Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Der See

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Nuria
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BeitragThema: Der See   So 16 März - 17:04

das Eingangsposting lautete :

Der Bach, der durch die Territorien der Clans fließt, endet in einem See, an dem oft Zweibeiner sind. Sie halten Schnüre ins Wasser, fahren mit Brettern auf der Wasseroberfläche und schwimmen darin. 
Nur wenige Katzen haben den Mut, sich hierher zu wagen.
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Fate
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BeitragThema: Re: Der See   Di 8 Sep - 21:29

Albatros

Die Augen zogen sich zu schmalen Strichen zusammen, aus ihrem Gesicht sprach angestrengte Wut. Der Kater brachte sich mit einem gekonnten Seitensprung in Sicherheit, diese ungeahnte Schnelligkeit brachte ihn natürlich Pluspunkte. Albatros hatte bereits ihre unbedachte Reaktion bereut, wo sie ihn mit fliegenden Krallen den Tod gewünscht hatte. Sogleich der Fremde den Boden berührt hatte leitete er durch seine Hinterbeine den Schwung und flog nun in einem unangenehmen Wechsel auf  sie zu. Zischend wirbelte die weiß gefärbte Kurzhaarkatze herum. Zutiefst verwünschte sich die Kätzin für die eskalierende Situation, ihre Wut hatte Kontrolle übernommen. Dabei hätte sich Albatros sehr wohl zurücknehmen können, überhaupt hätte es ihre Intelligenz verboten.
Sehr toll gemacht, dabei wollte ich eine ruhige Nacht genießen. Diese Worte hallten der Streunerin durch den Schädel als der Kater sie mit seinem Gewicht umriss. Sie verspürte keine Wut, keinen Drang diesen Zug zu parieren, eher füllte Gleichgültigkeit ihr Inneres, das wilde Gewitter aus Wut, sowie Hass hatte sich relativ schnell verzogen.  Albatros spürte wie sich die dünnen Spitzen seiner Krallen in die empfindliche Haut in Schulter und Hinterbein bohrte. Unfähig eine Bewegung zu tätigen sah sie ihn aus ruhigen Augen an. Zumindest besaß der Fremde eine gute Taktik, keinen Muskel konnte die weiße Kätzin unter dessen Gewicht rühren. Das bösartige Lächeln, welches die Lippen des Katers zierte, erwiderte Albatros mit einem gnadenlos sadistischen Blick. Natürlich wägte sich der Fremde nun in selbstbewusster Sicherheit, immerhin hatte er die weiße Streunerkatze mühelos am Boden genagelt. Er konnte  bei Distanz nicht belassen.
Ganz nahe schwebte sein Gesicht in der nächsten Sekunde über ihren. 
Locker hätte Albatros den Schädel in sein Lächeln hätte rammen können, zumindest hätte er dann keinen Grund mehr gehabt diese Emotion zu zeigen, stattdessen blieb die Kätzin ruhig liegen und ließ nicht ihre kalten Augen von seinen eigenen. "Unterschätze mich nicht, kleine Albatros."  Diese Tour wollte also der Kater durchziehen. Was sie in diesem Moment mehr beschäftigte war die Tatsache, dass ihr noch immer der Name dieses Streuners fehlte. "Tut mir leid falls es so ausgesehen hat, ich neige zur schneller Gewalt. Dürfte dir doch bei deiner Scharfsinnigkeit nicht entgangen sein.", spuckte ihn Albatros die Worte wie eine giftige Schlange ins Gesicht. Dieser Beiname "kleine Albatros" gab ihr ein Gefühl von leicht aufkommender Wut, wenn sollte man zumindest so fair sein und den richtigen Namen verwenden, ohne jegliche, dämliche Beititel. Apropos Name...
Ratte...Wie eine Sprungfeder entfernte sich der Fremde und blieb dieses Mal auf Distanz. Anscheinend erwartete er einen neuen Anfall von Zorn, die sie blind machte, falsch gedacht. "Wie wär's wenn du mir endlich deinen Namen verraten würdest, ich würde gerne wissen wen ich hier vor mir habe.", gab die weiße Kätzin die Frage an diesen weiter. Die Stelle, wo die Krallen eingedrungen waren ließ ein leichtes Brennen vernehmen, Blut benetzte allerdings nur in kleinen Mengen das dichte Fell des weiblichen Streuners. Langsam richtete sich Albatros auf und streckte ihre steifen Gliedmaßen. Gelangweilt sah die Streunerkatze zum fremden Kater. "Wartest du auf etwas? Ich denke du hast dein Können bereits bewiesen." Sein Grinsen blieb natürlich bestehen, schien wohl sehr stolz darauf gewesen zu sein einer Killerin ein Bein zu stellen, doch Albatros fühlte sich keineswegs in ihrem Stolz verletzt, da musste schon etwas anderes passieren. Sie verspürte einfach keine Lust mehr, es war Nacht, eigentlich die Zeit um sich dem Schlaf hinzugeben, Selbst für eine tötende Katze wie sie war irgendwann ein Punkt erreicht der ihr die Lust nahm zum Kämpfen. "Falls du weitermachen willst, können wir das gerne auf morgen verschieben.", setzte die Streunerkatze noch hinzu. Unwissend welche Reaktion der Kater nun darauf abgeben würde. 

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BeitragThema: Re: Der See   Mi 9 Sep - 17:51

Cayden
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Der Kater war etwas verwundert, dass sich Albatros einfach so festnageln ließ und auch dann keinen Widerstand leistete. Er hatte erwartet, dass sie versuchen würde, sich gewaltsam aus seinem Griff zu befreien oder ihn zumindest zu beißen, aber da kam nichts. Sie lag einfach da und betrachtete ihn aus kalten Augen, was er von ihr aber inzwischen kannte. Wäre aber auch sicher irgendwie komisch gewesen, wenn sie ihn angelächelt hätte. Ein Lächeln konnte er sich bei dieser Katze nicht einmal vorstellen. Ob sie überhaupt wusste, wie das funktionierte?
Überrascht war er ein weiteres Mal, als die Kätzin ihm tatsächlich auf seine Worte antwortete. Zwar nicht besonders freundlich - was zu erwarten war - aber es war doch eine Antwort. Nicht, dass diese Art von Antwort ihm gefallen würde. Sie bestätigte nur noch mehr, dass er mit seiner Vermutung richtig lag und das missfiel ihm gründlich. Diesmal ließ er sich aber ebenfalls nichts anmerken und verzichtete darauf, etwas zu erwidern. Stattdessen sprang er von der Kätzin herunter.
Als er sich auf Distanz gebracht hatte, fing Albatros wieder an zu reden. Er hätte nicht gedacht, dass eine Killerin so gesprächig sein konnte.. und dabei, ohne ihn anzugreifen. Äußerst komisch.. vielleicht hatte sie ja noch ein Ass im Ärmel und wollte ihn nur in Sicherheit wiegen. Deshalb behielt der Kater seine Angriffsstellung bei und ließ seine Augen nicht von der Streunerin. Trotzdem könnte er ja antworten.
"Es ist sehr schön zu sehen, dass du dich für mich interessierst, kleine Albatros.", antwortete er ihr mit einem verschmitzten Lächeln und zwinkerte ihr zu und beobachtete, wie sich das weiße Fell der Kätzin leicht rot verfärbte.
Auf ihre nächsten Worte verzichtete er zu antworten, war aber einigermaßen zufrieden mit sich, dass sie ihn nicht wieder angegriffen hatte. Sie schien nun nur noch müde und genervt, und er musste zugeben, dass es ihm nicht anders ging. Nur, dass er nicht genervt war. Müde war er aber allemal.
Was sie aber nun sagte, war schon eher nach seinem Geschmack. Ja, vielleicht war jetzt wirklich ein Punkt erreicht, an dem sie schlafen gehen sollten. "Ich denke, dass ist eine gute Idee.", antwortete er ihr also und setzte schnurrend hinzu: "Gute Nacht, kleine Albatros."
Dann drehte er sich auf dem Absatz um und verschwand im Unterholz, wo er sich lautlos etwas entfernte und dabei darauf achtete, sie noch sehen zu können, ohne, dass die Kätzin ihn sah. Dort machte er es sich auf einem Haufen von Laub bequem und hoffte, dass er am nächsten Morgen nicht als Eisklotz aufwachen würde.
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InZane
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BeitragThema: Re: Der See   Sa 12 Sep - 17:35

Altair

Erneut zappelte die kleine braune Kätzin unter ihm, versuchte mit Tritten, die den Kater eher kitzelten, die Masse von sich weg zu bewegen. Doch wie auch vorhin gab der Kater nicht nach. Er verharrte so lange in dieser stillen Position, bis das Zappeln weniger wurde. Der Wilde Blick der Kätzin, der eben noch Altair angestarrt hatte, als sei sie der Tod selbst, wurden nach und nach von einem Blick abgelöst, der eher der Verwirrung gleich kam. Auch ihre Muskeln entspannten sich, aus einem Tiger wurde ein Hauskätzchen. Ihr Blick spiegelte sich in seinem Auge wider, als er sie noch immer anstarrte. Keinerlei Emotionen waren zu sehen, als er versuchte zum Verstand der Kleinen vor zu dringen. War sie wirklich so? In einem Moment wie jede Katze auch und im nächsten vom Instinkt gesteuert? So etwas hatte er eher selten gesehen, was er schon immer als Schade empfand. Irgendetwas war da, was ihn an ihr interessierte. Der Wille, der Instinkt. Als sie endlich ruhig war zog der Kater die Krallen langsam ein, noch immer bereitete er sich darauf vor, dem Wilden etwas erneut gegenüber zu stehe. Jederzeit könnten seine Krallen blitzschnell aus den Krallentaschen hervorstoßen und sie wieder auf den Boden zurück bringen. Langsam stieg er von ihr hinunter, als die ersten Schneeflocken sein Gesicht trafen sah er nach oben. Doch seine Ohren waren noch immer nach ihr ausgerichtet. Jetzt fing es schon an zu schneien, der Mond war bereits aufgegangen. Den ganzen Tag hatte er hier verbracht, ohne einen Schluck zu sich zu nehmen oder einen Bissen einer Maus hinunter zu schlucken. Vielleicht hätte er der Kätzin doch die Maus abknöpfen sollen? Nein! Das war gegen seine Ehre und seinen Stolz als Jäger der Nacht. Er drehte sich kurz zu ihr um, sein Blick sagte mehr als tausend Worte:
wage es nicht noch einmal, mich jetzt anzugreifen!
Ohne ein Wort zu wechseln drehte er sich um und verließ den See. Doch noch immer waren seine Ohren nach hinten ausgerichtet. Man konnte ja nie ahnen, ob man noch von hinten attackiert wurde. Wenn ja, war das mehr als feige. Ich glaube, ich werde an diesem Ort bleiben, bis der Schnee geschmolzen ist! Dachte er, während er einen Kaninchenpfad entlang trabte. Er würde ihr sicher öfters über den Weg laufen, vielleicht öfter als er dachte. Jetzt aber musste er erst einmal etwas zu fressen und eine Unterkunft für die Nacht finden. Außerdem war hier schon wieder viel zu viel los, die Stimmen von unzähligen Katzen ließen ihm kaum noch die Ruhe, die er haben wollte und wegen welcher er hier her gekommen war. Da musste er sich wohl etwas anderes suchen.

Tbc: Der Bauernhof

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Überlegt es euch zwei Mal, bevor ihr mich etwas fragt!:
 

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BeitragThema: Re: Der See   So 13 Sep - 0:18

Albatros

"Es ist sehr schön zu sehen, dass du dich für mich interessierst, kleine Albatros." Interesse? Weit gefehlt. Mit einem arglosen Lächeln auf den Lippen wandte Albatros dem Fremden das Hinterteil zu und begab sich zu Boden. Trotz allem beobachtete sie ihn aus den Augenwinkeln, wie er sich entfernte und im Unterholz verschwand mit dem Gewissen, das dieser Kater noch länger in ihrem Aufenthalt bleiben würde. Seufzend vergrub die weiße Kätzin die Schnauze unter dem dünnen Schweif und fing die letzten Worte des Streuners noch auf. "Ebenfalls eine gute Nacht.", antwortete sie ihn kurz angebunden. Nichts mehr auf der Welt wollte die weiße Kurzhaarkatze als Schlafen, dem Körper die verdiente Energie hinzuführen war nun bitter nötig, da wollte sie sich nicht unbedingt weiter stören lassen.
Schweigsam blickte Albatros in den Himmel hinauf, verdaute im Stillen was die Kätzin für diesen Tag erlebt hatte, wer genau war dieser Kater? Bisher hatte er sich erfolgreich um ihre Intelligenz reden können, welch Schmach. Nun trieb dieser es sogar so weit ihren Namen meinen verschandeln zu müssen. In der klaren Kälte rollte sich die weiße Streunerin fester zusammen, um etwas von der schwindenden Körperwärme zu speichern. Schließlich war das schlafen auf offener Fläche im Winter mehr als tödlich, doch am Anfang konnte sich die erfahrene Kätzin bestimmt noch erlauben sich auf ihr dichtes Fell zu verlassen. Wenn würde sie es in der früh schon genug erfahren. Ein lautloses Gähnen entfloh ihrem Maul. Die Müdigkeit wog allmählich ziemlich schwer auf ihr. Die Kälte ignorierend glitt Albatros in einen unruhigen Schlaf, ein paar ihrer verlorenen Restgedanken kreisten um diesen Kater, weshalb wusste sie selber nicht so genau. Schließlich war sein Auftreten mehr als irrelevant gewesen, oder nicht?

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BeitragThema: Re: Der See   Fr 18 Sep - 22:21

Cayden
»love yourself to death

Eine Weile schon versuchte der Kater einzuschlafen. Noch immer lag er in einem Haufen aus Blättern, die unter seinem Gewicht knisterten, wenn er sich drehte. Nicht weit von ihm entfernt lag die kleine Albatros, eine sehr interessante Kätzin, die er gerne näher kennen lernen würde. Er schüttelte den Kopf. Nein. Er wollte nichts von ihr wissen. Sie war Abschaum. Sie tötete andere Katzen. Zum Spaß.
Nein, er würde der weißen Kätzin mit den schwarzen Streifen und den unnatürlich blauen Augen eine Lektion erteilen, an die sie sich ihr gesamtes Leben erinnern würde. Oh ja. Das würde er tun. Darauf freute er sich schon. Kätzinnen an der Nase herumführen war eine sehr spaßige Beschäftigung.
Spaßig genug, um ihn wachzuhalten.
Cayden seufzte. Er konnte immer noch keinen Schlaf finden. Vielleicht hatte er schon ein wenig geschlafen, doch er war sich nicht sicher, wie lange er hier schon lag. Noch immer fiel der Schnee in dicken Flocken vom Himmel herab und der Wind zog durch das Unterholz, sodass ihm fast kalt wurde, wie der Kater hier so zusammengekauert auf einem Haufen Blätter lag.
Seufzend erhob er sich und streckte seine steifen Glieder. Sollte er noch einmal irgendwo hin gehen? Bis jetzt hatte es sich ja gelohnt. Sein Blick ging zum Himmel hinauf und er betrachtete den Mond, der durch das Blätterdach hindurch schien. Er nahm einen tiefen Atemzug - und bereute es sofort. Die kalte Luft tat ihm in den Lungen weh und er taumelte hustend und würgend hin und her.
Nach einer Weile hatte er sich wieder gefangen und setzte seufzend eine müde Pfote vor die andere.

tbc: kleines Moor (WindClan)
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Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Der See   So 20 Sep - 13:42

Jay

<-- Altenheim

Mit gesträubtem Fell und müdem Blick tappte Jay umher. Trotz allem war er aber aufmerksam und hatte seine Umgebung im Blick. Ein paar Fuchslängen von ihm entfernt standen sich eine Kätzin und ein Kater gegenüber die zu diskutieren schienen. Außerdem liefen einfach so ein paar Streuner herum, die dann doch sehr schnell wieder verschwanden.
In das Blickfeld fiel ein Baum. Dort würde er hingehen, sich den Stamm nach oben ziehen und es sich auf einem Ast bequem machen um zu schlafen. Ein scharfer, kalter Wind raufte seinen Pelz und er kniff seine Augen noch mehr zusammen, als er es sowieso schon tat. Er beschleunigte seine Schritte, seine Pfoten fühlten sich langsam taub an, bis er nur noch wenige Fuchslängen vom Baum entfernt war. Eine Kätzin saß dort, besser gesagt lag dort. Jay kam vorsichtig näher und sah auf sie herunter. Die Kätzin hatte ein schwarzes Fell, deswegen sah sie einfach aus wie ein Schatten. Sollte Jay vielleicht lieber wieder gehen? Nein, er würde die Nacht nicht am Boden verbringen. Als er an die Nacht mit seinem Bruder Abel auf dem Boden dachte wurde ihm noch kälter als ihm sowieso schon war. Überall diese Zähne, die nach ihnen schnappten...
Der Graue schüttelte schnell seinen Kopf und vertrieb somit seine Gedanken. Er schlug seine Krallen in die Rinde des Baumes und zog sich hinauf, vielleicht hatte die schwarze Kätzin nichts gegen Gesellschaft. Und wenn doch, dann könnte er immer noch abhauen. Er lies sich auf einem Ast nieder, zog seine Vorderpfoten unter seinen Oberkörper, plusterte seinen Pelz auf und schloss die Augen. Vielleicht würde er ja doch ein paar Herzschläge Schlaf abbekommen.

[kommt zum See / bemerkt Mitternacht / lässt sich auf dem Baum nieder]

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BeitragThema: Re: Der See   So 20 Sep - 18:45


Sie erwachte aus einem traumlosen Schlaf und sah sich, immer noch leicht müde, um. Es war noch Nacht, das bemerkte die Kätzin an dem Mond, der am Himmel stand und sich manchmal blicken ließ. Es schneite weiterhin und Mitternacht bekam eine Schneeflocke auf die Nase, sodass sie niesen musste.
Plötzlich hatte sie einen fremdartigen Geruch in der Nase, den sie eingeatmet hatte, als sie niesen musste. Die Kätzin kniff die Augen zusammen, konnte aber niemanden entdecken. Sie stand auf und streckte ihre Pfoten von sich. Dann schnüffelte sie den Boden um sich ab und blieb überrascht stehen. 'Jemand hatte bei ihr gestanden, als sie geschlafen hatte? Das konnte doch nicht sein!', dachte sie verwirrt. Sie folgte weiter der Spur, bis sie wieder an dem Baumstamm angekommen war, an dem sie geschlafen hatte. Die Geruchsspur führte nach oben in die Baumkrone. 'Katzen, die auf den Bäumen schliefen?'
Wieder kniff Mitternacht die Augen zusammen und konnte, versteckt in den Ästen, eine Katze ausmachen. Besser gesagt, einen Kater. 'Könnte lustig werden.', dachte sie neugierig und betrachtete den Kater im Baum weiter. Hey, du da! Was machst du da oben? Ist es nicht etwas ungemütlich, so zwischen den kahlen Ästen zu sitzen?, fragte Mitternacht leicht belustigt.

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BeitragThema: Re: Der See   So 20 Sep - 19:21

Jay

Er hatte das Gefühl mal kurz weg gedöst zu sein, als ein Geräusch ihn wieder in die Realität zurück riss. Sein Nackenfell sträubte sich und seine grauen Augen mit dem leicht gelblichen Schimmer suchten den Boden ab. Er beruhigte sich wieder, als er die Kätzin am Boden sah, die aufgewacht war. Jay's Schnurrhaare zuckten. Falls sie ihn angreifen wollte, war sie keine Bedrohung. Doch sie schien erst einmal überrascht zu sein. Na ja, eher verwirrt. Sie schnupperte an der Stelle an der er vorhin gestanden war. Sein Schweif schnippte.
Die Geruchsspur von Jay führte die schwarze Kätzin zum Stamm des Baumes auf der er saß. Sie sah noch oben und für einen Moment trafen sich ihre Blicke. Sie schien nicht einmal daran zu denken ihn in Ruhe zu lassen, denn sie rief gleich etwas zu ihm hoch. Sie fragte ihn, was er denn da oben tat und ob es nicht ungemütlich sei dort oben in den Ästen zu sitzen. Er konnte sich ein kurzes Gähnen nicht verkneifen, bevor er ihr mit einem Brummen antwortete:>>Ich versuche zu Schlafen.<<
Ein kurzes, kleines Lächeln huschte über sein Gesicht. >>Ich schlafe hier, weil ich nicht auf dem ungeschützten Boden schlafen möchte.<<, miaute er zu der Fremden Katze herunter. >>Ich bin sicher, dass es dort unten auf dem kalten, harten Boden nicht besser ist, als hier oben auf einem kalten harten Ast. Und hier oben ist es deutlich sicherer.
War da etwa wieder dieser Beschützerinstinkt in ihm erwacht? Immerhin hatte er die Kätzin ja gerade indirekt darauf hingewiesen, dass ihr Schlafplatz dort unten nicht so sicher war. Seine Ohren zuckten.

[redet mit Mitternacht]

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BeitragThema: Re: Der See   So 20 Sep - 19:35


Der Kater antwortete ihr, dass er versuche zu schlafen. Anscheinend gelang ihm das nicht besonders gut, denn er gähnte einmal kurz. Er meinte, dass er dort oben schlafen würde, da er nicht auf dem ungeschützten Boden schlafen wollte und das es dort oben besser war, als hier am Boden. Er miaute, dass es in den Ästen deutlich sicherer war. 'Sicherer? Obwohl sie am Boden geschlafen hatte, war sie nicht angegriffen worden. Warum also sagte er so etwas?' Mitternacht's Augen weiteten sich ein bisschen. 'Machte er sich etwa Sorgen? Aber diese Kater kannte sie nicht! Wie konnte er sich da Sorgen um sie machen, wenn sie auf dem Boden, statt in den Ästen schlief?'
Sie sah ihm wieder in die Augen und merkte sofort, wie die Schüchternheit wieder in ihr hoch kam. 'Wie konnte das sein? Sie wollte nicht schüchtern sein!' Mitternacht sah dem Kater wieder in die Augen, da sie den Blickkontakt abgebrochen hatte, als sie merkte, wie sie wieder schüchtern wurde. Trotzdem war eine leichte Verunsicherung in ihrem Blick, als sie ihn ansah. Wa... Warum ist es auf dem Bo... Boden denn unsicherer, als auf d... den Ästen? Ich ha... habe immer auf dem Boden ge... geschlafen und mir ist bis jetzt no... noch nichts pa... passiert., miaute sie ihm zu. Die Kätzin hoffte sehr, dass dem Kater ihre Schüchternheit nicht zu sehr auffiel und er sie nicht auslachen würde.

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BeitragThema: Re: Der See   So 20 Sep - 20:27

Jay

Die schwarze Kätzin hörte ihm aufmerksam zu. War das gut oder war das schlecht? Wahrscheinlich gut für sie, weil Jay ihr ja sozusagen einen Überlebenstipp gegeben hat. Aber ob sie diesen auch wirklich Ernst nahm und nun ebenfalls nicht mehr auf dem Boden schlafen würde, dass wusste er nicht. Konnte ihm außerdem auch herzlich egal sein. Sie schien über das alles nachzudenken, dann sah sie auf einmal schnell auf den Boden. Jay verstand nicht wieso, aber so waren Kätzinnen eben. Er musste auf einmal an seine erste Weggefährtin, Darkaria denken. Die, mit dem einem verkrüppeltem Hinterbein. Wie es ihr wohl ging, jetzt, in der Blattleere? Doch der Graue wollte seine Gedanken nicht an die Vergangenheit verschwenden, konzentrierte sich also wieder auf die Kätzin unterhalb des Baumes, die nun wieder zu ihm hoch schaute. Außerdem fing die Kätzin an zu reden. Oder eher gesagt zu stottern? Der Streuner fand keinen Grund für dieses Gestottere. Machte sie etwa etwas nervös? Oder hatte sie jetzt Angst bekommen, weil sie dort unten auf dem ungeschützten Boden stand? Hatte er ihr etwa Angst gemacht?
>>Na ja, mag ja sein, dass dir bisher noch nichts passiert ist.<<, miaute er und versuchte seine raue Stimme etwas wärmer klingen zu lassen. Dann schaute er auf den See hinab, eine kurze Stille trat ein, bevor er wieder sprach:>>Andere Katzen haben andere Erfahrungen mitgemacht und fühlen sich deswegen nicht mehr soo sicher bei Nacht auf dem Boden zu schlafen.<<
Die Schreie von ihm und seinem Bruder fingen an in seinem Kopf nachzuhallen. Er legte kurz die Ohren an, dann sah er wieder zu der Kätzin hinunter.
>>Man weiß nie was passiert.<<

[redet mit Mitternacht]

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BeitragThema: Re: Der See   Mo 21 Sep - 16:14

Albatros

Die Kälte fuhr der weiblichen Streunerkatze durch das Fell und raubte ihr den letzten Rest Schlaf. Genervt schnaubte Albatros durch die Nase aus. Schon jetzt zeigte der Anfang des Winters seine unbarmherzige Seite, zumindest was in diesen Moment die Temperaturen anging. Seufzend zwang sich die Kätzin auf die Pfoten. An der Dunkelheit hatte sich nichts verändert. Es war immer noch arschkalt und die Schneeflocken tanzten lustig umher. Gedanken an Cayden oder sonstigen Katzen drängte sie ohne Mühe in den Hintergrund, einzig und allein sehnte sich die Streunerin nach Wärme. Diese konnte sich Albatros nur durch Bewegung verschaffen. Irrelevant wäre es gewesen sie hätte sich erneut zum Schlafen gelegt, denn dann wäre die Kälte weiter fortgeschritten, mit tödlichen Ausmaßen. Überhaupt war ihr Nachtlager recht unüberlegt gewesen. In der freien Natur wäre die weiße Kurzhaarkatze diese Nacht sicherlich erfroren, keine schönen Aussichten. Wie wär's wenn du nächstes Mal ein bisschen dein Hirn anschaltest? Durch so was riskierst du unnötig dein Leben...und ich will mich Streuner nennen? Nebenbei prüfte Albatros die Luft. Viele Katzen hausten in ihrer Nähe herum, sie meinte sogar Stimmen zu hören. Auf Gesellschaft kann ich die nächsten Jahre wirklich verzichten, vor allem nach diesem einen Kater. Kurz regte sich die weiße Katze die steifen Läufer, ehe sie in einem gleichmäßigen Trabtempo den angrenzenden Landbereich des Sees verließ. Um diese Zeit waren keine der Patrouillen unterwegs, so hoffte Albatros zumindest, Begegnungen wollte sie sich ersparen. Stetig waberte der Geruch Caydens um die Streunerin herum, doch er schien schal zu sein. Zumindest hatte sich dieser ebenfalls verzogen, dem Angebot wollte sie nicht die Krallen an die Kehle halten. Mal schauen was der kleine Abendspaziergang eventuell so brachte.
<---Die Wiese 

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BeitragThema: Re: Der See   Mi 23 Sep - 15:45


Über ihr Gestotter war der Kater sichtlich verwirrt, aber er lachte sie nicht aus. Erleichtert atmete Mitternacht aus und hörte ihm zu, als er meinte, dass andere Katzen andere Erfahrungen gemacht hatten und sich deshalb auf dem Boden nicht mehr so wohl fühlten, wie auf Bäumen. Er sah auf den See hinaus und sagte, dass man nie wusste.
Etwas nachdenklich betrachtete sie ihr Gegenüber. 'Wieso sagte er so etwas? War ihm schon einmal etwas passiert, als er auf dem Boden geschlafen hatte?' Mitgefühl überkam die schwarze Kätzin, als sie daran dachte. Die Schüchternheit verflog sofort. Dieser Kater hatte etwas an sich, das sie nicht mehr so schüchtern werden ließ. Nein, sogar etwas mutig. Er machte ihr Mut, mit seinen Worten, dass andere Katzen anderes erlebt hatten, als sie Nachts dachten, sie wären auf dem Boden in Sicherheit.
Mitternacht betrachtete den Kater und sah ihm in die Augen. Woher weißt du das? Ist dir schon einmal etwas passiert, als du noch nicht in den Bäumen geschlafen hast?, nun war ihre Stimme fest und ohne jedes Gestotter. Sie merkte, wie sich ihr Blick bei ihren Worten änderte. Von abweisend, schützend und schüchtern zu mitfühlend, warm und freundlich. Aus irgendeinem Grund wollte sie netter zu diesem Kater sein und ihn besser kennen lernen. Sie wollte die Welt anders kennen lernen, als sie sie als kleines Kätzchen kennen gelernt hatte.
Wie heißt du eigentlich? Wenn ich schon mit jemandem rede, dann möchte ich auch wissen, wie derjenige heißt. 'Hoffentlich kam das nicht zu unhöflich rüber.', dachte sie und wartete auf eine Antwort.

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BeitragThema: Re: Der See   Mi 23 Sep - 16:36

Jay

Die Kätzin unterhalb beobachtete ihn ganz genau. Irgendwie lies ihn das langsam etwas nervös werden. Überhaupt, warum redeten sie miteinander? Es war nachts, Mondhoch vielleicht schon längst vorbei. Sollten sie nicht lieber Schlafen anstatt die ganze Nacht zu verplappern? Außerdem war Jay müde. Aber selbst das brachte nichts. Natürlich konnte er Schlafen, aber nur um dann aus einem seiner schrecklichen Albträume aufzuwachen. Er war seid langem nicht mehr ausgeschlafen. Wie lange konnte er gar nicht sagen. Bestimmt sah er deswegen aus wie ein total alter Kater.
Die schwarz Kätzin fragte ihn, woher er das alles wüsste und ob er so etwas schon einmal erlebt hatte. Jay seufzte. Er hatte nicht wirklich Lust jetzt darüber zu reden. >>Ja, es ist schon einmal etwas passiert.<<, miaute er mit seiner rauen und jetzt leicht gereizten Stimme. Er wollte einfach nicht mehr an diese Nacht denken, auch wenn der Gedanke daran ihn jede Nacht fast schon zerfraß. Der Blick der Streunerin war warm und freundlich. Doch trotzdem konnte er sich einfach nicht dazu aufraffen ihr die Geschichte zu erzählen. Etwas hielt ihm einfach davon ab. Obwohl es doch so einfach wäre, sich mal jemandem zu öffnen...
Eine weitere Frage wurde von der Kätzin gestellt. Sein Schweif schnippte. Er hatte noch nicht allzu vielen seinen Namen verraten. Bisher eigentlich Akyuma und Darkaria. Aber er wusste nicht wo die Beiden steckten. Konnte er der Kätzin vertrauen? Ohne länger zu überlegen sprudelten die Worte aus seinem Maul:>>Mein Name ist Jay. Und deiner?<<, Seine Stimme war nun wieder etwas weniger gereizt.

[redet mit Mitternacht]

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Schneeleopardenzahn
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BeitragThema: Re: Der See   Mi 23 Sep - 17:16


Der Kater antwortete auf ihre erste Frage etwas gereizt, dass schon einmal so etwas passiert sei. Die Kätzin wusste, dass jemand, der so klang, nicht weiter auf das Thema eingehen wollte und vermied weitere Fragen, obwohl es sie schon interessierte.
Auf die Frage, wie er denn hieße, meinte er, dass sein Name Jay sei und wollte auch gleich wissen, wie sie hieß. Seine Stimme klang dabei nicht mehr so gereizt. 'Jay, also.' Das ist ein, wie ich finde, außergewöhnlicher und schöner Name. Ich heiße Mitternacht., miaute sie. Sie merkte, dass er anscheinend müde war, denn er sah nicht besonders ausgeschlafen aus.
Zwei Fragen habe ich noch, dann kannst du, wenn du willst, mich mit deinen Fragen löchern, wenn du welche hast. Sie atmete kurz ein und wieder aus. Erstens: Was führt dich eigentlich zu diesem See? Und zweitens: Kann es sein, dass du nicht besonders gut schlafen kannst? Du siehst nicht ausgeschlafen aus, Jay. Gespannt wartete Mitternacht auf seine Antworten.

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BeitragThema: Re: Der See   Fr 25 Sep - 16:36

Jay

Die Kätzin schien zu erkennen, dass er nicht darüber reden wollte und fragte auch nicht mehr danach. Und selbst wenn sie gefragt hätte, dann hätte er ihr nichts gesagt. Er gähnte, schüttelte seinen Kopf um die Schneeflocken in seinem Gesicht abzuschütteln. Sein Pelz war immer noch gegen den Wind aufgeplustert. Er sah wieder zu der schwarzen Streunerin hinunter, die sich nun als Mitternacht vorstellte, nachdem sie Jay's Namen als außergewöhnlich und schön bezeichnete. >>Das kann ich bei deinem Namen nur zurück geben.<<, miaute er und lächelte kurz. Doch sie schien noch nicht aufhören wollen zu plappern, denn sie redete munter weiter.
Sie meinte, sie habe noch zwei Fragen, dann könne Jay Mitternacht mit Fragen löchern. Doch darauf hatte er ehrlich gesagt nicht wirklich Lust, er wollte die Augenblicke in der Dunkelheit nutzen um zu Schlafen, eigentlich. Um zu mindest ein bisschen die Augen zu zumachen. Ihre erste Frage war, was ihn denn zum See führte. Der Graue zuckte mit seinen Schultern. >>Weiß nicht, irgendwann bin ich eben hier in diese Gegend gekommen und der erste Platz an dem ich angekommen bin, war hier. Vielleicht zieht es mich deswegen immer mal wieder hier her, ich weiß nicht.<<
Irgendwie hörte sich das Zeug das er gerade gesagt hatte nicht sehr schlau an. Er hatte gar nicht über die Antwort nachgedacht, was er sonst immer tat. Und außerdem antwortete er sonst nicht so ausführlich. Seine Schnurrhaare zuckten.
Mitternacht stellte ihm die zweite Frage, damit wachte er sozusagen auf. Sie hatte immerhin gerade seine 'Schwäche' entdeckt. Und zwar, dass er nie so richtig ausgeschlafen war. Er musste wachsam sein. Was ist, wenn Mitternacht nur auf den richtigen Moment wartete um ihn anzugreifen? Was ist, wenn sie versuchte ein Band des Vertrauens zwischen ihnen zu spannen und sie ihn ausnutzen würde? Doch als er in ihre hübsch glänzenden, grünen Augen sah, da wurde seinen seine Gedanken von gerade eben schon wieder unbedeutender. Doch trotzdem beschloss er, nicht ganz die Wahrheit zu sagen.
>>Meine Reise in diese Gegend war lange und anstrengend. Ich habe mich wahrscheinlich noch nicht ganz davon erholt.<<, miaute er und sein Schweif zuckte.
>>Nun bin ich also an der Reihe mit Fragen. Wie wäre es, wenn wir Schlafen?<<, miaute Jay und seine Augen blitzten.

[redet mit Mitternacht]

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Schneeleopardenzahn
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BeitragThema: Re: Der See   Fr 25 Sep - 20:06


Jay meinte, dass man von ihrem Namen auch sagen könne, dass er schön und außergewöhnlich war. Kurz, und auch nur sehr leise, sodass der Kater es nicht hören konnte, schnurrte Mitternacht. Was sie normalerweise nie tat. Doch Jay löste in ihr irgendwie ein Gefühl aus, dass sie selbst nicht beschreiben konnte.
Auf ihre erste Frage meinte er, dass er nicht wisse warum er hier war und dass der See eben der erste Ort war, bei dem er angekommen war. Vielleicht zog es ihn deshalb manchmal noch hier her. Kurz zuckten seine Schnurrhaare, dann schien er, nach ihrer zweiten Frage, nachzudenken. Die Kätzin legte derweil den Kopf leicht schief und wartete einfach ab. Plötzlich sah Jay ihr direkt in die Augen und die Streunerin zog überrascht die Luft ein. Dann meinte er, dass seine Reise hier her lang und anstrengend war und er sich noch nicht ganz davon erholt habe. Während seiner Antwort zuckte sein Schweif, aber das interessierte Mitternacht nicht wirklich. Sie sah Jay einfach in seine unglaublichen grau-gelben Augen und verlor sich in ihnen. Bis er wieder anfing zu reden. Er sagte, dass er nun mit fragen dran war und stellte ihr auch gleich die erste. Er fragte, wie es nun wäre, wenn sie schlafen würden. Mitternacht schloss daraus, dass ihr Gespräch fürs Erste zu Ende war und nickte. Ohne ein Wort zu sagen, sprang sie auf den niedrigsten Ast und kletterte zu Jay nach oben, wo sie sich neben ihn setzte. 'Was tue ich hier eigentlich?', dachte sie sich, schob diesen Gedanken aber schnell wieder bei Seite, als sie ein paar Haare von Jay's Fell an ihrem spürte. Hättest du etwas dagegen, wenn ich mich zu dir lege und bei dir schlafe? Du hast selbst gemeint, dass es am Boden gefährlicher ist und ich will kein Risiko eingehen, auch wenn mir bis jetzt noch nichts passiert ist., miaute sie ihm zu, während sie wieder in seine Augen sah. 'Warum war sie auf einmal so nett und zutraulich zu anderen? Das war sie doch normalerweise nicht! Was machte dieser Kater nur mit ihr, dass sie so war?', dachte sie und wartete auf Jay's Antwort.

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BeitragThema: Re: Der See   Fr 25 Sep - 20:56

Jay

Mitternacht erwiderte die ganze Zeit über seinen Blick, ihr Kopf war leicht schief, was Jay irgendwie süß fand. Er wusste nicht einmal wie er auf das Wort kam. Aber es passte einfach perfekt. Warum auch immer.
Auf jeden Fall, hatte er seine Frage gestellt. Die schwarze Kätzin sagte nichts, dann fing sie an den Baum hinauf zu klettern, was sie äußerst elegant machte. Der Schatten der Kätzin wurde immer größer, bis sie sich auf dem gleichen Ast wie Jay niederlies. Ihre Felle berührten sich kurz und ein komisches Gefühl stieg in ihm auf. Er war schon länger keiner Katze mehr berührt worden, er kannte das einfach nicht mehr. Ein Bild von seinem Vater blitzte auf einmal in seinem Kopf. Wie er nach ihm schlug. Mit ausgefahrenen Krallen. Sein Nackenfell sträubte sich kurz, so schnell wie es ging, schob er den Gedanken davon und versuchte sich wieder auf Mitternacht zu konzentrieren.
>>Hier ist genug Platz. Mach es dir gemütlich.<<, miaute der Graue und versuchte sich zu beruhigen. Er wurde irgendwie leicht.. nervös? Aber warum?
Er gähnte und sah Mitternacht an. Vielleicht wollte sie ja noch etwas sagen.

[redet mit Mitternacht]

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BeitragThema: Re: Der See   Fr 25 Sep - 21:07


Nach ihrer Frage, wegen dem Schlafen, sträubte sich Jay's Nackenfell kurz. 'Wollte er nicht, dass sie bei ihm schlief? Ging es ihm zu schnell?' Eine kurze Zeit spielte Mitternacht mit dem Gedanken wieder runter zu klettern, als der Kater wieder zu sprechen begann. Er meinte, dass hier genug Platz war und sie es sich gemütlich machen solle. Dabei wirkte er leicht nervös, was die Kätzin etwas verwirrte, sie zeigte es aber nicht.
Dann sah Jay sie an, so als ob er abwartete, ob sie noch etwas sagen würde oder nicht. Sie sah ihm weiter in die Augen und versuchte ihre eigene Nervosität zu verdrängen. Sie hatte noch nie neben jemandem geschlafen, nur bei ihrer Familie. Gute Nacht, Jay. Schlaf schön., miaute sie sanft, da diese Worte die einzigen waren, die Mitternacht einfielen. Dann legte sie sich hin und schloss die Augen.

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BeitragThema: Re: Der See   Fr 25 Sep - 21:56

Jay

Mitternacht sah ihn noch eine Weile an, dann machte sie es sich bequem und legte sich schlafen. Kurz darauf schien sie auch schon zu schlafen. Jay seufzte. Wenn ich nur auch mal wieder so gut Schlafen könnte.., dachte er. Der Graue sah noch einmal über den See, der glatt und ruhig vor ihm lag. Dann plusterte er noch einmal sein Fell auf, bevor er seine Augen schloss. Er wartete darauf, dass der Schlaf kommen würde, doch der blieb aus.
Ab und zu döste er mal ein, doch er wachte immer wieder auf. Wie lange konnte er das noch durchhalten? Er konnte doch nicht jede Nacht einfach nicht Schlafen. Irgendwann würde er doch einfach umkippen, oder nicht? Langsam dämmerte er doch in einen tieferen Schlaf.
Traum:
 
Keuchend wachte Jay auf. Schnell pumpte er Luft in seinen Körper, er fing an zu Zittern. Er bohrte seine Krallen in dem Ast auf dem er saß und versuchte sich zu beruhigen. Es war nur ein Traum, es war nur ein Traum, es war nur ein Traum!
Kurz darauf hatte er sich wieder beruhigt, sein Blick blieb an Mitternacht hängen. Hatte er sie aufgeweck? Hoffentlich nicht.

[redet mit Mitternacht / schläft / wacht auf]

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BeitragThema: Re: Der See   Fr 25 Sep - 22:10


Jay schien anfangs nicht einschlafen zu können, doch dann übermannte ihn doch der Schlaf. Denn obwohl es so aussah, als würde sie schlafen, hatte sie doch die Augen einen kleinen Spalt weit offen. So konnte sie genau sehen, dass der Kater anscheinend einen schlechten Traum hatte und sich hin und her wandte. 'Um was es wohl in dem Traum ging?', fragte sie sich und beobachtete ihn weiter. Plötzlich wachte er auf und keuchte. Dann sah er zu ihr, so als wollte er sichergehen, dass er sie nicht geweckt hatte. Mitternacht tat weiterhin so, als würde sie schlafen. 'Warum konnte Jay nicht schlafen? Was war mit ihm los? Konnte sie ihm da irgendwie helfen?', diese Fragen streunten in ihrem Kopf herum, während Jay sie ansah. Sie hoffte, dass er ihr irgendwann erzählen würde, was passiert war und weshalb er nicht schlafen konnte. Doch Mitternacht wollte den Kater nicht drängen und wartete bis er bereit dazu war. Irgendwie wollte sie dieser Katze helfen und netter zu ihm sein. Warum, das wusste sie selbst nicht.

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BeitragThema: Re: Der See   Sa 26 Sep - 15:36

Jay

Er hatte sich so weit es ging wieder beruhigt. Jedoch starrte er trotzdem Mitternacht weiterhin an. Ihre Flanken hoben und sanken sich regelmäßig. Ich würde alles dafür tun wieder beruhigt schlafen zu können., dachte er und atmete lange aus. Immer wieder fielen seine Augen zu, doch er hatte Angst vor dem, was in seinem Traum geschah. Ja genau, Angst. Etwas, dass bei ihm sehr selten war. Er sah gen Himmel, Schneeflocken tanzten immer noch durch die Luft. Sein Magen knurrte leise. Er hatte Hunger. Und er war müde. Ob er jetzt um diese Uhrzeit etwas finden würde? Jay wusste es nicht. Er legte seinen Kopf wieder auf seine Pfoten und schloss die Augen, in der Hoffnung ein wenig Dösen zu können.

[denkt nacht / versucht zu Schlafen]

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BeitragThema: Re: Der See   So 27 Sep - 19:42


Jay schien immer noch wach zu sein, denn plötzlich hörte die Kätzin, wie sein Magen knurrte. Sie musste ein amüsiertes Schnurren unterdrücken und hielt weiterhin die Augen geschlossen. Anfangs hatte sie noch seinen Blick auf sich gespürt, doch jetzt schien er woandershin zu sehen. Mitternacht wagte einen kleinen Blick auf ihn und öffnete ihre Augen einen Spalt weit.
Der Kater sah auf den See hinaus und schien nachzudenken. Dann legte er den Kopf auf seine Pfoten und versuchte zu schlafen. Sie hoffte, dass er nicht wieder einen Albtraum hatte und legte ihm, so sanft und unbemerkt wie möglich, ihren Schweif an die Flanke. Dann schloss sie selbst wieder ihre Augen und versuchte einzuschlafen.

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BeitragThema: Re: Der See   Mo 28 Sep - 13:44

Jay

Er lag da und versuchte zu Schlafen, doch er konnte einfach nicht Einschlafen. In Gedanken dachte er noch einmal über den heutigen Tag nach. Er musste an die Hauskätzchen denken, an die er geredet hatte. Wie konnte es ihm nur entgehen, dass sie keine Streuner waren?! Hätte er das davor gewusst, hätte er nie mit ihnen gesprochen.
Langsam fing er doch an einzudösen, bis er eine Berührung an seiner Flanke spürte. Er riss seine Augen auf und sah, dass Mitternacht ihren Schweif auf ihn gelegt hatte. Oder war das etwa aus Versehen gewesen? Jay wollte gerade etwas sagen, doch er wurde davon aufgehalten. Es fühlte sich.. tröstend an, dass sie ihn berührte. Aber er kannte Mitternacht nicht. Sie könnte doch irgendwie gefährlich sein. So gern er auch wollte, dass ihr Schweif da liegen blieb, er konnte das einfach nicht.
Er richtete sich auf und drehte sich im Kreis, so als ob er einfach nur eine bequemere Schlafposition suchen würde. Dabei rutschte Mitternachts Schweif von ihm. Er legte wieder seinen Kopf auf seine Pfoten und schloss die Augen. Schon jetzt vermisste er die Berührung von Mitternacht. Aber warum vermisste er es? Er kniff die Augen noch mehr zusammen. Er wollte jetzt schlafen. Sofort.

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BeitragThema: Re: Der See   Mo 28 Sep - 20:25


Ihre Berührung schien ihn zu überraschen und kurz darauf stand er auf, sodass ihr Schweif wieder auf den Ast zurück glitt. Die Kätzin fühlte, wie sich die Enttäuschung in ihr breit machte. 'Wollte er es nicht? War es ihm unangenehm? War sie zu aufdringlich geworden?' All diese Fragen schwirrten in ihrem Kopf umher. 'Aber sie kannte Jay ja nicht mal! Woher sollte sie also wissen, warum er aufgestanden war? Sie sollte also keine Enttäuschung verspüren, doch sie war da. Und sie konnte nichts dagegen machen. Nur zu gern hätte sie ihn wieder berührt, doch das traute sie sich nun nicht mehr.' Mitternacht rollte also ihren Schweif um ihren Körper, so als wolle sie die Enttäuschung in ihrem Inneren verdrängen, indem sie sich selbst schützte. Doch das half nicht viel, denn schon jetzt vermisste sie die Wärme von Jay's Fell.
Vorsichtig spähte sie zu ihm und sah, dass er die Augen zusammengekniffen hatte. Irgendwie verspürte sie einen leichten Beschützerinstinkt bei diesem Anblick. Sie wollte ihn vor etwas beschützen, doch sie wusste nicht vor was. Leise und so, dass es eigentlich niemand hören konnte, fing sie an zu schnurren. Es sollte ihn beruhigen, aber sie wusste nicht, ob es das tat. 'Warum tat sie das überhaupt? Sie kannte diesen Kater nicht!' Doch aus irgendeinem Grund schnurrte sie leise weiter.

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BeitragThema: Re: Der See   Mo 28 Sep - 23:24


Mehr und mehr wich der wilde Instinkt aus Leaf. Regungslos und ruhig lag sie ohne sich zu wehren unter dem schwarzen Kater. Sie hätte ohnehin keine Chance gehabt sich irgendwie zu befreien. Nachdem der Kater sie intensiv beobachtete hatte ließ er von ihr ab und entfernte sich. Fragend und nachdenklich sah sie ihm nach. Sie würde ihn nicht erneut angreifen, so dumm war sie dann doch nicht, zumal das Bedürfnis dazu eh aus ihr gewichen war. Sie war wieder sie selbst und was auch immer manchmal mit ihr los war, es hat sie am leben erhalten. Deshalb versuchte sie gar nicht erst es zu kontrollieren, zumal sie das für natürlich und normal hielt, sie konnte ja nur das beurteilen was sie kannte und sie glaubte das jede Katze so war. Sie konnte ja nicht ahnen das das was für sie normal war für andere nicht normal war. Woher sollte sie das auch wissen? Als der Kater verschwunden war bemerkte sie erst den Wetterumschwung. Fasziniert beobachtete sie die weißen Flocken und sie entschloss sich dazu die Nacht in der Nähe der leckeren Gräser zu verbringen, Zumal sie hoffte das die leckere weiße Flüssigkeit wieder hinter den brettern auf sie wartete. So machte sie sich auf zum Zweibeinerort, an dem sie ihrem Namen bekommen hatte. Für sie waren Zweibeiner Wesen die riesig, aber lieb sind. Sie hatte bisher glück nur nette Zweibeiner kennen zu lernen. Sie hatte ohnehin Glück, denn das sie sich alleine so gut durchschlagen konnte, konnte man schon als Glück bezeichnen.
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