Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Das Altenheim

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Nuria
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BeitragThema: Das Altenheim   So 16 März - 17:13

das Eingangsposting lautete :

Da hier viele Zweibeiner unterwegs sind, meiden viele Katzen diesen Ort. Doch einige der Zweibeiner stellen den Katzen einen Napf bereit, aus dem sie ohne große Mühen etwas fressen können. Auch Milch wird ihnen hin und wieder gegeben.
Das Gebäude ist sehr groß, ebenso wie der Garten, in dem auch Katzenminze wächst. Das ist auch ein Grund, weshalb manchmal Clankatzen hierher kommen.
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mi 8 Jun - 22:03

Gwendolyn

Streunerin
"You know what ? I don't care!"



Schnell stürmte ich über den kleinen Weg an den Häusern vorbei, Endlich, endlich frei! dachte ich mir freudig, Keine Gefangenschaft mehr! Ich war vor ein paar Minuten noch im Haus meiner Zweibeiner eingeschlossen aber jetzt bin ich frei. Nach ein paar Sekunden verlangsamte ich mein Tempo und lief langsam in Richtung des Altenheims. Als ich mich aus Neugier umschaute entdeckte ich vor dem Haus eine bunte Schüssel in welcher kleine Bröckel lagen, Das Futter kenne ich, das haben mir meine Zweibeiner auch immer gegeben, dachte ich mir dann näherte ich mich der Schüssel und mein Bauch fing an zu knurren, Ich mag dieses Futter zwar Gar nicht aber ich habe so einen Hunger, ich muss etwas essen. Dachte ich und dann begann ich zu fressen. Mühsam schluckte ich die Bröckel herunter welche nicht wirklich lecker schmeckten.
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Fate
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 16 Jun - 21:59

Radium || First post


Es war ruhig, zu ruhig. Aufmerksam behielt die dreifarbig gescheckte Katze ihre Umgebung im Auge. Sie war eine der Wenigen der, der Geruch der Zweibeiner nicht in der Nase stach. Schließlich hatte das Weibchen selber die ersten sechs Monde bei Zweibeiner verbracht und wusste, dass die alten Zweibeiner keinerlei Gefahr darstellten. Ein neuer Besucher trat in ihr Blickfeld und machte sich sogleich an der Schüssel gütlich. Dem Duft nach zu Urteilen musste es sich um eine Kätzin handeln. Relativ schnell verlor Radium das Interesse an der Fremden, sie schien nichts besonderes an sich. Da, ein gebrechlich aussehender Zweibeiner kam aus einer Öffnung des Baus gestolpert. Im Gegensatz zu anderen Menschen wirkte dieser klein und unscheinbar. Nicht alle Zweibeiner waren Monster, vor allem die Alten waren sehr liebenswert und naiv. Trotzdem könnte ich es nicht permanent in dessen Nähe aushalten, dafür lebe ich schon zu lange auf der Straße, aber einen kleinen Happen kann man ihnen immer abluchsen. Auf leichten Pfoten sprang die hübsch Gescheckte die Mauer herunter, steuerte auf jenen zu und ließ ein weiches Schnurren erklingen. Meist funktionierte es auf diese Tour und tatsächlich. Ein Lächeln erschien auf dem runzeligen Gesicht und seine Pfote strich durch ihr Fell. Für diesen Moment wollte es die Streunerin dulden. Erwartungsvoll blickte Radium nach oben und sah bereits ein kleines Stück eines Leckerlis hervorblitzen. Schön, sie hat immer etwas zu Fressen, so kann ich mir zumindest für heute das Jagen sparen, außer vielleicht noch am Abend. Nicht lange musste sie das Süßholz raspeln und der alte Zweibeiner rückte endlich mit dem Futter heraus. Die gurrenden Geräusche ignorierend strich das Weibchen noch einmal um dessen Beine und suchte daraufhin gleich die Distanz. Einmal und nie wieder, ich komme mir dabei immer wieder wie ein räudiger Hund vor. Seufzend verspeiste Radium das erworbene Stück und langweilte sich weiter, vielleicht passierte ja noch etwas spannendes.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Fr 17 Jun - 22:31

Gwendolyn

Streunerin
"You know what ? I don't care!"



Während ich weiterhin etwas von dem Futter aß, sah ich noch eine andere Kätzin, ich interessierte mich aber nicht wirklich für sie und aß einfach weiter.
"Bäh, ich kann dieses Futter nicht leiden, aber es war besser als zu verhungern." Dache ich mir still.Ich hörte auf zu essen und lief weiter, ich wollte irgendwo anders hin, irgendwohin wo ich jagen kann und etwas richtiges essen kann von was ich auch satt werde."Was wohl gerade mein Bruder Cayden macht?" überlegte ich während ich weiter auf dem Beton Weg entlang lief. "Hoffentlich geht es ihm gut, vielleicht sehe ich ihn ja wieder...".
Ich war mir unsicher wohin ich als nächstes laufen soll da ich mich ja kaum auskannte, vielleicht finde ich ja eine Gegend wo man Jagen kann...
Ich seufzte kurz und preschte dann los, in eine unbekannte Richtung.

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Sumpfohr
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Sa 18 Jun - 17:19








Silberfrost
Ort:Das Altenheim
Angesprochen: -
Erwähnt: Gwendolyn

- - -

Ich lief an den hohen Steinbauen der Zweibeiner entlang. Ich sah ein paar von ihnen, welche sich allerdings schwerfällig bewegten und vermutlich Älteste waren. Von ihnen ging keinerlei Gefahr aus, dennoch versuchte ich sie zu meiden. Ich sah bei ihnen eine Kätzin und witterte kurz darauf noch einen weiteren Geruch, den ich nur allzu gut kannte. Er gehörte so ziemlich der einzigen Katze, die ich nicht abgrundtief hasste oder ausnutzte. Gwendolyn. Ich wusste, das sie noch nicht lange Streunerin war und sich nicht so gut hier auskannte. Ich hatte nichts besseres zu tun, daher folgte ich ihrer Spur. Nach kurzer Zeit bemerkte ich, das sie geradewegs in das FlussClan-Territorium hineinlief. Mäusehirn! dachte ich und fauchte. Ich würde sie holen müssen und hoffen, das wir nicht auf Clan-Katzen trafen. Da ich eine Verbannte war, könnte es tötlich enden, wenn ich auf sie traf. Die frage ist für wen hörte ich eine innere Stimme und ein böses lächeln machte sich in meinem Gesicht breit.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 26 Jun - 2:46

SHAY
[1. Post * leider ohne Postingvorlage ;_;]

Mit langsamen Schritten kam der graue Kater am Altenheim an. Seine Nase war an den Boden geheftet, die Augen ebenfalls. Überall in seinem Fell hingen Blätter, Dreckklumpen und Äste, was ihn aber im Moment nicht besonders kümmerte. In Schlagenlinien lief er über den Hof des Altenheims, scheinbar auf etwas konzentriert, auch wenn er nicht wirklich darauf achtete, wo er hinlief. Immer wieder murmelte er etwas sinnloses vor sich hin, was man nur schwer als Worte beschreiben konnte.
Nach einer Weile blieb er plötzlich stehen und hob eine Pfote, sah sich um, als wäre er gerade erst aufgewacht, sein Blick war verwirrt, sein blindes Auge starrte in die Leere. "Blau", sagte er, als wäre es das normalste auf der Welt, dann ließ er die Pfote ganz langsam wieder sinken und beobachtete, wie sie auf dem Boden aufkam. Einige Momente stand er so da, blinzelte verwirrt und betrachtete seine Pfote. War die schon immer da gewesen? Irgendwie kam es ihm vor, als würde er sie zum ersten Mal sehen.. Vielleicht hatte er auch nie wirklich auf die Pfote geachtet. Wer achtete schon auf seine Pfoten? Sie waren ja die ganze Zeit auf dem Boden, und wer sah schon sie ganze Zeit auf den Boden?
Shay musste leise kichern, als er die Gedanken aussprach. Er hatte doch die ganze Zeit auf den Boden gesehen.. trotzdem hatte er seine Pfoten nicht bemerkt. Ging das jedem so, oder war er nur eine unglaublich unaufmerksame Person? Wer wusste das schon.. er zumindest nicht. Aber er wollte es herausfinden.
Also begann er wieder, langsam in eine Richtung zu laufen, den Blick wieder auf den Boden geheftet, dieses Mal beobachtete er allerdings seine Pfoten, wie er beim Laufen eine vor die andere setzte und sich eine dann vom Boden abdrückte, während die zweite gerade wieder auf den Boden zukam. Faszinierend! Warum hatte er das bis jetzt nie bemerkt? Ja, warum denn? So unaufmerksam konnte er doch nun wirklich nicht sein, oder?
Ein zufriedenes Grinsen war nun auf seinem Gesicht aufgetaucht, auch wenn sein Blick noch immer auf den Boden gerichtet war. Der Boden war eigentlich auch ganz interessant. Die Steinchen und die Grashalme, die vereinzelt wuchsen waren alle unterschiedlich. Ob es zwei genau gleiche gab? Vielleicht. Wahrscheinlich eher nicht, und wenn, würde er sie höchstwahrscheinlich nie finden.
Und dann waren da noch diese ganzen Gerüche! Katzen, Beute und..
Zweibeiner.
Mit einem Schlag blieb der Kater stehen und wich angewidert ein paar Schritte zurück. Die Krallen hatte er automatisch ausgefahren und seine Pupillen waren zu Schlitzen geworden. Hier waren Zweibeiner? Verdammte Zweibeiner? Ein leises Knurren entwich der Kehle des Katers, und doch konnte er sich nicht daran hindern, zu kichern. Diese erbärmlichen Kreaturen.. gefangen in diesem Nest, alt und zerbrechlich. Das Kichern schwoll zu einem hysterischen Lachen an und wurde dabei immer lauter.
Urplötzlich starb das irre Lachen allerdings ab und Shay fuhr die Krallen wieder ein, als wäre nichts gewesen. Es änderte doch sowieso nichts daran. "Feuer..", murmelte er vor sich hin und schüttelte dann seufzend den Kopf. Nein, es brachte nichts.
Irgendwann würde er sie aber trotzdem alle umbringen.
Den Geruch nun nicht weiter beachtend, ging er wieder dazu über, auf den Boden starrend durch die Gegend zu laufen. Seine Schritte beschleunigten sich, und er achtete immer weniger darauf, wo er hin trat.
Auf einmal stieß er gegen etwas weiches und sprang mit ausgefahrenen Krallen und aufgestelltem Nackenfell erschrocken zurück. Mit angelegten Ohren und verzogenen Augen knurrte er das etwas an, bis er einen besseren Blick darauf werfen konnte und bemerkte, dass es nur eine Katze war. Eine Kätzin, um genauer zu sein; sie hatte schildplattfarbenes Fell und verschiedenfarbige Augen. Wäre er nicht ein Kater gewesen, der sich auf so etwas nichts machen würde, hätte er sich nun durchaus denken können, sie wäre hübsch, aber da ihn solche Sachen nicht das kleinste Bisschen kümmerten, dachte er sich nichts, sondern fuhr nur die Krallen ein, stellte die Ohren aufmerksam auf und hob eine Augenbraue.
"Pass auf das Feuer auf.", sagte er nur, aus seinem Blick war unmöglich, zu lesen, was er gerade denken mochte und seine Stimme war eher monoton.
Dann fing er an, ungehalten vor sich hin zu kichern.
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 26 Jun - 4:17

Radium


Es waren bestimmt schon Stunden vergangen, vielleicht auch nur Minuten? Radium hoffte einfach, das der Tag bald zu Ende ging. Solche langweiligen Zeitperioden gingen dem Weibchen gehörig gegen den Strich. Nichts passierte, es blieb einfach immer nur das selbe und dafür wollte sie eigentlich nicht ihr Leben verschwenden. Missmutig zuckte ihr Schweif wie eine auffällig gemusterte Schlange von einer Seite zur anderen. Die andere Katze, an der die Streunerin recht schnell das Interesse verloren hatte war von dannen gezogen, eine zweite Artgenossin tauchte auf, schon von weiten spürte Radium die bösartige Aura um diese Kätzin herumwabern. Von solchem Gesindel hält man sich am besten fern... Abschätzig kniff die Schildpatt ihre Augen zusammen und beobachte stumm auch deren Abgang. Schon interessant was hier alles herumfleucht...Im Gegensatz zu mir scheinen sie ein Ziel zu haben, ich sitze hier nur herum und kann aktuell keines anstreben. Umso länger ich hier sitze, umso wertloser kommt mir meine Zeit vor. Lieber ich verschwende sie einigermaßen sinnvoll. Seufzend wollte das Weibchen schon aufstehen und den Ort wechseln, als ein merkwürdiger Kater das Altenheim betrat. Sofort fokussierte sich ihr Blick auf den neuen Ankömmling. Erster Eindruck: Ungepflegt. Jeglicher Unrat hing in dem dichten Pelz des Katers. Blätter, dünne Äste, selbst Dreck. Anscheinend machte er sich nicht viel aus Fellpflege und kam geradewegs aus dem Dickicht. Vielleicht aus dem Territorium des Donnerclans? Dort wuchsen ja hauptsächlich niedrige Pflanzen wie Büsche oder auch Bäume, jedoch konnte der Fremde ebenso aus dem "Kleinen Wald" kommen. Tausende von Vermutungen schossen der Streunerin durch den Kopf, fügten sich zusammen oder brachen auseinander, je nachdem wie plausibel das daraus erfolgte Ergebnis war. Die Blätter auf seinem Pelz haben eine besondere Form...Ich weiß das zwei Arten von Bäumen existieren...Es müssen jene sein, die im Winter ihre Blätter verlieren. Die spitzblättrigen Bäume bleiben, wenn der Frost kommt, beharrlich an ihrer Stelle...Also kann es sich nur um einen bestimmten Ort des Donnerclanterritoriums handeln... Ohne auch nur eine Mimik zu verziehen hielt Radium den Blick weiterhin auf ihn geheftet. Seine Bewegungen wirkten mechanisch, beinahe ruckhaft und um ein normales Auftreten schien er sich genauso wenig zu kümmern. Statt wie jede normale Katze lief der Fremde in wirren Bögen umher, sah des öfteren auf seine Pfoten, welche ein besondere Faszination auszuüben schienen. Dafür musste sich das Weibchen nun wirklich nicht anstrengend um zu erkennen, dass der Kater nicht gerade eine psychische Stärke besaß. Auf mich wirkt er geistlich verwirrt, diese Bewegungen könnten von Unsicherheit zeugen oder sie entspringen einfach frei seiner Laune nach. Eventuell möchte er auf etwas aufmerksam machen? Wohl kaum. Wie ein Hund lief der Fremde umher, bis er plötzlich vor etwas non-existenten zurückwich. Seine aggressive Haltung stach der Kätzin sofort ins Auge. Anscheinend plagten ihn wechselhafte Launen. Vielleicht gefiel ihm die Präsens der Menschen nicht oder etwas anderes? Aus dem Nichts heraus erschallte lautes Gelächter aus dem Maul des Katers. Grundlos, er hatte einfach begonnen zu lachen. Niemand hatte einen Scherz erzählt und der Graue sah selber nicht so aus als ob ihm etwas witziges widerfahren wäre. Irres Gelächter...unmögliches Aussehen...Unvorhersehbare Reaktionen...Hier kann es sich unmöglich um einen geistlich gesunden Kater handeln. Mich würde ja interessieren wer oder was den armen Kerl so zugerichtet hat? Vielleicht eine dunkle Vergangenheit? Völlig in ihren Analysen versunken, senkte Radium für einen Moment den Blick. In ihrem Hirn ratterten tausende von Möglichkeiten durch. Mental wog sie Argument mit Argument ab und bastelte sich so ein Grundgerüst. Einfach nur wunderbar, endlich hatte die Schildpatt eine sinnvolle Aufgabe und dann noch eine, die ihr am meisten Spaß machte. Weshalb auch immer besaß sie einen besonders scharfen Blick und konnte sich ohne das sich eine Katze überhaupt vorstellte schon die gesamte Persönlichkeit zusammenbasteln. Dafür war hohe geistliche Stärke nötig, die Radium auch zweifelsohne besaß. Urplötzlich rempelte das Weibchen etwas an und auch noch während des Falls fiel ihr die Schwere auf mit der sie gerammt worden war. Zweifelsohne ein Kater. Weibliche Katzen besaßen eine größere Kraftanstrengung und hinter diesem Rempler steckte nur halbe Kraft. Seelenruhig rappelte sich das gefleckte Weibchen wieder auf. Nun stand der Fremde in nächster Nähe. Das Knurren hatte Radium nur allzu genau vernommen und es ließ daraus schließen das er selber nicht aufgepasst hatte, wo seine Pfoten ihn hin trugen. Schweigsam musterte die Kätzin den Kater. Gewaltig, riesig und gut bemuskelt. Bestimmt hatte der Fremde Erfahrung im Kämpfen und seine Kraft war keineswegs zu unterschätzen. Ein Blick auf die Pfote genügte um zu sehen, dass ein Schlag das Ende bedeuten konnte. Auf dem rechten Auge lag milchiger Schleier, eindeutig blind. Der Grund dafür zog sich in in einer relativ geraden Linie über das Auge. Solche geraden Linien waren unnatürlich, selbst wenn sich eine Katze die Mühe gegeben hätte, wären vier Krallenspuren präsent gewesen, doch hier fand sich nur eine dünne Narbe vor. Sie kann unmöglich von einem Tier stammen, dafür ist die Narbe zu perfekt. Vielleicht von einem Zweibeiner? So sehr sie es auch hasste, hier musste Radium einen Stopp einlegen. Nicht etwa, weil ihr nichts mehr einfiel, aber der Kater gab einen äußerst sinnlosen Kommentar von sich. Feuer? Welches Feuer? Der Satz ergibt überhaupt keinen Sinn...der Grund dahinter fehlt. Es ist völlig aus der Luft herausgegriffen? Was will er damit bezwecken? Aus seiner Miene ließ sich absolut keine Miene herausfiltern. Augen, Stimme alles relativ neutral, aber wirklich trauen konnte man dem ganzen nicht, schließlich hatte es der Fremde äußerst impulsiv bewiesen. Ich bleibe besser auf der Hut, der Kerl hier scheint mir ein psychotisches Wrack, es kann jederzeit passieren, dass er einen Angriff startet oder anderweitig agiert. Ich versuche Ruhe zu bewahren. "Was meinst du damit...Feuer?", harkte Radium neugierig nach. Nach außen hin wirkte das Weibchen vollkommen normal und gelassen. Nicht das ihr dachtet, sie würde eine Welle von Fragen auf den Fremden prasseln lassen. Der größte Teil der Arbeit wurde in ihrem Schädel verrichtet und fand so gut wie nie einen Weg nach draußen, außer es wurde von der Schildpatt verlangt. Meist nutzte sie diese Fähigkeit für ihr eigenes Wohlergehen. Von dem Kichern ließ sich Radium nicht irritieren und schnippte lediglich mit dem Ohr. Mal sehen was dieses Vieh so zu bieten hatte.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mo 27 Jun - 23:16

sHAy
»so what if i'm crazier than crazy?


Schlagartig hörte der Kater auf zu kichern, als sich die schildplattfarbene Kätzin wortlos wieder aufrichtete, als sei nichts gewesen. Nun hob sich auch seine zweite Augenbraue und eines seiner Ohren zuckte. Was war denn mit der los? Normalerweise hatten Katzen etwas einzuwenden, wenn man in sie hineinrannte. Warum war diese also anders? Shay musste zugeben, er hatte selbst noch nicht wirklich viele Erfahrungen mit anderen Katzen gemacht, und die meisten von denen, denen er begegnet war, hatte er letzten Endes dann umgebracht. Sie waren keine besonders interessanten Zeitgenossen gewesen, aber irgendetwas hatten sie alle gemeinsam gehabt: die Angst vor ihm und die Angst vor dem Tod. Das hatte er nie so richtig verstanden. Warum sollte man denn vor so etwas Angst haben? Er, der dem Tod schon viel zu oft viel zu nahe gewesen war, sollte doch wissen, wovon er sprach. Und er sah es eher als Erlösung an, schließlich gab es doch keinen Grund, auf dieser Welt zu weilen. Zumindest hatte er selbst keinen, und die ganze Zeit nur Katzen umzubringen wurde auch irgendwann langweilig. Auch wenn es immer unheimlich interessant war, die letzten Momente einer Katze zu sehen, wenn das Leben langsam aber sicher aus ihnen heraus sickerte und sie aus der Welt der Lebenden holte. Jeder reagierte anscheinend anders und das war dann vielleicht doch noch ein Grund, am Leben zu bleiben, denn dann konnte er diese Verhalten erforschen. Bei dem Gedanken daran musste er wieder kichern und merkte dabei nicht, wie sein Gegenüber ihn genau beobachtete und jedes kleinste Detail analysierte.
Noch immer in Gedanken versunken bemerkte er zu spät, dass sie ihn etwas fragte. Verwirrt zuckten seine Ohren ein wenig, um noch den letzten Rest der Frage zu verstehen. Feuer. Feuer? Jetzt schaute er sie verwirrt an und fragte sich, was sie wohl damit meinen könnte. Doch nicht etwa das, was er dachte? Shay legte die Ohren an und ließ ein leises Knurren ertönen.
Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er seine Krallen ausfuhr. Es war Zeit, herauszufinden, wie diese Katze auf ihren Tod reagierte. Würde sie Angst zeigen? Kälte? Hysterie? Das alles hatte er schon gesehen, und kein Tod war wie der andere gewesen. Jeder war individuell und auf seine eigene Weise unheimlich interessant. Wie würde dieser werden? Der graue Kater leckte sich die Lippen.
Ohne Vorwarnung stieß er sich mit den Hinterbeinen vom Boden ab und sprang auf die Kätzin zu. Mit einem irren Grinsen im Gesicht versuchte er ihr mit den Krallen das Gesicht zu zerkratzen und vielleicht auch ein Auge zu treffen. Und auch wenn er nichts treffen würde – er hatte ja gerade erst begonnen. Er wollte ihr Angst machen, denn dann war sie leichter zu besiegen. Manche Katzen waren durch Angst wie erstarrt, andere versuchten, hysterisch die Flucht zu ergreifen und wieder andere gingen ziellos auf einen Los. Vorfreude blitzte in seinen Augen auf, als er darüber nachdachte, wie dieses Exemplar reagieren könnte. Sie hatte ja bis jetzt nicht besonders Gefühlsbetont geschienen, aber vielleicht war das alles auch nur eine Maske. Solche Katzen hatte er auch schon gesehen – sie taten auf kalt und unnahbar, aber wenn sie in Lebensgefahr schwebten, kam ihr wahres Ich zum Vorschein. Aber vielleicht war diese hier auch wirklich furchtlos.. nun, selbst wenn das der Fall sein sollte, wusste der Graue ganz genau, wie man das ändern konnte. Und wie er sich darauf freute..
angesprochen: niemanden actually // erwähnt: Radium

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mi 29 Jun - 15:10

Radium


Blitzschnell huschte der Blick des gefleckten Weibchens über das Gesicht des Katers. Eine hochgezogene Augenbraue, Ohrenzucken, eindeutig Überraschung. Scheinbar war der Fremde eine andere Reaktion gewohnt, wenn er andere Katzen umrempelte. Radium konnte es ihm nicht verdenken, schließlich explodierten die meisten vor Wut wenn sie ungewollt den Boden küssten. Während der hellgraue Streuner für eine Zeit lang still stand ordnete sie sich das auffällig gemusterte Fell, welches bei dem Sturz äußerst wüst durcheinander gebracht worden war. Wieder wertvolle Sekunden in denen das Weibchen weitere Bausteine zusammensetzten konnte. Sein Satz...muss irgendetwas mit seiner Vergangenheit zu tun haben. Selbst wenn er verrückt ist. Sachen, die solche verwirrten Geister bis heute heimsuchen müssen doch eine besondere Bedeutung haben...Nur welche? Während ihre Gedanken wie ein verschreckter Vogelschwarm aufgeregt hin und her flogen, entging ihr fast die Veränderung auf dem Gesicht des Fremden. Ähnlich einer Schlange, die ihre Beute fixierte schoss deren Schädel umher und die aufmerksam aufgerichteten Ohren empfingen ein Knurren, ein tiefer warnender Laut der vieles bedeuten konnte. Kam nur darauf wofür es genau war. Bezog es sich vielleicht auf ihre Frage? Ich habe wohl einen wunden Punkt getroffen, aber es macht einfach keinen Sinn. Er hat es doch selber gesagt, also woher nimmt er sich das Recht wütend zu werden? Nun gut, das Knurren war nicht besonders laut gewesen, aber eine leise Drohung war um einiges schlimmer als eine offensichtliche. Dieses Mal war es Radium die eine Augenbraue hochzog und auf die nächste Aktion wartete. Ging der Kater zum Angriff über? Hatte das Weibchen seine labile Psyche zur Wut gereizt? Allen Anzeichen nach schon. Krallen wurden ausgefahren und dieses irre Grinsen...Irgendwie gefiel es der Streunerin, es versprach Abenteuer. Zeig was du kannst. Irgendwie ahnte sie das der Fremde keine Gnade zeigen würde, in der Art der Bewegungen...die Schnelligkeit. Dies konnte recht witzig werden. Keine einzige Sekunde dachte die Schildpatt an Angst, geschweige den Todesangst, schließlich vertraute Radium auf ihre Fähigkeiten und von solch eine vorhersehbaren Attacke ließ sich die Kätzin nicht unterkriegen. Ich werfe mich keinem plumpen Kampf ohne jegliche Eleganz unter! Seine Krallen näherten sich ihrem Gesicht, wohl in der Absicht dem Weibchen das Augenlicht auf der rechten Seite zu nehmen. Vielleicht mochte der Fremde ordentlich viel Kraft in den Pranken haben, aber gegen Schnelligkeit kam auch die stärkste Katze nicht an. Den Blick weiterhin auf das Gesicht des Hellgrauen geheftet riss sie den Kopf nach links und sah, wie die scharfen Krallen mühelos durch die Luft glitten. So war es doch viel besser, lieber schnitten sie die Luft entzwei als ihr Fleisch. Bisher hatte die Streuerin kein einziges mal ihre eigenen benutzt, es war auch noch nicht nötig gewesen. Bevor er zum nächsten Angriff überging sprang Radium in die Höhe und schenkte ihm ein charmantes Lächeln ehe sie auf seinem Kopf landete und sich von diesem abstieß. Ob der Fremde sich fangen konnte oder durch die Wucht auf den Boden prallte konnte sie in diesen Moment nicht sehen. Auf schnellen Pfoten erklomm das kleine Weibchen seinen breiten Rücken und landete daraufhin elegant auf dem Boden. Dort blieb blieb sie stehen und starrte den Kater emotionslos an. Und ich dachte er hätte etwas mehr Stil. Wie hat es der Fremde nur geschafft andere Katzen zu töten? Sie selber war nicht in der Absicht den Kater zu verletzten, schließlich hatte das Weibchen keine Rechnung mit ihm zu begleichen. So war Radium immer, ein kaltes, berechnendes Wesen, das andere Katzen analysierte und sich Vorteile daraus zog. Solche Emotionen wie Angst kannte sie nicht, sah man von Hunden ab. Ein amüsiertes Lächeln trat auf das Gesicht der Streunerin. "Wolltest du mich etwa töten? Wenn, musst du dich ein bisschen anstrengen, denn ich habe noch vor zu leben und mich nicht von irgendeinem dahergelaufenen Streuner umbringen zu lassen." Die letzen Worte endeten in einem wütenden Zischen. Jetzt langsam wurde auch sie wütend. Niemand hatte das Recht dazu der Kätzin das Leben zu nehmen, vor allem ohne jeglichen Grund. Erbost bleckte die Schildpatt das Gebiss und fuhr fort: "Niemand wagt es mir ohne jegliche Begründung mein Leben zu nehmen, gib mir einen Grund dafür, den ansonsten werde ich es dir nicht leicht machen. Egal ob du verblödet bist oder nicht, NIEMAND GIBT DIR DAS RECHT." Endlich konnte es losgehen. Die eiserne Kälte war gewichen, Wut sprudelte durch ihre Adern und ließ sie noch wachsamer werden. Zornig peitschte ihr Schweif hin und her. Langsam senkte Radium ihren Körper hinab und fuhr die Krallen aus. Dieser Idiot...hatte er es doch tatsächlich geschafft ihre Wut zu erwecken. Normalerweise war es recht schwer, doch wer grundlos nach ihrem Leben trachtete hatte gute Chancen Opfer deren Raserei zu werden. Du verdammter Idiot, ich hoffe du verreckst unter meinen Pfoten, jetzt mache ich ernst. 

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 10 Jul - 23:19

Shay
Streuner

Bildete er sich nur etwas ein oder war die Kätzin hier vor ihm mehr als neunzig Prozent der Zeit in Gedanken versunken? Vielleicht sah er auch nur einfach etwas, aber irgendwie sah sie so aus, als wäre sie geistig nicht ganz anwesend.. Aber was wusste er schon davon, wie Katzen normalerweise aussahen? Vielen war er ja noch nicht begegnet, und die wenigen hatten den nächsten Tag nicht mehr erlebt und waren über diese Tatsache sichtlich verschreckt gewesen.
Aber dieses Exemplar hier benahm sich sowieso nicht ganz so wie die anderen.. Weder Angst noch Wut waren in ihrem Blick zu sehen, und auch die Tatsache, dass er in sie hineingerannt war, schien sie nicht sonderlich zu kümmern. Als er sie dann anknurrte, hob sie lediglich eine Augenbraue. Hatte er irgendetwas falsch gemacht? Vielleicht war sie ja kaputt und funktionierte nicht mehr wie eine normale Katze.. hatte er etwa aus versehen etwas kaputt gemacht? Als er sie angerempelt hatte, könnte ja etwas kaputt gegangen sein.. schließlich war er ja ein ziemlich großer und schwerer Kater.. das würde auch erklären, warum sie sich nicht aufgeregt hatte, als sie umgestoßen wurde. Hatte er also etwas kaputt gemacht? Vielleicht sollte er mal nachfragen.. Wobei. Wenn er sie sowieso umbringen würde, war es ja eigentlich egal, ob sie nun kaputt war oder nicht, oder? Genau.
Als er dann mit seinem Angriff begann und mit seinen Pranken nach ihrem noch makellosen Gesicht schlug, wich sie blitzschnell aus, sodass er ins Leere schlug. Schade, sie hätte bestimmt viel besser ausgesehen, wenn ein paar schöne rote Blumen ihr Gesicht geziert hätten.. Shay musste bei dem Gedanken an das ganze Blut lächeln und leckte sich die Lippen.
Doch noch bevor er seine Gedanken in die Tat umsetzen konnte, sprang sie mit einem charmanten Lächeln in die Luft und landete auf seinem Kopf, von dem sie sich mit Kraft abstieß. Noch immer vor sich hin lächelnd wurde der Kopf des Katers durch die Wucht zurückgeschleudert, aber er konnte sich noch fangen, sodass er nicht auf dem Boden aufschlug, sondern stehen blieb. Keinen Moment später landete die Gefleckte auf seinem Rücken und stolzierte seelenruhig darüber, als wäre er ein Zaun und kein Killer, und sprang schließlich elegant ab, um in einiger Entfernung von ihm auf dem Boden zu landen. Ihr emotionsloser Blick war auf ihn gerichtet, als er herumfuhr und die Krallen in die Erde grub. Sie selbst hatte ihre noch kein Stückchen ausgefahren, aber das würde er noch ändern. Jaa.. sie würde dafür büßen, ihn so lächerlich gemacht zu haben!
Das Lächeln war inzwischen wieder zu dem irren Grinsen geworden, mit dem er so gerne sein Gesicht schmückte; seine Fangzähne glitzerten im Sonnenlicht und seine Augen funkelten gefährlich. Noch bevor er einen weiteren Zug tun konnte, lächelte sie ihn an und erhob das Wort. Anfangs war ihre Stimme noch ruhig, doch mit jedem weiteren Wort wurde sie wütender und wütender. Shays Grinsen wurde breiter und breiter..
..Während die Kätzin immer wütender wurde. Er ließ sie ausreden und fiel ihr nicht ins Wort, wie es sich für einen Gentleman gehörte und beobachtete interessiert, wie sie sich von vollkommen emotionslos über amüsiert bis hin zu zornig entwickelt hatte. Wirklich, sie war unglaublich interessant zu beobachten. Es kribbelte den Kater in den Pfoten, als er sich ausmalte, wie sie wohl reagieren würde, wenn das Leben langsam aus ihren Adern wich. Köstlich..
Nun peitschte sie auch noch mit dem Schwanz und begab sich in eine Kauerhaltung. Und endlich – sie fuhr die Krallen aus! Wundervoll. Er hatte doch gewusst, dass sie es schaffen würde. Und nun war er derjenige, der ruhig dastand, auch wenn der irre Gesichtsausdruck sowie das Grinsen immer noch an seinen Gesicht klebten, das zusammen mit der Narbe zu einer grinsenden Fratze verzogen war.
„Irgendein dahergelaufener Streuner? Also ich darf wohl sehr bitten.“, erwiderte er, komischerweise diesmal in einem vollkommenen normalen Ton, der obendrein die Ruhe in Person war. Was ihn nun dazu gebracht hatte, sich wie eine normale Katze zu benehmen? Er wusste es selber nicht so genau; vielleicht wollte er ja nur wissen, wie sie darauf reagierte? Sicher war er sich nicht. Aber verwirren würde er sie sicherlich, und das war wahrscheinlich ziemlich interessant zu beobachten. Allerdings war er ja nicht hier hergekommen, um Katzen zu beobachten..
Ohne eine Vorwarnung stürzte er wieder auf die Kätzin zu und schmiss sich mit seinem gesamten Gewicht gegen sie. Dann stellte er sich über sie und grub seine Krallen in ihre Schultern sowie ihre Hinterbeine, sodass sie vollkommen bewegungsunfähig war. Noch immer verzerrte das Grinsen seinen Gesichtsausdruck.
„Also, besonders schwer war das jetzt nicht.“, stellte er mit gefährlich ruhiger Stimme fest und fixierte sie mit seinem noch funktionierenden Auge. Dann hob er quälend langsam eine seiner Pfoten und hielt sie über das Gesicht der Kätzin.
„Hm.. wo soll ich nur anfangen?“, flüsterte er bösartig und lachte auf. Es war ein kaltes, hartes Lachen.
Immer noch grinsend ließ er seine Krallen auf ihre Wange sinken und ritzte ihre Haut langsam bis zu ihrem Auge auf, wo er stehen blieb und die Pfote wieder hob. Ja, er hatte recht gehabt – sie sah wirklich besser aus, wenn das Blut ihr Gesicht zierte. Das einzige, was schöner anzusehen war, war ihre Angst. Gespannt ruhte sein Blick nun wieder auf ihrem, während er auf eine Reaktion wartete.

Angesprochen: Radium ~ Erwähnt: Radium

BY SHAY
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mo 11 Jul - 0:35

Radium


Noch während ihr Geist langsam im Wutrausch versank bemerkte sie das Interesse in den Augen des Fremden. Ergötzte er sich etwa an den verschiedenen Stadien der Emotionen, die Radium in solch kurzer Zeit aufzuweisen hatte? Höchstwahrscheinlich, denn seine Schnauze verzog sich unnatürlich, kurz gesagt sah es einfach nur schrecklich aus, schüchterte das Weibchen allerdings nicht allzu sehr ein. Schließlich hatte sie den ersten Akt gewonnen, doch wie sah es mit dem Zweiten aus? Der Fremde konterte mit einer erstaunlich höflichen Antwort, die ihm die Streunerin aufgrund der Unzurechnungsfähigkeit nicht angedacht hätte. Okay, wieder etwas neues gelernt, scheinbar kann er auch normal sein. Sind diese Ausbrüche dann immer ein zufälliges Ergebnis? Ein ziemlich unberechenbares Exemplar wie mir scheint. Aufmerksam richtete Radium die Ohren nach vorne und hob leicht den Kopf. Sie ließ sich von seiner aufkommenden Ruhe anstecken, mit klaren Kopf ließ es sich einfach besser Kämpfen. Rasch senkte sich ihr Wutpegel wieder, doch den angeflogenen Katzenkörper sah die Schildpatt dann doch zu spät. Ein leises Ächzen entfuhr ihr als die gesamte Luft aus deren Körper gepresst wurde. Gewaltige Kraft und Schnelligkeit? Perfekte Kombination im Kampf. Noch während des Falls drehte sich ihr gesamtes Ich. Krallen bohrten sich in Schulterblätter und Hinterbeine, die perfekte Methode um die Bewegungen der Kätzin einzuschränken. Wieder entwich dem Weibchen die Luft als es samt Kater hart auf dem Boden knallte. Sofort lokalisierte sie den Schmerz und konnte sich so die Position der Krallen erahnen. Es war kein heftiger Schmerz, eher schal. Es pochte im Rückenbereich, brannte leicht an den Hinterläufen, sowie Schultern, alles in allem ertragbar. Kaum merkbar testete Radium ihre Bewegungsfreiheit aus. Nein, keine Chance. Sie war vollkommen unbeweglich. Normale Katzen wären nun in helle Aufregung verfallen, jedoch hielt sich die Streunerin was die Gefühle anging eher bedeckt und strahlte vollkommene Ruhe aus.
Von hier unten wirkte der Graue noch größer. Scheinbar genoss er diesen Perspektivenwechsel ziemlich, denn das Grinsen kam ihr gefährlich nah und meinte das dies nun wirklich nicht schwer gewesen wäre. Kurz ließ Radium die Worte wirken und setzte ein anerkennendes Lächeln auf. "Am Anfang war ich vielleicht etwas voreilig beziehungsweise habe nicht richtig analysiert. Fehler passieren.", gab das Weibchen leicht belustigt zur Antwort. Eigentlich war es eher eine untypische Situation solch eine Konversation zu führen, doch irgendwie hatte sie das Bedürfnis. Schließlich gab der Fremde auch andauernd setzte ab, also wieso sie nicht? Zumindest hatte die Schildpatt nun einen besseren Blick auf das Gesicht des Katers. Es war breit, noch immer von diesem irren Lächeln zerstört und wies ansonsten keinerlei Besonderheiten auf, sah man von der Narbe ab, aber darüber hatte sich die Kätzin bereits Gedanken gemacht. Die verschiedenfarbigen Augen der Streunerin blieben ausdruckslos und folgten der langsam aufkommenden Pfote. Wolle er etwa Spannung aufbauen? Indirekt konnte sich Radium schon denken was das wahnsinnige Exemplar für liebliche Dinge mit ihr vorhatte. Anscheinend hatte sie hier einen richtigen Sadisten vor sich. Trotz das Radium keine Angst zeigte genoss er die Möglichkeit, die ihm nun gegeben war nur allzu ersichtlich. Der Kater beschränkte seine Stimme aufs flüstern und überlegte nun wo er denn anfangen solle. Herausfordernd hob die Schildpatt die Augenbrauen. "Höchstwahrscheinlich in meinem Gesicht?" Leicht hätte sich die Kätzin befreien können, eine Schulter lag nun frei, die kräftigere und ohne große Probleme wäre sie unter dem Giganten durchgeschlüpft und wäre einer Wunde entkommen. So blieb das Weibchen liegen, seelenruhig, schon fast etwas ungeduldig. Warum auch musste es der Fremde so spannend machen? Endlich, die Pfote kam herunter und fuhr wie ein Skalpell durch die dünne Haut an ihrer Wange entlang, ganz entspannt und voller Ruhe spaltete sich die Haut zu beiden Seiten auf.
Oh was für ein verdammter Sadist du doch bist...Kurz vor ihrem Auge blieb die Krallen stehen, zum Glück der Kätzin, schließlich wollte sie ihr Augenlicht behalten, doch anstatt dem Druck irgendwie zu entkommen drückte sie ihren Kopf noch etwas fester an die Kralle und spürte wie die Spitze auf den Knochen stieß. Leichtes Brennen, es war ertragbar. Das Blut lief heiß deren Wange entlang, es war in Ordnung. Vorsichtig hob Radium anschließend den Kopf und zog so die Pfote mit sich. Aktuell war es ihr ziemlich egal ob die Wunde noch mehr aufriss, solange es nicht ins Lebensgefährliche abrutschte. Lächelnd drückte sie ihm die Nase an die Schnauze und ließ den Schädel zurücksacken. "Genug Spaß gehabt? Übrigens, ich bin Radium.", begann sich die Schildpatt plötzlich vorzustellen. Wenn schon jemand meinte dem Weibchen das Gesicht zu verschandeln sollte er doch wenigstens mit seinem Namen herausrücken. Sie zeigte schließlich überhaupt keine Angst, denn wenn die Streunerin richtig lag kostete der Fremde noch ein bisschen die Schmerzen aus bevor es wirklich ernst wurde. Wie niedlich...hat er tatsächlich Panik bei mir erwartet? Tut mir wirklich leid ihn enttäuschen zu müssen. So, genug in das Gesicht fremder Katzen gestarrt. Mehr als den Schmerz hatte Radium das Bedürfnis sich das Blut aus dem Gesicht zu waschen. Wenn es trocknete klebte es so fürchterlich am Fell und gab nicht unbedingt einen ordentlichen Eindruck ab. Hm, wenn ich mal zusammenfassen darf. Der Kater ist senil, hat phasenweise Wutattacken beziehungsweise allerlei Emotionsschübe. Er erfreut sich an den Schmerzen anderer und ist scheinbar keine anderen Reaktionen gewohnt...Das macht mich wiederum neugierig wie es jetzt steht? Schließlich habe ich keine Angst, so merkwürdig es auch klingen mag. Entspannt zuckte sie mit eines ihrer Ohren und ließ den Blick schweifen, so gut es ging. Langsam aber sicher hatte das Weibchen keine Lust mehr wie eine Puppe am Boden gefesselt zu sein, würde der Fremde wenigstens irgendetwas machen. Nun hieß es wohl abwarten.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 24 Jul - 22:23

TYRAXES

<-------- der kleine Wald

Auf schnellen Pfoten durchquerte ich den Wald und ging extra nochmal an den Orten vorbei wo der Kampf heute statt gefunden hatte. Soul dieses Mäusehirn hatte das Junge und den Gefährten von Mitternacht zwischen die Krallen bekommen während ich die schwarze Kätzin und eine weitere verkloppt hatte. Blut zierte den Boden und ich schritt hindurch, sah mich um doch die bewusstlose Kätzin wie auch die kleine Familie waren längst weg. Aber das war mir egal, mein Zeil war gerade was anderes also rannte ich wieder los, hinterließ die ersten paar Pfotenschritte blutige Spuren und als die Bäume immer lichter wurden erkannte ich dass ich dem Altenheim näher kam. Dumme alte Zweibeiner lebten hier doch mit ihnen oft fette Hauskätzchen und davon hatten manche auch noch eine ziemlich große Schnauze. Perfekt dafür geeignet sie ihnen zu zerkratzen oder auch etwas mehr...innerlich freute ich mich schon jetzt darauf und kam meinem Ziel immer näher. Die ersten Gärten und Terrassen kamen schon in Sichtweite da hörte ich irgendwelche Kampfgeräusche, sofort war ich ganz Ohr "oooh das könnte auch interessant werden" dachte ich und lies ab von meinem Pfad. Fette Hauskätzchen fand man hier immer, kämpfende Katzen eher nicht so also war das erst einmal interessanter. Schon bald hatte ich den Ursprung der aüßerst angenehmen Geräuschkulisse ausfindig gemacht und hielt mich im ersten Moment noch versteckt. Ein Männchen und ein Weibchen rangelten miteinander, spielten sie das Liebesspiel? Doch dann sah ich Blut im Gesicht der Kätzin "Anscheinend doch nicht" Meine Ohren zuckten und ich kauerte mich leicht ein wobei dummerweise ein Ast unter einer meiner Hinterpfoten knackte "Wirklich?!" dachte ich genervt und wartete ob die beiden Streithähne mich dadurch bemerkt hatten.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Sa 6 Aug - 15:41

<. Altenheim


Vlad

Der Zuchtkater und Bergpfote hatten sich in den letzten Tagen in der Nähe der älteren Zweibeiner aufgehalten, die den Katzen reichlich Futter gaben. In dieser Zeit hatten sich der große Waldkater und Bergpfote viel unterhalten. Zwischen ihnen war eine Freundschaft entstanden für die Vlad sehr dankbar war. Der kleine Clankater hatte ihm einige Kniffe und Tricks beigebracht was das Jagen und die Selbstverteidigung anbelankte. Vlad begriff schnell, jedoch hatte er sich Anfangs schwer getan das lebende Futter zur Strecke zu bringen. Vor wenigen Tagen hatten sie sich einen Unterschlupf gesucht .
,,Hey Berg, sag mal glaubst du dass wir den Weg zu meinem Zweibeiner jemals wieder finden werden?" Sorge schwang in seiner Frage mit. Und so richtig wollte Vlad nicht mehr daran glauben, dass er es jemals nach Hause zurück schaffen würde. Doch wäre es wirklich so furchtbar für ihn? In der kurzen Zeit die er in der Wildnis verbracht hatte, hatte er mehr gelernt und erlebt als jemals zuvor. // Vielleicht liegt meine Zukunft doch hier draußen? Sicherlich gibt es hier auch einige nette Damen die sich nach einem großen Kater sehnen.//
Wohlwollend schnurrte der Große vor sich hin.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Sa 6 Aug - 16:08


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Post No. #98:: Chapter #4 ❝Life as loner❞



Viele Monde waren vergangen seitdem Bergpfote vom SchattenClan weg war und seitdem er Vlad traf und aus dem Zweibeinernest ausbrach. Seitdem hatten sich die beiden Kater gut angefreundet und von einander gelernt. Vlad brachte dem Clankater viele Begriffe bei, die Zweibeiner benutzen um ihre Sachen zu beschreiben. Fenster, Zeitung, Zäune und Lampen. Auch lernte kennen was ein Ball war und das Zweibeinerjungen gerne Katzen anfassen wollen. Bergpfote verstand auch langsam, wie Hunde tickten. Kleine Hunde bellten immer und waren eigentlich total ängstlich. Sobald man ihnen einen Schlag mit den Krallen gab, rannten sie winselt weg. Große Hunde waren da etwas gefährlicher. Sie ließen sich nicht schnell abhängen. Im Gegenzug brachte Bergpfote dem Hauskätzchen das Jagen und kämpfen bei. Er war kein Naturtalent, aber zum Überleben reichte es. Das Band zwischen ihnen wurde starker und Vorurteile wurden beseitigt. Beide hatten sich in Unterschlupf in der Nähe des Altenheim gemacht und jagten dort auch die Mäuse und Vögel. Zwar vermisste Bergpfote die Frösche aus dem SchattenClanTerritorium, aber es war auch Blattleere. Prompt fragte Vlad dann, ob sie je sein Zweibeinernest finden werden. „Ich kann dir diese Frage nicht beantworten. Täglich frage ich mich auch, ob ich je den Wald wiedersehen werden. Auch ich vermisse meine Mutter und meine Schwester. Aber sieh es positiv: wir sind ein gutes Team und haben die Blattleere bis jetzt gut überstanden."



Spricht mit Vlad


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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Sa 6 Aug - 16:18

Vlad

Zustimmend miaute Vlad.
,, Ja da hast du Recht. Zusammen werden wir schon einen Weg finden. Auch wenn wir nicht wissen wohin er führt, so bin ich mir sicher das wir Zwei das schon schaffen."
Der große Zuchtkater nahm noch einen Bissen von seiner erlegten Beute. Vlad hatte sich einen diese flinken Vögel geschnappt und hatte nun gut damit zu tun die vielen Federn nicht zu verschlucken.
Sicher war es eine Umstellung gewesen, doch das Gefühl zu Jagen und sein Futter selbst zu erlegen war unbeschreiblich. Beim ersten Mal, hörte er das Blut in seinen Ohren förmlich Rauschen. Jeder Muskel seines Körpers war angespannt gewesen, und völlige Aufmerksamkeit lag auf seiner Beute.
Er war Bergpfote sehr Dankbar gewesen und schnurrte zufrieden, als er den letzten Bissen hinunter geschluckt hatte
,, Ich werde mich zurückziehen. Lass uns schauen ob wir morgen noch einer anderen Katze begenen, vielleicht können wir dann nochmal nach dem Weg fragen."

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Sa 6 Aug - 20:44


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Post No. #99:: Chapter #4 ❝Life as loner❞



Vlad stimmte ihm zu. Seine Worte bestärkten sie, nicht den Kopf hängen zulassen. Der dunkelbraune Kater beobachtete, wie Vlad seine Beute fraß. Er selbst war satt. Sie hatten heuten eine gute Jagd. Die alten Zweibeiner hängten Futterkugeln für die Vögel raus, aber auch einige streuten die Körner auf die Erde. Dies lockte die gefiederte Beute sehr gut an. Die Spatzen und Tauben waren fett und langsam, nicht wie die Vögel im Wald. Auch Mäuse und Ratten wurden angelockt, aber diese hatten hier gute Verstecke gehabt. „Schlaf gut", miaute Bergpfote seinem Freund nach, als dieser sich in die Träume verabschiedete. Er selbst schaute sehnsüchtig aus dem Versteck und dachte an den SchattenClan. Wie es Gepardenfrost ging? Was seine Schwester Novapfote wohl machte? Ob sie schon Kriegerin war? Dachten sie alle an ihn? Sein Herz begann zu schmerzen. Wie sehr er doch seine Familie und den Wald vermisste. Das Leben als Streuner war nicht einfach und ziemlich einsam. Irgendwann schloss auch er seine Augen und schlief ein.



Spricht mit Vlad und schläft


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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 25 Sep - 19:52

Vlad

der große Kater erwachte erholt und öffnete langsam seine Augen. An diesem Tag frischte ein kräftiger Wind auf und Wolken bedeckten den Himmel. Der Zuchtkater blickte zu Bergpfote, der braune Kater rührte sich nicht und an dem gleichmäßigen Bewegungen seines Körpers beim Atmen war zu erkennen dass er noch immer schlief. Vlad streckte seine Vorderläufe aus und Gähnte ausgiebig während seine Krallen kurz zum Vorschein kamen. Er verließ die Schlafstätte und blickte in die Richtung der Wälder.
// Vielleicht kann ich uns ein Fressen fangen..immerhin hat mir der junge Kater schon einige Tricks beigebracht.// Kurz hielt der Zuchtkater inne, bevor er eine Pfote vor die andere setzte und in den Wäldern verschwand.

-> SchattenClan/DonnerClan Grenze


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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 2 Okt - 0:17


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Post No. #100:: Chapter #4 ❝Life as loner❞



Durch einen kleinen Luftzug erwachte Bergpfote im Versteck und schaute sich orientierungslos um. Er war immer noch bei diesem 'Altenheim', wie Vlad es nannte. Der Schnee war fort, so wie auch sein Partner. Wo war Vlad hin? Bergpfote prüfte sofort die Luft. Der Hauskater war noch nicht lange fort, aber wo war er hin? Eillig verließ der dunkelbraune Clankater das Versteck und dachte nach, wohin Vlad sein könnte. Zu den alten Zweibeinern? Von denen war um diese Uhrzeit keiner draußen. Jagen? War nicht gerade Vlads Stärke, aber er tat es in der letzten Zeit oft, um besser zu werden. Aber wo konnte er jagen gewesen sein und warum war er noch nicht zurück? Sorgen machten sich in dem Katerauf und sofort rannte er los. Wohin er rannte war ihm nicht bewusst und achtete auch nicht stark darauf.

-> See



Sucht Vlad


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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Fr 21 Okt - 15:20

Irgendwie kam ihm die Gegend so fremd vor. Vielleicht war einfach nur zu doof sich zurecht zu finden. Er war hier schon mal gewesen, dass wusste er. Nur wusste er nicht mehr wann genau. Vielleicht als er das erste mal Futter gesucht hatte und dachte hier würden Mäuse rumlaufen. Er wusste er müsste sich endlich mal die Orte merken wo es was zu fressen gab, aber dieser Ort war und ist immer noch sehr praktisch sich, vor so einem Wetter wie jetzt, zu verkriechen. Es war nervig mit nassen Fell herumzulaufen daher suchte er sich einen Busch um abzuwarten und dann zum Hof zu laufen

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Mo 7 Nov - 0:30

TYRAXES

Still beobachtete ich die beiden Katzen, doch anscheinend schien nichts spannendes zu passieren weswegen ich mich mit einem Schulter zucken abwendete und davon lief. Doch auf meinem Weg begann es heftig zu regnen und ich knurrte kurz auf, ich hatte ja eigentlich kein Problem mit Regen, aber so? So ertränkt man Katzen! Ich sah kurz gen Himmel, murrte nochmal und lief dann los. Ich hasste die Zweibeiner, doch ihre Dächer hieß ich für diesen Moment gern willkommen und schüttelte mich dort angekommen erst einmal "Wiederliches Wetter!" fluchte ich vor mich hin und begann mir das Fell leicht trocken zu lecken ehe etwas neben mir landete was einen lauten Knall verursachte. Ruckartig drehte ich mich um, ein finster drein schauender Zweibeiner stand dort, nicht so alt wie die die eigentlich hier lebten und fuchtelte wild mit den Armen "Was willst du Idiot von mir!" fauchte ich ihn an und sträubte das Fell als er sich duckte. Seine eine Hand schnellte auf mich zu und ich zuckte zurück, biss dann heftig herein sodass der dumme Zweibeiner lauthals aufschrie "Memme! Ich kann noch mehr!" dachte ich gereizt und schlug ihm meine Krallen in den Arm und hinterlies blutige Furchen ehe ich mich durch sein schütteln fallen lies. Sicherheitshalber um nicht einen Tritt ab zu bekommen sprang ich auch gleich ein wenig auf Abstand und beobachtete mit Belustigung dass der Zweibeiner sich vor Schmerz lauthals bei beschwerte. Er warf eine Art Fell nach mir was dank des Windes nur neben mir landete und mit belustigt funkelnden Augen sah ich den Zweibeiner wieder an. Dieser schien sich nur noch mehr auf  zu regen, fasst zu einem weiteren Stück Fell oder so etwas und wickelte dies um seine Hand und seinen Arm ehe er das weite suchte "Dumme Zweibeiner, denken sie hätten ne Chance nur weil sie größer sind. Haben sicher kleine Hirne als die dümmste Maus die in irgendeinem Loch sitzt" murmelte ich einfach so vor mich hin und sah das an was er nach mir geworfen hatte. Das Stück Fell war recht warm, nicht nass und so setzte ich mich für den Moment darauf und begann mich trocken zu putzen. Gemütlich tat ich dies und damit der Zweibeiner das Teil ja auch nicht wieder bekam begann ich dann damit dieses Stück Stoff zu zerfetzen. Wieso trugen Zweibeiner so etwas überhaupt? Dumme Dinger. Mit den Krallen riss ich große Risse in dieses Teil bis davon eigentlich nur noch Fetzen übrig waren und schnurrte belustigt. Doch dann näherten sich Schritte und dieses mal war es nicht nur ein Zweibeiner, ich drehte mich ruckartig um und drei davon standen da "Ok, das ist selbst für mich zu viel" dachte ich und begutachtete die lange Stange in der Hand des einen und das Netz in der Hand des anderen. Das waren solche eigenartigen Tierfänger, sie warfen diese Netze über Tiere und nahmen sie mit, aber sicher nicht mit! Gemächlich erhob ich mich auf die Pfoten und zischte dann zwischen den Beinen des anderen hindurch, ich hörte den Knall denn diese neuartigen Dinger der Zweibeiner machten womit sie diese Netze schossen und wich dem geschickt aus. Aus Erfahrung wusste ich dass sie für den nächsten Schuss eine Weile brauchten, also lief ich nochmal extra nah an dem vorbei der das Netz aufheben wollte und schenkte ihm zum Abschied einen Kratzer an der Hand ehe ich den Zaun ansteuerte und darauf zu raste. Mit einem gewaltigen Satz sprang ich hinauf und sah nochmal zu den Zweibeinern welche sich anscheinend darüber aufregten dass ich entkommen war "Tja, Idioten wie ihr bekommt mich nicht in die Pfoten. Solltet euch besser über eure eigene Dummheit aufregen" dachte ich mir und sprang auf der anderen Seite den Zaun hinunter ehe ich mir überlegte wohin ich gehen sollte. Irgendetwas wo man einen Unterschlupf fand, vielleicht ja an den Wohnhäusern, wobei...von den Zweibeinern hatte ich genug, ich wollte in Ruhe trocknen und nicht durch den Regen gescheucht werden! Letzten Endes dachte ich an den Unterschlupf den ich mal im kleinen Wald hatte, dort hatte ich zwei Nächte verbracht und man hatte seine Ruhe vor Zweibeinern. Zielstrebig setzte ich meinen Weg also fort und legte ordentlich an Tempo zu um schnell wieder aus diesem heftigen Unwetter heraus zu kommen.

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   So 4 Dez - 21:20

Radium

Erschrocken fuhr das Weibchen aus dem Schlaf hoch und sah hektisch um sich. Der Himmel war von dicken, dunkelgrauen Wolken verhangen. Regen hatte längst den Boden rund um den kleinen Katzenkörper aufgeweicht. Angeekelt sprang die Kätzin auf und schleppte sogleich eine Tonne Schlamm mit sich herum. Gedankenverloren starrte sie in den dichten Regenschleier. War das alles nur ein Traum? Wo ist dieser Kater? Deutliche Verwirrung trat in ihr Gesicht. Dabei hatte sich alles so real angefühlt. Irgendwas geht langsam mit mir durch...Ich sollte mir Ablenkung verschaffen...Seufzend reckte Radium ihre Glieder und machte sich langsam auf den Weg. Auf der Suche nach etwas Fressbaren. 
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Fr 28 Apr - 16:11


 
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Post No. #42 :: Chapter #1
❝Got it memorized?❞






<- WolkenClan/Streuner Grenze

Wie sehr wünschte sich der Kater, dass der Regen endlich aufhören würde? Es nervte ihm und er hatte keine Lust sich bei diesem Dauerwetter krank zu werden, da er auf so etwas sehr anfällig war. Durch die orangen Lichter wirkte der Ort selbst im Regen heller. Zweibeiner waren komisch. Vermutlich hatten sie schlechte Augen, wie Katzen und Hunde. Schon komisch, dachte er sich und lief zu dem Nest, wo viele alte Zweibeiner lebten. Hier hatte man ruhe und selten kamen hier andere Katzen vorbei. Hunde so gut wie nie. Unter einer Bank fand der Kater schließlich einen Platz zum Schlafen, doch so schnell fand er keinen Weg ins Land der Träume. Die Ereignisse des Tages ließen ihm nicht los. Er hatte wieder die Waldkatzen gesehen, musste zusehen, wie eine von ihnen gefangen genommen wurde und bekam die Chance mit der reizenden Honigglanz unter vier Augen zu reden. Viele Vorurteile, die er schon als Junges kannte, konnte er bei Seite schieben und doch machte es ihm sorgen, dass auch die Clankatzen eine bestimmtes Bild von Streunern hatte. Blutrünstig und brutal. Wie entstand dieses Bild und war es das, warum alle Katzen sich untereinander bekämpften. Vergiss es, es geht auch immer um Nahrung, dachte er sich, während er sich zu Seite drehte. Nahrung war oft Schuld an den unzähligen Kämpfen.


Schläft

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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 6 Jul - 20:47

Zenter #1

Schon aus der Ferne sah Zenter das 'Haus' was er gleich betreten würde. Oder eher das Gebiet des Hauses. Er war bisher nur einmal dort gewesen. Nachts. In dieser Nacht hatte der ehemalige Krieger eine Maus erbeuten können. Definitiv nicht seine Lieblingsspeise, jedoch konnte er im Moment nichts anderes mehr gebrauchen als einen gefüllten Magen. Wenn er Glück hatte fing der Kater jeden Tag ein Beutestück. Zenter spürte ja fast schon wie er abmagerte. Als er endlich an dem Gebäude ankam suchte er erst einmal einen Eingang. Das ganze sah bei Tag schon gleich ganz anders aus. Ein paar Zweibeiner waren zu sehen und erblickten ihn auch, jedoch schienen sie ihm friedlich gesinnt und scherten sich nicht um ihn. Beute würde er wohl hier nicht machen. Mittlerweile war er in einer Art Garten. So kannte er es jedenfalls noch von seinem zeitweiligem Zweibeinerort. Er durfte diesen zwar nie betreten hatte ihn aber immer durch das undurchdringbare Guckloch beobachten können. Der Kater könnte jetzt eigentlich wieder verschwinden, aber die Zweibeiner würden ihn eine Art Schutz bieten. Katzen hatten oft Angst in deren Anwesenheit zu kämpfen. Also wanderte er ein wenig herum, begutachtete die alten Zweibeiner und fragte sich ob er auch schon als alte Katze gelten kann. Er selbst hatte schon fast nicht wie alt er war, 87 Monde wenn er richtig zählte. Seine Sinne jedenfalls ließen jetzt schon nach. Zenter stand nun in der Nähe des Eingangs der nach innen führte. Doch er würde er nicht eintreten. Niemals. Diese Baue, oder Häuser wie sie eigentlich hießen besaßen meistens eine triste, kantige, kalte und unnatürliche Umgebung. Zenter bekam wahrscheinlich Platzangst. Naja, aber sonst waren Zweibeiner eigentlich ganz ok. Sie haben ihm sogar einmal das Leben gerettet. Also hatte er nicht viel gegen sie einzuwenden. Als er sich so umschaute sah er eine ihm bekannte Lebensform. Ein recht junger Kater lag unter einer Bank. Was er wohl hier machte? Zenter hatte nicht viel zu tun, deswegen setzte er sich einfach neben ihn und putzte sich. Er würde schon bald aufwachen....

geht zum Altenheim, geht in den Garten, setzt sich neben Luzifer ( @Luzifer )

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HÄHÄ.
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Bluttiger, der große, starke, brutale und außergewöhnlich ruhige Killer, des Wind-Clans.
Adlerpfote, der gutherzige, ehrenvolle Realist des Wind-Clan.
Honigstern, der gelangweilte Anführerkater des Fluss-Clans.
Basaltberg, der beschützerische Krieger des Schatten-Clans.
Zenter, der verrückte alte Streunerkauz
Sodom, der Rebell

"Wer auf die Jagd nach einem Tiger geht, muss damit rechnen, einen Tiger zu finden."
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Fate
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Di 11 Jul - 15:11


Zinnoberrot

Kriegerin || Donnerclan || #39

Auf flüchtigen Pfoten durchquerte ich die weite Grasfläche, davor hatte ich eine künstliche Umzäunung erklommen, die entfernt nach Holz roch. Nervös ließ ich den Blick mehrmals zu beiden Seiten schweifen. Der Zweibeinergestank klebte einfach überall, Bäume schienen eine Rarität zu sein. Zu allem Überfluss bemerkte ich aus der Ferne besagte Wesen. Sofort stellte es mir entlang des Rückgrats das lange Fell auf. Im Gegensatz zu jüngeren Exemplaren furchten tiefe Falten die haarlose Haut, irgendwie wirkte ihr Fell grauer. Nicht das ich sofort das Misstrauen verlor, jedoch saßen sie entspannt in irgendwelchen merkwürdigen Gestellen (Stühlen) und kommunizierten miteinander. Laute schallten über den Rasen. Vorsichtig bewegte ich mich am äußersten Rand des abgrenzten Grundstücks weiter. Kam mir irgendeiner der Zweibeiner zu nahe konnte ich mich immer noch auf den Zaun retten. Rein körperlich blieb meine Chance praktisch gleich null. Mit den neuen Eindrücken minderte sich die Trauer etwas. Hauptsache ich entkam der Nähe der Haarlosen rasch wieder. Als Hauskätzchen wollte ich mich sicherlich nicht anschließen. Endlich erreichte ich das Ende und sprang über das kleine Tor hinweg. So gefiel mir die Freiheit gleich besser. Was heißt Freiheit? Ich habe niemanden, an niemanden gebunden…Selbst als Kriegerin werde ich nicht einmal mehr in die Patrouillen eingesetzt. Habe ich meinen Platz noch nicht gefunden?
Seufzend wusch ich die Tränen aus meinen Augen. Egal, ich nutzte den Tag für mich, war keiner Katze etwas schuldig und entdeckte neue Gegenden. Ohne auch nur einen Blick auf die Streunergruppe zu werfen setzte ich den Weg fort, vielleicht schneller als zuvor. Nur ungern geriet ich in direkten Kontakt mit irgendwelchen anderen.
<--Die Wohnhäuser

Angesprochen
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Erwähnt
-

@H a b i c h t f l u g

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Luzifer
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Do 20 Jul - 23:01


 
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» Statur: schlank, muskulös und groß; eingerissenes rechtes Ohr; Kreuznarbe über die linke Gesichtshälfte
» Augen: goldgelb
» Fell: Schwarz
» Fellmuster: Alles was Weiß ist: Schwanz, Ohren, Pfoten(bis auf die Zehen;Oben gestreift), Kinn, unter den Augen und ein Flügelmuster auf dem Rücken
» Beziehungen: Soul(Rivale); Honigglanz(Interessiert an ihr); Fate(???)
Luzifer
Fahr für Infos mit der Maus über das Bild
:: zum Steckbrief :: Titelmusik AN || Musik AUS ::


Post No. #43 :: Chapter #1
❝Got it memorized?❞






Viel zu lange hatte Luzifer geschlafen und erneut besuchte ihm sein immer wiederkehrender Traum, sein Albtraum. Das Bild der alten Heimat, wo er den Leichnam seines Bruders beweinte und verzweifelt versucht diesen zurück ins Leben zu holen. Doch immer wieder scheiterte der schwarz-weiße Kater und sah nur, wie seine Schwester ihn auch verlässt, so wie es schon ihre Mutter zuvor tat. Wieso lässt ihr mich alle allein, fragte sich der kleine Kater in Tränen ausgebrochen. Verlassen und am Verhungern verharrte er in der Kiste und beweinte die verzweifelte Situation. Doch dieses Mal schien der Traum nicht aufzuhören, denn ein honigsüßer Duft umschmeichelte den Geruchsinn des Katers und eine Silhouette einer cremefarbenen Katze blitzte in einem Augenwinkel auf. Gerade als sich der junge Luzifer umdrehen wollte, erwachte der Streuner in der Realität mit einem Schreck. Die Pupillen des Katers waren verengt und beruhigten sich erst, als er erkannte wo er war. Nur ein Traum. Eine Tatsache, die nicht zu verleugnen war. Er hatte geträumt. Erneut von Stone und Albatros. Wieso mussten sie ihn verlassen? War es das, was ihm im Leben zur Verzweiflung trieb: Die Einsamkeit? Ein stetig wiederholendes Geräusch neben ihn, holte jedoch Luzifer aus seiner Traumwelt. Ein Blick über die Schulter verriet ihm, dass er nicht allein war. Ein älterer Kater, stinkend wie Müll und mit Narben versehen, saß nehmen ihm und putzte sich. Hoffentlich hustet der Alte nicht gleich Haarbälle, hoffte sich der schwarz-weiße Kater und setzte sich hin. Rutschte jedoch etwas weg von dem Fremden und versuchte diesen nicht anzustarren. „Hey Väterchen, du leckst dir noch das Fell raus, wenn du so weiter machst."


Erwacht neben Zenter

Erwähnt: Seine Geschwister und Mutter, Zenter (und Honigglanz)
Spricht mit: Zenter
Postpartner: @Bluttiger

(c) by Luzifer


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#BALKEN

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Efeuherz
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BeitragThema: Re: Das Altenheim   Sa 22 Jul - 19:07


➺ TYRAXES
◾ xxx | Streuner | 51 Monde ◾

<--------- der Bauernhof

Gemütlichen Schrittes tappte ich durch die Gegend, sah mich etwas um. Auch wenn ich heute nen faulen Tag hatte war ich mit Sicherheit kein leichtes Ziel, niemand würde sich einfach so an mich heran schleichen und mich angreifen ohne dass ich es bemerkte, auf gar keinen Fall! Kurz gähnte ich und lief weiter bis in der Ferne bereits das Altenheim in Sicht kam, ich war fast da und ein gut gelauntes leichtes grinsen schlich sich auf mein Gesicht. Die bernsteinfarbenen Augen leuchteten leicht im abendlich rötlichem Licht und als ich beinahe über eine Wurzel stolperte sprang ich im letzten Augenblick noch passend ab und sträubte kurz das Fell. Wurde wohl Zeit richtig wach zu werden! Lockernd schüttelte ich das dichte Fell und streckte mich einmal ordentlich durch ehe ich auf einen der ersten Zäune sprang welche ich erreichte. Klettern konnte ich schon immer sehr gut und darin würde mir sicher niemand was vormachen! Selbstbewusst wie immer schritt ich also durch den Ort bis ich von weitem schließlich den süßlichen Geruch von Milch ausmachen konnte, aber auch den Geruch zweier fremder Kater. Doch das war mir ehrlich gesagt egal, sie könnten ja gern versuchen mir die Milch streitig zu machen und das wäre sicher amüsant. So sprang ich also geschickt hinunter auf den Rasen, lief gemütlich den Weg entlang und erreichte den Behälter aus welchem ich ein paar Schlücke der süßen Milch nahm. Ich wusste nicht wieso, aber die weiße Flüssigkeit sättigte wirklich ungemein und nach ein paar Schlücken war mein Hunger für den Anfang gestillt. Mein Blick glitt zu den zwei Katern die nicht all zu weit entfernt waren, sie saßen nebeneinander weswegen ich darauf schloss dass sie sich kannten. Wäre ich so drauf wie immer würde ich nun wohl Streit suchen und einen Kampf anzetteln, doch Lust hatte ich darauf gerade wirklich nicht und setzte mich stattdessen um mich ein wenig zu putzen. Die Ohren aufmerksam gespitzt sollten sich die zwei Streuner mir annähern wollen.


◾ Redet mit || xxx  ◾
◾ Erwähnte Katzen || Zenter & Luzifer ◾

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