach Kräutern


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BeitragThema: Re: Die Quelle   Sa 22 Aug - 16:37

Eulenpfote

Ein wenig. sagte ich ironisch als Wolfpelz schief grinsend erzählte, dass sie bei den Studentenblumen völlig falsch lag. Ich grinste schief zurück und bemerkte wie angestrengt Wolfpelz sich jedes Detail merkte das ich über die Kräuter vor meinen Pfoten erzählte. Nicht viele Krieger wollen etwas über die Kräuterkunde lernen. Viele halten das nicht für wichtig. Denken, dass man Kriege nur mit Krallen und Zähnen gewinnt, aber so war es nicht. Ein Krieg bracht immer Zeit. Eine Schlacht kann in wenigen Herzschlägen entschieden sein, aber mit einer gewonnen Schlacht gewinnt man keinen Krieg. Der Krieg frisst alles auf und am Ende ist es egal wer stark oder schwach ist. Am Ende zählt wer stehen bleibt. Und nur derjenige kann stehen blieben der genug gesunde Krieger hat. Und für diese bracht man Kräuter um die Krieger gesund zu halten. Deshalb war ich froh jemand wissbegierigen mit zu haben. Sie junge Kriegerin stürzte hoch motiviert los um mir die beschriebene Pflanze zu besorgen. Derweil sah ich mich nach weitern Kräuter um. Mit hoch erhobener Schnauze witterte ich. Es roch nach kalten Wasser, Steinen, den von mir gefundenen Kräutern. Und... Blut? Ich schüttelte kurz meine Nase und roch noch einmal und tatsächlich. Es lag der Geruch von Blut in der kalten Luft des Blattfalls. Wolfpelz kam mit sieben Schwarzwurzpflanzen zurück. Perfekt. miaute ich lobend. Die Pflanzen waren sehr sorgsam ausgebuddelt worden und sogar der obere Teil der Pflanze war kaum beschädigt. Du hast die Pflanzen aber sehr sorgfältig ausgebuddelt. Ich brauche allerdings nur die Wurzeln. sagte ich freundlich. Die geschenkte Kriegerin legte die Pflanzen eine Fuchslänge von mir ab und ging dann weiter auf die Suche. Vielen Dank. rief ich ihr hinter her und widmete mich dann wieder den Blutgeruch. Er kam von etwas weiter flussabwärts und so folgte ich dem kleinen Bach. Mit geschärften Sinnen erkundete ich das Gebiet. Der Blutgeruch wurde noch stärker und vermischte sich mit Fuchs. Mein Pelz sträubte ich, aber ich ging weiter mutig voran. Es mischte sich noch mehr in den Geruch. Ich konnte Katze im Gemisch entdecken und begann zu sprinten. Und plötzlich lag da Blaubeerfeder. Ich lief auf meine Clankameradin zu. Sie war ohnmächtig und eine ihrer Pfoten war voll Blut und hing ungesund hinab. Blaubeerfeder! miaute ich durchdringend. Ich leckte ihr über das Gesicht um sie wach zu kriegen. In meinem Kopf setzte sich das Geschehnis bereits zusammen. Blaubeefeder musste auf einen Fuchs gestoßen sein. Er hat sie angegriffen und sie konnte ihn vertreiben. Ich hielt inne und sah mir ihre Pfote genauer an. Sie schien stark verletzt und dazu bebrochen. Hätte der Fuchs noch ein bisschen fester zugebissen hätte Blaubeerfeder nun keine vierte Pfote mehr. Hilfe! schrie ich laut. Besorgt sah ich auf die Kätzin hinab und begann ihre Pfote zu lecken. Bitter schmeckte das Blut auf meiner Zunge.
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Sa 22 Aug - 17:31

Blaubeerfeder

Nach ein paar Minuten die Blaubeerfeder wie Stunden vorkamen wachte sie wieder auf. Ihr Bein brannte höllisch und irgendwer säuberte ihre verletzte Pfote. Dann wollte sie aufstehen aber ihr Bein hielt sie zurück und sie plumpste auf den Boden. Jetzt erst erkannte Blaubeerfeder Eulenpfote am Ende ihres Beins. Blaubeerfeder fragte Eulenpfote Eulenpfote was ist mit dem Fuchs ist er weg und wo kommst du aufeinmal her? Sie hoffte bloß das der Fuchs weg wäre und das sie schnell zurück ins Lager kommen würde um Polarstern zu erzählen das sie bei der Quelle einem Fuchs begegnet war. Blaubeerfeder wusste aber nicht wie sie zurück ins Lager kommen sollte. Sie hatte ja noch ihr verletztes Bein. Also fragte sie Eulenpfote Eulenpfote Kannst du mich auf dem Weg ins Lager stützen? Alleine komm ich da nicht hin.
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Sa 22 Aug - 17:47

Eulenpfote

Mir fiel ein großer Stein vom Herzen als Blaubeerfeder wieder zu sich kam.Es scheint so als wäre er weg. sagte ich ruhig um die verletzte Kriegerin nicht zu beunruhigen. Aber er könnte jeden Moment zurück kommen. miaute ich dinglich. Ich bin mit Wolfpelz hier. Wir waren zusammen Kräuter sammeln aber dann habe ich Blut gerochen. Ich bin den Bach ein Stück hinab gelaufen und dann habe ich dich gefunden. erklärte ich der Kätzin. Ich wollte gerade fragen ob sie laufen konnte, da verneinte es Blaubeerfeder schon mit ihrer Bitte. Ich war zwar nicht sehr groß, aber kräftig war ich trotzdem. Natürlich trage ich dich. Was wäre ich für eine Katze, wenn ich dich hier liegen lassen würde. sagte ich. Auf leichten Pfoten glitt ich um Blaubeerfeder herum. Ich blieb an ihren Kopf stehen und packte sie am Genick. Schnell erkannte ich das sie für diese Transportmöglichkeit zu groß für mich war, also ließ ich sie behutsam zurück auf den Boden gleiten. Wir wurde klar, dass ich mit meinem Körper arbeiten musste und so zog ich die Kriegerin auf meine Schultern und von dort aus verteilte ich ihr Gewichtig auf meinen ganzen Körper. Nur zu gerne wäre ich zurück zu Wolfpelz gelaufen um ihr Bescheid zu geben, aber in dem Zustand in dem sich Blaubeerfeder sich befand zählte jeden Minute. Die Pfote blutete weiterhin und ich fürchtete, dass die junge Kätzin bei weiter Zeitverschwendung zu viel Blut verlieren würde. Ich prüfte noch mal, dass Blaubeerfeder richtig auf meinem Rücken lag und lief dann so schnell es ging zurück ins Lager.
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Sa 22 Aug - 19:21

Blaubeerfeder

Eulenpfote sagte zu Blaubeerfder das er mit Wolfpelz Kräuter sammeln war als er auf einmal Blaubeerfeders Blut roch und der Spur folgte. Er meinte auch das er ja keine richtige Katze wre wenn er seine Clangefärtin hier ligen gelassen hätte. Blaubeerfeder schnurrte belustigt also sie probierte es zumindestens. Dann probierte Eulenpfote sie am Genick auf seinen Rücken zu ziehen das klappte allerdings nicht. Dann nahm er Blaubeerfeder auf die Schultern um sie ins Lager zurück zu tragen. Dann ging er so schnell es mit Blauberfeder auf seinem Rücken möglich war ins Lager zurück. Auf einmal wurde Blaubeerfeder schwindelig und sie broch wieder zusammen.

--->DC Lager
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Di 25 Aug - 19:57

WOLFPELZ


Sucht nach Kräutern


Eulenpfote schien sich über meine gefundenen Kräuter zu freuen.
Insgeheim war ich auch ein wenig stolz auf mich selbst so schnell etwas gefunden zu haben. Außerdem meinte die Kätzin noch, dass ich beim Ausbuddeln sehr sorgfältig gewesen war, sie allerdings nur den oberen Teil brauchte.
"Ich dachte mir, ich sollte ihn für den Fall auch mitbringen, falls du ihn doch noch gebrauchen könntest."
Als ich mich schon umgedreht hatte und erneut loszog, rief sie mir noch ein "Vielen Dank" hinterher, worauf ich allerdings nicht weiter einging.
Die Suche nach Kräutern ging weiter. Immer noch hielt ich nach Schwarzwurz Ausschau. Ich ging den Bach Stück für Stück entlang, bis ich letzendlich aufgab und an einer anderen Stelle weitersuchte, als meine Suche erfolglos blieb.
Stattdessen lief ich wieder in die Richtung einiger Büsche, da ich auch an solch einer Stelle eben die Kräuter gefunden hatte. Im ersten Moment erblickte ich nichts, bis nach einiger Zeit ein paar der gelben Blüten unter einem kleineren Busch zum Vorschein kamen. Ich schob mit meinen Pfoten die Blätter und Äste zur Seite, wobei ich leider auch einen der dünnen Stängel einreißen ließ.
"Mäusedreck!",
fluchte ich leise vor mich hin. Allerdings würde es wohl auch nicht allzu schlimm sein, immerhin brauchte die Heilerschülerin nur den unteren Teil der Pflanze.
Die Kräuter herauszubuddeln erwies sich hier als ziemlich schwierig. Die Äste des Busches waren andauernd im Weg und wenn ich eine meiner Pfoten dazu benutze, sie zur Seite zu drücken, fiel es mir sehr schwer, die Pflanzen noch auszubuddeln, wenn ich nicht behaupten würde, es wäre unmöglich.
Ich dachte einige Momente darüber nach, wie ich dieses Problem lösen konnte und endschied mich dann dafür ein Stück weiter vorne mit dem Graben zu beginnen, da, wo die Äste noch nicht im Weg waren, und mich dann weiter nach vorne zum Schwarzwurz zu wühlen. Diesen Plan führte ich auch sofort durch und schaffte es auch, die Kräuter einigermaßen heil unter dem Strauch hervorzubringen. So gelohnt hatte sich das allerdings auch nicht, da ich nur auf Zwei dieser Pflanzen gestoßen war. Aber besser als gar nichts.
Ich machte mich auf den Weg zurück zur Quelle. Aber zu meiner Überraschung war Eulenpfote nicht mehr da. Die Kräuter lagen allerdings immer noch auf ihrem Platz, da wo ich sie zurückgelassen hatte.
Ist sie etwa ohne mich ins Lager zurückgelaufen?
Nein, diese Möglichkeit schloss ich sofort aus. Sie hätte mir bestimmt bescheid gesagt und die Kräuter hätte sie doch auch mitgenommen, oder? Außer es handelte sich natürlich um eine Notsituation, dann sah das Ganze natürlich ganz anders aus. Plötzlich brannte sich ein schrecklicher Gedanke in meinen Kopf ein und meine Augen weiteten sich angstvoll.
Der Blutgeruch... !
Hastig dennoch mit allergrößter Vorsicht, nahm ich die gefundenen Kräuter auf und folgte dann der Duftspur von Eulenpfote. Der Geruch der Kräuter behinderte mich etwas dabei, aber der Blutgeruch, der ebenfalls immer stärker wurde, drang ohne Probleme durch den der Kräuter. Aus einem leichten Traben wurde mit der Zeit ein Sprint, bis ich abrupt stoppte, wobei mir fast die Kräuter aus dem Maul fielen.
Ich stand direkt vor einem kleinen Blutbad. Ich konnte den Duft von Blaubeerfeder ausmachen, ebenso den von Eulenpfote. Und dann war da noch etwas Anderes.
Fuchs!
Dieses Wort hallte durch meinen Kopf und löste Panik in mir aus. Wo waren Blaubeerfeder und Eulenpfote? Hatte der Fuchs sie verschleppt? Aber nein, das war eher unwahrscheinlich. Schließlich hatte ich den Blutgeruch schon vor Eulenpfotes Verschwinden gerochen. Vermutlich hatte er nur Blaubeerfeder angegriffen und sie dabei schwer verletzt, wenn nicht sogar getötet. Daran wollte ich gar nicht erst denken, sie war doch noch so jung! Und Eulenpfote hatte sie dann gefunden und sofort ins Lager gebracht. Ja, so musste es gewesen sein!
Und wieso hat sie sie gefunden? Weil sie dem Blutgeruch gefolgt war und ihn nicht ignoriert hat, so wie ich, ich dummes Stück Fuchsdung!
Ich ärgerte mich schrecklich über mich selbst und fühlte mich auch irgendwie schlecht, weil ich Blaubeerfeder nicht zur Hilfe geeilt war. Doch weiter hier herumzujammern brachte mich auch kein Stück weiter. Ich sollte besser auch ins Lager zurückkehren, um mich nach Blaubeerfeders Zustand zu erkundingen und alles mit Eulenpfote zu klären. Und außerdem rückte die Sonne auch schon langsam in Richtung Horizont.
Ich zögerte keine weitere Sekunde und lief los, allerdings eher langsam. Egal wie ernst die Lage auch war. Ich wollte die Kräuter nicht beschädigen. Sie waren immerhin sehr wichtig. Blaubeerfeder war natürlich auch wichtig, sehr wichtig sogar. Nein, unbezahlbar war sie für den Donnerclan! Aber Eulenpfote war bei ihr und sie war eine Heilerschülerin. Und außerdem war Blaubeerfeder sicherlich schon im Heilerbau angekommen und wurde gerade verarztet.
Es gab für mich also keinen Grund mir Sorgen zu machen.
EDIT
Ich wollte gerade die Quelle engültig verlassen, aber irgendetwas hielt mich auf. Ich war mir allerdings nicht sicher, was es war. Nun ja, hier war gerade ein Fuchs gewesen. Auf unserem Territorium! Und wer weiß, vielleicht war er sogar noch da. Und die Aufgabe eines Kriegers war es, jeden Fuchs, Dachs und anderen Eindringling zu verjagen. Aber ich war ja ganz alleine hier, ob das wirklich so eine gute Idee war? Es wäre ein Leichtes für den Fuchs, mich zu überwältigen. Und ich wollte auf keinen Fall nachher wie Blaubeerfeder in einem Blutbad liegen. Am Besten würde ich hier solange die Stellung halten bis Eulenpfote oder Jemand anderes kam. Sie hatte sicherlich den Anführer über den Fuchs alamiert.
Ich nahm wieder an der Quelle Platz und ließ die Kräuter neben mir fallen. Meinen Schweif legte ich ordentlich um meine Pfoten und fing an zu warten. Allerdings fand ich keine Ruhe. Irgendwie überkam mich die ganze Zeit das schleierhafte Gefühl beobachtete zu werden. Darum drehte ich mich immer wieder hektisch nach allen Seiten um und schaute nach, ob ich irgendwo zwischen den Büschen den Roten Pelz des Fuchses erkennen konnte. Und ich prüfte auch mehrmals die Luft, ob ich einen frischen Fuchsgeruch wittern konnte. Doch alles blieb still.
Doch die Angst wollte nicht verschwinden.


Sitzt an der Quelle und wartet


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BeitragThema: Re: Die Quelle   Mo 31 Aug - 14:26

Zinoberrot || Darkness everywhere 

Ein schwerer Kloß steckte im Hals der zinnoberroten Kriegerin, verweigerte ihr jegliche Funktion zum Sprechen. Zu sehr  hatte ihr Schädel unter der aufkommenden Last gelitten, wirklich sicher fühlte sich Zinnoberrot ohnehin nicht auf ihren Pfoten. Selbst die Zunge an deren Wange, verlor sich im dunklen Nirgendwo. Sie würde unweigerlich ein Teil von den Welt von den Jungen Feuervogels werden. Ein Vorbild...? Diese Frage segelte sanft durch ihren Kopf und bereitete trotz der Schwere eine angenehme Kühle. Balsam für die Gedanken.
Der Körperkontakt zu ihrer Schwester fühlte sich wunderbar an, wie lange war sie auf Distanz geblieben. Vor allem in der Zeit als Schülerinnen. Von beiden Seiten. Was ist damals passiert? Weshalb...kannst du es mir immer noch nicht erzählen? Irgendwo tief in ihrem Inneren brodelte ein versteckter Zorn, getrieben von der Vergangenheit. Zinnoberrot drückte ihre Schnauze noch etwas fester in das weiche Fell der anderen Kätzin. Wie ähnlich sich  beide sahen. So gleich und doch so weit entfernt voneinander gewesen, noch immer stand eine Wand zwischen den Geschwistern. Die Kriegerin selber war noch nicht bereit, wollte keine weiteren Schmerzen erfahren.
Kein Ding, ich wüsste es auch nicht...", meinte Zinnoberrot mit einem Hauch von Schwäche in der Stimme. Stumm beobachtete sie wie Feuervogel für einen kurzen Moment ihre Aufmerksamkeit wieder dem Moos widmete und danach schmunzeln sagte, dass das Moos auch locker für vier Nester reichen würde. Sie rang sich ein leichtes Lächeln ab, abwesend schweifte ihr Blick in die Ferne, versank in dunklen Erinnerungen. Ich...bin durch für heute. Eine Weile verging voller Schweigen verging bis plötzlicher scharfer Angstgeruch durch die Luft zog. Ihre Schwester bewegte sich in hektischen Bewegungen und fragte an Zinnoberrot gewandt ob sie dies auch riechen würde. 
Was Riechen...? Auf einmal traf sie der Gestank wie eine Wand. Ebenfalls wachsam geworden sprang die Kriegerin auf und sperrte ihren verwirrten Geist hinter eine Wand aus Konzentration. Schon davor war ihr bereits der Geruch aufgefallen, da hatte sie es für ein etwas alltägliches gehalten. "Sehr starker Blutgeruch....", murmelte Zinnoberrot. Automatisch stellte sich die Kätzin vor ihre Schwester, der alte Beschützerinstinkt meldete sich. Leise knurrend blickte Zinnoberrot über die Quelle und bemerkte dort Eulenpfote und eine am Boden liegende Gestalt. "Da wurde ein Kamerad verletzt!", teilte sie Feuervogel mit. Kein Grund zur Beunruhigung, die Heilerschülerin hat sich bereits auf den Weg gemacht...

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BeitragThema: Re: Die Quelle   Fr 4 Sep - 21:04

Feuervogel

Besorgt sah sie zu Zinnoberrot hinüber, die scheinbar auch diesen geruch wahrgenommen hatte. Alarmiert von dem Geruch sah Feuervogel, wie sich Zinnoberrot anspannte und sich vor sie stellte. Kurz musste die rote Königin lächeln, doch die Situation ließ ihr Lächeln wieder zu einer besorgten Grimasse erstarren. Etwas unsicher rückte die Kätzin näher an ihre Schwester heran, bis sich ihre Pelze berührten. Starker Blutgeruch? „Sind die Streuner zurück?“ fragte sie leise, bevor sie sich umsah und ihre Ohren spitzte. Wenn es jetzt zu einem Kampf kam... konnte sie nicht mitkämpfen. Ihr dicker Bauch machte ihr ja schon so das Leben schwer, wie sollte sie dann Krallenhieben ausweichen? In der Ferne sah sie Eulenpfote und Wolfspelz, die die verletzte Blaubeerfeder ins Lager zurück brachte. Mit einem besorgten Blick wandet sie sich an ihre Schwester. „Ich denke wir sollten zurück gehen, oder?“ miaue sie ernst, bevor sie sich umdrehte und einige Moosmatten aufhob. Die reichten eh für ein wunderbares Nest, mehr brauchte sie nicht. Sie wollte es nicht riskieren, dass sie ihre Jungen in Gefahr brachte. Auch wollte sie nicht, dass ihre Schwester womöglich noch allein gegen einen Streuner kämpfte, der es geschafft hatte 5 Krieger in Schach zu halten und Nebelreif zu töten. Sie wollte ihre Schwester nicht verlieren, nicht schon wieder. Mit ihrer Schulter stupste sie sie an, wahrscheinlich konnte sie schon ihren Angstgeruch wahrnehmen. „Komm.“ miaute sie, bevor sie eilig zum Lager zurück lief. Schade, dass so ein schöner Tag so endete. Aber wenigstens hatte sie sich etwas mit ihrer Schwester ausgesprochen, auch wenn sie spürte, dass da noch etwas war. Sollte sie ihr vielleicht von Windsturm und ihrem ersten Wurf erzählen? Nein, lieber nicht, sie wollte die Idylle nicht noch einmal zerstören, nicht jetzt, wo sie praktisch perfekt war. Ihre Schritte wurden immer schneller. Hoffentlich war Kastanienpelz im Lager. Oder noch besser: irgendwo im Territorium, weit weg von dem Streuner oder der Gefahr, was auch immer es war. Denn wenn sie ins Lager kam und alle schon alarmiert waren, wollte sie nicht, dass er sich noch sorgen um sie machte. Mit ihren Ohren nach hinten gerichtet, um zu erfahren, ob ihre Schwester ihr auch ja folgte und nicht irgendetwas leichtsinniges machte, folgte sie dem Pfad zurück zum Lager.

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BeitragThema: Re: Die Quelle   Fr 4 Sep - 22:19

Zinnoberrot || Nothing's perfect,

Zinnoberrot spürte die unruhige Präsens von ihrer Schwester und nutzte dies um sich selber zu beruhigen. Die Kriegerin setzte eine ernste Miene auf, Streuner waren so ziemlich das letzte was sich die Kätzin überhaupt vorstellen wollte. In einer zärtlichen Geste die Trost versprechen sollte strich sie mit einer Pfote über den Pelz der Königin, dabei musterte sie stumm den großen Bauch. "Keine Sorge, ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Streuner dort erneut auftauchen würde, ich tippe eher auf einen Fuchs. Zumal die Luft gerade von dem Gestank trieft.", meinte Zinnoberrot in einem beruhigenden Ton.
Sie selber fand die Tatsache angenehmer als diese fremde Katze, die damals Nebelreif getötet hatte. "Bestimmt wird sich eine Patrouille darum kümmern." Der besorgte Blick Feuervogels brannte ihr im Pelz, so schnell käme diese nicht mehr zur Ruhe, wahrscheinlich empfand sie all diese Emotionen stärker dank der Trächtigkeit. Noch immer wollte der Kriegerin nicht recht in den Sinn, dass sie innerhalb weniger Wochen oder sogar schon Tage Tante werden würde. Feuervogels Stimme riss die zinnoberrote Kätzin unsanft aus den Gedanken. Mit ernsten Unterton meinte ihre Schwester nun, das es an der Zeit zum gehen wäre.
Zinnoberrot gab unter den Worten der anderen Kätzin nach und nahm einen Großteil des Mooses auf ihren Rücken, sowie zwischen die Kiefer. Der feuchte Geschmack erinnerte sie entfernt an Wasser. Mit abschätzigen Blick wandte sich die Kriegerin um. Diesen Ort brannte sich in ihr Gedächtnis ein, mit diesem Ort verband sie ab nun dunkle Erinnerungen.  Ich...ich werde mich für den Rest des Tages zurückziehen. Feuervogel würde ihr Geheimnis nicht preisgeben, das spürte Zinnoberrot. So behielt sie das eigene ebenfalls, zu schlimm fühlten sich die Erinnerungen an, als sie vorsichtig danach tastete, es war noch gefährliches Gebiet, jenes die Kriegerin nicht betreten konnte. Kopfschüttelnd folgte sie ihrer Schwester.
Für heute war mehr als genug passiert, wahrscheinlich interpretierte ihre Schwester dies als Neuanfang. Weshalb sollte sich Zinnoberrot auf dieses Angebot nicht einlassen? Lange genug hatte ein diskreter Abstand geherrscht. Zumindest stand nun einer engeren Bindung nichts im Wege.
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Polarschweif
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BeitragThema: Re: Die Quelle   Sa 5 Sep - 16:54

Polarstern

<---- DonnerClan-Lager

Der weiße Kater lief in einem stetigem Tempo durch den Wald, ohne von der Blutspur abzuweichen und riss sich das Fell an Sträuchern und Büschen auf. Er würde es sich niemals verzeihen, wenn er noch eine Katze verlieren würde. Und vor allem nicht Wolfpelz. Die junge Kriegerin war Polarstern ans Herz gewachsen.
Neben sich spürte er das Fell von Federteich, die ihm nicht von der Seite wich. Hinter sich hörte er die Pfotenschritte seiner treuen Krieger und der weiße Kater wusste, dass sie ihm überall hin folgen würden.
Endlich an der Quelle angekommen, wurde Polarstern langsamer und gab das Zeichen, dass die Katzen leise sein sollten. Vorsichtig sah sich der Krieger um und schlich durch das Unterholz. Alle seine Sinne waren geschärft, damit ihm kein Hinweis auf den Fuchs entging.
Dann entdeckter der weiße Krieger Wolfpelz. Sie saß an der Quelle und schien auf die Patrouille zu warten. Wolfpelz! Geht es dir gut? Hast du den Fuchs gesehen? Eulenpfote kümmere dich um sie. , miaute der Kater und beäugte die Kätzin kurz, ob es ihr gut ging. Sie schien allerdings keine äußeren Verletzungen zu haben.
Polarstern witterte den Geruch eines fremden und Fuchsgeruch. Sein Nackenfell sträubte sich und misstrauisch sah er sich um. Ich rieche Streuner., knurrte er und drehte sich dann zu seinen Kriegern um, Wir kümmern uns zuerst um den Fuchs und dann um den Streuer. Pantherstolz, du gehst auf dieser Seite entlang und nimmst Wieselpfote mit. Ich werde mit Federteich von der anderen Seite kommen und dann werden wir ihn einkesseln und vertreiben oder tötet. Wir werden das tun was nötig ist. In den Augen des Anführers flackerte Angst um seinen Clan und um Federteich auf, aber auch Entschlossenheit, dass seine Krieger und er es niemals zulassen würden, dass sich in ihrem Territorium ein Fuchs niederließe.

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BeitragThema: Re: Die Quelle   Sa 5 Sep - 18:21

Eulenpfote

Wie die Krieger, folgte ich Polarstern bis zur Quelle. Die Temperatur ist weiter gesunken und ich stellte mein Fell auf, als ich durch den Wald lief. An der Quelle angekommen sah ich mich um und entdeckte den schenkten Pelz der sitzenden Wolfpelz. Mir fiel ein Stein vom Herzen als ich Wolfpelz sah. Die Kriegerin war so freundlich gewesen und ist mit mir hierher gekommen und ich habe sie einfach verlassen. Ich nickte, als ich Polarsterns Befehl hörte und lief zu der geschenkten Kriegerin. Oh Wolfpelz, es tut mir so leid. Ich hätte dich niemals hier alleine lassen dürfen. miaute ich schuldbewusst. Wie geht es dir? fragte ich die größere Kätzin und sah sie besorgt an. In meinem Herzen brannten Schuldgefühle. Ich konnte nicht beschreiben wie leid es mir tat die Kriegerin hier alleine gelassen zu haben. Ich umrundete die Kriegerin um nach Wunden zu suchen fand jedoch keine. Ich setzte mich vor ihr und sah sie mit großen Augen an. Polarstern teilte die Patrouille und erzählte etwas von einem Streuner, doch das war mir in diesem Moment egal. Für mich zählte, dass es Wolfpelz gut ging.
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Die Quelle

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