Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Der Mondsee

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Nuria
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BeitragThema: Der Mondsee   Mo 17 März - 21:54

das Eingangsposting lautete :

Der Mondsee ist ein kleiner See im Wald, der nachts vom Mond hell beschienen wird. Das Wasser scheint besonders glänzend und hier sind so gut wie nie Zweibeiner. 
Heiler kommen hier jeden Neumond her, um mit den SternenClan Katzen zu sprechen. Außerdem wachsen viele Heilkräuter hier, da der Boden stets feucht ist.
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Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Mo 6 Apr - 16:25

Krallenpfote

Am liebsten würde die Graue Skorpiongift ins Gesicht schlagen. Warum lächelte er die ganze Zeit und war so fröhlich? Nur dieser Ausdruck in seinen Augen.. Sie könnte kotzen! Was sollte denn das alles? Nur weil die Heilerkatzen ausgenommen waren von den strengen Gesetzen (und das auch nur ein bisschen), sollte man doch hier nicht nette Freundschaften aufbauen oder? Immerhin war es doch ein feindlicher Clan!
Skorpiongift erklärte ihr gerade eben, dass er sich nie etwas anderes vorstellen konnte als Heiler zu werden. Interessiert mich nicht!, dachte Krallenpfote sich und starrte ihn mit einem eher giftigen Blitzen in den Augen an. Verzieh dich doch endlich!, schob sie noch hinterher, wieder nur in Gedanken. Aber sie war kurz davor es ihr ins Gesicht zu brüllen. Der FlussClan Heiler hoffte, dass den anderen Heilerkatzen nichts passiert war. War er etwa wirklich besorgt? Die Graue zwang sich einfach kurz zu nicken.
Sie scherte sich kein bisschen um das Leben der anderen Heilerkatzen. Wenn man sie mal um Rat fragen konnte war das ja gut und schön, aber auch nur wenn es half. Krallenpfotes Blick schweifte zu Feuerschweif und Marmorschwinge und sie meinte zu hören, dass die FlussClan Heilerin meinte, dass sie leider nichts wüsse. Da war es wieder. Also hatte dieses Rat-geben-Ding nichts gebracht.
Ihre Ohren zuckten, als sie Rostsplitters Stimme hörte. Sie waren also doch gekommen! Die blinde Heilerin! Bemerkenswert, dass sie nicht von ihrer Schülerin geführt wurde! Ihre Augen blitzten kurz spöttisch. Rostsplitter entschuldigte sich, dass sie so spät waren. Es dämmerte erst, also war ja noch Zeit. Ihr Schweif schnippte. Wann kam wohl endlich der WindClan?
Auch Marmorschwinge, wie Feuerschweif kurz davor, begrüßte die DonnerClan Katzen und fragte, wie es dem DonnerClan ginge. Eulenpfote plapperte los und Krallenpfotes Augen weiteten sich. Sie erzählte wirklich alles. War das ihr Ernst? Konnte man wirklich so dumm sein?
Nebelreif war nun also beim SternenClan, von einem Streuner getötet? Da sah man mal wieder, wie schlechte Krieger der DonnerClan hatte. Zwei Katzen waren auch noch verletzt.. und eine neue Kriegerin. Aha.
Krallenpfotes Schweif fing wieder an zu Zucken, sie wartete einfach nur darauf, dass der WindClan kam, damit dieser Tag endlich ein Ende nahm, vorallem sollte dieses Treffen ein Ende nehmen. Sie drehte sich wieder zu Skorpiongift. >>Eulenpfote ist wirklich ein Plappermaul.<<, flüsterte sie ihm zu. Warum die Graue ihm das überhaupt sagte, wusste sie nicht. Bestimmt würde er dies verneinen und irgendetwas nettes sagen. Bist eben auch so ein Plappermaul., dachte sie und dabei musste sie Grinsen.
#Krallenpfote

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Nyx
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Mo 6 Apr - 17:49

#Rostsplitter  

Rostsplitter nickte  Marmorschwinge zu, als diese sie auch begrüßte.
Sie wollte der Schattenclan Heilerin gerade mitteilen, das es dem Donnerclan gut ginge, als Eulenpfote ihr dies aus der Hand nahm.
Verstört schaute sie in die Leere als ihre Schülerin das reden anfing.
Mürrisch runzelte sie die Stirn.
Ihre Heiler Schülerin war doch sonst nicht so ... dumm ?
Okay das klang jetzt hart, aber trotzdem musste sie doch wissen, das man selbst unter Heilern nicht jedes kleines Deteil ausplappern.
Als ob es die anderen Heiler interessieren würde, dass es für Federschwinge besonders schwer gewesen war.
Normalerweise konnte Eulenpfote erzählen, das ein Clanmitglied gestorben war.
Aber eigentlich war es Polarsterns Entscheidung was erzählt werden darf und was nicht.
Was wäre wenn ihr Anführer nicht wollte, das jeder wusste, dass sein Bruder gestorben war ?
Langsam wurde die Donnerclan Heilerin etwas wütend.
Und das sie hörte was Krallenpfote gerade zu Skorpionsgift gesagt hatte, weil sie ein so feines Gehör hatte, besserte ihre Laune auch nicht gerade.
Außerdem wenn Eulenpfote schon alles den anderen Erzählen musste, warum hatte sie dann nichts über den Fuchs gesagt ? .
Wahrscheinlich hatte sie dies schon wieder vergessen ..
Oder auch nicht.
Rostsplitter zwang sich ihre Negativen Gedanken etwas abzudämpfen.
Eulenpfote war eine gute Schülerin, später würde sie sie daraufhin weisen, das sie sich ein bisschen diskreter zu verhalten hatte.
Langsam atmete die Heilerin aus und wartete darauf was Marmorschwinge antworten würde.
Wahrscheinlich würde sie sich nichts anmerken lassen, aber trotzdem würde sie sich ihren Teil denken.
Wie Peinlich ..

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(by)Ahornpfote




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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Di 7 Apr - 1:55

// Bitte achtet auf die Postingreihenfolge. Die Wäre:
Feuerschweif, Marmorschwinge, Krallenpfote, Skorpiongift, Rostsplitter, Eulenpfote, Nebelhauch, Blitzpfote.
Demnach wäre jetzt Blitzpfote dran, der dann auch ankommt. danke. xD

Nebelhauch

cf: WindClan Lager

Diesmal brauchte ich nicht so lange, um meinen Weg zum Mondsee zu finden. Der Weg war nicht unbedingt vertraut, und irgendwie sah alles anders aus als letzte Nacht und meinen Geruch erkannte ich sowieso nicht wieder. Zumindest hatte es nicht geregnet.Trotzdem erinnerte ich mich nur dunkel daran, wie ich letzte Nacht totmüde zum Mondsee gewandert war, einen äußerst komischen Traum geträumt und danach wieder halbwegs lebendig zum Lager zurückgewandert war. Aber letztes Mal war ich allein am Mondsee gewesen, aber dieses Mal war auf der einen Seite mein Schüler Blitzpfote dabei, auf der anderen Seite alle anderen Heiler der drei Clans - und ihre Schüler, wenn sie denn welche hatten. Mir graute es jetzt schon davor, allen erklären zu müssen, warum ich plötzlich hier auftauchte, anstatt Rauchfell, und außerdem noch einen Schüler dabei hatte. Hoffentlich würde mich keiner erkennen. Wenn Salbeiblatt noch Heilerin war, dann wäre ich.. eine tote Katze.
Ich schüttelte den Kopf und trottete weiter, während ich hoffte, dass Blitzpfote mit mir Schritt halten konnte. Aber mir schwirrten noch mehr Gedanken im Kopf herum, die ich, als ich den Mondsee in der Ferne sah, in meinen Hinterkopf verbannte und meine Schritte beschleunigte. Schließlich entdeckte ich 6 Gestalten, von denen drei kleiner waren als die anderen drei. Ich näherte mich den Katzen und entdeckte unter ihnen die Gerüche der drei anderen Clans: FlussClan, DonnerClan und SchattenClan. Ich hatte wirklich nicht gedacht, dass ich mich an die Gerüche erinnern konnte, aber offensichtlich war mein Gedächtnis diesmal nicht ausgefallen.
Eine Weile musterte ich die Katzen, versuchte, irgendetwas vertrautes zu erkennen, doch anscheinend kannte ich keine von diesen Katzen. Die DonnerClan Heilerin sagte mir nichts, vielleicht hatte ich sie jedoch einmal auf einer Versammlung gesehen, auch wenn ich das bezweifelte. Die Heilerin des FlussClans kam mir ebenfalls nicht bekannt vor. Kurz war ich erleichtert, dass mich wirklich keiner kennen konnte, doch da fiel mein Blick auf die SchattenClan Heilerin. Das weiße Fell mit der schwarzen Tigerung, kombiniert mit bernsteinfarbenen Augen.. war das etwa Marmorschwinge? Aber - war sie nicht eine Kriegerin? Warum war sie plötzlich hier? Sie schien sogar eine Schülerin zu haben. War sie jetzt die neue Heilerin?
Es kostete mich einige Herzschläge, zu realisieren, dass vor mir gerade eine Katze stand, die ich kannte, und die eine der einzigen gewesen war, der ich mich damals anvertraut hatte. Mein Blick war kurze Zeit ein wenig geschockt, doch dann merkte ich, dass ich damit wahrscheinlich ziemlich auffallen würde. Ich drehte mich schnell zu allen anderen Heilern um, bevor Marmorschwinge etwas sagen konnte und hoffte inständig, dass sie mich nicht verraten würde.
"Ich bin Nebelhauch, die neue Heilerin des WindClans.", nur mit Mühe konnte ich meine Stimme davon abhalten, zu brechen, als ich weitersprach: "Rauchfell verstarb an einem Gift und ich schloss mich als Streunerin" - mein Blick ging kurz hinüber zu Marmorschwinge, bevor ich wieder alle Heiler ansah - "dem WindClan an, um die neue Heilerin zu werden." Kurz senkte ich den Kopf, bevor mein Blick zu meinem Schüler ging. "Und das ist mein Schüler Blitzpfote."
Ich schluckte. Würden die Heiler mir das abkaufen? Vor allem Marmorschwinge; wahrscheinlich war sie gerade genauso geschockt wie ich. Ich betete zum SternenClan, dass sie mich nicht verraten würde.
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Vions
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Mi 8 Apr - 19:31



   #---

:: #Blitzpfote# ::
#Chapter 2 – Herbs are not everything

cf: WindClan Lager | gt: --






Blitzpfote rang schwer nach Atem als er Fuchslängen hinter Nebelhauch herlief, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Würde er nachlassen, würde er sie verlieren und sich auf seinem eigenen Territorium verirren – was ehrlich gesagt nicht sehr Vorteilhaft war und er hatte auch nicht wirklich den Mumm dazu, dann auch noch selbst einen Weg zu suchen. Irgendwann, als seine Mentorin hinter einem Baum des Waldes verschwand, konnte er jedoch nicht mehr. Tief sog der kleine Kater die Luft ein und lief seine letzten Schritte fast gegen den Baum, doch konnte sich noch davon abhalten. Der Heilerschüler riss sich zusammen, würde er noch länger verweilen, würde er Mondlicht verschwenden und Nebelhauch enttäuschen. Vorsichtig umging er also den Baum und schlüpfte auf eine Fläche, welche einen See umringte. Mehrere Katzen waren dort versammelt, darunter war nun auch schon seine Mentorin. Eilig gesellte er sich zu ihr und setzte sich gerade auf, atmete tief durch und nahm die verschiedensten Gerüche wahr. Die rote Katze roch irgendwie nach einem Fluss, wie es ihm Regensturm – sein Vater – es mal erklärt hatte. Das musste die Heilerin des FlussClans sein, es gab einen Kater der ebenfalls so roch, ihr Heilerschüler vermutete der Orangene. Zwei andere Kätzinen die hier saßen, rochen nach dem frischen Wald und den verschiedensten Beutetieren… das war dann wohl der DonnerClan wenn er sich recht erinnerte. Und die anderen zwei Heilerkatzen, die stark nach einer Waldart rochen -aber in seiner Nase nicht wirklich stanken, wie es Anderen es bezeichnen würden- waren der SchattenClan. Blitzpfote zuckte verlegen mit den Ohren, als Nebelhauch erklärte, dass er ihr Schüler war. Es war ihm ungewohnt unter so vielen fremden Katzen aus den Clans zu sitzen.
„Mh… Hallo...“, murmelte er leise und rückte noch ein wenig an seine Mentorin heran.


© Chione

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#Balken <3 :
 

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Ayaka
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Fr 10 Apr - 10:01

//Hatte kein Internet, sry.//

Feuerschweif
Insgeheim war Feuerschweif sehr froh, keinen Schüler wie Eulenpfote zu haben. Sie wusste, Skorpiongift würde sich zusammen reißen und nichts ausplaudern.
Sie blickte zu den beiden Neuankömmlingen, den Heilern des WindClans. Sie war leicht irritiert als sie bemerkte, dass es nicht Rauchfell war. Die Kätzin, die sich als Nebelhauch vorstellte, erklärte was passiert war und stellte sich und ihren Schüler Blitzpfote vor. Kurz schwieg sie, räusperte sich jedoch und nickte ihnen höflich zu. Herzlichen Glückwunsch. Sie blickte von Nebelhauch zu Blitzpfote und wieder zurück. Ok. Wir sind nun komplett. Sie betrachtete die neue Heilerin des WindClans schweigend. Hatte sie sich das nur eingebildet, oder hatte die Kätzin Mamorschwinge komisch angesehen. Sie war sich nicht sicher und nahm es einfach schweigend hin.
Nach kurzem Schweigen wandte sie sich wieder an Mamorschwinge. Wenn ich etwas erfahren sollte, werde ich es dir mitteilen. miaute sie und nickte knapp.
Sie blickte in die Runde der versammelten Katzen und schwieg. Ein Blick hinauf zum Mond sagte ihr, dass die Nacht bereits herein gebrochen war. Es wird Zeit.

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(c) Akyuma



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InZane
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Fr 10 Apr - 14:59

Marmorschwinge

Die Heilerin des SchattenClans erhob sich, als sie in die Weite ferne schaute, aus der eigentlich die WindClan heiler kommen sollten. Ob Rauchfell schon einen Schüler auserkoren hatte? Sie würden es bald in Erfahrung bringen. Inzwischen waren auch schon die Donnerclan-Katzen da, Rostsplitters Schülerin begann gleich frei heraus zu erzählen was alles vorgefallen war. Ein Streuner, der Nebelreif getötet hatte? Marmorschwinge war sich nicht mehr ganz sicher aber war er nicht Polarsterns Bruder gewesen? Die Kleine sprach wie ein sprudelnder Wasserfalle, den man einfach nicht daran hindern konnte, zu fließen. Die Heilerin klappte die Ohren nach hinten, denn bei so viel Gequatsche taten ihr fast schon die Ohren weh. Dennoch lächelte sie die Schülerin an. Sie versuchte höflich zu bleiben, während ihr Blick zu Rostsplitter ging, welche sichtlich genervt zu sein schien. Verständlich. Als Eulenfeder endlich fertig war lachte die Heilerin leise. „Nicht so schnell!“ miaute sie, doch dann verschwand ihr Grinsen und ihr Blick ging erneut zu Rostsplitter, auch wenn diese sie nicht sehen konnte. „Richtet Polarstern mein Beileid aus. Möge der SternenClan über den jungen Krieger wachen!“ miaute sie, man konnte deutlich hören, dass sie es ernst meinte. Auch wenn sie verstehen konnte, dass Rostsplitter peinlich berührt sein musste, weil ihre Schülerin alles aus geplappert hatte, verstand sie nicht, wie alle anderen sie missbilligend ansahen. Immerhin standen die Clans über allen Konflikten der Clans. Was dachten sie? Dass Marmorschwinge sofort zu Froststern rennen würde und ihm von dieser 'Schwachstelle' verriet? So tief waren die Heiler schon gesunken? Rostsplitter jedenfalls rief Eulenpfote zur Vernunft und während die SchattenCan-Heilerin mit einem Ohr zuhörte, konnte sie am Horizont zwei Silhouetten erkennen. Beide kamen aus der Richtung des WindClan Territoriums. Die WindClan Heiler! Dachte sie und trat einen Schritt auf sie zu. Doch als die beiden näher kamen blieb Marmorschwinge abrupt der Atem weg. Die Katze die sie dort vor sich sah... das war doch...! Die Augen der Heilerin trafen auf die für sie sehr bekannten Augen der Kätzin, die gerade bei ihnen eintraf und auf beiden Seiten war deutlich Überraschung zu sehen. Nun ja, wenn man in der Dunkelheit genauer hinsah. "Hauchlied!“ Flüsterte sie ganz leise, sodass sie selbst sich kaum hörte Sie war es wirklich! Marmorschwinge musste sich wirklich beherrschen nicht zu ihr zu rennen und sie freudestrahlend zu begrüßen, wie sie es sonst immer getan hatte. Doch der Blick der Kätzin hinderte sie daran. Es war ein warnender Blick, der auch nicht schwächer wurde, als sie sich als Nebelhauch vorstellte und bekanntgab, dass sie einst eine Streunerin war und nun vom WindClan aufgenommen worden war, um den Posten als Heilerin einzunehmen. Ein Kloß machte sich in ihrer kehle breit, als ihre damalige Freundin sie einfach eiskalt und warnend ansah. Also legte sie kurz die Ohre an und sah die neue Heilerin etwas kritisch an, bevor ihr Blick zu Blitzpfote wanderte. „Herzlich Willkommen in den Reihen der Heiler!“ miaute sie leise. Kaum einer würde ihr diese Worte abkaufen, doch sie meinte es so. Sie konnte es nur nicht zeigen, zu groß war die Überraschung und die Enttäuschung, die Trauer. Warum hatte sie den Clan einfach so verlassen? Wenn sie am leben war, warum war sie nicht zurück gekehrt. All die Jahre hatte es immer geheißen, sie sei tot. Und nun... war sie in einem fremden Clan. Feuerschweifs Worte holten sie wieder aus ihren Gedanken und sofort schüttelte sie den Kopf. „Äh ja, danke!“ miaute sie und riss sich zusammen. Sie trat vor und räusperte sich. „Da wir nun alle versammelt sind, habe ich noch etwas anzukündigen! Krallenpfote, tritt bitte vor!“ sie machte eine kurze Pause und urplötzlich strahlten ihre Augen vor Stolz. Sie musste Hauchlied für einen Moment vergessen, um sich zu konzentrieren, was auch funktionierte.
„Ich werde nicht ewig Heilerin des SchattenClans sein können. Um so Stolzer bin ich, heute etwas wunderbares verkünden zu dürfen.
"Ich, Marmorschwinge, Heilerin des SchattenClans, rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzuschauen. Sie hat hart gearbeitet, um das Wissen einer Heiler-Katze eines Heilers zu erlernen, und mit eurer Hilfe wird sie ihrem Clan viele Monde lang dienen..“
kurz machte sie eine Pause und sah Krallenpfote tief in die Augen. „Krallenpfote, versprichst du, die Wege einer Heiler-Katze zu gehen, dich von Rivalitäten zwischen Clans fernzuhalten und die kranken Katzen aller Clans zu versorgen, selbst wenn es dein Leben kostet?“ Während sie gesprochen hatte, hatte sie zwischen den anderen Heilern hin und her gesehen, um auch ihnen erneut zu zeigen, was es bedeutete, ein heiler zu sein. Denn ab und zu hatte sie da Gefühl, dass die ein oder andere Katze dies vergaß. Das Fernhalten von Rivalitäten zwischen den Clans...
Sie wartete die Antwort ihrer Schülerin ab und lächelte, als diese ihr Versprechen besiegelte.[ich überspringe das einfach, sollte Kralle noch was sagen, editiere ich, wir müssen langsam mal zu Potte kommen] „Dann soll es so sein. Hiermit gebe ich dir mit der Kraft des SternenClans deinen Namen als Heilerin. Krallenpfote, von diesem Augenblick an wirst du Krallenmond heißen. Der SternenClan ehrt dein Temperament und deine Loyalität und wir heißen dich als volle Heilerin des SchattenClans willkommen.“ Sie legte ihren Nase an die Stirn ihrer Schülerin und kniff die Augen zusammen, um noch einmal zu beten. SternenClan, bitte wacht über sie und leitete sie, wann immer ihr Weg steinig oder finster ist! Dabei musste sie an die Worte ihrer Mentorin denken, die an sie gerichtet waren und sich gar nicht mal so sehr von den ihren Unterscheiden. Führe sie durch Licht und Finsternis, führe sie weise, aber pass auf! Jeder Pfad kann dazu führen, dass selbst du dich verläufst! Seufzend nahm sie ihren Nase von Krallenmonds Stirn und sah ihr abermals in die Augen, ehe sie sich zu dne anderen Heilern umdrehte. In ihrem Blick lag eine Frage an Nebelhauch gerichtet. Hatte sie Blitzpfote auch schon dieser Prozedur unterzogen? Denn auch für die Ernennung eines Schülers gibt es bekanntlich eine Zeremonie, allerdings war es nicht üblich, diese beim Heilertreffen abzuhalten. Doch Blitzpfote dürfte diese Zeremonie noch nicht kennen und die Heilerin wusste nicht, ob Hauchlied, pardon, Nebelhauch daran dachte, bzw. diese Details wusste. Generell wusste Marmorschwinge nicht, wie sie ihrer ehemaligen Freundin und Baugefährtin entgegentreten sollte. Auf jeden Fall würde sie mit ihr reden wollen. Doch wann? Beim Heilertrffen? Versammlung? Wohl eher letzteres. Was wohl Froststern dazu sagen würde...?

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Überlegt es euch zwei Mal, bevor ihr mich etwas fragt!:
 

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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Sa 11 Apr - 11:15

Krallenpfote/-mond

Man sah Rostsplitter deutlich an, dass sie sich ein bisschen für ihre Schülerin schämte. Aber gleichzeitig sah man auch Wut in ihren blinden Augen funkeln. Ihr Blick schweifte zu Marmorschwinge. Krallenpfote würde nie wie so eine Wasserfall los plappern und wirklich alles sagen, was am heutigen Tag im SchattenClan passiert war. Nicht so wie Eulenpfote. Vielleicht war das auch der Grund, warum die Graue Eulenpfote nicht sehr mochte.
Schließlich sah sie, dass endlich die WindClan Katzen kamen. Rauchfell hatte also nun einen Schüler! Die Heilerschülerin war gespannt, wer es sein würde und wie er oder sie sich verhalten würde. Erneut ein Grund wach zu bleiben. Die Sonne war nun schon unter gegangen und die Müdigkeit zerrte an ihren Pfoten. Aber bald durfte sie sich ja hinlegen, um sich mit dem SternenClan die Zungen zu geben.
Doch dann, als die WindClan-Katzen endlich nahe genug waren, nur noch eins, zwei Schwanzlängen entfernt, machte sich eine komische Stimmung breit. Krallenpfote kniff die Augen zusammen und ein Geruch von WindClan, gemischt mit etwas anderem strömte in ihre Nase. Streuner?
Die Heilerschülerin war sichtlich verwirrt. Die Kätzin, die auf keinen Fall Rauchfell war, schaute sich zwischen den Heilerin um und ihr Blick blieb kurz an Marmorschwinge hängen. Blitzte da irgendetwas in den Augen der Kätzin auf? Sie war sich nicht sicher.
Schließlich stellte sich die Kätzin vor, als Nebelhauch. Sie erklärte, dass Rauchfell an einem Gift verstarb und sie sich als neue Heilerin dem WindClan anschloss. Danach stellte sie den Kater vor, der neben ihr stand. Blitzpfote. Der Grauen ihr Schweif zuckte. Damit hatte sie wirklich nicht gerechnet..
Der Schüler murmelte ein kleines Hallo und rückte näher an seine Mentorin heran. Eine Streunerin hatte sich dem WindClan angeschlossen und war nun die Heilerin.. Irgendwie schockte Krallenpfote das, doch gleichzeitig war es.. verständlich? Konnte man das sagen?
Feuerschweif erwähnte als erstes etwas. Sie meinte, Herzlichen Glückwunsch. Irgendwie schien das unpassend zu sein.
Auch Marmorschwinge begrüßte sie nun, ganz freundlich und nett wie immer. Krallenpfote zwang sich dazu, ihr zu zu lächeln und freundlich zu nicken. Rauchfell war tot.. es schien so.. unwirklich. Und dann noch an einem Gift? An was für einem Gift? Konnte man dagegen nichts machen? Der Grauen ihr Schweif zuckte hin und her, bis sie sich dazu besann, sich wieder zu beruhigen.
Ihre Mentorin trat nun vor und sie vermutete schon, dass das Treffen nun wirklich beginnen könnte, doch dann bat Marmorschwinge sie vor zutreten. Krallenpfote starrte ihre Mentorin einen Moment nur an. Sie wurde nun zur vollen Heilerin ernannt? Jetzt, nach so einem Moment?
Trotzdem hatte sie nichts dagegen, im Gegenteil. Sie freute sich sogar.
Die Graue stand auf und tappte zu Marmorschwinge, sah ihr fest in die Augen. Stolz lag in den Augen der Heilerin. Sie sagte die feierlichen Worte und ihr Fell fing an zu kribbeln. War das vorhin mit Schattenpfote ein Test gewesen? Und davor, mit den Kräutern? Könnte passen..
Marmorschwinge sah ihr so intensiv in die Augen, am liebsten würde sie weg schauen, weil ihr Blick so unangenehm war. Aber gleichzeitig doch irgendwie angenehm. Das hier war ihre Ernennung. Sie setzte sich ein bisschen aufrechter hin.
>>Ich verspreche es.<<
Ihre Stimme klang fest und zitterte keines bisschen. Ihre Müdigkeit war komplett vergessen. Auf Marmorschwinges Lippen schlich sich ein Lächeln, dann sprach sie weiter. Krallenmond.
Sie spürte die Nase ihrer Mentorin auf ihrer Stirn und sie schloss die Augen. Dieser Moment war ihrer. Seufzend nahm ihre Mentorin ihre Schnauze von ihrer Stirn, ihre Augen glänzten. Auch wenn es manchmal schwer gewesen war, sie war nun vollwertige Heilerin. Stolz hob sie den Kopf und schaute jeden Heiler nach einander an. Nebelhauch vergas sie einen Moment lang.
#Krallenmond

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BeitragThema: Re: Der Mondsee   So 12 Apr - 14:12

#Skorpiongift

Ein gefühl in mir, sagte mir, dass ich Krallenpfote besser alleine lassen sollte. Ich merkte das sie nicht gerne mit mir sprach. Typisch SchattenClan! dachte ich mir innerlich. Nach kurzer Zeit truddelten auch die restlichen Heiler ein und nahmen ihren Platz ein. Ich begrüßte sie alle mit einem freundlichen nicken. Gerade als ich mich noch mit ein paar anderen Unterhalten wollte, hatte Mamorschwinge eine Ankündigung zu machen. Sofort horchte ich auf und wartete gespannt um was es sich handelte. Sie meinte, sie wolle Krallenpfote ernennen. So unfreundlich sie auch scheinen mag, trotzdem freute ich mich sehr für sie. Ich kann mich noch sehr gut an meine Ernennung erinnern. Es war ein wundervolles Gefühl.
Besonders gespannt ich auf den namen, den die neue vollwertige Heilerin nun bekommen würde. Krallenmond. Ein schöner Name! musste ich zugeben. Mit einem freundlichen Gesicht beobachte ich weiter das Geschehen. Erst wenn die Zeremonie beendet ist, würde ich ihr gratulieren.

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Ava von Cottonwhisper. Dankö ^^
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Mo 13 Apr - 20:30



Rostsplitter
››Als ich die Heilerkatzen vom WindClan nun endlich vom Duft vernehmen konnte, war ich schon etwas erleichterter das wir nun endlich vollzählig waren. Doch etwas an den kommenden Katzen stimmte nicht, und ich fand schnell heraus das ich die Gerüche der beiden Katzen nicht identifizieren konnte, ich konnte nur sagen das sie vom WindClan waren. Auch, wenn eine der beiden noch einen anderen Geruch mit untergemischt hatte. An den Schritten konnte ich vernehmen, dass manche nur sehr leicht waren und die anderen schon etwas ... stärker? Daraus schloss ich, dass eine der beiden eine ausgewachsene Katze sein musste und die andere ein Schüler. Sie stellte sich auch rasch als Nebelhauch vor, sagte, sie wäre eine Streunerin, die sich als Heilerin dem WindClan angeschlossen hatte. Aha. Ich dachte zwar nicht daran, dass sie vielleicht lügen könnte, aber das der WindClan so leichtfertig eine neue Katze aufnahm ... naja, möglicherweise gab es ja Gründe dafür. Und mir sollte es eh egal sein, solange sie ihren Pflichten als Heilerin nachging. Den Schüler stellte sie als Blitzpfote, ihren Heilerschüler vor. Wie ich es mir dachte. Er schien schüchtern zu sein, da er nur kleinlaut wenige Laute von sich gab, wenigstens plauderte er nicht jedes Detail über den WindClan aus wie es Eulenpfote getan hatte. Ja, das war wirklich peinlich gewesen, aber ich konnte einfach nach dem Heilertreffen mit ihr darüber reden und damit würde sich das hoffentlich klären. Wenn sie das nicht wiederholte, wäre das kein sehr schweres Vergehen. Da die anderen Heiler sie schon so weit willkommen geheißen hatten, lauschte ich bloß und richtete meinen Blick ins jenseits. Es war mir schon klar, das ich ja ohnehin nichts sehen konnte, aber ich wollte einfach irgendwo für andere "hinsehen", wo niemand war. Als Marmorschwinge sagte, ich solle Polarstern ihr Beileid ausrichten, nickte ich kaum merklich und richtete mich ein wenig in ihre Richtung. "Das werde ich." sprach ich abwesend und wartete nach wie vor darauf, mir endlich mit dem SternenClan die Zungen geben zu können. Ich wollte einfach wissen, ob es etwas wichtiges zu wissen gab - auch wenn ich hoffte, dass es nur ein friedliches Gespräch sein würde und keine Bedrohung kurz bevor stand. So etwas war nie gut für den Clan, es bedeutete häufig Verluste und Wunden. Eigentlich dachte ich, es wäre jetzt so weit - aber dann begann Marmorschwinge plötzlich mit einer Heilerzeremonie für Krallenpfote. Es war nicht so, als würde es mich stören das es noch ein wenig dauern würde das ich mir mit dem SternenClan die Zungen geben würde, nicht wenn der Grund dafür eine Heilerzeremonie war. Ja, das war auch etwas anderes als ein später Clan, auch wenn Eulenpfote und ich selbst ein wenig spät dran gewesen waren. Das mit dem Fuchs war aber ja auch nicht geplant gewesen, vielleicht gab es beim WindClan ja auch so eine Art von Notfall. Wenn es nur daran gelegen hätte, dass sie sich zu viel Zeit gelassen hatten, wäre das wiederum schonwieder etwas anderes. Bei der Zeremonie lenkte ich meine Aufmerksamkeit auf den Punkt an dem Marmorschwinge und Krallenpfote ungefähr stehen mussten, das konnte ich von der Herkunft von Marmorschwinges Stimme hören. Naja. Eigentlich war es der Punkt, von dem aus ich mich noch mit Marmorschwinge unterhalten hatte, trotzdem hatte ich mich vorsichtshalber an ihrer Stimme orientiert, nur zur Sicherheit. Man konnte sich ja nie sicher genug sein, oder? Vor allem, wenn man blind war. Wer weiß, vielleicht wussten diese beiden WindClan Heiler ja noch gar nicht das ich blind war, vor allem weil ich von außen nicht wirklich so aussah. Denen sagen würde ich das nicht, immerhin war es mir lieber wenn die anderen es nicht wussten als wenn sie eben gerade das taten. Dann wurde ich immer automatisch als schwach angesehen, und das hasste ich. Krallenpfote erhielt den Heilernamen Krallenmond, ein wirklich sehr schöner Name, wie ich fand. Ich freute mich für die junge Kätzin mit, immerhin war eine Zeremonie immer ein großer Moment im Clanleben, egal ob Heiler oder Krieger. In meinem Fall war ich vom SternenClan ernannt worden, weil Mausblüte einfach verschwunden war und ich ihren Platz einnehmen musste. Das war noch nicht lange her, erst etwa zwei Blattwechsel. Trotzdem kam es mir so vor, als wäre das schon Ewigkeiten her gewesen. Für eine vollwertige Heilerin, die nicht noch ihre Mentorin hatte war ich sehr jung zur Heilerin geworden, und wenn ich mich nicht irrte war ich auch die jüngste der Heilerinnen. Zwar wusste ich nicht, wie alt Nebelhauch war und auch bei den anderen Heilerkatzen wusste ich nicht das genaue Alter, jedoch wusste ich bei den anderen das sie schon länger Heilerinnen waren als ich, und so älter sein mussten. Und das Nebelhauch jünger war als ich konnte ich mir einfach nicht vorstellen, nein, sie musste wenigstens etwas älter sein. Um Krallenmond für ihren neuen Namen zu gratulieren, würde ich warten bis die anderen damit anfingen sie zu beglückwünschen, ich hatte gerade nicht sonderlich Lust, damit anzufangen.

Post Nr. Unknown



 
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Eulenfeder
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Mo 13 Apr - 21:57

Eulenpfote
Ich bemerkte aus dem Augenwinkel heraus Rostsplitters Reaktion auf meinen offenherzigen Bericht über den Donnerclan und legte aus Verlegenheit meine Ohren an. Hab ich zu viel erzählt?
Meine Gedanken wirbelten in mir und ihre verschiedensten Stimmen bissen mit ihren Worten in mein Gewissen. War sich nun eine...Verräterin? Obwohl in meinem Kopf ein Sturm tob ließ ich mir nichts anmerken. Ich hab schon genug verraten. Ich nickte Mamorschwinge kurz zu und ging dann zu meiner Mentorin. Entschuldige. flüsterte ich Rostsplitter zu. Ich wollte nie den Clan verraten... aber für Verrat gibt es keine Entschuldigung. Meine Stimme ist niedergeschlagen und voller Reue. Als nun die Wörter flüsternd meine Kehle verließen hörte auch nun der Sturm in mir auf und ich konnte wieder klar denken. Nur ein Hach von schlechten Gewissen blieb in mir.Ich hob meine Blick als der Windclan Geruch mir entgegen wehte. Zum Glück kommen sie! Meine Familie wartet. Zwei Katzen waren am dunkel werdenden sichtbar. Bestimmt mein neuer Schüler.
Als beide Katzen zu den restlichen Heilern stießen und sie sich vorstellten war ich mehr als überrascht. Der Tod von Rauchfell war wirklich überraschend. Du holst in letzter Zeit zu viele Katzen zu dir, Sternenclan. dachte ich. Ich hab absolut nichts gegen fremde Katzen und somit gegrüßte ich Nebelhauch und ihre schüchtern wirkenden Schüler Blitzpfote mit einem freundlichem Nicken. Obwohl Krallenpfote und ich uns nicht so gut verstanden freute ich mich für sie. Zeremonien sind immer etwas schönes. Sie lassen uns einen Hauch von Zukunft wittern. Krallenpfote hieß nun Krallenmond. Ein wirklich schöner Name. Hoffentlich bekomme ich auch so einen schönen. Da Rostsplitter schwieg, tat ich dies auch. Die älteren Heiler sollten anfangen zu gratulieren.
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Mi 15 Apr - 20:23

Nebelhauch

Meine Nerven waren zum zerreißen gespannt, während ich auf die Reaktion der anderen Heiler wartete. Erkannte mich jemand von ihnen? Vor allem Marmorschwinge? Als ich noch im SchattenClan war, war sie die einzige gewesen, der ich mich anvertraut hatte. Sie hatte wahrscheinlich auch gedacht, dass ich tot war, und war nun entweder geschockt oder enttäuscht, dass ich nicht zurückgekommen war. Am liebsten hätte ich ihr einfach alles erklärt, doch die Heiler waren alle noch da und obwohl es als Gesetz der Krieger galt, dass sie Heiler sich aus den Kriegen der Clans heraushalten mussten, bezweifelte ich, dass es ein Geheimnis bleiben würde, wenn ich ihnen verraten würde, wer ich war. Und dass es irgendwer erfuhr, war wirklich das letzte, was ich wollte. Weder Froststern und Eismond, noch Dachsklaue und der WindClan. Dachsklaue. Diese dreckige kleine Ratte.. würde er erfahren, dass Froststern mein Bruder war, würde er den ganzen WindClan auf mich hetzen und ich würde nicht mehr lange zu leben haben. Der Gedanke jagte mir kalte Schauer über den Rücken, auch wenn ich mir nicht eingestehen wollte, dass ich Angst davor hatte, zu sterben. Ich war noch nicht wirklich die älteste und wollte noch lange leben.
Eine leise Stimme riss mich aus den Gedanken und ich zuckte augenblicklich zusammen. Zwar hatte ich etwas Mühe, zu verstehen, was diese Stimme sagte, doch sie war so vertraut und sprach ein sehr vertrautes Wort, dass ich es fast sofort entziffern konnte: Hauchlied. Mein Name. Marmorschwinge hatte mich erkannt. Der Blick, den ich ihr zuwarf, war erschrocken und bedrückt zugleich, doch ich wandte den Kopf schnell ab. Die anderen Heiler sollten nicht sehen, dass ich sie kannte, nicht zu schweigen davon, dass ich mir nicht sicher war, wie lange ich noch hier so sitzen konnte ohne irgendeine Reaktion zu zeigen.
Beim Anblick meiner alten Freundin Marmorschwinge brach es mir das Herz, sie schien ziemlich gekränkt zu sein, dass ich für sie nur einen warnenden Blick übrig gehabt hatte. Am liebsten hätte ich ihr alles erklärt, hätte mich entschuldigt und gehofft, dass sie mir verzeihen würde. Was hätte ich getan, wenn sie plötzlich verschwunden wäre? Für mich wäre damals eine Welt zusammen gebrochen. Die Vorstellung, dass es Marmorschwinge genauso gegangen haben mochte, geisterte in meinem Kopf herum und zerfetzte mich wie ein wütender Fuchs. Ich senkte den Kopf und öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch ich schloss ihn schnell wieder, aus Angst, jemand hätte mich hören können. Was ja im Grunde genommen auch meine Absicht gewesen war.
Ich schüttelte leicht den Kopf und verbannte alle Gedanken über Marmorschwinge aus meinem Kopf, bevor ich meinen Kopf wieder hob und hoffte, dass mein Blick nun nichts mehr davon zeigen ließ. Zwar schrie ich in Gedanken dagegen an, doch ich musste meine Gefühle verbergen, wenn ich wollte, dass die anderen Heiler nichts merken. Doch das schienen sie auch nicht. Trotzdem hielt ich fast die ganze Zeit die Luft an, was bestimmt komisch aussehen musste. Egal. Vielleicht sah man das in der Dunkelheit nicht.
Marmorschwinges leisen Worte, die uns willkommen heißen sollten, nahm ich kaum wahr. Auch Blitzpfote nicht, der sich schüchtern an mich drückte. Erst als die anderen Heiler ihre leisen Glückwünsche und Begrüßungen murmelten, erwachte ich ein wenig aus der Starre und ich taute schließlich ganz auf, als sich Marmorschwinge endlich von mir abwandte und ihre Schülerin, die anscheinend Krallenpfote hieß, bat, vorzutreten. Ohne groß zu zögern ernannte sie diese zur vollen Heilerin und gab ihr den Namen Krallenmond. Kurz wanderte mein Blick zu der braunen Kätzin, die ziemlich stolz darüber schien, es geschafft zu haben. Ein schwaches Lächeln schlich sich auf mein Gesicht, und hätte ich sie besser gekannt, hätte ich ihr mit Sicherheit gratuliert. Doch so wie es nun mal war, kannte ich gerade nur mal ihren Namen. Deshalb wartete ich gespannt darauf, wie die anderen Heiler ihr gratulieren würden und versuchte zu vergessen, dass Marmorschwinge auch noch da war.
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Vions
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Do 16 Apr - 20:13




Blitzpfote fühlte sich beobachtet, auch wenn ihm nicht die Aufmerksamkeit galt, sondern einer grauen Kätzin mit blaugrünlichen Augen. Doch der kleine Kater konnte sich nicht richtig auf die Ernennung konzentrieren, da er sich ziemlich bedrückt fühlte, was er durch das nervöse Zucken seines Schweifes deutlich machte. Flüsternde Worte wehten ihm um die Ohren, er solle kommen. Aber wohin? Verängstigt machte sich der Orangene klein und schaute sich um, doch außer dem kalten, stärker werdenden Regens konnte er nichts vernehmen. Das fallende Wasser schlug ihm mit einer Böe ins Gesicht und er musste die Augen erschrocken zusammenkneifen. So ein Unwetter hatte er noch nie erlebt... was wenn es zu gewittern anfing? Er schüttelte den Kopf und schaute wieder zu den Heilern des SchattenClans - wie er vermutete. Sie kamen ihm gar nicht so feindselig vor, wie in den ganzen Geschichten, die er gehört hatte. Mit zuckenden Schnurrhaaren, um den Regen abzuschütteln, welcher eh nach weniger als zwei Herzschlägen wieder an diesen hingen, schaute der WindClaner mit seinen leuchtenden, blassen, grünen Augen auf Krallenmond.
"Gratulation, Krallenmond, ich denke, du hast es dir wirklich verdient!", meinte der kleine Kater, als er einen Schritt auf die besagte Kätzin zutrat. Er hätte ihr auch mit einem Nasenstupser herzlicher gratuliert, aber er ließ es sein, da sie aus einem anderen Clan kam. Aber sie kam ihm doch ziemlich sympathisch aus, so auf den ersten Blick. Vielleicht könnte er mit der Grauen später mal einige Worte austauschen. Als sich Blitzpfote wieder zu Nebelhauch gesellte, schaute er auf den plätschernden See und erneut schienen Stimmen ihn zu rufen. Der junge Heilerschüler musste sich beherrschen, nicht einfach zu der Wasserquelle zu gehen und vielleicht seine Träume mit dem SternenClan zu teilen.
"Aber was, wenn der SternenClan mich nicht als zukünftigen Heiler akzeptieren wird?", miaute er seine Gedanken aus, welche durch seine recht hohe Stimme und dem Regen wahrscheinlich abgefangen wurden, damit die anderen Katzen ihn nicht hörten, aber vielleicht hat gerade auch jemand die Ohren zu ihm gewandt gehabt. Unsicher schaute der Orangene zu seiner Mentorin hinauf.
"Denkst du der SternenClan wird mich... und dich annehmen?", fragte er sie leise. Die Sorgen, dass Nebelhauch nicht vom SternenClan aufgenommen werden würde, ließ sein Nackenfell sträuben und er schaute bedrückt drein. Und was ist mit Falkenjäger? Wenn ich wieder ins Lager komme, als nicht akzeptierter Heilerschüler, was wird er dann nur von mir denken? Wird er mich als unfähig behaupten? Er hat sich so verändert...

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Ayaka
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Fr 17 Apr - 16:05

Feuerschweif

Meinem Glückwunsch Krallenmond. miaute die Heilerin und nickte ihr zu. Ihr war der Blick nicht entgangen den Nebelhauch und Mamorshwinge getauscht haben. Kennen sich die beiden? dachte sie sich und musterte die WindClan-Heilerin genaustens. Das hübsche Gesicht und die blauen Augen sagten ihr nichts. Vielleicht habe ich mir da auch nur eingebildet. dachte sie sich und schüttelte den Kopf.
Ein Blick hinauf zum Himmel verriert ihr, dass sie spät dran waren. Auch wenn sie nicht die jüngste Heilerin im Bunde war, wollte sie nicht gerne den ersten Schritt machen. Ihr Blick viel auf Mamorschwinge, die die Älteste der Heilerinnen war, soweit sie wusste. Ihr war zwar Nebelhauchs Alter nicht bekannt, schätzte sie jedoch nicht als viel älter ein, als sie es war.
Was der SternenClan wohl zu mir sagen wird. fragte sie sich im Stillen und starrte hinab zu dem See der zu den Pfoten aller Katzen ruhig vor sich hin plätscherte. Leichte Wellen säumten das Ufer, welches aus Kies bestand und ein Pfad von den Pfotenspuren vieler Katzen bestückt, führte hinah b zu dem schönen See, welchen die Katzen den "Mondsee" nannten. Sie war bereits einige Male hier gewesen und doch beeindruckte der wunderschöne Anblick sie. Sie hielt einen Moment Inne und sah hinab auf das Wasser, in dem sich die Umrisse der acht Heilerkatzen spiegelten.
Ihre Aufregung war da geblieben und doch fühlte sie sich wohl. Der Anblick des Mondsees hatte eine beruhigende Wirkung auf sie. Erwartungsvoll blickte sie zu den anderen Heilern, in der Hoffnung das jemand vortreten würde und sie hinab zu dem glänzenden Gewässer führen würde.

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InZane
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Sa 18 Apr - 20:23

Marmorschwinge

Die Heilerin beobachtete, wie wenige Katzen sich tatsächlich für Krallenmond freuten. Doch nicht jede Gratulierte ihr. Nebelhauch blieb ruhig, wahrscheinlich um ihre Tarnung zu wahren. Eine unwissende Katze, zumindest, was die Bräuche betraf. Rostsplitter und Eulenpfote hatten gerade ganz andere Sachen im Kopf, was Marmorschwinge enttäuschte. Aber irgendwie konnte sie Rostsplitter noch immer nicht wirklich leiden. Dennoch bemühte sie sich auf ein Freudiges Grinsen. Immerhin kannte sie sie nicht wirklich, sie war noch Jung und wenn marmorschwinge im gleichen Clan leben würde, würde sie sie vielleicht besser kennen und verstehen. Seufzend lächelte sie ihrer Schülerin zu, ehe sie ihr zu nickete und sich zum Mondsee drehte. „Es wird Zeit!“ miaute sie nach einer lange Phase des Schweigens. Kaum ein heiler hatte bisher den Anstand gehabt, die Versammlung am See offiziell zu beginnen, also blieb es an hier hängen... erneut. Seufzend und mit einem Schwanzzucken trabte sie auf den See zu. Die Oberfläche spiegelte kaum das schwache Licht des Mondes durch die Wolken, da sie sehr aufgewühlt war. In der Tat war der Regen immer stärker geworden, von einer glatten Wasseroberfläche war nicht mehr zu sprechen. Sie drehte sich kurz zu Nebelhauch um, schenkte ihr einen vielsagenden Blick und legte sich dann ans Ufer. Vorsichtig streckte sie eine Pfote ins Wasser, durch den Regen, der ihr Fell schon vollkommen durchnässt hatte, und durch den Wind, der sie vor Kälte erschaudern ließ, merkte sie kaum den Temperaturunterschied zwischen Wasser und Außenluft. Wenn, dann fühlte sich das Wasser fast noch wärmer an, als die Luft. Doch da war noch etwas anderes. Sie merkte, wie etwas an ihrem Verstand zerrte und es war nicht die Müdigkeit, auch wenn diese immer mehr von ihr Besitz ergriff. Schließlich legte sie ihren Kopf auf ihr Bein, welches nicht mit dem Wasser in Verbindung stand. Sie wollte ja schließlich nicht ertrinken, wenn der Mondsee mehr Wasser führte, bei dem Regen nicht auszuschließen. Sie schloss ihre Augen und noch ehe sie sich versehen konnte, war sie in einem anderen reich... einem Reich, welches ihr sehr bekannt vorkam.

Sie öffnete die Augen und ein lieblicher, ihr bekannter Geruch wehte ihr um die Nase. Um sie herum war alles in einen sanften Nebel getaucht, der viel schöner und überhaupt nicht gruselig wirkte, wie der Nebel im Territorium des SchattenClan. Der Duft gehörte eindeutig zu Salbeiblatt, den würde sie überall wiedererkennen, selbst nach diesem Schock nach Hauchlieds Wiederkehr... wenn man es so nennen wollte. Denn in den SchattenClan würde sie wohl nie wieder zurückkehren, selbst wenn sie wollte. Froststern hätte wahrscheinlich einiges dagegen. Noch immer war der Heilerin schleierhaft, wie sie Heilerin werden konnte. Wolkenstern würde ja nicht einfach so einen unerfahrenen Streuner zum heiler machen. Wenn dem so wäre, würde Marmorschwinge die Kätzin als vollkommen geistesgestört halten. Nun aber erweckte etwas anderes die Aufmerksamkeit der Heilerin, sodass ihre gesunken in dem sanften Nebel verschwanden und zurück gehalten wurden. Leicht duckte sich die Kätzin, denn wenn dieser Traum so werden würde, wie der letzte, dürften sie gleich zwei Angst einflößende, rote Augen empfangen. Doch es kam nichts, Stattdessen war es nur ein Geschrei von Katzen, welches aber so weit von ihr entfernt sein musste, da es sich kaum mehr anhörte wie ein Flüstern, so leise war es. Doch selbst das reichte, um Marmorschwinge einen Schauder über den Rücken laufen zu lassen. Wer waren diese Katzen? Es hörte sich so schrecklich an, als würde irgendetwas all diese Katzen... abschlachten. War das das Schicksal ihres Clans? Weil sie die Letzte Prophezeiung nicht enträtselt hatte? Sie legte vor Angst die Ohren an und begann zu fauchen, u sich selbst zu schützen, vor was auch immer. Doch dann verschwanden die ganzen Schreie urplötzlich und der Nebel lichtete sich wieder. Die Kätzin erhob sich langsam und vorsichtig, als er warte sie noch eine grauenvolle Vorahnung. Dem war jedoch nicht so. Stattdessen tauchte hinter dem Nebel die Gestalt von Salbeiblatt auf. Sofort entspannte sich die Kätzin wieder, bevor sie auf ihre alte Mentorin zu trabte. „Ich freue mich dich zu sehen, Salbeiblatt!“ miaute sie leise, bevor sie sich an das leuchtende Fell ihrer Mentorin schmiegte. Die SternenClan-Katze entfernte sich leicht von ihr und schenkte ihr ein Lächeln. „Ich freue mich auch, doch zu sehen, Marmorschwinge. Wie ich sehe hast du eine alte bekannte getroffen?“ miaute sie leicht belustigend, als würde sie es lustig finden, wie Marmorschwinge auf Nebelhauch reagiert hatte. Das machte die Heilerin stutzig und auch etwas wütend. „Ihr wusstet dass sie am leben ist? Warum habt ihr nicht wenigstens mir gesagt, dass sie nicht tot und bei euch ist? Und überhaupt, warum ist sie im WindClan? Wa-“ Eigentlich wollte sie Salbeiblatt noch mehr an den Kopf werfen, so viele Fragen überfluteten ihren Geist. Doch die wurde durch den Schweif der ehemaligen Heilerin am Weiterreden gehindert, was Marmorschwinge nicht weniger wütend machte. „Es musste alles so kommen. Es tut mir leid Marmorschwinge, doch alles musste seinen Lauf nehmen. Nebelhauch hat sich würdig erwiesen, als Heilerkatze unter euch zu wandern, respektiere unsere Entscheidung. Auch wenn ich weiß das es schwer ist!“ miaute sie sanft, bevor sie sich erneut entfernte und sich auf einen Baumstumpf ganz in der Nähe setzte. „Doch Nebelhauch soll nicht unser Thema sein, komm!“ miaute sie und zeigte mit dem Schweif auf die Stelle unter dem Baumstumpf. Seufzend und noch immer etwas verärgert trabte sie zu Salbeiblatt und setzte sich vor sie. Nun überkam sie der Scham. „Es tut mir leid, Salbeiblatt. Auch tut es mir leid, dass ich deine letzte Botschaft nicht entziffern konnte!“ Bedrückt sah sie zu Boden. Salbeiblatt jedoch lächelte nur. „Die Zeit wird kommen und durch wirst verstehen. Ich habe eine weitere Botschaft, vielleicht hilft sie dir ja weiter!“ miaute sie, ehe sie aufstand und kurz hinauf sah. Auch dieser Himmel war mit Sternen bedeckt, doch hier hatte Marmorschwinge vielmehr das Gefühl, dass es Augen waren, die sie beobachteten. Ihre ehemalige Mentorin sah wieder zu ihr hinab. „Die Zeit wird kommen. Blut wird den Wald bedecken, denn der Sechse ist da und es wird Krieg geben... Das wahre Gesicht wird ans Licht kommen und es wird sich entscheiden, ob sein Herz rein und stark ist.“ Salbeiblatt hatte die ganze Zeit zum Himmel gesehen, als hätte sie mit wem anders gesprochen. Erst, als sie geendet hatte, sah sie zu Marmorschwinge. Ihr Blick zeigte Marmorschwinge, wie stolz sie wahr. „Du wirst es schaffen Marmorschwinge. Wir alle vertrauen auf dir und deiner Treue zu deinem Clan. Doch gib acht auf Nebelhauch.“ Als wolle sie sie vor etwas warnen, durchbohrte ihr Blick den der Heilerin. Was war damit gemeint? Was war generell mit der ganzen Prophezeiung gemeint? Wirklich weiterhelfen tat es ihr nicht. Dennoch nickte sie Salbeiblatt langsam zu und ehe sie blinzelte, merkte sie schon, wie die Welt um sie herum verschwand. „Führe sie durch Licht und Finsternis, führe sie weise, aber pass auf! Jeder Pfad kann dazu führen, dass selbst du dich verläufst!“ hörte sie noch leise, ehe alles schwarz wurde und der liebliche Duft ihrer ehemaligen Mentorin komplett verschwand.

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Überlegt es euch zwei Mal, bevor ihr mich etwas fragt!:
 

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BeitragThema: Re: Der Mondsee   So 19 Apr - 21:07

Krallenmond

Der Blick der Kätzin schweifte über die anderen Heiler hinweg. Sie schienen es alle nicht so eilig zu haben, sie zu gratulieren oder ähnliches, was Krallenmond ein wenig verärgerte. Ein bisschen netter könnten sie schon drein schauen.
Skorpiongift grinste sie also an, was die Graue fast die Krallen ausfahren lassen lies. Warum grinste er die ganze Zeit so? Am liebsten würde sie ihm ins Gesicht schlagen, wirklich wahr. Auch Rostsplitter hatte einen freundlichen Glanz in ihren leeren Augen. Krallenmond mochte die Heilerin des DonnerClans aber trotzdem nicht wirklich. Eulenpfote neben ihr rührte sich nicht. Sie erschrak fast, als auf einmal Blitzpfote sprach und ihr herzlich gratulierte. Er meinte, sie habe es sich wirklich verdient. Natürlich habe ich mir das verdient!, dachte Krallenmond sich und konnte es sich gerade noch verkneifen, es laut auszusprechen. >>Danke.<<
Sonst hätte sie es immer gesagt, aber es lag eine gewisse Stimmung in der Luft. Besonders zwischen Nebelhauch und Marmorschwinge. Nun äußerte auch Feuerschweif ihren Glückwunsch. Sie lächelte schwach und nickte in ihre Richtung. Die FlussClan-Heilerin schaute also zum Mondsee hinab, aber sagen, tat sie nichts. Erst jetzt bemerkte die Graue, dass Regen auf den Boden trommelte. War sie so von ihrer Zeremonie abgelenkt gewesen, dass sie das nicht gemerkt hatte? Egal.
Stille trat ein, bis ihre Mentorin sie brach. Marmorschwinge tappte los zum Mondsee, Krallenmond folgte ihr sofort, fast wäre sie auf dem glitschigen Stein ausgerutscht. Ihr Pelz fing an zu kribbeln. Was würde der SternenClan ihr mitteilen?
Die Kätzin tat es ihrer Mentorin nach und tauchte eine Pfote ins Wasser, dann machte sie es sich bequem und schloss die Augen. Die Dunkelheit überrollte sie sofort und nahm sie mit ins Reich des SternenClans.

Sie öffnete ihre Augen, doch zunächst war es dunkel. Krallenmond blinzelte mehrmals. War sie etwa blind? Sie lief ein paar Schritte gerade aus, es war ihr nichts im Weg, also lief sie weiter. Langsam wurde sie nervös. Warum war es so dunkel? Akzeptierte sie der SternenClan etwa nicht als vollwertige Heilerin? Was war los? Ihre Ohren zuckten in alle Richtungen, ihr Schweif schlug aufgebracht hin und her. Nun schaute sie sich auch um, obwohl sie doch sowieso nichts sehen konnte. Sie wollte gerade einfach einmal Hallo rufen, als auf einmal alles hell wurde. Sie kniff die Augen und schaute sich um. Viele Katzen saßen dort direkt vor ihr und sie sahen alle relativ glücklich aus. Eine Kätzin löste sich aus der Menge und tappte auf Krallenmond zu. Sie setzte sich vor die Graue und sie tat es ihr nach. "Mein Name ist Laubstern. Ich war die Anführerin des SchattenClans vor Froststerns Zeit.", miaute die Kätzin und lächelte leicht. Der Name passte zu ihr. Ihr dunkler Pelz war geziert mit helleren Punkten, die fast fallendem Laub glichen. >>Hallo Laubstern.<<, erwähnte Krallenmond. Etwas besseres fiel ihr nicht ein.
"Der SternenClan ist glücklich, dass du nun eine vollwertige Heilerin bist. Marmorschwinge hat dich sehr gut ausgebildet, Krallenmond."
Es war noch ungewohnt, am Ende ihres Namens eine andere Silbe zu hören, aber es hörte sich wirklich gut an. Ihre Mentorin hatte sich wirklich einen schönen Namen einfallen lassen. Langsam hatte sie sich an die Helligkeit gewöhnt und sie konnte nun auch hören, wie die anderen Katzen, die Abseits saßen, ihren Namen leise flüsterten.
Doch dann wurde es dunkel. Die Graue zuckte zusammen. Es war nur noch ein Lichtkegel über Laubstern und Krallenmond. Die Graue schaute sich um. >>Was ist los Laubstern, warum wird es auf einmal dunkel?<<, fragte sie nun und starrte die ehemalige Anführerin an. Laubstern schaute Krallenmond kühl an. Die Dunkelheit verbreitete sich weiter, kroch nun die SchattenClan Anführerin hinauf. >>Sag mir was hier passiert!<<, fauchte die Heilerin nun, doch Laubstern rührte sich nicht, dann war wieder alles dunkel.
Krallenmond wirbelte herum. Was ging hier vor sich?!
Langsam drangen Stimmen an ihr Ohr, leise und vermischt, doch langsam wurden die Stimme lauter und sie sprachen langsam im Chor. "Nun sind es fünf."
Sie wiederholten es immer und immer wieder. >>Was fünf? Was? Antwortet mir doch!<<, schrie die Heilerin und versuchte irgendetwas zu erkennen, aber es war einfach nur öde Dunkelheit um ihr. Ein Jaulen zeriss die Stille, Krallenmond roch Blut und dann das Geschrei von vielen Katzen. Dann war alles still und ein dämmerndes Licht setzte ein. "Krieg.", hieß es nun, kurz und angebunden. "Er wird kommen und die Dunkelheit wird euch Nahe kommen, aber wir haben Vertrauen, dass das fließen des Blutes nachlassen wird."
Dann war es vorbei.

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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Di 21 Apr - 17:13


Als ich merkte, dass niemand außer Feuerschweif so gütig war Krallenmond zu gratulieren, wurde ich ein wenig sauer. Ziemlich Respektlos. dachte ich mir und schüttelte unmerklich den Kopf. Nun ging ich selbst wieder zu ihr herüber und meinte etwas trocken: Herzlichen Glückwunsch, Krallenmond. Ein sehr schöner Name übrigens.
Ich schließe mit einem lächeln und blicke mich dann um. Einige der Heiler sehen die Zeit gekommen, um die Prophezeiung entgegen zu nehmen. Nacheinander begeben sie sich zum See und fallen in einen tiefen Schlaf, der Gewissheit bringen soll. Auch ich denke das die Zeit reif ist und begebe mich zum See. Mit gemischten Gefühlen blicke ich auf das glitzernde Nass. Was wird mich erwarten? Wird es eine gute oder schlechte Prophezeiung? frage ich mich die ganze Zeit. Doch so gut es geht verdränge ich nun diese Fragen. Langsam und behutsam tauche ich meinen kompletten Kopf in den See. Als ich wieder auftauche, merke ich sofort ein kribbeln, welches sich in mir breit macht. Voller Aufregung suche ich mir einen geeigneten Platz im weichen Graß. Mit gemischten Gefühlen schließe ich meine Augen und schon nach kurzer Zeit überrollt mich die Dunkelheit.

Ich reiße meine Augen ruckartig weit auf. Wo war ich? Es war eine sternenklare Nacht, doch der Boden war kalt und feucht. Als ich mich aufrappele ist mein gesamtes Fell feucht und meine Pfoten sinken in den weichen Boden ein. Aufgeregt sehe ich mich um. Wo war die Prophezeiung des SternenClans? Oder war der SternenClan etwa so geschwächt, dass er nicht mehr erscheinen konnte? Fragen über Fragen kreisten in meinem Kopf herum und ich würde ihn am liebsten ausstellen.
In diesem Moment kommen drei weiße, schemenhafte Gestalten auf mich zu. Mit einer Leichtigkeit schweben sie über den Boden und bei jedem Meter mehr Gestallt an. Schon von weitem konnte ich erkennen, wer es war. Meine Eltern. Ein Gefühl von Glück durchströmte mich und ich wäre ihnen gerne entgegengekommen, doch ich beherrschte mich. Nur eine Schwanzlänge von mir entfernt, kamen sie zum stehen und sahen mir für kurze Zeit tief in die Augen.   Skorpiongift, wir sind so stolz auf dich. Es ist so schön zu sehen wie du als Heiler förmlich aufblühst! begann meine Mutter zu sprechen und mein Vater sah mich liebevoll an. Es ist auch so schön euch zu sehen. Ich habe euch schrecklich vermisst. sage ich mit ein wenig trauer in der Stimme. Doch bevor meine Eltern etwas erwidern können, richtet sich ihr Blick starr gerade aus und ihre Augen werden leer. Die Wiese löst sich auf und meine Pfoten stehen nicht mehr auf weichem Gras, sondern auf Blutbefleckten Fell toter Katzen. Erschrocken sehe ich abwechselnd zu meinen Eltern und zu den toten Katzen.. Was ist hier los? Bitte, sagt mir was hier los ist! frage ich aufgebracht und Angst spiegelt sich in meinen Augen wieder. Ich sehe meine Eltern an, die nicht mit der Wimper zucken und keine Anstalten machen mir die Angst zu nehmen. Erst nachdem mich meine Furcht fast umbringt, beginnt eine monotome und kalte Stimme zu sprechen, die mir das Mark in den Knochen gefrieren lässt. Diese eisige Stimme kommt aus dem Maul meiner Eltern. 5 waren es, 4 sind es, 5 werden es sein, doch nur 4 sind rein. Ob Freund oder Feind, sein Gesicht kommt ans Licht, ob du willst oder nicht. 2 werden es sein, die den Krieg nicht verhindern sondern entflammen und nichts wird so sein wie es war. Der Unheimliche Stille legte sich über die Lichtung. Ein letztes Mal erklang die Stimme und unterstrich ihre Aussage: Nichts!
Dann sackte ich zitternd zusammen.

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Ava von Cottonwhisper. Dankö ^^
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Di 28 Apr - 20:29

Eulenpfote

Das sonst so stille Wasser war ein unruhiger Spiegel in dem sich die Nacht ohne Sterne und Mond gesplittert reflektierte. Mit gesenktem Haupt und vom Regen schweren Pelz näherte ich mich dieser vom Regen gespränkelten Oberfläche. Ich hoffe wir begegnen uns. Dieser Gedanke galt meiner Familie. Meine Nase berührte das Wasser des Sees. Im ersten Moment musste ich dem drang zurückzuschrecken wieder stehen, da das eiskalte Wasser in meine Schnauze stach. Einen halben Herzschlag später überkam mich die Müdigkeit. Mit schweren Pfoten legte ich mich ans Ufer des Mondsees. Meinen Kopf bettete ich auf meine Pfoten. Die warme schwärze des Schlaf umhüllte mich und verschluckte meinen Geist schließlich vollkommen.

Blinzelt kam ich zwischen Laub tragenden Bäumen zu mir. Es war warm. Eine sanfte Brise kam zu mir hinüber und trug einen vertrauten Duft mit sich.. Bärentatze! Rief ich freudig aus. Der vertraute braune Pelz kam zwischen den Laubbäumen zum Vorschein. Ich rannte mit flinken Pfoten auf meinen großen Bruder zu. Sehnsüchtig vergrub ich meine Schnauze in eine seiner breiten Schultern. Hallo kleine Schwester. Kam es sanft von ihm. Wie geht es allen? Fragte ich Bärentatze. Es geht allen gut. Auch Nebelreif ist bei uns gut angekommen. Ich ließ ein erleichtertes Seufzen von mir hören. Das ist schön. Grüß sie alle von mir. Sagte ich herzlich. Mein Bruder nickt. Gibt es etwas was ich wissen muss?  Fragte ich Bärentatze. Mein Bruder sah mich warm an, doch ein Funken von Erst war in seinen Augen die etwas heller waren als meine eigenen. Es steht die Blattleeren bevor. Diene deinem Clan gut und verliere selbst in der finstersten und kältesten Nacht nicht die Hoffnung. Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist kann es auch nicht das Ende sein. Mit diesen Worten begann er sich aufzulösen.  Du weißt wir sind hier. Immer direkt neben dir. Als das letzte Wort verklungen war fiel ich zurück in die Schwärze des Schlafes.
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Mi 29 Apr - 21:52

Nebelhauch

Marmorschwinges Worte rissen mich aus meinen Gedanken. Fast erschrocken wandte ich meinen Blick ihr zu und beobachtete sie dabei, wie sie auf den Mondsee zutrat und sich davor hinlegte. Aus dem anfänglichen Regen war nun mehr ein ganzes Gewitter geworden und ich fürchtete schon, uns würde ein Blitz treffen. Aber auch so war es unangenehm genug, schließlich schüttete es, als wolle es nie enden, und mein Pelz war schon weit mehr als nur nass. Wasser rann mir in die Ohren und in die Nase, meine Pfoten spürte ich ohnehin nicht mehr und mein Fell hing an mir wie ein nasser Sack. Die feuchte Kälte war mir die Beine hinauf bis in die Knochen gekrochen und bereitete mir Kopfschmerzen. Ich wollte mich schon schütteln, um einen klaren Kopf zu bekommen und vielleicht ein wenig Wasser los zu werden, aber das hätte es wahrscheinlich nur noch schlimmer gemacht, also ließ ich es bleiben und beobachtete stattdessen die Heiler dabei, wie sie sich einer nach dem anderen an den Mondsee legte.
Den Blick, den Marmorschwinge mir zugeworfen hatte, bevor sie sich dem Mondsee zugewandt hatte, konnte ich immer noch nicht deuten. Als schließlich alle Heiler am Mondsee lagen, abgesehen von Blitzpfote und mir, gab ich mir einen Ruck und sah zu meinem Schüler hinunter.
"Du brauchst keine Angst haben. Wir legen und nur an den Mondsee, tunken unsere Nasen in das Wasser und dann schlafen wir ein. Dann kannst du den SternenClan besuchen.", sagte ich sanft und hoffte, dass der Regen und der Donner meine Worte nicht übertönten.
Dann ging ich langsam auf den Mondsee zu, suchte mir einen freien Platz und legte mich auf den eiskalten, nassen Stein, auf dem ich beinahe ausgerutscht und ins Wasser gefallen wäre. Aber nur fast. Ich konnte mich noch halten und auch wenn ich mir dabei wahrscheinlich ein Bein verrenkte, schaffte ich es, mich hinzulegen, ohne noch einmal Gefahr zu laufen, in den See zu fallen.
Bevor ich meine Nase ins Wasser tauchte, betrachtete ich die Oberfläche, die so als solche dank des strömenden Regens nicht mehr zu erkennen war. Was würde ich träumen? Würde ich meine Mutter wieder sehen? Oder würde mir der SternenClan die Ehre erweisen und eine Prophezeiung senden? Ich hatte absolut keinen Schimmer, was mich erwarten würde, aber da war eine böse Vorahnung, dass es mir absolut nicht gefallen würde. Und das würde es definitiv nicht..
Ich schüttelte den Kopf und tauchte meinen Kopf in den Mondsee. Binnen Sekunden fühlte sich mein Kopf an wie ein großer, schwerer, nasser Eisblock und ich zog ihn augenblicklich heraus und ließ ihn auf meine Pfoten sinken. Nach wenigen Herzschlägen fielen mir die Augen zu und Schwärze machte sich breit.

Als ich meine Augen das nächste Mal aufmachte, fand ich mich wieder in dem Wald wieder, in dem mich letztes Mal meine Mutter empfangen hatte. Ich sah mich um. Wieder war ich auf einer Lichtung, doch diese hier war weitläufiger und glich eher einer Wiese. Die Gräser wippten leicht in einer sanften Sommerbrise und die Sonne schien warm auf meinen Pelz. Das alles wurde von einem blauen, wolkenlosen Himmel umrahmt, der nicht die kleinste Spur von schlechtem Wetter zeigte. Die Kälte und das unangenehme Gefühl von Wasser in den Ohren waren fast vergessen, denn die Sonnenstrahlen wärmten mich schnell auf und mir wurde wohlig warm. Fast wie im Sommer. Nur dass ich hier im SternenClan war, und es am Mondsee und wahrscheinlich auch überall anders schrecklich gewitterte.
„Hallo, ... Nebelhauch.“
Eine Stimme riss mich aus den Gedanken und ich richtete meinen Kopf in die Richtung aus der sie gekommen war. In einiger Entfernung stand eine dunkle Gestalt, ein Kater mit tiefschwarzem Fell und ein paar weißen Mustern, die in der Sonne aufleuchteten. Seine Stimme hatte sanft und glücklich geklungen, und dennoch bedrückt.
Ich brauchte eine Weile, um die Stimme zuzuordnen. Derweil kam die Gestalt näher, doch setzte nur mit bedacht eine Pfote vor die andere, als würde er fürchten, ich würde wieder wegrennen. Meine Augen weiteten sich, als er näher kam. Langsam setzten sich die Puzzlestücke meiner Gedanken zu einem zusammen. Meine Augen weiteten sich und für einen Moment blieb mein Mund offen stehen.
„Orion.“, sprach ich meine Gedanken laut aus.
Orion. Mein Gefährte. Der Kater, in den ich verliebt war.
Stand vor mir.
Im SternenClan.
Ich wollte etwas sagen und öffnete den Mund, doch kein Wort kam heraus. Ich schloss ihn wieder.
Am liebsten hätte ich etwas gesagt, etwas getan.. irgendetwas. Aber ich war zur Salzsäule geworden und konnte mich nicht regen, ihn nur anstarren und warten, dass er etwas tat oder sagte.
Doch er sagte nichts. Sah mich einfach nur an. Der Blick, den er mir zuwarf, war jedoch neu. Noch nie hatte ich ihn so emotional gesehen. Es war zwar schwer zu unterscheiden, was in seinen Augen nun Freude und was Trauer war, doch beides stach heraus und war nicht zu übersehen.
Dieser Blick galt mir. Nur mir.
Ein schwaches Lächeln schlich sich auf sein Gesicht und er hoffte wohl, ich würde zurücklächeln. Doch ich sah ihn nur weiterhin an. Ich wagte es nicht, irgendetwas zutun, aus Angst, es wäre falsch. Aber irgendwie war es auch falsch nichts zu tun, denn nun war Orions Blick nur noch von Trauer gezeichnet.
Noch immer brachte ich kein Wort heraus. Hatte er es bemerkt? Würde er etwas sagen?
Wolle er mir erklären, warum er im SternenClan war? Er hatte mir erzählt, er wäre immer ein Streuner gewesen.
Dann war er gestorben.
Ich hatte gedacht, ich würde ihn nie wieder sehen..
Nun war er hier.
Mit ziemlicher Mühe schaffte ich es, meinen Blick erwartungsvoll aussehen zu lassen, auch wenn ich am liebsten in Tränen ausgebrochen wäre. Einerseits, weil ich ihn so vermisst hatte, andererseits, weil es mich kränkte, dass er mir nie etwas davon erzählt hatte, dass er eine Clankatze gewesen war. Was er ja offensichtlich war. Denn er war hier. Im SternenClan.
Dann begann er einfach zu sprechen. Einfach so. Ich hob meinen Blick und hörte ihm zu.
„Ich war einmal, vor langer Zeit, der Heilerschüler des WindClans.“, sagte er, und ich löste mich endlich aus der Starre. Gerade hatte ich meinen Mund geöffnet, um etwas zu sagen, da sprach er weiter.
„Doch ich fühlte mich im Clan nicht wohl und wollte kein Heilerschüler mehr sein. Da verließ ich den Clan. Für sie alle war ich längst tot, als ich dich getroffen habe. Keiner erinnert sich mehr an mich.“
Nun war ich wirklich sprachlos. Er war der Heilerschüler im WindClan gewesen und hatte den Clan verlassen? Ausgerechnet der WindClan musste es sein. War das.. ein schlechter Witz? Ich konnte ihm kaum glauben. Doch Orion hatte mich noch nie angelogen.
Abgesehen von der Sache mit dem Clan.
Ich senkte den Kopf und betrachtete eingehend meine Pfoten, die vom weichen Gras umrandet wurden. Der ganze Dreck und Schlamm, der am Mondsee noch an ihnen geklebt hatte, war verschwunden. Natürlich. Ich war hier im SternenClan. Wir waren im SternenClan.
„Warum hast du es mir nie gesagt?“, flüsterte ich, den Blick immer noch auf die Pfoten gerichtet.
Er antwortete nicht sofort. Er nahm sich Zeit, überlegte lange, wie er es in Worte fassen konnte.
Was er am Ende sagte, war das Warten nicht wert gewesen.
„Ich konnte nicht.“
Nun betrachtete er ebenfalls seine Pfoten, sodass ich nicht sehen konnte, was sein Blick verriet. Doch als ich meinen schließlich wieder hob und er aus dem Augenwinkel mein tränenüberströmtes Gesicht und das schwache Lächeln sah, hob er seinen Blick ebenfalls und ich sah, wie eine kleine Träne an seiner Wange hing. Mein Lächeln vertiefte sich ein wenig und Orion lächelte nun auch wieder. Zögernd trat er einen Schritt auf mich zu.
„Verzeihst du mir?“
„Ja.“
Eine Weile standen wir beide so da, sahen uns lächelnd an und versuchten, nicht zu weinen. Ich wollte ihn zurück! Ich wollte nicht die Heilerin des WindClans sein! Ich wollte Froststern, und Eismond, und Dachsklaue nie wieder sehen!
Ich wollte einfach mal sorglos sein. Ohne Angst davor zu haben, dass jemand entdeckte, dass ich nicht einfach nur eine Streunerin war, oder dass Froststern nach meinem Leben trachtete, oder dass irgendetwas anderes mich umbrachte. Wann hatte ich zuletzt keine Angst vor irgendetwas haben müssen? Eigentlich nie. Nicht mal als Junges. Das wurde ja immer besser.
Orion räusperte sich leise und riss mich damit aus meinen Gedanken. Er wusste ja nicht, wie dankbar ich ihm dafür war..
„Wir haben nicht mehr viel Zeit.“, sagte er leise und wurde plötzlich ernst. Nicht oft hatte ich ihn so gesehen, und ich erwartete fast schon, dass ich eine unheilvolle Prophezeiung zu hören bekam, denn auch unsere Umgebung schien sich auf einmal verändert zu haben. Es sah aus wie.. Blattleere. Überall lag nun eine dicke Schneeschicht und das Gras war verschwunden. Mir wurde augenblicklich kalt, doch versuchte das Zittern zu verbergen, um Orions Blick nicht noch sorgenvoller zu machen.
„Pass auf dich auf, Nebelhauch. Gefahren lauern dort, wo du sie am wenigsten erwartest.“
Dann wurde alles schwarz.
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Do 30 Apr - 15:06

Blitzpfote
A place I've never been before

Blitzpfote schaute mit zuckenden Ohren und nichts deutender Miene zum plätschernden Mondsee. Stimmen in seinem Kopf machten sich breit, Fragen, aber auch Aufforderungen, die ihn in die Richtung des unbekannten führen wollten. Den Kopf schüttelnd, als ein lautes Grollen den Boden erschütten ließ, stellte er sich auf, um den Katzen zu folgen, welche sich bereits niederlegten, aber die Stimme von Nebelhauch hielt ihn unerwartet auf. Er sollte keine Angst haben, nur seine Nase ins Wasser tunken und schon würde er seine Träume mit dem SternenClan teilen. War das wirklich so leicht? Oder sollte man es sich nur so leicht vorstellen, damit man keine große Angst hatte, etwas falsches zu tun? Der Pelz des orangenen, kleinen Katers stellte sich zu allen Seiten auf. Jede andere Katze hatte bestimmt keine Probleme damit, außer er! Der Herilerschüler war sich ziemlich sicher etwas falsches zu tun, es zu vermasseln und nicht vom SternenClan angenommen zu werden! Angstgeruch strömte von ihm ab und er schaute seiner Mentorin mit klagendem Blick nach. War er geeignet für diese Position? Er kante sich mit Kräutern aus, aber ging das auch so schnell mit den SternenClan? Weitere Zweifel regten sich in dem Kater als er eine Pfote vor die andere setzte und sich dem Mondsee nährte. Gab es den SternenClan überhaupt? Würde es nur seine Vorstellungskraft sein, welche ihm etwas vorgaukelte? Heftig den Kopf hin und her werfend warf Blitzpfote diese Gedanken ab. Nein! Es gab den SternenClan! Und keiner nahm ihn diesen Glauben! Niemals! Ein wenig erheitert durch seinen letzten Gedanken, ließ er sich schließlich auch an dem See nieder, tauchte seine Nase in das Wasser und nahm einen Schluck. Kälte krallte sich in seinem Körper fest, wie ein Stromschlag fuhr es schließlich durch ihn hindurch, ein neues Erlebnis, welches der Kater nie in seinem Leben vergessen würde. Ein paar Schritte ging er schließlich nach hinten, nachdem sein Körper sich daran gewöhnt hatte und er legte sich auf den kalten Boden. Na ja, den Unterschied zwischen Wetter und Boden konnte er seit einiger Zeit auch schon nicht mehr unterscheiden, also war es nichts besonderes. Was er hingegen stark vernahm, war ein reißen an seinen Augenlidern, welchen ihn zu einem Schaf drangen. Ein Wunder, wenn er sich hier niederlegen würde um zu schlafen, war nötig, dass er sich am Ende keinen Schnupfen einfing. Zittern wie am Spieß konnte er zumindest schon mal, dazu war aber auch nicht viel nötig. Sein Maul zu einem Gähnen aufreißend schaute sich der Orangene noch einmal um, schloss schließlich die Augen, um an dem Ort zu gelangen welcher ihn schon als Junges fasziniert hatte.

Sein Maul zu einem lauten Kreischen aufreißend, suchte Blitzpfote mit wirbelnden Pfoten halt. Schwärze umrundete ihn und obwohl er seine Augen vor Angst so weit wie er nur konnte aufgerissen hatte, kam er sich blind vor. Fühlte Rostsplitter sich so? Oder war es für sie doch noch ein Stück anders? Blinzend, nicht ganz sicher, ob er sich nicht irrte, schaute er in die Leere, von wo ein Leuchten aufblitzte, hellblau. Aber was es war, erkannte der kleine Kater nicht. Jedenfalls noch nicht. Erst, als er sich mit der Geschwindigkeit seines Falles nährte, wurde es ihm klarer vor Augen. Blaue Lichter umspielten ihn, dämpften seinen Fall, aber auch Stimmen bohrten sich in seinen Kopf. WindClan, DonnerClan, FlussClan und SchattenClan, so heißt es, zischte eine unbekannte Stimme in sein Ohr. Mehrere Stimmen im Hintergrund wiederholten diese Worte nach und nach. Mit dem SternenClan sind wir Fünf. Diesmal verschwand jede Stimme aus dem Hintergrund, aber was gesprochen wurde, hallte in seinem Kopf nach und Panik überflutete Blitzpfote, als er Herzschläge lang erneut nur in der Dunkelheit umherirrte. Moment. Er irrte umher, er fiel nicht länger. Aber trotzdem spürte er ein sachtes Gefühl unter seinen Pfoten. Gras! Erleichtert, aber auch verängstigt zugleich, fragte sich der Heilerschüler, wann er gelandet war, aber weiter nachdenken konnte er nicht, da ihn die eine Stimme erneut zusammenzucken ließ. Fünf sind wir, Sechs werden wir sein. Licht begann in die Augen des Katers zu stechen, als sich die Finsternis ins nichts auflöste, SternenClan Katzen erkannte der Schüler, als seine Augen sich an das Licht gewöhnten, die einen erstrahlten kräftig, die anderen waren wiederum blasser. Eine Katze trat vor, cremefarbenes Fell und ein unbekannter Geruch vielem dem Kater auf. "Wer bist du? Bin ich hier im SternenClan?", fragte Blitzpfote unerwartet und schaute mit seinen blassen, grünen Augen zu dem SternenClan-Krieger hinauf. Danach schaute er erneut in die Runde und zuckte erfreut mit den Ohre, als er den vertrauten grauen Pelz und die grauen Augen sah, welche nur Rauchfell gehören konnten! Mit den Augen suchte er weiterhin die Katzenreihen ab, bis er Natterngift heraus sah, Falkenjägers Mutter! Davon musste er seinem Freund erzählen! Aber... er durfte ja nicht. Er durfte nichts von seinen Träumen erzählen... Überhaupt nichts durfte er sagen. Enttäuscht legte der Kater die Ohren an, als er wieder zu dem Kater mit den blauen Augen schaute. "Mein Name lautet Nebelreif, ich starb bei einem Angriff einer Streunerin und nun sind wir Beide hier im SternenClan. Aber für dich ist es noch zu früh, hier als SternenClan Katze aufgenommen zu werden. Aber hör bitte gut zu, was wir zu sagen haben..." Blitzpfote schaute erschrocken zu dem Kater, welcher sich als Nebelreif rausgestellt hatte. Der Cremefarbene trat zurück in die Reihe der SternenClan Katzen und Dunkelheit holte sie in die Schatten, nur um den Heilerschüler schien noch etwas Licht. Der beißende Geruch von Blut stach ihm in die Nase, aber sehen konnte er keines. Fünf werden Sechs und der Sechste wird sich behaupten müssen bleiben zu können. Doch kann es zu unnötigem Blutvergießen kommen, also gib' Acht. Grelles Licht erschien, Blutrot war es getunkt und es roch schrecklich und eine klebrige Flüssigkeit umspülte seine kleinen Pfoten, rissen ihn mit sich und er jaulte verzweifelt auf. Was war das? Wieso passierte das? Mit rasendem Herzen kniff der seine Augen fest zusammen und traute sich nicht, sie erneut aufzuschlagen.
Blitzpfote schreckte von einem lauten Krachen auf und schaute sich schnell atmend um. Was war gerade passiert und warum war sein erster Traum so schrecklich gewesen? Wurde jede Heiler-Katze so aufgenommen, oder wurde er nur zu einer ungünstigen Zeit erwählt. Im Regen sitzend fixierte der kleine Kater einen Punkt in der Ferne und regte sich kein Stück. Würde er es als Heiler-Katze aushalten, wenn ihn dieser Traum bereits so zu schaffen machte, welcher an ihm hing, als wenn immer noch das Blut an seinen Pfoten klebte?

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Nuria
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Fr 1 Mai - 19:19

//Vertretung für Ayaka

Feuerschweif

Die Heilerin des FlussClans dass erst Marmorschwinge, dann ihre Schülerin, nun Krallenmond, sich ans Wasser legten. Nach und nach folgten die anderen Katzen, auch Nebelhauch, die neu war, tat es den anderen gleich.
Zuletzt war es nur noch Feuerschweif, die sich noch nicht schlafen gelegt hatte, doch das holte die dunkelrote Kätzin schnell nach. Sie trat näher an das Wasser, in dem sich noch die Sterne spiegelten, auch wenn die Nacht schon sehr fortgeschritten war. Einen kurzen Moment lang starrte die FlussClan Kätzin ins Wasser, fasziniert von der Spiegelung, dann besann sie sich wieder darauf, dass sie nicht ewig Zeit hatte. Sie musste schlafen, um mit dem SternenClan sprechen zu können. Was er ihr heute wohl zu sagen hatte? Das würde sie nur herausfinden, wenn sie sich hinlegte, was sie nun auch tat.
Ihre Nase berührte das Wasser, die Augen waren geschlossen. Es dauerte nicht lange, dann schlummerte sie ein.

Die Dunkelheit, die über sie gekommen war, wich nach kurzer Zeit der Helligkeit und sie öffnete ihre Augen. Sah sich um und stellte fest, dass sie sich im FlussClan Lager befand, allerdings allein. Niemand war hier, auch keine SternenClan Katze. Das war nun etwas verwunderlich, denn für gewöhnlich empfing jemand der Ahnen sie, wenn sie sich am Mondsee schlafen legte.
Feuerschweif drehte sich im Kreis, entdeckte aber niemanden, egal sie lange sie suchte. Schließlich beschloss sie, sich hier im Lager umzusehen, vielleicht würde sie etwas finden. Als erstes trat sie auf den vertrautesten Bau zu, den Heilerbau. Sie trat ein und fand im ersten Moment alles so vor, wie es immer war. Die Kräuter, die Nester, alles, so wie es sollte.
Plötzlich aber wurde es dunkler und Feuerschweif drehte sich sofort um, rechnete damit, dass es dunkler werden würde, weil eine Katze durch den Eingang trat. Doch dem war nicht so, niemand war dort.
Es wurde weiterhin dunkler, als ob die Sonne untergehen würde. Doch in dieser Geschwindigkeit, in der das geschah, konnte das unmöglich sein! Die Heilerin trat an den Eingang und sah hinaus, sich fragend, was da vor sich ging.
Es war tatsächlich die Sonne, die so rasant schnell sank, als würde sie im Zeitraffer abgespielt. Mit vor Staunen offenem Mund starrte die Heilerin zum Himmel, der nun nachtschwarz war. Wie konnte das sein? Wie konnte eine Sonne so schnell sinken? Das war doch selbst für den SternenClan unmöglich!
Es wurde tiefschwarz. Es war eine abnormale Dunkelheit, die nun über sie herein brach. Feuerschweif konnte nicht einmal das sehen, was sich eine Mauslänge vor ihr befand, und nun breitete sich Angst in der Heilerin aus. Was geschah nun? Wo waren die SternenClan Katzen?!
"Flammenschweif?", rief sie nun nach ihrer ehemaligen Mentorin, die eine häufige Besucherin ihrer Träume war. Sie drehte sich um die Achse, was jedoch sinnlos war, denn es war dasselbe Bild wie zuvor: schwarz.
Plötzlich setzte ein Plätschern ein, so unerwartet, dass Feuerschweif zusammen zuckte. Es klang, als ob ein Fluss direkt neben ihr fließen würde, was unmöglich sein konnte, sie befand sich doch im FlussClan Lager!
Doch im selben Moment spürte sie etwas um ihre Pfoten spülen, was kein Wasser sein konnte, dazu war es zu dickflüssig. Mit rasendem Herzen wollte Feuerschweif weglaufen, doch ihre Beine bewegten sich nicht.
Ein Geruch drang in ihre Nase und löste in ihr Entsetzen aus. Es war Blut! Das war es, was ihre Beine umspülte, was hier so plätscherte!
"Flammenschweif!", rief sie nun lauter, doch niemand kam. Stattdessen setzte eine Stimme ein, wieder so plötzlich, dass sie zusammenzuckte. Es war nicht nur eine, nein, es hörte sich an, als ob die Stimmen dreier oder mehrerer Katzen in einer vereint worden wären, was einen unheimlichen Klang erzeugte.
"5 waren es, 4 sind es, 5 werden es sein, doch nur 4 sind rein. Ob Freund oder Feind, sein Gesicht kommt ans Licht, ob du willst oder nicht. 2 werden es sein, die den Krieg nicht verhindern, sondern entflammen und nichts wird so sein wie es war."
Was? Feuerschweif hatte keine Ahnung, was das bedeuten sollte und wollte gerade nachfragen, als plötzlich alles verschwand.



Sie öffnete ihre Augen blitzartig und schreckte hoch. Ihre erste Reaktion war, ihre Beine anzusehen, die jedoch unbefleckt waren. Was natürlich klar war, denn es war nur ein Traum gewesen. Ein beunruhigender jedoch... Noch immer spürte sie die Angst in sich, die sie empfunden hatte.
Sie setzte sich auf und sah zu den anderen, wartete darauf, dass sie aufwachen würden.
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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Fr 1 Mai - 21:04

Marmorschwinge

Durch einen lauten Knall, der genau zum Ende ihres Traums erklang, als sie schon ziemlich tief in den Schatten versunken war, ließ sie aufschrecken. Sie machte einen unbeholfenen Schritt nach vor, wobei das Wasser des Sees ihre beiden Vorderläufe benetzte. Sofort schreckte sie wieder aus dem Wasser heraus, denn es war kalt und ließ sie dadurch erneut erschrecken. Ihr Herz schlug ziemlich heftig, ihr Brustkorb hob und senkte sich ziemlich schnell, als sie versuchte ihren Atem wieder zu erlangen. Sie wäre beinahe gestorben, zumindest hatte sich das so angefühlt. Doch langsam beruhigte sie sich wieder. Erst jetzt fiel ihr auf, dass ihr Fell klatsch nass war, obwohl sie nur mit den Vorderläufen im Wasser gewesen war. Der Blick in den Himmel verriet ihr, dass es wohl die ganze Zeit geregnet hatte. Und der Knall kam scheinbar von einem Blitz, der über ihr im Himmel getanzt hatte. Die Kälte kroch ihr in die Knochen, was sie am liebten erzittern ließ, doch die anderen Heiler konnten jeden Augenblick aufwachen, sie wollte vor ihnen nicht weich wirken. Davon mal abgesehen, dass es ihnen nicht anders gehen dürfte.
Die schwarz-weiße Kätzin stand auf und lief steif zu ihrer Schülerin rüber, die ebenfalls noch am Mondsee lag. Aber eigentlich sollte sie bald aufwachen, daher setzte sie sich hinter sie und wartete darauf, dass Krallenmond ihre Augen öffnete. Derweilen sah sie zu Nebelhauch hinüber. Am liebsten würde sie neben ihr stehen, wenn sie aufwachte, damit sie sie alles fragen konnte, was ihr auf dem herzen lag. Doch... es war zu riskant. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer der anderen heiler aufwachte und sie dabei sehen würde, war ziemlich hoch. Und Marmorschwinge wollte nicht, dass man Nebelhauch eventuell 'enttarnen' würde. Und wieder einmal bewies sie, dass sie scheinbar in die Zukunft schauen konnte: Feuerschweif war wach. Da die Heilerin eine scharfe Zunge haben konnte, stand fest, dass Marmorschwinge nicht einfach zu ihrer ehemaligen Baugefährtin gehen konnte. Seufzend sah sie wieder zu der neuen Heilerin rüber. Auch wenn es ihr in den Pfoten juckte: sie blieb, wo sie war. Aber eins stand fest: sie würde morgen zu ihr in den WindClan gehen. Als neue Heilerin und gleichzeitig als 'Streunern' konnte sie gut und gern Hilfe gebrauchen, um die Bestände auf zu füllen, wenn nötig. Sie war immerhin neu, Marmorschwinge wollte nur ihre Hilfe anbieten. Heilern waren von den Streiterein zwischen den Clans frei und hatten damit rein gar nichts zu tun. Froststern und Wolkenstern musste ihr damit dieses recht, einer anderen Heilerin zu helfen, gewähren. Schließlich wachte Krallenmond auf. Erleichtert seufzte sie, langsam wurden bestimmt auch die anderen heiler wach. Marmorschwinge warf noch einen letzten, fast schon traurigen Blick auf Nebelhauch, ehe sie ihr Haupt erhob und sprach, sodass auch jede Katze, die schon wach war, sie hören konnte. Die Sonne, die eigentlich schon aufgegangen war, ließ sich kurz durch einen Riss in der Wolkendecke blicken und strahlte sie an. „Wir werden gehen. Es ist schon spät, unser Clan braucht uns. Es gibt Neuigkeiten zu übermitteln!“ miaute sie und sah zu ihrer Clangefährtin. „Ich bete zu SternenClan, dass jeder von euch den Weg zum Clan sicher bestreitet und dass ihr euren Clan mit Weisheit helfen könnt. Wir sehen uns dann auf der nächsten Versammlung! Wir alle!“ sie sah noch einmal kurz zu Nebelhauch und gab ihr einen vielsagenden Blick, ehe sie mit Krallenmond den See verließ. Sie musste Froststern von der Nachricht berichten... und sie musste dem Clan von Krallenmond berichten. Doch von Nebelhauch würde sie erst einmal nichts sagen. Das brauchte ja keiner wissen.

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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Sa 2 Mai - 10:57

Krallenmond

Sie war zwar schon wach, doch sie wagte es trotzdem nicht, ihre Augen zu öffnen. Dieser Schlaf war keines Falls beruhigend gewesen, sondern eher verwirrend. Er hatte Krallenmond wütend gemacht und ihr gleichzeitig auch ein wenig Angst gemacht, auch wenn sie das nicht zugeben wollte. Gerade wollte sie einfach nur schlafen, doch sie hatte Kopfschmerzen und das Gewitter half auch nicht gerade. Langsam war ihr wirklich kalt.
Immer und immer wieder hallte die Stimme von Laubstern in ihren Ohren, am liebsten würde sie sich ihre Ohren zu halten. Es war einfach nur eine Qual. Fünf.. Fünf was? Und auf Krieg hatte sie auch keine Lust. Sie wollte einfach nur schlafen, aber die Stimmen in ihrem Kopf ließen ihr keine Ruhe.
Eine Katze regte sich und Krallenmond beschloss auch ihre Augen zu öffnen. Es war Blitzpfote, der irgendwie verstört aussah. Der Grauen ihr Schweif schnippte. Was war da los? Auch Feuerschweif war nun wach und setzte sich auf.
Was wohl die anderen Katzen geträumt haben? Zu gerne würde er es wissen.
Marmorschwinges Stimme riss sie aus den Gedanken. Sie saß auch schon aufrecht da. Krallenmond richtete sich ebenfalls auf, doch ihr tat alles weh und sie war immer noch so müde. Sie musste sich ein Gähnen verkneifen und ihr war verdammt kalt. Immerhin war ihr ganzer Pelz nass..
Ihre Mentorin sagte irgendwelche freundlichen Worte, doch Krallenmond hörte ihr nicht zu. Sie selber sollte vielleicht auch irgendetwas zum Abschied sagen, doch ihr fiel nichts ein.
Es fühlte sich so an, als ob ihr ganzer Körper aus schweren Steinen wäre, als sie sich auf ihre vier Pfoten hoch drückte. Doch das wollte sie den anderen Katzen nicht zeigen. Sie lächelte leicht und nickte noch einmal jedem zu, bevor sie Marmorschwinge folgte. Als sie sich schon etwas von dem See entfernt hatten, wurden ihre Schritte immer mehr träge und jetzt erlaubte sie sich auch ein Gähnen. Sie war gespannt was Froststern dazu sagen würde. Ob er wohl Schattenpfote schon aus dem Clan geworfen hatte? Gleich würde sie es erfahren.

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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Sa 2 Mai - 11:18

#Skorpiongift

Ruckartig öffnete ich meine Augen und sah mich panisch um. Zu meinem Glück konnte ich feststellen, dass ich mich wieder am Mondsee befand. Trotzdem zitterte ich am ganzen Körper, denn die Prophezeiung war keinesfalls beruhigend gewesen. Ganz im Gegenteil. Sie warf noch mehr fragen auf, als es vorher schon gab. Irritiert schüttelte ich den Kopf und rappelte mich auf. Mein Fell stand mir vor Angst zu Berge und ich musste erst ein paar mal Ein- und wieder Ausatmen, um mich zu beruhigen. Dann laufe ich zu Feuerschweif, die ihre Prphezeiung auch bereits erhalten haben muss. Denn auch sie wirkt ein wenig verstört. Bist du bereit aufzubrechen oder brauchst du noch etwas Zeit? Die Lage könnten wir ja im Lager besprechen. meine ich und setze mich trotz meiner Frage in Bewegung. Ich will so schnell wie möglich wieder ins Lager.

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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Sa 2 Mai - 19:23

#Rostsplitter

Rostsplitter beobachtete wie die anderen HeilerKatzen an den Mondsee traten und ihre Verbindung zu ihren Ahnen suchten.
Schließlich trat sie selbst zum See und senkte ihre Nase um das Wasser berühren zu können.
Sie schlief ein ..
.. und wachte auf einer schönen mit Licht übersähten Lichtung wieder auf. Langsam blickte sie sich um und suchte die Bäume nach Sternenclan Katzen ab.
Als sie niemanden entdecken konnte, beschloss sie weiter in den Wald reinzugehen.
Schließlich aber hörte sie eine Stimme hinter sich, als sie gerade loslaufen wollte. Wo willst du den hin ? fragte die Stimme und Rostsplitter fuhr auf der Stelle herum. Im Sternenclan war die Kätzin nicht länger blind und so konnte sie Mausblüte, die frühere Heilerin des Donnerclans in ihrer vollen Pracht bewundern. Mausblüte ?! rief sie freudig heraus und ging auf die vom Sternenclanlicht umhülten Kätzin zu. Wo warst du ? Bist du jetzt Tod ? Wie bist du gestorben ? Warum hast du uns verlassen ? Frage über Frage fragte die blinde Heilerin ihre Mentorin. Diese Fragen fragte sie sich schon, seit Mausblüte verschwunden war. Diese lächelte nun gütig und meinte Das ist jetzt nicht mehr wichtig. Ich habe meine Fehler begannen und ich habe mich ihnen gegenüber verantwortet. Deswegen bin ich hier und nicht woanders.
Rostsplitter schaute die weiße Kätzin mit großen Augen an und fühlte sich, wie zu ihrer Schülerzeit.
Sie aktzeptierte die Antwort der Kätzin und nickte um es ihr auch kundzutun.
Dann wandte sie sich anderen .. vielleicht sogar wichtigeren Dingen zu.
Ich möchte dich etwas fragen. Über Polarstern... und den ganzen Clan fing sie an und wedelte nervös mit dem Schwanz hin und her.
Beruhigend schaute Mausblüte sie an und meinte Dann stelle deine Fragen
Die Heilerin nickte und riss sich wieder zusammen.
Schließlich war sie kein kleines Junges mehr.
Nunja .. also Nebelreif ist gestorben .. und allgemein ist gerade nicht so viel gutes im Donnerclan abgelaufen. Ich wollte nur fragen .. also Polarstern hatte die befürchtung das der Sternenclan irgentwie gegen uns sein könnte. erklärte sie ihre bedenken, worauf die Sternenclan Kätzin den Kopf schüttelte.
Du weißt, dass der Sternenclan nicht alles verhindern kann. Es gibt eben die höhen und tiefen in einem Clan. Eure Ahnen stehen nach wie vor hinter euch. Wir leiten euch und wir führen euch. Vielleicht ist gerade jetzt eine schwierige Zeit für euch. Seit wachsam und seit nicht zu vertraulich mit den anderen Clans. mit diesen Worten verblasste die Kätzin und Rostsplitter hatte nicht einmal mehr Zeit gehabt, sie zu verabschieden.
Mit einem seufzen dachte die Kätzin nocheinmal über die Worte nach und ..

wachte dann am Rand des Mondsees auf.
Sie erhob sich und schaute zu Eulenpfote hinüber.
Diese hatte die Augen auch schon ( srry gecheatet xD) offen.
Eulenpfote Sprach die Mentorin ihre Schülerin an und meinte Wir gehen .
Die Heilerin drehte sich um und sagte dann noch Tschüss zu den anderen Katzen.

tbc. Dc Lager

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BeitragThema: Re: Der Mondsee   Sa 2 Mai - 20:28

Eulenpfote
Langsam erwachte ich und fand mich am Rand des Mondsees wieder. Mit schweren Liedern öffnete ich meine Augen und erinnerte mich an alles was ich bei Sternenclan gesehen habe. Ich hoffe du hast Recht, Bärentatze. dachte ich. Ich zuckte mit meinen Ohren als ich Rostsplitters Aufforderung hörte. Schwerfällig vom Schlaf kam ich auf die Pfoten. Ich schüttelte meinen Kopf um die Müdigkeit zu vertreiben. Auf Wiedersehn. Kommt gut Nachhause. wünschte ich den anderen Heilern mit Blick auf das Gewitter das über unseren Köpfen den Himmel beherrschte. Mein Fell war komplett durchnässt und schwer. Mir war unglaublich kalt. Ich biss die Zähne zusammen und folgte meiner Mentorin.
--->Donnerclan Lager
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