Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Das Altenheim

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Nuria
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BeitragThema: Das Altenheim   So 16 März - 17:13

das Eingangsposting lautete :

Da hier viele Zweibeiner unterwegs sind, meiden viele Katzen diesen Ort. Doch einige der Zweibeiner stellen den Katzen einen Napf bereit, aus dem sie ohne große Mühen etwas fressen können. Auch Milch wird ihnen hin und wieder gegeben.
Das Gebäude ist sehr groß, ebenso wie der Garten, in dem auch Katzenminze wächst. Das ist auch ein Grund, weshalb manchmal Clankatzen hierher kommen.
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mi 6 Aug - 14:42

bei diesem Kater...

»Ich hörte ihm bei seinen weiteren Worten halb schweigend, halb antwortend zu, je nachdem wie sich das eben ergab.
"Ich meine das nicht so. Das können auch andere Katzen sein, Familie oder so. Können natürlich auch Freunde sein, vorausgesetzt du hast welche..." meinte ich und begann, die Pfote erneut zu putzen, die ich eigentlich bereits geputzt hatte. "Aber gut, wenn du für dich selbst sorgen kannst... was machst du denn, wenn du krank oder verletzt bist?" fuhr ich fort, nachdem ich meine Wäsche an der Pfote beendet hatte. "Blutrot also? Bist wohl eine dieser 'bösen' Katzen, was?" fragte ich und legte meinen Kopf schief. Bevor er darauf antworten konnte, redete ich aber auch schon weiter. "Darunter hatte ich mir immer ganz schwarze Katzen vorgestellt, die in dunklen Wäldern leben und sich auf jede Katze stürzen die sie begegnen und alle daraufhin fressen oder so. Siehst ja eigentlich recht normal aus, wenn man nicht davon ausgeht das du auf Blut und so stehst." sagte ich, dabei war mir egal ob er es beleidigend finden würde oder nicht. Klar waren meine Vorstellungen an diesen bösen Katzen vielleicht etwas übertrieben, aber irgendwie fand ich das auch witzig, selbst wenn man das gerade nicht unbedingt bemerkte. Ich lauschte seinen Worten weiterhin und ließ ihn sogar aussprechen, bevor ich selbst weiter redete.
"Ach, wenn du das schon gewohnt bist, können wir uns ja lange unterhalten, dann stört dich das bestimmt nicht." meinte ich in einem sogar fast ernst gemeinten Ton, wobei das eigentlich eher scherzhaft gemeint war. "Wenn du Schlafen willst gehst du halt da hin wo ganz sicher keine anderen Katzen hin gehen, nicht nur manche. Zum Beispiel kommen hier deine Waldfreunde nicht hin, aber andere Katzen die hier leben, wie ich. Dann wäre es schon schlauer, Orte aufzusuchen, wo niemand ist, oder? Dann kannst du auch so lange schlafen wie du willst." schlug ich vor und grinste dabei ein wenig. "Ich hätte da mein Nest, meine Hausleute lassen mich meist in Ruhe wenn ich schlafen will. Du? Keine Ahnung, such dir ein Nest in dem gerade keine 'Zweibeiner' sind. Da tauchen auch keine 'Hauskätzchen' , oder wie du uns nennst, auf, und deine Waldfreunde, oder sollte ich Feinde sagen, sicherlich auch nicht." sprach ich meine Überlegungen aus und begann auch nun mit einer Fellwäsche in anderen Bereichen, momentan waren meine Vorderbeine dran. "Da wäre natürlich das Problem, ersteinmal eines zu finden, und wer weiß, ob du da überhaupt rein willst." murmelte ich etwas unverständlich mit ein wenig Fell im Mund, bevor ich weiter machte. Das war Glück für den Kater, denn er konnte eine Weile lang reden ohne das ich die ganze Zeit etwas dazwischen laberte.
"So? Unsere Lebensweise? Was haben wir denn deiner Meinung nach für eine Lebensweise?" fragte ich ihn, ohne ihn dabei anzusehen, da ich gerade mit meinem Fell beschäftigt war. Obwohl er genervt von mir war, machte es trotzdem irgendwie Spaß mit ihm zu reden. Naja, da ich liebend gerne redete lag das wohl eher daran das er überhaupt redete und mich nicht wie manch andere Katzen ignorierte.
"Oh, etwas über dich weiß ich ja noch gar nicht! Wie heißt du eigentlich?" fragte ich neugierig und pausierte meine Fellpflege eine Weile, um den Kater eine Weile lang anzublicken.«


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InZane
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 7 Aug - 18:24

InZane

Egal was er tat, egal wie sehr er versuchte, diese Stimme aus seinem Kopf zu verbannen: sie wollte einfach nicht still sein! Daher rollte der Kater nur die Augen, als sie praktisch ohne Luft zu holen weitersprach. Seufzend ließ er seinen Kopf auf seinen Vorderpfoten sinken und betrachtete die kleine Zecke aus dem Augenwinkel genauer. Sie war fast rein weiß. Noch nie konnte der Kater diese Farbe ausstehen. Sie war zu...rein? Das könnte es sein. Wann immer sie sich also schmutzig machte: man sah es sofort. Wieder schnaubte der Kater, als die kleine indirekt meinte, er hätte keine Freunde. „Weißt du, ich bin nicht gerade der Freunde-Typ. Wenn ich krank oder verletzt bin, dann sei es drum. Wenn meine Zeit da ist, ist sie da. Ich habe lediglich einen Bruder, der reicht mir voll und ganz!“ miaute er, ohne nur den Kopf zu heben, was man auch an seiner Stimme hörte. Sie klang etwas unsauber, dadurch, dass er etwas murmelte. Verstanden dürfte sie ihn trotzdem haben. Innerlich hoffte er, sie würde nun still sein, aber NEIN! Sie sprach ohne Punkt und Komma weiter. Zu der Sache mit den Farben sagte er nichts weiter. Dann sie hatte recht: er war eine böse Katze, nun ja, kam eben darauf an, aus welchem Blickwinkel man das betrachtete. Schmunzelnd hob er den Kopf. „Och... das hat mich jetzt aber verletzt! Ich bin ganz und gar nicht böse!“ Endlich hatte er den Kopf gehoben, man hatte deutlich gehört, dass er es übertrieb und absolut nicht so meinte. Noch dazu hatte er gespielt seine eine Schnute gezogen, damit seine Botschaft noch besser rüber kommt. Sein teuflisches Grinsen unterstützte diesen Sarkasmus, gemeinsam mit dem fiesen Funkeln in den Augen. Wenn er sie da so sitzen sah, bekam er irgendwie Hunger. Aber das Lecken über die Lefzen verkniff er sich. Er drehte stattdessen den Kopf leicht von ihr weg und versuchte erneut etwas zu dösen. Warum er das tat? Keine Ahnung, er wusste ja selber, dass sie ihn nicht in Ruhe lassen würde, solange er hierblieb. Doch als sie etwas von Waldfreunden sagte, schnappte sein Kopf zu ihr, seine Lefzen hatte er hochgezogen und seine Ohren gefährlich angelegt. Dadurch ließ er sie auch kaum aussprechen. „HEY! Pass auf was du sagst, du Plüschtier! Sie sind nicht meine Freunde! Diese dämlichen Clan-Katzen bedeuten mir rein gar nichts, sie haben Glück, dass sie sich ständig in ihrem Wald verstecken! Sonst hätte ich einige von ihnen schon längst den Hals umgedreht!“ knurrte er laut, dabei hatte er seine Krallen ausgefahren und sie über den rasen gezogen, als sei es das Fell seines Gegners. Und wenn du nicht gleich still bist, mach ich das Gleiche mit dir! fügte er in Gedanken hinzu, als er daran achte, wie viel sie doch redete. Jedenfalls beruhigte er sich auch nicht, jedenfalls nicht so schnell. Wenn er an diese Katzen dachte fing sein Blut bereits an zu brodeln. Böse schnaubend drehte er seinen Kopf wieder weg, um sein Fell wieder zu ordnen. Die Kleine sprach noch von ihren Hausleuten, war der Kater erneut mit einem Peitschen seines Schweifs und einem Augenrollen, gefolgt von einem genervten schnauben abtat. Ihn interessierte ihr Leben absolut nicht. „Wenn dir das gefällt, dann bitte. Ich brauche keine Menschen, die mich durch die Gegend tragen und mich betüddeln!“ Demonstrativ legte er seine abgehackte Schwanzspitze so hin, dass sie sie deutlich sehen konnte. Das waren Zweibeiner gewesen und dafür hasste er sie noch heute. Für ihn waren sie alle gleich. Er bedauerte den Verlust nicht, für ihn ging es ums Prinzip. Daher mochte er auch keines Hauskätzchen, die sich von Zweibeinern betüddeln ließen. Hatten sie denn keine Angst? Nicht, dass er welche hatte, aber ihr würde er das zutrauen, in solch einer Situation, in der er auch einst war. Wurde sie nicht geschlagen und misshandelt? Allein schon das Futter war eine Misshandlung für sich. Er legte den Kopf wieder auf den Boden und hoffte einfach, dass sie aufhören würde. Noch einmal schnaubte er und wirbelte dadurch etwas Sand und Staub auf. Bei ihrer letzten Frage allerdings hob er erneut den Kopf. Wieder zeigte sich ein teuflisches Grinsen auf seinem Gesicht. Das musste Zane schon zugeben, dass konnte er gut. „Nennt man nicht immer seinen eigenen Namen, bevor man andere Danach fragt?“ miaute er belustigend. Irgendwie kam ihm die Situation bekannt vor. Sowohl Hel, als auch dieser komische Streuner, den er einst an der FlussClan-Grenze getroffen hatte, hatten ihn so nach dem Namen gefragt, dieser andere Streuner hatte ihn genauso gefragt wie die kleine Zecke vor ihm. Hel dagegen.... naja, sie war eh eine Nummer für sich. Alles in allem war die Kleine gar nicht mal so schlimm. Jedenfalls war ihm ein Hauskätzchen lieber als eine Clan-Katze, die waren viel unterhaltsamer und kamen nicht auf die Idee, ihm etwas tun zu wollen. Sie hetzte ihn nicht. Dennoch störte ihn einfach, dass sie bei Zweibeinern lebte. Er selber würde nie wieder zu ihnen gehen, nicht mal, wenn er kurz davor wäre, zu sterben.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 7 Aug - 22:04

bei diesem Kater...

»In meinem Kopf wiederholte ich die ziemlich blöden Worte dieses Katers. Weißt du, ich bin nicht gerade der Freunde-Typ. Wenn ich krank oder verletzt bin, dann sei es drum. Ja... genau das hatte er gesagt. Wahrscheinlich würde er sich, wenn er Hilfe braucht, diese wünschen und bereuen, dass er niemanden hatte; selbst, wenn er das niemals zugeben würde, dazu war er wahrscheinlich zu stolz. Moment ... er hatte einen Bruder? Na das war ja mal was, wahrscheinlich hatten die beiden aber kaum Kontakt, oder zumindest nicht immer.
"Soso, du hast also einen Bruder." meinte ich und grinste. "Wie steht der Kontakt zu ihm? Wahrscheinlich einmal im Mond ein kleiner Besuch, wirklich toll." fuhr ich fort, war aber dennoch nicht ganz fertig. "Ich habe nur Sir, meinen Großvater. Ich denke nicht, dass du ihn kennst- ist ja aber auch egal, würde dich eh nicht interessieren, stimmts? Sonst habe ich keine Familienmitglieder, zumindest weiß ich nicht wo sie sind, geschweige denn ob sie noch leben. Wirklich hart finde ich das ja nicht, trotzdem fände ich es eigentlich nicht schlecht, Geschwister zu haben. Wie ist es so, wenn man einen Bruder hat?" endete ich und blickte ihn neugierig an. Ich konnte mir sehr gut denken, dass er auf das alles eigentlich nicht antworten wollte, aber allein diese Tatsache verleitete mich dazu, ihn mit Gerede zu belästigen. Denn wenn eine Katze auch gerne mit mir redete, war das Gespräch schnell wieder vorbei, da man in dieser Hinsicht gleich war, das war uninteressant ... aber Katzen die auf so etwas nicht gerade scharf waren zu belästigen ... ja, das war schon was tolles! Selbst wenn man wusste, dass man nie sicher sein konnte, eine Antwort zu erhalten, war es irgendwie interessant. Immerhin redete er überhaupt mit mir, andere waren immer abgehauen oder hatten mich gekonnt verjagt, was aber nur die wenigsten konnten. Dieser Kater hier schien mich aber gar nicht so schlimm zu finden, immerhin stand ich immernoch hier. Meine Gedanken wurden von seinen nächsten Worten unterbrochen, weshalb ich ihn wieder fest anblickte, nicht mehr etwas in Gedanken versunken.
"He, so war das nicht gemeint!" protestierte ich, wobei meine Tonlage dabei normal blieb. "Vielleicht ist deine Art von Katze ja noch böser, wer weiß? Dann geh aber bitte in den Wald und lass deine böse Art aus, wenn dich die Menschen hier bei ganz bösen Sachen bemerken wirst du ganz schnell rennen müssen, immerhin hoffe ich, dass selbst du nicht so doof bist, dich mit Menschen anzulegen." sprach ich weiter und legte den Kopf leicht schief. "Hier war mal eine Katze die einen Menschen angegriffen hat, die wurde umgebracht!" meinte ich danach entsetzt, ich hatte zwar nur davon gehört, ich war aber froh, dass ich das nicht sehen musste. Eigentlich waren Menschen ja ganz nett und so, sie mochten es nur nicht, wenn man sich mit ihnen anlegte. "Versteh das jetzt nicht falsch. Eigentlich sind sie nett, zumindest die meisten von ihnen. Manche mögen keine Katzen, von denen sollte man sich fern halten. Nette aber sind auch immer nett, die würden niemals einer Katze etwas zuleide tun, das verspreche ich dir!" sagte ich schnell dahinter, damit er keinen falschen Eindruck von Menschen bekam, da sie eigentlich wirklich nett waren. Kaum hatte sich das erledigt, da ging die Unterhaltung auch schon weiter. Ich erwartete aber nicht, dass er sich über meine Worte so aufregen würde und trat vorsichtshalber einen Schritt von ihm weg, als er ziemlich wütend wurde. Er sagte, dass er diese Clankatzen nicht mögen würde- da hatte er was mit mir gemeinsam.
"Hey, ich mag die auch nicht! Die halten sich für jemand besonderes, wobei sie eigentlich feige sind. Erst gerade eben, bevor ich hier her kam, waren da irgendwelche zwei 'FlussClan' Katzen, die einem Kater hinterher gejagt sind, weil er auf ihrem Territorium war. Diese eingebildeten Idioten interessierte es gar nicht, das sie sogesehen auf unserem Territorium waren, dann hatte ich einen kleinen Kampf mit denen ... okay okay, sie waren viel größer!" begann ich zu reden und machte eine kurze Pause, bevor ich die Story weiter erzählte. "Aber ich habe mir etwas Hilfe geholt. Da war der Nachbarhund gar nicht schlecht. Ich habe ihn aus seinem Nest geholt, nur war die eine der Clankatzen so dumm, sich vor den Hund so stürzen, das hat er halt davon. Keine Ahnung ob er noch lebt, wahrscheinlich schon, mir egal. Das haben die verdient." endete ich und wusch kurz erneut meine Pfote. "Naja, so habe ich sie dann auch zurückgelassen, die haben genug zu tun. Bescheuerte Namen haben die... Kranichfeder und... Sturmblut? Irgendwie sowas, ja." war das letzte, was ich zu dem Thema sagte, bevor ich schon zum nächsten wechselte.
"Jeder hat seine eigene Meinung, wenn du das nicht magst, bitte. Aber ich werde nicht herumgetragen! Andere Katzen vielleicht, aber meine Hausleute spielen wenn überhaupt mit mir, ich bin aber die meiste Zeit draußen." antwortete ich auf seine Worte, wobei auch das wieder erledigt wäre. Was der Kater daraufhin sagte, stimmte irgendwie, daran hatte ich gar nicht gedacht.
"Ich kann mich auch zuerst vorstellen, wenn du willst." begann ich und sah ihn schief an. "Ich bin Chibiusa. Ist irgendso eine Menschensprache - die habe wirklich viele verschiedene, echt seltsam! Mir hat mal eine Katze von weiter weg gesagt, das das eine Sprache Namens 'Japanisch' ist und 'kleiner Hase heißt' " fuhr ich fort und setzte meinen Kopf dabei wieder gerade. "Bevor du darüber nachdenkst: Vielleicht ist es möglich, mich zu essen, aber weder schmeckte ich nach Hase, noch schmecke ich gut. Deshalb ... kannst du mich auch ganz lassen, schätze ich." endete ich, wobei der letzte Teil eher scherzhaft ausgesprochen wurde. "Und? Wie heißt du nun?" fragte ich danach noch, bevor ich wieder auf seine zahlreichen Antworten wartete.«


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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 10 Aug - 14:22

InZane

Der große Kater mit dem dunklen Pelz hatte sich wieder einigermaßen beruhigt, als die kleine ihn fragte, wie es so war mit einem Bruder. Ihre anderen Kommentare bezüglich des oft Sehens ignorierte er, nun ja, er versuchte es zumindest. Denn sie hatte recht. Er sah ihn nur einmal im Mond, doch das war nicht ihrer Beziehung geschuldet. Es war vielmehr, weil er Law sonst in Gefahr bringen würde. Würde man die beiden öfter miteinander sehen, könnte seine Tarnung auffliegen und der ganze Plan war im Eimer. Doch so einfach konnte er es ihr nicht erklären. Stattdessen erinnerte er sich an seine Kindheit mit Law, an die vielen Moment, die die beiden Brüder bis heute teilten. Er hörte ihn noch zu, wie sie ihm von ihrem Großvater erzählte, was ihn jedoch herzlich wenig kümmerte. Dann hatte sie eben nur ihn, und? Warum sie keine Eltern mehr hatte, wollte er auch nicht wissen. Vielleicht hatten sie sie ja einfach allein gelassen, weil sie ihr Geplapper nicht mehr ertragen hatten? Eigentlich war es Zanes Art, diese gemeinen Worte tatsächlich auszusprechen, doch er konnte e nicht. Bei der kleinen Kätzin, die noch ziemlich jung zu sein schien, wirkte es selbst für ihn etwas zu hart. Daher schluckte er diesen Kommentar runter und sah sie nachdenklich an. „Früher haben ich und mein Bruder uns regelmäßig den Rücken frei gehalten und zusammen trainiert. Er hat mich vor Zweibeinern gerettet. Law war meine einzige Familie!“ das stimmte, seine Mutter wurde von seinem eigenen Vater umgebracht, welcher auch noch eine ClanKatze war. Widerlich. Und von Cougar wollte er gar nicht erst anfangen. Dieser stinkige Flohpelz hatte ihn zwar vor seinem Vater gerettet, doch er hatte ihn im Nachhinein wie Dreck behandelt, nur, weil Zane nicht sein leiblicher Sohn war. Law dagegen hatte ihn gleich akzeptiert, er war ja auch sein Halbbruder. „Und du hast recht, heute sehne wir uns nur noch einmal im Mond, aber nicht, weil wir uns zerstritten haben!“ miaute er mürrisch., bevor er seinen Kopf wieder auf den Boden fallen ließ. „Der Grund geht dich nichts an!“ sagte er leise, doch für seine Verhältnisse klang es viel zu freundlich. Die Kleine tratschte ihm viel zu viel, wenn er es ihr erzählen würde, würde sie es vielleicht vor den falschen Katzen laut wiedergeben. Denn noch traute er ihr nicht ganz. Dennoch hatte er schon mehr Vertrauen zu ihr aufgebaut, als zu einer anderen fremden Katze in den letzten 3 Monden. Ihr Verhalten amüsierte ihn und sie brachte ihn dazu, zu reden. Sein Grinsen wurde breiter, als er sie sagen hörte, dass sie zu der ganz bösen Sorte von Katzen gehören würde. Und zum ersten Mal seit Monden konnte man einen warmen Funken in seinen Augen sehen, eine Ausstrahlung, die selbst bei Hel kalt wirkte, im Gegensatz zu dem kleinen, weißen Plüschtier vor ihm. Als sie erwähnt, dass es nicht gut sei, sich mit Menschen anzulegen, wurde sein Ausdruck in den Augen jedoch wieder ernster. „Glaub mir, wenn ich mich abreagieren muss, dann bei diesen versifften Clan-Katezn und ihrer Beute. Ich habe mich einst mit Menschen angelegt.“ wieder peitschte er mit seinem Schweif, um die Aufmerksamkeit darauf zu legen. Das gerade, vernarbte ende sah unnatürlich und vollkommen ungesund aus, dennoch war es gut verheilt. Zane selber machte das nichts mehr aus, ihn störte es nicht. Im Gegenteil: vorher war sein Schweif viel zu lang gewesen, heute hat er eine optimale Länge, auch wenn er nie auf die Idee kommen würde, den Menschen zu danken. „Ich muss das nicht noch mal haben. Außerdem macht es kaum Spaß, Zweibeiner zu ärgern. Höchstens, wenn man bei ihnen im Nest ist und ihre Stoffdinger, auf denen sie immer sitzen, als Krallenwetzer benutzt!“ miaute er amüsiert. Ja, er war schon einmal in einem Zweibeinernest eingesperrt worden, als man versuchte, ihn als Haustier zu erziehen. Doch er war nicht länger als einen Tag dort gewesen, ehe man ihn wieder in eine elend kleine Box gesperrt hatte. Wieder sollte sich sein Gesichtsausdruck ändern, als die Kleine ihm von de FlussClan-Katzen berichtete, die wohl vor kurzem hier gewesen waren. Krampfhaft stand er auf und trat einen bedrohlichen Schritt auf die Kleine zu, wieder zeigte er seine Zähne, sein Fell stellte sich auf. „Wie bitte?! Sie waren hier?“ fauchte er. Zugern hätte er ihnen dann den Rest gegeben, wäre er doch nur vorher hier gewesen! Er versuchte sich wieder zu beruhigen und hörte sich ihre Erzählungen ganz genau an. „Soso, zwei FlussClan-Krieger? Zugern wäre ich dabei gewesen und hätte ihnen den Gar aus gemacht...“ miaute er nachdenklich. Normalerweise war es doch gegen das Gesetz, außerhalb des Territorium einen Kampf anzuzetteln, wenn er nicht notwendig war, oder? Zumindest war es nicht fair, eine kleine Kätzin anzugreifen, die sich nicht wehren könnte und eigentlich gar nichts mit der Sache zu tun hatte. Das geschah ihnen recht. „Danke für die Information!“ miaute er freundlich, dankbar neigte er seinen Kopf. Wer weiß, vielleicht konnte er diese Information noch einmal verwenden, um den FlussClan gegeneinander auf zu spielen. Zane leckte sich genüsslich über die Pfoten, als könnte er das Blut der beiden Katzen schmecken. „Das haben diese Biester nicht anders verdient!“ miaute er und sah die Kätzin an, die sich ihm als Chibiusa vorstellte. Schmunzelnd schüttelte er leicht den Kopf, als sie ihm erklärte, was dieser Name eigentlich bedeutete. „Es freut mich, deine Bekanntschaft zu machen, Häschen!“ miaute er. Absichtlich nannte er sie nicht bei ihrem richtigen Namen, der war ihm einfach viel zu umständlich. Außerdem, was sollte sie denn bitte schon dagegen tun? Ihn tot-knufffen? Wieder neigte er leicht den Kopf. Warum diese Freundlichkeit bei ihm? Sie hatte zwei FlussClan-Kriegern gehörig die Meinung gezeigt, so wie sie es beschrieben hatte, waren die beiden Katzen nicht wirklich glimpflich davon gekommen. Jede Katze, die so etwas schaffe, verdiente etwas Respekt. Und den gab er ihr nun, wenn er auch nicht ihren richtigen Namen nutzte. „Mein Name ist InZane.“ sagte er und setzte sich ordentlich hin. So konnte er der kleinen ja schon fast auf den Kopf spucken, wenn er es denn wollte. Sie war so klein, im Vergleich zu ihm! Eigentlich war das ja nichts neues, aber irgendwie schien sie bei ihm eine Art Beschützerinstinkt wach zu rufen, ob er es wollte oder nicht.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 10 Aug - 15:34

bei InZane.

»Law... so hieß sein Bruder also? Interessiert lauschte ich der kleinen aber interessanten Geschichte von dem Kater und seinem Bruder. Es hörte sich jedenfalls ganz und gar nicht so an, als gäbe es einen Grund, warum sie nicht zusammen sein sollten; oder er verriet es mir nicht. Das zeigte aber auch, dass er gar nicht so einer ist, der sein ganzes Leben lang bloß alleine ist und das ganze Leben ebenso alleine meistert ... nein, er hatte auch mal eine Katze gehabt, mit der er sein Leben verbracht hat, eine Katze auf die man sich verlassen konnte. Die Tatsache, dass dem so war, zeigte eine ganz andere Seite von ihm, nicht bloß die "böse" , sondern auch eine ... ja, war es eine nette? Jedenfalls schien er nicht zu jeder Katze so zu sein, wie es aussah. Trotzdem verstand ich nicht, warum er sich nicht mehr mit seinem Bruder traf, oder eben so selten. Wenn man sich gut verstand und sich auch mochte, warum sah man sich dann so selten? Irgendetwas musste dahinter stecken. Und kaum wollte ich nach dem Grund fragen, hielt er mich schon auf. Komischerweise widersprach ich ihm diesmal nicht und legte bloß den Kopf schief, ohne irgendein Geräusch von mir zu geben. Er wirkte nicht so, als wenn er es mir irgendwann oder irgendwie sagen wollte, deshalb versuchte ich es auch gar nicht erst, obwohl ich es wirklich gerne wissen wollte. Als er dann sagte, er hätte sich schon einmal mit Menschen angelegt, war meine Interesse wieder auf etwas anderes Gelenkt.
"Wieso, was hast du denn gemacht? Etwa einen Menschen angegriffen? Du solltest doch wissen, dass sie eigentlich viel stärker sind als du!" meinte ich mit geweiteten Augen und fragte mich, wie er so doof sein konnte sich mit einem Menschen anzulegen, ich hatte ihn nicht für so dumm gehalten. Er musste wohl seine Gründe gehabt haben, sonst konnte ich mir nicht erklären warum er einen Menschen angreifen sollte. Als er sagte, er hätte Möbel der Menschen zerstört, erinnerte ich mich daran wo ich einmal von einem abgerutscht war und ein halbes Sofs verfetzt hatte ... ja, das hatten meine Hausleute nicht besonders toll gefunden.
"Hm... mögen tun sie das jedenfalls nicht. Also, als mir das mal versehentlich passiert ist, waren sie eine Weile lang sauer auf mich, sie haben dann aber so ein neues Ding geholt und am Ende war das doch gar nicht so schlimm." meinte ich daraufhin und dachte darüber nach, warum sie das so schlimm finden sollten. "Warum sie das nicht toll finden weiß ich auch nicht. Ich meine, sie können sich dann neue holen, und meine Hausleute mögen neue Sachen, die bringen ständig neue Sachen mit, das stört sie auch nicht" endete ich dann nach einer Weile meinen Gedankengang. Ich erwartete nicht, dass er einen Vorschlag machen würde, interessieren tat es ihn garantiert auch nicht, also würde das wohl offen stehen bleiben, ich hatte auch auch nicht groß Interesse daran, herauszufinden wieso sie das nicht mochten, bringen würde es mir auch nichts, immerhin würde es einfach weiterhin so sein. Als er auf das Thema mit den Clankatzen ansprach, fuhr ich meine Krallen in den Boden.
"Ja ... ich hätte gerne mehr getan, aber die sind viel größer als ich!" schnaubte ich verärgert und wirbelte etwas Staub auf. Als er sich für die Information bedankte, zuckte ich bloß mit den Schultern, wer weiß für was er die Informationen gebrauchen konnte; vielleicht würde er denen mal eine Lektion lehren, wobei ich das auch zu bezweifeln wagte, immerhin waren sie bestimmt längst feige in ihr Lager verschwunden. Häschen... etwas empört blickte ich den Kater an. Immerhin stellte er sich auch vor als InZane. Der Name war zwar etwas seltsam, er fand meinen aber wahrscheinlich bei meinem genauso, zumindest dachte ich mir das.
"InZane also? Nenn mich aber bitte nicht Häschen ... das wäre genauso, als wenn ich dich, äh ... Zanie oder so nennen würde." antwortete ich auf seine Vorstellung und grinste ihn ein wenig an. Zanie klang ja gar nicht mal so schlecht, wenn er mich weiterhin Häschen dennen würde, hätte ich auch einen netten Namen für ihn.«


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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 10 Aug - 21:22

InZane

Der große Kater sah grinsend auf die kleine Chibiusa herunter, als sie überrascht die Augen aufriss. Doch er hatte sich mit Menschen angelegt. „Nun ja, viel Stärker sind sie jetzt auch nicht. Sie sind zwar größer, aber sie selbst haben weder Krallen noch besonders scharfe Zähne. Lediglich ihre kleinen Werkzeuge sind lästig!“ miaute er beiläufig und fing sich wieder an zu kratzen, allerdings mit eingefahrenen Krallen und auch ohne ein wirkliches Ziel, eigentlich nur aus purer Langeweile. Was man auch deutlich sehen konnte: sein Gesichtsausdruck war gelangweilt, das Kratzen war nicht wirklich energisch. In dieser Haltung verblieb er auch, als Chibiusa anfing von ihren Hausleuten zu erzählen. Denn auch das interessierte ihn eigentlich herzlich wenig, was er damit auch zeigte, ob sie es unhöflich fand oder nicht. Wie bereits angedeutet hatte er nie wirklich langzeitig Erfahrungen mit Zweibeinern gehabt, lediglich ein Tag lang in ihrem Nest, 5 Tage lang in einem komischen Raum mit anderen Katzen und Ein tag in einem weißen Raum mit dem verhängnisvollen Angriff auf die Zweibeiner, die ihm etwas böses wollten. Dieser letzte Tag war auch der gewesen, an dem er seine Schwanzspitze verloren hatte, Gleichzeitig waren diese 7 Tage die seltsamsten in seinem ganzen Leben gewesen, in denen er auch neue Bekanntschaften gemacht hatte. Aber wie sonst auch versuchte er diese Tatsache zu verdrängen. Erst als der weiße Fellball schnaubend versuchte, sich zu rechtfertigen, hörte Zane mit der Kratzerei auf und sah Chibiusa lächelnd an. „So ha ich das nicht gemeint, du kannst stolz auf dich sein. Ich wäre nur gerne dabei gewesen!“ er zwinkerte ihr zu und drehte sich dann gleich etwas weg. Wie konnte er nur? Erst jetzt bemerkte er, wie sehr de Kleien ihn doch durch ihr Gerede beeinflusst hatte. Er war total aus der Rolle gefallen und hatte sich nicht so benommen, wie es sonst üblich war. Woran lag es? Am anderen Geschlecht? Wohl kaum, bei Hel war er ja auch so wie immer gewesen, zumindest am Anfang. War es vielleicht der Altersunterschied? Die Tatsache, dass sie so hilflos rüber kam? Oder einfach, weil sie ihn nicht abschreckend fand? Der Kater wusste es nicht, er schüttelte nur den Kopf und sah die Kleine dann wieder unverändert an jetzt konnte er auch nichts mehr machen, es war eh zu spät. Sein Blick ging zum Himmel, der sich langsam dunkel färbte. War es schon so spät, dass die Sonne bald untergehen würde? Langsam bekam er Hunger und auch seine Kräfte kamen zurück. In der Zeit, in der er mit Chibiusa gesprochen hatte, hatte sein Körper Zeit gefunden, sich zu erholen. Daher stand er nun auf und wirkte abermals größer als Chibiusa. Wieder zeigte sich ein Lächeln auf seinen Lippen, als sie ihn höflich darum bat, sie nicht Häschen zu nennen. Ihm war es ehrlich gesagt egal, wie sie ihn nannte, auch wenn sich Zanii wirklich seltsam anhörte, wo er doch so ein riesiger, brutal aussehender Kater war. „Ist gut Häschen, wird nicht wieder vorkommen!“ miaute er, abermals mit einem Zwinkern. Leicht drehte er seinen Kopf in die Richtung der Mauer auf der anderen Seite des Gartens. „Es wird Zeit. Soll ich dich noch zu deinen Zweibeinern oder deinem Großvater bringen? Nicht das diese bösen Clan-Katzen wiederkommen!“ Den Letzten Teil hatte er wieder einmal übertreiben betont, man hatte deutlich herausgehört, dass dieses 'böse' sarkastisch gemeint war. Er wusste ja, dass sie sich gut vereidigen konnte, zwar sah sie auch mitgenommen aus, aber zumindest lebte sie noch. Und das sollte schon etwas heißen.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 10 Aug - 21:47

Fíli

Ich zuckte mit den Ohren und schaute mich um. Endlich konnte ich mich ausruhen, sofern hinter dieser Mauer ein gemütliches, ruhiges Plätzchen war. Seit ein paar Tagen war ich einfach durch die Gegend gelaufen, auf der Suche nach einem Ort, wo man seine Ruhe haben konnte. Oftmals war ich der ein oder anderen Beute über den Weg gelaufen, aber ich sehnte mich nach etwas frischen, von dem ich wusste, dass es rein war, und mir nicht irgendwelche Magenschmerzen bereiten würde. Als ich ein Hauskätzchen getroffen hatte, riet es mir dieses Gebäude. Das 'Altenheim', so sagte es. Warum ich einem dieser verwöhnten Tiere glaubte? Weiß ich nicht. Vielleicht aus Verzweiflung.
Ein Zirpen brachte mich aus den Gedanken und ich schnitt mit dem Schweif durch die Luft, dann setzte ich an und sprang an die Mauer, der raue Beton unter meinen Pfoten kratzend. Jedoch schaffte ich es nicht ganz hinauf, was dazu führte, dass ich etwas hilflos mit den Hinterbeinen an den Steinen kratzte und gegen trat, bis ich endlich halt fand und mich abdrücken konnte. Keuchend stellte ich mich auf die Mauer, setzte mich und füllte meine Lungen wieder mit Luft. Mein Blick glitt durch den großen Garten, der sich vor mir aufbaute und mich erstmal verwundert blinzeln ließ. "Vielleicht sollte ich öfters auf Andere hören.", murmelte ich und leckte mir über die Schnurrhaare. Ich konnte ältere Zweibeiner in den Fenstern ausmachen. Wenn ich nur auf hilflos tat, eventuell gaben sie mir dann Wasser und etwas zum Fressen. Jedoch blieb ich vorerst sitzen und prüfte die Lage. Ich wollte nicht einfach hineinstolpern.
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mo 11 Aug - 13:47

bei InZane


»Weiterhin hörte ich InZane zu und ich nickte bloß zustimmend als er sagte, das Menschen an sich nicht gefährlich waren. Ja, das stimmte schon, immerhin benutzten sie irgendein Zeug um ihre Beute zu zerteilen und bissen es nicht selbst durch ... ob es wohl Zähne gab, die nicht Beute zerreißen konnten? Dann würden Menschen ja gar nicht ohne diese Sachen auskommen! Doch ein erneuter Themenwechsel lenkte meine Gedanken um und ich grinste ein wenig.
"Wenn du dabei gewesen wärst, was hättest du gemacht?" fragte ich und wartete gespannt seine Antwort ab. Eine wirklich gute Frage, was er wohl tun würde. Es wäre einerseits möglich, dass er nur zugesehen hätte, dann hätte er eben auch mit den Katzen kämpfen können, wenn er wollte. Sonst hätte er auch irgendwie beides machen können, oder? Selbst wenn das eigentlich egal war, er war eben nicht dabei gewesen und somit würde es eigentlich eh nichts ändern, zu wissen, was er getan hätte ... dennoch erwartete ich eine Antwort auf diese Frage, selbst wenn ich bei seiner Abneigung gegen Clankatzen eher tippen würde, dass er sie angegriffen hätte, wenn auch bei dem Hund nicht, wenn ich ihn überhaupt geholt hätte ... ach, egal. Über mir ging schon langsam die Sonne unter und ich beobachtete sie eine Weile, bevor ich wieder zu Zane blickte. Er fragte mich, ob er mich zu meinen Hausleuten oder Sir bringen sollte, ich schüttelte aber den Kopf.
"Das wird nicht nötig sein, denke ich. Immerhin kenne ich den Weg und die Katzen sind denke ich mal nicht so blöd, sich hier vorerst blicken zu lassen. Abgesehen davon bist du bestimmt nicht gerne in der Umgebung von weiteren 'Hauskätzchen', da sollte ich lieber alleine gehen, schätze ich." sagte ich noch dazu, selbst wenn ich gerne noch ein wenig mehr Zeit mit ihm verbringen würde, immerhin war er mir irgendwie sympathisch, nicht wie manch andere Katzen die mich immer nur möglichst loswerden wollten. Trotzdem musste ich so langsam wieder zu meinen Hausleuten, immerhin hatte ich schon die letzte Nacht bei ChiChi verbracht und es wunderte mich nicht, wenn sie sich sorgen um mich machten, die wahrscheinlich noch größer werden würden wenn sie meine Verletzungen sahen, hoffentlich brachten sie mich nicht zum Tierarzt, den konnte ich nicht leiden, das wussten sie auch.
Ich schüttelte mich kurz und beendete diesen Gedankengang, um meine Aufmerksamkeit wieder Zane zu widmen. Irgendwie würde ich ihn gerne mal wieder treffen, da er aber eher in den Wäldern umher wanderte, war das ziemlich unwahrscheinlich. Trotzdem konnte ich das ja mal indirekt ansprechen, vielleicht würde er sich hier doch mal wieder blicken lassen?
"Hey, aber wenn du mal wieder hier bist lass es mich wissen, ja?" fragte ich schließlich und sah ihn leicht grinsend an, während ich auf seine Reaktion wartete.«


»Meins!«


© Hel
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mo 18 Aug - 12:29






 Findus




von die Wohnhäuser

Findus tappte ziellos herum. Das Hauskätzchen fand sich beim Altenheim wieder, doch die Sonne stand bereits tief über den Baumwipfeln und er spielte mit dem Gedanken direkt nach Hause zu gehen. Sein Magen knurrte, doch eine cremefarbene Gestalt in der Nähe zog die Aufmerksamkeit des Katers auf sich. Findus Schritt wurde schneller, er war mit wenigen Sätzen bei dem Kater und sprang geübt auf die Mauer neben ihn, jedoch in sicherem Abstand.
Der Kater... roch anders. Nach Wald anstatt Zweibeiner Geruch.
"Bist du eine Clan-Katze?", platzte er voller Neugier heraus. Wenn ja, fürchtete er, würde er vielleicht unfreundlich sein oder... ihn sogar fressen.  





© Chibiusa
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Di 19 Aug - 22:27

Fíli

Ich betrachtete weiterhin die Umgebung, bis ich plötzlich eine Stimme neben mir vernahm. Rasch stand ich auf und drehte mich zu dem Neuankömmling, überrascht das Nackenfell aufgeplustert. Als mir aber dessen Frage nochmal durch den Kopf ging, beruhigte ich mich und ließ mich wieder nieder. Sollte ich antworten? Ich musterte die Katze von Schweif bis Ohr und zog prüfend die Luft ein. Sofort stieg mir der Hauskatzchengeruch in die rosane Nase. Ich blieb weiterhin stumm und legte nur den Schweif um meine Pfoten, bevor ich die Antwort in meinem Kopf formte. "Ich? Ich bin keine Clan-Katze. Und darüber bin ich auch dankbar. Aber was ist mit dir? Was treibt eine Hauskatze zu dieser Uhrzeit außerhalb seines Nestes?", miaute ich, ein Ton von Neugierde schwang mit meiner Stimme. Normal wäre ich einfach gegangen, aber diese Hauskatze interessierte mich.
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mi 20 Aug - 12:25






Findus




Er war erleichtert, dass der fremde Kater keine Clan-Katze war. Am Ende hätte er ihn noch zerfleischt und seine Knochen als Spielzeug für Junge benutzt.
Woher weiß er, das ich eine Hauskatze bin?, fragte der gestreifte Kater sich. 
"Ich bin zwar eine Hauskatze.... naja aber ich streife auch manchmal um die Häuser und esse nur bei meinen Zweibeinern zu Abend. Und du? Jagst du dein Fressen? Mäuse und Kaninchen oder Eichhörnchen? Was bist du dann wenn keine Katze aus dem Clan?"
Findus leckte über sein Brustfell und sah wieder zu dem Cremefarbenen. "Ich heiße übrigens Findus." Da die tiefrote Abendsonne sich bereits dem Untergang neigte, fragte er sich wo diese Katze die Nacht verbringen würde. Er jedenfalls würde sich ein Plätzchen auf einem alten Gartenhäuschen suchen, solange es noch einigermaßen hell war.




© Chibiusa
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mi 20 Aug - 14:12

Fíli

Ich hörte aufmerksam zu und nickte dann. "So kann man auch leben. Ich bin Fíli.", miaute ich ruhig. "Jedenfalls, ja, oft jage ich meine Beute selbst, nicht unbedingt Kaninchen. für diese bin ich nicht schnell genug. Aber in der Blattleere ist dies oft zu schwer, was dazu führt, dass ich mich auf das Altenheim verlassen muss." Ich wies mit meinem Schweif in die Richtung des großen Gebäudes und fuhr fort. "Ich bin ein Streuner. Ich lebe allein, für mich selbst. Das Leben als Clankatze hätte mir zu viele Regeln. Ich würde viel lieber reisen, verschiedene Orte sehen, aber den Willen dazu habe ich noch nicht wirklich aufgebracht. Zwar war ich noch nie persönlich in einem Clan, habe aber bereits die ein oder andere Ex-Clankatze getroffen, die nun auch als Streuner, Einzelläufer oder Hauskatze lebt. Freiheit ist mir wichtig." Ich seufzte leise. Wer weiß, wenn ich nicht damals verschleppt worden wäre, würde ich vermutlich genau wie Findus leben. "Wenn."
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 21 Aug - 11:23






 Findus




Der Hauskater lauschte still den Worten des fremden Katers. Streuner. Er hatte schon einige Streuner  oder Einzelläufer kennengelernt, es gab sie überall im Ort, und sie hatten alle ein paar Sachen gemeinsam: sie hassten Zweibeiner, waren am liebsten alleine, verbrachten ihre Zeit selten am selben Ort und waren Feinde der Clan-Katzen. Findus nickte verstehend.
"Das Leben als Streuner mag interessant sein", miaute er und seine Augen leuchteten kurz auf. "Ich bringe nicht den Mut auf mich von meinen Hausleuten zu lösen. Sie geben mir Futter und ein warmes Nest in dem ich im Winter schlafen kann. Vielleicht kein Luxus. Das Haus ist zu stickig und das Futter schmeckt trocken und fad aber im Grunde haben meine Hausleute gute Herzen. Ist es draußen alleine wirklich besser? In Freiheit zu leben und Beute zu jagen? Ich kann ein bisschen jagen, dass hat meine Mutter mir beigebracht. Aber ehrlich, fühlt man sich besser so auf sich allein gestellt?"  




© Chibiusa
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mo 1 Sep - 0:47

(Nja, hab vergessen zu posten, sry xD)

Fíli

Ich hörte aufmerksam zu, als er von seinen Hausleuten erzählte. Es war wahr, Findus hatte einen Punkt. Er war schließlich eine Hauskatze, ihm war das Leben als Streuner noch nicht bekannt. Wer weiß, vielleicht würde er es auch gar nicht überleben, wenn er sich von ihnen trenne würde. "Ich selbst kenne das Leben als Hauskatze ebenfalls. Zwar war ich nicht sehr lang eine, aber trotz allem weiß ich, wie es ist." Der Gedanke an den Unfall meiner Mutter stach mir ins Herz und ich schaute an Findus vorbei, als seien die Wolken interessanter als er. "Ich habe mich nicht freiwillig von meiner Familie getrennt. Ich wurde im Wald ausgesetzt, brachte mir selbst das Jagen bei und ich gebe zu, dass es mir besser gefällt, ein Streuner als eine Hauskatze zu sein." Ich zuckte mit den Ohren und seufzte kaum merklich.
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InZane
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mo 15 Sep - 18:01

InZane

'Gestern'
Der Kater nickte der kleinen, weißen Kätztin nur zu, als sie meinte, er könnte ja mal bei ihr vorbeischauen, wenn er Lust hatte. „Wenn ich dich nicht begleiten kann, weiß ich auch nicht, wo du wohnst!“ miaute er und zwinkerte ihr zu, ehe er sich umdrehte und mit einem gewaltigen Sprung auf die Mauer hinter ihm sprang. Er konnte andere Katzen riechen, aber es interessierte ihn nicht weiter. Geduckt sah er noch einmal au Chibiusa hinunter. „Hat mich gefreut. Wenn du noch mehr Clankatzen triffst, tu mir einen gefallen: lasse sie Bluten... für mich!“ miaute der Kater leise, seine Stimme nahm einen finsteren Ton an. Wieder zwinkerte er ihr zu, bevor er auf der anderen Seite von der Mauer sprang und seinen Weg fortsetzte. Es war schon dunkel, er war Müde und ausgehungert. Aber jetzt noch zu jagen, schien für ihn reine Zeitverschwendung zu sein, weshalb der Kater einfach durch die Dunkelheit stakste. Er wollte eigentlich zum Schrottplatz, doch er landete mal wieder ganz woanders. Er war im Kreis gelaufen! Denn nun stand er vor der Gleichen Mauer, von der er eben hinunter gesprungen war. Mit einem finsteren Knurren in der Kehle lief er nun an der anderen Seite der Mauer entlang. Und oh wunder: er erreichte nach wenigen Minuten den Schrottplatz. War das denn so schlimm? Auf de Weg hatte er noch nachdachtet. Über Hel.. Über den kleinen Hasen von eben. Warum war er auf einmal so anders? Warum war er so... 'Warmherzig'? Bei dem Wort musste er sich ein würgen echt verkneifen. Er musste sich dingend mit seinem Bruder treffen, er brauchte ihn um wieder runter zu kommen. Dringend...

gt: Schrottplatz

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Überlegt es euch zwei Mal, bevor ihr mich etwas fragt!:
 

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 18 Sep - 18:41

Arabella

cf: Wohnhäuser

Noch nasser als ich sowieso schon war kam ich an diesem Ort an. Kein Wunder, dass mich meine Pfoten hier hergeführt haben, ich kam hier öfter her, weil es hier immer frische Milch gab. Die bekam ich bei meinen Hausleuten nicht, auch wenn ich schon oft versucht hatte, es ihnen klar zu machen. Aber es war auch kein Problem, hier herzukommen. Das war auch der Grund, wieso ich hier immer hin kam, um Milch zu bekommen. Und ein bisschen Milch war doch perfekt bei diesem Wetter.
Ich huschte schnell durch den Regen zu der kleinen Schüssel, in der die Milch war. Leider hatte sich wegen dem Regen auch ein wenig Wasser dazu gemischt. Aber glücklicherweise stand sie noch nicht so lange hier, ich roch den Zweibeiner sogar noch. Wahrscheinlich hat er sie gerade erst hingestellt und beobachtete mich durch eins der Fenster. Kurz sah ich mich um, ob noch jemand anderes da war - nicht dass ich es sah - und beugte dann meinen Kopf, um zu trinken. Sie schmeckte okay, und bald war auch mein Durst gestillt.
Dann überlegte ich, wohin ich jetzt gehen sollte. Das Wetter war ja nicht das beste, aber ich entschied mich trotzdem, in den Garten hier zu gehen. Dort gab es doch immer Katzenminze. Also trabte ich rüber in den Garten, fand aber auf Anhieb die Pflanze nicht. Enttäuscht wollte ich wieder gehen, als ich einen Busch entdeckte. Unter dem Busch sah ich ein Büschel Katzenminze. Ich rannte darauf zu, und versuchte nicht zu beachten, dass das Wasser und der Matsch in alle Richtungen und auf mein Fell spritzte. Aber bevor ich mir darüber Gedanken machen konnte, war ich auch schon bei dem Busch angekommen. Darunter war ein kleiner Hohlraum, der sogar trocken war, und so setzte ich mich hin und putzte erstmal mein Fell. Als es einigermaßen trocken und sauber war, aß ich ein wenig von der Katzenminze und beobachtete dann den Garten.
Vielleicht kam ja irgendwann jemand.
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 18 Sep - 18:54






← SC Lager

Eismond betrachtete seinen Weg genau, um auch später wieder zu wissen wo es zurück ging, irgendwie musste es ja sein, der Fährte bei so einem Regen zu folgen wäre, wie soll man es sagen? Unmöglich! Aber ein anderer Geruch war hier klar, das leise Tippeln von Pfoten war zu hören, ebenfalls, wenn man genau lauschte, alte, wirklich alte Zweibeiner aus dem Inneren des Gebäudes. Eismond war, wenn er sich recht erinnerte, schon einmal hier gewesen als Schüler und hatte von der gelben Köstlichkeit probiert, die die meisten Katzen Milch nannten. Aber darüber war er hinweg, es war Hauskätzchen Nahrung, wo er gerade so daran dachte, er hatte doch Pfoten gehört, der Geruch von Hauskatze war hier auch noch mehr als frisch, nicht eine Schwanzlänge verstreut worden. Durch den schlammigen Boden wandernd, den Schmerz in seinem Nacken in völliger Vergessenheit und einem leichten Humpeln wegen dieser verdammten Narbe an der Schulter ging er zum hinteren Teil des Grundstückes wo es meist Katzenminze und anderes zu finden gab. Als er einen Pelz ausmachen konnte, von einer jungen Katze, kniff Eismond die Augen zusammen um genaueres sehen zu können durch diesem Regen. Katzenminze und Hauskätzchen, Hauskätzchen welches Katzenminze fraß, passte doch perfekt. Faules Vieh, sogar ein leichter Diebstahl um es so zu sagen. Der Krieger setzte sich auf das feuchte Gras und beobachtete das Kätzchen einfach weiterhin.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 18 Sep - 19:11

Arabella

Als ich so die Umgebung beobachtete, fiel mir etwas ins Auge; ein schwarz-weißer Kater, der wiederum mich beobachtete. Er sah nicht wirklich wie ein Hauskätzchen aus. Ich hoffte dennoch, dass er eines war, denn Katzen, die keine Hauskätzchen waren, waren entweder Streuner, oder das, was mein Vater gewesen war und was im Wald lebt. Ich blickte dem Kater direkt in die Augen, die übrigens blau waren, genau wie meine, doch etwas dunkler, konnte aber nicht unbedingt irgendetwas darin entdecken. Deshalb blickte ich einfach weiter in seine Augen. Mein Blick war nicht ängstlich, denn auch, wenn ein Hauskätzchen eigentlich Angst vor anderen Katzen haben sollte, hatte ich keine. Nein, ich war sogar eher fasziniert. Ich fragte mich, ob er meinen Vater gekannt hatte und verwarf den Gedanken wieder. Fragen würde ich ihn bestimmt nicht.
Das, was meine Mutter mir über den Wald erzählt hatte, war, dass Hauskätzchen ihn mieden, denn dort lebten andere Katzen, die ihre Beute selbst jagten und bei denen Hauskätzchen nicht willkommen waren. Deshalb fragte ich mich aber, wieso dieses Exemplar hier in den Zweibeinerort gekommen war. Dann wiederum kam mir der Gedanke, dass es auch gut sein konnte, dass das hier ein Streuner oder ein Einzelläufer war.
Also blieb ich weiter sitzen und blickte den Kater weiterhin an.
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 18 Sep - 19:29






Eismond beobachtete das Hauskätzchen noch etwas, fixierte sie mit seinen eisblauen, funkelnden Augen, erkannte, na ja, dank dem Regen nicht wirklich, jede einzelne Bewegung der Katze. Sollte er sie erschrecken gehen? Das sie auf ihn zu kommen würde bezweifelte Eismond nämlich hart, welche Hauskatze war auch schon so dumm? Viele. Die Antwort war amüsant, aber der Krieger musste gerade ernst bleiben, er erhob sich auf seine vier Pfoten und fuhr seine Krallen leicht aus und bleckte seine Zähne leicht. Schritt für Schritt nährte er sich das junge Kätzchen und stellte sich mit aufgeblähter Brust und erhobenen Kopfes vor sie. „Wieso frisst du die Katzenminze?“, knurrte er, sank nun seinen Kopf hinab zum kleinen orange weißen Hauskätzchen und fing an zu zischen. „Schon mal daran gedacht auf Gefahren hier draußen zu treffen wie...“, Eismond setzte eine 'dramatische' Pause ein und schaute sich kurz um, niemand da. Blitzartig schoss sein Kopf zum kleinen Geschöpf. „Wie Katzen die deine Knochen gerne zwischen ihren Zähnen knacken lassen und dein Fleisch essen, obwohl du bei lebendigen Leibe noch bei Bewusstsein bist?!“, endete er und erhob sich wieder auf seine weißen, naja, eher schon schlammbraunen Pfoten.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 18 Sep - 19:55

Arabella

Nach einer Weile wollte ich den Blick schon wieder von dem komischen Kater abwenden, doch da bewegte er sich doch; er erhob sich, fuhr seine Krallen aus, wobei ich mir aber nicht so sicher war bei dieser Entfernung, und bleckte seine Zähne. Doch ich bewegte mich kein bisschen. Endlich mal ein bisschen Action hier!, dachte ich mir stattdessen, auch wenn Hauskätzchen das nicht tun. Aber hier ist doch sowieso keiner. Hoffe ich mal.
Auch als er sich näherte, blinzelte ich nicht mal. Ich war aufgeregt, und fragte mich, was er nun machen würde. Ich verspürte nicht die leiseste Angst, was ziemlich komisch sein mag, aber darüber machte ich mir gerade ab wenigsten Gedanken. Eher darüber, wieso er sich so aufblies, als er vor mir stand.
Erwartete er, dass ich Angst hatte? Wahrscheinlich. Das sollte ich auch haben. Aber so sehr verstellen konnte ich mich nicht. Also ließ ich es lieber ganz bleiben. Auch wenn mir irgendetwas die ganze Zeit sagte, ich sollte gefälligst wegrennen. Ich beachtete es nicht, starrte nur weiter fasziniert den Kater an.
Als er mich fragte, wieso ich die Katzenminze fraß, kam mir ein kleines - sehr kleines - Schmunzeln auf die Lippen und ich wollte schon etwas erwidern wie "wieso frisst du sie nicht" oder ähnliches, doch ich verkniff es mir und sagte nichts, was blieb war das kleine Lächeln, das aber auch schon nach ein paar Herzschlägen wieder verschwand. Wer wusste schon, was sich der Kater aus sowas zusammenreimte..
Dann sagte er aber noch etwas. Diesmal konnte ich mir zwar verkneifen, zu kichern, aber nicht, etwas zu sagen. Also sagte ich etwas einfach gerade heraus, das, was mir als erstes einfiel und ihn wahrscheinlich rasend machen würde. Oder eben nicht.
"So wie du? Nein, wie kommst du denn darauf?", sagte ich, mit ganz ernstem Gesicht und ernstem Ton, auch wenn mir überhaupt nicht ernst zumute war, nein, lieber würde ich lachend auf dem Boden kugeln. Okay, vielleicht war das ein wenig übertrieben. Aber so ähnlich jedenfalls.
Ich blickte dem Kater weiterhin in die Augen, ich hatte den Blick kein einziges Mal abgewandt.
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 18 Sep - 20:16






Eismond kniff seine vor Wut funkelnden Augen zusammen und lies das Hauskätzchen nicht aus den Augen, die Worte waren gerade nicht das, was er hören wollte. Sie war nicht wie die anderen Hauskatzen fiel ihm auf, sie war nicht so eine die sich sofort ins Fell machte, doch es war schon ein wenig deprimierend für den Kater. Dabei hatte er sich ein wenig Spaß erhofft! Langsam hob er seine rechte Pfote an, also die, wo er nicht von seinem Bruder verletzt wurde und setzte diese auf den Kopf der Orangeweißen. „Weißt du was lustig ist?“, fragte er sie und drückte mit Leichtigkeit den kleinen Kopf der Hauskatze auf den schlammigen Boden. „Katzen die Schlamm fressen.“ Irgendwie war es nicht so lustig wie er sich es erhofft hatte. Trotzdem lies er die Pfote auf dem Schädel des Kätzchens, vielleicht wurde es ja nach einigen Herzschlägen lustiger, aber ein hilfloses Hauskätzchen anzugreifen wäre taktlos. Unfair. Nicht spaßig. „Wie heißt du?“, verlangte Eismond schließlich zu wissen. Er wollte den Namen des taffsten Hauskätzchens was er je gesehen hatte merken. Vielleicht, wenn sie mal größer war, würde er sie so richtig umhauen. Wäre besser als hier und jetzt. Sie sah gerade mal so aus wie eine junge Kriegerin oder jünger vom ersten Blick her.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 18 Sep - 20:36

Arabella

Endlich regte sich etwas in den Augen des Katers! Wut, aber das war genau das, was ich erwartet hatte. Ich rechnete mir meine Chancen aus, wie schnell ich hier wegrennen konnte, aber der Kater würde mich wahrscheinlich schon einholen, bevor ich auch nur eine Mäuselänge weit gekommen war. Deshalb blieb ich sitzen. Was ich bald wahrscheinlich bereuen würde..
Er fragte mich, ob ich wüsste was lustig wäre und setzte eine Pfote auf meinen Kopf. Schlamm lief mir in die Ohren und ich legte sie an, eher weil ich wütend war, den Schlamm hielt es nämlich nicht davon ab, mir in die Ohren zu laufen. Mein Blick war eine Mischung aus "wieso hast du jetzt das gemacht?!" und "Haha, sehr lustig.".
Doch dann drückte er meinen Kopf in den Matsch und ich schloss automatisch die Augen. Zwar hatte ich nun Schlamm in der Nase, in den Ohren und teils auch im Mund, aber zumindest waren meine Augen einigermaßen frei davon. Ich knurrte, was Luftblasen im Schlamm verursachte. Hoffentlich spritzten sie ihm in die Augen.
Ich hörte nicht ganz, was er sagte, aber ich konnte es mir zusammenreimen und knurrte noch ein bisschen lauter, aber dann wurde mir klar, das das rein gar nichts brachte. Deshalb spannte ich meine Hinterbeine an und versuchte, mich unter seiner Pfote wegzuziehen. Was nicht so ganz klappte, denn auch der Boden hinter mir war mittlerweile matschig und ich rutschte ab. Was dafür sorgte, dass eine ganze Ladung Schlamm und Wasser auf mich niederspritzte, aber es hatte auch eine gute Seite: Da ich auch hörte, wie es vor mir ein wenig spritzte, nahm ich an, dass es dem Kater ins Gesicht oder zumindest auf die Brust gespritzt hatte. Aber sicher konnte ich mir nicht sein. Hoffen konnte ich aber.
Als er dann nach meinem Namen fragte, knurrte ich noch einmal demonstrativ und blubberte ein paar Luftblasen. Wie sollte ich denn so sprechen? Das sollte er zumindest erkennen müssen.
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Sa 20 Sep - 11:47






Eismond seufzte genervt als das Hauskätzchen ihn die ganze Zeit mit Schlamm bespuckte -oder so- und ihn dann noch mit den Hinterpfoten volle kannte bewarf. Seine ganze Brust war voller Schlamm, tja, selbst Schuld. Um nicht noch dreckiger zu werden, und um den Namen endlich erfahren zu können, nahm er nie Pfote von ihrem Kopf runter und leckte sich über seine Brust. Wenigstens half der Regen nun etwas um es los zu werden. „Übrigens, ich heiße Eismond.“, meinte er und legte eine kurze Pause ein um das Kätzchen anzusehen. Die himmelsblauen Augen sahen so aus wie... eben jede andere Augen. Die Farbe war einfach schön. Der Krieger schüttelte seinen Kopf. Man, was für Gedanken jetzt schon wieder durch seinen Kopf schwirrten, er sollte es lassen. Sie war eine Hauskatze! Als sich Eismond gesammelt hatte, bemerkte er nicht, wie er ihr die ganze Zeit ihn die Augen geblickt hatte. Schnell schleckte er sich weiter über die Brust. Was ist denn los! In letzter Zeit war er immer neben der Spur, wusste aber nicht wieso.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Sa 20 Sep - 13:20

Raspberry

Als Raspberry am Altenheim ankam sah sie ihre Freundin sofort.  Sie stand gegenüber von einem großen weiß-grau-schwarzen Kater mit Eisblauen Augen. Ihr sonst so gepflegtes Fell war voll von Schlamm und ihre Augen waren fest auf den Kater gerichtet. Jener war auch voller Schlamm, auch wenn es bei ihm Natürlicher aussah. Er blickte ihr fest in die Augen. Doch plötzlich schien er sich etwas bewusst zu werden. Beide schienen etwas neben der spur. Doch die hübsche Schokoladen Farbige Katze hatte Angst um ihre Freundin. Was wäre wenn er arabella plötzlich angreifen würde. Sie wäre dann zuweit weg um einzugreifen. Also ging sie langsam und unentdeckt auf die beiden zu . Ihre Schleife nervte unglaublich und Raspberry kam sich lächerlicher den je vor. Diese Alberne pinke Schleife! Als sie fast angekommen war trat sie plötzlich auf einen alten Ast der unter ihrem Gewicht prompt nachgab und laut knackte. Mist! Arabella und der Kater konnten da Geräusch nur gehört haben und deshalb trat sie langsam aus den Schatten heraus…
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Sa 20 Sep - 13:31

Arabella

Irgendwann nahm er wirklich seine Pfote von meinem Kopf herunter und dieser schoss augenblicklich in die Höhe. Ich holte tief Luft und schüttelte mich dann, ganz darauf bedacht, den Kater vollzuspritzen, der sich gerade als Eismond vorgestellt hatte. Eismond.. das war doch die Art von Name, wie mein Vater ihn hatte. War er auch so eine Katze aus dem Wald? Wahrscheinlich würde er mir nicht antworten, wenn ich ihn fragen würde. Außerdem würde ich überhaupt nicht wissen, was ich denn fragen könnte. "Lebst du im Wald" wäre ein wenig zu ungenau gewesen. Deshalb verwarf ich den Gedanken mit dem Fragen wieder und entfernte den Großteil des Schlamms von meinem Fell, den Rest machte dann der Regen. Ekelhaft.
Auf einmal bemerkte ich, wie Eismond mir direkt in die Augen blickte, um dann urplötzlich den Kopf zu schütteln. Zu gerne hätte ich gewusst, was er gerade dachte, aber fragen würde ich bestimmt nicht. War doch seine Sache, nicht meine. Aber irgendwie schien es mir, als hätte er nicht wirklich beabsichtigt, mir so in die Augen zu schauen. Aber ich dachte nicht weiter darüber nach, sondern darüber, ob ich ihm meinen Namen verraten sollte.
Gut, seinen wusste ich schon, jetzt konnte ich ja auch einfach grinsend weggehen - doch Hauskätzchen taten so etwas nicht. Hauskätzchen waren normalerweise naiv, und sowieso nett zu jedermann. Deshalb entschloss ich mich, ihm zu sagen, wie ich hieß. Auch wenn ich auf keinen Fall naiv war!
"Arabella.", sagte ich mit einer Mischung aus Misstrauen und Freundlichkeit, auch wenn das wirklich keine gute Mischung war.
Auf einmal hörte ich etwas knacken und drehte mich um. Da war Raspberry gerade aus einem Busch getreten! Hatte sie gelauscht? Nein, das könnte nicht sein. Sie war noch gar nicht lange hier und mich zu belauschen war auch gar nicht ihre Art.
Ich war nicht wütend, sondern sehr erleichtert sie zu sehen, wer weiß, was der Kater sonst alles noch vor hatte.
"Berry!" rief ich und lief auf die schokoladenbraune Kätzin zu. Ich hoffte nur, dass der Kater uns nicht angriff oder so.. wir waren zwar in der Überzahl, aber wir konnten beide wahrscheinlich nur halb so gut kämpfen wie er.
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