Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Verlassene Hütte

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Nuria
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BeitragThema: Verlassene Hütte   So 16 März - 16:16

das Eingangsposting lautete :

Die Hütte ist klein und steht schon lange leer. Neben dieser Hütte kann man Katzenminze finden, jedoch nur in kleinen Menge. 
Außerdem treiben sich hier viele Ratten herum, die allerdings keine Gefahr darstellen. Beute im Allgemeinen ist hier nicht viel, doch trotzdem kann man hier sein Glück versuchen.
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Vions
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mi 2 Jul - 18:45








Gepardenpfote schaute Löwenmähne an, ihre Augen strahlten nicht mehr fröhlich. „Naja, du scheinst recht zu haben. In letzter Zeit hab ich es nicht so mit meinem Schülerdasein.“, miaute sie tonlos. „Ja, dann gehen wir mal.“ Mit hängendem Kopf machte sie sich Richtung Lager auf, hielt jadoch ausschau nach Beute. Da war es auch schon! Eine fette Krähe die verspeist werden musste! Gepardenpfote lies sich ins Jagdkauern nieder und schlich darauf los. Wendig sprang sie zum fetten Vieh und schlitzte diesem die Kahle in zwei. Mit dem Federvieh im Maul ging sie schließlich doch noch fröhlicher ins Lager zurück, wenigstens ein Erfolg am Tag. Langsam konnte Gepardenpfote das Lager schon ausmachen.

---> SC Lager



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Apfelkuchencounter von Lindenpfote ♂ : 8

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InZane
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 5 Jul - 18:51

der süße Geruch des Kerbels!


»cf: SchattenClan-Lager

Mit langsamen, aber zielgerichteten Schritten kam die Heilerin des Schattenclans an dem verlassene Zweibeinernest an. Dieses alte, heruntergekommene Gebäude roch nach morschem Holz, aber auch nach beute. Vielleicht würde sie nachher noch etwas fangen? Die Heilerin war früher Kriegerin gewesen, noch bevor sie den Weg einer Heilerkatze einschlug. Ein paar Fertigkeiten waren geblieben und bei diesem frischen Beutegeruch bekam sie gleich wieder Lust. Aber zuerst musste sie ihre Pflichten erfüllen. Sie zog die Luft ein und versuchte den Beutegeruch heraus zu blenden, den könnte sie erst einmal nicht gebrauchen. Doch Kerbel konnte sie nicht riechen. Stattdessen wehte ihr der Geruch des Bärlauch entgegen. Auch Thymian konnte sie riechen. Da sie erst welches verwendet hatte, trottete sie auf die Richtung zu und sofort fand sie die pflanze. Ihre geübtem Blick entging nun einmal gar nichts! Sie zupfte sich etwas davon ab, allzu viel brauchte sie nun auch wieder nicht. In der Nähe stand eine noch sehr junge Linde, dessen Blätter jedoch schon ziemlich groß waren. Zufrieden zupfte sie sich drei große Blätter davon ab. In einem der Blätter verstaute sie den Thymian, bevor sie das Blatt zu schnürte und das erste Päckchen fertig vor ihren Pfoten liegen sah. Sie atmete tief ein und sah sich dann erneut um. Nun war sie vollkommen in ihrem Element. Und als wollte der SternenClan, dass sie Kerbel fand, erschien die Pflanze vor ihren Augen. Nun ja, die pflanze war schon vorher da, doch nun drehte der Wind so, dass sie die pflanze fast sofort wahrgenommen hatte. Mit leuchtenden Augen trat sie an die pflanze heran und machte sich daran, sich die wertvollen Blätter heraus zu sammeln und ebenfalls in einem Lindenblatt zu verstauen. Der süße Duft der Blüten nebelte sie förmlich ein und ließ sie an ihre Schülerzeit denken. Zufrieden besah sie sich dem restlichen Bestand. Normalerweise nahm man auch die Wurzel mit, denn sie half gegen Bauchschmerzen, wenn man sie kaute. Doch von den Wurzeln hatte sie erst einmal genug im Vorrat zu liegen und außerdem hatte sie gegen Bauchschmerzen auch noch andere Kräuter und Hilfsmittel. Für de Clan war es erst einmal wichtig, dass der Kerbel sich wieder erholte denn im Moment waren die Blätter wichtiger, als die Wurzel. «


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Apollon
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 5 Jul - 19:52


Staubträne



<-- SC – Lager

Die Kätzin kam kurz hinter Mamorschwinge an und schaute ihr kurz hinter her, als sie sich auf die Kräuter stürzte. Eigentlich konnten sie sich glücklich schätzen. Wären hier früher keine Zweibeiner gewesen, so würden ihnen jetzt Kräuter fehlen. Kräuter die vielleicht das Leben der ein oder anderen Katze retten würden. Doch eigentlich verstand sie eh nichts von Kräutern.
Dann setzte sie sich und wartete auf ihren Schüler. Kurz huschte sie gedanklich zu ihrem Gespräch zurück. Ja, sie hatte bemerkt, dass er neben ihr saß, doch sie war immer sauer gewesen, weil er im Schülerbau ein ums andere Mal nicht reagiert hatte. Vielleicht war sie einfach nur reizbar in letzter Zeit, doch woran lag das? Das es irgendwas mit dem Streit von Froststern und ihr zu tun hatte, würde sie nicht zu geben, aber da sie sonst keine anderen Gründe fand…. Nein. Das würde sie niemals zugeben.
Die kleine Kätzin schüttelte ihren Kopf und schaute sich dann weiter um. Vielleicht sollte sie sich einfach mit Kältepfote aussprechen, doch andererseits… der Kater war nie besonders warm…



Zu reizbar




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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 5 Jul - 20:15

Kältepfote

<------ Das Lager des SchattenClans

Nun war der Schüler auch bei der verlassenen Hütte angekommen und schnaubte kurz. Er war zu stur um nun einfach so zutun als ob nie was zwischen seiner Mentorin Staubträne und ihn an Konflikten gewesen wäre. Von daher setzte er sich mehrere Schwanzlängen von ihr entfernt hin und begann mit einer Fellpflege. Seine Mimik blieb kalt und seine Haltung sagte genauso wenig aus. Doch ein kühles Lächeln, schon fast fies, zierte sich auf seinen Gesicht. "Will die edele Mentorin mir auch was lehren?" Fragte er provozierend und leckte sich über die eine Vorderpfote. Würde seine Mentorin wirklich auf seine Worte eingehen und sich so leicht provozieren lassen? Kältepfote fände dies witzig und mal endlich wieder ein paar Diskussionen... einerseits mochte er seine Mentorin auch, nur das Geschehniss ließ den Kater so kalt sein. Ruhig wartete er einfach ab und leckte sich weiter über das schwarze Fell.
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InZane
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mo 7 Jul - 10:18

Spinnweben, Spinnweben!


»Marmorschwinges Ohren Zuckten, als sie Geräusche hinter sich vernahm. Ihr Kopf schnellte aufmerksam hoch, doch als sie Staubträne und ihren Schüler sah, entspannte sich die Heilerin wieder. Staubträne wollte also mit ihrem Schüler trainieren? Seufzend schüttelte sie den Kopf. Die Worte, die Staubträne ihr im Lager erwidert hatte, hatten der Heilerin nun wirklich nicht gefallen. Du wärst doch dann da! Hatte sie gesagt. Bei dieser Einstellung stellte sich das Fell der schwarz-weißen Kätzin auf. Was achte sie eigentlich? Wenn sich ihre Wunde wieder öffnen würde, müsste Marmorschwinge weitere Kräuter verschwenden, die sie eigentlich für Notfälle brauchte. Um sich von diesen Gedanken abzulenken, zog sie erneut die Luft ein. Nach Klatschmohn zu suchen war in dieser Jahreszeit zwecklos. Da sie bereits mehr als erhofft gefunden hatte, drehte sie sich zu dem verlassenen Zweibeinernest um. Nur noch Spinnweben! Dachte sie. Also trabte sie locker und entspannt zu dem heruntergekommenen Gebäude, welches unglaublich roch. Die vielen Kräuter, die sie hier fand, fand sie sonst nirgendwo. Vor allem in der Blattgrüne fand sie hie besonders viel Katzenminze und andere Kräuter. Dadurch musste sie nicht wie die anderen Clans extra zum Zweibeinerort wandern. Vorsichtig schlich sie durch das noch niedrig gewachsene Gras. In der Blattgrüne würde das hier anders aussehen. Am Rand der Hütte lagen ein paar Baumstämme, die die Heilerin als Podest benutzte. Sie musste auf das Fenstersims, dort bei dem zerbrochenen Fenster fand sie besonders viel Spinnweben. Sie sprang hinauf und begann damit, die Spinnweben um ihre Pfote zu wickeln. Doch zunächst prüfte sie noch, ob auch ja keine Spinne in dem Netz saß. Das konnte unangenehm werden, wenn sie Pech hatte. Als sie sich jedoch versichert hatte, dass keinerlei Spinnen in dem Netz saßen, fuhr sie mit ihren Pflichten fort. Nebenbei ah sie ab und zu zu Staubträne und ihrem Schüler. Hoffentlich würden sie kein Kampftraining machen. «


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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Di 8 Jul - 18:51


Staubträne



» Die Kätzin schaute der Heilerin eine Weile lang zu, bis ihr Schüler auftauchen würde. Es war ihr klar, dass Mamorschwinge nicht besonders begeistert wäre, würde sie wirklich mit ihm trainieren. Also so richtig. Doch so dumm war sie nun auch wieder nicht, dass sie riskieren würde, erneut im Lager fest zuhängen.
Der Blick mit dem Kältepfote sie betrachtete, sagte ihr alles. Ihr Schüler war nie der warmherzigste gewesen, aber das diese Sache ihn so sehr störte? Schließlich hatte sie schon öfter nach ihm gefragt und er war der, der nicht geantwortet hatte. Kurz schüttelte die den Kopf. Das war jetzt egal.
Staubträne erwiderte seinen Blick, wenn auch nicht so regungslos. Seine Worte waren ziemlich respektlos und wenn sie könnte, würde sie ihm das Fell über die Ohren ziehen. Jedoch zwang sie sich dazu Ruhe zu bewahren und ihn mit einem gleichgültigen Blick anzuschauen.
,,Stell dir vor, genau das hatte ich vor.“, meinte sie
Eine Maus hockte unter einem Busch, es juckte ihr in den Pfoten sich auf das Tier zu stürzen, aber sie hielt sich zurück: ,,Da. Zeig was du kannst.“, miaute sie und deutete auf die Maus.



Bei Kältepfote und Mamorschwinge




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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mi 9 Jul - 10:43

Kältepfote

Der Blick von seiner Mentorin war nun gleichgültig. Was die Heilerin Mamorschwinge machte, beachtete Kältepfote nun nicht mehr. Still hörte er das Tier im Busch, auf das Staubträne gedeutet hatte. Ruhig schaute er weiterhin dorthin und bewegte sich kein bisschen. Die Maus schien nach Nahrung zusuchen. Kältepfote musste lächeln. Es war keines Falls ein warmes Lächeln. Still pirschte er sich an und wie erwartet merkte die Maus nichts. Schon sprang der schwarze Kater ab und innerhalb weniger Momente hatte er die Maus und sie baumelte leblos zwischen seinen weißen Zähnen herum. Locker setzte er sich hin und warf die tote Maus vor Staubträne hin. "Da." Sagte er kühl und lächelte wieder kalt, ehe er sich einmal über die linke Vorderpfote leckte.
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mi 9 Jul - 14:56

Ach du meine Güte!


»Zufrieden begutachtete die Heilerin das dicke Bündel, welche sie bereits um ihre Pfote gewickelt hatte. Die Spinnweben dürften wieder für einen kompletten Wechsel von Lauschgleiters Wunden sein, doch für den Rest des Clans würde sie noch mehr brauchen. Wenn sie an Amselpfote dachte, welche sich ja erst das Bein gebrochen hatte, und an andere Katzen, denen vielleicht auch so etwas zustoßen konnte, würde sie deutlich mehr brauchen. Ihr Blick wanderte zum Himmel, welcher sich etwas dunkler färbte. Durch die Wolken konnte sie leider die schöne Orangefärbung des Himmels sehen, doch dabei kam ihr ein anderer Gedanke. Das Heilertreffen! Wenn sie sich richtig erinnerte, war heute Nacht Halbmond. Hastig sprang sie von dem Fenstersims runter und trottete vorsichtig auf Staubträne zu. Ihr Schüler hatte scheinbar gerade eine Beutetier entdeckt, daher bemühte sie sich, so geräuschlos wie nur möglich auf die Kriegerin zu zu gehen. Neben ihr blieb sie stehen. „Staubträne. Könntest du so lieb sein und mir, wenn ihr hier fertig seid, noch etwas von den Spinnweben mitbringen? Ich muss mich leider wieder auf den Weg machen, eigentlich hätte ich mich schon längst auf die Wanderung vorbereiten müssen!“ flüsterte sie, um die Beute nicht auf zu schrecken. Mit ihren bernsteinfarbenen Auge sah sie sie an. „Wegen dem Heilertreffen. Ich gehe dann schon einmal vor!“ sagte sie und verabschiedete sich mit einem leichten Nicken. Dann trottete sie leise wieder zu ihren Kräuterbündeln zurück. Wegen dem Kerbel war sie ja her gekommen, es wäre wirklich schade gewesen, wenn sie diesen jetzt vergessen würde. Auch das Bündel mit dem Thymian nahm sie vorsichtig auf, was sich als schwieriger erwies, als es aussah. Mit beiden Päckchen im Maul und dem dicken Knäule von Spinnweben um ihre rechte Vorderpfote, sah sie noch einmal zu der Kriegerin zurück. In ihrem Blick lag eine klare Aussage, die nur eine Blinde Katze übersehen hätte: Wehe du reißt dir die Wunde wieder auf! Marmorschwinge hatte nicht wirklich Lust die Kriegerin noch einmal zusammen zu flicken und auch Staubträne dürfte es vorziehen, nicht noch länger im Lager rumhängen zu müssen. Seufzend machte sie sich dann also wieder auf den Heimweg. Zuhause würde sie Krallenpfote einsammeln und dann so schnell wie möglich losgehen. Denn letzte wollte sie auf gar keine Fall sein.

gt: SC-Lager«


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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mi 9 Jul - 23:19


Staubträne



» Sie schaute Kältepfote zu, wie er dann auf die Maus zu kroch. Das machte er wirklich gut. Doch Mäuse waren keine Vögel, die los fliegen konnten oder Kaninchen die lossprinteten. Noch war es nicht perfekt.
Er schmiss die Maus vor ihre Pfoten und sie schaute das kleine Tier an, dann lag ihr Blick wieder auf Kältepfote: ,,Gut gemacht.“
Kurz überlegte sie, was sie als nächstes mit ihm machen konnte, ohne dass ihr Nacken darunter leiden würde und Mamorschwinge sie deswegen nicht lynchen würde. Doch plötzlich schien die Heilerin wie gestochen und machte ich wieder auf zum Lager. Das Heiler-Treffen. Natürlich.
Auf ihre Bitte hin nickte sie: ,,Ja, ich werde dran denken.“
Als sie dann verschwand, schaute sie ihren Schüler wieder an. Er war schon relativ groß für sein Alter. Vielleicht würde er auch bald ein Krieger sein. Kurze Nachdenklichkeit lag in ihrem Blick, doch sie verschwand, als sie ein Rascheln hörte. Ein Eichhörnchen.
Sie bedeutete Kältepfote still zu sein und ließ sich geschmeidig ins Jagdkauern fallen. Langsam, in einem Winkel in dem der Wind in ihr Gesicht wehte, kroch sie auf das Tier zu. Als sie dann so nah dran war, wie sie konnte, rannte sie los. Das Eichhörnchen sah sie und sprintete ebenfalls los. Staubträne machte einen Satz und tötete das Tier mit einem Biss ins Genick. Sie schmiss es zu der Maus.
Und schon war es dunkel draußen: ,,Wir trainieren Morgen, deine Kampfzüge sollen schließlich nicht einschlafen. Würdest du die Beute bitte nehmen, ich hol’ die Spinnenweben.“, miaute sie und schaute den Kater an.
Dann holte sie wie befohlen die Spinnenweben und ging los zum Lager.

--> Lager





mit ihrem Schüler unterwegs




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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 13 Jul - 20:41

Kältepfote

Gut gemacht... Die Worte seiner Mentorin wiederholte Kältepfote im Kopf. Ein leichtes Grinsen bildete sich auf dem Gesicht des Schülers. Dann sah der schwarze Kater zu wie seine Mentorin Staubträne sich an ein Eichhörnchen ran machte. Kältepfote schaute genaustens zu. Irgendwie perfekt... elegant. Das Grinsen huschte wieder auf sein Gesicht als seine Mentorin dann absprang und das Tier schnell erlegte. Schon kamen die nächsten Anweisungen. Kältepfote nickte kurz und sah auf die Beute. Dann nahm er sie. Ruhig lief er hinter seiner Mentorin her zurück ins Lager.

----------> Das Lager des SchattenClans
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InZane
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mi 30 Jul - 23:58

InZane

cf: Schrottplatz

Ruhig saß er da, der Wind fuhr ihm durchs Fell und kühlte ihn ab. Durch die hoch stehende Sonne hatte sich sein dunkler Pelz unglaublich erhitzt, da war der Wind eine willkommene Abkühlung. Es war Still, das einzige, das man hören konnte, war das Rascheln des Laubes oben in den Baumkronen, ab und zu hörte man eine Ratte fiepen. Sein Blick war Ausdruckslos, als würde er auf etwas warten. Nach einigen Sekunden des Stillstands, in denen er ausgesehen hatte wie eine Statur, drehte er seinen Kopf langsam hin und her. Vor ihm stand diese alte Hütte, diese verlassene Zweibeinernest, dass man einfach so zurück gelassen hatte. In ihr tummelten sich wahrscheinlich ziemlich viele Ratten und warteten nur darauf, dass sich eine dumme Katze oder ein anderes Tier dorthin verirrte. Alles war ruhig, bedrohlicher hätte diese Szene nicht wirken können. Ein paar Mal blinzelte der Kater genervt und gleichzeitig verwirrt, erst dann legte er den Kopf schräg. „Wo zum Teufel bin ich hier gelandet?!“ fragte er sich laut, gefolgt von einem lauten Grummeln. Er Ära noch nie der Beste in Sachen Orientierung gewesen, aber dass er sich so verlief? Er wollte eigentlich ins FlussClan-Territorium, um ein paar Katzen zu quälen, doch stattdessen war er auf der anderen Seite der Welt angelangt, nun ja, in seinen Augen zumindest. Genervt kratzte er sich mit der Hinterpfote am Ohr. Wie sollte er jetzt wieder zum Schrottplatz finden? Nach einigen weiteren Sekunden der Stille stand er auf, seine steifen Gelenke finden an zu knacken, als der riesige Kater sich in Bewegung setzte. Verdammt! Dachte er genervt. Doch Zane wäre nicht Zane, wenn er seine neue Umgebung nicht erkunden würde. Innerlich war er eben noch ein kleines Junges. Kaum zu glauben... Mit einem ordentlichen Satz sprang er auf das Fenstersims. Es war staubig und dreckig, aber so etwas hat den Koloss von Kater ja eh noch nie gestört. Was ihn aber gewaltig störte war die Höhe. Es waren nur einige Schwanzlängen, nicht höher als dieses alte Monster, in dem er zur Zeit hauste. Doch dennoch konnte er nicht nach unten gucken. Stattdessen guckte er durch dieses Glasding. An der oberen Ecke war es kaputt, das Loch war gerade groß genug, dass eine große Katze wie er es nun mal war, durchpassen würde, die Ränder schienen nicht scharf zu sein. Dennoch verzichtete der Kater auf einen Ausflug in diese Rattengrube. Stattdessen spielte er mit seiner Pfote vor dem Loch. Sein Magen knurrte leise, also war es eh Zeit zu essen. Mit der Pfote wackelte er ein paar Mal hin und her. Sein Blick war auf das Loch gerichtet, seine restlichen Sinne waren geschärft. Als er ein Geräusch vernahm, begann sein Schweif zu zucken, als hätte er sein Eigenleben entwickelt. Er kniff die Augen zusammen und zuckte genau in diesem Moment mit der Pfote weg. Keine Sekunde zu früh. Eine riesige Ratte kam aus dem Loch gesprungen, wäre er auch nur einen Bruchteil einer Sekunde zu spät dran gewesen, hätte sie sich in seiner Pfote fest gebissen. Stattdessen schlug er mit den Krallen nach ihr und schlug sie vom Sims runter. Er konnte hören, wie sie auf dem Boden aufprallte, was dem Kater ein leichtes Schlucken abverlangte Wenn er daran dachte, dass er das hätte sein können... Ohne weiter darüber nach zu denken sprang er selber vom Sims und landete etwas holprig auf allen seinen Pfoten. Blitzschnell drehte er sich um und schlug erneut nach der Ratte, dieses Mal schlug er sie gegen die Wand des Nestes. Mit einem Quieken vernahm er, wie auch das Leben dieses kleine, aber widerliche Tier, verließ. Zufrieden biss er in das Tier hinein und schleppte es einige Schwanzlängen von dem Zweibeinernest weg, wo er sie genüsslich verspeiste. Diesen Ort sollte er sich merken! Ein hässliches Grinsen entstand auf seinem Gesicht. Warum also nicht dieses Gebiet für sich beanspruchen? Er trabte zur Hütte zurück und markierte sie ausgiebig mit seinem Urin. Die Reste der Ratte ließ er eiskalt liegen, es kümmerte ihn nicht, dass die Überreste andere Tiere anlocken könnten. Stattdessen zog er wieder von dannen. Ob er dieses Mal auf FlussClan-Katzen treffen würde? Vielleicht...

Tbc: mal sehen, Zweibeinerort

Out: Hinterlassen: Rattenkadaver und dreiste Markierungen an der Hütte selber

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 2 Aug - 13:48

#Froststern

cf: Lager

Er war recht schnell gerannt und während des Weges in Gedanken versunken gewesen. Hauptsächlich hatte er sich überlegt, was mit Schattenjunges geschehen sollte. Ausgebildet werden durfte sie nicht, vor allem das Kämpfen sollte sie nie erlernen. Die Gefahr, dass sie dann wieder einen Aussetzer hatte und Katzen angriff, aber im Vollbesitz der Kampfkräfte, war zu groß.
Ob sie überhaupt zur Schülerin ernannt werden sollte? Nun... das wohl schon. Es wäre merkwürdig, eine Katze mit 10 Monden anzutreffen, die noch immer -junges hieß. Nein, sie würde mit sechs Monden wie alle anderen ernannt werden.
Doch wen sollte sie als Mentor erhalten, wenn sie sowieso nicht trainieren würde? Welcher Krieger würde so etwas erdulden wollen? Vor allem musste er sich dann sicher gehen, dass dieser Mentor der Kätzin nicht doch heimlich das Kämpfen beibrachte.
Wem konnte er so sehr vertrauen? Er ging alle Krieger durch, die im Clan lebten, doch bei keinem hatte er das Gefühl, dass dieser vertrauenswürdig genug war. Komplizierte Sache.
Nun, darüber würde er sich Gedanken machen, wenn es so weit war. Jetzt wollte er erst mal in Ruhe jagen, auch wenn er das heute schon getan hatte und wenn es nun auch versehentlich ausgerechnet mit Staubträne war.
Nur weil sie dabei war, hieß es ja nicht, dass er mit ihr reden musste, nicht?
Als er angekommen war, nahm er sofort den fremden Geruch wahr und sein Kopf zuckte hoch. Ein Streuner war hier gewesen, wie er an dem Geruch erkennen konnte. Aber das war nicht alles....
Froststern näherte sich der Hütte und biss seine Zähne verärgert zusammen, als er erkannte, dass dieser Streuner offenbar Markierungen hinterlassen hatte.
Was war das denn für einer, der sich tatsächlich das Recht nahm, das Gebiet für sich zu beanspruchen?! Instinktiv sah der Anführer sich um, hatte aber schon aus dem schalen Geruch erschließen können, dass hier niemand mehr war.
Das konnte nicht ungesühnt bleiben... aber den Streuner verfolgen, das war unmöglich. Dennoch konnte man nicht zulassen, dass er wieder hier jagte.
Froststern ging ein paar Schritte weiter, wo er dann eine halb gefressene Ratte entdeckte, die bereits zu verwesen begonnen hatte.
Angewidert betrachtete er die Ratte und überlegte, wie man diese entsorgen sollte, denn solche Leichen lockten Füchse und andere Tiere an und das konnte er nicht riskieren. Das letzte, was der SchattenClan brauchte, waren solche sinnlose Kämpfe, die von einem Streuner provoziert worden waren.
Es blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als das Tier zu vergraben... oder außerhalb des Territoriums zu bringen. Aber da vergraben wohl schneller ging, entschied er sich dafür und begann damit, ein Loch neben dem Tierkadaver zu graben.

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 2 Aug - 14:36


Staubträne



» Auf dem Weg hierher wurde sie irgendwann langsamer, bis sie schließlich nur noch trottete. Der Abstand der so zwischen ihnen entstand, schien ihr gleichzeitig Luft zu geben, aber auch ihr Herz mehr und mehr zusammen zu drücken.
Sie blieb stehen.
Schaute Froststern hinterher.
Bis er verschwunden war.  
,,Mäusedreck!“, fauchte sie und schlug gegen etwas hartes. Kurz zog sich der Schmerz durch ihre Pfote, bis es nur noch ein dumpfes Pochen hinterließ. Vorsichtig setzte sie die Pfote auf. Erleichterung überkam sie – sie konnte die Pfote noch belasten. Mamorschwinge hätte sie umgebracht, wenn sie sich schon wieder verletzt hätte. Was sie wohl sagen wird, wenn sie erfährt, dass Froststern sie zum Jagen mitgenommen hatte? Begeistert wäre sie nicht, dass steht fest. Aber es war ihr egal.
Alles war ihr egal.
Ihr Blick blieb an den Pfotenabdrücken von Froststern hängen, die auf einer sandigen Fläche entstanden sind. Eigentlich sollte sie ihm folgen. Aber sie hatte keine Lust wieder seinen kalten Blick zu begegnen. Tag für Tag. Staubträne schloss die Augen und wünschte sich, dass sie genauso gefühllos sein könnte. Ja, gefühllos wäre schön.
Mit einem Seufzen ging sie dann weiter.
Bis sie Froststern wieder vom weiten sehen konnte. Aber sie sah auch, dass etwas nicht stimmte. Zunächst stand er vor dem Zweibeinernest und sein Blick sah noch wütender als vorher aus. Und dann grub er noch eine Kuhle. Was zum…? Dann roch sie es. Hier war ein fremder Kater gewesen. Ihr Nackenfell sträubte sich. Er war zwar schon weg, aber das bedeutete nicht, dass er nicht wiederkommt. Und wenn doch, dann würde sie sich persönlich um ihn kümmern, so wahr ihr der SternenClan hilft!
Doch anscheinend war die Bedrohung erstmal vorbei, Vorerst. Sie kam näher und sah den Kadaver der Ratte. Angewidert zog sie die Schnurrhaare hoch. Widerlich. Wie konnte man nur so verschwenderisch sein? Andere kämpften für ihr Fressen und dieser Kater – wer er auch immer sein mag – aß sie noch nicht mal auf. Mäusehirn.
Wie sie Froststern zusah, überlegte sie was sie jetzt machen sollte. Dumm rum stehen? Das würde Froststern wohl zur Weißglut bringen. Gar nicht mal so schlecht.
Grinsend drehte sie sich von ihm weg, nur um sich dann so gut es ging vor ihm zu setzen. Nicht zu dicht, aber auch nicht zu weit weg: ,,Hast du endlich beschlossen dein Niveau auszugraben? Wurde auch Zeit. Aber ich glaube das hattest du etwas weiter links vergraben.“, miaute sie trocken und ringelte den Schwanz um ihre kleinen Pfoten. Dass sie total respektlos zu ihrem Anführer war, wusste sie. Aber Er sprach genauso mit allen anderen und sie ist eine derjenigen, die sich das nicht gefallen lassen würden.






Kommt an, entdeckt den Geruch & verspottet Froststern



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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 2 Aug - 16:11


Froststern


Er war noch immer damit beschäftigt, das Loch zu graben, als ein leichter Duft um seine Nase strich und er seinen Kopf hob.
Und direkt in Staubtränes Augen sah. Das Blau erwischte ihn eiskalt und er atmete heftig aus, sodass sich sein Herz wieder ein wenig beruhigte. Es war nicht direkt Schreck gewesen, eher... dieser Anblick hatte ihm einfach den Atem geraubt.
Er blinzelte, um den ergriffenen Ausdruck in seinen Augen durch Kälte auszutauschen, mit welcher er dann auf die Kätzin herab sah.
Bei ihren Worten änderte sich weder der Ausdruck in seinen Augen noch unterbrach er seine Tätigkeit, das Loch auszuheben, welches sowieso schon fast tief genug war.
Einen Moment lang schwieg er allerdings, dann sagte er: "Wenigstens gibt es bei mir ein Niveau, das ich ausgraben kann. Deines würdest du nicht einmal beim SternenClan finden."
Sobald er geendet hatte, war auch das Loch fertig und mit einem angewiderten Ohrenzucken stupste er die verrottete Beute an, die gleich daneben gelegen hatte, zumindest bis sie in das Loch fiel, welches Froststern dann mit wenigen Griffen wieder zubuddelte.
Er wischte seine Pfote, mit der er die tote Ratte berührt hatte, kurz am Boden ab, um ein hygienischeres Gefühl zu haben und trat dann einen Schritt zurück.
Zu Staubträne sagte er dann: "Und? Willst du mal nicht was sinnvolles machen und nicht nur dumme Kommentare lassen? Ich weiß, dass das dein Fachgebiet ist, aber du solltest dafür sorgen, dass es nicht dein einziges bleibt."
Er legte all seine Kälte in den Blick, die er aufbringen konnte. Hauptsache ihr die Worte nehmen, das war alles, was er wollte.
Sie drängte sich viel zu oft in seine Gedanken, hatte einen zu großen Einfluss auf ihn. Sie beschäftigte ihn zu sehr, sodass er sich immer wieder in ihre Nähe sehnte.
Und genau deshalb stieß er sie mit aller Gewalt von sich, mit Worten, die einer Beleidigung gleichten. Er tat alles dafür, dass sie zu zwei Katzen wurden, die bis auf den Tod verfeindet waren. Auch wenn er für sie in diesen gehen würde.


Spricht mit Staubträne





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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 2 Aug - 19:56


Staubträne



» Sie schaute Froststern direkt an und sah auch die Regung in seinem Gesicht. Wenn man sie fragen würde, sah es für sie so aus, als würde er sich erschrocken haben, dass sie plötzlich bei ihm stand. Doch wer war sie schon, sie konnte dem ach so tollen Froststern keine Gefühle anhängen – auch wenn sie es sich so sehr wünschte.
Nur ein mal – ein verdammtes mal – wollte sie sehen, dass sie mehr für ihn war, als einer der lästigen Krieger, die er sonst um sich hatte. Doch auch das schien ein Traum zu sein, der in weiter Ferne war. Unerreichbare Ferne. Noch nicht mal für eine SternenClan-Katze erreichbar. Also – wozu träumen?
Die Gefühlsregung in den Augen ihres Gegenübers verschwand mit einem Blinzeln und als er die Augen wieder öffnete, fand sie nur die übliche Kälte in seinen Augen. Auf eine Art verletzte es sie, jeden Tag aufs Neue. Aber diesmal würde sie nicht weglaufen. Nicht schon wieder. Ihre Augen zeigen jenes Feuer, was stets in ihnen leuchtete, als Froststern seinen Spott loswurde. Aber innerlich riss es ihr jedes Mal das Herz aus der Brust. Innerlich schrie sie, doch sie versuchte diesmal äußerlich ihre Hülle zu wahren.
Auch bei seinen nächsten Worten.
“ Und? Willst du mal nicht was sinnvolles machen und nicht nur dumme Kommentare lassen? Ich weiß, dass das dein Fachgebiet ist, aber du solltest dafür sorgen, dass es nicht dein einziges bleibt."
Jetzt ging er aber zu weit! Dieser…. Dieser!
Staubträne kniff die Augen zusammen: ,,Weißt du, ich könnte etwas sinnvolles tun – aber dann würde es nicht mehr verdecken, dass du nichts kannst. Und ich glaub nicht, dass das so praktisch wäre, Schätzchen. Deshalb sitze ich hier, dann fällt es nicht auf, dass du vollkommen unfähig bist.“, ihr Nackenfell hatte sich leicht gesträubt.
Aber jetzt versuchte sie sich wieder zu entspannen. Der Kater hatte sie das letzte Mal so provoziert. Da war sie sich sicher. Eigentlich…






Streitet mit Froststern (mal wieder....)


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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 2 Aug - 20:51


Froststern


Er sah das Feuer in ihren Augen und auch die Wut auf seine Worte hin. Ein zufriedenes Gefühl breitet sich daraufhin in ihm aus - genau das wollte er. Hass, Wut, alles, was nicht Zuneigung war.
Als sie dann jedoch zu sprechen begann, kniff er seinerseits die Augen zusammen und fuhr seine Krallen aus, bohrte sie in den Boden und fuhr sie wieder ein.
Immer schön ruhig bleiben, das da war nur eine Kriegerin, die sich für absolut unschlagbar hielt und dachte, sie müsse ihn nicht respektieren.
Aber nun gut... wenn sie seine Person nicht achtete, dann musste er eben wieder seinen Rang als Anführer zur Hilfe nehmen.
Er trat einen Schritt auf sie zu und knurrte: "Pass auf, was du sagst, Staubträne. Du sprichst nicht mit irgendjemandem, sondern mit deinem Anführer." Seine Augen blitzten und zeigten die Wut in ihm nur allzu deutlich, bis er sie kurz schloss und ruhig atmete, damit er nicht vollends die Kontrolle über sich verlor.
Als er seine Augen wieder öffnete, war nur noch ein Schatten der Wut zu sehen. Er trat wieder zurück und miaute: "Also, worauf wartest du noch? Wenn du weiterhin so auf deinem Hintern sitzen bleibst, wird er noch fetter als er schon ist."
Er grinste kurz gehässig und erhob sich dann, entfernte sich ein wenig von der Hütte - es musste ja nicht Ratte sein, die er fing - und prüfte dann die Luft.
Erst roch er nichts und so ging er noch ein kurzes Stück weiter, bis er einen Vogel witterte. Dieser saß auf einem tiefgesetzten Ast und tat sonst was, jedenfalls war er beschäftigt.
Langsam näherte der Anführer sich dem Baum und blieb einen Moment stehen, dann rannte er blitzschnell los, sprang ein kurzes Stück vor dem Ast mit aller Kraft in die Höhe, erreichte den Vogel und riss den mit dem Gewicht seiner Vorderpfoten nach unten, bis er auf allen vieren aufkam, vor ihm die Beute liegend, die sich nicht bewegte.
Da er jedoch den Herzschlag des Tieres spüren konnte, setzte er einen gezielten Biss, um den Vogel vollends zu töten und drehte sich dann zu Staubträne um. Ob sie in der Zwischenzeit auch schon gejagt hatte?


Spricht mit Staubträne & jagt





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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 2 Aug - 22:31


Staubträne



» Kurz grinste sie, als sie sah wie sauer Froststern wollte. Genau das wollte sie. Froststern hatte es verdient genauso verspottet zu werden, so wie er mit allen anderen auch tat. Was aber auch hieß, dass sie das Echo ertragen musste. Und auch wenn es noch so sehr weh tat – ihr Herz wehrte sich gegen die Worte, die sie sagte, während ihr Kopf schrie, dass er es verdient hatte… und jedes Mal, wenn Froststern etwas erwiderte, was umso härter war, war als würde man ihr den Boden unter den Pfoten wegreißen und sie würde unendlich weit fallen – so wusste sie, dass es nie anders sein würde. Egal wie sehr sie es sich wünschte.
Als er einen Schritt auf sie zu kam, reckte sie das Kinn und schaute ihn mit einem selbstgefälligen Blick an. Die Wut in seinen Augen konnte sie sehen. Förmlich spürte sie, wie sein brennender Blick sich in ihren bohrte. Ja, sie sprach mit dem Anführer ihres Clans. Aber sie sprach auch mit dem Kater, der sie immer und immer wieder verletzte.
,,Wärst du nur halb so guter Anführer, wie du immer tust, würdest du sehen was das hier wirklich ist.“, miaute sie und wandte den Blick ab. Ihr war es egal, ob er es verstand was sie meinte. Aber sie meinte nicht die Dinge, die im Clan vor sich gingen – Staubträne meinte DAS hier. Das ständige verletzen des anderen, nur um sich einzureden, dass man einander nichts bedeutete.
Das auch er versuchte sich beruhigen, merkte sie erst, als sich ihre Blicke erneut trafen. Denn sie fand kaum noch Wut in seinen Augen, sondern wieder die vertraute Kälte, die in ihnen hauste. Man sollte meinen, dass sie sich langsam daran gewöhnt haben müsste, nicht? Aber das hatte sie nicht. Es tat jedes Mal erneut weh. Wie ein Schlag ins Gesicht traf es sie immer und immer wieder. Ein verdammtes Mal nach dem anderen. Und das schlimmste an der ganzen Sache war, dass sie nichts daran ändern konnte. Rein gar nichts.
Doch ihre ganze Trauer, über die Tatsache, dass das nicht so war wie sie es sich vorgestellt hatte, verschwand, als Froststern wieder sprach. Fetter Hintern?! Ihre Ohren legten sich an und ihre Krallen bohrten sich in den Boden – wie gern sie sich doch in dem Moment wünschte, dass es nicht die Erde war in die sie ihre Krallen bohrte, sondern Froststerns dämliches Gesicht. Dieser Kater sollte froh sein, dass er ihr Anführer war und nicht Krieger-Kollege. Mit einem Schnauben wandte sie den Blick ab, drehte sich um und suchte Beute.
In Gedanken wünschte sie ihm jedwede Krankheit an den Hals, die ihr in diesem Moment einfiel. Beschimpfte ihn mit allen Beleidigungen, die ihr in den Sinn kamen. Und stellte sich ein ums andere Mal vor, wie sie ihm die Krallen über sein blödes Gesicht zog.
Ein Rascheln erregte ihre Aufmerksamkeit und all die Flüche in ihrem Kopf waren verschwunden. Staubträne konzentrierte sich einzig und alleine auf ihre Beute. Vor ihr ein junges Kaninchen. Nichts ahnend knabberte es an einer Wurzel. Geschmeidig sank sie ins Jagdkauern und schlich in einem Bogen um das Tier, damit der Wind sie nicht verriet. Zunächst langsam kroch sie auf das Tier zu, dann wurde sie schneller, bis sie sprintete.
Staubträne sprang ab.
Kurze Zeit später baumelte das Tier in ihrem Maul.
Mit hoch erhobener Schnauze drehte sie sich um und sah Froststern direkt in die Augen. Die Kälte, die er sonst in seinen Augen trug, lag nun in ihren. Bis sie nah genug war und anhielt, dann warf sie das Kaninchen gezielt vor seine Pfoten.
,,Da.“







Streitet mit Froststern (mal wieder....) & erlegt ein Kaninchen



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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 2 Aug - 23:59


Froststern


Er beobachtete das Gesicht und hatte somit bei seiner Wut auch das Grinsen gesehen. So eine selbstgefällige Tussi. Dieser Ausdruck allein schon, mit dem sie ihn ansah...
Sexy...
Er war unerträglich, einfach nur abartig. Aber das passte ja zu ihr.
Überhaupt nicht...
Als sie dann mit den Worten kam, wäre er nur ein halb so guter Anführer wie er tat, würde er sehen, was das hier wirklich sei, trat ein fragender Ausdruck in seine Augen.
Was sollte das denn nun schon wieder heißen? Nun, dass es eine Beleidigung sein sollte, war für ihn schon mal klar. Er war also kein guter Anführer.
Aber was sollte er erkennen? Seinem Clan ging es gut. Das konnte sie also nicht meinen, denn er bildete es sich auch ganz sicher nicht nur ein, dass es diesem gut ging.
Aber was dann? 'Das hier'.
Das hier? Das, was sie gerade taten? Was taten sie denn überhaupt? Jagen? Streiten? Reden? Was zur Hölle hatte das alles zu bedeuten?
Konnte sie nicht in klaren, deutlichen Worten sprechen? Und dieser Ausdruck in ihrem Gesicht dazu - in ihm brodelte es nun.
Er biss seine Zähne zusammen und wäre er gerade allein gewesen, hätte er sich die Frust rausgeschrien, die Wut, die sich immer und immer mehr in ihm aufstaute.
Er hätte seine Krallen am liebsten in etwas hineingebohrt, es zerfetzt und wäre es ein Lebenwesen, hätte er ihm am liebsten beim qualvollen sterben zugesehen, hauptsache die aufgestauten Gefühle würden endlich aus ihm herausbrechen. (Okay, das ist jetzt echt auf mich übertragen, sorry o.o)
Sein Schweif peitschte hin und her, drückte nur noch deutlicher aus, was er fühlte. Es war, als ob er ein Vulkan wäre, der kurz vor dem Ausbruch stand.
Doch sobald sie ihre Wut zeigte auf seine Worte hin, wusste er, dass er nicht der einzige war, der am liebsten alles zerfetzt hätte. Na, wenigstens etwas.
Ihre angelegten Ohren sprachen Bände und zum ersten Mal ließ die Wut wieder etwas nach, er konnte wieder ruhiger atmen und sein Puls normalisierte sich wieder.
Nach seiner Jagd sah er, dass sie ebenfalls schon etwas gefangen hatte, ein Kaninchen, mit welchem sie dann auf ihn zukam und es ihm gezielt vor die Pfoten warf.
Ihre arrogantes Gesicht....
Er bleckte kurz seine Zähne, ein kurzer Akt der verlorenen Beherrschung. Doch er bekam sich sofort wieder unter Kontrolle und neutralisierte sein Gesicht mühsam.
Doch noch immer waren seine Gesichtsmuskeln angespannt, ebenso wie die restlichen.
Wenn sie ihn nicht mit diesem verdammten selbstgefälligen Gesicht ansehen würde...
Aber Moment mal. Da war mehr, mehr als nur das. Er blickte in ihre Augen und entdeckte die Kälte, die darin war, eine Kälte, die er sonst nicht von ihr kannte.
Und sie machte ihm mehr aus als er gedacht hätte. ER war derjenige, der die Kälte stets zeigte, nicht sie. ER hatte beschlossen, dass sie Feinde sein sollten, nicht sie.
Wieso also, um alles in der Welt, sah sie ihn nun so an?
Zum ersten Mal seit  langem war er nun ratlos. Die Kätzin brachte ihn tatsächlich noch um den Verstand, mit ihrem Benehmen, ihrem Erscheinen. Etwas war an ihr, dass ihn mehr verwirrte, verärgerte und zugleich anzog als alles andere.
Schließlich wandte er seinen Blick von ihr und sah zu dem Kaninchen, das tot vor seinen Pfoten lag, so musste er ihr wenigstens nicht in die Augen sehen.
Doch woher kam diese plötzliche Unsicherheit? Wieso ließ er sich so von ihr behandeln? Wo war seine Wut?
Er schloss für einen Moment seine Augen - wie immer, wenn er dabei war, seine Gefühle so zu lenken, wie er es wollte - und als er sie wieder öffnete... wusste er immer noch nicht, was er tun sollte.
Aber, wie wäre es mit antworten? Ja, das klang plausibel.
Also hob er seinen Kopf wieder und sah Staubträne an, die Kälte fehlte dieses Mal allerdings, seine Augen waren einfach ausdruckslos.
"So stolz auf ein Kaninchen? Hast du etwa noch nie in deinem Leben eines gefangen?"


Spricht mit Staubträne




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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 3 Aug - 12:25


Staubträne



» War das Verzweiflung, die sie da in seinen Augen fand? Es war doch erstaunlich, dass er noch etwas anderes zeigen konnte, als Kälte, Wut, Ignoranz und Arroganz. Aber das waren nicht die Gefühle, die sie sich wünschte. Aber sie wollte doch, dass er ihr zeigte, was sie für ihn war, nicht? Und offenbar war sie nichts als ein lästiges Insekt, was er loswerden wollte. So wie eigentlich jede Katze in seiner Nähe. Also hoffen brachte nichts mehr. Warum sollte sie dann auch eine Änderung wünschen, wenn es eh nie passieren würde? Wünsche wurden überbewertet.
Aber da war auch wieder die Wut in seinen Augen – die Wut über sie. Vermutlich war Froststern wütend auf die ganze Welt, wundern würde es sie nicht. Wie konnte eine Katze nur so viel Hass in sich tragen? Entweder hatte Froststern schreckliches erlebt – oder er war so unzufrieden mit sich selbst, dass er es an anderen auslassen musste. Bei dem Gedanken musste sie kurz grinsen, weil es so absurd klang.
Schließlich war Froststern im höchsten Maß von sich überzeugt. Aufgeblasenes Mäusehirn!
Doch sowie ihre Wut deutlich wurde, umso geringer wurde die seine. Interessant. Er schien sich auf wieder unter Kontrolle zu bekommen. Wie würde es wohl klingen, wenn der Anführer eine Kriegerin seines Clans angreift, he? Dann hätte der SchattenClan seinen Ruf definitiv weg.

Nachdem sie ihm die Beute vor die Pfoten geschmissen hatte, konnte sie sehen wie er mit sich rang. Die Verwirrung in seinen Augen, freute sie zwar, aber diesmal wusste sie wirklich nicht, weshalb er so verwirrt war. Froststern bleckte die Zähne und kurz trat sie einen Schritt zurück. Er sollte es nicht wagen sich mit ihr anzulegen. Würde er sie angreifen, hätte sie keine Hemmung dem Kater den kalten Ausdruck aus dem Gesicht zu kratzen, darauf konnte er seinen Schweif verwetten. Allerdings fing er sich wieder und nur die Verwirrtheit blieb zurück.
Bis er den Blick schließlich abwandte.
Nachdenklich schaute sie ihn an – was war passiert? Er hatte auf keine ihrer Anspielungen reagiert – jedenfalls nicht wörtlich… Und jetzt schaute er sie so verwirrt an wie ein Junges. Warum? Was hatte sie gemacht, dass sie ihn anscheinend so verwirrte?
Jedoch sobald er seinen Blick wieder hob und sie wieder anschaute, war sie diejenige, die ihn leicht verwirrt ansah. In seinen Augen konnte sie weder Wut, noch Kälte erkennen. Sie starrten sie einfach nur gefühllos an. Bei seinen nächsten Worten jedoch verschwand ihre Verwirrung und ihre eisblauen Augen verengten sich zu Schlitzen. Staubträne schritt mit leichtem Schritt auf ihn zu und blieb erst vor ihm stehen, als ihre Schnurrhaare sich fast berührten.
,,Oh Froststern…“, miaute sie und schaute ihn direkt an: ,,Es ist schon ziemlich süß, wie du versuchst fies zu sein.“, während sie sprach, strich sie um ihn rum, ließ ihren Schweif um sein Kinn streichen, bis sie ihn dann langsam umrundet hatte.
Dann sah sie ihn wieder an.
Sagte nichts.

,,Du verstehst wirklich nicht, was das hier ist – oder? Ich sehe doch wie sehr du dich dagegen wehrst.“, miaute sie und schaute mit kalten Augen zu ihm auf.
Eigentlich sah sie gar nichts. Zwar wünschte sie, dass sie es sehen würde, dass er sich nach ihr verzehrte, dass sie ihn verrückt machte – aber so war es nur mal nicht. Froststern war für sie wie ein Buch mit sieben Siegeln – und sie hatte für kein einziges den Schlüssel.





"Redet" mit Froststern




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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 3 Aug - 14:46


Froststern


Er hatte gesehen, wie sie einen Schritt zurück getreten war, als er seine Zähne gebleckt hatte und irgendwie gefiel ihm das, auch wenn er wusste, dass er seinen eigenen Clan nicht bedrohen sollte, weder mit Worten noch mit Gesten.
Als er Staubträne dann allerdings in die Augen sah, bereute er es unmittelbar sogar und das war ein Gefühl, das ihm so gut wie unbekannt war, weshalb er sich im ersten Moment auch fragte, was in ihm vorging.
Reue - das gab es für ihn normalerweise nicht. Man tat, was man tat und im Nachhinein ließ sich die Handlung sowieso nicht mehr ändern, egal ob man es bereute oder nicht. Abgesehen davon tat man doch genau das, was man wollte, sonst würde man es ja eben nicht tun.
Aber dieses Gefühl hielt auch nicht lange, Staubträne schien ja damit klar zu kommen und er glaubte auch, dass sie sich zu wehren wusste. Sie war noch nie jemand gewesen, der sich schnell unterkriegen ließ - abgesehen von ihrem letzten Treffen im Anführerbau, als sie einen unbeabsichtigten Ausbruch hatte, jedenfalls nahm er an, dass es so einer gewesen war.
Als er wieder aufgesehen hatte, lag Verwirrung in ihren Augen und es wunderte ihn seltsamerweise nicht. Er musste sich gerade wie ein irrer Kater wirken, der nicht wusste, was er wollte - einerseits stieß er sie von sich, betrachtete sie mit Kälte, dann war er wieder verwirrt, ausdruckslos - er verstand sich selbst nicht mehr.
Er war noch nie so sehr in einem inneren Kampf verwickelt gewesen wie hier und jetzt bei Staubträne, deren Verwirrung der Wut Platz machte. Er konnte sie nur ansehen, als sie dann aufstand und ihm immer näher kam, es war wie in Zeitlupe. Langsam, ein Schritt nach dem anderen, sein Blick gefesselt von ihr. Ihre Pfoten, die durch die Luft gehoben und wieder auf die Erde aufgesetzt wurden, ihre Augen, die immer näher zu seinen kamen, ihr Fell, dass in dem leichten Wind wehte.
Als sie schließlich so nah bei ihm war, dass er sich nicht einmal großartig vorbeugen müsste, um seine Schnauze gegen ihre zu drücken, musste er sich beherrschen, nicht zurück zu zucken.
Die eisblauen Augen, die sich nun direkt vor ihm waren, schienen ihn festzuhalten, zu zwingen, sie anzusehen und keinen Muskel zu bewegen. Er war in ihrem Blick wie gefangen und das war etwas, das ihm vollkommen unbekannt war.
Wie konnte jemand die Macht haben, ihn nur mit dem Blick zu fesseln? Ihn damit zu zwingen, weder klar zu denken noch etwas zu sagen? Wie konnte ausgerechnet Staubträne diese Macht haben?
Was stimmte mit ihr nicht? Wieso hatte sie solch einen Einfluss auf ihn?
Es gefiel ihm nicht, dass er sich so nackt und schutzlos vorkam, noch nie hatte er mit einem solchen Gefühl kämpfen müssen. Vor allem nicht in ihrer Gegenwart. Das, was sie sagte, brachte ihn vollends aus dem Gleichgewicht.
"Wie bitte?", fragte er verwirrt. "Süß?" Hatte sie noch alle?
Sein Herz setzte aus, als sie um ihn herumstrich und an jeder Stelle, an der sie ihn berührte, schienen tausende von Ameisen zu krabbeln. Auf eine seltsame Weise gefiel ihm das, aber genauso verabscheute er es.
Er atmete tief ein, um sich wieder zu beruhigen und endlich wieder Herr über sich selbst zu werden, was ihm auch langsam gelang. Aber je länger er so nah bei der Kätzin saß, desto stärker wurde ihre Anziehungskraft und so zwang er jeden einzelnen Muskel, aktiv zu werden und langsam schaffte er es, sich zu erheben.
Es kostete ihn mehr Kraft als es wohl den Anschein machte und schließlich trat er einen Schritt zurück, vergrößerte den Abstand zwischen ihnen. Und die Auswirkung ihrer Gegenwart verringerte sich endlich wieder.
,,Du verstehst wirklich nicht, was das hier ist – oder? Ich sehe doch wie sehr du dich dagegen wehrst.“
Ihre Worte hallten in seinen Ohren nach und er versuchte, ihre Bedeutung zu erschließen. Das hier... genau dasselbe, was sie vorher schon gesagt hatte: Das hier.
Was zur Hölle sollte das hier sein? Wieder schoss ihm diese Frage durch den Kopf und wie ein Geistesblitz kam die Antwort gleich hinterher.
Das hier.
Froststern fluchte leise, wusste nicht, ob sie es gehört hatte. Was sollte er darauf sagen? Es gefiel ihm nicht, dass Staubträne einen solchen Zugang zu seinen Gefühlen erhalten hatte wie gerade eben vermutlich, wobei er sich nicht sicher war, ob sie überhaupt etwas in seinem Blick erkannt hatte. Zum erneuten Mal hatte er in ihrer Gegenwart keine Kontrolle darüber gehabt, was seine Augen offenbarten.
"Ich glaube, du bist diejenige, die das nicht versteht. Du bildest dir etwas ein, das nicht so ist und auch nie so sein wird. Du hast Hoffnungen, die sich nie erfüllen werden und denkst, Kontrolle über mich erhalten zu können.
Doch das kannst du nicht. Wie soll das auch möglich sein, wenn du nicht einmal weißt, wie du sich selbst zu bändigen hast? Du musst endlich klar sehen, Staubträne."
Die Worte halfen ihm und so drang langsam wieder die übliche Kälte in seinen Blick, er gewann Selbstbeherrschung und so sprach er weiter: "Du bist eine Kriegerin wie alle anderen, nichts Besonderes, weder in negativer noch in positiver Hinsicht, doch genau das will nicht in dein Hirn, nicht wahr? Du kämpfst um deinen Platz, wo auch immer du ihn dir suchst. Ich kann dir nur sagen, du wirst ihn nicht finden. Nicht durch mich oder gar bei mir."


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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 3 Aug - 15:29


Staubträne



» Warum konnte sie nicht einsehen, dass ’das hier’ weder Sinn noch Zukunft hatte?
Warum ließ sie sich jedes verdammte Mal von Froststern so beeinflussen?
Und warum konnte sie nichts dagegen tun?

Froststern war ihr Anführer und das sollte auch so blieben. Er war nichts für sie. Staubträne wollte nichts von jemanden, der es nicht mal über sich brachte was anderes außer seinen Weltenhass auf die Katzen loszulassen. Aber nein, das Leben spielte nicht fair. Es gab keine verstecken Hinweise oder jemanden der hinter dir stand und die dir Antworten und Hinweise ins Ohr flüsterte. Niemanden, der für dich spionierte und dir die Schwachstellen deines Gegners verriet.
Das Leben war nicht fair.
Man verliebte sich in Katzen, die nichts für einen empfanden. Man hatte nur selten Glück. Aber wenn man das hatte, dann fand man die große Liebe und war für den Rest seines Lebens glücklich. Aber dass was hier war, war nicht so. Nicht mal im Entferntesten. Schon alleine die Tatsache, dass beide sich gegen die Gefühle für einander wehrten, obwohl sie beide eigentlich intelligent genug sein müssten, um zu sehen, dass sie sich einander nur weh taten, mit den Dingen die sie sagten oder taten, sprach vollkommen dagegen.

Staubträne hatte das Gefühl, dass sie unendlich weit fallen würde. Und niemand war da, der sie auffangen würde. Eigentlich war sie doch alleine auf dieser Welt. Weder Familie noch Freunde hatte sie. Sie war nur von Idioten umgeben, die sich entweder selbst hassten, verliebt mit irgendwem rumturtelten oder viel zu dämlich waren, um einzusehen, dass sie etwas falsch machten. Und Froststern gehörte auch zu diesen Idioten. Definitiv. Ob er sich nun selbst hasste oder einfach nur dämlich war, ließ sie diesmal außer Acht. Weder er noch sie wären wohl mit der Antwort zufrieden.

Wenn sie ihn ansah, konnte sie sehen, dass er zeitlich genauso verwirrt war, wie sie selber. Doch hauptsächlich war da nichts – wie immer. Aber sie spürte seinen intensiven Blick, als sie auf ihn zu kam. Ihr Herz schlug schneller und schneller. Beinahe hätte sie vergessen zu atmen.
Jedoch war der Moment schnell vorbei. Froststern entfernte sich von ihr und schaffte somit eine unsichtbare Barriere, die man nicht so, aber umso deutlicher spürte Staubträne sie. Und mit seinem Entfernen nahm er ein Teil von ihr mit.
Jedes Mal, wenn er sich von ihr entfernte, ging ein Stück mit ihm – jedes Mal aufs Neue erlebte sie den Schmerz als würde ihr jemand beim lebendigen Leibe das Herz rausreißen und es achtlos weg schmeißen. Als wäre sie ein Niemand.

Nach ihren Worten konnte sie sehen, wie es in seinem Kopf ratterte – genauso wie die Erkenntnis über ihre Worte. Vielleicht war es jetzt das erste Mal, dass er sie wirklich verstand. Erstaunlich.
Auch sie setzte sich jetzt und reckte das Kinn. Sie würde nicht noch mal zeigen wie nah ihr seine Worte gingen. Einmal schwach immer schwach. Und sie war nicht schwach. Und selbst wenn, vor Froststern würde sie nicht noch mal Schwäche zeigen, nie wieder.

Ja, seine Worte trafen sie. Bei jedem Wort fühlte es sich so an, als würde ihr Herz ein Stück weiter einreißen.
"Du musst endlich klar sehen, Staubträne."
Knack.
"Du bist eine Kriegerin wie alle anderen, nichts Besonderes, weder in negativer noch in positiver Hinsicht, doch genau das will nicht in dein Hirn, nicht wahr?"
Knack.
"Ich kann dir nur sagen, du wirst ihn nicht finden. Nicht durch mich oder gar bei mir."
Knack.

Ihr Gesicht blieb kalt und sie versuchte jedwedes andere Gefühl aus ihrem Herzen zu verbannen. Doch es wäre einfacher gewesen die Sonne zu berühren, als das zu schaffen. Doch erstaunlicher Weise schaffte sie es diesmal ihre Fassade zu wahren und ihn kalt anzuschauen.
,,Ach Gott. Du glaubst wirklich ich werde meinen Platz nicht finden? Und glaub mir, bei dir suche ich ihn nicht. Neben dir wird nie genügend Platz sein, weil du immer allen vor den Kopf stößt, die dir nur ansatzweise etwas bedeuten könnten. Du gehst viel zu sehr von der Tatsache aus, dass die Welt grausam ist. Und vor allem, dass du der einzige bist der es überhaupt zu irgendetwas bringen kann.", sie schaute ihn an und kurz holte sie tief Luft: ,,Aber weißt du – es ist okay so. Der Clan würde leerer sein, würden da keine Katzen sein, die absolut von sich selbst überzeugt sind."

Sie stand auf und nahm das Kaninchen, drehte sich um und machte sich auf dem Heimweg, vor den Farnen hielt sie noch mal an und legte das Kaninchen ab: ,,Ich werde meinen Weg machen – aber dazu brauche ich dich nicht, Froststern. Nie wieder.", dann nahm sie es auf und ging Richtung Lager. Zumindest versuchte sie es.

Plötzlich wurde ihr schwummrig. Alles schien sich zu drehen. Staubträne war noch keinen Schritt gegangen, da ließ sie das Kaninchen fallen und versuchte sich zu beruhigen. Langsam versuchte sie ein und aus zu atmen - aber das regelmäßige Zittern in ihren Körper hielt sie davon ab.

Dann wurde ihr schwarz vor Augen. Staubträne brach zusammen.




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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 3 Aug - 21:28


Froststern


Er beobachtete ihre kalte Miene, die ihm in keinster Weise zeigte, was sie über seine Worte dachte und das war etwas, was ihn in ihrer Hinsicht ein wenig überraschte. Er hatte sie normalerweise als eine Kätzin gekannt, deren Gefühle man in den Augen leichter ablesen konnte als Worte zu bilden.
Entweder hatte sie sich geändert, hatte Kälte in ihrem Blick - ihrem Herzen - entstehen lassen, während sie seit ihrem letzten Wortwechsel nicht mehr gesprochen hatten oder er hatte sie immer falsch eingeschätzt, gedacht, sich einzubilden, durch ihre Augen in ihr Inneres sehen zu können.
Oder war es genau das? Dass nur noch Kälte in ihr herrschte? Wenn er ehrlich war - das war das, was ihm am wenigsten gefallen würde. Es war nicht ihre Bestimmung, von jener geleitet zu werden, sie sollte eine lebensfrohe Katze mit Wärme sein, wie es so viele andere waren.
Manchmal beneidete er diese Katzen, wie sie voller Munterkeit durch das Leben schritten und sich nicht beirren ließen bei dem, was auch immer sie planten.
Kälte war nichts, worum man jemanden beneiden musste und doch behielt er sich diese bei, genoss es sogar, dass sie bei ihm war. Denn nur diese war es, die Katzen vor Trauer bewahren konnte, vor Leid und Unglück. Nur sie konnte Katzen zu vernünftigen Handlungen führen, wenn es drauf an kam, wenn es um Kämpfe und auch Tote ging.
Wer Gefühle zuließ, der lief Gefahr, sich von innen heraus zerstören zu lassen. Die Wärme des Herzens, die durch den Körper strömte und dazu führte, Glück zu empfinden, konnte so schnell gekühlt werden.
Kälte allerdings - wie sollte man diese abkühlen? Und genau das war der Grund, weshalb man mit Kälte nicht verletzt werden konnte und weshalb er als Anführer nur diese zuließ.
Er wollte es nicht zugeben, doch er hatte schon als Junges gefürchtet, eines Tages seelisch so schwer verletzt zu werden, dass er ohne Hilfe nicht mehr auf die Beine kam und erst mit der Zeit hatte er gewusst, wie er dies verhindern konnte.
Vielleicht war er tatsächlich zu schwach. Nicht körperlich, er hatte durchaus Muskeln, aber mit dem Herzen. Vielleicht würde er es nicht ertragen, Schläge zu ertragen, wenn er erst Zuneigung zuließ. Er wusste es nicht, hatte so etwas noch nie erleiden müssen.
Und genau - mehr oder weniger - das sagte auch Staubträne nun. Er stieße alle vor den Kopf, ginge nur davon aus, die Welt sei grausam.
Mit jedem Wort, das sie sagte, bewegte sich etwas in ihm, er wusste jedoch nicht, was.
"Vielleicht hast du deinen Platz schon gefunden. Bleibt nur die Frage offen, wo", miaute er schließlich, wusste allerdings selbst nicht genau, was er damit meinte. Die Worte waren einfach aus ihm herausgebrochen, ohne dass er zuvor nachgedacht hatte.
In der kurzen Zeit, die er mit Staubträne nun hier war, hatte sich mehr in ihm geändert, als er es in seinem ganzen Leben getan hatte.
Oder war er schon längst verändert und merkte erst jetzt die Konsequenzen davon?
Er wusste es nicht. Tatsache war nur, dass ihm das absolut nicht gefiel.
Als er aus seinen Gedanken heraus wieder zu Staubträne sah, hatte sie ihr Kaninchen bereits genommen und machte sich auf den Rückweg ins Lager, allerdings nicht ohne abschließende Worte.
Er sah sie auf diese hin nur giftig an, um zu vermeiden, dass sie hinter seiner Fassade sah, wie tief sich das Gesagte in sein - egal ob kaltes oder erwärmtes - Herz gebohrt hatte. Tiefer als Krallen es vermocht hätten.
Mit einem Blick, in dem alle möglichen Gefühle zu sehen waren - Wut, Trauer, Sehnsucht, Hass, Leere - sah er ihr hinterher.
Bis sie das Kaninchen fallen ließ.
Zu zittern begann.
Zusammenbrach.
Im ersten Moment realisierte er nicht einmal, was da gerade gesehen hatte, seine Augen lagen auf dem reglosen Körper, bis die Wucht der Erkenntnis mit aller Wucht zuschlug.
Er schnappte nach Luft und unbewusst setzen sich seine Beine in Bewegung, rannten so schnell wie noch nie, so atemlos und entsetzt.
Die Welt schoss an ihm vorbei und im nächsten Augenblick war er auch schon bei ihr, beugte sich über sie, in seinen Augen lag eine Sorge, die sich nicht verstecken ließ, worum er sich aber nicht einmal bemühte, sie sah es sowieso nicht.
"Staubträne!", sagte er eindringlich, in der Hoffnung, dass sie aufwachen würde. "Staubträne!" Mit seiner Pfote berührte er ihren Körper in der Bauchgegend, drückte einmal auch fester zu.
Die Sorge und Angst um sie schalteten alle anderen Regungen in ihm ab, er verspürte weder mehr Zorn noch Hass, fragte sich in diesem Moment nicht einmal, weshalb sein Verstand so aussetzte, "nur" weil Staubträne zusammengebrochen war. Schien so, als hätte er sich in letzter Zeit doch mehr verändert als er gedacht hatte.
Da sie nicht aufwachte und seine Angst wuchs, sie zu verlieren, da er ja nicht einmal wusste, was mit ihr los ist, beschloss er kurzerhand, sie ins Lager zu tragen. Marmorschwinge würde wissen, was zu tun war.
Also packte er sie entschlossen im Nacken und hob sie sanft vom Boden auf, rannte erst langsam, dann immer schneller werdend, mit ihr zum Lager.

---->Lager


Spricht mit Staubträne & geht mit ihr zum Lager zurück





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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 3 Aug - 21:41


Staubträne



» Sie hatte seinen Blick gesehen, bevor sie ihre letzen Worte an ihn richtete. War erschrocken über die Gefühle die sich in ihm zeigen. Wut und Hass waren nichts Neues. Aber die Trauer in ihnen, vor allem die Sehnsucht, ließen für kurze Zeit ihr Herz schmelzen.
Egal was Froststern sagte und Ernst meinte – Staubträne hatte keine ihrer Worte so gut wie ernst gemeint. Abgesehen von ihren letzen. Es wurde Zeit, dass Froststern jemand zeigte, wie er zu anderen Katzen war. Aber das davor…. Das hatte sie nur gesagt, um nicht zu zeigen, wie verletzt sie eigentlich war.

Jedes Mal, wenn er sie verspottete, sie mit seinem kalten Blick ansah, jedes verdammte Mal, brach etwas in ihr und sie hörte das Knacken ihres Herzens. Jedes Mal stieß er andere und vor allem sie weg. Und immer wieder wurde ihr bewusst, wie schwach sie bei ihm war. Sonst versuchte sie immer ihre starke Seite zu zeigen. Stark, aber dennoch liebevoll. Doch bei ihm? Es war, als wüsste er genau wie er ihre Fassade brechen konnte.

Als sie schließlich zusammengebrochen war, war alles weg. Sie sah nichts. Hörte nichts. Es war, als stünde sie hinter einer dicken Mauer und nichts konnte zu ihr, um sie zu retten. Aber da war was. Eine Stimme. Eine Stimme die ihren Namen so voller Sorge rief.
Froststern.
Wenn sie könnte, würde sie ihm jetzt sagen, dass alles in Ordnung ist. Doch sie konnte nicht.

--> Lager




bricht zusammen & wird ins Lager getragen




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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Di 12 Aug - 16:51

Schwarzmaul

<-- SC Lager

Er kam locker angelaufen und lief etwas schneller als er die Hütte fast erreicht hatte. Elegant ging er hinein, suchte ein schönes und beqeumes Plätzchen. Schließlich lies er sich nieder, wartete auf seine Gefährtin. Schwarzmaul fand es in der Hütte etwas stickig und aufjedenfall staubig. Und immer wenn er hier war hatte er das verlangen dannach sich hinzulegen und zu schlafen. Wahrscheinlich wegen dem schummrigem Licht. Der Schwarze streckte sich kurz und schaute Richtung Eingang der Hütte. Der Gedanke, dass Samtherz gleich herein kam lies sein Herz immer schneller schlagen und ein warmes Gefühl in ihm aufsteigen. Er hatte etwas aus seinem Leben gemacht, bisher zu mindest.

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'An entire sea of water can't sink a ship unless it gets inside the ship.
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Di 12 Aug - 20:55

Samtherz
<--- SC Lager
Zusammen mit Schwarzmaul kam die Kätzin bei der verlassenen Hütte an und sah ihrem Gefährten verträumt hinterher, als dieser vorlief. Er war einfach so wundervoll. Mehrere Herzschläge nach Schwarzmaul betrat sie das Nest. Blinzelnd versuchte Samtherz ihre Augen an das fahle Licht zu gewöhnen. Schnurrend entdeckte sie ihren Gefährten und tappte vorsichtig über den Boden. Die Hütte machte der Königin ein bisschen Angst von innen. Schaudernd umrundete sie eine Lücke im Boden. Der Staub, der in der Luft umher wirbelte, kitzelte ihr in der Nase, weshalb sie niesen musste. Mit einem belustigtem schnurren lies sich Samtherz neben Schwarzmaul nieder. Es ist etwas gruselig hier, aber auch schön, murmelte die Kätzin und schmiegte sich an ihren Gefährten.

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
Bildchen von Regentanz ^^:
 

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