Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Der Sternenbaum

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Nuria
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BeitragThema: Der Sternenbaum   So 16 März - 15:56

das Eingangsposting lautete :

Dieser Baum ist der größte im SchattenClan Territorium und dort befinden sich auch viele Beutetiere, besonders Vögel leben hier in großen Zahlen. Hier ist es zudem windgeschützt. 
Oft klettern die Schüler auf diesem Baum, um ihre Fähigkeiten zu messen oder machen eine Mutprobe.
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Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Do 1 Jun - 16:15

Krallenmond

Der Schmerz war so stark gewesen, dass sie einen Moment lang ihre Umgebung gar nicht richtig wahrnehmen konnte. Doch als der Schmerz nachließ, ließ sie ihren Blick wieder durch den Baumstamm wandern. Fuchsschatten lag neben ihr, leckte ihr über die Flanke und murmelte ihr irgendetwas zu und außerdem lag nun ein Stock vor ihren Pfoten. Sie konnte nichts sagen, hechelte einfach nur, versuchte den Moment der Ruhe zu genießen und ihr eigenes, schnell schlagendes Herz etwas zu beruhigen. Doch natürlich blieb die Ruhe nicht lange. Ihr Körper verkrampfte sich von neuem und ein Maunzen war von Krallenmond zu hören. Diese Schmerzen! Sie biss auf den ihr bereit gelegten Stock, hörte das Rauschen ihres Blutes in ihren Ohren.
Sie klammerte sich an den Schweif von Fuchsschatten und dann begann sie zu pressen. Sie redete sich selbst ein, dass sie sich nur Mühe geben musste. Und ehe sie sich versah, wäre die Geburt dann vorbei und die Schmerzen ebenfalls. Also presste sie.. so gut sie konnte. Und tatsächlich wurde die Graue mit einem Erfolg belohnt,
als ein Bündel ins Moos hinter ihr fiel. Jegliche Anspannung fiel von ihr, ein warmes Gefühl stieg in ihr auf. Der Drang stieg in ihr auf das Junge zu sich zu holen, es aus der Fruchtblase zu befreien und dann intensiv zu lecken. Und dann, wenn es zwischen ihren Pfoten miaute, vielleicht sogar zappelte, zu Fuchsschatten zu sagen,
das das Junge wunderschön war. Denn das wusste sie. Ihre Jungen würden wunderschön sein. Doch dafür hatte sie keine Kraft. Ihr Gefährte übernahm diese Aufgabe für sie. Er zog das Bündel zu sich. Krallenmond beobachtete wie er das Junge etwas ungeschickt aus der Fruchtblase befreite, dann begann es gegen den Strich zu lecken. Und er sah dabei wie der perfekte Vater aus! Weiter konnte sie aber nicht darüber nachdenken, denn ein neuer Schmerz rollte durch ihren Körper. Ein leises Jaulen entfuhr ihr, bevor sie wieder auf den Stock biss. Sie versuchte zu pressen, doch langsam hatte sie das Gefühl, einfach keine Kraft mehr zu haben. Sie bohrte ihre Krallen in das weiche Moos unter sie, versuchte mit aller Kraft das zweite Junge aus ihrem Körper zu pressen.. doch dann ließ die Wehe wieder nach. Geschafft keuchte Krallenmond. Sie konnte nicht mehr. >>Kann ... nicht.. <<, hechelte sie und schloss einen Moment die Augen. Der Geruch von Blut stieg ihr in die Nase,
was wohl nicht nur von ihr, sondern auch von Fuchsschatten kam.
Sie öffnete ihre Augen wieder und sah zu ihrem Gefährten, der irgendwie.. irgendetwas in dem Ausdruck in seinen Augen gefiel ihr nicht. Doch weiter konnte sie nicht darüber nachdenken, als erneut eine Wehe kam. Krallenmond schrie nun, vergaß den Stock und biss sich stattdessen etwas auf die Zunge. Erneut verkrampfte sich ihr Körper und sie versuchte alle ihre Kraft aufzuwenden um das nächste Junge zu gebären. Still hoffte sie, dass das zweite auch das letzte war, denn für ein drittes schien sie wirklich keine Kraft mehr zu haben. Doch noch waren die Schmerzen noch da. Weiter presste sie, klammerte ihren Schweif erneut fest um den von Fuchsschatten. Ich.. schaffe.. das.., sprach sie sich selbst zu.
Und dann fiel das zweite Mal etwas ins Moos. Ein erleichtertes "grollen" ging von Krallenmond aus. Erneut wollte sie nach dem Jungen sehen, doch sie verließ sich darauf, dass Fuchsschatten diese Aufgabe übernahm. Stattdessen legte sie ihren Kopf ab und schloss ihre Augen, hechelte noch einen Moment lang. Sie hatte Durst.. Doch war die Geburt vorbei, oder würde noch ein Junges kommen?

[bei Fuchsschatten]

// @Efeuherz Das zweite Junge ist ein weißer Kater mit grauen und schwarzen Streifen //

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Fr 2 Jun - 0:16


➺ FUCHSSCHATTEN
◾ Schattenclan | Krieger | 44 Monde ◾

Schnell hatte ich nach dem ersten Jaulen meiner Gefährtin gehandelt,
hatte ihr einen Stock besorgt der nun vor ihren Pfoten lag und meinen Platz an ihrer Seite eingenommen. Den Schweif schlang ich um den ihren, wollte ihr damit zeigen dass ich da war,
wollte ihr Halt geben. In sanften Zügen meiner Zunge leckte ich der hübschen Heilerin über die Flanke, murmelte dass ich da war und sie das schaffen würde doch wusste nicht ob sie meine Worte überhaupt richtig wahr nahm.
Erneut begann ihr Körper sich zu verkrampfen, anscheinend noch schlimmer als zuvor schon und Krallenmond spannte sich komplett an. Leichte Unruhe machte sich in meiner Brust breit, mein Herz schlug schneller, ging alles gut? War das alles normal so? Diese Schmerzen? Dass sie so erschöpft war? Ich wusste das alles nicht, war deswegen unsicher. Den Schmerz an meinem Bauch ignorierte ich so gut es ging und ich versuchte zu verstecken dass Blut aus der Wunde lief.
Doch dann landete irgendetwas hinter Krallenmond im Moos... Das erste Junge! Sofort setzte ich mich auf, nahm das feuchte Bündel zwischen meiner Vorderpfoten. Etwas ungeschickt oder besser gesagt unbeholfen befreite ich das winzige Wesen aus der Fruchtblase. Ein kleines Kätzchen kam zum Vorschein, vom Geschlecht her weiblich und mir kurzem Schweif und noch dazu wies es mein Fell auf. Es sah genau so aus wie ich... Mein Herz schlug höher, ich ermahnte mich in meiner Aufgabe und begann unserer Tochter das Fell gegen den Strich zu lecken wobei mir herzlich warm wurde "Unsere Tochter... wie schön sie ist" dachte ich glücklich und machte weiter. Neben mir bemerkte ich wie der Körper meiner Gefährtin sich erneut verspannte, kamen noch mehr Jungen?!
Vorfreude machte sich in mir breit welche jedoch mit der Zeit verflog. Hätte das Junge nicht längst irgendeinen Ton von sich geben müssen? Oder atmen müssen...? Beunruhigt fuhr ich mit dem lecken fort, hielt an der Brust inne und suchte nach dem kleinen schlagenden Herzen, doch... es schlug nicht... Schmerz jagte wie ein Pfeil durch mein Herz, wieso regte es sich nicht? Wieso schlug sein Herz nicht, wieso atmete es nicht?... Wieso... lebte es nicht?
Ich hörte Krallemond hecheln, ihre Kraft neigte sich dem Ende zu und ich ließ den kleinen leblosen Körper zwischen meinen Pfoten liegen. Das zweite Junge war auf dem Weg, vielleicht war ich bei dem ersten ja zu langsam gewesen?... Schuldgefühle begannen sich auszubreiten doch ich konzentrierte mich auf meine Gefährtin. Erneut spannte sie sich heftig an, fest klammerte sich ihr Schweif an meinen wobei ich dem leicht entgegen wirkte um ihr auch wirklich Halt schenken zu können. Und dann fiel das zweite Junge ins Moos...
Dieses mal reagierte ich sofort, beinahe hektisch und holte das Junge zu mir. Die Fruchtblase war sofort zerbissen und mit etwas mehr Druck als beim ersten leckte ich diesem das Fell gegen den Strich. Es trug eine schöne weiße Färbung, graue und schwarze Streifen zierten den kleinen Körper des winzigen Kater´s. Ein Sohn. Stolz überkam mich, doch diese erstickte wieder als ich bemerkte dass auch bei diesem Jungen einfach keine Atmung einsetzte. Panik suchte mein Herz heim, ich krallte ins Moos "Kommt schon... meine kleinen... bitte..." dachte ich beinahe flehend und leckte auch dem ersten Jungen wieder das Fell. Doch auch hier hatte sich nichts getan... suchend beim zweiten fand ich auch hier keinen Herzschlag und kniff die Augen zusammen "Nein... doch nicht alle beide..." dachte ich und legte meine Nase an die kleinen Körper "Meine Jungen...Unsere Jungen..." gingen meine Gedanken weiter und sah auf.
Die bernsteinfarbenen Augen richtete ich auf Krallenmond, atmete tief durch und da sich ihr Körper kein weiteres mal verkrampfte hob ich die beiden Jungen sanft am Nackenfell hoch. Sehr vorsichtig legte ich sie zwischen die Vorderpfoten meiner Gefährtin, verstärkte den Druck meines Schweifes um den ihren "Sie... wollen einfach nicht atmen..." hauchte ich mit leicht zitternder Stimme und sah die graue Heilerin an. Trauer spiegelte sich in meinem Blick wieder, ich rückte nahe an meine Gefährtin und kuschelte mich etwas an sie. Ich ertrug diesen Schmerz kaum, die Schmerzen meiner Bauchwunde waren nichts dagegen! Doch wie würde es die hübsche Heilerin verkraften?
Starke Sorge und ja, sogar Angst machten sich in meinem Herzen breit während ich auf eine Reaktion wartete.


◾ Redet mit || Krallenmond ◾
◾ Erwähnte Katzen || Krallenmond  ◾

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Fr 2 Jun - 23:02

Krallenmond

Sie nahm noch einmal all ihre Kräfte zusammen und presste. Und tatsächlich, das zweite Junge fiel hinter ihr ins Moos. Eine Art von Grollen ging von ihr aus, einfach nur erleichtert, dass diese schmerzende Anspannung wieder nach ließ. Zwar wollte sie sofort nach dem Jungen sehen, doch ihr fehlte jegliche Kraft dazu. Sie verließ sich darauf, dass Fuchsschatten
diese Aufgabe wieder für sie übernahm. Und das tat er auch im gleichen Moment schon. Krallenmond hechelte leise, leckte sich über ihre trockenen Lippen. Etwas kühles Wasser wäre jetzt einfach nur toll.. doch war die Geburt überhaupt schon vorbei? Zwei Jungen waren schon auf der Welt.. folgte noch ein drittes? Sie hechelte noch einen Moment, wartete darauf, dass eine neue Wehe ihren Körper überrollen würde, doch nichts kam. Ihr Körper zitterte zwar noch leicht, wie eine Art nach beben, doch das war es. Und sie war müde. Krallenmond war komplett fertig. Allein das Heben ihres Kopfes war fast schon viel zu anstrengend. Mit einem müden,
aber trotzdem leicht funkelnden Blick sah sie nun zu Fuchsschatten,
der immer noch beide Jungen bei sich hatte. Krallenmond wollte sie sehen. Wollte sie ebenfalls in der Welt begrüßen. Erst jetzt fiel ihr auf, das alles komplett still war. Hatte sie nicht vorhin ein Maunzen gehört? Oder hatte sie es sich eingebildet? Außerdem lag der Geruch von Blut in der Luft.
Die Graue konzentrierte sich nun komplett auf ihren Gefährten.
Er leckte gerade einem weißem Jungen mit schwarzen und grauen Streifen über die Brust.. ihre Schweifspitze zuckte. Irgendetwas stimmte da nicht. Irgendetwas wirkte.. falsch. Etwas Angst breitete sich in Krallenmond aus. Du bildest dir das einfach nur ein.. es ist alles gut. Ihr seid Eltern! Zwar wird es das alles nicht einfacher machen..., dachte sie, wurde aber in ihrem Gedanken unterbrochen. Fuchsschatten krallte sich leicht ins Moos unter ihm,
dann legte er seine Nase an die kleinen Fellbündel. Ihre Schweifspitze zuckte erneut. Er.. er freut sich einfach nur. Über die Jungen., redete sie sich immer noch ein, doch trotzdem war ihr immer noch klar, dass irgendetwas hier gar nicht richtig war.
Und dann hob ihr Gefährte seinen Blick. Seine bernsteinfarbenen Augen trafen auf ihre türkisen. Und einen Moment lang blieb ihr die Luft weg. Sie hatte Freude in seinem Blick erwartet. Ein freudiges Funkeln. Vielleicht sogar Freudestränen... doch stattdessen schien sein Blick leer. Stumpf. Traurig.
Krallenmond saß nur wie erstarrt da, beobachtete, wie ihr Gefährte tief durch atmete, dann die Jungen im Nackenfell packte und sie ihr nun zwischen die Vorderpfoten legte. Gleichzeitig verstärkte sich sein Druck um ihren Schweif. Seine Stimme zitterte, als er sprach.
Und was er sagte, schockte sie regelrecht. Die Jungen wollten einfach nicht atmen..
Die Graue schluckte, sah nun hinunter auf die zwei Fellbündel zwischen ihren Vorderpfoten, zog sie näher zu sich um sie zu betrachten. Sanft leckte sie dem erstgeborenen über den Kopf.
Eine Kätzin, die genauso wie ihr Vater aussah. Warme Muttergefühle machten sich in ihr breit, die sich gleichzeitig schmerzhaft anfühlten. Es konnte nicht sein.. die Jungen waren gerade erst auf die Welt gekommen. Sie konnten sich nicht schon dem SternenClan angeschlossen haben. Sie stupste die Kleine mit ihrer Nase an, leckte ihr dann über die Brust, über ihren ganzen,
zierlichen Körper. Doch Fuchsschatten hatte Recht. Das Junge bewegte sich nicht. Es gab keinen Mucks von sich. Es.. es lag einfach nur so zwischen ihren Pfoten. Ein Schluchzen entwich ihr.
Tränen verschleierten ihre Sicht. Sie drückte ihre Tochter eng an sie, zog dann auch das zweite Junge näher zu sich. Ein wunderschöner weißer Kater mit schwarzen und grauen Streifen.
Eine Träne fiel auf sein Pelz, als sie ihn genauer musterte. Auch ihm leckte sie über den Kopf, über die Brust, wollte auch bei ihm sicher gehen, dass...
Nun jaulte Krallenmond leise.
Wie ungerecht war das bitte? Wie konnten ihre Jungen nicht leben?
Lieber wäre sie bei der Geburt gestorben und hätte ihren Jungen das Leben geschenkt.. wie konnte der SternenClan nur zu lassen,
dass..
Die Graue hielt inne. Du wirst es bereuen, Krallenmond.
Ihre Strafe war nicht der Fuchsangriff gewesen. Ihre Strafe waren auch nicht die schweren Verletzungen von Fuchsschatten gewesen,
worunter er Leiden musste. Ihre Strafe war der Verlust ihrer Jungen. >>Nein<<, hauchte sie nun kaum hörbar. Beide Jungen waren voll entwickelt.. sie wären lebensfähig gewesen..
zwar hatte ihre Tochter einen etwas kurzen Schweif.. aber na und?
Doch der SternenClan hat sie für ihre Nacht mit Fuchsschatten bestraft. Hat sie für ihre ganze Beziehung mit ihm bestraft. Und sie hatte nichts dagegen tun können. >>Nein nein nein nein nein!<< Mit jedem nein wurde sie lauter, bis sie das letzte nein regelrecht aus sich heraus schrie. Nun kullerten die Tränen nur so über ihre Wangen, ihr Schluchzen tat ihr selbst fast schon weh.
Doch viel schlimmer war diese anderen Schmerzen. Die sie nicht beschreiben konnte. Es fraß sich durch ihren Körper, schien sie fast schon auszubeuten. Ihre Jungen waren nicht am Leben. Weil sie sich nicht an das Gesetz gehalten hatte. >>Es ist meine Schuld..<<, hauchte sie leise. >>Es ist alles meine Schuld..<<, flüsterte sie und drückte ihre Jungen noch enger an sie heran, befleckte ihre flauschigen Pelze mit ihren salzigen Tränen.

[bei Fuchsschatten]

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Sa 3 Jun - 5:50


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Ein beunruhigendes wie auch irgendwie drückendes Gefühl legte sich auf meine Brust. Sie engte sie ein, schien mir die Luftröhre zu zu drücken... Ein dicker Kloß bildete sich in meinem Hals während ich trotz der eindeutigen Indizien weiterhin nach einem Lebenszeichen bei dem winzigen Wesen zwischen meinen Vorderpfoten suchte. Unsere Tochter, die Fellmusterung exakt die meine bloß mit kürzerem Schweif, aber ansonsten wirkte sie gesund. Wieso beim Sternenclan wollte sie nicht atmen? Wieso?... Verzweifelt suchte ich weiter, doch bekam ich mit wie Krallenmond neben mir mit der Geburt des zweiten Jungen kämpfte. Ich würde dieses in Emfpang nehmen müssen und schweren Herzens gab ich es in diesem Moment auf.
Nur wenige Augenblicke dauerte es noch, dann landete ein zweites vollkommen nasses Bündel im Moos hinter meiner Gefährtin. Dieses mal reagierte ich schneller, beinahe hektisch und so öffnete ich auch die Fruchtblase mit Hektik. ich redete mir ein beim ersten vielleicht einfach zu langsam gewesen zu sein und gab mir hier mehr Mühe, leckte unserem zweiten Jungen das Fell. Es ar ein Kater, er trug schönes, weißes Fell und hatte graue und schwarze Streifen... Ich wartete, hoffte auf ein leises maunzen, eine Regung unter meiner Zunge. Doch auch dieses Junge blieb vollkommen still zwischen meinen Vorderpfoten und neben seiner leblosen Schwester regungslos liegen.
Starker Schmerz jagte durch meinen Bauch, doch dieser heftige Druck auf meine Brust wirkte beinahe betäubend für diesen körperlichen Schmerz und ich bemerkte dass sich Krallenmonds Körper beruhigte "Es gibt also keine weiteren Jungen...wie soll ich ihr die zwei nur überreichen?..." fragte ich mich und Trauer fraß sich in mein Herz. Ich krallte in das Moos unter mir, witterte das Blut in der Luft welchen von meiner Gefährtin wie auch mir kam. Wie ging es der hübschen Heilerin?
Langsam richtete ich den Blick auf sie und schaffte es einfach nicht die Trauer darin zu verbergen.
Ihr Blick ruhte bereits auf mir, wie lange beobachtete sie mich schon? Ich hatte es gar nicht bemerkt... Und nun? Nun musste ich ihr die Jungen zeigen... Deutlich hörte ich wie ihr die Luft leicht weg blieb als unsere Blicke sich trafen, sie hatte also noch keine Ahnung... Tief holte ich Luft, fasste meinen Mut und nahm die beiden leblosen Fellbündel am Nacken hoch. Sehr vorsichtig legte ich sie ihr zwischen die Vorderpfoten, schlang meinen Schweif fester um den von Krallenmond und mit zitternder Stimme hauchte ich ihr zu dass sie einfach nicht atmen wollten.
Sofort sah ich wie der Schock in ihr Gesicht trat, ihr Blick senkte sich, galt den Jungen... diesen wunderschönen Jungen... Sie zog sie näher zu sich, betrachtete sie und leckte unserer Tochter sanft über den Kopf. Hatte sie als Mutter noch eine Chance eine Reaktion der kleinen hervor zu rufen? Ich wollte einfach... Hoffnung haben... Doch anscheinend war diese umsonst... Die graue Heilerin stupste die kleine Kätzin an, leckte ihr über die Brust, über den ganze Körper, doch das Junge regte sich nicht. Mein Herz brach während ich meine Gefährtin dabei beobachtete wie sie selbst den...Tod unserer Jungen feststellte. Ein Schluchzen kam von ihr, ich schmiegte mich eng an ihren erschöpften Körper, sah weiterhin zu den Jungen welche sie nun noch enger an sich zog. Ich sah wie eine Träne auf das noch flaumige Fell unseres Sohnes fiel, auch ihn leckte sie und dann jaulte sie plötzlich leise aus.
Meine Ohren legte ich flach an, ich ertrug das kaum... und plötzlich kam von Krallenmond ein gehauchtes "Nein"... Immer wieder wiederholte sie dieses Wort dann, wurde mit jedem mal lauter bis sie das letzte förmlich heraus schrie. Vollkommen überfordert streichelte ich ihr mit den umschlungenen Schweifen die Flanke, hielt die Tränen mit Mühe noch zurück "Krallenmond... es... tut mir so leid..." flüsterte ich mit zittriger Stimme und presste mich eng an ihren Körper.
Tränen rollten über ihre Wangen, sie schluchzte und hauchte dann das dies ihre Schuld sei. Doch dabei blieb es nicht, sie flüsterte noch dass das alles ihre Schuld sei und ich schüttelte heftig den Kopf. Ich konnte die Tränen nicht mehr zurück halten und trotzdem beugte ich mich vor um sie meiner Gefährtin von den Wangen zu lecken "Du bist nicht Schuld. Weißt du noch? Als ich sagte es sei meine Schuld sagtest du dass egal was kommt es wir beide oder niemand ist... Und das ist auch jetzt nichts anders..." miaute ich ihr mit erstickender Stimme zu, legte einer meiner Vorderpfoten zu ihren, spürte das flaumige Fell unserer Jungen an dieser "Du bist nicht allein...ich habe mich trotz der Hürden sehr auf sie gefreut...." flüsterte ich ehe meine Stimme versagte und auch ich einmal schluchzen musste "Sternenclan wieso? Warum tust du uns das an? Nur weil wir euer dämliches Gesetz nicht befolgen? Wisst ihr was? Ihr könnt mich mal!" Tiefer Zorn auf den Sternenclan begann sich in mir breit zu machen, der Zorn ernährte sich hierbei von der Trauer die mein Herz zu zerreißen drohte. Die toten Jungen, meine Gefährtin die daran gerade zu Grunde zu gehen schien... wie sollte dass auch jemand verkraften? Hatten wir nicht genügen Einschränkungen? Schlimme Situationen? War uns denn gar kein Glück vergönnt nur wegen einem idiotischen Gesetzes von toten Katzen?! Ich biss die Zähne fest zusammen um nicht vor Verzweiflung auf zu jaulen und schmiegte mich an Krallenmond, Schlang unsere miteinander verschlungenen Schweife eng um sie "Ich... bin hier... du bist... nicht allein..." miaute ich und meine Vorderpfote zitterte mit welchen ich ihre Vorderpfoten und die Jungen berührte "Ich liebe dich..." hauchte ich noch und leckte ihr wieder Tränen von der Wange eh ich sie ansah. "Bitte, lass sie nicht daran zerbrechen... wie soll ich es ertragen die Jungen und sie zu verlieren?..."


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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Fr 16 Jun - 22:25

Krallenmond

Etwas sagte ihr, das hier etwas nicht stimmte. Irgendetwas stimmte hier überhaupt nicht. Doch sie klammerte sich an den Gedanken,
dass sie sich das alles nur einbildete. Doch als Fuchsschatten seinen Blick hob und sie mit dieser Trauer in seinen Augen ansah, blieb ihr die Luft weg. Nun war klar, dass eindeutig etwas falsch war. Ihr heimlicher Gefährte packte nun die Beiden wunderschönen Jungen sanft am Nackenfell, hob sie zu ihren Vorderpfoten. Fast meinte sie, sie würde sich verhören, als Fuchsschatten ihr sagte, dass die Jungen nicht atmen wollten. Sie schluckte, spürte, wie er seinen Griff um ihren Schweif verstärkt hatte und auch entging ihr nicht das Zittern in seiner Stimme. Aber.. das konnte doch gar nicht sein.. Sie zog die beiden flauschigen Fellbündel näher zu sich. Sanft leckte sie dem Erstgeborenen über den Kopf. Eine wunderschöne Kätzin, die das gleiche wunderschöne grau glänzende Fell ihres Vaters hatte. Zwar war ihr Schweif etwas kurz, doch trotzdem war sie einfach nur perfekt. Muttergefühle stiegen in ihr auf, stärker als zuvor. Sie füllten ihren Körper gleichzeitig mit Wärme, aber auch mit einem unangenehmen Stechen. Sanft stupste sie die Kleine an, leckte ihr sanft über die Brust, schließlich über den ganzen Körper. Doch Fuchsschatten hatte Recht. Die Kleine bewegte sich nicht. Rührte sich nicht. Lebte nicht.
Ein Schluchzen entwich ihr. Fuchsschatten schmiegte sich enger an sie, doch das nahm sie gar nicht wahr. Ihr ganzer Körper fühlte sich unglaublich taub an. Noch näher zog sie nun beide Jungen an sich,
erste Tränen rollten ihr nun über die Wangen. Eine Träne fiel auf den Pelz ihres Sohnes, den sie nun näher betrachtete. Ein hübscher weißer Kater mit schwarzen und grauen Streifen. Ebenfalls einfach nur perfekt. Auch bei ihm leckte sie über die Brust, über den ganzen Körper. Doch auch hier, keine Reaktion. Das schmerzvolle Stechen in ihrem Körper wurde stärker, leise jaulte sie. Das.. das konnte doch nicht sein. Die Hoffnung an die sie sich klammerte, wurde von Herzschlag auf Herzschlag immer kleiner. Ihre Jungen lebten nicht.
Doch wieso? Wieso tat der SternenClan so etwas? Wie konnte er nur so.. grausam sein?
Doch mit einem Schlag kam es ihr, wieso. Das hier war ihre Strafe.
Nicht der Fuchsangriff. Nicht die schweren Verletzungen von Fuchsschatten. Nein. Der Verlust ihrer Jungen.
Du wirst es bereuen, Krallenmond.
Der Schmerz in ihrer Brust wurde stärker, schien ihren ganzen Körper zu lähmen. Sie wollte schreien, weinen, um sich schlagen.. Doch stattdessen kauerte sie sich nur weiter zusammen, drückte ihre leblosen Jungen mit ihren flauschigen Pelzen enger an sich. Nun hauchte sie ein leises "Nein.". Es war nicht gerecht.. es war überhaupt nicht gerecht. Eine solch grausame Strafe..
Immer wieder sagte sie nun nein, wiederholte es immer wieder,
bis sie das letzte fast schon heraus schrie. Diese Wut. Und gleichzeitig diese Trauer. Es schien sie in der Mitte zu spalten.
Fuchsschatten neben ihr sprach auf sie ein, doch richtig hörte sie ihm nicht zu. Schön, wenn es ihm Leid tat. Doch er verstand nicht den wahren Grund. Das war alles ihre Schuld. Alles ihre. Ihm betraf keine Schuld. Er hatte nur das getan, was Kater eben so taten. Und er hatte sich anscheinend ja irgendwie in ihr verguckt. Und dafür konnte er auch nichts. Ihn traf keine Schuld. Und damit hatte er es auch nicht verdient, dass seine Jungen keine Chance hatten zu leben.
Sie sprach es nun also laut aus. Dass es ihre Schuld war. Alles war ihre alleinige Schuld. Ein Zittern ging durch ihren Körper, weiter rollten ihr Tränen über die Wangen. Fuchsschatten blendete sie einen Moment lang aus. Sind sie wenigstens im SternenClan? Geht es ihnen gut? Oder hat sie der SternenClan nicht einmal in seinen Reihen aufgenommen? Hassen meine Jungen mich jetzt? Weil sie für meinen Fehler büßen müssen?, dachte sie und kniff ihre Augen zusammen, schluchzte erneut laut auf. Fuchsschatten leckte ihr die Tränen von den Wangen, sie hörte dumpf wie er zu ihr sprach. Sie sei nicht Schuld. Er erinnerte sie daran, dass als er sich die Schuld gegeben hatte, sie gesagt hatte, dass egal was kommen würde,
es entweder ihre gemeinsame Schuld oder die von niemandem war.
Und nun sei das auch nicht anders. Krallenmond schüttelte nur stumm den Kopf. Nun konnte sie seine Vorderpfote an ihrer spüren.
Zitternd atmete sie aus. Er flüsterte ihr zu, dass sie nicht allein sei.
Trotz der Hürden hatte er sich ebenfalls auf die Jungen gefreut.
Wieder schluchzte sie, vergrub einen Moment ihre Nase in dem flauschigen Pelz ihrer Jungen. Dann hob sie ihren Kopf wieder, sprach mit dem Blick auf die Jungen gerichtet mit Fuchsschatten:>>Ich bin sehr wohl Schuld, Fuchsschatten. Du kannst nichts dazu. Ich habe zugelassen, das das zwischen und etwas wird. Ich.. ich hätte es nicht zulassen dürfen. Ich hätte nicht gegen das Gesetz verstoßen sollen.
Dann hätte ich den SternenClan nicht erzürnt. Und der SternenClan hätte unsere Jungen nicht von uns genommen, weil es gar keine gegeben hätte. Der SternenClan hat seinen Zorn nur an mir ausgelassen. Und unter meinem Fehler musst nun du und unsere Jungen leiden.<<

Ihre Stimme war eher ein Hauchen. Sie schien keine Kraft zu haben um lauter zu reden. >>Du hättest es verdient Jungen zu haben.<<, fügte sie noch leise hinzu.
Der Schmerz in ihrem gesamten Körper wurde immer größer, als ihr klar wurde, was nun zu tun war. Die Jungen lebte nicht. Der SternenClan hatte ihr seinen Zorn gezeigt. Und sie wollte diesen Zorn nicht weiter nähren. Sie musste sich von Fuchsschatten trennen.
Sie musste wieder sie selbst sein. Sich wieder auf ihr eigentliches Leben als Heilerin konzentrieren. In ihrem Kopf war kein Platz für eine heimliche Beziehung. Du stellst die falschen Fragen, Krallenmond., hatte Marmorschwinge am Mondsee gesagt. Weil all ihre Fragen auf sie bezogen waren. Nicht auf ihren Clan, so wie es sein sollte. Fuchsschatten schien sie komplett umgepolt zu haben.
Wieder schmiegte sich Fuchsschatten eng an sie, er legte ihre umschlungenen Schweife um sie. Sein vertrauter Geruch empfing sie.. sie war kurz davor ihren vorherigen Gedanken wieder umzuwerfen. Sich ebenfalls an ihn zu schmiegen, ihre Nase in seinem Pelz vergraben und ihre ganze Trauer heraus zu lassen.
Doch das ging einfach nicht. Es war für sie beide das Beste. Sie..
musste es einfach tun, sonst würde es niemand tun.
Er miaute ihr zu, dass sie nicht alleine war. Fügte dann noch hauchend hinzu, dass er sie lieben würde. Sie schloss ihre Augen einen Moment lang. Gerade leicht machte er es ihr nicht.. Erneut zitterte sie, bis sie ihre Augen schließlich wieder aufschlug und nun Fuchsschatten wieder ansah. In ihren Augen war die Trauer zu sehen und gleichzeitig eine gewisse Kühle. Immerhin würde sie nun sozusagen mit ihm Schluss machen..
>>Ich kann das nicht mehr, Fuchsschatten.<<, sagte sie leise und ihre Stimme zitterte.
>>Ich bin Heilerin. Ich hätte das alles nie zu lassen dürfen. Es war mein Fehler. Es tut mir Leid, dass du all das durch machen musstest.
Du hast etwas besseres verdient, als das.<<,
miaute sie und meinte damit die ganze Heimlichtuerei und nun auch noch der Verlust ihrer Jungen. >>Du solltest eine Kätzin finden, die immer an deiner Seite sein kann. Die dir die Liebe zu dir zeigen kann. Eine Kätzin, die nicht ich bin.<<, flüsterte sie und ein Zittern schlich sich in ihre Stimme. Ihr ganzer Körper schien zu schreien, dass das ein Fehler war. Doch trotzdem fuhr sie damit fort. Ihr Blick wurde härter, kälter.
>>Unsere Wege müssen sich hier trennen.<<

[bei Fuchsschatten]

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Eigentlich sollte dieser Moment der für uns als Gefährtenpaar wohl schönste der Welt werden. Auch wenn es uns eigentlich verboten war... doch entwickelte man auch mit Verbot wahre Gefühle für die eigenen Jungen, egal ob Krieger, Anführer, Stellvertreter oder Heilerin! Doch dieser Augenblick sollte für Krallenmond und mich alles andere als schön werden... Wunderschöne Jungen lagen zwischen meinen Pfoten, eine Kätzin die mir sehr ähnlich sah nur mit etwas kurzem Schweif, aber nichts womit man nicht hätte leben können. Und ein kleiner Kater, weiß mit grauen und schwarzen Streifen... Doch beide gaben nicht so wie es sein sollte ein Maunzen von sich. Ihre kleinen Lungen füllten sich nicht mit Luft bei ihrem ersten Atemzug und ihre kleinen Herzen schlugen nicht... sie lebten nicht... Schmerzen jagten in Wellen durch meine Brust, mein Herz bekam wahre Risse vor Schmerz und doch machte ich mir tatsächlich eher Sorgen um meine Gefährtin als irgendwie an mich zu denken. Ich wusste nicht wie, so nahm ich die zwei kleinen Fellbündel sanft am Nacken hoch um sie zwischen Krallenmond´s Pfoten sehr sanft und vorsichtig nieder zu lassen. Mit zitternder Stimme sagte ich ihr dass sie einfach nicht atmen wollten und schlang meinen Schweif enger um den ihren. Ich wollte der Heilerin Halt in diesem schweren Moment schenken und mich auch selbst irgendwie an ihr fest halten, es tat so unglaublich weh... Mit Trauer im Blick und Schmerz im Herzen musste ich dabei zusehen wie Krallenmond sich selbst davon überzeugte dass meine Worte, so schrecklich sie auch waren, der Wahrheit entsprachen. Sie leckte zuerst unserer Tochter über den Körper, über die Brust wie ich es getan hatte... Eng schmiegte ich mich an die hübsche Heilerin, wir hatten unsere Jungen verloren, ich ertrug diesen Gedanken kaum und ich ertrug es auch nicht zu sehen wie Krallenmond litt... Erste Tränen rollten ihr die Wangen hinunter, tropften auf das flaumige Fell unseres Sohnes bei welchem sie nun das gleiche wie bei unserer Tochter tat. Sie überprüfte die Lebenszeichen, ohne Erfolg. Plötzlich jaulte Krallenmond leise auf, ich legte die Ohren flach an, versuchte nur irgendwie für meine Gefährtin da zu sein doch sie reagierte kaum auf meine Berührungen. Starke Sorge machte sich in mir breit, fraß sich neben der Trauer in mein Herz...
Die graue Heilerin wirkte schrecklich nachdenklich, ich konnte es ihr nicht verübeln und dann begann sie mit einem gehauchten Nein was sie immer wieder und immer lauter wiederholte. Das letzte schrie sie schließlich heraus, ich zuckte leicht, sah sie an. Ich flüsterte dass es mir leid tat ehe meine Stimme brach, verdammt ich hielt es kaum aus und krallte mich in das weiche Moos unter mir. Weiterhin reagierte Krallenmond nicht, wirkte nachdenklich bis sie begann zu sprechen all die Schuld auf sich schob. Wieso tat sie das? War sie nicht immer die jenige gewesen die von beidseitiger Schuld gesprochen hatte oder gar keiner da wir beide uns dieser verbotenen Beziehung bewusst waren? Genau dies sagte ich ihr auch, ich sagte ihr dass sie daran denken sollte was sie selbst immer gesagt hatte...
Meine Gefährtin jedoch sah das wohl nicht so, sie schüttelte bloß den Kopf, auch auf meine Vorderpfote die die ihre berührte reagierte sie nicht. Leichte Angst machte sich in mir breit und ich sagte ihr dass sie nicht alleine war. Doch Krallenmond schluchzte nur, vergrub die Nase im Fell unserer leblosen Jungen ehe sie den Kopf leicht wieder hob doch mich nicht ansah, selbst als sie zu sprechen begann galt der Blick den leblosen kleinen Wesen. Erneut sagte sie dass sie Schuld war, ich könne nichts dafür und sie hatte zugelassen dass das zwischen ihnen etwas wurde. Sie sagte dass sie es nicht hätte zulassen dürfen und ich zuckte leicht, wieso sagte sie das?! Bereute... sie nun alles?... Die Angst begann größer zu werden, sie sagte dass sie das alles hätte nicht tun dürfen denn dann hätte der Sternenclan uns nicht die Jungen genommen. Dieser hätte sie damit für ihren Fehler bestraft und ich litt nun darunter, ihre Stimme war mehr ein hauchen und am Ende sagte sie flüsternd dass ich es verdient hätte Junge zu haben "Du genau so!" brach es sofort aus mir heraus und ich sah sie an "Du bist eine wundervolle Kätzin Krallenmond und du hättest Junge mehr verdient als manch andere... bitte, gib dir an all dem nicht allein die Schuld und... sag nicht dass es ein Fehler war, es war keiner! Egal was die Gesetze sagen oder der Sternenclan. Wenn er uns die Jungen als Strafe nahm ist er noch herzloser als ich gedacht habe" miaute ich und drückte mich an meine Gefährtin. Schrecklich war das Gefühl in meinem innern, eine gefährliche Mischung aus Trauer, Liebe, Angst und Sorge. Ich schmiegte mich also eng an Krallenmond auch wenn sie erneut nachdenklich wirkte,ich legte unsere umschlungenen Schweife um sie und miaute ihr erneut zu dass sie nicht allein war.Hauchend fügte ich hinzu dass ich sie lieben würde, doch eine Erwiderung kam auf diese Worte nicht. Erneut wuchs die Angst, Krallenmond hatte die Augen geschlossen und ich sah sie an. Sie zitterte und dann öffnete sie sie wieder und als ich hineinsah fand ich Trauer vor und... Kühle...
Verletzt legte ich die Ohren leicht nach hinten und als sie plötzlich mit zitternder Stimme sagte dass sie das nicht mehr könnte bekam ich noch mehr Angst. Was passierte hier?! Sie sagte dass sie Heilerin sei, sie das alles nie hätte zulassen dürfen und es ihr Fehler war. Ich schüttelte sofort den Kopf, mein Hals schnürte sich zusammen als sie sich dafür entschuldige was ich alles durch machen musstest "Nein...nein...es wird alles gut..." flüsterte ich mit erstickter Stimme. Und als sie sagte dass ich was besseres verdient hätte als... das zuckte ich "Nein..." hauchte ich erneut und als sie sagte dass ich eine Kätzin finden sollte die immer an meiner Seite sein könnte, eine die mir die Liebe zu mir zeigen konnte, eine die nicht sie sei. Noch immer zitterte ihre Stimme und ich knurrte leise "Nein! Ich habe es dir so oft gesagt ich will keine andere! Ich... will nur dich... Ich liebe dich Krallenmond! Egal was ich dafür in Kauf nehmen muss" miaute ich versuchsweise fest doch meine Stimme zitterte. Die Angst wurde mit jedem Moment größer und als ich Krallenmond in die Augen sah, diese Härte und Kälte sah wurde es mir bewusst. Ich verlor sie. Und dann sagte sie dass sich unsere Wege hier trennen müssten... Tränen stiegen mir in die Augen ohne dass ich etwas dagegen tun konnte "Krallenmond... nein... du... du redest wirres Zeug! Wir lieben einander... wir sind Gefährten... unsere Wege müssen sich nicht trennen, wir schaffen das! Es ist schwer... schrecklich schwer und tut höllisch weh, ich weiß... aber... wir schaffen das, gemeinsam wie alles bisher...Bitte... gib... uns nicht einfach auf" miaute ich und meine Stimme zitterte. Ich wurde am Ende leiser, ich verzweifelte gerade, kurz striff mein Blick unsere leblosen Jungen, eine Träne rollte meine Wange runter und ich presste meine dann Nase einfach an die von Krallenmond. Krampfhaft krallte ich mich ins Moos unter uns "Verlass mich nicht..." hauchte ich erstickend und mehr Tränen rollten meine Wangen runter, verließen meine bernsteinfarbenen Augen "Ich... ich schaffe das nicht ohne dich... ich... ertrage es nicht sie und dich zu verlieren... bitte... ich liebe dich...du bist meine Gefährtin...ich brauche dich..." mittlerweile war meine Stimme nur noch ein Hauchen, gegen Ende hin wurde sogar ein leichtes Wimmern daraus. Wie sollte ich das schaffen? Überstehen? Wir hatten die Jungen verloren... wieso mussten wir nun noch einander verlieren? Ich flehte innerlich darum dass sie es nicht tat und wartete mittlerweile zitternd auf irgendeine Reaktion von meiner Gefährtin.


◾ Redet mit || Krallenmond ◾
◾ Erwähnte Katzen || Krallenmond & die Jungen  ◾

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Sa 17 Jun - 14:29

Krallenmond

Ihre Jungen lebten nicht. Doch weshalb? Wie konnte der SternenClan so etwas zu lassen? Zwei noch so junge Leben.. Wie konnte etwas so grausames nur geschehen? Doch dann traf sie die Erkenntnis wie ein Schlag. Du wirst es bereuen, Krallenmond.
Es war ihre Strafe. Der Verlust ihrer Jungen war die Strafe für ihren Gesetzesbruch und die Beziehung mit Fuchsschatten. Ein "Nein" kam aus ihrem Maul,  nachdem sie sich weiter zusammen gekauert hatte und die leblosen Fellbündel noch näher zu sich gezogen hatte. Ihr ganzer Körper war wie gelähmt, sie nahm nur diese starken Schmerzen an ihrer Brust wahr. Das hier war ihre Strafe für ihre Taten.. der volle Zorn des SternenClans.
Sie wiederholte das Wort "Nein" immer wieder, bis sie das letzte fast schon schrie. Die Wut und gleichzeitig diese unendliche Trauer schien sie langsam in der Mitte zu zerreißen. Fuchsschatten sprach auf sie ein, sagte ihr, dass es ihm Leid tat. Doch was brachte ihr das? Überhaupt nichts. Und nun litt er. Weil der SternenClan seinen Zorn auf sie los gelassen hatte. Es war alles ihre Schuld. Fuchsschatten hat das nicht verdient, denn ihn betraf keine Schuld. Es war allein ihre Entscheidung gewesen, sich auf ihn einzulassen. Hätte sie einfach "Nein" gesagt, wäre das alles nie passiert..
Sie sprach es also aus, sagte ihm, dass es ihre Schuld war. Doch der hübsche Kater widersprach ihr gleich, redete davon, als er sich die Schuld gegeben hatte und sie gesagt hatte, dass sie entweder beide Schuld waren oder niemand. Vielleicht wollte ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingestehen, dass es wirklich meine alleinige Schuld war.. ja, ich wollte Fuchsschatten einfach nur besänftigen., dachte sie und schüttelte ihren Kopf. Er lag so falsch..
Er berührte mit seiner Vorderpfote die ihre, doch sie reagierte nicht darauf. Er sprach nun weiter, sie sei nicht alleine, immerhin hatte er sich auch auf die Jungen gefreut. Ein Schluchzen kam wieder von ihr, nachdem sie ihre Nase in dem flauschigen Pelz ihrer Jungen vergrub. Ob die beiden nun überhaupt im SternenClan waren? Und wenn ja, ob sie Krallenmond wohl hassen würden? Weil sie mit ihrem Leben büßen mussten wegen ihrem Fehler? Sie hätten es verdient zu leben.. lieber wäre sie für sie gestorben..
Schließlich hob die Graue ihren Kopf wieder, sah jedoch die Jungen an, als sie mit Fuchsschatten sprach. Sie sagte ihm erneut, dass es ihre Schuld war. Sie hätte das alles verhindern können. Sie hätte sich darauf nicht einlassen sollen, dann wäre der SternenClan nicht erzürnt auf sie gewesen und folglich hätte es auch keine toten Jungen gegeben. Und Fuchsschatten müsste nun nicht darunter Leiden.. immerhin hätte er die Jungen so verdient..
Er warf natürlich sofort ein, dass sie es ebenfalls verdient hatte Jungen aufzuziehen. Sie war eine wundervolle Kätzin und sie hätte Jungen mehr verdient als jede andere. Sie sollte sich nicht allein die Schuld geben und das ganze nicht als einen Fehler sehen, denn es war keiner. Er meinte es sei egal was die Gesetze oder der SternenClan sagen würde. Mit dieser Strafe sei der SternenClan noch herzloser, als Fuchsschatten überhaupt gedacht hatte. Wieder schüttelte Krallenmond den Kopf.
>>Du siehst doch, dass es nicht egal ist was die Gesetze oder der SternenClan sagt. Denn der SternenClan hat die Macht. Und ich habe mich verpflichtet mich ihm und meinem Clan komplett hin zu geben.
Ich habe das Gesetz gebrochen. Ich habe meine Aufgaben aus den Augen verloren. Ich habe es wohl verdient eine solche Strafe dafür zu bekommen.<<,
flüsterte sie, ihr Herz schmerzte noch mehr. Sie wollte den Zorn des SternenClans nicht weiter nähren. Wenn der SternenClan ihr nun nicht verzieh, dann wäre es für sie wohl in Ordnung, doch trotzdem wollte sie alles wieder richtig biegen. Und damit war klar, was nun der nächste Schritt war. Ihre Beziehung zu Fuchsschatten musste hier enden. Sofort.
Krallenmond musste sich wieder auf ihre Arbeit als Heilerin konzentrieren. Voll und ganz für ihren Clan da sein und irgendwie versuchen weiterzuleben. Das schien Marmorschwinge ihr am Mondsee sagen zu wollen. Sie hatte die falschen Fragen gestellt, da es nicht über ihren Clan war. Sie hatte Fragen über ihre eigenen Sorgen und Probleme gestellt. Und das war falsch für eine Heilerin. Fuchsschatten hatte sie verändert.
Der Kater neben ihr legte ihre umschlungenen Schweife um sie, schmiegte sich enger an sie. Doch sie reagierte darauf nicht. Sie musste es einfach tun. Es wäre für sie Beide das Beste. Er flüsterte ihr erneut zu, dass sie nicht alleine war und dass er sie lieben würden. Leicht machte es er ihr nicht gerade.. einen Moment lang zögerte sie, bereit, ihren gerade ausgetüftelten Plan wieder zu verwerfen. Stattdessen sich an Fuchsschatten zu schmiegen und ihre ganze Trauer heraus zu lassen. Doch gleichzeitig wusste sie, dass sie das nicht konnte. Sie musste das hier einfach beenden. Einen Moment lang schloss sie ihre Augen, sammelte Worte und etwas Kraft. Ihr ganzer Körper zitterte einen Moment lang, dann öffnete sie ihre Augen wieder. Nun sah sie Fuchsschatten an, mit Trauer und einer gewissen Kälte in ihrem Blick. In seinen Augen war so viel zu lesen.. Trauer, Sorge, Angst.. Auch wenn es weh tat, sie musste das nun tun.
Trotzdem zitterte ihre Stimme als sie ihm sagte, dass sie das nicht mehr konnte. Krallenmond sagte ihm, dass sie das alles nie hätte zulassen dürfen. Es war ihr Fehler. Fuchsschatten schüttelt den Kopf, doch sie fuhr bloß fort, entschuldigte sich für alles, was er durchmachen musste. Nur wegen ihr. Seine Stimme war kaum zu hören als er sprach. Er meinte, Nein, alles würde gut werden.. Doch die Heilerin ging nicht darauf ein, sagte ihm, dass er etwas besseres verdient hatte als das alles. Er zuckte dabei leicht zusammen, doch weiterhin lies sie sich nicht beirren und sprach weiter, dass er eine Kätzin finden sollte, die immer an seiner Seite war und die ihre Liebe zu ihm auch zeigen konnte. Natürlich widersprach er ihr, doch Krallenmond fuhr weiter fort, dass es eine Kätzin sein sollte, die nicht sie war. Nun knurrte Fuchsschatten leise, widersprach ihr erneut und sagte ihr, dass er ihr schon so oft gesagt hatte, dass er keine andere wollte. Er wollte sie, nur sie. Er liebte sie. Egal was er dafür einstecken musste. Auch seine Stimme zitterte. Er war sichtlich am Ende, doch sie wagte es nicht, einen Rückzieher zu machen. Es war wie eine Art Mauer die sie langsam zwischen sich und Fuchsschatten baute. Um sich langsam aber sich von ihm zu trennen und ihn los zu lassen. Und es tat weh... unglaublich weh. Ihr Herz schien regelrecht zu zerbersten, vor Wut, Trauer und Trennungsschmerz. Doch es musste sein. Sie versuchte weiterhin hart zu bleiben, während der Ausdruck in ihren Augen härter und kälter wurde. Also sagte sie ihm,
dass sich ihre Wege hier trennen mussten.
Schlagartig waren Tränen in den Augen des attraktiven Katers zu sehen. Sie verletzte ihn von Wort zu Wort mehr.. doch was sollte sie tun? Das hier war das Richtige um ihren Fehler zu mindestens einigermaßen wieder gerade zu biegen. Auch wenn Fuchsschatten das alles nicht ganz zu verstehen schien..
Er sagte ihren Namen, sagte ihr, dass sie wirres Zeug reden würde.
Sie würden einander lieben, sie seien Gefährten. Ihre Wege müssten sich nicht trennen, sie könnten das alles gemeinsam schaffen. Es würde schrecklich schwer werden und höllisch weh tun auch, doch sie würden es schaffen, so wie sie es bisher geschafft hatten. Sie sollte sie nicht einfach aufgeben.
Seine Stimme zitterte, er wirkte einfach nur verzweifelt. Seine Welt schien vor ihren Augen zusammen zu brechen, doch sie blieb weiterhin hart. >>Es ist für uns beide das Beste, Fuchsschatten.<<, flüsterte sie. Nun kamen auch ihr wieder die Tränen und sie wandte den Blick von Fuchsschatten ab. Er sollte nicht sehen, wie sehr sie unter dieser Trennung litt. Sie hatte sich entschieden. Für ihr Leben als Heilerin und für ihren Clan, anstatt für die gemeinsame Beziehung mit Fuchsschatten. Sie atmete tief durch und blinzelte die Tränen weg, sah dann wieder den Kater neben ihr an, dem nun die Tränen über die Wangen liefen. Er sah zu den Jungen, dann wieder zu ihr. Und schlagartig presste er seine Nase auf ihre. Hauchend bat er sie darum ihn nicht zu verlassen. Seine Tränen benässten nun auch ihr Gesicht. Er würde es ohne sie nicht schaffen. Er würde es nicht ertragen die Jungen und sie zu verlieren. Er liebte sie. Er brauchte sie. Sie sei seine Gefährtin. Er wimmerte zum Ende hin sogar leise.
doch es ging nicht. Es ging einfach nicht. Sie wich zurück, beendete die Berührung ihrer Nasen, die sie sowieso nicht erwidert hatte.
Es.. tat so weh. Und diese Berührung hatte Risse in ihre Mauer gesprengt.. doch sie war nicht zusammen gefallen. Tief atmete Krallenmond durch und sah wieder zu den Jungen. >>Es geht nicht.<<, sagte sie leise, ihre Stimme hörte sich etwas fester an.
Es tut mir so Leid, Fuchsschatten.. jetzt leidest du noch mehr als sowieso schon.. aber ich kann das nicht mehr. Es muss einfach Schluss sein., dachte sie. Sie leckte jedem ihrer Jungen über den Kopf. Man merkte schon, wie die kleinen Körper langsam steif wurden. Sie würde die Beiden noch begraben müssen.. ob Fuchsschatten mitgehen würde? Oder war das alles dann doch zu viel für ihn? Vielleicht war er jetzt auch wütend und lies seine Wut an ihr aus..

[bei Fuchsschatten]

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Sa 17 Jun - 17:18


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Es schmerzte so sehr dabei zusehen zu müssen wie Krallenmond auf eigen Pfote die Lebenszeichen unserer Jungen untersuchte. Sie war Heilerin und die Mutter, vielleicht übersah ich ein wichtiges Indiz oder so... doch leider hatte meine Gefährtin genau so wenig Glück wie ich. Keines der Jungen regte sich unter ihrer Zunge während sie die kleinen Kätzchen mit dem flaumigen Fell putzte. Krallenmond kauerte sich enger zusammen, hauchte ein "Nein" was sie immer wieder und immer lauter wiederholte bis sie das letzte plötzlich heraus schrie wobei ich leicht zuckte da ich damit nicht gerechnet hatte. Was sollte ich nur tun? Ich wollte für meine Gefährtin da sein doch kam ja selbst kaum zurecht mit diesem Schmerz des Verlustes...
Und trotzdem versuchte ich es, sprach mit der grauen Heilerin und sagte ihr dass es mir leid tat doch eine wirklich Reaktion bekam ich nicht so wie auf meine Berührungen. Sorge machte sich in mir breit und erneut wirkte die hübsche Kätzin nachdenklich ehe sie aussprach dass dies ja angeblich alles ihre Schuld sei. Doch sofort widersprach ich ihr, natürlich war das nicht alles allein ihre Schuld! Ich erinnerte sie an ihre eigenen Worte, entweder waren wir beide Schuld oder keiner von uns beiden... Mit einer meiner Vorderpfoten berührte ich dann eine der ihren, erneut keine Reaktion. Flüsternd sagte ich ihr dass sie nicht allein sei, ich mich trotz aller Hürden auf die Jungen gefreut hatte und dann schluchzte Krallenmond weswegen ich mich etwas mehr an sie drückte. Sie vergrub ihre Nase in dem flaumigen Fell der Jungen zu ihren Pfoten, tief saß der Schmerz und ich spürte wie sich Sorge und sogar nun auch Angst in meinem Herzen bemerkbar machten. Wieso reagierte Krallenmond auf keine meiner Berührungen...?
Doch dann hob sie den Kopf wieder und begann zu sprechen wobei ihr Blick jedoch den Jungen galt und nicht mir. Sie sagte erneut dass das alles ihre Schuld sei und sagte nun dass sie das alles nicht hätte zulassen dürfen, es ein Fehler gewesen sei. Sie sagte dass ich dann nun nicht darunter leiden müsste denn ich hätte Jungen verdient. Sofort warf ich ein dass sie es genau so verdient hatte, mehr als so manch andere und sie war eine wundervolle Kätzin! Erneut sagte ich ihr dass sie die gesamte Schuld nicht allein auf sich schieben sollte und sie sollte das alles auch nicht als Fehler sehen denn es war keiner. Ich sagte ihr dass mir das Gesetz und der Sternenclan egal war und wenn sie uns wirklich als Strafe die Jungen genommen hatten war er einfach nur herzlos! Krallenmond jedoch schüttelte auf diese Worte hin nur den Kopf, wieder nahm die Angst zu und sie begann zu sprechen. Sie meinte dass ich ja sah dass das alles nicht egal war, der Sternenclan habe die Macht und sie habe sich diesem wie auch dem Clan verschrieben. Sie hatte das Gesetz gebrochen, ihre Aufgabe aus den Augen verloren und hatte diese Strafe wohl verdient, ich schüttelte heftig den Kopf "Nein! Niemand hat eine solche Strafe verdient, nicht einmal die schlimmste Katze der Welt" miaute ich ernst und sah sie an. Die Angst in mir wurde größer, auf was steuerten wir hier eigentlich zu?! Ich legte die umschlungenen Schweife um Krallenmond, ich wollte sie trösten und schmiegte mich an sie. Wieder kam keine Reaktion was... einfach nur weh tat. Trotzdem sagte ich ihr erneut leise dass sie nicht allein war und fügte hauchend hinzu dass ich sie lieben würde. Wieder kam keine Reaktion, meine Gefährtin schloss nur ihre Augen und als sie sie wieder öffnete und ich ihr in die Augen sah fand ich Kälte vor. Ihr Körper zitterte, was hatte sie vor?! Liebe, Sorge, Angst und Trauer zeigten sich in meinen bernsteinfarbenen Augen während ich sie ansah, mein Herz begann schneller zu schlagen, jedoch im negativen Sinne.
Sie begann zu sprechen, ihre Stimme zitterte, doch sie sagte dass sie das nicht mehr konnte. sagte dass sie das alles nie hätte zulassen dürfen... ich begann nur den Kopf zu schütteln doch sie fuhr stumpf fort. Sie entschuldige sich für alles was ich hatte durchmachen müssen wegen ihr, ein dicker Kloß sammelte sich in meinem Hals an und ich sagte ihr sofort dass das nicht so war. Meine Stimme klang erstickend leise, trotzdem sprach ich weiter, sagte ihr dass alles gut werden würde.
Doch Krallenmond ging nicht auf meine Worte ein, sprach weiter und sagte ich hätte jemand besseres verdient. Ich versenkte die Krallen im Moos unter mir während sie sagte dass ich eine Kätzin finden sollte sie immer an meiner Seite sein konnte, mir die Gefühle zeigen konnte, eine die nicht sie war. Wieder schüttelte ich den Kopf, widersprach ihr knurrend dass ich nun oft genug gesagt hatte dass ich nur sie wollte, nur sie! Ich liebte sie und es war mir egal was ich dafür einstecken müsste. Meine Stimme zitterte und wieder kam keine Reaktion und meine Gefährtin sagte am Ende nur dass sich unsere Wege hier trennen müssten.
Als hätte ich einen heftigen Schlag abbekommen zuckte ich und Tränen traten mir sofort in die Augen, ich nannte ihren Namen, sagte ihr dass sie wirres Zeug redetet. Sie liebten doch einander, waren Gefährten, unsere Wege mussten sich nicht trennen! Gemeinsam könnten wir das schaffen auch wenn es schrecklich schwer war und höllisch weh tat... doch wir würden es zusammen schaffen wie bisher alles, sie sollte doch nun nicht aufgeben! Meine Stimme zitterte vor Verzweiflung, doch groß ging Krallenmond nicht auf meine Worte ein, sagte nur dass es das beste für uns beide sei. Sie wandte den Blick ab, ich hielt das nicht aus... Tränen liefen mir die Wangen hinunter, ich sah auf die Jungen, dann wieder zu Krallenmond. Emotionen überwältigten mich und ich presste verzweifelt die Nase an ihre, hauchte ihr bittend zu mich nicht zu verlassen. Ich flüsterte ihr zu dass ich es nicht ertragen würde sie Jungen und sie zu verlieren, ich liebte sie, ich brauchte sie! Wir waren doch Gefährten... Meine Stimme wurde am Ende sogar zu einem leisen wimmern, doch statt auf mich zu zu gehen unterbrach Krallenmond die Berührung unserer Nasen ohne sie zu erwidern. Mein Kopf sank leicht, Tränen rollten mir über die Wangen und ich hörte nur wie sie sagte dass es nicht ging. Ihr Stimme hörte dich fester als vorhin an, sie meinte es also ernst. Ein betäubendes Gefühl machte sich in mir breit, ich schüttelte wieder den Kopf "Es ist nicht das beste für uns beide..." hauchte ich und ließ die Ohren hängen "Es...würde gehen... aber ich reiche nicht mehr..." miaute ich leise und spürte heftigen Schmerz in meiner Brust. Ich war einfach nicht mehr gut genug für Krallenmond... das hatte sie nach diesem Verlust wohl erkannt...
Langsam löste ich meinen Schweif von ihrem, mein Körper zitterte dich ich erhob mich langsam. Trotz des gefühlsmäßig tauben Gefühls jagten heftige Schmerzen durch meinen Bauch, leeren Blickes, angefüllt von Tränen sah ich zu meiner Bauchwunde. Sie war wieder aufgegangen, Blut tropfte zu Boden doch was sollte es mich interessieren? Auf unsicheren Pfoten entfernte ich mich ein Stück von Krallenmond und sah aus dem Baumstamm nach draußen, es war bereits Sonnenhoch... Sie sollte wohl zurück ins Lager, ich hatte sowieso keine Chance mehr... Zitternd lief ich zurück zu der grauen Heilerin, kauerte mich vor ihr leicht hin und ignorierte die blutende Wunde an meinem Bauch. Ich beugte den Kopf vor, starrte leer auf die leblosen Jungen wobei ich vorsichtig begann eines davon liebevoll zu putzen "Es tut mir leid meine kleinen... ich dachte... eure Mutter und ich würden zusammen halten und darauf warten bis wir euch wieder sehen dürfen... doch... leider war ich ein schlechter Gefährte..." dachte ich und putzte auch das andere dann einen Moment lang ehe ich den Kopf zurück zog. Ich sah Krallenmond nicht an, ertrug so schon den Schmerz in meinem Herzen kaum "Also sind wir nun keine Gefährten mehr?" fragte ich mit leiser und brüchig klingender Stimme und legte meinen Schweif um meinen Bauch, spürte das warme Blut welches weiterhin aus der Wunde trat "Vielleicht bin ich ja schneller bei meinen Jungen als gedacht... hier hält mich nun nichts mehr..." wirre Gedanken zogen durch meinen Kopf während ich nun auf eine Antwort von Krallenmond wartete.


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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mo 19 Jun - 21:31

Krallenmond

Sie sprach das aus, was ihr vor diesem Morgen wahrscheinlich unmöglich vorgekommen wäre. Ihre Wege mussten sich hier trennen.
Krallenmond hatte gerade eben diesen Satz ausgesprochen, als Fuchsschatten auch schon die Tränen in den Augen standen. Er fing erneut an mit Verzweiflung in der Stimme mit ihr zu reden, schien einen letzten Versuch zu starten um sie umzustimmen. Doch sie, und insgeheim wahrscheinlich auch er, wusste, dass er das nicht schaffen würde. Es war wie eine Mauer die sie zwischen sich und Fuchsschatten errichtete. Stein für Stein, immer weiter. Er redete auf sie ein, dass sie gar nicht wisse, was sie sagte, bloß wirres Zeug redete. Sie liebten doch einander, seien Gefährten und dass sich ihre Wege hier nicht trennen mussten. Zusammen könnten sie das schaffen, so wie sie es überhaupt bis zu diesem Punkt geschafft hatten. Auch wenn es schwer war und höllisch weh tat.. Sie sollte einfach nicht aufgeben.
Doch Krallenmond blieb hart, ging nicht auf seine Worte ein und sagte einfach, dass es das Beste für beide von ihnen sei. Damit wandte sie ihren Blick ab und sah auf die Jungen zwischen ihren Pfoten. Doch nun schien sie das alles zu überrollen. Diese Trauer..
diese Erschöpfung.. diese Wut.. dieser Trennungschmerz.. es war alles zu viel.
Tränen sammelten sich in ihren Augen, sie hatte das Gefühl kurz davor zu sein einfach zusammen zu brechen. Doch sie biss die Zähne zusammen, blinzelte die Tränen so gut wie es ging weg und atmete tief ein und aus. Ihre Entscheidung war gefallen. Gegen Fuchsschatten und für ihren Clan und ihr Leben als Heilerin.
Nachdem sie sich wieder einigermaßen gefasst hatte, sah sie den Kater neben ihr an. Dieser bewegte sich sogleich auf sie zu, presste ihre Nase auf seine. Hauchend sprach er die Bitte aus, dass sie ihn nicht verlassen sollte. Er würde es nicht ertragen sie und die Jungen zu verlieren. Fuchsschatten liebte sie und brauchte sie! Erneut wiederholte sie, dass sie doch Gefährten waren.. Krallenmond erwiderte die Berührung nicht, sie blieb einfach starr sitzen, spürte,
wie seine Tränen auch ihre Wangen nässten. Schmerz machte sich in ihrer Brust breit. Doch sie würde nun nicht zurück rudern, auch wenn ihre Mauer gerade von Rissen gesprengt wurde. Sie löste ihre Nase von seiner, sagte ihm mit etwas festerer Stimme nun, dass es nicht ging. Beim SternenClan, Fuchsschatten, es tut mir so Leid. Siehst du wie sehr du leidest? Und das ist alles meine Schuld. Hätte ich mich auf dich nicht eingelassen, dann würdest du nun nicht leiden. Hättest du nie leiden müssen. Es geht nicht mehr. Ich kann niemand anderen mehr Leiden lassen unter meinen Fehlern.., dachte sie, sprach aber nichts davon aus, richtete ihren Blick wieder auf die zwei Jungen zwischen ihren Vorderpfoten. Wieder war zu hören, wie der hübsche Kater neben ihr zu hauchte, dass es nicht das Beste für sie Beide war.
Es würde gehen.. doch er reichte nicht mehr.
Krallenmond kniff ihre Augen zusammen, mehr Tränen rollten über ihre Wangen. Das.. das war nicht wahr! Er belügte sich selbst! Sie sah Fuchsschatten wieder an. Du liegst komplett falsch!, wollte sie ihn am liebsten anschreien. Stattdessen beobachtete sie bloß,
wie er seinen Schweif von dem ihren löste. Sein ganzer Körper zitterte, als er sich aufrichtete. Und als ihr Blick auf seinen leeren Blick traf.
Sie.. sie schien ihn gebrochen zu haben. Endgültig. Ihr blieb die Luft weg. Schuld. Meine Schuld. Alles meine Schuld., dachte sie und wollte aufschluchzen, doch stattdessen schloss sie ihre Augen. Schnappte im nächsten Moment nach Luft, weil sie vergessen hatte zu atmen. Als sie die Augen wieder öffnete, sah er aus dem Baumstamm heraus. Sie nahm sich den Moment wo er sie nicht ansah um ein stummes. Ich liebe dich, Fuchsschatten.., mit ihren Lippen zu formen. Dann fiel ihr Blick auf seinen Bauch. Und beim SternenClan.. so viel Blut... erst jetzt fiel ihr wieder auf, wie stark der Geruch von Blut in der Luft hing. Sie mussten ins Lager. Krallenmond musste ihn sofort behandeln..
Er kam zurück zu ihr, sah sie jedoch nicht an. Kauerte sich hin und leckte den Jungen über den Kopf. Stumm schob die Heilerin seine Jungen näher zu ihm, beobachtete, wie liebevoll er mit ihnen umging. Sie hätte ihm ewig dabei zusehen können.. doch dann zog er seinen Kopf zurück, weiterhin sah er sie nicht an. Fragte sie mit brüchiger Stimme, ob sie nun also keine Gefährten waren. Sie hatte ihn schon genug verletzt. Sie würde ihm darauf keine Antwort geben. Wahrscheinlich konnte er sich die Antwort darauf selbst geben. Doch eigentlich gab es einen anderen Grund. Ein Fleck, tief in ihr, wollte diese Frage nicht beantworten. Denn alles in ihr sträubte sich dagegen, diese Frage mit einem "Ja" beantworten zu wollen.
Stattdessen tat sie nun so, als ob sie das erste Mal seine Wunde sehen würde und bemerken würde, wie viel Blut aus ihr heraus kommen würde.
>>Fuchsschatten!<<, stieß sie hervor. >>Du musst zurück ins Lager. Sofort. Schaffst du das?<<, fragte sie leise. Krallenmond sah ihn weiterhin auch, auch wenn er sie wahrscheinlich nicht mehr anschauen würde und der ganze Schmerz in ihrem Körper nur noch schlimmer werden würde, wenn er sie ansah und sie wieder sah, dass sie ihn gebrochen hatte. Sie schluckte und sah zu den Jungen.
>>Ich.. ich werde die Beiden begraben.<<, fügte sie flüsternd hinzu und ihr Schweif zuckte. Bei der Beerdigung der Jungen wäre sie gerne nicht alleine gewesen.. aber Fuchsschatten ging es zu schlecht. Krallenmond war froh, wenn sie sich selbst in ihrem geschwächten Zustand zurück ins Lager bringen könnte. Doch Fuchsschatten auch noch? Beim SternenClan, wir waren so naiv... dachten wirklich, dass das alles funktioniert..

[bei Fuchsschatten]

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Di 20 Jun - 19:24


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Die Worte von Krallenmond erreichten meine Ohren, all dies kam mir wie ein schrecklicher Traum vor. Die Jungen waren tot geboren wurden und nun sagte mir meine Gefährtin so vieles wobei es zum Ende hin hieß dass sich unsere Wege nun trennen müssten.
Sofort traten Tränen in meine bernsteinfarbenen Augen, diese Härte und Kälte in ihrem Blick, sie meinte es ernst... Verzweiflung stieg in mir auf, mein Herz schmerzte und mit zittriger Stimme sprach ich mit Krallenmond. Ich sagte dass sie nicht wüsste was sie da redetet, wirres Zeug... ich sagte dass wir einander doch liebten und Gefährten seien! Unsere Wege mussten sich nicht trennen, zusammen könnten wir es schaffen so wie immer bisher auch wenn es in diesem Fall wirklich sehr schwer war und sehr weh tat. Sie sollte doch nicht aufgeben! Doch Krallenmond ging nicht auf meine Worte ein, es kam nichts gefühlvolles von ihr... sie sagte bloß dass dies das beste für uns beide sei und sah dann auf die Jungen herab "Nein... Nein... Das darf nicht wahr sein! Ich...ich... weiß nicht weiter..." dachte ich verzweifelt und als die hübsche, graue Heilerin den Kopf hob presste ich sofort meine Nase an ihre. Ein paar Tränen liefen mir die Wangen, hauchend bat ich sie darum mich nicht zu verlassen und meine Stimme brach immer mehr. Ich sagte ihr dass ich es nicht ertragen würde sie und die Jungen zu verlieren, ich liebte sie und brauchte sie...wir waren doch Gefährten...
Keinerlei Reaktion kam. Sie erwiderte die Berührung unserer Nasen nicht, beendete sie dann auch einfach und sagte mit fester Stimme dass es nicht ging. Erneut zuckte ich leicht, ihre Stimme klang so fest, der kühle und harte Blick... ich... hatte verloren... Schmerzen jagten durch meine Brust und ich bekam den Gedanken einfach nicht aus zu reichen. Also hauchte ich nun dass es nicht das beste für uns beide war und auch dass es gehen würde, doch ich nicht reichte. Tränen standen weiterhin in meinen Augen und eine gewisse Leere erfüllte sie, Krallenmond sah weiterhin auf die Jungen und auch auf diese Worte reagierte sie nicht "War... es je echt? Das alles?..." fragte ich mich plötzlich und bemerkte wie meine Gefährtin den Blick hob und mich wieder ansah. war sie überhaupt noch meine Gefährtin? Ich wusste es nicht. Langsam löste ich meinen Schweif nun von ihrem, begann mich zu erheben wobei mein gesamter Körper zitterte und ich spürte mit einem mal schreckliche Schmerzen an meinem Bauch. Nur kurz begegnete ich dem Blick von Krallenmond doch sah sofort weg, ich ertrug diese Kälte einfach nicht und sah zu meinem Bauch. Blut tropfte aus der wieder aufgegangenen Wunde doch es war mir egal, wieso sollte es mich auch interessieren? Mir gerade alles einfach nur egal... Ich bewegte mich langsam etwas weg von der Heilerin und sah aus dem Baumstamm hinaus wobei mir auffiel dass die Sonne bereits ihren höchsten Punkt erreicht hatte. Was Krallenmond hinter mir tat wusste ich nicht, drehte mich nun nur langsam wieder zu ihr mit der Erkenntnis dass sie wohl langsam ins Lager zurück kehren sollte eine Chance hatte ich ja sowieso nicht. Ich ließ mich vor ihr nieder nur um dann auf die Jungen herab zu sehen, ob alles anders wäre wenn sie leben würden?... Wären wir dann eine glückliche Familie?... Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen bei diesem Gedanken und ich begann die beiden liebevoll zu putzen wobei ich spürte wie Krallenmond sie mir auch leicht zuschob. Kurz legte ich eine Pfote um die beiden und drückte meine Schnauze in ihr flaumiges Fell "Ihr habt das nicht verdient... es tut mir so leid... und nun seid ihr dort oben bei denen die euch uns nahmen und müsst dabei zusehen wie eure Eltern zerbrechen..." dachte ich traurig und zog den Kopf dann langsam wieder zurück. Jedoch sah ich die graue Heilerin nicht an, ertrug den Schmerz nicht und fragte brüchig ob wir nun keine Gefährten mehr waren. Deutlich spürte ich das warme Blut an meinem Bauch und wartete mit wirren Gedanken auf eine Antwort... die nie kam. Mal wieder keine Reaktion...
Doch plötzlich stieß sie meinen Namen hervor, leicht sah ich auf und sah dass ihr Blick meinem Bauch galt. Ich legte die Ohren nach hinten, hörte wie sagte dass ich sofort zurück ins Lager müsste und fragte ob ich dies schaffte. Ihr Blick galt mir, doch ich sah leer auf meine Vorderpfoten und hörte dann noch wie sie flüsternd hinzu fügte dass sie die beiden begraben würde. Langsam setzte ich mich auf, hielt weiterhin den Schweif vor meinem Bauch "Ich werde dir helfen" miaute ich bloß und sah auf die beiden herab "versuch gar nicht erst mir irgendwas von meiner dämlichen Wunde zu erzählen und ich gehe auch nicht ins Lager. Das Lager kann mich mal genau wie diese verfluchte Welt und der idiotische Sternenclan der immer alles zerstört" miaute ich mit leiser Stimme um meine Kraft etwas zu schonen und hob den Blick nur langsam. Leicht sah ich Krallenmond an jene nun... nicht mehr meine Gefährtin war. Kurz beugte ich mich vor, leckte ihr sozusagen zum Abschied über die Wange "...ich liebe dich trotzdem auch wenn du das nun getan hast" hauchte ich leise und seufzte "aber... sag mir eins Krallenmond. Waren deine Gefühle zu mir echt? Hast du mich geliebt?... Ich... verstehe es einfach nicht...wie du das alles... einfach so beenden kannst..." flüsterte ich noch leise und ich schaffte es auch nicht die Verzweiflung aus meiner Stimme zu vertreiben und noch eine Frage hatte ich "Wäre es anders gekommen wenn unsere Jungen am Leben wären?..." ich wagte es mich ihr in die Augen zu sehen, ich hatte Angst vor den Antworten doch wollte ich nun genau sehen was sie zeigte und wie sie reagierte, mein Herz raste...


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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   So 25 Jun - 13:39

Krallenmond

Sie beobachtete, wie Fuchsschatten sich den Jungen widmete. Wie er die zwei Kleinen liebevoll putzte und sie schließlich an sich drückte um sich wohl zu verabschieden. Was genau ihm gerade alles durch den Kopf ging, konnte Krallenmond nicht sagen. Und so genau wollte sie es wohl auch gar nicht wissen. Denn eins war klar. Sie hatte ihn komplett gebrochen. Ihr wäre es lieber gewesen, wenn er wütend auf sie geworden wäre. Wenn er sie angeschrien hätte. Doch er schien so.. leer. Den Sinn für alles einfach verloren zu haben. Nur wegen ihr. Und so würde es immer weiter gehen. Sie würde ihn immer und immer wieder verletzten. Es musste nun einfach Schluss sein.
Fuchsschatten sah sie nicht an, als er mit brüchiger Stimme fragte,
ob sie nun keine Gefährten mehr waren. Sie schluckte. Sie hatte ihn schon komplett gebrochen. Sie wollte das alles nicht noch schlimmer machen. Auf diese Frage würde sie ihm nicht antworten. Denn sie brachte das "Ja" sowieso nicht über die Lippen. Es tat zu sehr weh..
Also versuchte sie die Aufmerksamkeit auf seine Wunde zu lenken. So viel Blut.. er musste sofort ins Lager! Sie musste ihn behandeln! Nicht.. dass er vor ihren Augen verblutete..
Sie würde alleine die Jungen begraben. Denn sie war selber geschwächt und würde es nicht schaffen auch noch Fuchsschatten zum Lager zu stützen. Er musste es aus eigener Hand schaffen, also müsste er jetzt gleich los. Der attraktive Kater setzte sich auf, einen Moment lang glaubte Krallenmond doch tatsächlich, dass er nun ins Lager gehen würde. Doch im Gegenteil. Er meinte, er würde ihr helfen. Sie sollte erst gar nicht versuchen ihm irgendetwas über seine Wunde zu erzählen, denn er würde auch nicht ins Lager gehen. Denn das Lager könnte ihn mal, genauso wie die ganze Welt und der SternenClan, der immer alles zerstörte. Krallenmond legte ihre Ohren zurück, der Schmerz in ihrem Herzen schien sich zu verdoppeln. Er.. er wollte doch nicht wirklich.. sterben? Tränen brannten in ihren Augen. Er kann doch jetzt nicht einfach aufgeben! Doch sie hatte ihn gebrochen. Es war erneut ihre Schuld. Sie schnappte nach Luft, kauerte sich etwas zusammen. Konnte sie überhaupt noch irgendetwas? Machte sie eigentlich alles falsch? Fuchsschatten hob nun langsam wieder seinen Blick und sah sie an. Dann beugte er sich vor und leckte ihr über die Wange.. es fühlte sich wie ein stiller Abschied an. Nun rollten ihr frische Tränen über die Wangen. Nun hauchte Fuchsschatten, das auch wenn sie das nun getan hatte, er sie trotzdem lieben würde. Aber eine Frage hatte er. Nein, mehrere. Ob ihre Gefühle zu ihm echt waren? Hat sie ihn geliebt? Er verstand einfach nicht, wie sie alles so beenden konnte. Deutlich war die Verzweiflung aus seiner Stimme zu hören. Und dann fügte er noch die Frage hinzu, ob wohl alles anders gekommen wäre, wenn die Jungen am Leben wären.
Nun schluchzte Krallenmond wieder. Es war einfach alles zu viel. Ein starkes Zittern ging durch ihren Körper. Sie wollte am liebsten weg rennen von dem allem. Doch sie konnte nicht vor ihren Problemen fliehen. Sie musste das nun durch stehen. Ob sie wollte oder nicht.
Die Graue versuchte ihren Körper wieder unter Kontrolle zu bekommen, wischte sich schnell die Tränen mit ihren Pfoten von der Wange und sah Fuchsschatten, mit seinem leeren und gebrochenen Blick an.
>>Die Gefühle sind nicht einfach verschwunden, Fuchsschatten.
Sie sind immer noch da. Und sie sind immer noch echt. Du hast es geschafft mir zu zeigen was Liebe ist. Aber.. ich bringe dir nur Unglück. Ich möchte nicht mehr, das du unter meinen Kosten leiden musst. Du hast deine Jungen verloren, weil ich das Gesetz gebrochen habe, zu dem ich mich verpflichtet habe. Du musst damit leben, das deine Jungen wo anders sind, obwohl du so ein guter Vater wärst, Fuchsschatten.<<,
flüsterte Krallenmond und atmete tief durch.
>>Ich habe mich selbst dazu verpflichtet, den Weg einer Heilerin zu gehen. Und.. ich möchte diesen Weg auch nicht verlassen. Ich muss mir wieder klar werden, was meine Aufgaben sind. Du hast es geschafft, dass ich mich auf andere Dinge konzentriere. Seh das nicht als etwas schlechtes! Es war schön. Wirklich. Ich habe es genossen. Aber so wie du mich brauchst, braucht auch der SchattenClan mich.<<, flüsterte sie weiter.
>>Du bist der perfekteste Gefährte, den sich eine Gefährtin nur wünschen kann. Aber jetzt gib nicht auf, auch wenn die Welt gerade komplett ungerecht wirkt. Geh zurück ins Lager. Bitte. Ich.. ich will nicht, dass du einfach aufgibst. Und deine Jungen sicherlich auch nicht. Du hast nie etwas falsch gemacht. Wenn die Jungen mich hassen ist es okay. Aber mit Sicherheit lieben sie dich und wollen dich jetzt nicht sterben sehen.<<, hauchte sie.
Dann setzte sie sich ruckartig auf, auch wenn sich ihr Körper kraftlos und taub anfühlte. Dann tippte sie Fuchsschatten mit ihrem Schweif auf die Brust.
>>Tu es nicht für mich. Aber für deine Jungen.<<, miaute Krallenmond. Ihr Herz tat so weh.. ihr ganzer Körper tat so weh. Und dann erlaubte sie sich einen kleinen Moment der Schwäche. >>Es tut mir Leid, dass ich dich in all das mit rein gezogen habe.. aber..
trotzdem bereue ich nichts.<<,
flüsterte sie.
Sie war kurz davor ihren Kopf an seine Brust zu lehnen. Sich einmal noch an ihn zu lehnen in der Hoffnung, dass er ihr die nötige Kraft spenden würde, die sie nun brauchte. Doch sie unterließ es.
Stattdessen wandte sie sich nun den Jungen zu, nahm ihren Tochter und ihren Sohn sanft im Nackenfell hoch. Mit zitternden Beinen richtete sich Krallenmond auf, hatte das Gefühl gleich wieder zusammen zu brechen.. Sie schwankte leicht, strich dann an ihm vorbei aus dem Baumstamm, entfernte sich so zügig wie es in ihrem Zustand ging von Fuchsschatten. Sie konnte bloß hoffen, dass er zurück zum Lager ging. Sie hoffte so sehr, dass er es für seine Jungen tat..

[bei Fuchsschatten / sucht einen Platz für das Grab der Jungen]

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mo 26 Jun - 3:12


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Mein Herz war gebrochen, mein Wille zu allem nicht mehr vorhanden.
Ich wusste nicht mehr weiter und doch wusste ich genau dass alles einfach nur vorbei war, aus und vorbei. Schmerz jagte durch meinen Bauch, ich versuchte ihn mir nicht anmerken zu lassen, legte den Schweif an meinem Bauch um das Blut etwas zu verstecken während ich nun ein letztes mal liebevoll meine Jungen putzte. Sie durften nie leben... es tat mir so weh... Noch dazu hatte ich meine Gefährtin verloren. Ich wollte kämpfen... doch hatte ich gerade seelisch und auch körperlich keine Kraft dazu und noch dazu hatte mit die hübsche Heilerin deutlich klar gemacht dass Schluss war.
Und trotzdem... mit brüchiger Stimme ohne den Blick zu heben fragte ich Krallenmond ob wir nun also wirklich keine Gefährten mehr waren. Es kam keine Antwort und zugleich war dies die deutlichste die sie mir geben konnte. Ein klareres Nein hätte sie mir nicht geben können... Ich biss die Zähne zusammen um nicht vor lauter Schmerz auf zu jaulen doch da stieß sie plötzlich meinen Namen hervor. Sie kam auf meine Bauchwunde zu sprechen, meinte ich müsse sofort ins Lager und dort behandelt werden... als ob mich dies im Moment interessieren würde. Sie fragte mich ob ich es ins Lager schaffte doch ich sah sie nicht an, antwortete nicht. Bis sie flüsternd meinte sie würde die Jungen allein begraben. Auf keinen Fall.
Ich setzte mich auf und sah Krallenmond an. Den Schweif ließ ich vor meinem Bauch und sagte ihr dass ich ihr beim begraben der Jungen helfen würde. Ehe sie etwas sagen konnte sprach ich weiter, sagte ihr sie solle mir nichts von der dämlichen Bauchwunde erzählen und auch ins Lager ginge ich nicht. Das Lager wie diese Welt konnten mich mal genau wie der Sternenclan der immer nur alles zerstörte. Ich sah wie die graue die Ohren zurück legte, Tränen zeigten sich in ihren Augen und sie kauerte sich zusammen, einen Augenblick lang wartete ich. Doch dann beugte ich mich vor, leckte ihr zum Abschied sozusagen über die Wange und sagte ihr dass ich sie trotzdem liebte auch wenn sie das nun getan hatte. Ich sah wie ihr Tränen die Wangen hinunter rollten und ich traute mich ihr diese von der einen Wange zu lecken ehe ich hauchend weiter sprach. Ich wollte wissen ob ihre Gefühle zu mir echt waren, ob sie mich wirklich geliebt hatte... ich verstand einfach nicht wie sie das alles einfach beenden konnte. Verzweiflung klang in meiner Stimme und zum Schluss kam die Frage ob alles anders gekommen wäre wenn die Jungen am Leben wären.
Plötzlich schluchzte die Heilerin, meine Ohren zuckten, weinte sie wegen mir? Oder den Jungen?Stark begann sie zu zittern und ich nahm den Schweif von meinem Bauch welcher mittlerweile voller Blut war weg und legte ihn leicht um sie als stillen Trost. Doch sie beruhigte sich wieder, wischte sich dir Trönen weg und ich begegnete ihrem leeren und gebrochenem Blick, so als würde ich in meine eigenen Augen sehen.
Sie begann zu sprechen, so seien die Gefühle nicht einfach verschwunden, sie waren immer noch da und seien auch immer noch echt. Kurz schlug mein Herz höher, ich hatte es geschafft ihr zu zeigen was liebe war doch sie brachte nur Unglück. Ein leichtes Zittern erfasste mich. Sie wollte nicht mehr dass ich unter ihren Kosten leiden musste, ich hatte meine Jungen verloren weil sie das Gesetz gebrochen hatte zu dem sie sich verpflichtet hatte und ich müsse nun damit leben dass meine Jungen woanders waren obwohl ich ein guter Vater wäre... "Krallenmond..." hauchte ich ihren Namen doch hielt inne. Sie sollte zu Ende sprechen. Sie habe sich zum Weg einer Heilerin verpflichtet und diesen Weg wollte sie nicht verlassen, sie müsse sich ihrer Aufgaben klar werden. Ich hatte geschafft dass sie sich auf andere Dinge konzentrierte und ich solle dies als nichts schlechtes sehen, es wäre schön gewesen, sie hätte es genossen. Aber so wie ich sie brauchte brauchte sie nun der Schattenclan. Ich nickte schwach. Ihre Worte mochten zwar irgendwo logisch klingen... doch auf einer Seite verstand ich sie trotzdem nicht und kam nicht damit zurecht sie zu verlieren. Es schmerzte zu sehr... Krallenmond sprach weiter. Ich sei der pefekteste Gefährte den sich eine Gefährtin wünschen könnte, aber jetzt sollte ich nicht aufgeben auch wenn gerade alles ungerecht wirkte. Ich solle zurück ins Lager gehen, sie bat mich drum, wollte nicht sehen wie ich einfach aufgab. Und meine Jungen wollten das sicher auch nicht. Ich hätte nie etwas falsch gemacht und wenn die Jungen sie hassen würden sei dies ok, aber mit Sicherheit würden sie mich lieben und mich nicht sterben sehen wollen. Ich sah sie an, ruckartig setzte sie sich plötzlich auf und tippte mit mit dem Schweif an die Brust, leicht sah er zu dieser Stelle. Sie sagte ich solle es nicht für sie tun aber für deine Jungen... und dann sagte sie dass es ihr leid tat mich in all das mit rein gezogen zu haben aber trotzdem... bereute sie nichts...
Langsam hob ich den Blick, sah sie an "Ich... Krallenmond..." begann ich doch wieder brach meine Stimme. Sie hatte so viel gesagt was mir ein gutes Gefühl gab und doch zerriss mich das alles zugleich, Tränen stiegen mir wieder in die Augen, rollten meine Wangen hinunter "Ich will aber aufgeben..." hauchte ich kraftlos "Ich verkrafte das nicht ok?... Die Jungen zu verlieren tut schon genug weh. Aber dann noch von der Gefährtin verlassen werden... nein... das schaffe ich nicht. Dafür bin ich zu schwach..." miaute ich und sah zu meinem Bauch "ich habe diese Wunde nur für dich überstanden. Du hast mich angetrieben doch nun... ist dieser Antrieb verloren, für immer... es gibt nichts weshalb ich noch kämpfen muss..." miaute ich und sah langsam wieder zu ihr mit glasigem Blick "ich will so nicht mehr...mein Leben war eintönig und grau. Mit dir bekam es Farbe und so viel Inhalt... ich wusste du bist die einzige für mich, die eine für die ich alles her geben würde... ich hätte für dich alles getan... den Clan verlassen und irgendwo als Streuner neu angefangen, Hauptsache du bist bei mir" Hauchend sagte ich dies alles und erhob mich dann leicht "Ich werde bei dir bleiben bis die Jungen beerdigt sind... und entweder mein Körper schafft das oder... ich erliege der Wunde eben. Dann kann ich im Sternenclan darauf warten bis du zu mir kommst... ich kann mit den Jungen darauf warten dass du kommst und wir eine Familie sind..." miaute ich mit leiser Stimme und sah sie an, dann zu Boden.
Krallenmond stand auf und schwankte leicht. Ich wollte ihr helfen, doch war selbst zu schwach und als sie an mir vorbei strich zögerte ich nicht und folgte der Heilerin wenn auch etwas langsamer da ich schneller nicht konnte. Immer mal wieder verschwamm die Umgebung vor meinen Augen leicht, also fixierte ich meinen Blick auf Krallenmond. So ging es einigermaßen auch wenn meine Schritte dennoch etwas wackelig ausfielen und irgendwann stieß ich von hinten leicht gegen die graue "tschuldige... ich seh etwas unscharf" murmelte ich leise und schritt an ihre Seite, setzte mich kurz um Luft zu holen. War es schon die ganze Zeit so kalt?... Kurz hob ich den Blick, sah in den Himmel und dann wieder zu Krallenmond. Schwach lächelte ich sie an "Ich liebe dich..." miaute ich traurig und lehnte mich kurz ganz leicht an sie ehe ich zu Boden sah. Wir standen an den Wurzeln des monströsen Sternenbaumes und ich sah eine Kuhle zwischen ein paar der dicken Wurzeln "was hälst du von dem Ort für die Jungen?... Oder hattest du was anderes im Sinn?" fragte ich sie und sah zu ihr. Sie war so wunderschön... Ohne es kontrollieren zu können rollten mir Tränen die Wangen hinunter und als ich hinter mich sah hielt ich kurz die Luft an. Verlor ich wirklich so viel Blut?... Ich sah hinunter zu meinem Bauch, mein gesamtes Bauchfell war rot, es tropfte immer noch, meine Pfoten zitterten kurz. Tief holte ich Luft "nur noch die Beerdigung und meine Nase ein letztes mal an die von Krallenmond drücken. Dann darf mein Körper nachgeben aber nicht früher" stur drückte ich meinen Schweif an die Bauchwunde und sah die graue Heilerin an, wartete was sie sagen würde. Ob wir im Sternenclan glücklich werden durften?...


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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   So 2 Jul - 16:56

Krallenmond

Sie sagte Fuchsschatten so viel und hoffte,
ihm damit verständlich zu machen, was gerade in ihr vor ging. Sie hatte ihn in all das rein geritten. Nur sie. Trotz allem bereute sie nichts und ja, auch ihre Gefühle zu ihm waren nie gespielt gewesen. Alles war immer noch echt und auch immer noch da. Doch sie konnte ihn nicht mehr Leiden sehen, weil sie ihn in all das hinein zog. Und jetzt an diesem Punkt angekommen, durfte er eindeutig nicht aufgeben. Er sollte zurück ins Lager gehen, nicht für sie, sondern für die Jungen.
Denn mit Sicherheit wollten sie nicht, dass er nun hier verblutete..
Fuchsschatten setzte an etwas zu sagen, brach aber ab. Begann dann wieder mit den Worten, dass er aufgeben würde. >>Das tust du jetzt aber nicht!<<, unterbrach sie ihn verzweifelt, ihre Stimme hörte sich in ihren eigenen Ohren schrill an. Doch er würde das alles nicht verkraften..
Still hörte sie ihm zu, dass er diese Bauchwunde für sie überstanden hatte. Denn sie hatte ihn angetrieben und nun hatte er diesen Antrieb verloren. Es gab nichts mehr, für das er kämpfen musste. Ohne sie war sein Leben eintönig und grau. Doch mit Krallenmond hatte sein Leben Farbe und Inhalt bekommen. Sie war die einzige, für die er alles getan hätte. Er hätte für sie den Clan verlassen und als Streuner gelebt.. Hauptsache sie wäre bei ihm. Neue Tränen stiegen in ihren Augen auf. Wusste er eigentlich, wie sehr es auch sie traf? Dachte er tatsächlich, dass das alles einfach an ihr vorbei zog? Sie schloss die Augen, die neuen Tränen rollten ihr über die Wange. Dachte er, dass sie es nicht vielleicht auch anders wollte? Doch es ging eben nicht.
Sie hatte sich für diesen Weg entschieden. Und sie hatte sich ablenken lassen. Doch sie wollte wieder zurück auf ihren Weg und dort weitermachen, wo sie aufgehört hatte..
Fuchsschatten würde jetzt nicht gehen. Er würde bei ihr bleiben bis beide Jungen beerdigt worden waren. Und wenn er dann eben wegen der Wunde sterben würde, dann würde er das eben. Er würde zusammen mit den Jungen im SternenClan auf sie warten. Und dann könnten sie eine Familie sein. Sie konnte es nicht mehr hören. Sie konnte das alles nicht mehr hören. Krallenmond konnte nicht mehr.
Von neuem wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht, schaffte es nicht, Fuchsschatten noch einmal anzusehen. Er gab einfach auf.
Einfach so. Und vor nicht allzu langer Zeit hat er noch gekämpft wie ein LöwenClan-Krieger.. Der Schmerz in ihrem Herzen, nein, in ihrem ganzen Körper war zu groß. Sie musste es jetzt einfach hinter sich bringen. Ich will vielleicht auch aufgeben, Fuchsschatten., dachte sie stumm, als sie die beiden Jungen im Nackenfell sanft hoch nahm. Doch ich kann nicht. Ich bin die Heilerin des SchattenClans.
Ich kann nicht vor meinen Problemen weg rennen wie du vielleicht.
Ich muss meine Aufgaben erledigen, ob ich will oder nicht. Auch.. auch wenn ich im Moment vielleicht nicht dafür geeignet bin..,

dachte sie. Ohne weiter zu zögern richtete sie sich also komplett auf.
Ihre Pfoten fühlten sich ungemein wackelig an, leicht schwankte sich.
Egal, egal, alles egal., dachte sie und strich an Fuchsschatten vorbei nach draußen. Es war so.. anstrengend.. sie hatte keine Kraft für das alles. Doch gleichzeitig musste sie sich durch beißen. Ich gebe nicht auf, Fuchsschatten.. anders als du vielleicht., dachte sie. Und tatsächlich war da nun ein Funke von Wut in ihr. Das er bereit war, sein Leben einfach so über den Haufen zu schmeißen..
Sie konzentrierte sich auf ihre Schritte, ihre Beine schienen sie nicht mehr lange halten zu können. Doch Fuchsschatten schien es noch schlimmer zu gehen als ihr. Er stieß auf einmal von hinten in sie,
murmelte, dass er etwas unscharf sehen würde. Er schleppte sich fast schon neben sie, setzte sich dort hin. Sein Blick glitt zum Himmel,
dann zu ihr. Er miaute nun traurig, dass er sie lieben würde. Angst ergriff ihr Herz. Sie.. sie konnte ihn jetzt hier nicht verlieren. Auch wenn sich von ein paar Minuten noch ein Funke Wut in ihr breit gemacht hatte, er war wieder erloschen. Denn Fuchsschatten scheint dem Grat der zum SternenClan führte immer näher zu kommen.
Er lehnte sich nun leicht gegen sie. Bildete sie es sich ein, oder fühlte sich sein Körper schon.. kalt an? Er wird sterben.. und dieses Mal werde ich ihn nicht retten können.., dachte sie. Ich habe ihm das Geheimnis von eigentlich verbotenen Jungen überbracht. Das Leid vom Fuchsangriff. Den Verlust der eigenen Jungen. Den Verlust der eigenen Gefährtin. Und nun den Verlust seines Lebens., dachte sie stumpf. Der Schmerz in ihrem Herzen bäumte sich noch einmal auf. Wie kann er mich nach all dem immer noch lieben? Ich.. ich habe ihn nicht verdient.., dachte sie sich und wandte ihren Blick wieder von ihm ab, als frische Tränen ihre Wange benetzten.
Fuchsschatten schlug nun vor die Jungen hier zu begraben. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie tatsächlich am Fuß des Sternenbaums gelandet waren. Sie nickte. >>Du bleibst hier.<<, murmelte sie bloß und schritt alleine weiter auf den Sternenbaum zu. Bei einer Kuhle angekommen, legte sie die Jungen sanft auf den Boden. Ein Schluchzen entkam ihr, Tränen tropften auf die kleinen, nun schon kalten Körper. Sie drückte ihre Nase in die Pelze der kleinen. Es tut mir so Leid, meine Kleinen.. Falls.. falls euer Vater wirklich zu euch kommt, seid ihm nicht böse, dass er aufgegeben hat. Seid böse auf mich. Ich bin an seinem Aufgeben Schuld. Aber ich kann nichts dagegen tun. Nennt mich selbstsüchtig, dass ich meinen eigenen Weg über Fuchsschatten stelle.. ich liebe euch.., dachte sie.
Dann löste sie sich von ihnen, ein erneutes Schluchzen war von ihr zu hören, bevor sie Erde über die kleinen Fellbündel verteilte. Es sah so falsch aus.. Ihre Tränen verschleierten ihren Blick, doch bald waren die zwei wunderschönen Jungen unter der Erde in der Kuhle verschwunden. Möge der SternenClan seinen Zorn nicht an euch weiter auslassen.. sondern allein an mir., dachte sie und sah dann zurück zu Fuchsschatten. Ein kaum hörbares Wimmern entfuhr ihr.
So viel Blut.. Sein ganzes Bauchfell.. sein Schweif.. selbst der Waldboden unter ihm. Alles war von seinem Blut durchnässt. Alles war.. rot.
Krallenmond wurde schlecht. Sie hatte das Gefühl sich übergeben zu müssen, doch von was denn? Ihr Bauch war leer. Genauso wie ihr ganzer Körper. Leer, taub und einfach nur am Boden.
Irgendwie schaffte die Heilerin es zurück zu Fuchsschatten zu stolpern. Ihr Blick wurde wieder fest. Sie konnte ihn nicht einfach hier zurück lassen oder gar sich selbst überlassen. Sie würde alles versuchen was in ihrer Macht stand, um ihn wieder zu flicken. Auch wenn das jetzt hieß, dass sie ihn wohl stützen musste, obwohl sie selbst eine stütze brauchte. Eine Kätzin brauchte nach einer Geburt Ruhe, doch natürlich war Krallenmond das nicht vergönnt. >>Wir gehen jetzt ins Lager.<<, miaute sie fest, bot ihm ihre Flanke als Stütze an und und stolperte dann einfach mit zitternden Pfoten los.

--> SC Lager

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mo 3 Jul - 2:31


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All die Worte welche Krallenmond an mich richteten bohrten sich tief in mein Herz. Die Gefühle waren immer wahr gewesen, immer echt und sie waren noch immer da... Mein Herz schlug höher und doch zerbrach es. Zwar waren die Gefühle da doch nicht der Wille weiterhin mich zum Gefährten zu haben womit ich mich abfinden musste so sehr es mich auch in der Mitte teilte. Sie sagte sie könne mich nicht mehr leiden sehen weil sie mich in das alles mit rein zog und laut ihren Worten dürfte ich nun nicht aufgeben. Nicht für sie sondern für die Jungen sollte ich nun ins Lager zurück kehren...
Schmerzen jagten in Wellen durch meinen Körper, doch schlimmer war der endlose Schmerz in meinem Herzen. Beides betäubte mich förmlich... Ich begann zu sprechen, doch meine Stimme brach ehe ich erneut meine Stimme fasste und ihr sagte dass ich nun aufgeben wollte. Sofort unterbrach sie mich, ihre Stimme klang verzweifelt und sie sagte ich tue dies jetzt nicht... Leer sah ich sie an und zeitgleich war so viel Gefühl in meinen Augen. Meine Kraft schwand mit jedem Wort, doch ich hatte meiner... Krallenmond noch so viel zu sagen... Die Bauchwunde hatte ich allein für sie überstanden, sie war mein Antrieb gewesen und dieser Antrieb war nun weg. Damit gab es nichts mehr wofür ich kämpfen musste und mein Leben war ohne sie eintönig gewesen, mit ihr jedoch hatte es Farbe und Inhalt bekommen. Ich hätte für sie alles getan, sogar den Clan verlassen und mehr, Hauptsache sie wäre da gewesen... Krallenmond schloss die Augen, Tränen rollten ihre Wangen runter... Alles war kaputt, wegen mir...
So sagte ich nun dass ich nicht gehen würde, ich würde bleiben bis die Jungen beerdigt waren und wenn mein Körper dafür zu schwach war und ich starb dann war es eben so. Im Sternenclan würde ich gemeinsam mit den Jungen auf sie warten damit wir eine Familie sein könnten... Und damit endeten meine Worte. Die graue Heilerin sagte nichts dazu und wischte sich bloß die Tränen aus dem Gesicht ehe sie sich leicht abwandte. Ihr Blick traf mich nicht mehr und ich sah schweigend dabei zu wie sie unsere leblosen Jungen am Nackenfell hochnahm. Als sie sich erhob schwankte sie sich, wieder versagte ich denn helfen konnte ich ihr in meinem Zustand nicht... Und als sie an mir vorbei strich folgte ich ihr ohne weiter zu zögern.
Zwar kam ich nicht so schnell voran wie sie, aber als ich den Blick allein auf sie fixierte ging es einigermaßen und ich fand meinen Weg. Immer weiter gingen wir und ich suchte mit den Pfoten meinen Weg, meine Sicht verschwamm ab und zu, kurz schloss ich die Augen und lief so gleich von hinten in Krallenmond rein. Leicht unsicher trat ich neben sie, entschuldigte mich und sagte ihr dass ich etwas verschwommen sah.
Langsam setzte ich mich und holte Luft, sah dann in den Himmel an welchem die Sonne ihren höchsten Punkt bereits erreicht hatte. Traurig lächelte ich und sagte Krallenmond dann dass ich sie lieben würde... bildete ich es mir ein oder witterte ich leichte Angst an ihr? Leicht lehnte ich mich an sie und verspürte unangenehme Kälte unter meinem Pelz. Kurz fragte ich mich ob es denn schon die ganze Zeit so kalt war doch hörte dann auf daran zu denken und dachte allein an Krallenmond und all die schönen Momente. Leicht sah ich mich um, kurz klärte sich meine Sicht ehe sie wieder etwas verschwamm und als sich die Heilerin kurz abwandte folgte ich ihr sozusagen. Ich sah sie weiterhin an, sah diese Tränen und leckte ihr eine von der Wange... ich machte alles falsch...
Leise schlug ich nun vor die Jungen bei einer Kuhle am Sternenbaum zu beerdigen worauf die Heilerin nickte aber meinte ich solle hier bleiben. Schwach schüttelte ich den Kopf, folgte ihr aber wusste dass ich zu schwach war um ein Grab aus zu heben. Stattdessen hörte ich wie Krallenmond schluchzte und auch wenn sie unsere Beziehung beendet hatte stand es mir zu sie zu trösten. So setzte ich mich schweigend neben sie, legte den blutigen Schweif tröstend um sie und leckte ihr kurz über ein Ohr ehe ich mich leicht hinkauerte um mich von den Jungen zu verabschieden. Sehr sanft putzte ich die kleinen Körper, verspürte die Kälte und wieder rollten mir Tränen die Wangen hinunter, wieso...?
Weiterhin schwieg ich, stand Krallenmond nicht im Weg dabei als sie die kleinen beerdigte und ich sah still auf das Grab herab als dieses fertig war. Es tat mir leid nicht geholfen zu haben... doch ich konnte einfach nicht von der Kraft her... Entschuldigend sah ich Krallenmond an und trat etwas zurück um sie kurz in Ruhe zu lassen. In weniger Entfernung setzte ich mich, saß damit an meinem alten Platz und sah still zu der Heilern.
Ganz in Ruhe ließ ich sie trauern und kämpfte gegen den Schwindel an der begann in mir auf zu steigen. Leicht schlossen sich meine Augen und ich öffnete sie erst nach einigen Sekunden wieder nur um zu sehen dass am Boden, meinem Bauch und Schweif alles voller Blut war. Traurig lächelte ich erneut und fuhr mit der Pfote dadurch als könne ich es nicht glauben, sah mir die Pfote dann an "Ich... darf nicht aufgeben..." langsam hob ich den Blick sah zu Krallenmond "Sie hat mich innerlich zwar damit zerstört mich zu verlassen... doch ich habe deswegen nicht das Recht dies ebenfalls zu tun indem ich mein Leben einfach weg werfe. Auch wenn ich lieber tot wäre als diesen höllischen Schmerz in meiner Brust zu verkraften..." dachte ich und sah dann wie die Heilerin wieder zu mir zurück kam. Sie sah selbst nicht wirklich sicher auf den Pfoten aus und als sie sagte dass wir ins Lager gingen schüttelte ich den Kopf "Krallenmond... das schaffe ich nicht..." miaute ich leise, stand auf und zitterte sofort am ganzen Körper. Alles drehte sich "Du weißt das... du bist eine gute Heilerin und nicht blind..." ich holte Luft sah sie etwas entschlossen an auch wenn der Schmerz nicht aus meinem Blick verschwand "ich werde mich wieder in den Baumstamm zurück ziehen. Komm... mit Kräutern her wenn es dir besser geht. Du kannst mich nicht tragen in deinem Zustand... auch nicht stützen, dafür bin ich eine zu große Last" schwachen Schrittes trat ich zu ihr und drückte meine Nase nur ganz leicht an ihre, sah ihr in die Augen "Es tut mir leid... ich... will nicht aufgeben. Und... ich verspreche dir durch zu halten bis du zurück bist... wirklich... das schwöre ich dir bei all meinen Gefühlen zu dir und glaub mir... sie sind mir heilig..." miaute ich leise und zog den Kopf zurück. Kurz lächelte ich schwach "Bis später... meine süße Krallenmond..." hauchte ich und wurde am Ende leiser ehe ich mich abwandte.
Auf sehr unsicheren Pfoten bewegte ich mich vorwärts, schwankte einmal stark und fing mich gerade noch so. Zitternd holte ich Luft, sah nochmal zu Krallenmond wobei ich erkannte dass meine Sicht erneut stark verschwamm ehe ich im Baumstamm verschwand. In der hintersten Ecke ließ ich mich nieder und zog etwas des Mooses von dem Baum an meinen Bauch, vielleicht half es ja... Deutlich spürte ich die Kälte und legte die Ohren etwas an. Allein... bekam ich nun doch etwas Angst, doch stand mein Entschluss fest. Ich würde hier bleiben und warten, es tat mir ja selbst leid... aber ich konnte wirklich nicht mehr...ich hatte es übertrieben und meinen Körper an seine endgültigen Grenzen getrieben. Schwach legte ich den Kopf ab und bemerkte sofort wie meine Augen zufallen wollten weswegen ich den Kopf sofort wieder hob und versuchte oben zu halten. Ich musste durch halten... Für Krallenmond und für unsere Jungen... denn Krallenmond hatte recht, sie würden nicht wollen dass ich aufgab auch wenn ich es gerade anders sah. Aber hey, meinen Dickkopf bricht schon niemand, auch nicht der Tod oder der Sternenclan höchstpersönlich...


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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Di 4 Jul - 21:10

Schwarzmaul

<-- SC Lager

Erst als er beim Sternenbaum angekommen war, fiel ihm etwas auf.
Krallenmond hatte ihm nicht gesagt, wo er Fuchsschatten überhaupt suchen sollte. Schwarzmaul grummelte leise, überlegte, ob er wieder zurück rennen und nach fragen sollte, doch dann fiel ihm der Blutgeruch auf. Und nicht nur bei ihm blieb es. Es gab eine regelrechte Blutspur, die alles andere zu überdecken schien. Na so findet man ihn auch.., dachte Schwarzmaul und folgte den dunklen Flecken und dem intensiven Geruch zu einem Baumstamm. Drinnen angekommen, fand er auch schon den Kater vor sich. Warum hatte er sich noch hier hin geschleppt, anstatt draußen liegen zu bleiben? Hat er schon gedacht er würde dem SternenClan beitreten und hat sich ein schönes Plätzchen gesucht? Schwarzmauls Schweif schnippte. Jetzt war wohl keine Zeit für einen mäusehirnigen Scherz. Stattdessen schüttelte er nur mit dem Kopf. >>Wie kann man nur so leichtsinnig sein und mit einer solchen Bauchwunde mal einen Spaziergang machen?<<, murmelte Schwarzmaul, unwissend,
ob Fuchsschatten ihn hörte oder nicht. Die Bauchwunde schien wirklich riesig zu sein.. dann noch dieser Gestank von Blut.. und irgendwie sah Fuchsschatten komplett niedergeschlagen aus..
Doch weiter dachte er nicht mehr nach. Er sollte hier ebenfalls keine Zeit vertrödeln. Nicht wirklich sanft schob er Fuchsschatten auf seinen Rücken und trug seinen Clan-Gefährten dann zum Lager zurück.

--> SC Lager

[kommt an / findet Fuchsschatten / trägt in zum Lager]

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mi 5 Jul - 0:17


➺ FUCHSSCHATTEN
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Auf meine Worte hin hatte Krallenmond nichts mehr gesagt und war verschwunden. Unter Schmerzen drehte ich mich also herum, schleppte mich auf unsicheren Pfoten zurück zu dem Baumstamm. Jenen betrat ich, zog mich in die hinterste Ecke zurück und legte mich erschöpft und fertig mit den Nerven nieder. Etwas von dem Moos zog ich an meine Bauchwunde,wusste zwar nicht ob es half aber naja, versuchen konnte man es ja.
So lag ich da, starrte vor mich hin. Eben ehe Krallenmond gegangen war hatte ich eine gewisse Stärke gezeigt. Doch nun... brach alles wieder in sich zusammen. Eine gewisse Angst machte sich in mir breit, was wenn meine Jungen mich hassten wenn ich nun starb? Ich sah mich müde in dem Baumstamm um, die Sicht verschwamm erneut ehe sie sich wieder schärfte "Hier war alles noch gut gewesen... und auf einmal hat sie alles beendet. Es klingt nun vielleicht komisch, aber ich hasse den Sternenclan dafür dass er Krallenmond zur Heilerin erwählte. Ich dachte... sie wollte es genau so sehr wie ich, unsere Beziehung... doch der Clan geht für sie vor... Vielleicht sollte ich... einfach mit der Liebe aufgeben und es wieder machen wie zuvor. Gefühle sind wie ich nun bemerken durfte tödlicher als alles andere auf dieser Welt..." dachte ich und atmete ein was mich plötzlich starke Schmerzen verspüren ließ. Ich krampfte mich zusammen, biss die Zähne zusammen um mich zu jaulen, dann sank mein Kopf schwach zu Boden. Was... sollte ich tun? Würde ich durchhalten bis Krallenmond zurück kehrte?
Langsam wurde meine Sicht beinahe schon nebelig, ich erkannte kaum noch etwas und der heftige Geruch von Blut trübte komplett meinen Geruchssinn.
Doch plötzlich vernahm ich Schritte, ein Schatten fiel über mich und ich sah schwach nach oben "Krallenmond?..." fragte ich hauchend. Doch statt ihre Stimme zu vernehmen war es die von Schwarzmaul, er fragte wie man so leichtsinnig sein konnte mit einer solchen Bauchwunde spazieren zu gehen. Nur gedämpft erreichten mich die Worte des Kater´s, dann sank mein Kopf wieder zu Boden. Ungewollt lief mir die ein oder andere Träne aus den bernsteinfarbenen Augen "Alles... ist vorbei..." dachte ich, spürte Schmerzen in der Brust also würde mein Herz gerade tatsächlich in zwei brechen. Plötzlich schob sich Schwarzmaul unsanft unter mich, doch komischerweise tat es nicht so weh... betäubend leicht war der Schmerz und ich hielt mich mit einer Pfote leicht an der Schulter des Kater´s fest. Ich sah leicht in den Himmel auf dem Weg und spürte wie weiterhin warmes Blut aus meinem Bauch lief bis meine Sicht immer mehr verschwamm. Sie begann dunkel zu werden und als ich das Bewusstsein verlor, verlor ich mich auch in der Schwärze.

--------> SC Lager


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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Fr 7 Jul - 10:47

Sanftwolke
-->SC Lager
Die Kriegerin kam am Sternenbaum an und roch das Blut, hier war Fuchsschatten gewesen, es schien jedoch so schlimm gewesen zu sein das sich die Kätzin fragte wie er es hier her geschafft hatte. Sie verzog nicht das Gesicht und sah auch nicht auf die Stelle wo das Blut sein musste. Sie sog eher die Luft ein, um Beute zu finden, im ersten Moment roch sie überhaupt nichts, dann aber kam ein leichter Geruch von Beute in ihre Nase. Das Blut musste die Tiere verschreckt haben, darum musste sie nun viel Geduld aufbringen und darauf warten das die Beute aus ihren Verstecken und auch wieder angeflogen kam.
Sie kauerte sich hin um zu warten. Sicher würde Rattenfell das gleiche machen wenn er dies bemerkte. Sie musste sich ein Schnurren zurück halten wenn sie an diesen Kater dachte, nein an ihren Gefährten, er war nicht irgendein Kater er war ihr Gefährte. Sie spürte das Kribbeln wieder im Fell, das Kribbeln was sie so schön fand. Sie dachte nur an das was sie getan hatten, an diesen Moment der für sie schön gewesen war, da wurde ihr schon warm ums Herz.

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   So 9 Jul - 11:58

Rattenfell

Rattenfell kam auch an und riechte sofort Blut, es war offensichtlich von Fuchsschatten, er roch aber auch Krallenmond. Er ignorierte nun den Geruch und konzentrierte sich auf das jagen. Er roch eine Maus in einem Loch und suchte sich nach dem Loch um. Er fand es relativ schnell, rannte darauf auf leisen Pfoten zu und versuchte in das Loch reinzuschauen. Leider sah er nichts er fixierte jedoch das Loch und wartete darauf bis die Maus rauskam. Er spührte dass Sanftwolke in der Nähe von ihm ist, es gefiel ihm mit ihr zu jagen. Weiterhin starrt er wie hypnotisiert zu dem Loch

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mi 12 Jul - 9:58

Sanftwolke
Die Kriegerin sah ihren Gefährten am Sternenbaum ankommen und schnurrte leise. Er hatte auch gleich ein Mauseloch entdeckt, nun harrte er voller Geduld davor aus. Die Kriegerin indess sog die Luft ein und roch endlich etwas Beute. Es war zwischen dem Blutgeruch weniger zu erkennen, aber da war Beute. Sie schlich los, auch wenn es ihr schwer fiel. Sie blieb neben dem Baum stehen und spähte vorsichtig um den Baum herum. Da saß ein Vogel und pickte in den Boden. Sie spannte ihre Muskeln an und schlich dann aber leise weiter, ihre Muskeln waren trotzdem angespannt um jeder Zeit gleich los zu springen.
Sie blieb stehen und sah den Vogel weiter an, dieser schien nichts von seinem näher rückenden Ende zu bemerken. Sie sprang bevor der Vogel sie auch nur sehen konnte, sie nagelte ihn am Boden fest und biss dann zu, der Vogel erschlaffte und lag nun tot da. Nummer eins gefangen, nun muss ich aber sicher warten bis sich noch so ein Vogel zum Landen hier her traut Dachte die Kriegerin und packte den Vogel und trug ihn unter den Baum wo sie ihn in der lockeren Erde verscharren konnte. Ihre Augen leuchteten und sie sah zu Rattenfell. Er würde gleich für seine Geduld belohnt werden, sicher würde gleich eine Maus aus dem Loch kommen und in seine Pfoten springen.

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Di 18 Jul - 13:48

Rattenfell

Während Rattenfell das Loch fixierte bemerkte er wie Sanftwolke ihn beobachtete. Er schielte kurz zu ihr hin und fixierte sich dann wieder auf das Loch. Innerhalb einer Milisekunde schoss eine kleine Maus aus dem Loch hervor, er schnappte sich diese und tötete sie sofort. Er legte sie zu der Beute von Sanftwolke aber er verlor kein einziges Wort. Er hielt nur nach noch mehr Beute ausschau und roch dann wieder ein Beutetier. Er roch es ganz deutlich, Es war ein Hase! Der Hase war noch recht jung, leichte Beute für ihn. Rattenfell versuchte also mit jedem seiner Sinne diesen Hasen aufzuspühren.

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Fr 21 Jul - 7:46

Sanftwolke
Sie sah Rattenfell beim jagen zu und schnurrte leise. Sie sah zum Himmel auf und spürte Bedauern in sich aufsteigen. "Liebster, die Sonne geht unter, wollen wir zurück ins Lager?" Sie war müde, das war klar, sie hatte noch kein Auge zugetan. Sie blinzelte müde und versuchte sich ein Gähnen zu unterdrücken, aber es kam trotzdem hoch. Sie riss ihr Maul auf und entblößte ihre Zähne, sie war wirklich müde. Sie sah auf ihre Beute runter und nickte leicht, einen Vogel für heute hatte sie ihr soll getan, morgen konnte sie noch mal jagen gehen, im Notfall würde sie in den nächsten Tagen noch öfter los können.
Sie spannte ihre Muskeln an und blinzelte leicht. Ihre Augen glommen kurz auf, vielleicht würden die beiden heute ein Nest teilen. Sie hatten heute einen schönen Tag gehabt, sie wünschte sich das dieser Tag nie zuende gehen würde, aber die Zeit ließ sich nun mal nicht täuschen

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   So 23 Jul - 19:28

Rattenfell


Ich vergass das Kaninchen wieder als meine Gefährtin zu Worte kam und sagte "Liebster, die Sonne geht unter, wollen wir zurück ins Lager?" ich drehte mich also zu ihr um lief zu ihr ich sagte nur "Ja das ist wohl das beste." sagte Rattenfell und schnappte sich seine Beute. Zufrieden marschierte er auf das Lager zu und dachte über den Tag nach. Es war ein toller Tag, Nein es war der beste Tag seines Lebens Rattenfell schaute nun zu Sanftwolke und fragte sie leicht verlegen "Wollen wir uns heute Nacht ein Nest teilen?" Er würde die Nähe seiner Gefährtin sicher geniessen.
----> SC Lager

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Fr 28 Jul - 20:28

Sanftwolke
Sie schnurrte liebevoll und grub ihre Beute wieder aus. Sie konnte nicht anders als zu nicken. "Ja wir teilen uns ein Nest." Miaut sie voller Liebe und drückt ihre Nase an seine Wange. Sie wollte nie wieder von ihm gtrennt sein, vor allem aber wollte sie jede Minute mit ihm verbringen. Eines Tages würde sie sicher Junge mit ihm haben, gut das dieser Tag noch lange fort war, sie würde also nicht so schnell von ihm getrennt sein. Sie stellte sich schon vor wie glücklich sie sein könnte wenn sie Junge hatte und schnurrte leise. Sicher würde ihre Schwester sich auch freuen.
Bevor sie jedoch Junge haben würde, wollte sie ihren Vater kennen lernen, vorher konnte das Thema weit weg bleiben. Sie sah Rattenfell voller Liebe an, dann schnappte sie sich ihre Beute und ging los, sie wollte ihr Nest so schnell wie es ging neben seines verlegen, heute Nacht würde sie nicht alleine schlafen. Darauf freute sie sich schon mehr als auf alles andere.

--->Schatten-Clan Lager

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Fr 22 Sep - 22:35

Krallenmond

<-- SC Lager

Als sie schließlich beim Sternenbaum ankam, war sie komplett fertig. Sie war wohl zu schnell hier her gerannt, was dann wohl doch zu viel für ihren Kreislauf war, der immer noch angeschlagen war. Schwer atmend blieb sie vor dem Sternenbaum stehen. Ihre Pfoten fühlten sich unsicher an, weshalb sie sich setzte. Als sie ihren Kopf hob und auf den Sternenbaum sah war es als würde sich ein Stein auf ihr Herz liegen. Dort, in den Wurzeln des Sternenbaumes lagen ihre Jungen vergraben. Ihre gemeinsamen Jungen mit Fuchsschatten. Krallenmond legte ihre Ohren zurück, erneut fraß sich die Trauer in ihr Herz. Ob sie diese Trauer je vergessen oder zu mindest ignorierien konnte? Wohl eher nicht. Leise wimmerte sie und kauerte sich etwas zusammen. Ihren eigenen Jungen wurde einfach das Leben genommen.. sie hatten es verdient zu leben. Egal ob der SternenClan etwas gegen die Beziehung mit Fuchsschatten hatte oder nicht. Sie waren trotzdem ein Geschenk gewesen, dass ihr und Fuchsschatten niemand mehr ersetzen konnte. Sie sah gen Himmel, wo ein klarer blauer Himmel zu sehen war. Waren ihre Jungen im SternenClan? Schauten sie gerade eben auf sie herab? Was dachten sie über sie? Oder ignorierten sie sie komplett und konzentrierten sich nur auf Fuchsschatten? Ich habe euch so unendlich lieb.. und ich kann nur immer wieder sagen, wie unglaublich Leid mir das alles tut.. Wäre ich doch nur gestorben und ihr hättet leben können.., dachte die Graue traurig und gab einen tiefen Seufzer von sich. Hörten ihre Jungen ihr überhaupt zu? Würde sie jemals eine Antwort auf all diese Fragen bekommen?
Nachdem sie sich einen Moment lang beruhigt hatte und ihre immer weiter kreisenden Gedanken gestoppt hatte, fing sie an ein paar Kräuter zusammen. Beim Sternenbaum fand sie Sonnenhut und ein paar Mohnblumen, derern Samen sie entnahm. Beide Kräuter verpackte sie in große Ahornblätter und lief mit ihnen weiter zu der nächsten Station ihrer Kräutersammlung. Dieses Mal lief sie jedoch langsamer, ihr Schweif streifte über den Boden.

--> Sumpfgebiet

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Di 31 Okt - 17:24

Silbermond

<-- Schattenclan Lager
Die Kätzin lief eine Weile bis sie den Sternenbaum endlich erreichte. Sie blieb erst einmal stehen und schaute sich nach allen Seiten um. Nur um sicher zu gehen, dass niemand hier war. Gerade war ihr einfach nicht nach Gesellschaft zu Mute. Sie brauchte einfach einmal etwas Ruhe. Weit weg vom Lager und dem stetigen Treiben ihrer Clangefährten. Während sie da so stand und Ausschau hielt hörte sie ein leises Rascheln. Sie prüfte die Luft. Maus. Sofort lies sie sich in eine Kauerhaltung fallen und wartete ab. Nicht lange und das Rascheln wurde immer lauter bis die Maus schließlich aus dem Gebüsch kroch. Sie schnüffelte mit ihrer Nase auf dem Boden und schien Silbermond nicht bemerkt zu haben. Jetzt begann die Kriegerin langsam auf die Maus zu zu kriechen, dann sprang sie. Ein Biss und die Maus hing leblos in ihren Fängen. Gut, vielleicht sollte ich wieder zurück. Es ist doch mehr Zeit vergangen als erwartet. Mit ihrer Beute machte sie sich also ihren Weg zurück ins Lager, wieder beruhigt durch den kurzen Ausflug.
--> Schattenclan Lager

Angesprochen: /
Erwähnt: /

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