Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Die Neubauten

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Luzifer
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BeitragThema: Die Neubauten   Fr 1 Dez - 1:20

Weit entfernt von den Wohnhäusern und recht nah vom Schrottplatz, ragen riesige blockartige Zweibeinernester empor, in denen jedoch wenige Hauskätzchen leben. Die Straßen sind sehr belebt von Zweibeinern, Hunden und Monstern. Aber auch viele Streuner treiben hier ihr Unwesen, da es viel zu Fressen gibt. Von Zweibeineressen, welches weggeworfen wurde, bis hin zum Krähenfraß. Grünflächen und Bäume gibt es hier kaum, wodurch es keine sicheren Plätze gibt. 

Nur in der Nacht scheint es sicher und ruhiger zu sein. Eine beliebte Tageszeit, wo Streunerbanden um ihr Revier kämpfen.

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Nero
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BeitragThema: Re: Die Neubauten   Di 5 Dez - 23:04

hauskätzchen – 24 monde – post nr.1

CASPER.

angesprochen: niemanden
erwähnt:  neue mitbewohnerin (@Kiesellicht)

Eigentlich war das gar kein so schlechter Abend gewesen, musste ich zugeben.
Die letzten hellen Stunden des Tages im Katzencafé verbracht, verwöhnt von zahlreichen Zweibeinern, die einem so flauschigen – und nicht zu vergessen gutaussehenden – Kater wie mir einfach nicht widerstehen konnten; erfrischt und mit wohlig-warmem vollen Magen hatte ich einen meiner Lieblingsorte in dieser Stadt verlassen und war nun auf dem Weg zurück in die Wohnung im zweiten Stock eines dieser komischen, äußerst hohen Zweibeinerbauten, die hier überall herumstanden – ganz anders als dort, wo ich aufgewachsen war, wo die meisten Zweibeinerbauten eher bescheidener Höhe waren; aber vielleicht war das auch nicht so tragisch, schließlich würde mich so nichts an meine nun wirklich nicht als „vorteilhaft“ beschreibbare Vergangenheit erinnern.
Nichts wollte ich gerade lieber, als mich in meinen Korb zu kuscheln und die Zeit bis zum Morgengrauen in dunklem Equilibrium zu verbringen; zumindest ein paar Stunden wären schön, in denen ich nicht über die Zwecklosigkeit des so schnell vergänglichen Lebens nachdenken musste – aber wahrscheinlich war mir heute nicht einmal das vergönnt; so wie es aussah, sollte mich an diesem Tag der Fluch einer weiteren Mitbewohnerin befallen. Oder eines Mitbewohners, das war natürlich ebenfalls möglich; allerdings konnte ich mir angesichts der Tatsache, dass seit heute Morgen ein mit gottverdammten Diamanten besetzter Fressnapf in meiner Küche stand, nur schwer vorstellen, dass jener einem männlichen Exemplar meiner Spezies gehören konnte. Aber es war alles möglich; wer wusste das schon – vielleicht hatte der mysteriöse neue Mitbewohner ja ein besonderes Faible für glitzernde Dinge? Solche Faszinationen schienen ja die Grenzen des Geschlechts durchbrechen zu können.
Auch wenn ich gerade wirklich nicht die Nerven dazu hatte, jemand neues kennenzulernen… Wer auch immer diese neue Katze in der Wohnung sein würde, er oder sie würde sich auf etwas gefasst machen würden – wenn ich besonders müde war, lief meine Fähigkeit, andere auf die Palme zu bringen, auf Hochtouren, und auch wenn das nicht unbedingt immer meiner Absicht entsprach, schien es doch jedes Mal zu funktionieren. Bleib nur noch zu hoffen, dass jener neue Mitbewohner meiner Wenigkeit starke Nerven hatte. Aber das hatten die Wenigsten; schade, eigentlich, auf der anderen Seite allerdings auch nicht wirklich mein Problem.
Mit etwas trägen Schritten kam ich schließlich im Innenhof an, in dem sich der Zweibeinerbau befand, den ich mein Heim nannte und mit einer eigentlich ganz freundlichen Zweibeinerin teilte, die mir damals das Leben gerettet hatte. Gedanken an jenen Zwischenfall schnell wieder aus meinem Kopf verbannend, bahnte ich mir den Weg durch die Dunkelheit bis zu einem niedrigen Baum, den ich, trotz meiner gestutzten und somit im Kampf wahrscheinlich ziemlich nutzlosen Krallen ohne relative Probleme erklimmen konnte; von dort aus wagte ich den riskanten Sprung zum nächsten Baum, der mir, glücklicherweise gelang – was mit Abstand nicht immer der Fall war, vor allem Nachts, denn ich gehörte vielleicht der Spezies „Katze“ an, aber das hieß noch lange nicht, dass ich ein besonders guter Kletterer war. Im Gegenteil – ich war mehr als nur miserabel darin.
Nicht besonders praktisch also, einen Heimweg zu haben, der das, was mir so schwerfiel, involvierte, aber nun, ausgesucht hatte ich mir den Wohnort in solcher Höhe nicht; etwas dagegen tun konnte ich schon gar nicht.
Kopfschüttelnd balancierte ich einen ungewöhnlich dicken, schrägen Ast entlang, bis ich nah genug an meinem mit kleinen Blumentöpfen verzierten Balkon war und mich mit einem eher flapsig gesetzten Satz in einen ebenjener Blumentöpfe beförderte. Ein bisschen Erde von meinen leider nicht mehr so hellen Pfoten abschüttelnd sprang ich auf den Balkonboden herab und schlich mich durch die – natürlich von der Zweibeinerin offengelassene – Glastür hinein, hoffend, dass ich keine unansehnlichen Spuren hinterließ.
Im warmen Wohnzimmer, das gleichzeitig Küche war, angekommen, streckte ich mich, gähnte genüsslich, und warf dabei dem glitzernden Fressnapf den bösesten Blick zu, den ich in diesem Moment aufbringen konnte, in der Hoffnung, er würde sich in Luft auflösen, wenn ich mich nur genug darauf konzentrierte.

BEFINDET SICH IN SEINER WOHNUNG; STARRT GLITZERNDEN FRESSNAPF BÖSE AN

#Casper

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Kiesellicht
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BeitragThema: Re: Die Neubauten   Mi 6 Dez - 20:22

 
Mukantagara


Mukarramma


Klick auf die Pfoten und schau was passiert!
   

 Schlecht gelaunt hockte ich, in der viel zu kleine Transportbox in welche meine neue Besitzerin mich gezwungen hatte. Beim Kampf um meine Freiheit hatte ich mir mit Sicherheit einen Kratzer in den Diamanten an meinen Halsband gemacht! Was erlaubte diese Frau sich eigentlich mir mein geliebtes Himmelbett in Katzengröße zu verweigern und mich in eine viel zu kleine Box zu zwängen? Die war ja Nichtmal mit einem weiche Seidentuch ausgelegt, sondern mit einem alten kratzigen Handtuch! Was dachte, sie denn wie ich sie behandeln würde, wenn sie so mit mir umging? Die paar kleine Kratzer an den Armen und im Gesicht hatte sie meiner Meinung nach mehr als verdient! Und dann dieser lange Flug von Boston nach meiner neuen Heimat! Ich würde bestimmt eine Art Katzen Jetack bekommen und das würde einem empfindlichen Magen gar nicht guttun! Dann auch noch diese schrecklichen Tage, die ich in Quarantäne hocken musste! Ich war eine reinrassige Burma Hauskatze mit unzähligen Preisen! Behandelte man denn so eine Berühmtheit? Für mich hätten diese Zweibeiner doch ruhig mal eine Ausnahme machen könnten! Sie hätten mich auch knien anbeten müssen ihnen überhaupt meine Beachtung zu schenken!
Hoffentlich würden wir bald in meinem neuen Heim ansehen und hoffentlich ist es groß genug für meine ganzen Luxusartikel! Mein Fell muss schließlich jeden Tag dreimal gewaschen werden, die Krallen müssen geschärft werden und der Katzenfriseur, der extra aus Japan angeflogen kam war natürlich auch nicht billig! Zudem hoffte ich, dass mir mein Geruchssinn nicht versagen dürfte, diese Frau stank unheimlich nach Kater! Wie widerlich! Wenn sie auch nur ein mal versuchen sollte mich zur Zucht zu bewegen sollte sie mich mal wirklich kennen lernen! Das war mit Sicherheit kein reinrassiger Burmakater! Ekelhaft!
Das Monster, in dem wir die letzten Stunden über hockten, hielt endlich an. Ich freute mich schon auf das große Haus, das mich willkommen heißen würde doch wurde ich enttäuscht als ich die Größe Front vor mir erkannte. Hochhäuser? Das konnte doch nicht ihr ernst sein! Mich in die hinterste Ecke der Box pressend und laut vor mich hin murrend wurde ich aus dem Monster gehoben und viele Stufen hoch getragen ehe die Box in einem erdrückend kleinem Raum abgestellt und geöffnet wurde. Mit gesträubtem Fell saß ich also in der Box, als sie schräg gehalten wurde und ich keine andere Wahl hatte als heraus zu Plumpsen. Fauchend blickte ich mich in der neuen Umgebung um. Wie schrecklich klein es hier doch war! Und dieser Geruch! Bah!

Angesprochen: - // -
Erwähnt: (indirekt) Casper
Kommt in ihrer neuen Heimat an, schaut sich um

 
By: Kiesellicht

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Fate
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BeitragThema: Re: Die Neubauten   Sa 9 Dez - 18:07

Error

Hoch über den eckigen Dächern der Hochhäuser strahlte silbern ein heller Vollmond und warf Schatten auf alles Gesindel am dreckigen Boden. Nur wenige Sterne funkelten inmitten dichter Wolken, ausgestoßen vom dreckigen, städtischen Atem. Ratten huschten quiekend hinter Mülltonnen. Sie flüchteten, geängstigt. Nicht weit weg, vielleicht wenige Meter eröffnete sich ein verlassener Innenhof. Verschiedenste Materialien lagen wirr herum. Zurückgelassene Dinge der Menschen, welche ihren Reiz schon lange verloren hatten. Hier bündelte sich kraftvolles Licht und malte feinfaserige Spuren auf unglaublich schwarzen Pelz. Eine kleine Gestalt verharrte ruhig, Blut schimmerte rot an ihrem Maul. Darunter lag jemand, gekrümmt in seiner Haltung. Lediglich sah man die bräunlichen Konturen des zerzausten Fells, der Rest war vom eigenen Lebenssaft bedeckt. Ja, richtig gehört, noch vor wenigen Sekunden tobte ein mächtiger Kampf, der sich jedoch durch entsprechende Technik schnell von selber erledigte. Aus tiefen Krallenwunden troff es zu Boden. Blank starrten gelbe Augen geradeaus, anscheinend schienen sie ihren Fehler nicht einzugestehen, war allerdings nicht mein Problem. Aufmerksam ließ ich den Blick voller Melancholie gleiten, traurige Schatten sammelten sich im dunklen Grün. Für heute hatte ich meinen Auftrag erledigt. Dem Alphakater, der hier amtierenden Streunerbande, war dieses Exemplar ein Dorn im Auge gewesen. Deswegen schickte man mich vor, damit alles ohne großes Geschrei endete.
Dementsprechend fiel die Belohnung aus. Wenige Worte reichten bereits aus um seinen schwachen Geist zu knacken, kurzes Duell und ein gezielter Hieb. Rasch säuberte ich mir notdürftig die weißen Pfoten. Nun nur noch meine Bezahlung, danach kann ich mich zurückziehen. Kurz entfloh ein Gähnen sachte in die Abendluft, die gefüllt mit verschiedensten Geräuschen war.

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Nero
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BeitragThema: Re: Die Neubauten   Sa 9 Dez - 19:45

hauskätzchen – 24 monde – post nr.2

CASPER.

angesprochen: MUKA (@Kiesellicht)
erwähnt:  MUKA (@Kiesellicht)

Ich war noch gar nicht so lange in der Küche, den gottverdammten Fressnapf anstarrend, da ertönte plötzlich ein Geräusch an der Wohnungstür – ein Schlüssel wurde umgedreht, die Tür wurde mit einem lauten Ruck aufgetreten und Schritte wurden laut, die immer näher zu kommen schienen; welche wohl meiner Besitzerin gehören mussten, wenn ich mich nicht irrte. Komisch, normalerweise war sie schon längst in ihrem äußerst eigenartigen Bett und schlief tief und fest, wenn ich so spät nachts in die Wohnung geschlichen kam – was also hatte sie heute dazu bewegt, es mir gleichzutun und die halbe Nacht draußen zu verbringen? Ich konnte mir nur schlecht vorstellen, dass sie ihren Abend, wie ich, im Katzencafé verbracht hatte. Wäre auch etwas – nun, eigenartig.
Neugierig streckte ich die Nase in die Höhe und schnupperte; meine hellen Schnurrhaare zuckten ein wenig, als ich die Luft vorsichtig einsog, darauf bedacht, keinen Geruch zu verpassen – irgendwie musste mir dies doch verraten können, was der Grund für diese ungewöhnliche Verspätung war. Und auch wenn ich schon eine Vermutung hatte – dass dieser Grund mein neuer Mitbewohner beziehungsweise meine neue Mitbewohnerin sein würde – hoffte ich inständig und mit all meiner Kraft, dass sie sich nicht bewahrheiten würde; im Moment hatte ich wahrlich weder die Nerven einer neuen Katze zu begegnen, noch hatte ich wirkliche Lust auf einen Untermieter. Und natürlich war da auch noch das Problem, dass ich, wenn ich müde war, eher pampige Sprüche losließ als irgendetwas anderes – und was war das denn bitte für ein erster Eindruck? Ich war doch allerseits bekannt für meine außerordentliche Eloquenz und Fähigkeit, in jeder nur erdenklichen Situation etwas Taktloses formulieren zu können! Allerdings war letzteres eher zweitrangig; wenn ich so darüber nachdachte, machte es schließlich im Großen und Ganzen keinen besonderen Unterschied – in ein paar Jahren würde ich diese Katze entweder nicht mehr sehen müssen oder mein eigenes Leben ausgehaucht haben; somit waren jegliche Eindrücke, die ich bei diesem mysteriösen Individuum hervorrufen könnte, von keiner besonderen Relevanz. Trotzdem tat dies nichts zur Sache – besondere Lust auf die Gesellschaft einer anderen Katze hatte ich trotzdem nicht; am liebsten würde ich mich sofort schlafen legen, aber daran wäre wohl jetzt nicht mehr zu denken. Zumindest würde dies der Fall sein, sollte meine Vermutung der Wahrheit entsprechen.
Eine Antwort auf diese Frage bekam ich sogleich, als meine Besitzerin mit einer relativ kleinen, zerkratzten Plastikbox in der Hand durch die Tür in die Küche kam – ich kannte solche Boxen bereits; jedes Mal, wenn ich die unliebsame Reise zum Tierarzt antreten musste, wurde ich in eine dieser verruchten Dinger verfrachtet und durfte dann für die nächste Stunde meine Existenz dort kontemplieren. Mich neugierig auf die Hinterpfoten stellend versuchte ich einen Blick in das Innere der Box zu erhaschen, doch durch die Gitterstangen konnte ich lediglich eine schattenhafte Gestalt erkennen, die sich wohl in die hinterste Ecke jener Box presste. Hatte wohl genauso viel Lust hier zu leben, wie ich Lust auf eine weitere Katze hatte.
Das fing doch schon mal wundervoll an.
In dem Moment, in dem es mir aufgrund der verdammten Schwerkraft nicht mehr gelang, auf meinen Hinterpfoten stehen zu bleiben, wurde auch schon die Kiste auf dem Boden abgesetzt – und geöffnet. Gespannt setzte ich mich hin, den Schwanz abwehrend um die Pfoten geringelt, die Ohren aufmerksam zuckend; ich wartete nur darauf, dass meine neue Bekanntschaft sich dazu bequemte, die Box zu verlassen – dem Geruch nach zu urteilen eine Kätzin; warum hatte ich das vorher noch nicht bemerkt?
Allerdings schien diese Kätzin sich tatsächlich zu bequem, die Box zu verlassen – mit einem amüsierten Funkeln in den Augen und einem leichten Lächeln auf dem Gesicht beobachtete ich, wie meine Besitzerin, die die Geduld nach einigen Momenten schon verloren hatte (sie musste wohl einen stressigen Tag hinter sich haben… Oder lag das allein an dieser mysteriösen Kätzin?), die Box kurzerhand anhob und schräg hielt; sofort plumpste der Inhalt wenig grazil heraus (Ich hatte Recht behalten: eine Kätzin). Ebenjene Kätzin begann sofort, die arme Küche anzufauchen, doch meine Besitzerin ließ sich davon nicht stören und machte sich aus dem Staub, wohl genug von solchem ordinären Verhalten habend – aber damit ließ sie mich mit diesem wenig gut gelaunten Fellknäul allein! Das konnte sie doch nicht machen! Unverschämtheit!
Mir meine eigene verpuffende gute Laune nicht anmerken lassend und stattdessen einen empörten Ausdruck aufsetzend, erhob ich mich und ging auf meine scheinbar neue Mitbewohnerin zu, die nicht so aussah, als hätte sie mich bisher bemerkt; aber umso besser für mich.
Zutiefst entrüstet – natürlich nur gespielt, aber das konnte die Kätzin unmöglich wissen, bei den hervorragenden Schauspielkünsten, die ich mein Eigen nennen durfte – blieb ich schließlich vor ihr stehen; mein äußerst buschiger Schweif peitschte hin und her, und ich rümpfte die Nase, als würde ich mich vor ihr ekeln.
„Verzeihung, aber Sie müssen wohl im falschen Zimmer gelandet sein.“, stellte ich fest, die Stimme geschwollen und so hochnäsig, wie es mir gelang; die Arroganz strahlte förmlich von mir aus, „In diesem Etablissement wird nicht geduldet, was von der Straße aufgelesen wurde.“
Die Versuchung, in wildes Gelächter auszubrechen, mit all meiner Kraft unterdrückend, fügte ich noch hinzu: „Also muss ich Sie nun bitten, diesen Ort zu verlassen. Ich wünsche einen guten Tag.“
Damit drehte ich mich um, den flauschigen Schwanz der Kätzin dabei ins Gesicht peitschend, und machte Anstalten, mich ins Nebenzimmer zu begeben.

BEOBACHTET MUKA’S AUFTAUCHEN; PROVOZIERT SIE

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BeitragThema: Re: Die Neubauten   So 10 Dez - 18:53

Streuner || // || Nr.2
Error

Titelmusik: AN ||AUS
Langsam, beinahe vorsichtig zog sich der Instinkt vom toten Körper zurück, alle Vitalfunktionen waren gnadenlos vernichtet. Das bullige, einst so herrische Langhaarmännchen lag leblos auf dem Boden, fungierte nicht mehr als Stellvertreter, sondern wurde Opfer seiner eigenen Dummheit. Abschätzend betrachtete ich dessen Wunden, die Tiefe maß perfekt und ließ so einen viel kräftigeren Gegner vermuten als angenommen. So sah ich mich zumindest aus dem gegnerischen Visier. Krieg rollte wie lauer Frühlingswind heran, es knisterte zwischen beiden hier residierenden Banden. Wer nur konnte das umstrittene Gebiet erobern? Deutlich erinnerte sich mein Kopf an Thorin, welcher mit grimmigen Gesicht seinen Vorschlag gebracht hatte. Ich gebe dir einen Auftrag, ermorde Laurin, er ist der Stellvertreter meiner Feinde und ein starker Verteidigungspunkt von diesem Fellbeutel Snorre. Beim höchsten Vollmond ist Laurin im Schein mit unserem Botschafter verabredet, doch möchte ich dich vorschicken. Mehr brauchst du nicht zu wissen. Ist alles erledigt, biete ich dir eine Woche lang Unterschlupf in meinem Revier und Anteile der erlegten Beute. Natürlich wusste ich umso mehr. Seine Mimik hatte Bände gesprochen, dieses ekelerregende Glühen. Thorin, Alphakater seiner Bande, sann auf Rache, er wollte sich einen Vorteil verschaffen und Snorre im Herzen direkt angreifen. Hauptsächlich interessierte mich nur die Belohnung.
Sachte wurde schwarzer Pelz geschüttelt, rote Flecken schimmerten dunkel. „Und du sollst ein Stellvertreter sein? Keinerlei Skepsis, woher nahmst du nur dieses elendige Vertrauen?“, sprach ich mit meiner ungewöhnlich sanften Stimme, die nur selten normale Lautstärke überschritt. Rasch drehte ich seinem Leichnam den Rücken zu. Laurin hatte keinerlei kriegerische Kapazitäten gezeigt, nicht einmal Gegenwehr als ich ihm sauber die Kehle durchschnitt. War Langeweile überhaupt möglich? Anscheinend schon, wenn man nicht ein einziges Mal wirklich gefordert wird. Dafür scheint die Belohnung gar reichlich. Das Blut an Brust und Rücken musste als Beweis reichen, daher schritt ich auf leichten Pfoten von dannen. An den Mülltonnen vorbei eröffnete sich eine schmale Gasse. Gewohnheitsmäßig presste ich mich an kalten Stein. Dort im Schatten stand jemand, blaue Augen funkelten. Schrecklich schmierig stach eine hohe Stimme hervor, welche mir lächerliche Drohungen an den Kopf warf. Also wollte man mich verraten? „Streuner sind doch immer gleich…“, murmelte ich leise. Gar flüchtig stellte sich der Fremdling als Einar vor, ihm sei eine flüchtige Botschaft zugekommen, die ihm befahl ein gewisses, schwarzes Kätzchen umzubringen, damit es sich nicht unnötig an ihrer kostbaren Beute verköstigte. Leicht legte ich den Kopf schief, keinerlei Regung zeigte sich auf meinem ohnehin schon traurigen Gesicht.
Schmal geformt trat Einar hervor, dünne Muskeln pflasterten seinen Körper. Das Fell hing in lächerlichen Fetzen steingrau herunter und schien nie sonderlich gepflegt. Grinsend forderte er mich schließlich heraus, die nächste Sonne würde ich seiner Meinung nach nicht mehr sehen. Seufzend sah ich kurz nach unten. Ohne zu warten schoss mein ausgemergelter Körper durch die Luft, kurz vor dem Gegner setzte ich auf. Mit unerwarteter Kraft schlug ich ihm die Pfote ins Gesicht, Krallen zogen seidenweich durch Fleisch und zerschnitten für immer das Augenlicht. Jaulend taumelte Einar zurück, Blut spritze gen Erde. „Dein Anführer…ist kein richtiger.“ Fest verbiss ich mich daraufhin in seine Kehle. Gurgelnd zuckte der Verräter, während wir zusammen zu Boden gingen. Thorin bleibt nicht ungestraft, aber ich bewege mich im Schutz der Nacht, wenn niemand wacht. Kaum das der Kampf geendet hatte spuckte ich den Lebenssaft auf den sterbenden Kater. Abwartend blieb ich also neben ihm sitzen, lauschte seinen letzten Atemzügen. Hinter mir lag Laurin, gebadet in roter Flüssigkeit. Wie viele Katzen musste ich heute noch umbringen? Hoffentlich nicht zu viele, da ich sozialen Kontakt tunlichst vermeiden wollte. Wie ein viel zu klein geratener Wächter saß ich neben Einar. Mit Leichen ließ es sich tatsächlich besser aushalten als lebendigen Exemplaren.
angesprochen: Einar
erwähnt: Thorin, Laurin, Snorre & Einar
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