Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
StartseiteStartseite  KalenderKalender  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Teilen | 
 

 Der kleine Wald

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10  Weiter
AutorNachricht
avatar
Luzifer
Admin

Anzahl der Beiträge : 9311
Anmeldedatum : 18.05.14
Alter : 27
Ort : (۶•̀ᴗ•́)۶ - An der Weltherrschaft

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Der kleine Wald   Sa 4 März - 0:11

das Eingangsposting lautete :

Der Wald ist klein, doch er reicht für die Streuner und Einzelläufer, um sich zu ernähren. Nur selten kommen Zweibeiner hierher und somit sind die Katzen geschützt und für sich.
Allerdings leben hier auch einige Dachse und Füchse, sodass man trotzdem achtsam sein muss.

Wichtig: Im alten kleinen Wald kann man nicht mehr posten, da es voll ist. Bitte ab jetzt hier posten. Danke :3
Hier der Link zum alten kleinen Wald und den letzten Beiträgen zum nachlesen:

Alter kleiner Wald:




*klick*

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
Das fleißige Luz ist diese Woche kaum da. Die Beiträge erfolgen daher unregelmäßig.
☾ ~ ☪ ~☽


Graunebel:
 




Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://harvest-moon-rpg.aktiv-forum.com/

AutorNachricht
avatar
Dahlienherz
Krieger

Anzahl der Beiträge : 924
Anmeldedatum : 30.08.18
Ort : Im Wald der Finsternis

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Fr 19 Okt - 16:34

Fuchur


Es erwies sich als eine Qual den klebrigen Schmutz aus seinem Fell zu entfernen. Mehrfach schüttelte sich der graue Hauskater, als der Matsch seine Zunge berührte und einen wiederwertigen Geschmack darauf hinterließ, sodass es ihn schauderte. Da sind mir die Bröckchen, die mein Futter sein sollen, lieber., dachte sich Fuchur und nahm vorsichtig ein Blatt in sein Maul, um es sich aus dem Pelz zu entfernen. Derweil prasselte der Regen weiterhin unnachgiebig auf die Erde nieder und der kühle Wind wehte ihm um die Schnauze, sodass er kurz niesen musste. Dabei zitternden seine Schnurrhaare und ein Gefühl der Erleichterung durchströmte den ehemaligen Streuner, als er die Wäsche seines Felles vollendet hatte. Ein ganz leises Schnurren drang aus seiner Kehle und ließ ihn kurzzeitig lächeln. Doch schnell waren diese Zeichen der Freude wieder verschwunden, als er sich bewusst darüber wurde, dass noch der Rückweg vor ihm lag und das Wetter sich wahrscheinlich in der nächsten Zeit nicht ändern würde.
Mit einem Seufzen stand Fuchur auf und stellte das Fell noch weiter auf, so gut es ihm möglich war, und entfernte sich aus dem Schutz der Eiche, unter dessen Ästen er sich bis gerade eben noch befunden hatte. Die Ohren legte er wieder leicht an seinen Kopf, während er diesen leicht senkte, sodass der Regen ihm nicht die komplette Sicht nehmen konnte. Nur langsam kam er voran und versank dabei vollkommen in seinen Gedanken. Ich hab eigentlich nichts gegen das Wasser, im Gegenteil - würde mein Zweibeiner einen Teich oder einen See besitzen würde ich unentwegt meine Zeit darin zu verbringen. Aber dieses Wetter.... das ist nicht mehr schön., dachte sich der graue Kater und fauchte, als er mit einer seiner Vorderpfoten in eine Pfütze voll mit Schlammwasser trat. Wie vom Blitz getroffen zog er diese heraus und schüttelte die Pfote heftig, doch viel halt das natürlich nichts. Ein frustriertes Schnauben entkam seinem Maul, besonders als ihm klar wurde, dass er heute nicht sauber nach Hause kommen würde. Das einzig Erfreuliche, worauf er sich nach diesem Tag freuen konnte, war eine Wäsche seinerseits durch seinen Zweibeiner. Es war zwar immer noch ein wenig befremdlich, wenn er ihn berührte und ihn mit irgendetwas einrieb, wenn er ihn wusch, doch es war ein gutes Gefühl, dass Fuchur jedesmal durchströmte, wenn er danach in ein weiches Fell gewickelt und so getrocknet wurde.
So vollkommen in seine Gedanken verwickelt bemerkte er nicht, dass er geradewegs auf einen Baum zu lief und Gefahr drohte gegen diesen zu laufen, wenn er nicht durch ein lauteres Geräusch in der Nähe wieder in die Gegenwart zurück geholt wurde. Einen kurzen Aufschrei konnte er bei seinem Ausweichmanöver nicht verhindern und landete im nächsten Moment in einem Busch mit kleinen Dornen, die sich in sein kurzes Fell bohrten. Ganz leise knurrte der graue Hauskater, während er sich daraus befreite und sich danach in seiner Umgebung umsah. Sein Fell war vollkommen durchweicht, als er eine grau weiß getigerte Streunerin (Staubträne) in der Nähe entdecken konnte, die ihre Umgebung zu beobachten schien. Na hoffentlich hat sie mein ungeschicktes Verhalten nicht mitbekommen., überlegte Fuchur und musterte sie misstrauisch, während er überlegte ob er nicht besser einfach weiter gehen sollte.
Postpartner @Katniss
#Fuchur

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
redendenkenangesprochen/erwähnt

dreh

Dahlie´s Charaktere:
 
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Katniss
Legende

Anzahl der Beiträge : 6530
Anmeldedatum : 23.03.16
Alter : 55
Ort : zu Hause

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Fr 19 Okt - 19:11

Staubträne

Lange blieb ich hier draußen nicht allein, als ich plötzlich eine Bewegung wahrnahm. Ein grauer Kater stolperte und fand sich wohl in einem Busch wieder. ich hörte nur sein leises knurren und musste leise lachen. Wie dumm konnte man sein und in einem Busch fallen, dachte ich, dieser Kater lebte bestimmt nicht hier draußen. Als er zum Vorschein kam, sah ich das sein Fell durchgeweicht war. Jetzt schaute mich der Kater an und was er dachte, wusste ich nicht, aber ich bemerkte wie er mich musterte und konnte mir nicht vorstellen, dass dieser Kater freundlich sein konnte, denn so wie er mich ansah, war dies eher misstrauisch. Leicht legte ich die Ohren an und versuchte genauso misstrauisch den Kater an zu schauen,so wie er es tat. Trotzdem blieb ich da sitzen, wo ich saß, da ich Angst hatte ihn zu verraten, wo unser Bau war in dem Helios schlief. ich wusste ja , dass mein Gefährte nicht kämpfen konnte und so wollte ich ihn nicht gefährdend. Eigentlich dachte ich nur, dass wir hier alleine wären, bis dieser tollpatschige Kater hier vorbei kam und mir ein Lächeln auf den Lippen zauberte.

direkt:-
indirekt: Helios,Fuchur (@Dahlienherz)

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨

Silberfluss & Karpfenschweif:
 

Best Mommy ♥:
 

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Dahlienherz
Krieger

Anzahl der Beiträge : 924
Anmeldedatum : 30.08.18
Ort : Im Wald der Finsternis

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Sa 20 Okt - 21:15

Fuchur


Er wäre am Liebsten im Boden versunken, als er den Blick der grau weiß getigerten Katze auf sich spürte. Er wandte den Blick wieder von ihr ab, um sich sein Fell glatt zu lecken, das durch seinen Sturz in den Busch ein wenig zerzaust war, allerdings hatte es ihm die Streunerin nicht gleich getan, denn er konnte noch immer ihren prüfenden Blick auf sich spüren. Verdammtes Weibervolk. Hat nichts Anderes zu tun, als zu glotzen., fauchte er innerlich und sah sie aus dem Augenwinkel wieder an, was er schon im nächsten Moment bereute. Selbst auf diese kleine Entfernung konnte er ihr selbstgefälliges Grinsen erkennen. Sie macht sich über mich lustig! Dieses vermaledeite Weibchen wagt es doch tatsächlich!, dachte sich Fuchur und setzte sich gerade hin, nachdem er sein Fell einigermaßen ordentlich wieder zurecht geleckt hatte, um die Katze (Staubträne), die seinen Weg gekreuzt hatte, genauer betrachten zu können. Sie schien um einiges älter zu sein als er und lachte sich wahrscheinlich gerade innerlich zu Tode, so tollpatschig wie er vorhin gewesen war. Sein kurzes Fell sträubte sich, was ihn wie einen Igel aussehen ließ - zumindest hatte das einst seine Mutter zu ihm gesagt und er schenkte ihren Worten auch heute noch Glauben. Doch so albern er auch in diesem Moment aussehen möge, ließ er sich doch keineswegs einschüchtern, nur weil er einer älteren Streunerin gegenüber stand. Ich war einst auch ein Streuner, wenn auch nicht für lange Zeit. Ich kann zwar nicht sonderlich gut jagen, doch im Kämpfen war ich schon immer besser gewesen als meine Geschwister!, sprach sich der graue Hauskater selbst Mut zu und ignorierte den aufkommenden Gedanken, dass diese Katze mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit über mehr Erfahrung und Wissen in Bezug auf den Kampf verfügte als er es jemals besitzen würde, da er nicht mehr gekämpft hatte, seit ihn sein Zweibeiner aufgenommen hatte. Tief atmete Fuchur also durch und versuchte das aufkeimende Misstrauen gegenüber der Streunerin zu unterdrücken, als er sie ansprach. "Was gibt es denn da so blöd zu glotzen? Noch nie einen Kater gesehen, der in Gedanken versunken fast irgendwo gegen gelaufen ist?", rief er ihr fauchend entgegen, konnte jedoch den leisen Hauch seines Misstrauens nicht aus seiner Stimme verschwinden lassen. Hoffentlich ist sie alleine.... Andernfalls könnte sie nämlich auch eine Ablenkung sein, um mich in einen Hinterhalt zu locken., überlegte er, wodurch sein Misstrauen und sein Unbehagen nur noch weiter anstiegen. Doch das ließ er sich natürlich nicht anmerken - welche Katze zeigte denn schon gerne Schwäche?

Postpartner @Katniss
#Fuchur

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
redendenkenangesprochen/erwähnt

dreh

Dahlie´s Charaktere:
 
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Katniss
Legende

Anzahl der Beiträge : 6530
Anmeldedatum : 23.03.16
Alter : 55
Ort : zu Hause

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Sa 20 Okt - 21:36

Staubträne

Immer noch musste ich lächeln, als ich den grauen Kater vor mir sah. Und jetzt sah er auch noch aus , wie ein Igel, als er sich schüttelte. Dieses Hauskätzchen weiß wohl nicht wie es im Wald ist, dachte ich und erhob mich, nur um mein nasses Fell auszuschütteln und mich dann wieder zu setzen. Dabei konnte ich meine Augen immer noch nicht von diesem komischen Kater abwenden, der sich so dumm benahm, selbst ein Junges im Clan wusste ,wie man sich benahm. Jetzt schaute ich mir den Kater genauer an. Er mochte vielleicht jünger sein , als ich aber viel Erfahrung hatte er bestimmt nicht. Jetzt sah ich wie er kurz tief atmete und dann mich ansprach. Aus seinem Fauchen entnahm ich, dass er auf mich sauer sein musste, nur weil ich gelacht hatte, aber so etwas komisches hatte ich ja noch nie gesehen. Und nun hörte ich aus seine Stimme. " Wer glotzt hier?", fauchte ich genauso zurück " wenn du nicht weißt, wie du laufen musst, dann begibt dich nicht in einem Wald, wo dich andere Katzen sehen können. Und so dumm, wie du ausgesehen hast, ist ja nicht mal ein Junges, du bist ja noch dümmer, als ein Streuner. Du kannst also nur ein Hauskätzchen sein und von wegen in Gedanken versunken. Haben deine Eltern dir nicht bei gebracht, wie man sich im Wald benimmt! Bestimmt nicht, sonst hättest du dies nicht gemacht. Und außerdem stellt man sich vor, bevor man jemanden anredet. Aber Höflichkeit von einem Hauskätzchen kann man ja nicht verlangen. Oder?" Jetzt war ich dran, ich genauer zu mustern, vor so einem Kater hatte ich keine Angst, warum auch , ich hatte mehr Kämpfe ausgetragen, als dieser Kater vor mir. Ich glaube dieser Kater müsste sich vor mir in Acht nehmen, aber ich wurde ja zu einer Kriegerin ausgebildet und die greift nicht ohne Grund an, also blieb ich da wo ich war.

direkt: Fuchur (@Dahlienherz)
indirekt: Fuchur

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨

Silberfluss & Karpfenschweif:
 

Best Mommy ♥:
 

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Dahlienherz
Krieger

Anzahl der Beiträge : 924
Anmeldedatum : 30.08.18
Ort : Im Wald der Finsternis

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Sa 20 Okt - 22:10

Fuchur


Wieder amtete er tief durch, nachdem er der Streunerin entgegen gefaucht hatte, warum sie ihn denn so blöd ansah. Leicht hatte er auch zu zittern begonnen, allerdings nicht aus Angst vor seinem Gegenüber - warum sollte er auch? - sondern vielmehr aus dem Grund, dass es noch immer nicht aufgehört hatte zu regnen und der kühle Wind, der über ihn hinweg wehte, ihn leicht frösteln ließ. Doch er versuchte es so gut es ihm nun einmal möglich war diese natürliche Reaktion seines Körpers zu unterdrücken, da sie in genau diesem Moment ein Anzeichen seiner Schwäche sein könnte. Seine stahlblauen Augen weiterhin auf die weiß grau getigerte Katze (Staubträne) geheftet, sträubte sich sein Fell noch ein wenig mehr, als sie anfing ihn verbal anzugreifen und sich somit durch ihre Worte zu verteidigen begann.
Auch ihre Stimme war mit einem Fauchen untermalt, als sie Fuchur anfuhr, dass er keinen blassen Schimmer davon besitze, wie er sich in einem Wald zu verhalten habe. Zudem betitelte sie ihn als dümmer als ein Junges, was den grauen Hauskater nur noch rasender machte. Er besaß zwar ein wenig an Geduld, doch diese Streunerin hatte diese in weniger als einem Herzschlag zunichte gemacht. Ein Knurren drang aus seiner Kehle und wurde immer lauter, je länger diese Katze ihm Dinge an den Kopf warf, von denen sie definitiv keine Ahnung hatte. Der ehemalige Streuner war noch von jungem Alter, allerdings hatte er schon früh lernen müssen alleine zurecht zu kommen, auch wenn er dabei nicht allein gewesen war. Als sie dann auch noch seine Eltern erwähnte, war es um den grauen Hauskater geschehen. All sein Misstrauen gegenüber der Streunerin hatten sich Wut verwandelt und diese brauchte eindeutig ein Ventil! Niemand beleidigt meine Mutter oder Geschwister!, dachte sich Fuchur und stand auf, bevor er langsam auf die Katze ihm gegenüber zu ging. "Meine Mutter.... sie hat mir sehr wohl beigebracht.... wie es sich in einem Wald zu benehmen gilt.", miaute er mit zitternder Stimme, während seine Pfoten auf die Katze zusteuerten und er selbst in solch einer Situation seinen höflichen Sprachgebrauch nicht vergaß. "Daher... hast du kein Recht.... über sie zu urtelilen, zumal.... du sie und mich nicht einmal.... kennst.", sprach er weiter, wobei seine Stimme bei jedem weitern Zittern seinerseits versagte. Als er nur wenige Mäuselängen von der Streunerin entfernt zum Stehen kam, blickte er sie aus seinen blitzenden stahlblauen Augen zeitgleich kalt und wütend an. Sie soll ruhig wissen, dass ich keine Angst vor ihr habe., dachte sich der graue Hauskater und bleckte kurz die Fänge. "Außerdem.... Selbst wenn ich jetzt als eine Hauskatze lebe, heißt das noch lange nicht, dass ich unhöflich bin! Zumal man das von dir auch nicht erwarten kann, so wie du eben mich und meine Familie beleidigt hast.", miaute er ihr mit angespannter Stimme entgegen und wartete gespannt und mit peitschendem Schweif auf ihre Antwort.

Postpartner @Katniss
#Fuchur

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
redendenkenangesprochen/erwähnt

dreh

Dahlie´s Charaktere:
 
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Katniss
Legende

Anzahl der Beiträge : 6530
Anmeldedatum : 23.03.16
Alter : 55
Ort : zu Hause

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Sa 20 Okt - 22:44

Staubträne

Mit meinen Worten hatte ich gedacht den Kater etwas Abstand zwischen mir zu bringen, aber so wie es aussah wurde es nur noch schlimmer." Oh davon habe ich aber nichts gemerkt", miaute ich in einem ruhigen Ton" und ich urteile nicht über sie oder über deine Familie, sondern über dich. So wie du dich gibst, selbst deine Stimme zittert auch wenn du es versuchst zu unterdrücken höre ich es." Und dann sah ich wie der Kater auf mich zu kam, ich konnte nur hoffen, dass Helios nicht wach wurde und auch noch dazu kam, dies wollte ich selber richten, als Streunerin. Der graue Kater schaute mich aus einen stahlblauen Augen an, in dem ich seine Wut sah, aber daraus machte ich mir nicht, so etwas hatte ich schon oft gesehen und das letzte Mal bei Froststern. Als er nur eine Mäuselänge von mir entfernt stehen blieb und wieder miaute,er sei nicht unhöflich und ich hätte seine Familie beleidigt, da riss mir der Geduldsfaden." Du bist nicht unhöflich, dass ich nicht lache. Du hast mir ja noch nicht mal gesagt, wie du heißt, sonder mich gleich voll gemotzt und nun soll ich unhöflich sein, dass ich nicht lache. Ich kenne deine Familie nicht, dies ist wahr, aber ich habe nur festgestellt, dass man dir keine Höflichkeit beigebracht hat und dies ist nicht schwer zu übersehen. Schließlich stellt man sich vor, oder hast du dies auch nicht gelernt. Also mir hat man dies beigebracht, aber ich denke nicht daran dir meinen Namen zu verraten, wenn ich nicht weiß, wer du bist. Und lass deine Wut über den Regen nicht an mir aus. Ich weiß wie ich mich wehren muss. Du machst mir keine Angst, nur weil du mit deinem Schweif peitschen tust, da habe ich schon ganz andere Katzen gesehen, die gleich mit anderen Argumenten kamen, als du. Du musst noch viel lernen, ob als Streuner oder Hauskätzchen." Langsam stellte sich bei mit das Fell auf, dieser junge Kater nervte mich einfach und wusste wirklich nicht, wie man sich benahm, aber ich war dazu nicht da, um ihn so etwas bei zu bringen.

direkt: Fuchur (@Dahlienherz)
indirekt: Froststern, Helios, Fuchur

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨

Silberfluss & Karpfenschweif:
 

Best Mommy ♥:
 

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Dahlienherz
Krieger

Anzahl der Beiträge : 924
Anmeldedatum : 30.08.18
Ort : Im Wald der Finsternis

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Mi 24 Okt - 17:22

Fuchur


Diese Katze treibt mich noch in den blanken Wahnsinn! Kann sie nicht einfach Ruhe geben? Nein! Sie muss weiter auf mir herum hacken und mir sagen, was ich zu tun und zu lassen habe. Der graue Kater hatte seine Geduld mit seinem Gegenüber schon lange verloren, dennoch bemühte er sich um weiterhin um eine höfliche Ausdrucksweise, was ihm anscheinend nicht so recht gelingen wollte. Er lauschte mit einem leisen Knurren weiterhin den Worten der weiß grau getigerten Katze (Staubträne) und wurde innerlich immer kleiner. Sie traf mit dem, was sie sagte, vollkommen ins Schwarze, doch so recht zugeben wollte und konnte Fuchur das alles nicht. Seine Mutter war schon sehr früh aus seinem Leben geschieden und er hatte sich allein mit seiner Schwester durchschlagen müssen. Sich richtig zu benehmen hatte er erst bei seinem Zweibeiner gelernt, nachdem dieser ihn aufgenommen hatte. Doch das hieß noch lange nicht, dass er sich von dieser Streunerin so herumschubsen lassen musste!
Tief atmete er durch und fasst Mut, um die nächsten Worte auszusprechen. "Vielleicht - aber nur vielleicht! - könntest du.... naja, recht haben. Aber trotzdem kennst du mich nicht und hast kannst dir nicht das Recht herausnehmen einfach so über mich zu urteilen! Du bist ja anscheinend mit deiner Mutter aufgewachsen, ich..... andere nicht. Deshalb.... deshalb kann diesen Katzen auch nicht alles beigebracht worden sein, was man von seiner Mutter lernt, bevor man alleine durch die Wälder zieht.", miaute der graue Hauskater und sah dann grummelnd zur Seite, während seine Ohren leicht nach unten hingen. Seine stahlblauen Augen zeigten die unterschiedlichsten Gefühle - Schmerz, Wut, Trauer, die er einfach niemandem zeigen wollte. Keine Schwäche, keine Schwäche.... keine Schwäche, verdammt!, redete er sich immer wieder zu, während die Trauer um den Verlust seiner Mutter ihn zu überwältigen drohte. Keinesfalls sollte diese Streunerin erfahren, wie schwach und verletzlich er in eben diesem Moment war, schließlich konnte sie all das gegen ihn einsetzen. Schon einige Monde nach Wölkchen´s Tod hatte er diese Erfahrung zusammen mit seiner Schwester machen müssen, dass es nicht nur Katzen gab, die nett und hilfsbereit waren. Nein, es gab auch solche, die sich im ersten Moment als nett darstellten, nur um einen am Ende zu hintergehen und Gefühle oder gar private Informationen gegen einen verwendeten. Das war auch der Grund dafür, warum der ehemalige Streuner nicht sofort seinen Namen nannte. "Mein Name ist Fuchur.", miaute er deshalb ganz leise, den Kopf noch immer abgewandt. Hoffentlich ist sie jetzt zufrieden.

Postpartner @Katniss
#Fuchur

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
redendenkenangesprochen/erwähnt

dreh

Dahlie´s Charaktere:
 
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Katniss
Legende

Anzahl der Beiträge : 6530
Anmeldedatum : 23.03.16
Alter : 55
Ort : zu Hause

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Mi 24 Okt - 20:21

Staubträne

Immer noch knurrte mich der graue Kater an, aber daraus machte ich mir nix. Schließlich hatte ich schon andere Dinge erlebt, als so ein Kater. Ich sah, wie der Kater wohl mit sich rang, mir noch etwas zu sagen. ich wollte schon etwas miauen, als ich merkte, wie er langsam anfing mir etwas zu sagen. Er gab zu, dass ich vielleicht recht hätte, dies hätte ich aber nicht gedacht, dass mir mal ein Kater recht gibt. Sonst war es ja immer so, dass ich nie recht hatte,also hörte ich weiter zu,was mir der graue Kater zu sagen hatte." Dies mag vielleicht sein, dass ich dich nicht kenne", miaute ich " aber trotzdem muss man nicht gleich jede Katze anknurren, nur weil man nicht laufen kann. Und ja meine Mutter hat mir all dies beigebracht,aber sie lebt schon lange nicht mehr, aber nicht nur meine Mutter auch mein Vater sagte immer, man soll nie unhöflich sein." Ich sah den grauen Kater an und merkte, etwas bedrückte ihm, weil er sich auf einmal von mir abwendete und immer von einer dritten Katze sprach, bis ich dahinter kam, dass er sich selber meinte. "Dies tut mir leid, mit deiner Mutter", entschuldigte ich mich " ich konnte ja nicht wissen, dass du deine Mutter so schnell verloren hast. Schließlich steht dies ja nicht auf deinem Fell." Ich konnte dies wirklich nicht wissen und dachte kurz an meine eignen Junge, die ich verlassen hatte, erging es ihn genauso wie diesem jungen Kater vor mir, oder haben sie sich damit abgefunden, dass ich nicht mehr da war. Ich wusste es nicht! Leise hörte ich seinen Namen, den er mir zu miaute. " Guten Tag Fuchur",miaute ich " und ich heiße Staubträne." Stellte ich mich dann noch vor, bevor mich Fuchur danach fragen konnte. " Bitte entschuldige , dass ich gelacht habe", miaute ich, " aber du sah`s so komisch aus, als du in dem Busch gefallen bis, als wenn ein Junges gerade mal laufen lernt. Eigentlich wollte ich nicht lachen, da ich nichts zu lachen habe in meinem Leben. Ich hatte noch nie etwas zu lachen in meinem Leben, aber jetzt schon, nachdem ich alles hinter mir gelassen habe."


direkt: Fuchur (@Dahlienherz)
indirekt: Fuchur, meine Jungen,Blumenschweif, Schattenkralle

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨

Silberfluss & Karpfenschweif:
 

Best Mommy ♥:
 

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Dahlienherz
Krieger

Anzahl der Beiträge : 924
Anmeldedatum : 30.08.18
Ort : Im Wald der Finsternis

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Mi 24 Okt - 22:47

Fuchur


Die Streunerin gab ihm recht, dass sie ihn nicht kannte, betonte allerdings, dass man icht sofort jede Katze anknurren musste, die einem über den Weg lief. Immer noch besser, als sofort jede Katze als einen Freund anzusehen und ihn oder sie mit Freude in sein Leben lassen., dachte er sich und hatte den Kopf weiterhin von ihr abgewandt, während sie weiterredete. Als die grau weiß gestreifte Katze ihre Mutter und vor allem ihren Vater erwähnt, zuckte Fuchur kaum sichtbar zusammen. Mein Vater.... Der kann was erleben, sollte er mir eines Tages über den Weg laufen!, dachte er sich und war wieder kurz davor laut zu knurren, unterdrückte dieses Verlangen aber schnell wieder. Schließlich wollte er nicht, dass sein Gegenüber dachte, dass dieses Knurren ihretwegen zustande gekommen war, was definitiv nicht der Fall war. Sie konnte schließlich nichts dafür, dass dieser dachsherzige Kater Loki seine Mutter einfach so kurz nach der Geburt der gemeinsamen Jungen verlassen und sie somit ihrem Schicksal überlassen hatte.
Schnell schien die Streunerin bei seinem Gerede über eine dritte Katze herauszufinden, dass er mit dieser sich selbst meinte, und sprach ihr Mitgefühl ihm gegenüber aus. Fuchur allerdings wollte das nicht, er wollte nicht bemitleidet werden! Er sah sie also aus dem Augenwinkel an und hob dabei den Kopf ein Stück. "Danke.", miaute er leise "Aber ich.... ich möchte kein Mitgefühl. Ja, sie ist.... gestorben, aber sie würde, nun ja, sie würde nicht wollen, dass ich mein ganzes Leben lang um sie trauere. Sie würde wollen, dass ich mein Leben lebe und glücklich werden. Das ist es doch, was jede Mutter ihren Jungen wünscht, nicht wahr?", sprach er, wobei er die Frage eher an sich selbst als an sein Gegenüber richtete, während sein stahlblauer Blick flüchtig zum Himmel aufblickte. Noch immer regnete es und sein Fell war mittlerweile vollkommen durchnässt, allerdings hatte er das bisher gut ignorieren können. Das sich nähernde Grollen, welches das erste Anzeichen auf ein lauerndes Gewitter war, konnte er aber nicht so leicht ausblenden, weshalb sich in Folge dessen seine Ohren noch ein wenig mehr an seinen Kopf legten. Schließlich entschied sich Fuchur, sich wieder auf das zu konzentrieren, was gerade vor ihm geschah und das war das Gespräch mit der Streunerin, die sich als Straubträne vorstellte. Bei diesem seltsam klingenden Namen drehte er sich wieder zu der Katze um und sah sie aus leicht neugierigen Augen an. "Staubträne? Das ist aber ein außergewöhnlicher und langer Name für eine Streunerin. Hat er irgendeine Bedeutung? Und woher hast du ihn, von deinen Eltern?", fragte er wie ein Wasserfall. Jetzt, da er langsam sein Misstrauen ihr gegenüber ablegte, kam die Neugierde hoch und machte sich Platz, indem sie die Katze mit Fragen löcherte. Dann entschuldigte sich seine Gesprächspartnerin auch noch dafür, dass sie ihn ausgelacht habe, aber er hatte in diesem Moment wohl einfach zu komisch ausgesehen. Eigentlich hatte sie nicht lachen wollen, da sie in ihrem Leben noch nie etwas zu lachen gehabt hatte, aber jetzt schon, da sie alles hinter sich gelassen hatte. Ihre kurze Geschichte ihres anscheinend früheren Lebens machte Fuchur nur noch neugieriger. Er ging also ein kleines Stück weiter auf Staubträne zu und setzte sich dann, die Ohren nun wieder aufgerichtet. "Du hast alles hinter dir gelassen? Warum? Und warum hattest du bisher noch nie etwas zu lachen? Haben dich deine Zweibeiner schlecht behandelt, sodass du gegangen bist? Oder haben dich Hunde aus deinem Zuhause vertrieben? Oder sogar ein Fuchs? Hast du schon einmal einen Fuchs gesehen? Oder einen Dachs?" Die Fragen sprudelten nur so aus dem weiß grauen Hauskater heraus, ohne ein Ende finden zu wollen. Dass neben den Streunern und Hauskatzen auch solche Katzen lebten, die sich zu mehreren Clans zusammen geschlossen hatten, davon wusste er natürlich nichts. Wie denn auch, wenn er den Großteil seines bisherigen Lebens bei Zweibeinern verbracht hatte?

Postpartner @Katniss
#Fuchur

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
redendenkenangesprochen/erwähnt

dreh

Dahlie´s Charaktere:
 
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Katniss
Legende

Anzahl der Beiträge : 6530
Anmeldedatum : 23.03.16
Alter : 55
Ort : zu Hause

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Mi 24 Okt - 23:46

Staubträne


Immer noch regnete es und mein Fell war in der zwischen Zeit wohl auch schon durchnässt, aber mir war es egal, ich kannte es ja. Fuchur hörte meine Entschuldigung an und auch mein Mitgefühl, welches ich hatte, aber er meinte auch gleich, er bräuchte dies nicht. ich sah den Kater mir großen Augen an, so etwas hatte ich noch nie gehört. aber wenn Fuchur dies so wollte, dann sollte es wohl so sein." Ja da hast du recht", miaute ich Fuchur zu" meine Mutter hat dies gemacht und auch ich habe dies an meinen Jungen weiter gegeben." Hatte ich dies wirklich gemacht, ich wusste es nicht und jetzt konnte ich auch nicht danach fragen. So hörte ich das leise Grollen, des Donners, welches langsam herauf kam und ich hoffte dies würde sich ja schnell wieder verziehen. Ich nannte Fuchur meinen Namen und erzählte ihn etwas von mir, als ich merkte, wie Neugierig dieser Kater wurde.Er fragte mich, warum ich so einen langen Name habe und was dieser bedeutet." Er bedeute nichts, Fuchur", antwortete ich den grauen Kater " und meine Eltern haben mich Staubjunges genannt, bis ich in einem Alter war, wo ich eine Schülerin wurde." Während ich dies sagte, bemerkte ich, wie der Kater näher kam und immer Neugieriger wurde.Er stellte mir jetzt Fragen, die ich ihm gerne beantwortete. " Fuchur immer langsam", miaute ich " ich werde dir deine Fragen beantworten, aber eine nach der anderen. Also fangen wir an, ich habe bei keinem Zweibeiner gelebt, also konnten sie mich auch nicht schlecht behandeln und mich hat auch kein Hund verjagt. Und Füchse habe ich schon gesehen und auch gegen ihnen gekämpft. Nur ein Dachs habe ich von weitem gesehen, mit diesen Viechern möchte ich nichts zu tun haben. Und nun zu meine Geschichte. Ich wurde in einem Clan geboren, dem Schatten Clan, dort bekommt man von seinen Eltern einen Namen so wie ich, also Staubjunges, wenn man dann Älter ist, wird man ein Schüler und bekommt einen Mentor, der einem alles beibringt, wie zum Beispiel jagen, kämpfen und auch Manieren, wenn man keine hat.Diese Ausbildung dauert 6 Mond, dann wird man ein Krieger und bekommt ein Kriegername, so wie ich einen bekommen habe, denn ich dir genannt habe. Nun sorgt man für den Clan, man findet einen Gefährten und bekommt Junge. Der ewige Kreislauf des Lebens. Nur bei mir war es etwas anderes, ich habe mich mit dem Anführer eingelassen und Junge bekommen und er hat sich nicht darum gekümmert, ich war ihn einfach egal und bis die Jungen Schüler war auch. Ich habe dann den Clan verlassen, weil ich einen Gefährten gefunden habe, der mich auch liebt und mich so sieht wie ich bin. Und so wurde ich zur Streunerin. Verstehst du Fuchur, ich liebe zwar meine Jungen, aber ich konnte einfach nicht da bleiben, es ging einfach nicht. Ich fühlte mich nicht wohl und hatte immer Angst keinen Gefährten zu finden,nachdem ich Junge von einem anderen Kater bekommen habe.Nur darum habe ich dies getan." So hatte ich ohne es zu wollen Fuchur meine Lebensgeschichte erzählt, die eigentlich keinem etwas anging außer mir, aber es tat auch gut mal mit jemand anderes darüber zu reden. Ich schaute den jungen Kater an, der jetzt vor mir saß und wartete auf eine Reaktion von ihm.

direkt: Fuchur (@Dahlienherz)
indirekt: Fuchur, Froststern, meine Junge, Helios

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨

Silberfluss & Karpfenschweif:
 

Best Mommy ♥:
 

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Dahlienherz
Krieger

Anzahl der Beiträge : 924
Anmeldedatum : 30.08.18
Ort : Im Wald der Finsternis

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Do 25 Okt - 17:53

Fuchur


Je mehr er über diese Katze erfuhr, desto vertrauenswürdiger wurde sie in seinen Augen und seine Neugierde auf das, was sie zu erzählen hatte, wuchs stetig. Der graue Hauskater kannte nicht viel außerhalb seines Gartens und denen seiner Freunde, daher faszinierte ihn die wilde Welt noch immer, obwohl er sie verlassen hatte. Besonders ihr Name machte ihn neugierig - warum war er so lang und hatte er eine besondere Bedeutung? Doch schnell verneinte die grau weiß getigerte Katze seine Vermutungen und erklärte ihm, dass ihre Eltern ihr den Namen Staubjunges gegeben hatten, bis sie in dem Alter war, um Schülerin zu werden. Diese Aussage verwirrte ihn zunehmend, weshalb er den Kopf schief legt und sie schon danach fragen wollte, warum Eltern ihrem Jungen einen solch seltsamen Namen gaben, da sprudelten schon weitere Fragen aus Fuchur heraus, die mit der Herkunft von Staubträne zusammen hingen. Lang und ausführlich begann seine Gesprächspartnerin damit ihm diese zu beantworten und nur zu gerne hörte er ihr dabei zu.
Seine Augen wurden groß, als sie davon sprach, dass sie Füchse nicht nur gesehen, sondern auch gegen diese gekämpft hatte. Seine Ohren richteten sich auf, als sie von ihrem vorherigen Leben in einem sogenannten Clan erzählte und sein Schweif zuckte begeistert, während er sich so ein Leben vorstellte. Ein verwirrter und zugleich leicht missbilligender Ausdruck legte sich auf seine stahlblauen Augen, als sie ihm davon erzählte, wie sie ihre Jungen verlassen hatte. So ganz konnte er ihre Beweggründe für diese Tat nicht verstehen, aber wahrscheinlich war er einfach noch zu jung, um so etwas verstehen zu können. Der ehemalige Streuner legte den Kopf leicht schief und versuchte all das zu verarbeiten, was er gerade an Informationen bekommen hatte. Nach einem nachdenklichen Grummeln seinerseits, richtete er den Kopf wieder auf und spitzte die Ohren. "Das klingt doch eigentlich nach einem sehr spannenden aber auch gefährlichen Leben, wenn du schon gegen einen Fuchs gekämpft und einem Dachs begegnet bist.", miaute er und zog sein Leben als Hauskatze definitiv dem einer Katze in einem Clan vor, doch das würde er in diesem Moment natürlich nicht zugeben. "Als freie Katze hat man keinen 'Mentor', wie du gesagt hast. Hier draußen wird einem eigentlich alles, was es zu wissen gibt, von den Eltern beigebracht, außer sie setzen ihre Jungen aus oder scheiden früh aus deren Leben aus. Daher habe ich mir mit meiner Schwester zusammen das Jagen und Kämpfen beigebracht und es hat immer für uns zwei gereicht." Ich erwähne wohl besser nicht, dass ich in Beidem ein vollkommener Versager bin. Wobei man mein 'Kampfgeschick' ja eigentlich an meinen Ohren ablesen könnte., dachte er sich und zuckte unwirklich mit seinen eingerissenen Ohren, auf die er irgendwie auch stolz war. "Was ich allerdings an deiner Geschichte nicht verstehe.... Warum war es dir so wichtig noch einmal einen Gefährten zu finden, nachdem du deine Jungen bekommen hast? Ist es denn überhaupt so wichtig einen zu finden und dann Junge in die Welt zu setzen? Was ist, wenn eine Katze keine Lust auf die Liebe hat oder einfach niemanden findet, der sie auch liebt, was macht man dann? Das klingt mir alles eher nach einem Zwang oder einer Regel, dass man sich einen Gefährten suchen und mit ihm eine Familie gründen muss. Ist das bei euch so?", sprudelte die Fragen wieder einmal aus Fuchur heraus, besonders da er mit diesem Thema noch überhaupt keine Erfahrungen hatte und gerne mehr darüber wissen wollte. Wobei er sich noch nicht sicher war, ob er in seinem Leben überhaupt einmal eine Gefährtin haben wollte - welche halbwegs vernünftige Katze würde schon einen misstrauischen, sarkastischen, ungeduldigen und rachsüchtigen Kater wie ihn haben wollen?

Postpartner @Katniss
#Fuchur

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
redendenkenangesprochen/erwähnt

dreh

Dahlie´s Charaktere:
 
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Katniss
Legende

Anzahl der Beiträge : 6530
Anmeldedatum : 23.03.16
Alter : 55
Ort : zu Hause

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Do 25 Okt - 20:04

Staubträne

Ich hatte Fuchur etwas aus dem Leben einer Clankatze erzählt und gehofft, er würde sich damit zufrieden geben, aber leider weit gefehlt, der Kater fragte mich weiter aus. Auch er erzählte mir etwas aus dem Leben eines Streuners. " Also wenn ich dich richtig verstanden habe, bringen die Eltern ihre Jungen alles bei, was sie wissen müssen um hier als Streuner zu überleben", miaute ich " nur bei dir war es anders, du hast es dir mit deiner Schwester beigebracht. Na dies kann ja nicht viel gewesen sein, wenn ich mir so dein Ohr anschaue. Ich glaube den Riss in deinem Ohr, hättest du gewiss vermeiden können, wenn man dir gezeigt hätte, wie man kämpft."Ich hoffe nur, ich habe damit Fuchur nicht gekränkt, als ich ihm dies sagte, aber der Kater fragte schon weiter und ich musste mich ran halten, um den Kater seine Fragen zu beantworten. " Wie soll ich dir dies sagen, Fuchur", miaute ich vorsichtig " ich hatte keinen Gefährten im Clan und lebte alleine. Aber nicht so wie du dies denkst, es leben viel Katzen in einem Clan, aber mit einem Gefährten teilt man sein Nest, seine Beute und vieles mehr. Du fragst mich , ob es wichtig ist Junge zu haben. Aber ja natürlich, Junge sind das Herzstück eines Clans und sorgen für das Überleben eines Clans, ohne Junge gibt es keine Schüler und ohne Schüler keine neue Krieger. Und ja es gibt auch Katzen, die keinen Gefährten haben oder einen verloren haben durch einen Kampf oder durch Krankheit. Diese Katzen suchen sich dann keinen Gefährten mehr und bleiben lieber alleine, weil diesen Schmerz nicht noch mal durch machen wollen. Und nein es gibt keine Regel oder Gesetzt, dass man einen Gefährten und Junge haben muss. Es ist nur so, dass man im Alter nicht alleine sein möchte und wenn man eine Familie hat, dann fühlt man sich nicht so alleine. Aber du bist noch jung Fuchur, du solltest dich mit so etwas nicht belasten, denn deine Zeit für eine Gefährtin wird bestimmt auch noch kommen, also mach dir jetzt noch keinen Kopf darüber. Ich würde sagen, mache dir lieber einen Kopf, wie du besser im kämpfen wirst und ich glaube so ein großer Jäger bist du auch nicht." Ja klar ich hätte Fuchur anbieten können, ihm zu zeigen, wie man kämpft, aber ich wusste nicht, was Helios dazu sagen würde, wenn ein fremder Kater an meiner Seite war, obwohl ich in Fuchur nur so eine Art mein Junges sah und nicht mehr.

direkt:Fuchur (@Dahlienherz)
indirekt:Fuchur, Helios

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨

Silberfluss & Karpfenschweif:
 

Best Mommy ♥:
 

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Dahlienherz
Krieger

Anzahl der Beiträge : 924
Anmeldedatum : 30.08.18
Ort : Im Wald der Finsternis

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Sa 27 Okt - 20:58

Fuchur


Noch immer war er ganz erstaunt darüber, dass er sich ungezwungen mit einer noch relativ fremden Katzen unterhalten konnte, doch schließlich hatte ihr Leben - beziehungsweise ihr früheres Leben - seine Neugierde geweckt. Auf das Gerede über einen 'Mentor', der einem bei den sogenannten Clans alles beibrachte, erzählte er der ihm gegenüber sitzenden Streunerin, dass man so etwas als freie Katze nicht habe und die Eltern diese Rolle normalerweise übernahmen. Doch in seinem Fall hatte er sich alles zusammen mit seiner Schwester beigebracht. Staubträne miaute daraufhin, dass es nicht sonderlich viel gewesen sein konnte, was sie sich selbst beigebracht hatten, was man an seinen eingerissenen Ohren erkennen könne. Diese Verletzungen hätte er gewiss verhindern können, wenn er richtig kämpfen hätte können. Ein wenig beschämt legte Fuchur die Ohren an und senkte den Kopf ein Stück. "Wir wurden im ungefähren Alter von acht oder neun Monden durch einen Hund voneinander getrennt. Ich wäre damals wohl gestorben, wenn mich mein jetziger Zweibeiner nicht gerettet hätte.", miaute er vollkommen ungezwungen, da er seinem Lebensretter mehr als nur dankbar war und dies auch gerne offen zugab. Er schämte sich keineswegs dafür, dass er nun als Hauskater lebte, allerdings könnte die Verpflegung besser sein. Hoffentlich ändert sich das eines Tages., dachte sich der graue Kater und wollte besser nicht an das seltsame Futter denken, das ihm jedes Mal vorgesetzt wurde. Irgendwann würde sein Zweibeiner schon merken, dass er dieses nur im absoluten Notfall fressen würde.
Schnell aber kamen die Beiden auf ein anders Thema, das die Aufmerksamkeit und Neugierde des ehemaligen Streuners auf sich gezogen hatte. Und wieder sprudelten die Fragen nur so aus ihm heraus und schienen kein Ende zu nehmen, als er Staubträne zu der Gefährtenschaft und dem Thema Jungen ansprach. Schon beinahe zaghaft und vorsichtig begann sie damit ihm zu antworten und erklärte ihm zudem, dass Junge natürlich wichtig waren. So wie es sich für Fuchur anhörte, war eine Zukunft ohne Nachwuchs schier unmöglich. Doch schlussendlich meinte sie, dass er zu jung sei, um sich über so ein Thema den Kopf zu zerbrechen. Fast hätte er gelächelt, stattdessen begannen seine Schnurrhaare zu zucken. "Ja, ich mag jung sein, doch ist das wirklich ausschlaggebend, wenn es um das Thema Leibe geht? Es gibt doch sicherlich Katzen, die sich schon in jungem Alter zueinander finden und eine Familie gründen, genauso wie es bestimmt auch Katzen gibt, die ihre erste Liebe erst im hohen Alter kennen lernen. Außerdem.... wer weiß denn schon sicher, dass die Zeit für eine Gefährtin überhaupt kommen wird?", fragte er, allerdings etwas leiser und eher an sich selbst gerichtet. Erst einmal müsste ich mein Leben in den Griff bekommen, ehe ich eine andere Katze in dieses hinein lasse., dachte er sich und richtete seinen Blick dabei kurz in den Himmel, der noch immer mit dunklen Wolken bedeckt war.
Als die grau weiß getigerte Streunerin dann miaute, dass er sich lieber darüber Gedanken machen solle, wie er besser im Jagen und Kämpfen werden könne, richteten sich seine stahlblauen Augen wieder auf sie. Belustigt zuckten seine Ohren und ein kurzes Grinsen huschte über seine Gesichtszüge. "Es stimmt, dass ich in beidem nicht sonderlich begabt bin, aber das muss ich auch nicht sein. Schließlich bin ich weder Clankatze und auch kein Streuner mehr, der jagen und für sein Überleben kämpfen muss. Dieses Leben habe ich nach dem Angriff durch den Hund hinter mir gelassen und bereue es ehrlich gesagt auch nicht.", erklärte er Staubträne und bemerkte während ihres Gespräches nicht, dass die Sonne sich langsam dem Horizont entgegen neigte.
Postpartner @Katniss
#Fuchur

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
redendenkenangesprochen/erwähnt

dreh

Dahlie´s Charaktere:
 
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Katniss
Legende

Anzahl der Beiträge : 6530
Anmeldedatum : 23.03.16
Alter : 55
Ort : zu Hause

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Sa 27 Okt - 21:31

Staubträne

Ich versuchte so gut wie möglich die Fragen von Fuchur zu beantworten, was nicht immer sehr leicht war. Als er mir erzählte, wie er den Riss in seinem Ohr bekam, dachte ich nur, ein Glück das der Zweibeiner in der Nähe war. " Bitte entschuldige Fuchur", miaute ich etwas beschämt " ich konnte ja nicht wissen, dass dir ein Hund angegriffen hat und dich so zugerichtet hat. Aber mutig von dem Zweibeiner, dass er den Hund verjagt hat." Ja es tat mir wirklich leid, es hätte ja auch anders ausgehen können. Aber nun ging die Fragerei von Fuchur weiter und er wollte wirklich alles ganz genau wissen auch vom Clan und was es mit den Jungen und Gefährten so auf sich hat. So gut ich konnte erklärte ich den grauen Kater, warum die Clans Junge brauchten, dies hatte wirklich einen Hintergrunde, denn damit sicherten sie sich den Fortbestand  des Clans ab und darum suchten sich auch Katzen einen Gefährten, was bei mir natürlich nicht der Fall war, denn ich war mit Froststern nicht zusammen gewesen." Ja es gibt auch Schüler, die sich finden, aber Gefährten können sie erst werden, wenn sie Krieger sind. da sie sonst noch nicht die Ausbildung abgeschlossen haben und auch noch zu jung sind. Bei uns die Kätzinnen so ungefähr 12 Monde alt, wenn sie sich einen Gefährten suchen, haben also ihre Ausbildung abgeschlossen und auch die Kater sind mit 12 Monden Krieger. Und können sich nach einer Gefährten umschauen oder  sie haben eine und können sie jetzt als Gefährtin nehmen. Aber wie du schon richtig erkannt hast, gibt es auch ältere Katzen die sich erst etwas später einen Gefährten suchen,nur haben sie dann vielleicht Pech und bekommen keine Junge mehr, weil sie zu alt sind und im Ältestenbau leben. Du siehst, man sollte schon wissen, wann man sich eine Gefährtin oder Gefährten sucht." Ich hoffte nur Fuchur hatte mich jetzt verstanden, was ich meinte. Langsam merkte ich , wie der Regen stärker wurde und auch in der Ferne hörte ich das Grollen eines Donners, also lag es nicht am Regen, dass es dunkler wurde,sondern die Sonne , die bis dahin nicht mal zu sehen war, ging nun langsam unter. Und wieder hatte ich ins Schwarze getroffen, als ich Fuchus sagte, dass er nicht gut jagen und kämpfen konnte. Der graue Kater stritt dies auch nicht ab,aber er meinte,er bräuchte dies nicht. " So würde ich dies nicht sehen", miaute ich " hier im Wald kann dir auch als Hauskätzchen etwas passieren und wenn du dich nicht verteidigen kannst, dann hast du schon verloren. Und was machst du,wenn du Hunger bekommst? Hier gibt es kein Katzencafé oder ein Zweibeiner,der dir das Futter hinstellt. Hier draußen musst du es dir selber fangen. Und ich kann dir sagen, es ist nicht immer so leicht, etwas zu fangen,wenn man nicht weiß wie es geht, Fuchur." Ob ich damit Recht hatte, wusste ich nicht, weil bis vor kurzen noch in einem Clan gelebt hatte, aber ich hatte keine Angst eine Streunerin zu sein, da ich wusste wie man kämpft und jagt und dies würde ich auch Fuchur beibringen, wenn der graue Kater es gerne möchte.

direkt: Fuchur (@Dahlienherz)
indirekt: Fuchur, Froststern

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨

Silberfluss & Karpfenschweif:
 

Best Mommy ♥:
 

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Igelnacht
Moderator

Anzahl der Beiträge : 1397
Anmeldedatum : 22.02.15
Alter : 18
Ort : Nicht mehr zuhause?

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   So 28 Okt - 23:51



Totenohr
cf.: Grenze des FlussClans zum WindClan

Ob Totenohr floh? Dieser Gedanke beschäftigte ihn stark, obwohl er eigentlich gar nicht so genau darüber nachdenken wollte. Und es nagte an ihm, wie es seiner Zufallsbbekanntschaft und Freundin im SchattenClan wohl ging, nach ihrem Sturz und mit der gebrochenen Pfote. Sicher war diese mittlerweile wieder verheilt, oder? Totenohr hatte in der Zwischenzeit mehr oder weniger erfolgreich eine Schülerin ausbilden können. Schrägstrich müssen? Aber unabhängig davon war es vermutlich nicht die schlechteste Erfahrung gewesen, jetzt konnte er zumindest von sich sagen, das nicht wieder machen zu wollen. Eine Mentorenschaft war eindeutig zu viel Aufwand für eine einzige Katze. Er hatte gar nicht genug Zeit zu schlagen und zu essen finden können... Wobei er natürlich auch viel anderes nebenbei hatte laufen lassen. Aber warum sollte er sich einschränken, zugunsten eines anderen? Das sah Totenohr dann auch wieder nicht ein.
Die Gegend hatte sich mittlerweile verändert, und der massige Hellgraue wanderte an einem Donnerweg entlang, ein Gewitter war herangezogen und die Monster, die auf dem Weg fuhren, wichen sogar für ihn aus. Nur ein einziges Mal war eines der Monster so nahe an ihm vorbei gerannt, dass Totenohr im nächsten Augenblick über und über mit schmutzigem, nach schwerer Schwärze riechendem Wasser übergossen war. Totenohr hatte sich daraufhin kräftig geschüttelt, war eine Fuchslänge weiter von dem Donnerweg weggegangen, und ließ nun den stärker werdenden Regen seinen dichten Pelz waschen.
Die Monster erschienen ihm gar nicht so unheimlich, wenn er ehrlich war. Sie hatten zwar irgendwie zu viele Augen, vorne helle Leuchtende, und hinten dunklere Rote, aber an sich waren diese Lichter im Regen sogar direkt schön. Totenohr mochte es auch, sich anzusehen, wie sich die Lichter in der nassen, spiegelnden Oberfläche des Donnerweges reflektierten. Besonders schön fand er es, wie die Lichter der untergehenden Sonne, in deren Richtung er sich bewegte, den ganzen Donnerweg in Rotorange färbten.
In der Ferne erspähte er nun Wald, was ihn neugierig machte. In einem gut angepassten Moment hastete der Hellgraue über den Donnerweg, spürte die Härte und Kälte des steinernen Bodens, und befand sich im nächsten Augenblick und mit klopfendem Herzen sicher auf der anderen Seite des Donnerweges.
Wenige Wegminuten später fand er sich im Innern des Waldes vor, das Regenprasseln hatte nachgelassen, dafür roch Totenohr nun SchattenClan. Davon angelockt und in Gedanken irgendwo auch bei Tüpfelherz folgte er der Spur bis zu einem wie es aussah kleinem Lager. Zwei Katzen plauderten lautstark, und von einer von ihnen ging auch der SchattenClan Geruch aus, aber Totenohr fand einen Nähe gelegenen Bau auf einmal viel interessanter. Von dort aus kamen die Schlafgeräusche einer Katze, also betrat Totenohr den Bau kurzerpfote.
Dort lag ein schlafender Kater, glaubte Totenohr, aber dieser Kater hatte kein Fell. Dunkle graue Haut bedeckte den Körper des Schlafenden, und obwohl Totenohr sich der Gefahr bewusst war, musste er ihn einfach vorsichtig anstupsen. Wann sah man schon eine nackte Katze? Ob der Kater wohl fror?
#Totenohr
Angesprochen: //
Erwähnt: Tüpfelherz,  Staubträne, Fuchur, Helios @Efeuherz
Ort: Ankunft | der kleine Wald (Süden)

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨


Gold
fließt zäh
wie die Gewalt
hinter jeder zarten Berührung

Morten Klintø

[ #WerbungLOL ]


Bei mir ändert sich zurzeit Vieles im rl, und ich muss mich erst umstellen.
(Solltet ihr das Gefühl haben, ich poste nicht rechtzeitig, nervt mich gerne per pn!)


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Efeuherz
Moderator

Anzahl der Beiträge : 8488
Anmeldedatum : 22.02.15
Alter : 23
Ort : ~At Home~

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Mo 29 Okt - 2:02



➺ HELIOS


xxx
71 Monde
Streuner ♂
Post Nr.98

Ich sank tief in den Schlaf welcher mich traumlos in eine wohlig warme Dunkelheit führte. Gerne hieß ich diese Willkommen so wie die Erholung die sie mit sich brachte, ich war echt erschöpft durch den langen Weg den Staubträne und ich gelaufen waren da ich es einfach nicht gewohnt war. Aber dies würde mit der Zeit noch kommen, ganz sicher! Hart prasselte der Regen draußen auf den Boden und die Blätter, ließ förmlich eine Melodie laufen die den Schlaf wunderbar aufrecht erhielt. Ab und zu zuckten die Ohren manchmal, selbst lautes Grollen aus der Ferne riss mich nicht aus dem Schlaf, ließ mich nur kurz etwas zucken als würde ich einen lebendigen Traum träumen. Kurz wurde ich dann aber doch wach, bemerkte dass meine Gefährtin nicht da war aber so im Halbschlaf dachte ich an nichts schlimmes und lächelte. Ich war glücklich sie zu haben und sicher war sie wieder an meiner Seite wenn ich richtig erwachte, da driftete ich dann auch schon wieder in den Schlaf ab. Sehr viel länger aber auch nicht, eine Pfote stupste mich an und ich begann zu lächeln "Willst du kuscheln Staubträne?" fragte ich leise schnurrend und öffnete die Augen. Ich sah in das Gesicht eines fremden Kater´s, realisierte das erst recht spät und fuhr dann als ich es endlich kapierte erschrocken ein Stück zurück. Ich musterte den fremden er aber nichts böses im Sinn zu haben schien "Ehm... wer bist du? Und was genau machst du im Bau meiner Gefährtin und mir? Und wo ist meine Gefährtin, hast du ihr was getan?" fragte ich den fremden sofort und setzte mich auf. Ich musterte das dichte Fell des Kater´s und kam nicht umhin doch wie immer ein wenig neidisch drauf zu sein. Natürlich war ich stolz auf meine Herkunft und Rasse aber Fell war eben verdammt nützlich wenn man als Streuner lebte, besonders dann wenn es nass und kalt wurde wie zum Blattfall und noch schlimmer, der Blattleere. Aber nun interessierte mich erst einmal wer der fremde Kater war, der Geruch eines Clan´s ging von ihm aus, fischig womit er wohl entweder zum Flussclan zählte oder einfach ein Streuner war der sehr gerne Fisch fraß. Zumindest damit kannte ich mich zu genüge aus.

Angesprochen:Totenohr
Erwähnt:Staubträne
Postpartner:@Igelnacht

Copyright: Code


✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
Meine Charaktere <3:
 


I kill them all:
 



家族 ヂサバチノ
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Dahlienherz
Krieger

Anzahl der Beiträge : 924
Anmeldedatum : 30.08.18
Ort : Im Wald der Finsternis

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Di 30 Okt - 8:44

Fuchur


Er hatte ihr von dem Hund damals erzählt, der ihn und seine Schwester getrennt hatte. Die weiß graue Tigerkatze wirkte beschämt und entschuldigte sich und miaute, dass sie die Sache mit dem Angriff nicht wissen konnte. Er aber schnippte mit dem Schweif. "Schon in Ordnung. Diese Sache ist Vergangenheit und kann daher nicht geändert werden. Allerdings bin ich dem Zweibeiner mehr als nur dankbar, dass er mir damals das Leben gerettet hat.", sprach Fuchur und fing wieder damit an Fragen zu stellen. Dieses Mal ging es ihm eher um das Thema der Gefährtenschaft. Staubträne erklärte ihm daraufhin, dass es sehr wohl auch Schüler in den Clans gab, die sich schon in frühem Alter ineinander verliebten, doch Gefährten durften sie erst nach ihrer Ausbildung zusammen sein konnten. Diese Tatsache warf noch mehr Fragen auf, als sie beantwortete, weshalb der ehemalige Streuner den Kopf schief legte. "Also ich finde das irgendwie sehr unfair, dass sie erst mit zwölf Monden Gefährten werden können. Wenn man sich liebt, dann sollte man auch zusammen sein dürfen, egal wie alt man ist.", sprach er und schüttelte sich die Regentropfen von den Ohren.
Auf die Aussage, dass er sich lieber darüber Gedanken machen solle, wie er besser jagen und kämpfen lernte, reagierte Fuchur mit den Worten, dass er zwar in beidem nicht sonderlich gut war, das aber auch nicht sein müsse. Staubträne widersprach ihm in dieser Tatsache sofort, da ihm selbst als Hauskatze hier draußen im Wald etwas passieren könne. Und wenn er Hunger bekommen sollte, dann gab es hier kein Katzencafé oder einen Zweibeiner, der ihm etwas zu fressen hinstellte. Der graue Hauskater wollte etwas darauf erwidern, doch da bemerkte er eine Bewegung hinter seiner Gesprächspartnerin. Dabei handelte es sich bei nochmaligem Hinschauen um eine ihm unbekannte Katze, die kurz darauf in dem Bau hinter der weiß grau getigerten Streunerin verschwand und als er die Ohren spitzte konnte er eine Stimme vernehmen, die nicht sehr erfreut darüber klang, dass der Fremde herein gekommen war. Mit einem Zucken seines Schweifes machte er sein Gegenüber darauf aufmerksam. "Staubträne, da ist gerade eine Katze in deinen Bau gegangen.", miaute er leise und duckte sich ein wenig, falls es sich um eine Gefahr handelte und er auf den nächsten Baum flüchten konnte.

Postpartner @Katniss
#Fuchur

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
redendenkenangesprochen/erwähnt

dreh

Dahlie´s Charaktere:
 
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Samtschleier
Erfahrener Schüler

Anzahl der Beiträge : 113
Anmeldedatum : 22.08.18
Alter : 17
Ort : Mercy Falls

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Di 30 Okt - 10:38

Glanz

-Ending-

<--- der Bauernhof

Ich folgte Schatten und schwieg, er war mein Bruder und ich liebte ihn aus vollem Herzen, doch die Zeit ohne Falke hatte uns beide verändert. //War es fair von mir einfach zu gehen ohne ihm wirklich zu erzählen, was damals vorgefallen war? Und diese Seite, jene die er gerade erlebt hatte? Was war wenn es noch schlimmer werden wird? Was war wenn....Nein! Ich durfte nicht weiter drüber nachdenken und musste dieser Seite weiter einhalt Gebieten.Und dennoch fragte ich mich, woher stammte diese Pain in mir? Und woher aus Schatten und Falke heraus? Worum ging es hier wirklich? Falke hätte unser Ruhepol sein sollen, jener der auf uns immer aufpassen sollte, bis...// Ich bleib wie angewurzelt stehen, nur weil man jenes hörte was man hätte tun sollen, hieß es nicht das man dazufähig war oder?
Und könnte es sein, das etwas in Falles Vergangenheit lag, das er uns nie erzählt hatte? War es eine Wunde die sich einfach nicht geschlossen hatte? Und könnte es sein, das wir ihn immer unbewusst dran erinnerten? Und dennoch war es nie unsere Schuld gewesen, denn wir hatten nichts damit zu tun, es war seine Sache. Und ich blickte in den Himmel, mir entkam ein leichtes seuftzen, könnte ich je wieder richtig vertrauen? Würde ich je jemand an mich ran lassen können. Und könnte ich Falke je Verzeihen? Und noch viel wichtiger war, würde mir Schatten je Verzeihen können? Ich setzte mich langsam wieder in Bewegung und schloss zu meinem Bruder auf. Als ich dicht neben ihm lief schoss mir ein Gedanke durch den Kopf, den ich laut Aussprechen musste. "Auch ein Herz wirft Mal ein Schatten, aber nur weil es dies tut ist es noch lange nicht von der Dunkelheit befallen, es wird stark und beständig an seiner Stelle weiter klopfen. Denn es weiß das da draußen immer jemand ist, der an es denkt. Und solange es das spürt wird es nie aufhören, wir sollten zu unserem Ursprung zurückkehren und uns mit dem Vertrauen und der unendlichen Liebe wieder Verbinden! Denn dieses spricht von Beständigkeit, wo doch so vieles undeutlich ist in unserem Leben!" Ich leckte mir verlegen über die Brust und sah Schatten kurz grinsend an und für einen kleinen Moment funkelten meine Augen wie früher. Schließlich ging ich weiter, denn wir hatten noch eine Aufgabe zu erfüllen. Ich betrachte nun den kleinen Wald in den wir uns befanden, es sah hier drin nett aus, man könnte hier einen kleinen Aufenthalt einplanen, doch dafür war keine Zeit, denn ich roch Falke. Ich beschleunigte meine Schritte, doch viel mir am Rande ein junger Spross von einem der Bäume auf und mir wurde wieder klar wie verletzlich man war, ob in jungen Jahren, so wie in alten. Ich trat ausdem Gebüsch und sah zum ersten Mal seit so langer Zeit, mein Vater Falke wieder. Für einen Moment hatte ich das Gefühl die Zeit wäre zum Stillstand gekommen. Doch dann entdeckte ich die Katze neben ihm, die mir vage bekannt vor kam. Doch ich schwänkte mein Blick zurück wieder auf Falke und meine Augen wurden zu schmalen Schlitzen. //Mir hätte klar sein müssen das....// Dachte ich und sprang nun auf großen Sätzen auf ihn zu, was Schatten tat endglitt meiner Aufmerksamkeit. "Es war ja so klar! Statt nach uns zu suchen, lachst du dir die nächste Katze an?! Und wolltest du mit ihr dann auch Junge zeugen und dann wieder einfach verschwinden?!" Schrie sie ihn entgegen und knurrte. "Wir hätten Tod sein können, nach dieser blöden Flut, hätten wir ertrunken sein können und das kratzt dich nicht Mal? Ich meine hey da ist ja eine hübsche Katze, sorry meine Jungen, eure Leichen kann ich später immer noch suchen gehen. Ich muss dieser Katze jetzt das Herz-brechen!" Meinte ich grollend. "Oh und komm mir nicht mit der Ausrede das wir ja groß sind und du uns das nötigste beigebracht hättest! Und weißt du was? Du hättest uns es Ausreden sollen uns dieser miesen Katzengruppe anzuschließen, dies hat uns ins Unheil gestürzt!" Mein Blick verengte sich und ich spürte diese Seite wieder in mir vorkommen, vor der ich mich fürchtete doch es war zu spät. Meine Augen verengten sich argwöhnisch und mein Fell sträubte sich. "Ich werde niemals verstehen, warum du dich überhaupt jemals um uns gekümmert hast, wir sind dir nicht Mal so wichtig das du lange genug bei uns bleibst. Dadurch das du das Verantwortungsgefühl nicht kennst bist du weggegangen und wir... ich wusste nicht wohin mit meinem Gefühlen und Schatten musste anfangen uns zwei zu beschützen. Wir hatten nie eine richtige Kindheit und dadurch verloren wir uns immer mehr, denn es war ja niemand da an dem wir uns wenden konnten. Kein Sicherer Standpunkt!" Ich schaubte aus und stand ihn nun Nase an Nase gegenüber.
"Du bist der Vater und wir hätten dich jederzeit gebraucht, immer und immer wieder. Ich hätte dich gebraucht als das Junge Starb und ich es nicht retten konnte, ich hätte dich gebraucht um mich anzulehnen und ein wenig halt zu finden" sprach ich mit brüchiger Stimme und ich schluckte für meinen nächsten Satz. "Falke....wir sind nicht schuld daran, was auch immer dir jemals passiert ist früher, vielleicht rührt es auch aus deiner Jungenzeit her? Ich weiß es nicht, dennoch wir sind deine Jungen und haben damit nichts zu tun!" Ich stöhnte gequält auf, als würde es mich innerlich zerreißen. Deswegen trat ich ein paar Schritte weg " Wenn du jemals wieder Junge haben solltest, dann sei dir der Verantwortung bewusst. Denn sie haben ein Vater verdient, der mit ihnen lebt und ihnen zuhört, Sicherheit bietet und sie Sichtbar liebt! Bei uns ist es fast schon zu spät!... Und du bist in jeder Hinsicht immer frei gewesen. Du bist nicht eingesperrt, genauso wenig wie wir!" Nun endlich blickte ich die vage bekannte Katze an "Ich bin Glanz Falkes einzige Tochter, jedenfalls momentan noch, wer weiß was die Zukunft bringt? Und der fast schwarze Kater ist mein Bruder Schatten!" Ich grinste frech. "Du kommst mir vage bekannt vor kennen wir uns?" Fragte ich nach und sah nach einer Weile wieder zu Falke. "Nur damit du es weißt, ich verlasse das Gebiet, mein inneres ist zur Zeit eine Gefahr für uns alle. Und ich muss einfach zu mir selbst finden, es tut mir leid." Ich neigte respektvoll den Kopf vor den dreien. "Eines Tages sehen wir uns wieder versprochen! Und solange macht das Beste draus!" Ich wartete auf Falkes Antwort und hörte ihn zu, dann neigte ich erneut meinen Kopf. Schließlich trat ich zu Schatten "Ich liebe dich vergiss das niemals! Mein Licht wird für immer in deinem Leben scheinen" auch auf seine Antwort wartete ich. Schließlich trat ich auf Frost kurz zu:"Eine weise Katze auf meiner Reise sagte eins zu mir, wenn es nicht bei dir bleiben will, dann schenke ihn Flügel und erzähl ihm nicht was sich unter ihm befindet, im Notfall hilft auch Hagebutten Pulver im Nest" Ich schnurrte amüsiert und sprang dann einige Sätze weg, ich ging langsam Weg von allen. Kurz sah ich mit einem Lächeln zurück und ging dann schnell meines Weges. Was zurück bleiben würde wusste ich, die Erinnerung an mich und eine Verbindung die für immer bestehen würde.

---> In einem Gebiet weit entfernt von hier

Schatten

<--- der Bauernhof

Während wir liefen begann es zu regnen und erste Tropfen durchdrangen meinen Pelz, doch ich wollte weitergehen. Wir waren so kurz davor, unseren Vater zu finden und davon ließ ich mich durch gar nichts abbringen. Meine Schwester war nach ihren Gefühlsausbruch ebenso still gewesen, bis sie das Wort erhob. Mir wurde nicht ganz klar, ob sie von mir oder ihren Gefühlen sprach, jedoch munterte es mich ein bisschen auf und als ich für einen Moment die Glanz von früher erkannte, entlockte es mir ein leichtes, aber glückliches Lächeln, während meine Augen feucht wurden. Ich sagte nichts dazu und ging wie sie weiter, jedoch ließ ich zum stummen Dank meinen Schwanz über ihre Flanke streichen. Wir kamen an einen kleinen Wald an, in dem es trotz des Regens stark nach Katzen roch und ich schon befürchtete, wir würden Falke gar nicht mehr finden. Als wir jedoch durchs nächste Gebüsch traten, erblickten wir ihn. „Falke?“ Für einen Moment starrte ich ihn nur an und wusste nicht, was ich fühlte oder gar fühlen sollte. Wut? Sehnsucht? Erleichterung? Ich glaubte, letzterem kam es ziemlich nahe und für einen Augenblick blitzten meine Augen auf, bevor ich mich entspannte und ein kleines Lächeln mein Gesicht durchzuckte – bevor Glanz auf Falke los preschte. Ich trat ihr ein paar Schritte hinterher, hielt mich aber im Hintergrund und erst jetzt fiel mir die Kätzin an seiner Seite auf. Ich musterte sie kurz mit prüfenden, aber neutralen Blick und nickte ihr kurz zu, bevor ich mich wieder dem Geschehen widmete. Im Gegensatz zu meiner Schwester  ergriff ich nicht das Wort, sondern musterte nur eingehend Falke. Ich wollte jede einzelne Regung einer Reaktion bemerken und wissen, wie er unser Erscheinen empfand. Glanz Worte füllten mich dabei einerseits mit Genugtuung und entlockten mir an manchen Stellen fast schon ein amüsiertes Grinsen, andererseits war ich enttäuscht, denn es war nicht die Art von Wiedersehen, die ich mir erhofft hatte. „Glanz, es ist vielleicht nicht so, wie es aus-“, wollte ich dann dazwischen gehen, jedoch war meine Schwester in ihrer Rage gar nicht zu stoppen, weshalb ich dann nur noch still dabei stand. Ich starrte düster auf die Szene, die sich mir bot. //Sollte unser letztes gemeinsames Zusammensein wirklich so enden?// dachte ich verärgert, obwohl ich im Grunde Glanz Worten zustimmte. Als Glanz uns plötzlich der anderen Kätzin vorstellte, wandte ich ihr wieder meinen Blick zu und fügte mit müden Lächeln hinzu, wobei mein Blick aber aufgrund ihrer Worte „jedenfalls momentan noch, wer weiß was die Zukunft bringt" meinen Blick frostig werde ließen:“Und entschuldige bitte die Störung.“ Dann war aber schon der Moment gekommen, an den Glanz Falke eröffnete, dass sie sich von uns trennen würde und ich musste schlucken. //Seitdem sie so ist, fühle ich mich gar nicht wie ich selbst. So schwach und... nett. Vermutlich weil nichts davon übrig bleiben wird, wenn sie weg ist,// dachte ich sarkastisch, bevor ich mich ihr zuwandte. „Und du weißt, dass ich immer der Schatten zu deinen Licht sein werde. Ich vermisse dich jetzt schon,“ miaute ich leise und mein Blick war erfüllt von Zuneigung und Schmerz. Ich leckte ihr nochmal ein paar Mal über die Stirn und drückte mich an sie, bevor sie sich noch von der fremden Katze verabschiedete und letztendlich ging. Ich sah ihr eine Weile hinterher, bis sie im Unterholz verschwand, bevor ich mich wieder Falke zu wandte. Das Leuchten in meinen Augen war vermutlich bereits erloschen und mein Gesichtsausdruck verhärtete sich. //Jetzt bin ich wohl dran, dabei fühle ich mich jetzt schon wie ein Toter,// schoss es mir durch den Kopf. Ich trat auf Falke zu und sprach mit rauer Stimme:“Weißt du, ich verurteile dich nicht für das, was du getan hast. Doch Glanz ist jetzt weg und du hier. Das heißt alles weitere liegt ganz bei dir.“ Ich schaute ihm in die Augen und hoffte, mein Blick würde ihn verraten, wie sehr ich ihn vermisst hatte, auch wenn ich so noch nicht bereit war, das offen zuzugeben. Ich trat etwas zur Seite und wartete nun mit erwartungsvollen Blick auf alles Weitere, was nun Geschehen würde.

Angesprochen: Frost (@Efeuherz), Falke (@Igelnacht), Glanz
Erwähnt -||-

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨


Meine Charaktere:
 
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Katniss
Legende

Anzahl der Beiträge : 6530
Anmeldedatum : 23.03.16
Alter : 55
Ort : zu Hause

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Di 30 Okt - 13:54

Staubträne

Fuchur meinte dies sei schon in Ordnung und er wäre seinem Zweibeiner dankbar, ich nickt nur und beließ es dabei. Aber dann ging die Fragerei von Fuchur weiter und er wollte alles von Gefährten wissen. So gut ich konnte beantwortete ich ihm die Fragen, viel wusste ich ja auch nicht, da ich ja erst jetzt einen Gefährten hatte. Als er mich fragte, ob man auch schon im Schüleralter einen Gefährten haben könnte, verneinte ich dies und erklärte ihm, warum dies nicht ging. Aber ob er es so verstanden hatte, wusste ich nicht, bis er mir antwortete. Er meinte dies wäre unfair und es wäre doch egal, wie alt man sei, wenn man sich liebt." Dies mag schon sein Fuchur", miaute ich gelassen " aber in einem Clan muss man sich an die Regel halten. Und da ist es nun mal so, dass man erst als junger Krieger eine Gefährten haben kann, da man sonst die Ausbildung nicht beendet. Und die ist nun mal wichtig für einen Clan." So erklärte ich Fuchur noch, das jagen und kämpfen wichtig sei, wenn man allein unterwegs ist und mir schien als Fuchur würde mir zuhören. Aber dann bemerkte ich, wie Fuchur seinen Blick hinter mir richtete und mir auch keine Fragen mehr stellte. Verwundert legte ich meinen Kopf schief und schaute Fuchur genauer an. So bekam ich mit, wie Fuchur die Ohren spitzte und sein Schweif aufstellte. Bevor ich etwas sagen konnte, miaute er mir auch schon zu. Das eine fremde Katze in dem Bau gegangen war. Schnell hob ich meine Nase in die Luft und sog den Duft ein. Sofort erkannt ich den fischigen Geruch vom Fluss Clan. Mein Nackenfell stellte sich auf und langsam ging einen Grollen durch meine Kehle. Sofort dachte ich an Helios, der genauso wie Fuchur nicht richtig kämpfen konnte. " Bitte entschuldige mich kurz, Fuchur", miaute ich leise " ich bin gleich wieder da." Langsam drehte ich mich um und ging zu unserem Bau. Vor dem Eingang blieb ich stehen und sah einen Kater, den ich zwar nicht so genau kannte, aber ich wusste nur dieser kam aus dem Fluss Clan. So blieb ich hinter dem Kater stehen und zischte zwischen meinen Zähnen hervor." Hast du dich verlaufen, Fischgesicht?" Leicht vergrub ich meine Krallen in den weichen Boden und ließ den Kater nicht aus meinen Augen.


direkt: Fuchur (@Dahlienherz), Totenohr (@Igelnacht)
indirekt: Fuchur,Totenohr, Helios

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨

Silberfluss & Karpfenschweif:
 

Best Mommy ♥:
 

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Igelnacht
Moderator

Anzahl der Beiträge : 1397
Anmeldedatum : 22.02.15
Alter : 18
Ort : Nicht mehr zuhause?

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Mi 31 Okt - 18:22



Totenohr
Totenohr wich angewidert und zugegebenermaßen auch ziemlich erschrocken zurück, als der Nacktkater ihn noch im Halbschlaf fragte, ob er mit ihm kuscheln wollte. Na gut, der Schlafende nannte einen anderen Namen, aber im Endeffekt kam es auf das selbe hinaus... Staubträne? Noch bevor Tote ohr Zeit hatte, seine Gedanken zu sammeln, war der nackte Kater aufgewacht, und zwei helle blaue Augen blickten ihn an, während Totenohr unsanft gefragt wurde, was er hier wollte. Ziemlich perplex hatte der geborene Clankater auch keine große Chance, darauf zu reagieren, denn im nächsten Augenblick wurde er von hinten angepöbelt. Totenohr legte schlecht gelaunt die Ohren an, in dem Wissen, dass er es dieses Mal selbst verbockt hatte, und wandte seinen Kopf in Richtung der SchattenClanerin. Er musterte sie, wollte den Blick abwenden, sah dann nochmal genauer hin, die Augen zu Schlitzen verengt. Warte... Staubträne?
Was genau wurde hier mit ihm gespielt? Totenohr kam sich vor, als würde er im falschen Film mitspielen, irgendwie war alles verdreht und passte nicht zusammen. Nach schier endloser Zeit brachte Totenohr es dann aber doch zustande, die Eindrücke der letzten Augenblicke zu verarbeiten - alles war so schnell passiert. Zu schnell, für seine Geschmack. Also hier, der Kater vor ihm, hatte kein Fell, war nackt. Er hatte eine Gefährtin (hoffentlich bekamen die beiden Mal keine Jungen - Jungen waren abscheulich, egal wie interessant es wäre zu erfahren, wie die Bälger  aussehen würden mit diesen Eltern), die Staubträne hieß. Staubträne allerdings kannte Totenohr von der letzten Großen Versammlung, nicht den Namen aber vom Aussehen her. Er hatte ja Froststern ausgiebig beobachtet, und diese war ständig in seiner Nähe gehangen. Sagen wir, sie hatte es versucht. Das Streunerleben schien ihr allerdings nicht zu behagen, denn Totenohr hatte sie definitiv fülliger in Erinnerung. Okay, wie genau kamen die beiden jetzt zusammen? Im Abstand von gerade Mal einer Großen Versammlung... Totenohr traute dem Braten einfach nicht. Denn: der SchattenClan war der engstirnigste der vier, nein fünf Clans, und warum sollten sie was mit Streunern anfangen? Noch dazu sehr interessanten aber irgendwie auch unheimlichen nackten Streunern?
"Pah, Ihr seid doch wieder vereint", meinte er schließlich patzig als er seine Sprache wieder gefunden hatte. Die Worte der SchattenClan-Streunerin-Whatever kamen ihn wieder in den Sinn. Fischgesicht hatte sie ihn genannt! "Und ich bin kein -", doch Totenohr stockte, als ihm bewusst wurde, dass er seinen Clan nicht abstreiten konnte, ohne auf die Himmelsjäger-Problematik zurückzukommen. Stritt er nicht ab, eben kein WindClan Blut in sich zu tragen? Er war vielleicht kein Fischfresser, aber als Fischgesicht durfte er sich gut und gerne beleidigen lassen.
Verstummt drehte er sich im engen Bau zu Staubträne um, die er in Gedanken "Gut Gemischt" taufte. Ein freches Funkeln trat in seinem Blick, als er fragte: "Na, bekommt dir das Streunerleben? Staubträne?" Totenohr hatte nie vorgehabt, ausfallend werden zu müssen, und wenn Gut Gemischt ihm nicht den Ausgang versperren würde, wäre er wohl sofort wieder abgehauen, ohne ein Wort zu sagen, aber sie hatte ihn angegiftet, und der Hellgraue war zu perplex, um anders zu reagieren. Ein wenig war es, als falle er aus der Rolle - wie in einem schlechten Film, seine Rede.
Out: Der Post mit Falke folgt noch. Keine Sorge^^
#Totenohr
Angesprochen: Helios @Efeuherz, Staubträne @Katniss
Erwähnt: Froststern
Ort: der kleine Wald (Süden)

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨


Gold
fließt zäh
wie die Gewalt
hinter jeder zarten Berührung

Morten Klintø

[ #WerbungLOL ]


Bei mir ändert sich zurzeit Vieles im rl, und ich muss mich erst umstellen.
(Solltet ihr das Gefühl haben, ich poste nicht rechtzeitig, nervt mich gerne per pn!)


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Efeuherz
Moderator

Anzahl der Beiträge : 8488
Anmeldedatum : 22.02.15
Alter : 23
Ort : ~At Home~

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Mi 31 Okt - 18:41



➺ HELIOS


xxx
71 Monde
Streuner ♂
Post Nr.99

Wer zum Geier war das?! Ich hatte erwartet in das schöne Gesicht von Staubträne zu sehen, stattdessen begegnete ich dem Blick eines vollkommen fremden weswegen ich erschrocken zurück wich. Sofort fragte ich was er hier machte, wer er war und wo meine Gefährtin war. Hatte er ihr was getan? Ich konnte zwar nicht wirklich kämpfen aber für meine Gefährtin würde ich trotzdem versuchen. Jedoch wirkte der Kater vor mir irgendwie alles andere als böse, er musterte mich und irgendwie kam mir dieser Blick ziemlich bekannt vor. So hatten mich in meinem Leben schon sehr viele angesehen "Er muss wohl zum ersten mal eine Nacktkatze wie mich sehen so wie er drein schaut. Gehört er zum Flussclan oder ist er ein Streuner? Zumindest habe ich ihn noch nie zuvor in meinem Leben gesehen" abwartend musterte ich den Kater. Würde er noch antworten? Oder überhaupt etwas sagen? Ehe es dazu kommen konnte betrat nun jedoch Staubträne den Bau und ihr Fell war komplett nass was wohl bedeutete dass sie länger draußen gewesen war. Sie zögerte gar nicht lange und pampte den fremden Kater gleich an, nannte ihn ein Fischgesicht. Automatisch legte ich die Ohren an, war eben jemand der Auseinandersetzungen nicht mag und zuckte unruhig mit dem Schweif. Hoffentlich kämpften sie nicht! Doch der Kater schien zwar genervt aber nicht aggressiv zu sein und pampte nun Staubträne an. Er begann etwas zu sagen, stockte aber und fragte meine Gefährtin dann ob ihr das Streunerleben gut täte. Ich erhob mich nun aus dem Nest, schritt zwischen Staubträne und den Fremden "Bitte keinen Kampf. Ich hasse Auseinandersetzungen" miaute ich ruhig und sah zu dem Kater "Gibt es einen Grund wieso du hergekommen bist? Dein Blick verrät dass du wohl noch nie jemanden wie mich gesehen hast, so einen Blick sehe ich nämlich nicht zum ersten mal was eine Katze ohne Fell wohl auch nicht wundern sollte" ich setzte mich, war gelassen. Bisher wirkte der Kater nicht aggressiv also legte ich meinen Schweif um Staubträne "Er wirkt nicht so als wolle er uns angreifen. Also lass uns Ruhe bewahren, ein unnötiger Kampf muss doch nicht sein" miaute ich meiner Gefährtin sanft zu und sah dann wieder zu dem Kater. Würde er nun mit mir sprechen oder einer Unterhaltung weiter aus dem Weg gehen?

Angesprochen:Totenohr & Staubträne
Erwähnt:Totenohr & Staubträne
Postpartner:@Igelnacht & @Katniss

Copyright: Code


✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
Meine Charaktere <3:
 


I kill them all:
 



家族 ヂサバチノ
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Katniss
Legende

Anzahl der Beiträge : 6530
Anmeldedatum : 23.03.16
Alter : 55
Ort : zu Hause

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Mi 31 Okt - 20:44

Staubträne


Immer noch stand ich im Eingang und funkelte den Kater an, bis mir einfiel das ich diesen Kater ja von sehen her kannte. ich hatte ihn ja schon auf der großen Versammlung gesehen mit dem Fluss Clan zusammen. Also hatte mir meine Geruch doch nicht getäuscht, er stammte aus dem Fluss Clan. Jetzt endlich hatte auch der Kater seine Stimme wieder gefunden und meinte zu mir, wir wären wieder vereint. " Was geht es dir an, ob wir wieder vereint sind oder nicht", knurrte ich den Kater an " und weiß Honigstern auch, dass seine Krieger auf Abwegen gehen?" Sein freches Funkeln nahm ich wahr und auch, wie er meinen Namen nannte und mich fragte, ob ich das Streunerleben bekommt. " Dies werde ich dir doch nicht erzählen, Fischgesicht, weil es dir nichts angeht", knurrte ich weiter " was ich mache oder wo ich lebe habe ich keinem Rechenschaft abzulegen und schon gar nicht den Fluss Clan." Immer noch stand ich da und mein Nackenfell war gesträubt,als plötzlich mein Gefährte zwischen uns kam und versuchte den Streit zu schlichten. Jetzt schaute ich in das Gesicht von Helios, als dieser meinte, wir sollten doch keinen Kampf anfangen." Keine Angst Helios, ich fange schon keinen Kampf an, aber dieses Mäusehirn denkt, man kann in jeden Bau gehen und schauen, wer drin ist." Dann wendete ich mich wieder an den Kater, dessen Namen mir langsam wieder einfiel. " Totenohr stimm´s, so ist dein Name", miaute ich " hat man dir nicht beigebracht in einer fremden Gegend, wo Streuner wohnen nicht in den Bau zu gehen, oder wolltest du unbedingt die Krallen spüren. Ich dachte immer der Fluss Clan bringt seinen Kriegern so etwas bei. Oder hat Honigstern dies bei dir vergessen." Zufrieden schaute ich jetzt Helios an und legte ihn meinen Schweif sanft auf seinen Rücken." Keine Angst, Liebster", miaute ich leise in sein Ohr " ich habe nicht vor mit ihm zu kämpfen, ich will nur, dass er endlich mal aus unserem Bau verschwindet und aus meinem Leben. Ich habe keine Lust, andauernd an die Clans erinnert zu werden."


direkt: Totentohr (@Igelnacht), Helios (@Efeuherz)
indirekt: Totenohr, Helios, Honigstern

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨

Silberfluss & Karpfenschweif:
 

Best Mommy ♥:
 

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Igelnacht
Moderator

Anzahl der Beiträge : 1397
Anmeldedatum : 22.02.15
Alter : 18
Ort : Nicht mehr zuhause?

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Do 1 Nov - 0:08



Falke
Falke befand sich gefühlsmäßig irgendwo zwischen dem Gefühl, nicht fassen zu können, wie unfassbar engstirnig und dämlich Frost auf einmal sein konnte, und dem Gefühl, einfach nur enttäuscht darüber zu sein, wie machtlos er ihrem Zorn ausgeliefert war. Dazu gesellte sich eine ziemliche große Portion Wut, eben gerade weil er machtlos war - und Falke hasste es auf den Tod, die Zügel nicht in der Hand zu halten. Er war Herr seiner Selbst, wie konnte Frost das nur so gekonnt ignorieren und ihn gleichzeitig damit so fertig machen? Der Goldbraune hatte Recht, zum Teufel! Er hatte Recht, und das würde er sich nicht nehmen lassen. Nicht von Frost! Nicht von seiner Mitreisenden.
Aber die Graugetigerte hatte diese Macht über ihn, das alles einfach komplett zu ignorieren. Nichtig zu machen. Zählte seine Meinu8ng, sein Standpunkt, überhaupt noch? Frost ließ ihn verschwinden, sie redete ihn nieder, mit einem Schwall aus Worten, endlosen Beleidigungen, und diesen dunkel vor Zorn funkelnden Augen. Wenn Falke nicht so unfassbar schlecht gelaunt und wütend wäre, würde er diesen Blick lieben. Frost war wie er, sie wusste, was sie wollte. Und sie wurde zornig, wenn man ihr das nahm.
Falke schnaubte erneut, als Frost erneut konterte. Oh, er hasste es, dass er sie eigentlich viel zu gerne hatte, um sie für das zu hassen, das sie hier gerade abzog. Natürlich hatte sie vorschnell geurteilt! Wusste diese Katze, wer er war? Was ihn antrieb? Seine Vergangenheit, seine Zukunft? Niemand kannte ihn besser als er selbst, und Frost war nicht er selbst. Frost war eine Freundin geworden, und jetzt führte sie sich so auf, weil sie ihn nicht kannte? Bitte! Natürlich kannte sie ihn nicht. Ihr Urteil war vorschnell. Richtete Falke etwa über Frost? Nein. Und er würde nicht damit anfangen, sie in irgendeine Schublade zu passen, nur, weil er von ihr so behandelt wurde! "Die 'arme' war meine verdammte Gefährtin!", fauchte Falke Frost an, "und sie war besser als du." Er sah Frost nicht einmal mehr an, als er das sagte. Seine Gedanken waren für einen Augenblick lang zu Stern abgeschweift, und dem furchtbaren Tag, als er sie zurücklassen hatte müssen, weil sie gestorben war. Sie war ihm in den Pfoten gestorben! Und er hatte es nicht ertragen, in die traurigen Gesichter seiner Jungen blicken zu müssen, die ihre Mutter verloren hatten. Er hatte irgendwann gehen müssen, um Stern verabschieden zu können. Wie hätte er trauern sollen, wenn seine Jungen ohne ihn nicht überlebt hätten!
Also hatte er später getrauert. Und das warf sie ihm vor! Dass ihm seine Gefährtin weggestorben war! Falkes Ohren zuckten unruhig, als Frost erneut damit begann, sich über ihn zu echauffieren. Mit einem Blick, der töten würde, wäre Frost nicht ebenso drauf wie Falke selbst, bedachte er die Graugetigerte, drauf und dran, ihr irgendwas anzutun. "Ich tue nur, was ich für richtig halte! Du warst vorher in einer Gruppe, du hast meine Gesellschaft gesucht als wir beide verloren waren. Du hast nie auch nur ein Wort davon gesagt, dass du keine Gemeinschaft haben willst! Wie zum Teufel soll ich dann davon ausgehen, dass du genau das nicht willst!"
Der Goldbraune war mittlerweile tatsächlich drauf und dran, ihr seine Krallen zu zeigen. Er war nur ein mittelmäßiger Kämpfer, ja. Aber er war schwerer als Frost. Und wenn er sich auf sie wuchtete, hatte sie so gut wie keine Chance mehr. Es machte ihn nur noch wütender, zu wissen, dass ein Kampf rein gar nichts an ihrer Situation ändern würde. Frost war stur und behielt ihre Meinung, und er selbst würde sich nur schmutzig fühlen, weil er im Zorn auf diese barbarischen Mittel zurückgegriffen hatte. Sie waren zivilisiert! Sie redeten miteinander! Aber sie besprachen immer nur den gleichen Mist. Was brachte es, überhaupt zu reden, wenn sie niemals zum Punkt kommen konnten?
Wütend über seine eigene Machtlosigkeit lauschte er Frost, die ihn weiter beleidigte und erniedrigte. Zumindest versuchte sie es. Falke war über den Punkt hinaus, das alles persönlich nehmen zu wollen und zu können - zumindest glaubte er das noch. Er war an dem Punkt angekommen, sich stumm zu erheben, Frost einen letzten unverständlichen und wütenden Blick an zu gedeihen, und dann auf immer und ewig aus ihrem erbärmlichen Leben zu verschwinden.
Aber so weit kam er nicht.
Denn im nächsten Augenblick erreichte ihn die nächste Fuhre Beleidigungen und emotionaler Kommentare. Von keiner geringeren als seiner verlorenen Tochter. "Glanz?" Unwirklich. Wie unwirklich das war. Glanz? Falke merkte es nicht einmal, dass er ihren Namen ausgesprochen hatte, andächtig, sanft, zu großen Teilen verwundert. Glanz... Und Schatten, dort im Hintergrund. Er hatte sie verloren geglaubt. Seine Jungen... Umso härter trafen ihn die Worte seiner Tochter. Glanz war eine zarte Seele gewesen, schüchtern, unsicher. Sie hatte Schutz gebraucht, und sie hatte mit ihren kindlichen Augen zu ihm gesehen, neugierig, eingeschüchtert. Und jetzt war diese Katze erwachsen geworden, eine Fremde zu Falke. Eine Enttäuschte. Falke hatte Tränen in den Augen, und er dachte nicht einmal daran, sie niederzukämpfen. Er hatte Glanz geliebt, er wollte sie nicht enttäuschen, diese Katze... Glanz sah Stern so unglaublich ähnlich. Sie hatte ihren Blick, dieses herausfordernde, irgendwo strenge. Aber auch die Verspieltheit darin... "Glanz, ich-" Doch seine Tochter erlaubte es ihm nicht, zu sprechen. Sich zu rechtfertigen, nein, er war nicht in der Position, sich vor seiner Tochter zu rechtfertigen. Es war ihm nicht erlaubt, aus dem einzigen Grund, der es verbieten konnte, dass irgendjemand sich zu rechtfertigen hatte. Sie war seine Tochter.
Stumm ließ der Goldbraune alles auf sich niedergehen, ließ ihre Anschuldigungen in sein Herz und erlaubte es ebenso, mit jeder Pein ein Stück kleiner zu werden. Immer vor Augen, dass seine Tochter, dieses zarte Wesen, zu einer Enttäuschten geworden war. Weil etwas passiert war, weil er passiert war. Er war kein guter Vater, im Innern seines Herzens wusste er das, jetzt, und früher auch schon. Er floh, weil er es nicht ertrug, Verantwortung zu tragen. Wenn er floh, konnte er seine Liebsten so in Erinnerung erhalten, wie er sie kennen und lieben gelernt hatte. Er musste nicht mit ansehen, wie sie verfielen, dass sie verfielen. In seiner Erinnerung waren die Katzen, die er kennen lernen hatte dürfen, am Leben, und sie wurden zu einem Teil von ihm. Weil er es nicht ertrug, sie sterben zu sehen. Sie gehe zu sehen. Wie Tinné, oder Yersin. Oder Nachtigall.
Der gescholtene Vater war zusammengesunken, den Blick zu Boden gerichtet, wie das Junges, das er irgendwann einmal gewesen war. Glanz Worte arbeiteten in ihm, während er mitanhören musste, wie seine Tochter sich an Frost wandte, diese indirekt sogar davor warnte, sich mit ihm einzulassen. Auch Glanz glaubte fest daran, dass er so war, wie Frost ihn einschätzte. Dass er untreu war.
Und Falke konnte nicht anders, als seiner Tochter in diesem einen Punkt Recht zu geben. Er war untreu, und zwar allen anderen gegenüber. Er war immer sich selbst treu, und das schloss automatisch aus, anderen gegenüber treu zu sein oder zu werden. Hatte er seinen Jungen ihre Kindheit genommen? Er hatte sie so lange umsorgt, nicht lange genug, aber es waren viele Monde gewesen, die er mit ihnen geteilt hatte. Nicht genug.
Glanz richtete sein Wort erneut an Falke, nun ruhiger, aber dennoch immer noch aufgelöst und impulsiv. Der Goldbraune hatte für einen winzigen Augenblick lang das Gefühl, der Mittelpunkt der Welt zu sein, denn er sah sich selbst in den Worten der Weißen mit dem faszinierenden, zweifarbigen Blick. Ihr Inneres ist eine Gefahr für die Welt... "Wir sind uns gar nicht so unähnlich", wisperte er ihr in einem Moment des Erkennens rau und gebrochen zu, und legte ein wehmütigen Lächeln in seinen Blick, als Glanz sich Schatten zuwandte, ehe sie davon rannte. Wild, enttäuscht, verloren. Seine verlorene Tochter...
Und Schatten, ihr Beobachter. Glanz Wächter, der Gerichtete, sein Sohn. Schatten war so ernst, und so bestimmt. Schatten hatte ein Ziel, und dieser helle stahlblaue Blick würde nicht erlauben, dass man ihm dieses Ziel nehmen würde. Und dieser Kater hatte schon seine Schwester verloren, Schatten würde zu allem fähig sein. Falkes Pfoten waren kalt, als er den Blick von dem Punkt, hinter dem Glanz verschwunden war, nahm, und stattdessen Schatten ins Auge fasste. Sein goldener Blick war verletzlich, er war unsicher und zugleich voll schwacher Hoffnung, dass er an diesem Tag nicht seinen Sohn verlieren musste. Er konnte Glanz nicht hinterherlaufen, das wusste er selber zu gut. Denn wenn Falke seine Ruhe brauchte, dann brauchte Glanz sie genauso. Unser Inneres ist eine Gefahr für die Welt. War das der Grund, warum er zeitlebens fortlief? Auch, sicherlich.
Als der schlanke schwarze Kater zu sprechen begann, hörte Falkes jedes einzelne Wort mit Nachdruck. Er spürte die Verantwortung, die von diesen Worten ausging, und er hörte diese feine Nuance, die von der Erwartung erzählte, mit der Falke dieses Angebot unterbreitet wurde. Denn das war es, ein Angebot. Er, Falke, erhielt eine Chance, etwas wieder gut zu machen. Alles, was er zu tun hatte, war, Ja zu sagen. Ja zu der Verantwortung, die er tragen würde. "Ich bin hier und sie weg", wiederholte der Goldbraune mehr in Gedanken, während seine Stimme noch zitterte. Hatte er Glanz verloren? Hatte er sie verloren, mit dieser Erinnerung und allen Konsequenzen davon?
Es war einfach, verloren zu werden. So viel einfacher, als zu verlieren...
Falke sah Schatten an, ein klarer goldener Blick traf einen eisig blauen. "Es liegt an dir. Ich trage deine Entscheidung." Er würde seinem Sohn folgen. Egal was dieser vorhatte, er würde mitgehen. Es war nicht er, der im Mittelpunkt stand, sondern sein Sohn. Falke nahm sich aus dem Rampenlicht, um sich selbst zurücknehmen zu können, um etwas zurückzugeben. Vielleicht auch, um sich etwas zu beweisen, sich und Schatten. Niemandem sonst auf dieser Welt.

Ob Glanz zurückkam, wenn er sich das beweisen konnte?
#Falke
Angesprochen: Frost @Efeuherz, Glanz @Infernonacht, Schatten @Samtschleier
Erwähnt: //
Ort: kleiner Wald

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨


Gold
fließt zäh
wie die Gewalt
hinter jeder zarten Berührung

Morten Klintø

[ #WerbungLOL ]


Bei mir ändert sich zurzeit Vieles im rl, und ich muss mich erst umstellen.
(Solltet ihr das Gefühl haben, ich poste nicht rechtzeitig, nervt mich gerne per pn!)


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Efeuherz
Moderator

Anzahl der Beiträge : 8488
Anmeldedatum : 22.02.15
Alter : 23
Ort : ~At Home~

Meine Charaktere
Charaktere:

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Do 1 Nov - 14:41



➺ FROST


xxx
45 Monde
Streunerin ♀
Post Nr.32

Wut und Trauer mischten sich in meinem Herzen, kalter Zorn leuchtete in den Augen und überdeckte für diesen Moment jedes Gefühl des Verletzt sein´s. Ich warf Falke an den Kopf was für ein Kater er in meinen Augen war und ich nie an irgendeine Art von Bindung aufgrund von letzter Nacht gedacht hatte. Hart prasselte der Regen auf uns nieder, in der Ferne grollte es laut, ein Gewitter nahte was wohl perfekt genau das wieder spiegelte was gerade in mir wütete. Ein wahrer Sturm der drohte jedes Wort von Falke zu zerstören und zu widerlegen da er doch sicher sowieso nur log und sich Ausreden suchte! Lange schwieg der Kater bis ich Stern erwähnte, sagte dass die arme Gefühle für ihn hatte und somit der Schmerz wohl noch schlimmer gewesen war als er sie einfach zurück gelassen hatte. Seine gefauchten Worte beantwortete ich mit einem Knurren "Ich sag ja, die arme! Dich als Gefährten zu haben und dann einfach im Stich gelassen zu werden, fand deine Gefährtin sicher toll! Und ich wollte mich nicht mit ihr vergleichen Mäusehirn!" fauchte ich zurück. Unter welchen Umständen Stern umgekommen war wusste ich nicht, ging davon aus dass sie gestorben war nachdem Falke sie einfach im Stich gelassen hatte. Immerhin war sie dann allein mit den Jungen gewesen nicht wahr? Eine alleinerziehende Mutter die auf sich allein gestellt war würde sicher nicht lange überleben können wenn das Wetter vielleicht zu diesen Zeiten hart gewesen war. Und das Thema Gruppe war genau so bescheuert! Er meinte dass ich ja etwas hätte sagen können, hatte es aber selbst nicht getan was ich ihm auch sagte und natürlich versuchte er sich raus zu reden. Dominant knurrte ich grollend auf "Hättest du einfach mal dein dummes Maul aufgemacht! Aber nein, Hauptsache du schiebst es auf andere! Und ja, ich suchte deine Gesellschaft, zu zweit zu sein ist aber etwas anderes als in einer ganzen Gruppe zu leben! Bei meinen Ahnen, wie blöd bist du eigentlich?" ich hob den Kopf an, mein Leben lang hatte ich mich vor Katern beweisen müssen und ich ließ mich von Falke sicher nicht klein reden! Letzte Worte wurden gesprochen, mit einem unverständlichem und wütendem Blick wandte sich der Kater dann ab und wollte wohl gehen. Ich bohrte die Krallen in die Erde unter mir, sah ihn weiterhin mit kaltem Zorn an.
Doch dann tauchten andere Katzen auf! Die hellere der beiden, das Weibchen, ging sofort verbal auf Falke los und ich stand nahe genug dran um den Namen der Kätzin von Falke zu erfahren. Glanz. Wer war sie? Eine weitere Kätzin die er einfach sitzen gelassen hatte? Schnell erfuhr ich jedoch dass es sich um die Tochter von Falke handeln musste, ihre Ansage war von so viel Emotionen geleitet und der Kater wirkte wirklich getroffen. Pech! Verdient hatte er das! Stumm lauschte ich dem Schwall an Worten bis ich den frostigen Blick des dunklen Kater´s bemerkte "Sag ein falsches Wort und ich werde ungemütlich, bin in guter Stimmung!" dachte ich stumm für mich ehe sich Glanz plötzlich an mich wandte. Ich sah sie bloß an und als sie fragte ob wir uns kannten schüttelte ich den Kopf "nicht das ich wüsste" miaute ich knapp als Antwort. Dann wandte sie sich erneut an ihren Vater, an den anwesenden Kater der mit Sicherheit ihr Bruder war und letzten Endes doch nochmal an mich. Auf ihre Worte hin legte ich die Ohren an "Dein Vater hat mich genau so im Stich gelassen wie wohl eure Mutter und euch. Oder er hat es vor, sagen wir es so. Hagebutten-Pulver, merke ich mir dennoch" miaute ich ruhig und neigte den Kopf leicht vor ihr ehe sie verschwand. Armes Junges. Kalt richtete sich mein Blick wieder auf Falke welcher nun wohl mit seinem Sohn sprach wobei ich vernahm dass er seinem Sohn wohl überall hin folgen würde. Kühlen Blickes bewegte ich mich auf die beiden zu "Schlepp deinen Sohn doch zu der Gruppe, vielleicht ist er begeisterter davon. Und sicher noch begeisterter wenn er dann hört dass sich der werte Falke wieder vom Acker macht wenn er genug hat was?" miaute ich ihm kalt zu und sah Schatten an. In Ruhe musterte ich ihn "Deine Schwester wirkte freundlicher als du, hast wohl zu viel von deinem herzlosen Vater geerbt" sprach ich ohne Hemmung und schüttelte mich "Überleg lieber was du tust. Gerade denn wenn man sich auf Falke verlässt haut er ab, hat er mit mir auch so gemacht. Er wollte gerade gehen als du und deine Schwester aufgetaucht seid" kurz warf ich Falke einen kalten Blick zu, noch immer versteckte ich wie verletzt er mich einfach hatte und sah wieder zu Schatten. Welche Reaktion würde er auf meine Worte zeigen? Wäre er wie Falke hätte er sicher eine Ausrede parat, eine zusammengenagelte Entschuldigung aus belanglosen Worten die nichts aussagten. Oder würde er meinen Worten vielleicht sogar in gewisser Weise Gehör schenken?

Angesprochen:Falke, Glanz & Schatten
Erwähnt:Falke, Glanz & Schatten
Postpartner:@Igelnacht & @Samtschleier

Copyright: Code


✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
Meine Charaktere <3:
 


I kill them all:
 



家族 ヂサバチノ
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Igelnacht
Moderator

Anzahl der Beiträge : 1397
Anmeldedatum : 22.02.15
Alter : 18
Ort : Nicht mehr zuhause?

BeitragThema: Re: Der kleine Wald   Sa 3 Nov - 19:35




Totenohr
Totenohr runzelte schlecht gelaunt die Stirn, als Staubträne nicht damit aufhörte, ihn anmotzen und schlecht über ihn zu reden. Er hatte es vielleicht verdient, dass man schlecht über ihn sprach, aber das musste jetzt auch wieder nicht sein. Und ja, Totenohr wusste dass er nicht der angenehmste Zeitgenosse war. Nur dass Staubträne ihn gerade dezent an Silberfluss erinnerte, auf die er nun gerade wirklich keine Lust hatte.
"Warum glaubst du dann, etwas über mich erfahren zu müssen? Wenn mich dein Leben nichts angeht?", stöhnte der pummelige Silbergetigerte ohne sein Gegenüber richtig anzusehen. Seine Aufmerksamkeit galt stattdessen dem felllosen Kater, der sich in diesem Moment an ihm vorbeischlängelte und sich dann zwischen die beiden Streitenden stellte, nur, um zu betonen, dass er keinen Streit mochte, und dass sie deshalb bitte damit aufhören sollten. Totenohr erwiderte den sturmgrauen Blick des seltsamen Katers, war sich aber noch nicht ganz sicher, was er von ihm zu halten hatte. Ganz geheuer war der Felllose Totenohr nämlich nicht, auch, wenn er tatsächlich ausgesprochen interessant war. Auf der anderen Seite hatte der Hellgraue das Gefühl, er habe sich auf seine Seite gestellt, zumindest wenn es darum ging, dass Totenohr keine sonderlich große Lust verspürte, sich mit nur minder interessanten Katzen länger zu unterhalten... Es wurmte den Grauen allerdings, dass Staubträne offenbar wusste, wer er war. Dass er aus dem FlussClan kam, konnte man natürlich leichter herausfinden, aber diese ehemalige SchattenClanerin kannte seinen Namen... Es war nicht unüblich, dass man sich auch über die Clangrenzen hinweg untereinander kannte, aber Totenohr war niemand, der das Gespräch suchte. Einmal abgesehen von seinen Gesprächen mit Tüpfelherz, natürlich.
Totenohr lauschte den Fragen des Nacktkaters, und entschied spontan, dass es wohl besser war, wenn er ehrlich antwortete, wenn er wieder heil von hier weg wollte. Zwar schützte ihn der ältere Kater, irgendwie, aber Staubträne schien ihm trotzdem noch ziemlich feindlich gesinnt. "Stimmt. Ich war neugierig." Totenohrs Blick wanderte zurück zu Staubträne, der er erklärte: "Ich habe das nicht geplant. Lasst mich gehen und ich kann euch versichern, dass ihr mir nicht wieder über den Weg laufen müsst." Er hob seine Brauen nachdem er zu Ende gesprochen hatte, sah erneut zum Fellosen. "Wie kam das? Dass du kein Fell hast, meine ich."
#Totenohr
Angesprochen: Helios @Efeuherz, Staubträne @Katniss
Erwähnt: Tüpfelherz, Silberfluss
Ort: der kleine Wald (Süden)

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨


Gold
fließt zäh
wie die Gewalt
hinter jeder zarten Berührung

Morten Klintø

[ #WerbungLOL ]


Bei mir ändert sich zurzeit Vieles im rl, und ich muss mich erst umstellen.
(Solltet ihr das Gefühl haben, ich poste nicht rechtzeitig, nervt mich gerne per pn!)


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen

Gesponserte Inhalte



BeitragThema: Re: Der kleine Wald   

Nach oben Nach unten
 

Der kleine Wald

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 9 von 10Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10  Weiter

 Ähnliche Themen

-
» Der kleine Wald
» Die Hütte im Wald (Kleine Horrorgeschichte)
» Wald & Lichtung
» Kleine Überraschungen
» kleine aufmunterung zwischendurch :-)

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Warrior Cats :: Das Rollenspiel :: Zweibeinerort-