Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Verlassene Hütte

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Nuria
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BeitragThema: Verlassene Hütte   So 16 März - 16:16

das Eingangsposting lautete :

Die Hütte ist klein und steht schon lange leer. Neben dieser Hütte kann man Katzenminze finden, jedoch nur in kleinen Menge. 
Außerdem treiben sich hier viele Ratten herum, die allerdings keine Gefahr darstellen. Beute im Allgemeinen ist hier nicht viel, doch trotzdem kann man hier sein Glück versuchen.
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Luzifer
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 16 Jul - 19:11

Finsterwolke & Narbenpfote (Vertretung)

Mit weit geöffneten Augen beobachtete die kleine Schülerin das Geschehen. Ein Kampf entbrannte genau vor ihr, hier am Zweibeinernest, in ihren Territorium, gegen einen Streuner, oder besser gesagt einen Verbannten. Was sollte sie tun? Konnte sie überhaupt etwas tun? Schließlich hatte ihr Mentor ihr kein Kämpfen beigebracht und doch nahm Narbenpfote all ihren Mut zusammen und griff den schwarzen Kater mit an. Sie unterstützte Flockenpfote bei der Deckung in dem sie dem Feind an die Hinterbeine ging und mit kleinen Bissen aus dem Gleichgewicht bringen wollte. Doch Finsterwolke ließ es sich nicht einfach gefallen. Der getroffene Schlag auf Novapfote gab ihm ein sicheres Gefühl gegenüber den Kätzinnen. Mit lauten Knurren und Fauchen versuchte er die Jüngste einzuschüchtern. "Verschwinde du halbe Portion!", beschimpfte er und trat in einem günstigen Zeitpunkt die vernarbte Schülerin von sich. Gerade als er auf Flockenpfote losgehen wollte, kam eine weitere Katze dazu und mischte sich ins Geschehen ein. Noch einer, dachte sich der Verbannte und blicke verhasst auf. Es war Schwarzmaul, der ihm auch noch einmal deutlich macht, dass er verschwinden sollte. Mit Worten würden sie ihn aber nicht zum Bewegen bekommen. Drei Kätzinnen, die alle samt Schülerinnen waren und ein Krieger gegen ihn allein. Hier den Kürzeren zu ziehen wäre eine klügere Wahl, um später erneut wiederzukehren. Der stolze Kämpfer in ihm wollte jedoch nicht mit eingezogenen Schwanz verschwinden, aber besser mit einer Wunde den Rückzug antreten, als tot vor dem SternenClan zu kommen. "Ihr hab Glück, dass euch Schwarzmaul zur Rettung eilt. Das nächste Mal wird keiner von euch lebendig davon kommen", knurrte er seitlich zu den Schülerinnen, während er den Blick auf den Krieger behielt. "Es wird bestimmt kein nächstes Mal geben! Unsere Patrouillen werden dich schon an der Grenze zum Krähenfraß machen", gab Narbenpfote von sich und versuchte dabei mutig und sicher zu wirken, obwohl sie innerlich angst hatte. Vielleicht würde er sie gleich anspringen. In ihren Gedanken ging sie alle Ausgangssituationen durch, doch Finsterwolke lachte nur auf. "Sehr... amüsant", kam es nur als Bemerkung von ihm. Seine Augen verengten sich und er trat näher an Schwarzmaul heran. "Hörst du, wie man mit Verstoßenen umgehen wird? Oh... sollte also deine geliebte und geistesgestörte Tochter, Schatten...geist, wiederkommen wollen, wird sie durch die Pfoten DEINER Clangefährten sterben. Wie gern ich mir dieses Spektakel ansehen würde, doch für heute bevorzuge ich den Rückzug. Man sieht sich an der Grenze. Das ist ein Versprechen an den SchattenClan", sprach er mit fester Stimme und eiskalter Mimik zu dem Krieger. Mit langsamen Schritten entfernte er sich der Gruppe und holte tief Luft. "Novapfote!", rief er auf und führte sofort eine Rede fort: "Du bist nicht länger meine Tochter, genauso wenig wie Bergpfote mein Sohn ist. Eure Mutter hat euch verweichlicht und auf den falschen Weg geführt! Sag ihr... das ich sie an der Grenze erwarte. Allein. Sie wird dafür bezahlen, was sie mir... uns antat hat." Nach diesen Worte verschwand der Kater durch das Unterholz in Richtung Grenze, die zum Donnerweg führte. Wortlos sah Narbenpfote alle an. War es jetzt vorbei?

-> Großer Donnerweg. (Finsterwolke)

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Shimari
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mi 20 Jul - 12:36

Novapfote

Die Prüfung war für sie schon längst in den Hintergrund gerückt, nun konnte sie förmlich spüren wie das Adrenalin durch ihren Körper gepumpt wurde. Nur am Rande bekam sie mit das Flockenpfote und sogar Narbenpfote ihr dabei halfen Finsterwolke zu vertreiben. Als Schwarzmaul dazu kam hörten die Angriffe auf. Angewidert beobachte sie den Kater. Wie ekelhaft arrogant und selbstsicher er doch war. Wie konnte ihre Mutter sich nur jemals in solch einen Kater verliebt haben. Der bildete sich doch tatsächlich ein er hätte gewinnen können. Sie krallte sich in den Boden um zu verhindern das sie ihn wieder angreifen würde. Wie gerne hätte sie ihm doch das Maul gestopft. Aber sie sollte sich unter Kontrolle halten, dennoch drang noch immer ein knurren aus ihrer Kehle. Nachdem der Kater sich an Schwarzmaul und Narbenpfote gewandt hatte, fing er auch noch mit einem beleidigten Ton bei ihr an. Er meinte das Novapfote und Bergpfote nun nicht mehr seine Kinder seien, da ihre Mutter sie ja verweichlicht hatte. "HA......Da kann ich ja nur lachen....... Du bist ja wohl der größte Versager" fauchte sie verächtlich mit aufgeplustertem Fell. Dann flüchtete ihr ehemaliger Vater allerdings auch schon wieder. Langsam versuchte sie sich wieder zu beruhigen. Die Wunde über ihrem Auge blutete immer noch und es fiel ihr schwer aus dem Auge noch gut etwas zu sehen, da es von dem Blut verklebt war, dennoch spürte sie bis jetzt noch keinen Schmerz, da ihr Puls immer noch erhöht war.

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Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Do 21 Jul - 14:38

Schwarzmaul (& Vertretung Flockenpfote)

Finsterwolke hatt wirklich nichts Besseres zu tun als erst einmal wieder zu reden. Er knurrte den Schülerinnen etwas zu, dann wandte er sich an Schwarzmaul und meinte, dass es kein nächstes Mal geben würde. Seine Augen funkelten als er den ehemaligen zweiten Anführer ansah. >>Jaja. Du kannst es auch einfach sagen wenn du Heimweh hast.<<, knurrte er dem Verbannten zu. Narbenpfote schien sich nun auch etwas zu trauen und auch etwas zu sagen, worauf hin Finsterwolke lachte und Schwarzmaul kurz die Augen verdrehte. Dann kam Finsterwolke auf ihn zu. Schwarzmaul kniff seine Augen zusammen, seine Schweifspitze zuckte. Falls er nun wagen würde ihn anzuspringen, dann wäre er bereit. Flockenpfote lies Finsterwolke ebenfalls nicht aus dem Augen und sie sah ebenfalls bereit zum Sprung aus, wenn der ehemalige Anführer einen Fehler begann. Doch Schwarzmaul vermutete das eher weniger, Finsterwolke war immerhin kein Mäusehirn.
Sein Gegenüber sprach nun davon, dass so also mit Verstoßenen umgegangen wurde. Natürlich. Natürlich spielte er auf seine verstoßene Tochter an. Schwarzmaul knurrte und wollte Finsterwolke am liebsten die Krallen übers Gesicht ziehen, doch er hielt sich zurück. Er will dich nur provozieren.. hör einfach nicht zu.., sprach er zu sich selbst und sein Knurren wurde leiser. Am Ende gab Finsterwolke noch ein Versprechen an den SchattenClan, dass man sich an der Grenze sehen würde. Langsam schritt Finsterwolke also weg von ihnen, bis er sich noch einmal zu ihnen drehte um mit seiner Tochter zu sprechen. Dann verschwand der ehemalige zweite Anführer. Schwarzmaul lief ihm hinterher um zu überprüfen ob er das Territorium wirklich verlassen hatte, Flockenpfote begleitete ihn. Finsterwolke hatte wirklich das Territorium verlassen. Also kehrte er zu Narbenpfote und Novapfote zurück. Seine Schnurrhaare zuckten. >>Lasst uns ins Lager zurückkehren.<<, bestimmte er dann, wirbelte herum und preschte los. Nun kamen sie mit leeren Pfoten ins Lager.. aber sie hatten Finsterwolke verjagt, was eine deutlich bessere Kriegerprüfung dargestellt hatte. Ob Froststern zufrieden war? Und selbst wenn nicht, dann war es Schwarzmaul auch egal.

--> SC Lager

[spricht mit Finsterwolke / spricht mit Novapfote, Flockenpfote und Narbenpfote / bricht zum Lager auf]

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Shimari
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Fr 22 Jul - 17:32

Novapfote

Immer noch steckten ihre Krallen fest in der Erde und sie atmete flach um sich zu beruhigen. Sie bekam gerade noch so mit das Schwarzmaul und Flockenpfote, Finsterwolke noch bis zu Grenze verfolgten, Ihr Blick war so lange starr auf den Boden gerichtet. Als die beiden dann wieder kamen zog sie endlich wieder ihre Krallen ein und sah zu den anderen. Tief durchatmend nickte sie als Schwarzmaul sagte sie sollten nun wieder zurück gehen. Während sie hinter der anderen herlief sah sie noch einmal über die Schulter, FInsterwolke war zwar nun weg, aber was blieb war immer noch ein mulmiges Gefühl in ihrem Magen. Er würde wieder kommen. Da war sie sich sicher. Sie sah wieder nach vorne um den anderen weiter zu folgen. Ihre Gedanken drehten sich und sie wusste noch nicht was sie davon halten sollte.


--------> SC Lager

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Luzifer
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 24 Jul - 16:31

Narbenpfote (vertretung)

Nachdem Finsterwolke den Schwanz einzog und verschwand, sah die Schülerin dem Streuner eine weile nach. Sollten sie ihn nicht folgen und sicher gehen, dass er auch wirklich weg war? Aber diese Entscheidung lag bei Schwarzmaul und dieser entschied zum Lager zurück zu kehren. Etwas stolz war die Kätzin auf sich schon. Sie hatte sich dem bösen Kater gestellt, auch wenn sie anfangs sehr verängstlich war und auch danach nicht viel ausrichten konnte. Sie trug auch keine Wunden davon, wie Novapfote und Flockenpfote. Die beiden älteren Schülerinnen sahen wirklich aus, als hätten sie ihr Leben für den Clan gegeben, während sie aussieht, als hätte sie nur zugeschaut, was zu Hälfte stimmte. Eilig folgte sie den anderen zurück ins Lager.

-> SC Lager

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Fate
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mo 2 Jan - 22:36

--->Das Schattenclanlager
Infernotanz

Im unregelmäßigen Tempo trommelten die Pfoten auf den Boden, Krallen gruben sich tief in den aufgeweichten Boden und hinterließen wirre Furchen von verschiedener Tiefe. Den eisigen Blick starr nach vorne gerichtet brach der mächtige Körper des Katers lautstark durch diverses Buschwerk. Dünne Äste rissen an seinem Fell, die er allerdings mit einem erbosten Fauchen gewaltvoll beiseite schlug. Niemand sollte ihn stören! Der beißende Gedanken, dass er vor einem Streit die Flucht ergriffen hatte, rumorte heftig im Inneren des Katers. Auf seinem Gesicht lag ein beinahe verzweifelte Ausdruck. Im Rythmus des pulsierenden Blutes schlug Infernotanz das Herz kraftvoll gegen den Brustkorb. So lebendig wie jetzt fühlte er sich nur selten. In seinem Kopf herrschte vollkommene Leere, der Kater gab sich vollkommen dessen Instinkten hin. Die Pfoten steuerten auf ein schneller näher kommendes Konstrukt zu, der verlassenen Hütte. Vor eltlichen Monden hatten sich Zweibeiner an diesem Ort zu schaffen gemacht und das seltsame Holzgebilde hinterlassen. Zwar war der Geruch vor langer Zeit verflogen, doch trotz allem wurde es eher gemieden, vor allem wegen der Ratten. Ich könnte gerade gut einige Leben auslöschen...Kleine dreckige Ratten... Irgendwie fielen ihm gerade einige Namen ein, die ziemlich gut zu Ratten passten. Schnaubend stürmte der Koloss in das Innere der Hütte und überraschte ein besonderes fettes Exemplar jener minderwertigen Kreaturen. Das Vieh quiekte sichtbar überrascht auf. "Na du entkommst mir nicht, Drecksvieh.", knurrte er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Mit der rechten Pranke holte der Krieger weit aus und setzte zum kraftvollen Schlag an. Die Ratte wurde förmlich zu einem unerkenntlichen Haufen erdrückt, hatte nicht mal mehr die Zeit um einen Todesschrei auszustoßen. Leise zischend trat Infernotanz von dem Fleischberg zurück und säuberte sich die Pfote von dem frischen Blut, welches rot das weiße Fell tränkte. Wenn ich Glück habe wird mich der Sternenclan dafür auch noch bestrafen. Ach scheiß drauf, ich bin mit Weibern eh schon genug gestraft. Erinnerungen an Tüpfelherz' Worte kamen erneut  hoch. Es war nicht Recht was du Wolfsregen alles angehängt hast, war es nicht. Warum habe ich überhaupt so überreagiert...Ich spüre noch immer diesen Zorn in mir...Heftig schlug der Koloss mit seinem Schweif und setzte den Sprint fort. So schnell würde es den Kater nicht mehr ins Lager zurücktreiben, doch bald sollte sich diese unnötige Anstrengung gegen ihn wenden.
<---Der Sternenbaum (Weiter geht die Wanderschaft)

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Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Fr 24 Feb - 23:09

Ahornpfote

<-- SC Lager

Es war äußerst schwer sich auf den Pfoten zu halten bei dem matschigen und rutschigen Boden. Doch trotzdem schaffte er es irgendwie, so schnell wie möglich bei der verlassenen Hütte anzukommen. Sein Pelz sträubte sich, er musste daran denken, was Wolfsregen ihm hinterher gerufen hatte. Er sollte auf die Ratten aufpassen. Hätte sie das nicht gesagt, daran hätte er überhaupt nicht gedacht! Und ja, jetzt flackerte etwas Angst in ihm auf. Aber Krallenmond braucht dringend Spinnweben! Ich muss sie ihr bringen! Und das werde ich auch!, sprach er sich selbst zu und setzte eine entschlossene Miene auf. Bevor er die Hütte betrat machte er eine kurze Pause um seinen schnellen Atem und sein schnell schlagendes Herz etwas zu beruhigen. Tief atmete er noch einmal durch, dann betrat er auf leisen Pfoten das verlassene Zweibeinernest. Es roch müffig darin. Und tatsächlich lag eine Spur von Ratten in der Luft. Seine Nasenflügel bebten, doch er versuchte sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Spinnweben.., dachte er, bis er schließlich fündig wurde. Überall im Bau waren welche zu finden! Schnell fing er an die Spinnweben aufzuwickeln, Knäuel nach Knäuel nach Knäuel jedes brachte er nach draußen. Schließlich hatte er fünf Stück. Ob das reichen würde? Doch mehr konnte er vorerst nicht tragen. Wenn nicht würde er noch einmal her kommen, mindestens drei Knäuel könnte er noch zusammen bringen. Er hörte ein Trippeln aus dem alten Zweibeinernest. Sofort fuhr er herum, sein Nackenfell sträubte sich. Zwei Ratten kamen in seine Richtung. Zeit um zu gehen!, dachte er, packte die Spinnweben und rannte los.

--> SC Lager

[kommt an / sammelt Spinnweben / geht zurück]

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Yang
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mi 15 März - 14:31

#Splitterblüte

<-- Sternenbaum

Die graue Kätzin setzte immer ihren Willen durch. Auch wenn sie zugeben musste das sich Dinge anders entwickelt haben, a ls sie dachte.  Schon damals hatte sie Sturmseele für sich gewollt und sie hatte sein Herz ja erfolgreich erobert, nur die Familie war nicht geplant gewesen. Der Schock als sie es erfahren hatte und diese unbändige Wut waren verpufft, auch wenn sie nie geglaubt hätte ihre eigenen jungen so lieben zu können. Sie hatte eine ganz neue Seite an sich entdeckt. Deshalb mochte sie ihren Gefährten wohl auch so, er weckte immer wieder neue Seiten in ihr. Sie erreichten die kleine kleine Hütte bald. Durch den Regen war der Boden aufgeweicht und die Pfoten von Splitterblüte versanken leicht darin. “Ob der Regen jemals wieder aufhört?“ murmelte sie. Sie bevorzuge ja an sich trockenes Fell und jetzt wo dieses Zweisamkeitsgefühl etwas abebbte, störte sie der Regen doch etwas.  “Lass uns kurz ins Zweibeinernest gehen, von da können wir uns einen Überblick machen.“ Sie schnurrte ihren Gefährten kurz an, ehe sie in die Hütte eilte um Schutz zu suchen. Hauptsächlich wollte sie mal einen Moment den prasselnden regen nicht auf ihrem Rücken spüren.

Als die beiden die Hütte erreichten schüttelte sich Splitterblüte erstmal. Dabei sah sie liebevoll zu Sturmseele. Sie ließ sich in eine Kauerposition nieder und murmelte “Sollen sie doch kommen die Ratten, ich beiß sie alle tot!“ So lange hatte sie ihre Krallen nicht mehr benutzt. Sie sehnte sich danach. Jedoch trat sie erstmal auf Sturmseele zu uns schmiegte sich an ihn. Sie legte ihren Hals auf seinen Kopf und schnurrte. Die Augen hielt sie geschlossen als sie miaute “Ich bin froh dich an meine Seite zu haben. “ Im ersten Moment bemerkte sie das knabbernde Geräusch nicht, doch als der Wind ihr eine Wolke des Gestanks entgegen wehte erkannte sie es sofort. Sie riss die Augen auf und grinste kämpferisch. “Ratte!“  Sie sprang halb über Sturmseele und stürzte sich auf das pelzige Tier was   aus dem Gras aufgetaucht war.  Die Ratte gab einen schrillen  Schrei von sich, als scharfe Krallen sie trafen.  Splitterblüte rollte förmlich mit der Ratte über den Boden. Sie war längst nicht mehr so fit wie damals. Das machte sich hier bemerkbar. Denn eine Ratte war eigentlich nicht so schwer zu besiegen. Das Problem war eher die Masse. Splitterblüte haute die Ratte mit ihren krallen zur Seite und versuchte sie am Nacken zu packen. Erst sollte ihr das nicht gelingen, doch als sie die Ratte gegen die Wand des Zweibeinernestes drücken konnte, traf sie und die Kampfgeräusche verstummten sofort.  Splitterblüte ließ einen kleinen triumphschrei ertönen, ehe sie um die Ecke blickte, bei der Sturmseele wohl noch war. Sie hatte sich beim kämpfen mit der Ratte ja doch ziemlich weit weg bewegt. “Wer beschützt jetzt wem? “  fragte sie grinsend.

Dann passierte vieles gleichzeitig. Gerade als Splitterblüte wieder zu Sturmseele aufschließen wollte, knirschte der Boden hinter ihr. Splitterblüte erstarrte, denn hinter Sturmseele tauchten Augen aus dem dunkeln auf.  Splitterblüte verengte die Augen und wollte Sturmseele warnen “Sturmseel-“ Sie verlor den halt unter den Füßen, und erst jetzt bemerkte sie den fremden Geruch. Zweibeiner? Durch den Regen hatte sie das nicht erkannt und sie fauchte instinktiv. Sie drehte sich und schlug mit den Krallen in die Luft. Sie baumelte quasi frei. Die Zweibeiner murmelten etwas was die graue Kätzin nicht verstand. Sie warf Sturmseele einen panisch Blick zu. Was sollte sie nur tun, hinter Sturmseele lauerten noch mehr Ratten und nun auch noch Zweibeiner?

Wild schlug Splitterblüte um sich und traf hier und da mal etwas vom Zweibeiner, doch sein Griff war fest. Und Splitterblüte war etwas angeschlagen. Sie hatte sich wohl noch nicht ganz von der Frühgeburt ihrer Junge erholt, wie auch wenn sie gerade erst wieder Kriegerin sein konnte, nachdem die Jungen jetzt Schüler waren. Das war sehr frustrierend und gerade der Gedanke an ihre Jungen schien sie nochmal an zu treiben. Denn die Zweibeiner bewegten sich mit ihr weiter und liefen an der Außenwand des verlassenen Zweibeinernestes entlang. Was hatten sie überhaupt hier zu suchen? Mühsam stieß sich Splitterblüte von der Wand ab um den Zweibeiner besser zu treffen, sie würde nicht kampflos aufgeben. Außerdem war Sturmseele vielleicht in Gefahr, was wenn die Ratten sich auf ihn stürzten?  So wurde von einer Sekunde auf die andere alles von wunderschöner Zweisamkeit zu einem großen Drama.


-bei Sturmseele, in der verlassenen Hütte -
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Efeuherz
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mi 15 März - 17:43

STURMSEELE

<-------- der Sternenbaum

Nun hatte Splitterblüte ihren Willen also bekommen. Das Ziel, die verlassene Hütte wurde angesteuert und so liefen wir gemeinsam, Seite an Seite durch den heftig nieder prasselnden Regen. Würde dieser denn je wieder aufhören? Es regnete nun doch schon eine ganze Weile... Doch als ich zu Splitterblüte herüber sah welche an meiner Seite lief musste ich lächeln. Der Regen war egal! Ich hatte diese Kätzin an meine Seite... und noch dazu hatten wir einen wundervollen Wurf Junge, alles war einfach nur perfekt. Und nun hatten wir auf unserem Ausflug noch etwas Zeit zu zweit wobei ich mich bereits aufs Lager freute wegen den Worten meiner Gefährtin auch dort gemeinsame Zeit zu verbringen. Trotz des heftigen Regen´s wurde es heller, der Tag schritt voran und die Hütte kam in Sicht. Ich vernahm die Worte von Splitterblüte mit der Frage ob der Regen denn jemals aufhören würde "Ich hoffe es doch!" erwiderte ich darauf und vernahm ihre Worte. Bei diesen bekam ich jedoch ein ungutes Gefühl, in das verlassene Zweibeinernest rein? Legte sie es denn wirklich auf einen Kampf mit einer Schar Ratten an? Doch ehe ich dies verneinen konnte lief sie auch schon los und verschwand in dem alten Gemäuer, kurz seufzte ich leise aber musste doch lächeln "Das ist eben meine Splitterblüte" dachte ich und folgte ihr dann.
Das verlassene Zweibeinernest war innen logischerweise sehr viel trockener als es von außen wirkte und ich schüttelte mir den Pelz aus. Kurz war es tatsächlich angenehm nicht den heftig prasselnden Regen auf dem Rücken zu spüren, doch schnell machte sich Unbehagen in mir breit. Ich war kein Feigling, wirklich nicht, aber das hier war mir einfach nicht geheuer! Jedoch wurde meine Aufmerksamkeit auf Splitterblüte gerichtete, ihre Augen leuchteten in der dunklen Umgebung liebevoll und sie kauerte sich hin, meinte dass die Ratten doch kommen sollten, sie würde sie alle tot beißen. Ich schnurrte belustigt "Ich will sehen wie du rum zappelst wenn eine Horde Ratten ankommt" miaute ich und grinste sie frech an. Ja, es war kein lustiges Thema, doch ein Scherz am Rande durfte doch wohl sein oder? Die Antwort bekam ich damit als Splitterblüte plötzlich auf mich zu kam und sich an mich schmiegte. Sofort begann ich zu schnurren, entspannte mich und schmiegte mich ihr entgegen, rieb meinen Kopf dabei nun leicht an ihrer Brust und lächelte glücklich. Meine Ohren zuckten bei ihren Worten und ich schloss die Augen für einen kurzen Moment "Ich bin auch froh dich an meiner Seite zu haben..." flüsterte ich und achtete gar nicht auf meine Umgebung. Doch plötzlich rief Splitterblüte das Wort Ratte aus und sprang über mich wobei ich mich instinktiv leicht duckte und ihr nachsah. Ein schmaler Körper machte sich bemerkbar und meine Gefährtin stürzte sich so gleich auf diesen, ich richtete die Ohren auf, beobachtete wie sie mit dem Nage rangelte "Ziemlich fettes Exemplar. Aber Splitterblüte kommt anscheinend zurecht und wenn ihr ihr jetzt dazwischen funke nimmt sie es mir bestimmt übel. Aber ich passe auf" dachte ich und betrachtete sie in ihrem wilden Kampf. Man bemerkte erneut deutlich dass die Monde in der Kinderstube ihren Tribut gefordert hatte und der Kampf verlegte sich etwas um eine Ecke. Ich wollte gerade nachsehen, da erklang ein quitschendes Geräusch gefolgt von einem Triumphschrei meiner Gefährtin. Erleichtert atmete ich aus und als sie um die Ecke kam sah ich mir ihr etwas zerzaustes Fell an, grinste bei ihren Worten welche sie mir ebenfalls grinsend entgegen brachte "Achja? Mit der einen hattest du ja schon Probleme da will ich dich sehen wenn mehr ankommen" miaute ich neckisch und schnurrte dann aber sanft um zu zeigen dass ich es nicht böse meinte.
Liebevoll betrachtete ich die hübsche Kriegerin und sah ihr in die Augen, verlor mich beinahe in ihnen und lächelte glücklich. Dass sich Zweibeiner näherten nahm ich gar nicht wahr, sie näherten sich von dort wo Splitterblüte die Ratte getötet hatte und diese Stelle konnte ich von meinem Platz aus nicht sehen. Außerdem stach der starke Gestank nach Ratten zu sehr in der Nase um etwas anderes zu wittern... Moment... hatte der Geruch zugenommen?! Ich sah mich leicht um, doch unterbrach dies als Splitterblüte meinen Namen begann zu rufen, jedoch abbrach. Sofort befürchtete ich dass Ratten sie angegriffen hatten, doch als ich hinsah sah ich dass es schlimmer war, Zweibeiner! Nein! Ich begann aus tiefster Kehle zu knurren, dann begegnete ich dem panischen Blick meiner Gefährtin "Splitterblüte!" jaulte ich in dem Moment und sprang vor. Es waren zwei Zweibeiner wie sich heraus stellte, denn als ich den einen angriff konnte ich den zweiten sehen! Der eine der Splitterblüte im Griff hatte war mein Ziel und ich sprang an dessen Bein, biss fest hinein sodass ich ihn jaulen hörte. Doch der zweite ließ das nicht unkommentiert. So packte mich dieser am Nacken, nahm mich hoch und ich schlug sofort um mich, zog ihm dabei die Krallen durchs Gesicht! Ich begegnete dem Blick des Zweibeiner´s, seine Augen leuchteten vor Zorn und dann schleuderte er mich gegen die nächste Wand. Ein knacken war zu hören, schrecklicher Schmerz jagte durch meine rechte Vorderpfote, dann ließ er los. Ich landete am Boden, wollte eigentlich auf den Pfoten landen, doch die rechte Vorderpfote gab sofort nach und ich jaulte schmerzerfüllt auf als ich zu Boden ging. Doch ich rappelte mich sofort wieder auf, Splitterblüte kämpfte wie wild gegen den Zweibeiner an und ich knurrte, wollte erneut auf ihn los gehen als ich nun von der Seite von einer Ratte angesprungen wurde. Gerade noch rechtzeitig entkam ich den gefährlichen Zähnen des Tieres und schlug sie bei Seite, sah dann auch sofort wieder zu meiner Gefährtin. Doch ein weiteres Geräusch machte mich aufmerksam, so hörte ich das Trippeln kleiner Pfoten und als ich hinsah sah ich unglaublich viele Augenpaare in der Dunkelheit leuchten. Auf drei Pfoten wich ich etwas zurück, Verzweiflung begann sich in mir breit zu machen, ich musste hier raus! Aber nicht ohne Splitterblüte! Ich wollte zu dieser sehen, doch wusste ich dass wenn ich nur kurz unaufmerksam war sich die Ratten auf mich stürzen würden. Angst krallte sich in mein Herz, was sollte ich tun verdammt! Ich wich weiter zurück, humpelte auf drei Pfoten rückwärts und ließ die Ratten nicht aus den Augen, laut vernahm ich die schweren Schritte der Zweibeiner, was taten sie?! Ich konnte einfach nicht anders als nun zu Splitterblüte zu sehen und sah wie sie sich noch immer wehrte, verflucht ich musste ihr helfen! So wandte ich mich von den Ratten ab, hörte wie diese sich sofort in Bewegung setzten, doch hetzte so schnell ich konnte zu dem Zweibeiner der Splitterblüte nicht loslassen wollte. Ich schlug meine Krallen in sein Bein "Lass sie los verdammt!!!" jaulte ich laut vor Wut aber auch Verzweiflung. Was sollte ich tun!? Meine Pfote tat so unglaublich weh, meine Gegner waren zwei Zweibeiner und unzählige Ratten... ich wahr machtlos! Doch dies gestand ich mir nicht ein, niemals! So kämpfte ich weiter, schlug gegen das Bein des Zweibeiner´s bis ein stechender Schmerz durch meinen Schweif fuhr als eine Ratte hinein biss. Beim Sternenclan! Nein! Ich wurde die Ratte mit einem tritt meines Hinterbeins los und zischte durch die Beine des Zweibeiner´s durch. Auch dieser schien die Masse an Ratten nun zu bemerken, war nicht erfreut und lief gemeinsam mit dem zweiten nach draußen! Gut, der Kampf würde draußen sehr viel einfacher werden! So wich ich erneut knapp einer mich anspringenden Ratte aus und lief so schnell es die verletzte Pfote los ließ nach draußen. Würde ich Splitterblüte noch helfen können?

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mi 22 März - 3:20

#Splitterblüte

Splitterblüte konnte nicht ahnen, dass die Entscheidung ins Zweibeinernestes zu gehen keine gute war. Die anfängliche Atmosphäre war wundervoll und der freche Wortaustausch mit ihrem Gefährten war herrlich erfrischend. Was sie auch dazu bewegte sich an ihren Gefährten zu schmiegen. Soweit war alles gut und auch als sich die graue Kätzin auf die pelzige Ratte stürzte, die aus dem dunklen auftauchte schien die Welt noch in Ordnung zu sein. Trotz etwas Mühe ging die graue Schönheit als Siegerin aus dem Kampf. Mehr noch sie fühlte sich erfrischt und war sogar glücklich über diesen Kampf. Man konnte schon sagen, dass sie es etwas darauf angelegt hatte. Nach ihrem Sieg wandte sie sich ihrem Gefährten zu und auf die nekischen Worte ihres Gefährten zuckte sie nur empört mit dem Schweif. Denn es blitzten Augen hinter Sturmseele auf und Splitterblüte spannte sich an. Jedoch lag die Gefahr in etwas anderem.

Die Gefahr lag in den zwei Zweibeinern, von denen einer Splitterblüte überraschend packte und dann begann der wahre Kampf. Sie hörte Sturmseele jaulen und sie rief nur “Pass auf!“ bevor sie sich auf den Zweibeiner der sie festheilt konzentrierte. Zuerst gingen ihre Angriffe stets ins Leere. Und als ihre ersten Schläge endlich trafen, hörte sie ihren Gefährten aufjaulen und sie sah wie er gegen die Wand geschleudert wurde. “Neeein!“ fauchte sie und zog ihre Krallen durch die Haut des Zweibeiners. Als dieser mit dem andere plötzlich den Rückzug aus dem Zweibeinernest antrat wurde Splitterblüte unsanft geschüttelt. Sie konnte doch jetzt nicht einfach aufgeben, was wollte dieser Zweibeiner? So versuchte sie die Außenwand des Zweibeinernestes zu nutzen ums ich ab zu stoßen, sie traf gut und der Zweibeiner jaulte vor Schmerz. Dann kam Splitterblüte dem Boden näher, hatte sie es geschafft? Sie machte sich bereit um los zu rennen, doch sie hatte sich zu früh gefreut. Das ging zu schnell und unsanft landete sie auf den Boden und wurde regelrecht in die Erde gepresst. So stark das sie keine Möglichkeit hatte um sich zu schlagen. Das Sturmseele innerhalb des Nestes noch mit Ratten zu kämpfen hatte konnte sie nur erahnen. Außerdem übertönten die Zweibeiner die anderen Geräusche. Jener der sie zu Boden gepresst hielt fauchte zu dem anderen und es wirkte so als würden sie sich gegenseitig anfauchen. Das sie darum stritten, wieso die Frau denn unbedingt diese um sich schlagende Streunerkatze mitnehmen wollte, konnte Splitterblüte nicht wissen. Die graue Katze keuchte verzweifelt. Je mehr sie versuchte sich zu wehren, desto stärker schien sie zu Boden gedrückt zu werden. Ihr wurde regelrecht die Luft aus den Lungen gepresst. Würde sie hier sterben? Verzweifelt fauchend bemerkte sie wie Sturmseele auf sie zu lief. Oder eher humpelte. “Sturmseele, nicht!“ keuchte sie und Panik erschien in ihrem Blick. “Lauf, du bist verletzt….. die Ratten...“ in der Panik konnte sie ihre Gedanken nicht sortieren und mit einem so sehnsuchtsvollen Blick wie sie ihn jetzt hatte, hatte sie Sturmseele noch nie angesehen. So als wüsste sie das dies ein Abschied war. “Bring dich in Sicherheit unsere Jungen brauchen dich. Ich komme nach …ich finde einen Weg! “ nach diesen Worten senkte sie den Blick und gab ihre Kampfhaltung auf. Innerhalb von einer halben Minute befand sie sich wieder in der Luft und der Zweibeiner packte ihre Hinterpfoten und presste sie regelrecht an sich. Keine Chanche sich jetzt noch aus seinem griff zu befreien. Aber so hatte Sturmseele eine Gelegenheit zu fliehen und genau das hatte sie beabsichtigt. “Ich verspreche es…ich finde einen Weg!“ jaulte sie schluchzend. Denn sie konnte panische Tränen nicht mehr zurück halten.

Sie war ja selbst dran Schuld. Wieso hatte sie nicht ausnahmsweise, nur dieses eine mal auf ihren Gefährten gehört? Nun war alles zu spät und alles was sie liebte blieb zurück, nur weil sie nicht auf Sturmseele gehört hatte. “Es tut mir Leid Sturmseele!“

---> Verschollen!
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Efeuherz
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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mi 22 März - 19:45

STURMSEELE

Zwar war die Idee zum Zweibeinernest zu gehen nicht gerade gut in meinen Augen, eben wegen der Ratten. Doch als wir da waren vergaß ich diese Sorge. Stattdessen konzentrierte ich mich voll und ganz auf meine Gefährtin und genoss den frechen Wortaustausch mit ihr sowie auch die zarten Berührungen wenn wir uns aneinander schmiegten. Es war einfach so schön mit ihr mal wieder unterwegs zu sein nach so langer Zeit... Eine einzelne Ratte kam jedoch zum Vorschein und Splitterblüte warf sich sogleich auf diese, ein heftiger Kampf entbrannte und mit leichter Sorge aber auch stolz beobachtete ich wie sich die grau weiße Schönheit an die Spitze kämpfte und dem Tier schließlich den Gar aus machte. Mit nekischen Worten kommentierte ich ihre Kampfleistung und erneut kam ich ihr etwas näher, genoss die Momente.
Doch die schöne Ruhe war bald vorbei. Zweibeiner tauchten plötzlich auf, ein Schock für mich, denn sie packten Splitterblüte! Sofort jaulte ich den Namen meiner Gefährtin, sie rief mir eine Warnung zu doch auf diese hörte ich nicht. Stattdessen attackierte ich den Zweibeiner der Splitterblüte fest hielt, biss so fest ich konnte in dessen Bein, dachte nur daran meiner Gefährtin zu helfen welche sich wehrte. Doch der zweite Zweibeiner ließ mich nicht in Ruhe! Er packte mich am Nacken, doch der hatte sich getäuscht dass ich das einfach zu lassen würde! Mit voller Wucht schlug ich ihm die Krallen durchs Gesicht doch er wehrte sich, vor Zorn loderten dessen Augen und ich wurde gegen die Wand geschleudert. Ein Knacken, dann schreckliche Schmerzen und als er mich los ließ jaulte ich vor Schmerz auf als ich auf den Pfoten landen wollte. Die rechte Vorderpfote hatte es erwischt und ich rappelte mich schwer auf. Mit einem hasserfüllten Knurren welches mir in der Kehle grollte wollte ich erneut auf die Zweibeiner los gehen doch ein Schatten sprang mich an! So wich ich nur sehr knapp einer Ratte aus, sah wieder zu Splitterblüte doch richtete meine Aufmerksamkeit auf das gefährlich klingende Geräusch unter mir. In der Dunkelheit sammelten sich immer mehr Augenpaare und auf drei Beinen humpelte ich rückwärts und bekam mit wie sich die schweren Schritte der Zweibeiner verzogen "Sie hauen ab!" dachte ich und trotz der drohenden Gefahr drehte ich den gefährlichen Nagern den Rücken zu, humpelte den Zweibeinern hinterher. Ein stechender Schmerz fuhr mir durch den Schweif, so schnell ich konnte wurde ich das Tier los, humpelte ins freie und sah wie die Zweibeiner meine Gefährtin zu Boden pressten! Laut jaulte ich los sie sollten sie los lassen, bewegte mich direkt auf sie zu doch dann rief Splitterblüte ein "Sturmseele nicht!". Beinahe verwirrt wurde ich langsamer, entdeckte die Panik in ihrem Blick und sie fügte noch ran dass ich laufen sollte, ich sei verletzt und sie erwähnte die Ratten. Ich schüttelte heftig den Kopf "Nein! Ich befreie dich!" jaulte ich laut und war nicht bereit dazu auf zu geben. Doch als ich erneut dem Blick von Splitterblüte begegnete und dort eine Sehnsucht vorfand wie noch nie zuvor in meinem Leben zog sich mein Herz schmerzhaft zusammen. Es war aussichtslos... Etwas sagte mir dass dies ein Abschied war... aber ich wollte nicht! Sie rief ich solle ich solle mich in Sicherheit bringen denn unsere Jungen brauchten mich, sie würde nach kommen, sie würde einen Weg finden! Und dann gab sie es auf sich zu wehren "Splitterblüte! Nein... bitte nicht...sie brauchen dich auch" jaulte ich laut und deutlich klang die Verzweiflung in meiner Stimme. Und nun nahm der Zweibeiner sie wieder hoch, presste sie an sich und erneut ging es mit mir durch, ich würde nicht aufgeben! Ich rannte oder eher humpelte auf die Zweibeiner zu, erneut biss ich in das Bein des Zweibeiner´s, kniff die Augen zusammen da ich Tränen aufsteigen spürte. Ein heftiger Tritt folgte, Schmerzen jagten durch meinen Körper und ich landete unsanft im Schlamm, kämpfte mich sofort wieder hoch und sah wie der grau weißen Schönheit Tränen die Wangen hinunter liefen "Nein!" jaulte ich, Verzweiflung zeigte sich in meinen türkisfarbenen Augen und erneut wollte ich ihr nach. Doch die Zweibeiner machten nun kehrt und liefen davon... Laut hörte ich die Stimme meiner Gefährtin und die Trauer zerriss mir das Herz "Verlass mich nicht!" schrie ich innerlich, doch mir fehlte die Stimme. Ich atmete schwer vor Schmerz, meine rechte Vorderpfote tat so weh, mein Schweif schmerzte und der Zweibeiner hatte mir so heftig in die Seite getreten dass ich jedes mal beim atmen heftigen Schmerz in der Seite verspürte. Keuchend blieb ich stehen, die Zweibeiner waren weg "Nein... bitte nicht..." keuchte ich heftig und sackte am Boden zusammen. Tränen schossen mir in die Augen, liefen mir die Wangen hinunter während der Regen heftig auf mich nieder prasselte "Allein kann ich sie nicht retten... aber vielleicht mehrere! Ich muss Hilfe holen..." dachte ich und rappelte mich auf, sah schwer atmend in die Richtung in der meine Gefährtin verschwunden war. Es tat so unglaublich weh... Doch dann wandte ich mich ab und humpelte so schnell ich konnte in Richtung Lager "Wie soll ich das nur den Jungen bei bringen...?" überlegte ich auf dem Weg und atmete schwer während Blut aus meinem Schweif und der Pfote zu Boden tropften.

------------> SC Lager

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 8 Apr - 21:49

<---Der Bauernhof
Fate

Mit gesenkten Ohren betracht ich den Ort, an dem ich versucht hatte meine Tochter zu bestrafen, dabei konnte ich mich entfernt noch an eine Schülerin, sowie den Krieger Schwarzmaul erinnern. Damals loderte der Hass stärker gegenüber dem Schattenclan und ich hatte auch keinen Scham gekannt. Schließlich boten mir Fuchsbauten dort für eine ganze Weile Schutz. Zu Anfang hatte ich mich nie ganz von meiner ehemaligen Heimat entfernen können. Noch immer konnte ich mich nicht ganz mit der Tatsache abfinden. Warum verschlug es mich ausgerechnet hierher? Wehe mir begegnet auch nur eine Katze aus dem Schattenclan...garantieren kann ich für nichts. Aufmerksamen Blickes checkte ich die Umgebung ab. Nach wie vor stand das hölzerne Gebilde der Zweibeiner. Merkwürdigerweise roch es äußert stark nach jenen aalglatten Kreaturen. Anscheinend hatte sich einer vor nicht allzu langer Zeit herumgetrieben. Logischerweise auch nach dem Schattenclan. Wie ich den Geruch vermisste, immer noch. Tief sog ich die Luft ein, schloss die Augen um mich noch einmal in mein altes Leben hinein zu versetzen bis der Verrat kam. Genervt atmete ich laut aus. Ratten bezogen in Scharen diesen Ort, also durfte es ein leichtes sein Beute zu finden. Lauernd begab ich mich langsam zu Boden und schlich um die dünnen Wände herum. Drinnen konnte ich es schon förmlich kratzen hören

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Sa 8 Apr - 22:33


Darkaria
{ •   Streunerin // Post Nr. 20   • }
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---> Der Bauernhof
Endlich kam ich wohl an den Ort an wo Fate zum Jagen hin wollte. Es roch hier stark nach Kiefern, ein Geruch der mich leicht an etwas erinnerte... Bernsteinsonne hatte mir ja einiges über die Clans erzählt, konnte das vielleicht der Geruch, einer dieser Clans sein?
Leicht unsicher tappte ich zu Fate. Es war eigentlich verboten auf deren Territorium zu Jagen, aber anderer seits würde bei diesem Regen sicherlich niemand hier her kommen... Ich hörte zu wie der Kater neben mir laut Genervt ausatmete und sich dann daran machte ins Jagdkauern zu gehen, um so Jagen zu gehen. Ich schaute ihm zu wie er in das Große Zweibeinernest ging und folgte leise. Dort angekommen, schüttelte ich mich kurz um mein braun getigertes Fell etwas trockener zu kriegen. Ich wusste selbst nicht warum ich überhaupt einem Fremden hinter herlief. Wahrscheinlich weil ich neugierig war wer er ist? Keine Ahnung...
Ich schaute mich genau um in der Hütte und prüfte die Luft. Ich konnte den Geruch zweier Katzen (Sturmseele und Splitterblüte) entdecken. Sie hatten ebenfalls diesen komischen Kiefern Geruch an sich, doch sie schienen weg zu sein und der Geruch war beinahe weg. "Umso besser, ich möchte keinen Ärger..." Dachte ich mir und tappte leise etwas weiter in das Zweibeinernest, dort dann schaute ich mich wieder genau um, vielleicht würde ich ja etwas zu essen finden.


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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 9 Apr - 2:43

Fate


Heute waren wohl viele Ratten unterwegs, wenn man es bereits durch die Wände hören konnte. Also durfte ich mich wohl auf heftige Gegenwehr einstellen. Heute wollte aber auch nichts leicht sein. Hinten hörte ich ein leises Rascheln, Darkaria war überraschenderweise gekommen. Also hatte ich ihre Gegenwart noch länger, eigentlich kein Grund zur Freude. Fürs erste gab ich dem keine weitere Aufmerksamkeit. Auf leichten Pfoten näherte ich mich den Eingang, die Ohren nach vorne gedreht um ja jedes Geräusch aufzufangen. Spannung trat in meine Haltung, wenige Sekunden visierte ich die Tür an, spürte meinen eigenen Herzschlag in der Brust. Na dann mal los. Erneut fühlte ich mich in mein früheres Leben zurückversetzt. Der Geruch der Kiefern an meiner Seite und das Kratzen von Beute, äußerst komplizierte Beute. Wie ein Schatten huschte ich um die Ecke, blieb erst eng an die Wand gepresst. Auf engen Raum war es zumeist besser nicht mittig anzugreifen. Ratten konnten mit Leichtigkeit einen einkreisen und töten, wenn man sich wirklich komplett blöd anstellte. Noch schien die Masse ruhig. Gleichmäßiges Kratzen wurde laut. Fast vorsichtig fuhr ich meine Krallen aus und visierte ein Loch an, welches tief in die Erde führte.
Da, ein brauner, plumper Körper schob sich hindurch, trippelte auf kleinen Füßen hurtig weiter. Aus dem Schatten heraus durfte ich praktisch unsichtbar sein. Lediglich vielleicht mein Geruch, der sich langsam ausbreitete, doch so weit wollte ich es gar nicht kommen lassen. Denn das Mistvieh hob bereits die spitze Schnauze. Vergiss es. Schweigsam stieß ich mich vom glatten Holz ab und landetete zielgenau vor dem Nagetier. Schneller als das Vieh quietschen konnte, hatte ich ihn bereits den Nacken durchtrennt. Leblos hing es mir im Maul. Ich konnte das ordentliche Gewicht spüren. Dies würde mich bestimmt den Rest des Tages satt machen. Vereinzelte hohe Schreie wurden laut. Kurz weiteten sich meine Augen. Oh mist. Förmlich konnte ich das Vibrieren vieler Körper hören, verdammt vieler. Die ersten kamen herausgeschossen als ich gerade den Rückzug antreten wollte. Eine ging mich sofort an. Ich spürte wie sich die scharfen Zähne in meine Schultermuskulatur bohrten. Der Schmerz war absolut im Normbereich, daher verschwendete ich nicht viel Zeit dafür mein Leid zu beklagen und zerschlug dem Nager beinahe den Schädel als ich mit der rechten Pfote auf die Ratte zielte. Genervt gab ich ein lautes Knurren von mir und wirbelte herum. Ich hatte nicht beabsichtigt gleich die ganze Horde aufzuschrecken. Normal hielten sie sich doch zurück?
Vielleicht lag es an den anderen zwei Katzen, die vorher da gewesen waren. Insgeheim stieß ich einen gewaltigen Fluch aus. Auf die nächste Tote folgten mir mindestens zehn, vielleicht noch mehr. Das Blut spritze mit jedem Schritt. Solange ich es noch belasten konnte, sollte dies kein Problem sein. Mehr oder weniger elegant erklomm ich die Nordseite der Hütte, rammte die Krallen in das Holz und zog mich hinauf auf das Dach. Bei der ganzen Prozedur hatte ich bis jetzt die Ratte stur zwischen den Zähnen gehalten. Seit langem ging mir mal wieder richtig der Atem und ich lauschte den wütenden Ratten. Vielleicht wäre es keine schlechte Idee Darkaria zu warnen. Kurzerhand ließ ich die Ratte unsanft fallen. Mit lauter Stimme rief ich: "Pass auf, ich hab die Ratten aufgeschreckt." Mal schaun ob sie selbst ihren Arsch retten kann oder ich eingreifen muss...vielleicht finden sie die Ratten ja nicht.

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 9 Apr - 14:05


Darkaria
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Auf leisen Pfoten und auch leicht geduckt tappte ich vorsichtig im alten Zweibeinernest herum. Ich suchte nach Beutetieren. Ich konnte auch nicht weit entfernt eines Riechen und zwar eine Ratte. Oh man, Ratten... Fiese kleine Nager, aber dafür schmeckten sie nicht so schlecht.
Ich wollte gerade weiter laufen in die Richtung des Geruchs als plötzlich aber hörte ich viele kleine schnelle tippel Geräusche und im nächsten Moment sah ich wie Fate an mir vorbei aus dem Zweibeinernest rannte und sich mit seinen Krallen auf das Dach hinaufzog. Verwirrt schaute ich ihm hinterher, dann aber sah ich warum er weggerannt war: Da war eine große Rattenhorde die mich wohl auch entdeckt hatte nachdem er weg war und laut quiekend in meine Richtung tappte. Mein Fell sträubte sich. Fate rief zu mir runter, das ich aufpassen solle da er die Ratten aufgeschreckt hatte. "Was zum Teufel, ist das dein ernst?!" Als ich gerade wegrennen - oder eben weghumpeln - wollte, spürte ich wie zwei der Ratten mir in meine rechte Vorderpfote bissen. Ich zischte als ich schmerz in meiner Pfote spürte und versuchte diese abzuschütteln, was aber nicht wirklich klappte. Als ich sah das noch mehr von den Ratten in meine Richtung tippelten, drehte ich mich um und humpelte so schnell ich konnte aus dem Zweibeinernest und suchte mit meinen grünen Augen nach einer Fluchtmöglichkeit. Leider gab es aber nicht wirklich eine, welche ich hätte nutzen können, denn klettern konnte ich nicht mit nur drei gesunden Beinen und nun da ich in meiner Vorderpfote schmerzen hatte, wäre es noch schwerer. "So ein Dreck! Wieso bin ich Überhaupt mitgekommen?" Ging es mir durch den Kopf. Ich drehte mich um und schüttelte mit viel Mühe die zwei Ratten von meiner rechten Vorderpfote ab und betrachtete kurz die Wunden, ehe ich mich zu den Ratten drehte. "Ich werde nie wieder hier her kommen und auch keinen Fremden mehr folgen..." Dachte ich leicht wütend und schlug dann mit ausgefahrenen Krallen nach den Ratten um sie von mir fern zu halten und kämpfte gleichzeitig noch damit mein Gleichgewicht zu halten als ich das tat.


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»Erwähnt | Fate und die Ratten«



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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 9 Apr - 14:50

Fate
 
Seltsamerweise hatte ich das überaus bedrückende Gefühl, dass meine Warnung vollkommen nutzlos in der Luft hing. Ganz konnte ich jene Empfindung nicht beschreiben. Während sich mein Pelz langsam alarmiert aufstellte, hingen schwere Gewichte an den Pfoten und wollten wohl ein Loslaufen verhindern. Ich selber würde mich nicht als den glorreichen Helden schlechthin bezeichnen, aber ich konnte es dann doch nicht leiden wenn Katzen in meiner Nähe verstarben, vor allem wenn man es vorher noch verhindern konnte. Unwillig schlug der buschige Schweif zu beiden Seiten. Lust hatte ich ja keine jemand Fremdes zu retten, andererseits war ich allerdings der Auslöser für die Massenbewegung der Ratten gewesen. Eine verdammte Zwickmühle. Konnte Darkaria sich nicht selbst verteidigen? Zumindest kam keine Antwort. Nur das ekelerregende hohe Schreien der Nager hallte in meinen Ohren wieder, fast so unangenehm als wenn jemand mit scharfen Krallen über Steine glitt. Von unten stieg der kupferne Geruch von Blut herauf. Haben die Ratten sie wohl doch erreicht…Ich habe keine Lust. Genervt hob ich die Lefzen und legte die Ohren leicht an den Schädel an. Heiß strömte mein eigenes Blut in einem breiten Streifen über die rechte Schulter. Das Mistvieh hatte mich frontal mit den Schneidezähnen erwischt und eine ordentliche Fleischwunde hinterlassen. An sich hätte ich mir ja dieses Massaker ersparen können, eigentlich.
So nett wie ich war stand ich betont langsam auf und tappte gemächlich an den Rand des Dachs. Von dort aus hatte ich einen wunderbaren Ausblick auf die Gesamtsituation, jene bereits voll am Eskalieren war. Darkaria zierten bereits Wunden am Vorderbein. In mir machte sich Verwirrung breit. Weshalb kletterte sie nicht einfach nach oben? Wie ein Blitz flammte plötzlich die Erleuchtung auf. Stimmt…hat ja nur drei funktionierende Beine. Ohne weiter groß darüber nachzudenken verlagerte ich das Gewicht auf die Vorderläufer und hob das Hinterteil in die Höhe. Grollend stürzte ich mich nach unten, streckte meinen Körper. Geschmeidig wie ein Vogel flog ich durch die Luft und landete auf einem ordentlichen Batzen Ratten. Lautes Kreischen hallte durch die nasse Luft. „Seid still. Das ist ja nicht zum Aushalten.“, murmelte ich sichtlich gereizt. Je mehr ich bewegte umso mehr fing die Wunde an zu brennen, doch daran war mein Interesse nicht besonders groß. Mühelos grub ich meine Krallen durch die kleinen, braunpelzigen Körper. Dieses Mal spritze dem Sternenclan sei Dank nicht mein eigenes Blut. Mit zuckenden Ohren tat ich flugs einen Sprung zur Seite. Das nächste Nagetier hing mir dieses Mal an der rechten hinteren Ferse, ein weiteres zog sich meinen Schweif hinauf. Bereits konnte ich die scharfen Zähne im Fleisch spüren.
Dem Knurren wich ein erbostes Fauchen. Jetzt reichte es wirklich. Inmitten der Schlacht hörte ich das Rauschen meiner Ohren und klopfenden Herzens. Einzeln mochten Ratten schwach sein, jedoch als Naturgewalt fast unbesiegbar. In einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit machte ich eine beinahe spektakuläre Wendung und konnte zumindest das Mistvieh an meinem Schweif ins Nirwana katapultieren. Zielstrebig rannte ich danach direkt auf Darkaria zu. Ich hatte es satt mich von Beute zerfleischen zu lassen, ihr durfte es wohl ähnlich gehen. Von der Größe her nahmen wir uns nicht viel, doch zum Glück hatte ich, untypisch für meine Statur, gewaltige Kraftreserven. Wie ein Junges packte ich sie am Nacken und grollte durch Fell hindurch: „Helf mir, hafft du verstafnden?!“ Ungestümer als beabsichtigt riss ich das Weibchen mit mir und sprengte in erschreckenden Tempo auf die Wand zu. Bereits machte ich mir keine Sorgen mehr darum ob ich das Dach mit zusätzlichem Gewicht, sowie Verletzungen überhaupt erreichen konnte. Hier musste Darkaria etwas mithelfen, ansonsten wäre es um uns beide Geschehen. Die Augen vor Wut zusammengekniffen schlug ich die Krallen ins Holz und schaffte durch einen Sprung einen guten Abstand zwischen mir und den Ratten. Hoffentlich hing die Kätzin jetzt nicht wie ein nasser Sack zwischen meinen Fängen, sondern machte sich ebenfalls an den Aufstieg, durch den Schwung, den ich gegeben hatte. Ansonsten gab es heute zwei Todesopfer mehr, außer Darkaria entschied sich rechtzeitig.

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 9 Apr - 15:17


Darkaria
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Weiterhin versuchte ich mit wilden Krallen Hieben die Ratten von mir fern zu halten. Jedoch aber kamen sie immer näher und was ich nicht bemerkt hatte ist das eine Ratte auf meinen Rücken geklettert war, und mich von dort aus direkt fies biss. Ich versuchte diese von mir zu schlagen und machte als ich das geschafft hatte, sofort weiter damit die restliche Horde von mir fern zu halten. Plötzlich aber landete Fate auf einigen Ratten und drückte diese mit seinem Gewicht platt. Laut fingen die Ratten an zu kreischen und Fate murmelte irgendetwas leicht gereizt und attackierte dann die Ratten. Ich half ihm und schlug ebenfalls einige weg. Trotzdem aber schmerzte mein Vorderbein und auch die Wunde auf meinen Getigerten Rücken, was mich die Zähne zusammen beißen lies. "Verdammte Viecher..." Dachte ich mir als ich einer Ratte direkt auf den Kopf schlug so dass diese zusammen brach. Plötzlich aber nahm mich wie ein Junges Fate am Nackenfell. "Was machst du da?!" Fragte ich ihn und schlug mit meinem Gesunden Hinterbein eine weitere Ratte weg. Als Antwort, grollte der Kater das ich ihm helfen sollte. Gerade wollte ich etwas sagen, dann aber schon riss er mich mit sich und sprang im Schnellen Tempo auf die Wand zu. Schnell schlug der Kater seine Krallen in das Holz und schaffte mit mir einen Sprung welcher uns mehr von der Ratten Horde entfernten. An der Wand angekommen, half ich leicht panisch mit meinen beiden Vorderpfoten - trotz dem Schmerz - uns beide an der Wand hinaufzuziehen. Hoffentlich würden wir das schaffen, ich will noch nicht Sterben..


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»Erwähnt | Fate und die Ratten«



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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 9 Apr - 23:02

Fate
 
In meinem Nacken baute sich bereits eine ungeheure Spannung auf. Im ersten Moment trübte wohl Überraschung die Handlungsfähigkeit. Zusätzlich des unangenehmen Ziehens mischte sich das Brennen der Wunden. Am liebsten hätte ich ihr direkt in die Ohren geschrien sie soll ihren Arsch bewegen oder zumindest die Beine. Stattdessen fokussierte ich die Kraft in meine Vorderbeine und zog mich den Rest des Weges laut knurrend hoch. Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit benutzte Darkaria die eigenen Krallen. Mit letzter Kraft riss ich noch einmal den Kopf herum und bohrte die Hinterläufe in das weiche Holz hinein, bereit um den letzten Sprung zu tätigen. Erleichterung spiegelte sich in meinen seegrünen Augen als ich schwer atmend uns beide über den Rand zog. Oben angekommen ließ ich die Kätzin sofort los. Mehrmals zog ich tief Luft in die Lungen hinein. So viel Aufregung bekam selbst mir nicht gut. Unbehelligt troff weiterhin das Blut aus meiner Schulter, dem Rücken, der hinteren rechten Ferse und dem Schweif. Zumindest hatte ich eine Ratte erlegt, doch das sie sich dermaßen schnell aufschrecken ließen? Bestimmt lag das an den anderen Katzen. Unten konnte man noch immer das aufgebrachte Kreischen der windenden Körper zu hören. Verzweifelt versuchten sie an der glatten Wand hinauf zu kommen.
Noch immer pulsierte der Strom durch meine Adern, hinsetzen konnte ich vergessen. Stattdessen schüttelte ich mir den zerzausten Pelz. Rote Tropfen flogen in alle Richtungen davon. Auf den ersten Blick hin schien meine Schulter am stärksten betroffen. Das Mistvieh hatte sich durch die erste Muskelschicht genagt und eine richtige Fleischwunde hinterlassen. Zwar merkte ich den Schmerz nicht allzu stark, doch angenehm war es nicht wirklich. Trotz allem ertragbar. Nach wie vor lag die erlegte Ratte auf den schuppenartigen Teilen (Dachziegel). Mittlerweile nass vom Regen. Beruhigter drehte ich mich erneut zu Darkaria herum. Schweigsam schluckte ich das beständige Ziehen im Nacken und betrachtete sie kurz. „Tut mir wirklich leid. Normal sind die Ratten nicht so aufmerksam. Jemand muss sie davor aufgeschreckt haben. Dürften die zwei Clankatzen gewesen sein.“, gab ich knapp von mir. Dabei vermied ich bewusst um welchen Clan es sich dabei handelte. Lange hatte ich das Wort nicht mehr in den Mund genommen. Leichtes Brennen setzte ein. Nachdem das Adrenalin langsam absank spürte ich die Bisswunden umso stärker, ließ mich jedoch davon nicht ablenken. Hauptsache ich hatte überlebt.

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   So 9 Apr - 23:19


Darkaria
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Mit viel Kraft und Mühe, schafften Fate und ich es hinauf auf das Dach des Verlassenen Zweibeinernestes. Er ließ mein Nackenfell los und ich plumpste auf den Boden. Nie wieder würde ich hier her kommen, nicht nachdem ich gesehen hatte wie viele Ratten es hier gab!
Ich atmete kurz tief durch und setzte mich vorsichtig auf. Ich drehte den Kopf kurz um meine Klaffende Wunde an meinem Rücken zu betrachten und dann die Wunden an meiner Vorderpfote. Meine Wunden schmerzten sehr, aber es gab schlimmeres...
Unten konnte ich das Kreischen der Ratten hören, und als ich nun wirklich sah das es verdammt viele waren, war ich sehr froh das wir es hier hoch geschafft hatten. So eine Horde an Ratten, könnte problemlos einige Katzen töten. Ich schaute zu dem schwarzen Kater welcher sich schüttelte und sich dann ruhig zu mir Drehte. Er entschuldigte sich da normaler weiße die Ratten nicht so aufmerksam wären und sie davor jemand aufgeschreckt haben müsste, er vermutete das es zwei Clan Katzen waren. Ich schaute ihn an. "Du musst dich nicht Entschuldigen," Sagte ich mit ruhiger Stimme, trotz des ganzen Trubels welcher gerade passiert war wegen den Ratten. "du wusstest nichts davon, also betrifft dich keine Schuld." Wer diese Clan Katzen waren, oder aus welchem Clan sie waren fragte ich nicht. Es gab nun sich um wichtigeres zu kümmern. Ich trat einen Schritt näher an Fate und betrachtete seine Wunden. Die an seiner Schulter schien am Schlimmsten zu sein. "Hmh... was half nochmal gegen Rattenbisse?" Dachte ich nach. "Das waren... Ringelblumen und Große Klette... Doch bei so großen Wunden, werde ich eher die große Klette gebrauchen können."
Ich schaute zu Fate hoch. "Du hast mir bis jetzt schon zwei Mal aus der Patsche geholfen, nun werde ich dir helfen." Sagte ich zu ihm. "Wenn die Ratten sich wieder einigermaßen verzogen haben, werde ich nach Heilkräutern suchen gegen unsere Rattenbisse."
Ich war gespannt wie der Kater wohl darauf reagieren würde. Würde er mein Angebot ablehnen, oder es annehmen?


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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mo 10 Apr - 0:05

Fate
 
Mit schmalen Augen inspizierte ich das getigerte Weibchen vor mir, besah mir nebenbei die Rückenwunde, welche ordentliche Ausmaße besaß. Dagegen schienen die am Vorderbein beinahe läppisch. Mich dagegen hatte es an mehreren Stellen getroffen, dafür nicht besonders tief, sah man von der Schulter ab. Dem Sternenclan sei Dank blieben größere Muskelstränge verschont und ich konnte ohne Probleme auftreten, sah man von dem begleitenden Brennen ab. Nachdem ich mich für den plötzlichen Trubel entschuldigte, entgegnete mir Darkaria, dass es nicht meine Schuld gewesen wäre, da ich es nicht gewusst hätte. Zwar plagte mich nicht direkt das schlechte Gewissen, doch eigentlich hätte ich mir direkt die Gefahr denken können. Was nur hatte mich davon abgehalten erst darüber nachzudenken? „Hm, meine Unaufmerksamkeit hat trotzdem mehr Unheil gebracht als eigentlich nötig.“ Nach wie vor war ich der Meinung die Schuld allein auf mich zu nehmen. Ich kannte diesen Ort in und auswendig. Niemals hatte es irgendwelche Probleme gegeben, bis jetzt. Vielleicht ein Zeichen vom Sternenclan, mich vollends vom Schattenclan fernzuhalten? Selbst als Streuner hielt ich fest zum Glauben meiner Ahnen und sah in manchen Zufällen bestimmte Signale. Eine Bewegung aus dem Augenwinkel ließ mich wieder aufmerksam werden. Darkaria verringerte die Distanz und schien eingehend meine Schulterwunde zu betrachten.
Entfernt erinnerte sie dabei an eine Heilerin. Ihr Blick streifte meinen als sie mir Hilfe anbot, da ich der Streunerin bereits zwei Mal aus der Patsche geholfen hatte. Wenn die Ratten sich verzogen hatten könne sie nach geeigneten Heilkräutern suchen. Wie eine verdammte Heilerin… Schweigsam hielt ich den Blickkontakt für mehrere Sekunden aufrecht als ich schließlich mit den Schultern zuckte, mir sollte es Recht sein. Auf eine Infektion hatte ich keine Lust. Zum Glück kannte ich einen geeigneten Weg um der Misere zu entkommen. Westlich der Hütte stand ein großer Baum, der seine Äste einladend über das Dach erstreckte. Manche von denen ruhten förmlich auf den höchsten Punkt. Durfte also kein Problem für Darkaria sein diesen zu erklimmen. Auffordernd hob ich den Kopf in Richtung der Äste. „Ich kenne einen simplen Weg um den Ratten zu entkommen…und ja, ich empfinde meine Wunden zwar nicht als lebensbedrohlich, doch eine Heilung wäre nicht verkehrt, danke.“ Nach wie vor tummelten sich noch immer die Ratten an der selben Stelle, allerdings hatten sie sich nicht weiter ausgebreitet. In zügigen Schritt huschte ich über das Dach, dabei klemmte ich mir noch schnell meine Beute zwischen die Kiefer, und sprang auf einen höher gelegenen Ast. Mit dem plötzlichen Aufprall riss sich ein scharfer Schmerz durch mein Gelenk. Leise knurrend schüttelte ich den Kopf und balancierte etwas unsicher in Richtung des Stammes.
Klettern war noch nie meine Stärke gewesen, da bevorzugte ich eindeutig den Boden. Trotzdem gelange ich recht schnell nach unten, in dem ich, mehr oder weniger, elegant von einem Ast zum anderen setzte und relativ erleichtert endlich den Boden erreichte. Dort setzte ich mich abwartend hin. Natürlich konnte man auch mit einem direkten Sprung zum Boden gelangen. Wie entschied sich Darkaria oder suchte sie einen komplett anderen Weg?

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mo 10 Apr - 13:27


Darkaria
{ •   Streunerin // Post Nr. 24   • }
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Fate sah sich trotzdem als Schuldig trotz dass ich ihm gesagt hatte, das es nicht seine Schuld war das die Ratten auf uns los gegangen sind. "Hey, siehs' positiv. Wir leben noch." Sagte ich zu ihm und versuchte kurz leicht zu lächeln.
Als ich dann seine Wunden betrachtete und ihm anbot, ein Heilkraut gegen seine Rattenbisse zu suchen wenn die Ratten weg waren, antwortete er das er einen simplen Weg kennt um von hier herunter zu kommen. Er fügte noch hinzu das seine Wunde nicht Lebensgefährlich wäre aber eine Heilung nicht verkehrt wäre, er bedankte sich auch noch mit einem Danke und ich lächelte kurz als Antwort. "Wo ist dieser Weg?" Fragte ich, dann aber war Fate schon unterwegs und  huschte über das Dach. Ich tappte ihn nach, und humpelte leicht dabei so wie immer eben. Er nahm noch eine Tote Ratte mit, und sprang dann auf einen Höher gelegenen Ast eines Baumes welcher recht nahe am Alten Zweibeinernest war. Fate konnte ich kurz leise knurren hören, dann aber balancierte er weiter und kam schließlich nach ein paar Sprüngen über einige Äste am Boden an. Ich sah zu wie er das machte und sich dann am Boden hinsetzte. Leicht unsicher schaute ich von Fate zu den Ästen des Baumes. Sicherlich war ihm bekannt das ich nicht gerade die Beste im Klettern, oder Gleichgewicht halten bin. Da musste ich wohl aber nun durch. Ich holte kurz Anlauf und sprang recht unelegant auf einen eher tieferen Ast. Mit beiden Vorderpfoten hielt ich mich dort fest und zog mich dann auf den Ast hinauf. Von dort aus entschied ich das es besser war nicht auf dem dünnen Ast herum zu laufen, stattdessen krabbelte ich zum Stamm und schaute von dort aus hinunter. "Wie sehr ich klettern doch hasse..." Dachte ich mir stumm, und sprang dann anstatt zu klettern den Rest hinunter vom Baum. Auf dem Boden angekommen, drohte ich kurz zur Seite zu kippen schaffte es aber dann gerade noch so mein Gleichgewicht zu halten. Ich schaute zu Fate und räusperte mich kurz. "Lass uns los gehen, sonst werden die Rattenbisse niemals besser." Sagte ich zu ihm und humpelte schon mal etwas voraus um nach ein paar Wurzeln der großen Kletten zu suchen. Unsere beiden Wunden nämlich waren nicht wirklich klein, weswegen ich die schwachen Ringelblumen nun nicht wirklich gebrauchen könnte. Ich streckte meine Nase in die Luft um nach dem scharfen Geruch der Klette zu suchen, hoffentlich würde es hier welche geben. Wie als ob mein Wunsch erhört worden war, roch ich einen recht scharfen Geruch, welcher eher aus der Richtung des Kiefernwaldes kam. Ich folgte diesem Geruch und fand kurze Zeit später eine Pflanze mit großen Dunklen Blättern. "Perfekt!" Dachte ich mir erleichtert. Sofort begann ich zu Graben und nach einer der Wurzeln zu suchen. Als ich mit meinen Krallen auf eine der Wurzeln stieß, brach ich diese an den Enden ab und holte sie aus dem Loch welches ich wieder zu scharrte. Ich schaute zu Fate. "Ich habe gefunden, was wir brauchen!" Sagte ich zu ihm und begann dann mit meinen Krallen die Erde an der Wurzel zu entfernen damit diese Sauber wurde.


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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mo 10 Apr - 14:24

Fate
 
Der Boden unter meinen Hintern fühlte sich feucht und nachgiebig an. Selbst durch die nadelbewehrten Äste hatte der Regen bereits seinen Weg gefunden und die Erde zu breiigen Schlamm verwandelt. Um ehrlich zu sein konnte ich mich nicht an viele Momente erinnern, wo es dermaßen lange Nassperioden gab und selbst der Grund des Schattenclans nicht verschon davonblieb. Schnell schüttelte ich die Gedanken wie eine lästige Fliege ab. Mehr noch galt mein Interesse Darkaria. Diese sprang mit unglaublicher Eleganz, nicht, zum ersten Ast und durfte sich bereits vollständig hinaufziehen. Ein verkrüppeltes Hinterbein war wahrlich kein natürlicher Vorteil. Kurz kam mir Windpfote in den Sinn, mein stummer Sohn, dem ich nie wirkliche Liebe hatte zuteil kommen lassen, da ich kein Interesse an benachteiligten Katzen besaß. Verhielt es sich ähnlich mit der Kätzin? Sie konnte sich zumindest mitteilen und laufen, sah man von anderen normalen Aktivitäten ab. Besser als gar nicht sprechen zu können. In der Hinsicht blieb ich stur bei meiner Meinung. Anscheinend entschied sich Darkaria für einen direkten Sprung nach unten, der sogar einigermaßen gelang. Ich hielt meine Stichelei in Zaum und bedachte sie mit einem raschen Blick, der deutlich für kurze Zeit Amüsement zeigte.
Räuspernd forderte sie mich auf weiterzugehen, schließlich wurden Rattenbisse durch Warten nicht bessern. Wo das Weibchen Recht hatte. Absichtlich reihte ich mich hinten ein. Einerseits um die Aussicht zu genießen und andererseits um ihr die Arbeit zu lassen. Anscheinend wusste sie ja, was zu tun war. Darkaria orientierte sich vollkommen an der Luft. Für mich machte es keinen Unterschied. Neben Kiefern und Ratten füllte nichts anderes meine Nase. Trotzdem schien die Kätzin fündig. Zielstrebig folgte sie ihrem Duft, während ich prüfend den Blick nach rechts gleiten ließ. Wie lange ich diese dunkle Umgebung nicht mehr gesehen hatte. Kratzende Geräusche rissen mich wieder in die Wirklichkeit zurück. Langsam ähnelte die Streunerin immer mehr einem Hund. Jetzt fing sie sogar an zu Graben. Etwas irritiert legte ich den Kopf schief und sah gewollt über sie hinweg. Manchmal konnte ich Heiler nicht verstehen. Wie nur konnte man sich so sehr mit Pflanzen auseinandersetzen? Ich als ehemaliger Krieger konnte dahinter einfach keinen Sinn erkennen. Ich ging etwas seitlich der Getigerten und setze mich dort hin. Noch immer hielt ich die Ohren aufmerksam in die Richtung der Ratten gedreht. Man konnte ja nie wissen. Dem Ausruf zufolge der Kätzin, war die gesuchte Pflanze aufgetaucht.
Scharf schabte der Geruch an meinen Nasenlöchern entlang. Automatisch als Reaktion darauf hob ich leicht die Lefzen.  „Was…ist das? Ich besitze zwar keinerlei Heilerwissen, doch zum Verbinden der Wunden können gut Spinnenweben herhalten.“, gab ich als kurzen Kommentar von mir ab. Ich war einfach kein redseliger Kater, war ich noch nie gewesen.

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mo 10 Apr - 18:21


Darkaria
{ •   Streunerin // Post Nr. 25   • }
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Als ich gerade die Wurzel vom Dreck gefreite, setzte sich Fate zu mir und zog leicht die Lefzen hoch. Er fragte mich was das ist, und er kein Heiler wissen besaß aber vielleicht Spinnenweben gut wären. Ich hob den Kopf und deutete auf die Wurzel vor mir. "Das ist eine Wurzel von einer Großen Klette. Das ist das allerbeste gegen Rattenbisse, es verhindert Infektionen und lindert den Schmerz." Erklärte ich ihm mit ruhiger Stimme und lächelte leicht. "Stimmt, Spinnenweben können wir auch gut gebrauchen. Vor allem bei deinen Wunden..." Ich deutete mit meinem Schweif auf seine große Schulter wunde. Man konnte vielleicht ganz kurz Besorgnis in meinen Augen aufblitzen sehen, was aber wieder verschwand als ich aufstand und mich umschaute. "Ich muss mich nun aufs suchen konzentrieren..." dachte ich mir und schaute an die Äste der Bäume, welche nicht zu weit oben waren und konnte auch Spinnenweben entdecken. Spinnenweben waren nicht so schwer zu finden wie die Große Klette. Ich tappte zu dem Baum und stütze mich mit meiner Gesunden Pfote an den Baum und schnappte dann mit meinen Krallen an meiner Verletzen Pfote vorsichtig einige Spinnenweben. Meine Pfote schmerzte sehr, genuso wie auch meine Wunde am Rücken als ich mich lang machte um nach einer der Spinnenweben zu greifen, doch ich versuchte das zu ignorieren und tappte mit den Spinnenweben zu Fate zurück. Ich legte sie vor mich und setzte mich. Ich griff mit meinen Pfoten die Wurzel und machte diese auseinander so dass ich das Fruchtfleisch raus holen konnte, welches ich dann zu einem Brei zerkaute. Da Fates Wunden am Schlimmsten aussahen, kümmerte ich mich um diese als erstes. Ich reinigte seine Wunde, und tat etwas von dem Brei der Wurzel auf seine Schulter, da diese wirklich schrecklich aussah. Kurz danach nahm ich ein paar von den Spinnenweben, und drückte diese auf seine Wunde. Die Spinnenweben sollten wirken wie ein Pflaster, der Brei bleibt drauf und Blut sollte auch keines mehr durch kommen. "Wo hast du noch Wunden?" Fragte ich den Kater. Ich putzte mir das Blut von meiner Pfote weg und behandelte diese schnell auf die gleiche weiße, solange ich auf seine Antwort wartete.


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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Mo 10 Apr - 20:40

Fate
 
Schnell waren die Wurzeln der seltsam scharfriechenden Pflanze ausgegraben. Das man sogar bis unter die Erde ging nur um Heilen zu können? Für mich schlichtweg unverständlich. Mich trieb es in die Freiheit, das Jagen unter den schützenden Nadelbäumen blieb mir für immer im Gedächtnis. Dafür hatte ich gelebt. Das Gewächs entpuppte sich als sogenannte „Große Klette“. Nie hatte ich mich mit solchen Dingen beschäftigt. Dementsprechend war mir der Name ein Rätsel. Zumindest dachte Darkaria an die Erklärung. Logischerweise hatte es einen positiven Effekt auf Rattenbisse, wenn nicht sogar den besten, galt als gute Prophylaxe gegen Infektionen und unterband Schmerzen. Leise Anerkennung blitzte in meinen seegrünen Augen auf. Nie wäre es mir in den Sinn gekommen diese Anerkennung in Worte zu fassen, doch solch ein Wissen, kombiniert mit Kampffähigkeiten konnte unglaublich gefährlich werden. „Interessant…ich käme nicht auf den Gedanken unter der Wurzel nach Heilmittel zu suchen, dafür habe ich kein Auge. Ich richte meine Aufmerksamkeit auf die offene Welt.“ Mich irritierte etwas die Tatsache, dass das Weibchen plötzlich ein breites Lächeln im getigerten Gesicht trug. Wer konnte in Ernstfällen überhaupt lachen? Anscheinend sie oder ich war einfach zu verstockt. Als Reaktion darauf drehte ich die Ohren nach vorne, was mich eventuell etwas freundlicher aussehen ließ.
Auf meinen Vorschlag mit den Spinnenweben reagierte sie positiv und spielte dabei auf meine Wunden an. Ich verschwendete keinen weiteren Blick darauf. Wenn ich Glück hatte blieb am kürzeren Schulterfell nur eine Narbe zurück, der Rest blieb unter dichtem Pelz verborgen. Zusätzlich zeigte das Weibchen mit ihrem Schweif darauf. Gelassen hob ich leicht die Schultern und fing mir dafür einen ordentlichen Brand ein. In näherer Zukunft konnte es mir vielleicht gefährlich werden, doch ich hielt Verletzungen nahe der Kehle für sehr viel gefährlicher. „Es ist schlimmer als es aussieht.“ Ein unbestimmter Ausdruck lag in deren Augen. Vielleicht Sorge? Wer würde sich denn bitte um solchen Abschaum wie mich kümmern? Genau, niemand. Schweigsam beobachtete ich die weitere Prozedur. Dabei konnte ich genau sehen wie sie das verwundete Bein benutzte, ließ es allerdings kommentarlos. Darkaria wusste, wie viel sie ihren Körper zumuten konnte. Glaubte ich zumindest. Zurück kam die Kätzin mit Spinnenweben. Mehr oder weniger fokussiert hielt ich den Blick bei und sah, wie sie das Fruchtfleisch aus dem Inneren holte. Komische Arbeit… Das permanente Zerkauen der Pflanzen war auf Dauer sicherlich unangenehm, oder? Schließlich konnte man nicht immer den Geschmack abschätzen.
Nachdem dies geschafft war, kam die Getigerte näher an mich heran, näher als mir eigentlich lieb war. Ich versteifte mich etwas in der Rückenmuskulatur, behielt allerdings meine Feindseligkeit für mich. Schließlich wollte sie mir helfen. Auf jeden Fall musste ich zugeben, dass sehr lange kein weibliches Geschöpf mir so nahegestanden hatte. Nicht das es mich weiter interessiert hätte. Wortkarg ließ ich die Behandlung über mich ergehen, immer ein Ohr prüfend nach hinten gelegt, man konnte ja nie wissen. Jede Berührung zog einen gewissen Schmerz mit sich, doch die Paste kühlte gegen die Hitze der Verletzung, was ich als ganz angenehm empfand. Mit zuckenden Ohren nahm ich ihre Frage nach mehr Wunden auf. Prompt antwortete ich: „Schweif, Rücken und hintere rechte Ferse, sofern ich mich noch erinnere. Sind allerdings kein Problem.“

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BeitragThema: Re: Verlassene Hütte   Di 11 Apr - 13:02


Darkaria
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Ich schaute zu dem Kater hoch, welcher sagte das er nicht auf den Gedanken käme unter der Wurzel nach Heilmitteln zu suchen, da er seine Aufmerksamkeit auf die Offene Welt richtete. "Ich buddel auch nicht jeden Tag im Schlamm herum," Sagte ich zu ihm mit einem leicht Belustigten Unterton. "nur wenn es nötig ist."
Als ich Fate nach der Behandlung seiner Schulter fragte wo er noch Wunden hatte, sagte dieser das er am Schweif, Rücken und an der Hinteren Ferse noch Wunden hätte welche aber kein Problem wären. "Aber, was ist wenn sie sich Infizieren? Bei Rattenbissen kann das schnell passieren." Sagte ich zu ihm und schaute ihn an. "Zum Glück hatte mir damals Dorina so einiges über Heilkräuter beigebracht." dachte ich mir still. "Ich vermisse sie..."
Ich schüttelte die Gedanken an meine Ziehmutter aus meinem Kopf, ehe ich weiter mit Fate redete. "Ich werde sie trotzdem auch behandeln, einfach zur Sicherheit..." Murmelte ich etwas leiser und kümmerte mich dann um diese. So wie bei der Schulter von ihm, tat ich auch auf die anderen Wunden vorsichtig etwas von dem Wurzelbrei und drückte Spinnenweben darauf. Ich bemerkte das Fate sich am Rücken leicht verspannte, er mochte es wohl nicht wenn man ihn zu nahe kam. Genauso wie bei mir, bloß kann ich es nicht leiden wenn man sich über mein Bein lustig macht... "Das müsste halten.." Dachte ich und betrachtete kurz mein Werk. "Wenn du dich wieder irgendwie Verletzt, dann sag es mir, ich helfe gerne.." Sagte ich zu ihm und schaute ihn leicht Lächelnd an. Ich kratze nun den Rest des Breis von dem Blatt auf welches ich ihn gelegt hatte und kümmerte mich um meinen Rücken. Es war etwas schwer für mich diesen zu behandeln doch ich schaffte es. Ich merkte wie langsam auch der Schmerz von der Wunde an meinem Rücken verschwand, genauso wie vorhin auch bei den Wunden an meiner Vorderpfote. Ich war echt froh, dass ich die Wurzel gefunden hatte denn mit diesen fiesen Rattenbissen war meist nicht wirklich zu spaßen. Das wusste denke ich auch Fate.


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