Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Der Sternenbaum

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Nuria
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BeitragThema: Der Sternenbaum   So 16 März - 15:56

das Eingangsposting lautete :

Dieser Baum ist der größte im SchattenClan Territorium und dort befinden sich auch viele Beutetiere, besonders Vögel leben hier in großen Zahlen. Hier ist es zudem windgeschützt. 
Oft klettern die Schüler auf diesem Baum, um ihre Fähigkeiten zu messen oder machen eine Mutprobe.
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Irrlicht
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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   So 7 Mai - 15:56

HONIGDORN N°14

Die beiden Katzen starrten vor sich hin während sie die restliche Beute verspeisten. Honigdorn hatte allein das Lager verlassen und nun saßen sie hier zu zweit und ließen sich eine Amsel schmecken, da es Tannenblick offenbar für nötig gehalten hatte, der Kätzin zu folgen. Die temperamentvolle Kriegerin war sich immer noch nicht sicher, was sie von der ganzen Sache halten sollte. Sie beobachtete wie Tannenblick das letzte Stückchen Fleisch verzehrte und seine Augen nachdenklich auf einen Punkt hinter ihr richtete. Honigdorn hatte keinen blassen Schimmer, was in seinem Kopf vorging oder was er als nächstes tun würde. Generell wusste die schwarze Kätzin nicht viel über den Kater, außer natürlich, dass ihn jeder zu mögen schien. Jeder außer ich, korrigierte sie sich selbst. Aber stimmte das überhaupt? Würde sie jetzt immer noch hier mit ihm herumsitzen, wenn sie ihn nicht leiden konnte? Die Kätzin verdrängte diese Gedanken schnell wieder aus ihrem Kopf, als Tannenblick die Stille brach und miaute, dass er ihr etwas zeigen wollte. Die Kriegerin legte den Kopf schief und wiederholte fragend seine Worte. Sie war neugierig geworden, wohin der Kater sie mitten in der Nacht führen wollte. Der Cremefarbene nickte zur Bestätigung und erhob sich, hielt den Blick der Kätzin jedoch mit dem üblichen neutralen Gesicht stand. Der Regen hatte nachgelassen und der Mond schien durch die Zweige auf Tannenblicks Pelz. An seinem geschmeidigen Fell glitzerten die Regentropfen im Mondschein und perlten vereinzelt an ihm herunter. Honigdorn musste kurz schlucken. Er war schon eine Erscheinung, wie er dort vor ihr stand und den tiefgrünen Blick auf sie gerichtet ließ. Sie dachte kurz nach, denn eigentlich wollte sie längst wieder im Lager sein, trotzdem gefiel ihr der Gedanke einfach mal wieder durch den Wald zu laufen, ohne Zwang und Verpflichtungen. Zumal sie gar nicht wusste, ob sie den Katzen zu Hause überhaupt eine Hilfe sein konnte. Viele mussten ihre Nacht im Heilerbau verbringen, andere hielten Totenwache oder schliefen bereits. Es würde sie ganz sicher niemand vermissen, da konnte sie auch noch eine kleine Weile draußen bleiben. Sie stimmte also zu und trat an Tannenblicks Seite, gespannt, was er ich zu zeigen hatte. Dieser lächelte und forderte sie auf, mit ihm zu kommen. Er schlängelte sich zielstrebig durchs Unterholz, Honigdorn folgte ihm etwas versetzt. Schließlich blieb er stehen und sah an einem großen Baum hoch, der sich vor ihnen in die Höhe erstreckte. Sein Blick fiel wieder auf Honigdorn, die ein Stückchen hinter ihm stand. Er meinte, dass dieser Baum leichter zu erklimmen wäre, als der Sternenbaum und zwinkerte ihr zu. Die junge Kriegerin musterte den Stamm und die Zweige gründlich, konnte aber keinen Unterschied zu den anderen Bäumen feststellen. Für sie war einer angsteinflößender, als der andere und ihr graute es allein bei dem Gedanken, irgendwo dort oben auf einem Ast zu hocken und in die Tiefe zu sehen. Tannenblick schien sich schon darauf zu freuen, den Stamm hochzukraxeln und auf den wackeligen Zweigen zu balancieren. Er fragte die dunkle Kätzin, ob sie zuerst gehen sollte oder er. Am liebsten hätte sie ihm ins Gesicht gebrüllt, dass sie diesen blöden Baum nie und nimmer hochklettern wird, aber sie wollte ganz sicher nicht zugeben, dass sie mächtige Angst hatte. Das wäre ein gefundenes Fressen für den Kater, vermutlich würde er sich noch Monde darüber lustig machen, dass Honigdorn sich vor einem Baum fürchtete. Soweit kommt’s noch! Der Ehrgeiz hatte sie gepackt, doch trotzdem war sie sich nicht sicher, wie sie am besten auf diesen idiotischen Baum kam. Daher ließ sie Tannenblick mit einer gleichgültigen Schweifgeste den Vortritt: "Du kannst von mir aus als erster hochklettern." Sie versuchte krampfhaft, sich nicht anmerken zu lassen, wie nervös sie war und hoffte der Krieger würde es nicht bemerken.

Erwähnt: Tannenblick || Angesprochen: Tannenblick

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Aschenfeuer
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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   So 7 Mai - 19:46

Tannenblick | 015

Ganz langsam zerkaute der Cremefarbene das Beutestück, während seine Gedanken durcheinander flogen. Er zwang sich, sich zu beruhigen und nicht so nervös zu sein. Sich einfach zu trauen, über seinen Schatten zu springen und der Katze sagen, was er dachte. Er holte tief Luft, bevor er sein Maul öffnete und mit bestimmter Stimme miaute, dass er Honigdorn etwas zeigen wollte. Er hatte sich dazu entschlossen, der Kriegerin zu zeigen, wie schön das Leben war und das auch Kater nicht zwingend schlecht waren, wenn er schon mal die Möglichkeit bekam, dies zu tun. Zum Glück war sein Dickkopf der hübschen kleinen Katzen gefolgt. Nie hätte er sich erträumen können, dass er eine regnerische aber dennoch romantische Nacht mit der Schwarzen verbringen würde. Gleich würde er noch romantischer werden... Tannenblick erhob sich, sah sie aber durchgängig an. Und auch, wenn er wieder seine emotionslose Maske aufgesetzt hatte, platzte er fast vor Neugier und Aufregung, ob Honigdorn ihn begleiten würde. Tatsächlich stimmte sie zu und gesellte sich zu ihm. Auf seinem Gesicht erschien ein leichtes Lächeln und er forderte sie dazu auf, ihm zu folgen. Schon trabte er los und schlängelte sich durch die Bäume. Er kannte sich sehr gut aus, lief aber langsam genug, damit sie ihn nicht verlieren würde. Schließlich kam er an seinem Ziel an. Beziehungsweise befanden sich beide Katzen kurz davor. Seine dunkelgrünen Augen sahen sich nach der dunklen Kriegerin um, nachdem sie den Baum gemustert hatten. Eine ruhige besonnene Stimme erklang und fragte, ob sie zuerst klettern wollte oder er. Sie zuckte gleichgültig mit dem Schweif und ließ ihm den Vortritt. Er schwieg kurz und sein Blick huschte abermals nach oben in die Äste. Eigentlich war ihre Idee nicht schlecht. Er hatte zwar hinter ihr klettern wollen, um ihr Notfalls zu helfen, weil sie auf diesen Baum vermutlich noch nie geklettert war. Andererseits sollte er gerade deshalb besser vor klettern, da er die besten Äste kannte und sie ihm so nachmachen konnte. Plötzlich spannte er die Muskeln an und sprang an den Stamm des Baumes, wo er sich festkrallte und mit einem Zug dann auf dem ersten Ast landete. Mit gekonnten Schritten kletterte er so noch einige Äste höher und hielt an einer Astgabel inne. Es waren nur wenige Äste unter ihm, als er nach unten blickte. "Ich weiß nicht, ob du lieber mehr über Äste kletterst oder dich am Stamm hoch ziehen willst, aber du kannst mir einfach nachblättern, ich kenne die gefährlichen Äste besser als du." erklärte er sanft, verzog aber wieder keine Miene. Er befürchtete schon wieder eine fauchende Antwort zu erhalten. Schließlich war diese Katze in so ziemlich allem gut was sie tat und brauchte sicher keine Tipps von ihm im Klettern. Trotzdem setzte er sich etwas hin, während er sich im Ast etwas festkrallte und wartete. Sicher ist sicher, nicht dass sie abrutschte, bei dem Regen.

Erwähnt: ---
Angesprochen: Honigdorn

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Irrlicht
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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   So 7 Mai - 22:00

HONIGDORN N°15

Tannenblick hatte die Kätzin durch das Unterholz zu einem anderen Baum geführt, der angeblich leichter zu erklimmen wäre, als der Sternenbaum. Honigdorn musterte zweifelnd jeden Ast, doch wirklich überzeugt war sie davon nicht. Für sie war dieser Baum wie jeder andere: Unheimlich groß und verdammt angsteinflößen für jemanden, der es hasste in die Tiefe zu blicken. Als der Cremefarbene sie fragte, wer von den beiden zuerst gehen wollte, hätte sie am liebsten einen Rückzieher gemacht und gesagt, dass sie gar nicht erst versuchen würde, sich irgendwie auf diesen Baum zu hieven. Doch das gönnte sie dem Kater ganz sicher nicht, er sollte keinen weiteren Grund serviert bekommen, sich über sie lustig zu machen. Also zuckte sie gewollt lässig mit dem Schweif und ließ Tannenblick zuerst klettern, der Krieger sollte nicht bemerken, wie angespannt sie eigentlich war. Er schwieg eine Weile und sprang dann blitzartig ab. Honigdorn beobachtete, wie er sich kurz am Stamm festkrallte und dann binnen weniger Herzschläge auf einem der Äste stand. Als hätte er sein ganzes Leben nichts Anderes gemacht, kletterte er einen Ast nach dem nächsten hinauf und blickte von einer Astgabel auf die schwarze Kätzin herab, die staunend nach oben blickte. Mit seinem gleichgültigen Blick erklärte er ihr, dass sie ihm einfach nachklettern könne. Er würde die gefährlichen Äste besser kennen als sie. Die kleine Kätzin zuckte nervös mit den Ohren, versuchte sich aber nichts weiter anmerken zu lassen. "Ich krieg das schon hin.", rief sie nach oben, wo Tannenblick hockte und vermutlich auf sie warten würde. Nun packte sie endgültig der Ehrgeiz, wenn dieser mäusehirnige Kater das schaffte, schaffte sie das auch. Sie sah erneut nach oben und überlegte, welcher Weg ihr sicherer erschien. Von den Zweigen tropfte der Regen in Honigdorns Augen und sie musste kurz blinzeln. Es war sowieso schon eine Herausforderung für die Kriegerin den Baum überhaupt hochzukommen und durch den Regen würde es ganz sicher nicht leichter werden. Sie entschied sich, auf dieselbe Weise wie Tannenblick vorzugehen, bei ihm hatte das ziemlich leicht ausgehen. Die Kätzin spannte ihre Muskeln an und sprang ab, kam dabei aber nicht mal annähernd so hoch wie er. Sie versuchte ihre kurzen Krallen so gut wie es ging in die Rinde zu schlagen, rutschte aber trotzdem ein Stückchen nach unten und krallte daraufhin noch fester zu. Als sie endlich Halt auf dem glitschigen Stamm gefunden hatte, begann sie Stück für Stück nach oben zu klettern und schaute dabei kein einziges Mal nach unten. Soweit so gut, ermutigte sie sich selbst, während der erste Ast in Sicht war. Sie zog sich vorsichtig weiter nach oben, damit sie ohne Probleme auf dem Ast vor ihr landen konnte, ausreichend Kraft hatte sie ja. Als sie hoch genug war, löste sie ihre zitternden Pfoten langsam von der Rinde und setzte sie behutsam auf den wackelnden Zweig. Sie konzentrierte sich darauf, nicht daneben zu treten und schaffte es gerade so, die Balance zu behalten. Die schwarze Kätzin fragte sich, wie weit oben sie wohl schon war und ihr Blick huschte in die Tiefe unter ihr. Ihre Augen weiteten sich, als sie erkannte, dass der Waldboden in weite Ferne gerückt war. Bei dem Anblick des Abstandes zwischen ihr und der Erde, wurde ihr schwindelig. Sie kam ins Straucheln und probierte ihr Gleichgewicht noch irgendwie mit ihrem Schweif zu halten, verlor dann aber mit ihren Hinterpfoten den Halt und rutschte zur Seite weg. Panisch grub sie die Krallen ihrer Vorderpfoten in den Ast und hielt sich so gut wie sie konnte fest, während ihre Hinterpfoten über dem Abgrund baumelten. Kleine Rindenstückchen rieselten auf die Kätzin herab, als diese versuchte, sich wieder irgendwie auf den Ast zu ziehen. Stattdessen glitten ihre Vorderpfoten immer weiter ab und sie drohte, in die Tiefe zu stürzen. "Tannenblick!", schrie sie verzweifelt und erschöpft. Im selben Moment verließ sie die Kraft und ihre Pfoten lösten sich von dem Ast, den sie bis gerade eben noch fest umklammert hatte. Würde sie jetzt einfach nach unten fallen und auf dem harten Boden aufprallen?


Erwähnt: Tannenblick || Angesprochen: Tannenblick

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mo 8 Mai - 17:20

Tannenblick | 016

Sie waren an dem Baum angekommen, der sich Tannenblicks Meinung nach sehr einfach erklimmen ließ. Oft begann er daher hier mit dem klettern und sprang erst, wenn er weiter oben war von Ast zu Ast, um zu nahe stehenden Bäumen zu gelangen. Dementsprechend kannte er den Baum sehr gut, wusste, wo gefährliche Äste waren oder welche besonders stabil waren. Es würde für ihn sicher kein großes Problem darstellen auf höher liegende Äste zu klettern, auch wenn die Rinde ziemlich feucht war. Für Honigdorn könnte dies jedoch schwieriger werden, auch wenn sie vielleicht gut klettern konnte. Noch nie war Tannenblick ihr auf Bäumen begegnet, was zeigt, dass sie nicht oft kletterte. Daher richtete er sich vollkommen nach der Schwarzen und fragte, ob er als erster klettern sollte oder nach ihr. Ihr schien das ziemlich gleichgültig zu sein und so ließ sie ihm den Vortritt. Nach kurzem schweigen, indem er überlegte, was Vorteilhaft daran war, als erster zu klettern, spannte er urplötzlich seine Muskeln an, sprang ab und landete gekonnt nah bei dem ersten Ast. Mit ausgefahrenen Krallen zog sich der Cremefarbene an dem Stamm hoch, bis er sich auf den ersten Ast ziehen konnte. Von dort aus kletterte er noch einige Äste weiter nach oben und hielt auf einer Astgabel inne. Der Krieger setzte sich und sah zu der Katze nach unten, während er ihr letzte Tipps gab. Er hatte schon damit gerechnet, eine beleidigte Reaktion zu erhalten, da sie natürlich besser wissen würde, wie man klettert, doch es geschah nichts dergleichen. Sie rief einfach optimistisch zu ihm rauf, dass sie das schon schaffen würde, doch es entging ihm nicht ihr leicht nervöses Verhalten. War sie doch nicht so perfekt, wie sie oft vorgibt? Sicherheitshalber wartete der Kater und sah gespannt den Bewegungen der dunklen Kriegerin zu. Er wollte sicher gehen, dass ihr nichts passierte und außerdem war es schön anzusehen, wie sich ihre Muskeln unter dem Fell abzeichneten, wenn sie angespannt wurden. Anscheinend, machte ihr die Nässe ziemlich zu schaffen, denn sie rutschte kurz weg, doch dann zog sie sich auf den ersten Ast und Tannenblick geriet in Gedanken ins Schwärmen, wie stark sie doch für eine Katze war. Gerade, als er seinen Weg fortsetzten wollte, weil er sich um sonst Sorgen gemacht zu haben schien, merkte er, wie Honigdorn in die Tiefe blickte und ihr Gleichgewicht verlor. Ihre Hinterpfoten rutschten weg und sie krallte sich mit den Krallen ihren Vorderpfoten in das Holz. 'Nein...' ging es ihm durch den Kopf, doch er war immer noch im Schock und bewegte sich nicht. Die schwarze Katze versuchte, sich wieder hochzuziehen, verlor aber erneut den Halt. Endlich erwachte der Kater aus seiner Starre und war mit zwei gekonnten Sprüngen auf dem Ast, an dem sich Honigdorn festklammerte. Der Ast wackelte und er musste sich bemühen, seine Muskeln zu lockern und mit dem Ast mitzuschwingen. Schon war er bei der Katze. Ihre Stimme zerriss ihm das Herz, während er schnell seinen Kopf herabsenkte und gerade rechtzeitig ihr Nackenfell erwischte. Seine Krallen gruben sich tief in das Holz, während sein Schweif sein Gleichgewicht aufrecht erhielt. Mit aller Kraft zog er die sonst so sportliche Kriegerin nach oben auf den Ast. Es war mehr ein Schleifen als alles andere, aber wichtiger war, dass sie hoffentlich nicht verletzt war. Tannenblick presste seinen Körper gegen den Stamm, wo der Ast am dicksten war. Seine Krallen lockerten sich, während er seinen langen Schweif so eng er konnte um den Körper der Schwarzen schlang und sie fest an sich drückte. Langsam lockerte er den Griff aus ihrem Nacken und löste ihn schließlich, leckte mit sanft Bewegungen über das Nackenfell und vergrub dann den Kopf in diesem. Er dachte gar nicht daran, dass sie seine Berührungen nicht mochte, er hatte solche Angst um sie gehabt. Noch immer hämmerte sein Herz wild gegen seine Brust, sein Atem ging schnell und das Blut rauschte in seinen Ohren. Langsam legte sich das Nackenfell wieder an, was sich vor Aufregung und Angst gesträubt hatte. "Alles gut... Ich bin ja da." flüsterte er leise und verstärkte den Druck seines Schweifes. "Bist du verletzt?" fragte er mit sanfter und leiser Stimme und hoffte, dass ihr nichts passiert war. Warum war er auf die mäusehirnige Idee gekommen, mit ihr bei diesem Wetter zu klettern?! Wahrscheinlich konnte sie ihn jetzt noch weniger leiden, als sie es sowieso tat.

Erwähnt: ---
Angesprochen: Honigdorn

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mo 8 Mai - 21:02

HONIGDORN N°16

Die beiden Katzen stoppten bei einem Baum, der laut Tannenblick leichter zu erklimmen wäre, als der Sternenbaum. Doch auch bei näherer Betrachtung, hatte Honigdorn ihre Zweifel daran. Der Baum war einfach nur groß und unheimlich, doch der Kater schien sich seiner Sache ziemlich sicher und fragte sogar, ob er zuerst klettern sollte oder sie. Der Kätzin graute es davor, dort hoch zu müssen und sie hätte es am liebsten gar nicht erst probiert, doch diesen Triumph gönnte sie dem cremefarbenen Kater auf keinen Fall. Mit einer gleichgültigen Geste, ließ sie ihm den Vortritt. Dieser schien kurz zu überlegen und sprang dann schlagartig ab. Mit einem großen Satz landete er in der Nähe eines Astes, zog sich ein Stückchen weiter hoch und stand dann ohne Probleme auf dem ersten Ast. Anschließend kletterte er in die nächsten paar Äste und machte bei einer Astgabelung halt. Er blickte nach unten und gab Honigdorn ein paar Hinweise, wie sie den Baum am besten erklimmen konnte. Mit nervös zuckenden Ohren antwortete sie, dass sie das schon hinkriegen würde, allerdings glaubte sie selber nicht wirklich daran. Der Regen würde es ihr zusätzlich schwermachen und das, obwohl sie so schon nicht gut klettern konnte. Ihre Augen suchten den Baum nach einem geeigneten Weg ab, ehe sich ihre Muskeln anspannten und sie ebenfalls mit weit ausgestreckten Beinen und lang gemachtem Körper absprang. Trotz des Kraftaufwandes landete sie viel weiter unten als Tannenblick und rutschte dann zusätzlich noch ein Stückchen ab, da sie auf der feuchten Rinde des Stamms keinen Halt fand. Mühselig und in kleinen Abschnitten schleppte sich die schwarze Kätzin nach oben und schaffte es schließlich sogar, sich auf den ersten Ast zu ziehen. Mit zitternden Pfoten tappte sie den etwas unstabilen Ast entlang, der unter ihr gefährlich wackelte. Nachdem sie sich relativ sicher fühlte, schielte ihr Blick kurz nach unten, um zu prüfen, wie weit sie schon gekommen war. Erst jetzt stellte sie fest, welchen Weg sie schon zurückgelegt hatte und wie weit weg der Erdboden war. Ihr wurde schwindelig und sie verlor wieder an Balance, versuchte sich mit dem Schweif auszugleichen, aber rutschte dann doch mit den Hinterpfoten vom Ast. Unter einem panischen Japsen, krallte sie ihre Vorderpfoten fest in die glitschige Rinde und hing nun halb in der Luft. Sie probierte immer wieder, die Krallen ihrer Vorderpfoten weiter vorn in den Ast zu rammen, glitt aber stattdessen jedes Mal aufs Neue ab. Kleine Holzstückchen regneten auf sie herab, nahmen ihr die Sicht und ließen sie noch heftiger mit ihren Hinterbeinen herumzappeln. Von außen musste diese Szenerie schon ziemlich albern ausgesehen habe, aber nach Spaß war Honigdorn überhaupt nicht zu mute, sie drohte in die Tiefe zu stürzen! Sie spürte, wie etwas schweres den Ast noch stärker schwingen ließ und rief mit letzter Kraft Tannenblicks Namen. In dem Moment lösten sich ihre Pfoten von dem durchgeweichten Holz, die Kätzin war am Ende ihrer Kräfte. Sie stellte sich schon darauf ein, gleich ungebremst nach unten zu fallen und auf dem Boden aufzuprallen. Vielleicht schaffte sie es rechtzeitig, sich auf die Pfoten zu drehen und ihre Verletzungen würden nicht ganz so schlimm ausfallen, doch sie hatte relativ wenig Hoffnung. Da spürte sie, wie sich Zähne in ihr Nackenfell gruben und sie mit festem Biss nach oben hoben. Sie verstand im ersten Augenblick gar nicht, was gerade passierte und fand sich dann wenige Herzschläge später auf dem Ast wieder. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals und sie schnappte schockiert und gleichzeitig erleichtert nach Luft. Tannenblicks Schweif schlang sich eng um sie und gab ihr ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Normalerweise hätte sie niemals zugelassen, dass er sie derart berührte, aber in dieser Situation konnte die kleine Kätzin sich nichts Besseres vorstellen. Der helle Kater ließ langsam von ihrem Nackenfell ab, leckte ein paar Mal kurz darüber und vergrub seinen Kopf anschließend in dem selbigen. Honigdorn gab sich ihm einfach hin, sie war viel zu geschockt, um sich irgendwie zu wehren. Zunächst musste sie von diesem dämlichen Baum runter und den festen Waldboden unter ihren Pfoten spüren. Der Kater drückte sie noch fester an sich und flüsterte ihr tröstend zu, dass alles gut wäre und er da sei. Die Kriegerin erwachte langsam aus ihrer Schockstarre und hörte ihn sanft fragen, ob sie sich verletzt hatte. Hatte sie das? Sie löste sich etwas von Tannenblicks Schweif und versuchte, auf eigenen Pfoten zu stehen. Ihre Pfoten zitterten noch stärker als vorher, doch sie konnte keine Verletzung feststellen… außer natürlich, dass ihr Stolz einige Kratzer abbekommen hatte. "Mir geht’s gut.", miaute sie außer Atem und rückte gleich wieder ein bisschen näher an den Kater, in der Angst, vielleicht ein weiteres Mal abzurutschen. Das war ja super gelaufen. Sie hätte gleich von Anfang an sagen sollen, dass sie sich nicht traute, so weit hochzuklettern. Das wäre nur halb so schlimm gewesen, als Tannenblick auch noch mit in Gefahr zu bringen. So sehr den Kater auch nicht ausstehen konnte, sie hätte es sich nie verziehen, wenn sich eine andere Katze nur wegen ihr verletzte. Allerdings, überlegte sie mit einem Blick in die unzähligen Äste über ihr, hätte ich es schon gerne nach oben geschafft. Sie hatte zwar beim ersten Mal versagt, aber sie wäre ja nicht Honigdorn, wenn sie sich davon gleich runter ziehen ließ. Sie krallte ihre Pfoten in den weichen Ast unter ihr und sah Tannenblick durch ihre honigfarbenen Augen herausfordernd ins Gesicht. "Lass es mich nochmal versuchen.", miaute mit neuem Elan und voller Überzeugung. Vielleicht konnte sie es mit Tannenblicks Hilfe tatsächlich schaffen, denn dass sie es allein nicht packen konnte, hatte sie mittlerweile eingesehen.


Erwähnt: Tannenblick || Angesprochen: Tannenblick

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Di 9 Mai - 18:32

Tannenblick | 017

Er war einige Äste nach oben geklettert und hatte schließlich an einer Astgabel Halt gemacht. Dort hatte er sich hingesetzt und beobachtete, wie die Kriegerin auf den ersten Ast kletterte. Anscheinend machte ihr die Nässe ziemlich zu schaffen, doch trotzdem schaffte sie es, sich auf den ersten Ast zu ziehen. Schon wollte Tannenblick weiter klettern, er hatte sich völlig umsonst Sorgen gemacht, so sportlich wie Honigdorn war, doch dann registrierte er, wie die Katze nach unten sah und ins Straucheln geriet. Als sie schließlich abrutschte, glaubte er, sein Herz würde stehen bleiben und er konnte sich für einen kurzen Moment nicht bewegen. Seine Augen verfolgten panisch das Szenario, das sich unter ihm abspielte, wie die Schwarze versuchte, sich hochzuziehen, aber immer wieder scheiterte. Endlich erwachte er aus seinem Schock, kletterte den Weg schnell zurück. Er sprang auf den Ast, auf dem sich Honigdorn befand und war voller Konzentration. Sein Körper passte sich den leichten Schwingungen des Astes an. Ein Schrei zerriss die Stille und ließ dem Cremefarbenen das Herz gefrieren. Die Pfoten der dunklen Kriegerin verließen gerade das Holz, als er sich schnell nach unten beugte und nach ihrem Nackenfell schnappte. Tatsächlich spürte er Fell in seinem Mund und der Duft von ihr umhüllte ihn sofort. Mühsam zog er sie über das Holz in Sicherheit, nahe an den Stamm, wo der Ast dicker war. Schnell schlang er den Schweif eng um sie drückte sie an sich, noch immer den Griff fest in ihrem Nacken. Sein Herz pochte schnell und ach sein Atem ging unregelmäßig. Nur langsam löste er schließlich den Griff und leckte sanft über das Nackenfell der Katze. Sein Gesicht vergrub Tannenblick in diesem und atmete bemüht ruhiger ein und aus. Tief zog er ihren Duft in sich auf, wollte sie nie mehr loslassen. Was wenn ihr etwas passiert wäre? Was hätte er dann gemacht? Es wäre seine Schuld gewesen. Bei so einem Wetter Klettern zu gehen war wirklich die mäusehirnigste Idee gewesen, die er je gehabt hatte. Leise sprach er seine Worte aus, versuchte Honigdorn zu beruhigen, während er sich noch näher an sich presste und sich sein Nackenfell wieder anlegte. Flüsternd fragte er nun, ob sie sich verletzt hatte und betete zum SternenClan, dass ihr nichts passiert war. Enttäuscht bemerkte er, wie sie sich etwas von ihm löste, aber doch antwortete, dass es ihr gut ginge. Erleichtert atmete er aus und war etwas überrascht, als sie sich wieder eng an ihn drückte. Zufrieden drang ein leises Schnurren aus seiner Kehle und er leckte schweigend über den Kopf der dunklen Kriegerin. Ihr Kopf hob sich und ihre bernsteinfarbene Augen stachen in seine dunkelgrünen. Ihr Stimme klang wieder sicher und altbekannt, sodass er sich ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. "Ich helfe dir." miaute er freundlich und löste sich von ihr. Seine Muskeln spannten sich an, dann kletterte er rüber zum nächsten Ast. Dort angekommen hangelte er sich mit seinen Vorderpfoten am Stamm entlang, bis zu einem Ast schräg über ihm, dann drückte er sich mit seinen Hinterbeinen ab und zog sich nach oben. Der Ast hier war etwas breiter und er legte sich entspannt hin, während er runter sah und zu Honigdorn schaute. "Also... Dein Anfang war nicht schlecht, du musst es nun genauso machen, nur das der Weg etwas kürzer ist. Wichtig ist, dass du am besten nicht nach unten siehst, außer du stehst wirklich nah am Stamm und stehst sicher. Und wenn du unsicher wirst, darfst du dich niemals verkrampfen. Geh mit den Bewegungen des Astes mit, bleib schön locker." wies er lächelnd an und legte dann seinen Kopf auf seine Pfoten. Vielleicht gefiel es der Schwarzen nicht, dass er ein wenig Mentor spielte, aber wenn sie es schaffen wollte, musste sie wohl oder übel auf ihn hören. Auch wenn Tannenblick wieder vollkommen ruhig wirkte, klopfte sein Herz immer noch schnell und er war bereit, sofort wieder aufzuspringen und ihr zu helfen, wenn dies nötig wäre. Außerdem kribbelte sein ganzer Pelz so merkwürdig... Wahrscheinlich war er immer noch mit zu viel Energie geladen von der Rettung gerade eben.

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Angesprochen: Honigdorn

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Di 9 Mai - 20:30

HONIGDORN N°17

Honigdorns Atem ging schnell und unregelmäßig. Vor einem Herzschlag glaubte sie noch, sie würde ungebremst auf den harten Boden aufknallen, doch das war ihr, dem SternenClan sei Dank, erspart geblieben. Als sie versuchte auf dem von Tannenblick vorgeschlagenen Weg den Baum zu erklimmen, war sie abgerutscht und beinahe in die Tiefe gestürzt. Der flinke Kater war jedoch rechtzeitig eingeschritten, hatte sie beim Nackenfell gepackt und mit einem kräftigen Ruck nach oben auf den Ast gezogen. Den Schweif fest um sie geschlungen, löste er langsam seinen Griff von ihrem Nackenfell, leckte kurz zärtlich darüber und vergrub dann seinen Kopf darin. Die kleine Kätzin nahm diese Berührungen einfach an, dass sie sich das unter normalen Bedingungen nicht gefallen lassen würde, konnte der Kater sich sicherlich selbst denken. Mit sanfter Stimme erkundigte er sich, ob sie sich verletzt hätte und verstärkte den Druck seines Schweifes. Da die Kriegerin auf diese Frage selbst keine Antwort wusste, löste sie sich von dem Kater und versuchte, auf ihren eigenen Pfoten zu stehen. Diese zitterten zwar deutlich stärker als vorher schon, doch sie spürte keine Schmerzen. Da war nur der bittere Nachgeschmack, dass sie sich von Tannenblick hatte retten lassen müssen, nun war sie ihm noch etwas schuldig. Hätte sie von vornherein zugegeben, dass sie das alleine nicht schaffte, wäre ihr und dem Kater einiges erspart geblieben. Sie rückte wieder ein Stückchen näher an den großen Krieger, sie wollte schließlich verhindern, dass das Ganze ein zweites Mal passierte… und außerdem hatte es sich gar nicht mal so schlecht angefühlt, von ihm beschützt zu werden. Ihre Gefühle waren mittlerweile so unklar und verschwommen, dass sie aufhörte, noch weiter darüber nachzudenken und ihre Aufmerksamkeit lieber wieder auf den Kater richtete. Er sagte nichts, schnurrte nur leise und leckte über ihren Kopf. Er musste ziemliche Angst gehabt haben, denn auch wenn seine Stimme ruhig war, hatte Honigdorn sein Herz wild klopfen gehört, als er ihren Körper gegen seinen gepresst hatte. Doch nun schien er sich allmählich zu beruhigen und war sichtlich froh darüber, dass der Kätzin nichts zugestoßen war. Das konnte er auch sein, schließlich war es auf seinen Mist gewachsen, dass sie diesen mörderischen Baum hochgeklettert waren. Die Kriegerin reckte den Kopf und betrachtete frustriert die zahllosen Äste über ihr. So schnell würde sie bestimmt nicht aufgeben, sie brauchte nur… Hilfe. Sie sah ein, dass es allein einfach keinen Sinn hatte. So sehr sie sich auch dagegen sträubte, wenn sie es schaffen wollte, benötigte sie Tannenblicks Rat. Voller Überzeugung krallte sie sich in die Rinde unter ihr und suchte herausfordernd den dunkelgrünen Blick des Katers. Sie wollte es nochmal versuchen, unbedingt. Er schmunzelte kurz und willigte ein, ihr zu helfen. Kurz darauf löste er sich von der Kätzin und hinterließ statt der schützenden Wärme seines Schweifes, die kalte, feuchte Nachtluft, welche Honigdorn erbarmungslos durch den Pelz zog. Der Kater kletterte weiter und ließ den Ast unter seinem Gewicht kurz auf und ab wippen. Konzentriert verfolgte die junge Kriegerin jede einzelne seiner Bewegungen, als er sich am Stamm entlang hangelte, um auf einen breiteren Ast zu gelangen. Er machte es sich bequem und gab ihr Anweisungen, wie sie vorgehen sollte, um ohne weitere Komplikationen weiter nach oben zu kommen. Sie solle nicht nach unten sehen, es sei denn sie stehe nah am Stamm und sie müsse locker bleiben und mit den Bewegungen der Äste mitgehen. Ziemlich viel auf einmal, was man zu beachten hatte. Die Kätzin hoffte, dass sie sich das alles überhaupt merken konnte und viel wichtiger, dass sie es auch richtig umsetzte. Ihr gefiel es ganz und gar nicht von diesem Mäusehirn herumkommandiert zu werden, aber sie hatte keine andere Wahl, wenn sie nicht die restliche Zeit ihres Lebens im Heilerbau verbringen wollte. Sie warf ihm einen verärgerten Blick zu, sagte aber nichts und begann sofort damit, sich auf den nächsten Ast zu hieven. Dabei rutschte sie mit einer Hinterpfote zwar wieder ab, blieb dieses Mal aber ruhig und hielt ohne Probleme das Gleichgewicht. Auf dem Ast angekommen tat sie es Tannenblick gleich: Sie schlug ihre Vorderpfoten in den Stamm, zog sich vorsichtig bis zu dem Ast, auf dem der Kater lag und stieß sich einmal kräftig mit den Hinterpfoten ab. Die Muskeln spielten unter ihrem dichten Fell und beförderten die kleine Kätzin auf den Ast über ihr, der viel breiter war und Platz für sie beide bot. Sie bemühte sich nicht nach unten zu sehen, stattdessen schaute sie mit einem selbstzufriedenen Blick auf den cremefarbenen Kater und miaute ihm ein stolzes "Geschafft!" ins Gesicht. Wenn sie weiterhin in diesem Tempo vorankamen, hatten sie den Baum in Nullkommanichts erklommen.


Erwähnt: Tannenblick || Angesprochen: Tannenblick

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mi 10 Mai - 19:03

Tannenblick | 018

Gerade rechtzeitig hatte er ihr Nackenfell packen und sie hochziehen können, bevor sie in die Tiefe gefallen wäre. So schnell wie es ging, beförderte er sie und sich selbst dicht an den Stamm und schlang den Schweif um sie. Er hatte sehr viel Angst um Honigdorn gehabt, mehr als er sich eingestehen wollte und löste daher nur langsam den Griff. Seine Zunge leckte einige Male sanft über das Nackenfell, ehe er sein Gesicht in diesem Vergrub und leise Worte flüsterte. Zum Glück schien es der dunklen Katze nicht schlecht zu gehen, er konnte sich wieder etwas entspannen, auch wenn sein Herz immer noch heftig schlug. Ein leises Schnurren drang aus seiner Kehle. Eine angenehme Wärme umhüllte ihn, sein Pelz durchzogen eine Art Blitze, auf Grund der Nähe. Lange hatte er so eine Nähe nicht mehr zugelassen, außer von seiner Schwester. Bernsteinfarbene Augen sahen mutig und entschlossen in seine dunkelgrünen und eine wundervolle Stimme erklang abermals. Ihre Worte ließen ihn schmunzeln und freundlich bot der Cremefarbene an, ihr zu helfen. Mit relativer Leichtigkeit kletterte er zwei Äste höher, gab letzte Tipps an Honigdorn weiter und legte sich dann halbwegs entspannt hin, um sie zu beobachten. Auch wenn er nun ruhiger war, waren seine Muskeln bereit, sofort wieder auf Hochtouren zu arbeiten, um die Schwarze zu retten. Dies war jedoch zum Glück nicht nötig, denn die Kriegerin stand bald darauf neben ihm und schien stolz zu sein. Dies teilte sie ihm mit einem zufriedenen 'Geschaft!' mit. Seine Augen blitzten belustigt auf, dann erhob er sich und sprang kurzerhand auf einen in der Nähe liegenden Ast, um dann wieder zurückzuspringen, sodass Honigdorn nun näher am Stamm stand als er. Konzentriert wagte er sich weiter weg von dem Stamm, fixierte einen Ast, der zu einem anderen Baum gehörte und sprang ab. Seine Landung wäre perfekt gewesen, wenn das Holz nicht so rutschig gewesen wäre, sodass seine Hinterpfoten abrutschten. Tannenblick reagierte schnell, krallte seine Vorderpfoten fest und zog sich wieder auf den Ast rauf. Natürlich hatte auch sein Stolz nun etwas leiden müssen, aber so sehr störte ihn das nun auch wieder nicht. Schließlich hatte er sich gut selbst retten können. Er fauchte leise, während er sich dem Stamm des anderen Baumes näherte und sich schließlich umdrehte. "Hier gehts weiter." wies er an und machte Honigdorn gerade so viel Platz, dass sie gut landen könnte, er aber trotzdem da wäre, falls sie auch abrutschen sollte. Weit war es nicht mehr bis zu einem seiner Lieblingsorte. Hoffentlich würde er die hübsche Kriegerin nicht noch mehr in Gefahr bringen, wenn sie sich wegen ihm verletzte, könnte er sich das nie verzeihen.

Erwähnt: Staubtanz (noch nicht erstellt)
Angesprochen: Honigdorn

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Do 11 Mai - 17:55

HONIGDORN N°18

Die dunkle Kätzin beruhigte sich allmählich wieder. Bei ihrem halben Absturz, hatte Tannenblick sie im letzten Moment retten können und nun saßen die beiden eng zusammen auf dem Ast, der Honigdorn beinahe auf den Boden zurückgeschickt hätte. Mittlerweile sah sie ein, dass sie alleine nie und nimmer in der Lage war, den Baum bis ganz nach oben zu klettern. Sie würde wohl oder übel die Hilfe des hellen Katers in Anspruch nehmen müssen, wenn sie es wirklich schaffen wollte. Mit neuer Energie, stand die kleine Kätzin auf und miaute mit festem Blick in die tiefgrünen Augen des Cremefarbenen, dass sie es nochmal versuchen wollte. Mit einem Schmunzeln bot ihr der Krieger seine Hilfe an und kletterte kurz darauf voraus in einen nahegelegenen Ast. Anschließend hangelte er sich mit leichten, geschickten Bewegungen auf einen zweiten Ast, der etwas breiter war. Dort angekommen ließ er sich zunächst nieder, gab der Katze letzte Hinweise und wartete danach auf ihre Ankunft. Ziemlich viel Informationen auf einmal für die junge Kriegerin, doch sie schaffte es tatsächlich ohne größere Probleme nach oben. Dabei behielt sie immer den von Tannenblick vorgezeigten Weg im Blick und schaute kein einziges Mal nach unten. Als sie bei dem Kater angekommen war, verkündete sie ihren Triumph mit einem zufriedenen Ausruf. Sie sah seine Augen kurz belustig aufblitzen, ehe er seine Position wechselte, damit die Kätzin auf der etwas dickeren Seite des Astes stehen konnte. Ein wenig verwundert beobachtete sie das weitere Vorgehen des Katers. Er steuerte auf das Ende des Astes zu, sprang dann mit einem großen Satz ab und landete etwas unbeholfen auf einem anderen Baum. Honigdorn hielt kurz den Atem an, als sie sah, wie er mit seinen Hinterpfoten abrutschte. Doch der Kater hatte schnelle Reflexe und zog sich mit seinen Vorderpfoten wieder auf den Ast. Die Kätzin hörte wie er verärgert fauchte und zuckte belustigt mit den Schnurrhaaren, das sollte also der beste Kletterer aus dem Clan sein. Er ging ein Stückchen weiter, sodass Honigdorn genug Platz für ihre Landung hatte und erklärte, dass es auf dieser Seite weiterging. Die Kätzin schätzte die Entfernung ab, nahm etwas Anlauf und sprang ab. Schon während ihres Fluges sah sie, dass sie viel zu früh von dem Ast abgesetzt hatte und sie gerade so auf dem anderen Baum landen würde. Ihre Vermutung bestätigte sich, als sie nur mit ihren Vorderpfoten auf dem angezielten Ast aufkam. Sie zog blitzartig die Hinterbeine an ihren Körper, um nicht wie vorhin strampelnd in der Luft zu hängen, und schaffte es schlussendlich etwas schwankend auf dem Ast zu stehen. Die schwarze Kätzin tat ein paar Schritte nach vorn, damit der Ast unter ihren Pfoten nicht ganz so dünn war, doch viel Platz gab es hier nicht und so wartete sie darauf, dass der Kater seinen Weg fortführte.


Erwähnt: Tannenblick || Angesprochen: -

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Fr 12 Mai - 17:29

Tannenblick | 019


Gerade eben hatten sie noch dicht am Baum gestanden, so nah, dass sich ihre Felle berührten und kleine Blitze durch seinen Körper zu strömen schienen. Nun sah Honigdorn ihm fest in die Augen und erklärte, dass sie weiter klettern wollte. Dies ließ den Kater kurz schmunzeln, dann bot er seine Hilfe an. Kurzerhand löste er sich von der Kriegerin und erklomm sicher die folgenden zwei Äste. Entspannt legte sich der Cremefarbene hin, gab noch letzte Anweisungen an die Schwarze und genoss dann den Anblick, der sich ihm bot. Es war schön mit anzusehen, wie geschmeidig sich die Muskeln unter ihrem Fell bewegten und ihr konzentrierter Blick machte ihn an. Trotzdem schwebte eine gewisse Sorge in ihm mit, die seine Muskeln anspannen ließ, um sofort eingreifen zu können, falls die Kriegerin wieder abrutschen sollte. Glücklicher Weise geschah nichts dergleichen und kurz darauf erschien die Katze stolz neben ihm und berichtete, dass sie es geschafft hätte. Amüsiert unterdrückte er ein Lachen und beließ es bei einem belustigten Aufblitzen seiner Augen. Sie war wirklich süß, wenn sie so ehrgeizig war... 'Halt die Klappe und konzentrier dich Mäusehirn!' Er verdrehte innerlich die Augen und sprang dann leichtfüßig auf einen naheliegenden Ast und gleich wieder zurück, so, dass Honigdorn jetzt näher am Stamm stand als er. Konzentriert bewegte er sich auf einen Ast zu, der zu einem anderen Baum gehörte, sprang dann ab und landete auf diesem Ast. Leider war dieser aber zu rutschig, sodass Tannenblick mit seinen Hinterpfoten den Halt verlor. Reflexartig rammte er seine Krallen in das durchnässte Holz und zog sich wieder hoch. Sportlich und geübt wie er war, fand er sofort wieder halt, fauchte aber dennoch und begab sich weiter zum Stamm des Baumes. Dort drehte er sich um und wies der Katze an, dass sie ihm folgen sollte. Emotionslos wartete er, bis sie bei ihm war, ließ sich nicht anmerken, dass er sich gerade etwas blamiert hatte und zuckte gelassen mit der Schweifspitze. Zur Sicherheit war er noch nicht weiter gegangen, falls die dunkle Katze seine Hilfe gebraucht hätte, doch diese schaffte den Sprung besser als er und war kurz darauf vor ihm. Schnell drehte er sich um und wagte es nun schnell mehrere Äste nach oben zu gelangen. Nur noch ein Ast, dann hätte er sein Ziel erreicht. Der durchtrainierte Kater atmete einmal tief ein und begab sich vorsichtig auf seine Hinterpfoten. Über ihm ragte eine Astgabel, auf der er nun seine Vorderpfoten platzierte und mit seinen Krallen halt suchte. Mit einem Mal stieß sich der Cremefarbene ab und zog sich auf den Ast. Er war so ziemlich der letzte breite Ast, auf dem man liegen konnte, aber dennoch eine wunderschöne Aussicht hatte. Um ihn herum waren schon einige Blätter, an denen Regentropfen hingen und unzählige Knospen. Auf dem desinteressierten Gesicht erschien ein warmes Lächeln, als sein Blick in den Himmel glitt, wo inzwischen immer weniger Wolken waren. Da Honigdorn wahrscheinlich gleich hier wäre, ging er etwas weiter weg vom Stamm, damit sie leichter zu ihm hoch kommen könnte. Seine Pfoten kribbelten aufgeregt. Er hatte diesen Platz noch keiner Katze gezeigt und war der festen Überzeugung das hier, außer ihm noch nie jemand war. Was würde die schwarze Kriegerin zu diesem Ort sagen?

Erwähnt: Honigdorn
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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Fr 12 Mai - 22:34

HONIGDORN N°19

Die kleine Kätzin folgte den Anweisungen des hellen Katers und schaffte es soweit ganz gut, ihren Weg nach oben fortzusetzen. Tannenblick hatte sie zwar einmal retten müssen, aber nun wollte sie unbedingt beweisen, dass sie es trotzdem auf den Baum schaffte. Der Kater hatte sie dabei unterstützt und ihr einige Erklärungen gegeben, mit deren Hilfe die Kätzin mittlerweile einige Äste höher geklettert war. Sie beobachtete, wie der Cremefarbene absprang und auf dem Ast eines anderen Baumes, direkt gegenüber von ihm, landete. Sie zuckte kurz amüsiert mit ihren Schnurrhaaren, als sie sah, wie er bei der Landung mit seinen Hinterpfoten abrutschte und sich anschließend fauchend wieder hochzog. Anscheinend war er doch nicht fehlerfrei, so wie Honigdorn immer geglaubt hatte. Er ging ein Stück näher zum Stamm, drehte sich dann um und wartete darauf, dass die Kriegerin ihm folgte. Sie nahm Anlauf und sprang darauf mit einem kräftigen Satz ab. Sie war zwar etwas zu früh abgesprungen und hatte Mühe, ihre Hinterbeine möglichst nicht wieder in der Luft herumbaumeln zu lassen, meisterte es aber ganz gut und kam vor dem Kater zum Stehen. Der sprang daraufhin wieder weiter nach oben, dieses Mal kletterte er in einem Zug über mehrere Äste, ehe er vor einer Astgabel Halt machte. Er stemmte sich auf die Hinterpfoten und zog sich hinauf, sodass Honigdorn ihn von ihrer Position aus nicht mehr sehen konnte. Für sie war es allgemein ein Rätsel, wie er sich in diesem Gewirr aus Zweigen und Blättern zurechtfinden konnte, sie hatte schon Probleme, sich zu merken auf welchen Ast von den vielen er zuerst geklettert war. Sie lehnte sich an den Stamm und wagte einen kurzen Blick nach unten. Auch, wenn Tannenblick ihr davon abgeraten hatte, nach unten zu sehen, war die dunkle Kätzin neugierig geworden, welche Höhe sie schon überwunden hatte. Als sie sah, wie weit sich der Stamm des Baumes nach unten erstreckte, blickte sie lieber wieder nach oben. Sie mochte sich gar nicht vorstellen, was passieren könnte, wenn sie erneut Abrutschte. Mit vorsichtigen Bewegungen kletterte sie in Tannenblicks Richtung. Das Holz war zwar nass, aber die Äste lagen größten Teils im Verborgenen und hatten nicht allzu viel Regen abbekommen, sodass die Kätzin sich ohne Schwierigkeiten an den Ästen festhalten konnte und relativ schnell auf den Ast unter der Astgabel gelangte. Die Kätzin versuchte sich mit ihren Vorderpfoten ebenfalls auf die Astgabel zu stützen, doch so klein wie sie war, fand sie keinen festen Halt auf der feuchten Oberfläche und gelangte nur mit einem kurzen, schnellen Sprung nach oben. Bei dem Kater angekommen, ließ sie sich in der Nähe des Stammes nieder, wo der Ast am breitesten war. Um sie herum zeigten sich erste Blätter und Knospen, die von dem glitzernden Regen geziert waren. Vor ihr, erstreckten sich weitere Bäume und der große, stille Wald. Den bodenlosen Abgrund unter ihr blendete sie für den Moment aus, ihre Angst sollte ihr nicht die Gelegenheit nehmen, diesen wunderschönen Ort zu genießen. Sie drehte ihren Kopf zu Tannenblick, der mit einem Lächeln gen Himmel schaute. "Ist es das, was du mir zeigen wolltest?", fragte die Kätzin mit ruhiger Stimme. "Es ist wunderschön…", fügte sie beinahe heiser hinzu. Doch warum zeigte er ihr diesen Ort? Sie hatten bis zur heutigen Nacht nichts weiter miteinander zu tun gehabt und die Katze hatte ihn eigentlich nur begleitet, damit sie ihren kleinen Wutanfall wiedergutmachen konnte. Trotzdem herrschte eine eigenartige Stimmung, es war fast schon romantisch und fühlte sich…komisch an. Honigdorns ganzer Pelz kribbelte, was machte dieser Kater nur mit ihr? Was dachte er sich? Auf diese Frage gab es einfach keine Antwort.


Erwähnt: Tannenblick || Angesprochen: Tannenblick

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Sa 13 Mai - 15:48

Tannenblick | 020

Ohne Probleme war die Kriegerin auf dem Ast angekommen und schien sehr stolz auf sich zu sein. Seine Augen blitzten amüsiert auf und er wäre beinahe wieder ins Schwärmen geraten, doch er zwang seine Gedanken zu schweigen und wechselte die Position, sodass Honigdorn nun näher am Stamm stand als er. Mit konzentrierten Schritten begab sich der Kater auf sein Ziel zu und sprang im richtigen Moment ab. Er hatte die Entfernung gut eingeschätzt und federte die Schwingungen des Astes ab, aber dennoch rutschten seine Hinterpfoten auf dem nassen Holz aus. Zum Glück war der Kater geübt und druchtrainiert, sodass er mit relativer Leichtigkeit wieder sicheren Halt auf dem schmalen Ast fand. Eigentlich interessierte es ihn nicht im geringsten, was andere Katze über ihn dachten, aber bei der schwarzen Kriegerin war das etwas anders. Tannenblick fauchte leise, begab sich dann aber näher an den Stamm des anderen Baumes und drehte sich um. Sicherheitshalber wartete er, bis die dunkle Katze bei ihm war, das jedoch schien gar nicht nötig zu sein. Kurzerhand stand Honigdorn nämlich wieder vor ihm. Er ließ sie nicht lange warten, drehte sich schnell um und erklomm die nächsten Äste schneller als zuvor. Sie waren geschützter vor dem Regen und besser positioniert, sodass man leichter hinauf kam. Nun achtete er nicht mehr groß auf die Katze, konzentrierte sich darauf, mit den Vorderpfoten auf einer Astgabel Halt zu finden, um sich dann mit den kräftigen Hinterbeinen abzustoßen und auf dem Ast zu stehen. Kurz hielt der Cremefarbene Inne, genoss die Atmosphäre, mit den Blättern und Knospen auf denen Regentropfen glitzerten und den Himmel, an dem immer weniger Wolken zu entdecken waren. Das Gesicht, das oft so emotionslos und desinteressiert wirkte, zierte nun ein warmes Lächeln, während der Kater etwas weg vom Stamm trat, um Honigdorn mehr Platz zu bieten. Seine Pfoten kribbelten, so aufgeregt war er. Was wenn Honigdorn diesen Platz überhaupt nicht schön fand? Wenn sie sich lustig machen würde oder wütend sein würde?Seine Ohren richteten sich nach hinten, als er hörte, wie die Kriegerin den Ast erreichte. Noch immer sah er in den Himmel und sah dann geradeaus, wo sich der Wald vor ihm erstreckte. Es war einfach atemberaubend schön. Als ihre ruhige Stimme erklang, drehte er seinen Kopf zu ihr. Ihn durchströmte ein unbeschreibliches Glücksgefühl. "Ja." miaute er lächelnd. Es war eine Reaktion auf alle ihrer Worte. "Aber das ist noch gar nichts. Es gibt Unmengen solcher wundervollen Orte. Und du müsstest hier her kommen, wenn Sonnenaufgang ist oder wenn es Vollmond ist und die Sterne nur so Funkeln, oder wenn es Blattleere ist, überall Schnee liegt und die Sonne das weiß zum glitzern bringt." ihm floßen nur so die Worte aus seinem Mund, so viele Wörter waren für ihn ungewöhnlich, aber er liebte diesen Ort einfach. Er drehte sich um, sprang auf den zweiten Ast der Astgabel und ging auf Höhe von Honigdorn. Sein Blick fixierte die schwarze Katze, seine dunkelgrünen Augen glitzerten warm. "Verstehst du jetzt besser, warum ich so viel Zeit auf Bäumen verbringe?" fragte er leise und lächelte immer noch sanft. Diese Kriegerin ließ ihn zu einem romantischen Mäusehirn werden. Na super.

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Sa 13 Mai - 19:15

HONIGDORN N°20

Die Kätzin schaute Tannenblick nach, der gerade von dem Ast abgesprungen und auf einem anderen Baum gelandet war. Die Landung sah alles andere als elegant aus, woraufhin Honigdorns Schnurrhaare kurz belustigt zuckten. Scheinbar hatte selbst er Probleme bei diesem Wetter auf den nassen Ästen Halt zu finden. Nun war die Kätzin an der Reihe. Sie beschleunigte kurz und sprang dann mit angespannten Muskeln ab. Auch wenn sie etwas zu früh abgesetzt hatte, schaffte sie es ganz gut auf die andere Seite und stand jetzt vor dem Kater, der sogleich seinen Weg fortsetzte. Mit einigen gekonnten Bewegungen, erklomm er einen Ast nach dem anderen und hievte sich anschließend auf eine Astgabel. Bevor die Kriegerin ihm nachkletterte, schielte sie kurz nach unten. Sie konnte kaum glauben, wie weit sie schon geklettert waren und wandte den Blick schnell ab, ehe dasselbe wie vorhin passierte. Vorsichtig kletterte sie Stück für Stück nach oben und kam kurz unter der Astgabel zum Stehen. Tannenblick hatte sich einfach nach oben ziehen können, doch die kleine Kätzin musste sich mit einem kurzen Sprung behelfen. Oben angekommen, ließ sie sich nahe des Stamms nieder und blickte sich um. Hier und da waren schon ein paar Blätter und Knospen zu sehen, die mit Regentropfen bestückt waren. Vor ihr, lag der ruhige Wald, den sie schon so lange kannte. Sie drehte sich zu dem hellen Kater und fragte, ob es das sei, was er ihr zeigen wollte. Mit leiser Stimme fügte sie hinzu, wie wunderschön sie diesen Ort fand. Er bejahte ihre Frage und lächelte. Sie fand sein Lächeln viel schöner, als dieses nichtssagende neutrale Gesicht, so wusste sie zumindest, dass er sich freute. Was dann folgte, überraschte die junge Kriegerin. Er beschrieb ihr, dass es noch mehr solcher Orte gab und dass dieser hier noch viel schöner bei Sonnenaufgang, bei Vollmond oder in der Blattleere sei. Honigdorn hatte den Kater noch nie so viel auf einmal sagen hören, normalerweise hielt er seine Antworten so knapp wie möglich und gab fast nichts über sich preis. "Ich finde es trotzdem schön hier.", miaute die kleine Kätzin mit einem Blick in den Wald vor ihnen. Sie musste nicht bei Schnee oder bei Vollmond hier sein, es war gut so, wie es war. Der Kater sprang ein Stückchen weiter, sodass er nun auf Honigdorns Höhe war, blickte mit seinen dunkelgrünen Augen auf die Kätzin und fragte leise, ob sie nun verstehe, warum er so viel Zeit in den Bäumen verbrachte. "I-Ich denke schon.", maunzte sie etwas verunsichert davon, wie nah ihr der Cremefarbenen auf einmal war und wie warm er ihr in die Augen sah. "Aber ich halte mich trotzdem lieber auf dem Waldboden auf.", gab sie mit einem Seitenblick auf den Abgrund unter ihr zu. Sie legte ihren Kopf auf ihre Pfoten ab. Erst jetzt bemerkte sie, wie müde und erschöpft ihr Körper war. Sie schloss kurz die Augen und lauschte den Geräuschen des Waldes. Bildete sie sich das ein, oder hörte sie vereinzeltes Vogelgezwitscher? War es inzwischen etwa Morgen geworden? Honigdorn hatte während des beschwerlichen Aufstiegs auf den Baum, völlig das Zeitgefühl verloren.


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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   So 14 Mai - 12:51

Tannenblick | 021

Mit einer schnellen Bewegung drehte er sich um und erklomm kurzerhand die folgenden Äste. Zwar waren auch diese feucht, jedoch nicht ganz so stark wie die anderen und sie waren praktischer angeordnet, sodass Tannenblick sie sicher erklimmen konnte und ihn bald nur noch ein Ast von seinem Ziel trennte. Der Kater nahm einen tiefen Atemzug, Honigdorn würde seine Hilfe nicht mehr benötigen, also könnte er den letzten Schritt in Angriff nehmen. Konzentriert begab sich der Krieger auf seine Hinterbeine und suchte mit seinen Vorderpfoten halt in der Astgabel über ihm. Als er seine Krallen in dem Holz festgefahren hatte, stieß er sich mit einem Ruck ab und landete geschmeidig auf seinem Ziel. Hier oben fiel wiedermal alle Last von ihm ab. Es war ein unglaublich befreiendes Gefühl, hier oben zu stehen, den ganzen Wald überblicken zu können und die frische Nachtluft gemischt mit dem Regen, anderen Waldgerüchen und nicht zu vergessen mit dem Duft von Honigdorn einatmen zu können. Nach einigen tiefen Atemzügen sah er sich um und konnte die wunderschöne Natur genauer betrachten. Überall hingen Regentropfen, die vor sich hin glitzerten und eine wunderbare Atmosphäre schafften. Nachdenklich trat der Cremefarbene einige Schritte vor, um der Schwarzen den Aufstieg zu erleichtern. Ob ihr dieser Platz gefallen würde? Was wenn sie ihn auslachte oder wütend wäre? Seine Ohren richteten sich nach hinten, sie war angekommen. Sein Blick hing am Himmel, sein Mund war zu einem Lächeln verzogen, man sah ihm seine Nervosität zum Glück nicht an. Scheinbar war diese Nervosität sowieso unnötig, denn sie teilte ihm ruhige Worte mit. Sein kopf hatte er zu ihr gedreht und schenkte ihr dadurch ein wundervolles Lächeln. Ihre Worte lösten in ihm ein unbeschreibliches Gefühl gepaart aus Freude und Erleichterung aus. Plötzlich floßen die Worten nur so aus ihm heraus, er konnte es sich selbst nicht wirklich erklären, doch er wusste, dass die Katze daran Schuld war und das nicht unbedingt im negativen Sinne, denn er hatte lange nicht mehr so viel Spaß in Gegenwart von anderen Katzen genießen können. Er verspürte einen Drang nach Nähe der Kriegerin, weswegen, er auf den zweiten Ast sprang und auf Höhe der Katze lief. Dort sah er tief in ihre Augen. Seine dunkelgrünen Augen glitzerten während er leise lächelnd fragte, ob sie jetzt besser verstünde, warum er so viel Zeit auf Bäumen verbringt. Honigdorn schien etwas unsicher oder verlegen zu sein, ihre letzte Bemerkung ließ ihn aber leise Lachen. Das sie den Boden lieber hatte, war ihm schon aufgefallen. "Danke, dass du trotzdem mit gekommen bist." flüsterte er leise, während er sich auch hinlegte, die Augen aber offen behielt, um die dunkle Kriegerin lächelnd anzusehen. Er lag so nah an der Katzen, dass sich ihre Felle leicht berührten und er ihre Wärme spürte. Als er seinen Blick wieder über den Wald gleiten ließ, merkte er, wie die Dunkelheit mit den Wolken nach und nach verschwand. Die Sonne würde in Kürze aufgehen... "Die Sonne geht gleich auf... Ich glaube du kannst ihn doch noch sehen, bevor wir ins Lager zurück gehen." lächelte er und leckte kurz sanft über ihren Kopf. Eigentlich wollte der große Kater nicht ins Lager zurück. Es war nur eine Frage der zeit, bis Honigdorn ihn wieder anfauchte und die Nähe, die gerade zwischen ihnen bestand, nicht mehr zuließ.

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Angesprochen: Honigdorn

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   So 14 Mai - 16:08

HONIGDORN N°21

Nachdem beide Katzen mehr oder weniger sicher auf dem anderen Baum gelandet waren, führte Tannenblick seinen Weg nach oben fort, machte aber dieses Mal keinen Halt mehr. Sie mussten also fast da sein. Honigdorn wagte einen kurzen Blick nach unten, bereute es aber sofort und lenkte ihre Augen wieder in die Äste über ihr, die der Kater flink wie ein Eichhörnchen erklommen hatte. Stück für Stück kletterte die Kätzin bis zu der Astgabel, auf die sich der Kater als letztes gezogen hatte. Mit jedem Schritt bedachte sie seine vorherigen Worte: Nicht nach unten sehen, sicher stehen und locker bleiben. Da die Äste auf dieser Seite des Baumes im Verborgenen lagen, waren sie nicht ganz so nass geworden und ließen sich leichter erklimmen. Nach einem kurzen, kräftigen Sprung befand sich die Kätzin nun auch auf der Astgabel und betrachtete staunend ihre Umgebung. Die ersten Blätter und Knospen, von denen der Regen leicht glitzernd abperlte, kennzeichneten eindeutig den Einzug der Blattfrische. Von hier aus konnte man auch den Wald sehen, der sich still vor ihnen erstreckte und seine Gerüche zu ihnen herüberwehte. Dieser Ort war einfach wunderschön. Der Kater lächelte und war scheinbar erfreut, dass des der Kriegerin so gut gefiel. Die Worte sprudelten nahezu aus ihm heraus. Es musste ihm wirklich etwas an diesem Ort liegen, wenn er so oft hier her kam… und er musste ziemlich viel Freizeit haben, denn er schien diesen Platz in all seinen Facetten zu kennen. Doch der dunklen Kätzin reichte es, einfach nur da zu sein. Sie musste nicht unbedingt hier sein, wenn der Mond schien oder die Sonne aufging. Der Cremefarbene sprang in Honigdorns Nähe, sodass ihre Blicke sich trafen. Mit seinen warmen, grünen Augen fragte er sie, ob sie nun verstehen würde, warum er so viel Zeit auf Bäumen verbrachte. Honigdorn antwortete etwas verlegen und unsicher, da ihr der Kater plötzlich so nah war. Sie fügte noch hinzu, dass sie trotzdem lieber auf dem Boden unterwegs war, legte ihren Kopf auf die Pfoten und schloss die Augen. In der Ferne, vernahm sie leises Vogelgezwitscher und fragte sich, wie lange die beiden nun schon unterwegs waren. Sie hörte den Kater leise lachen und öffnete leicht die Augen. Machte er sich schon wieder über sie lustig? Aber statt einer Bemerkung über ihre miserable Fähigkeit zu klettern, bedankte er sich bei ihr, dass sie trotzdem mitgekommen war und legte sich neben sie. Der kleinen Kätzin wurde plötzlich ganz heiß unter ihrem Pelz, als sich ihre Felle leicht berührten. Diese unerwartete Nähe war ihr unangenehm und sie wäre am liebsten aufgestanden und davongerannt, aber wo sollte sie hin? Sie lagen schließlich auf einem Ast und unter ihr befand sich nichts, außer dem Sturz in die Tiefe. Der Kater erklärte, dass die Sonne gleich aufginge und sie diesen Ort wohl doch noch bei Sonnenaufgang sehen würden, ehe sie ins Lager zurückkehrten. Schlagartig öffnete sie die Augen. Sonnenaufgang? So lange waren sie nun schon weg gewesen? Und tatsächlich, der Wald vor ihnen wurde immer heller und verdrängte nach und nach die Dunkelheit. Dabei hatte die Kätzin ursprünglich geplant, nur kurz nach draußen zu gehen, um einen klaren Kopf zu bekommen und etwas zu jagen. Nun war sie noch verwirrter als vorher und etwas gefangen hatte sie auch nicht. Tannenblick holte sie in die Realität zurück, indem er ihr kurz zärtlich über den Kopf leckte. Was war bloß los mit ihm? Er suchte immer wieder ihre Nähe, obwohl sie ihm mehrmals ziemlich deutlich gezeigt hatte, dass sie ihn nicht leiden konnte. Sie schwieg und duldete seine Berührungen ausnahmsweise, um den schönen Moment nicht kaputt zu machen und beobachtete, wie die Sonnenstrahlen sich langsam ihren Weg durch den dichten Wald bahnten. Von der Sonne angestrahlt, funkelten die Tropfen auf den Knospen und Blättern umso mehr und ließen alles noch viel schöner erscheinen. Honigdorns Verärgerung über Tannenblicks mäusehirniges Verhalten verflog allmählich und sie genoss den Sonnenaufgang. Die Kriegerin hätte noch Monde hier verweilen können, aber es gab sicherlich jede Menge zu tun. Sie suchte nach den passenden Worten, um dem Kater mitzuteilen, dass es wirklich allerhöchste Zeit für sie war, wieder zurückzugehen, doch sie traute sich nicht, die friedliche Stimmung zu unterbrechen.


Erwähnt: Tannenblick || Angesprochen: -

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mo 15 Mai - 16:55

Tannenblick | 022

Der Kater musste nicht mehr über jeden Schritt nachdenken, als er die nächsten Äste erklomm und sich kurz danach auf die Astgabel über ihm zog. Für eine Weile blieb er wie erstarrt und bewunderte einfach diesen Ort. Immer wieder, wenn er hier war - und er war oft hier - verzauberte ihn dieser Ort aufs Neue und er konnte sich nicht sattsehen. Der gesamte Wald erstreckte sich nun vor ihm, mit allen seinen Facetten und der Geruch der ihn umhüllte, war wundervoll. Überall waren schon kleine Blätter und Knospen zu sehen an denen Regentropfen hingen und die sachte in dem Mondlicht schimmerten, das sich ab und zu einen Weg durch die Wolken bahnte. Als dem Kater auffiel, dass er seiner Begleitung Platz machen sollte, trat er wenige Schritte nach vorn und sah nun hinauf in den Himmel, der ihn weiterhin mit Regentropfen Bekanntschaft machen ließ. Honigdorn schien angekommen zu sein, weswegen er seine Ohren nach hinten richtete. Erstmal blieb sie still und Tannenblick fragte sich, wie dieser Ort auf sie wirkte. Ob er überhaupt irgendwie auf sie wirkte. Er versuchte das aufgeregte Kribbeln in seinen Pfoten zu ignorieren. Noch immer schmückte ein zufriedenes Lächeln sein Gesicht, als ihn die Worte der dunklen Kriegerin empfingen und er sein Gesicht ihr zu wand. Ein Glücksgefühl pulsierte in seinen Adern und ließen sein Pelz angenehm kribbeln. Vermutlich dadurch schienen die Worte nur so aus ihm zu fließen, wie Wasser aus einem Wasserfall. Es war wirklich unbeschreiblich was diese kleine Katze in ihm auslöste, doch er versuchte nicht darüber nachzudenken, sondern einfach zu handeln. Also suchte er nun ihre Nähe und während er ihr tief in ihre bernsteinfarbenen Augen sah, fragte er leise, ob sie nun verstünde, warum er so oft auf Bäumen sei. Ihre Worte ließen ihn leise Lachen, aber nicht, weil er sich über sie lustig machen wollte, sondern einfach, weil er sie furchtbar süß fand, gerade wenn sie etwas verlegen war. Honigdorn legte ihren Kopf auf ihre Pfoten, daher legte auch der Cremefarbene sich vorsichtig dicht neben sie und sprach flüsternd seinen Dank aus, schließlich war es für diese Kriegerin nicht selbstverständlich Zeit mit dem anderen Geschlecht ganz allein zu verbringen und dann auch noch hoch oben in Bäumen. Sein Blick lag lächelnd auf ihr, richtete sich dann aber wieder auf den Wald, als er bemerkte, wie es zunehmend heller wurde. Er war etwas geblendet, nicht von der Sonne, sondern von der Nähe der Schwarzen, die sein Herz verrückt spielen ließ. Seine Stimme teilte ihr leise mit, dass die Sonne gleich aufgehen würde und die beiden Katzen somit doch noch den Sonnenaufgang sehen würden. Seine Zunge strich sanft über ihren Kopf und er wusste nicht, ob er ihr Schweigen gut oder schlecht interpretieren sollte. Sie wehrte sich zwar nicht und fauchte auch nicht, was positiv war, aber schließlich konnte sie sich nicht wirklich wehren, da es unter ihnen in gewaltige Tiefe ging. Seine Aufmerksamkeit richtete er nur halb auf den Sonnenaufgang. Einige Sonnenstrahlen bahnten sich mittlerweile durch die Bäume und ließen Regentropfen glitzern. Aber nicht nur die an den Bäumen, auch die an seinem Fell und noch wichtiger, die Regentropfen an Honigdorn, glitzerten wunderschön. Seine dunkelgrünen Augen musterten sie eindringlich, während seine Gedanken ihn schmerzlich an den nahen Abschied erinnerten. So einen Moment würde es wahrscheinlich nie wieder geben. Wahrscheinlich war er deshalb gleich aufs Ganze gegangen, er musste jeden Herzschlag genießen und tief in Erinnerung behalten, warum wusste er nicht so genau, aber er musste sich eingestehen, dass ihm diese kleine Katzen etwas bedeutete. Natürlich könnte er jetzt aufstehen, aber so ganz wusste er nicht, wie er sich jetzt von ihr lösen sollte, zumal sein Herz gegen seinen Verstand arbeitete und innerlich förmlich flehte, dass er Honigdorn weiter berühren und nie mehr loslassen sollte. Andererseits wusste sein Verstand, dass es in gewisser Weise erbärmlich wäre, wenn sie den Moment unterbrechen würde und er dadurch zugab, den Moment beibehalten zu wollen. Tannenblick knurrte leise vor sich hin. Er entschied sich ausnahmsweise für den Verstand. "Willst du gleich zurück oder noch etwas Beute mitbringen?" fragte er ruhig. Das Lächeln war aus seinem Gesicht verschwunden, seine alte Maske war wiedergekehrt. Er hatte gute Worte gefunden, sie zeigten den Abschied auf, aber gleichzeitig einen gemeinsamen, sofern die schwarze Kriegerin dies wollte.

Erwähnt: ---
Angesprochen: Honigdorn

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mi 17 Mai - 19:26

HONIGDORN N°22

Es kam ihr so vor, als wären erst ein paar Herzschläge vergangen, seitdem sie das Lager verlassen hatte. Tatsächlich war sie aber die ganze Nacht unterwegs gewesen, zunächst allein, dann mit Tannenblick, wenn auch mehr oder weniger unfreiwillig. Trotzdem konnte sie nicht verleugnen, dass es eine der schönsten Nächte war, die sie seit langem hatte. Mit kleinen Komplikationen hatte sie es letztendlich doch noch zu einem der Lieblings-Orte des Katers geschafft, der hoch oben in den Bäumen lag. Der Ort war wunderschön, überall um sie herum glitzerten die Blätter und Knospen vom Regen und der Wald schickte den angenehmen Duft der Blattfrische zu ihnen herüber. Sie ließ sich kurz nieder und versuchte sich zu entspannen. Ihre Gliedmaßen waren schwer und ihr Kopf brummte. Was machte er bloß mit ihr? Sie konnte ihre Gefühle überhaupt nicht mehr zuordnen. Das Ganze verschlimmerte sich nur noch mehr, als der Kater ihre Nähe suchte und sie durch seine bestechend warmen Augen ansah. Sie stammelte die Antwort auf seine Frage dahin und kam sich dabei vor wie ein Junges, das gerade zum ersten Mal mit seinem Anführer sprach. Etwas gefasster fügte die Kätzin hinzu, dass sie sich lieber auf dem Boden aufhalte, sie konnte sich in den Wirren aus Ästen und Blättern einfach nicht zurechtfinden. Außerdem machte ihr die Höhe merkbar zu schaffen, sie konnte nicht einmal nach unten sehen ohne, dass ihr schwindelig wurde. Sie schloss die Augen und lauschte den Geräuschen des Waldes. Scheinbar war sie doch länger weggewesen, als sie gedacht hatte, denn der Wald schien langsam zu erwachen. Die dunkle Kriegerin öffnete leicht ihre Augen, als sie Tannenblick leise Lachen hörte. Vermutlich machte er sich darüber lustig, was für eine lausige Kletterin sie war. Doch statt der erwarteten Bemerkung, rückte er näher an sie heran und sprach seinen Dank aus. Die kleine Kätzin ließ alles schweigend über sich ergehen, flüchten konnte sie sowieso nicht… aber vielleicht wollte sie das auch gar nicht? Bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, machte sie der Kater darauf aufmerksam, dass die Sonne bald aufgehen würde. Ungläubig öffnete Honigdorn die Augen und musste schockiert feststellen, dass er recht hatte. Die einzelnen Sonnenstrahlen erhellten den Wald und ließen Blüten und Blätter schimmern. In Morgenlicht getaucht, sah dieser Ort sogar noch viel schöner aus. Trotzdem beschlich sie das ungute Gefühl, in der ganzen Zeit in der sie weg war, nichts Sinnvolles für den Clan geleistet zu haben. Ihr Versuch zu jagen war schließlich gescheitert und Tannenblicks Beute hatten die beiden selbst aufgegessen. Die Kätzin kämpfte jedoch mit ihren Worten, sie wollte diesen schönen Moment nicht kaputt machen, aber es blieb ihr wohl keine andere Wahl. Gerade als sie aufstehen wollte, kam ihr der helle Krieger zuvor und fragte, ob sie gleich zurückgehen oder vorher lieber noch etwas Beute fangen sollten. Wie sollte sie denn jetzt noch jagen, nachdem dieser Kater sie völlig durcheinander gebracht hatte? Aber es wäre wohl besser, wenn sie nicht mit gänzlich leeren Pfoten zurückkehrten und so konnte sie ihm beweisen, dass sie seine Hilfe nicht brauchte. Honigdorn erhob sich auf die Pfoten und krallte sich wieder in der Rinde fest. "Na schön, dann lass uns vorher jagen gehen.", beschloss sie kurzerhand und nickte dabei. "Aber wehe du läufst mir nach, wir jagen jeder für sich.", fügte sie mit einem drohenden Blick auf den Krieger hinzu. Sie war einfach nur noch müde und es fühlte sich so an, als ob ihre Pfoten sie keinen Schritt mehr tragen würden, wie sollte sie diesen Baum nur je wieder herunterklettern? Ihr Versuch, sich nichts anmerken zu lassen, scheiterte kläglich an einem kurzen Gähnen, dass sie nicht mehr hätte unterdrücken können. Wenn sie jetzt nicht gleich aufbrachen, würde sie vermutlich auf der Stelle einschlafen. Sie ließ Tannenblick den Vortritt, vielleicht gab es ja einen kürzeren Weg nach unten?


Erwähnt: Tannenblick || Angesprochen: Tannenblick

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Di 23 Mai - 18:55

Tannenblick | 023

Die Nacht verging schnell. Schneller, als er es gedacht hätte. Leider. Noch nie hatte er das Gefühl gehabt, die Zeit würde so sehr rasen. Eigentlich hatte er viel Freizeit und musste nie hetzen, doch jetzt hatte er genau dieses Gefühl. Er war schon lange wach gewesen und die Müdigkeit machte sich nach und nach bemerkbar. Außerdem konnte er erahnen, dass Honigdorn vermutlich so schnell wie möglich ins Lager wollte, erstens, weil sie seine Gegenwart nicht angenehm fand und zweitens, weil sie es kaum erwarten konnte, ihren Pflichten als Kriegerin nachzugehen. Dabei war es doch so schön gewesen. Die Katze hatte ihn wieder einmal genervt, er war ihr aus irgendeinem Grund gefolgt, hatte sie beobachtet, sie hatten Beute geteilt, waren sich näher gekommen. Dann hatte Tannenblick sogar den Mut gehabt, ihr seinen Lieblingsort zu zeigen, hatte sie gerettet und hatte so ihr wunderbares Fell an seinem spüren können. Und jetzt lagen sie hier auf dem Baum und sahen in den Sonnenaufgang. Eine wunderbar romantische Atmosphäre, die jedoch leider einen unangenehmen Touch hatte, da sich die Schwarze immer noch nicht wohl in seiner Anwesenheit zu fühlen schien. Unschlüssig, ob er auf seinen Verstand hören und den Moment unterbrechen oder ob er auf sein Herz hören und den Moment für ewig festhalten sollte, knurrte er leise vor sich hin und entschied sich schlussendlich für den Verstand. Seine tiefe Stimme wies auf den bevorstehenden Abschied hin, schlug aber auch eine gemeinsame Jagd vor. Man konnte dem Cremefarbenen nicht länger ansehen, wie glücklich er eigentlich war, er war in sein altes, ernstes Muster verfallen und sah die Kätzin abwartend an. Diese schlug vor, noch jagen zu gehen, wies ihn aber darauf hin, dass jeder für sich jagen würde. Er erhob sich ebenfalls, blieb aber im Gegensatz zu ihr vollkommen entspannt stehen und musterte sie. Gerade, als er sich Gedanken machte, wie er bei seiner Müdigkeit noch jagen sollte, entwich der dunklen Kriegerin ein kleines Gähnen. Der Kater konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken und seine Augen blitzten belustigt auf. "Vielleicht sollten wir erstmal schlafen gehen. Du musst dich auch mal ausruhen." miaute er sanft, aber bestimmt und sah dann nach unten, um den nächsten Ast auszumachen. Mit einem lockeren Satz sprang er runter und blickte dann zu Honigdorn hinauf. "Mach ganz langsam. Wir haben Zeit. Und versuche locker zu bleiben und dich auf die Äste zu konzentrieren, nicht auf den Boden unter uns." Er behandelte sie erneut, wie seine Schülerin, aber er konnte nicht riskieren, dass sie wieder das Gleichgewicht verlor und ihr etwas passierte. Stück für Stück arbeitete er sich nun gemeinsam mit der Katze den Baum runter und wählte dabei denselben Weg, den sie gekommen waren, so kannten die beiden Krieger die Gefahren bereits besser und der Schwarzen fiel das Klettern vielleicht etwas leichter. Tannenblick selbst stand sicher und konnte immer eingreifen, wenn es notwenig wäre, er fühlte sich auf den Ästen pudelwohl.


Erwähnt: ---
Angesprochen: Honigdorn




(out: Hoffe von der Kürzung geht das so in Ordnung, mit Grashauch kann ich erst in den kommenden Tagen posten, sry)

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mi 24 Mai - 18:30

HONIGDORN N°23

Die Sonne war mittlerweile aufgegangen und noch immer hockte sie gemeinsam mit Tannenblick auf einem Baum. Zuvor hatte der Kater ihr seinen Lieblingsort gezeigt, doch nun war es an der Zeit, wieder ins Lager zurückzukehren. Erst jetzt bemerkte die Kätzin, wie erschöpft sie war und hielt sich gerade noch auf den Pfoten. Natürlich wollte sie das nicht zugeben und stimmte daher zu, noch etwas jagen zu gehen, bevor sie zum Lager aufbrachen. Noch ehe die beiden Katzen den Baum herunterkletterten, entwich Honigdorn ein kurzes Gähnen und ihre Bemühung, sich die Müdigkeit nicht anmerken zu lassen, war dahin. Der Kater musste es bemerkt haben und schmunzelte kurz. Die Kätzin konnte es nicht leiden, wenn er sich über sie lustig machte, aber dennoch gefiel ihr dieses Gesicht viel lieber als seine sonstige, neutrale Miene. Er schlug vor, dass die beiden besser schlafen gehen sollten, Honigdorn müsse sich auch mal ausruhen und sprang dann mit einer kurzen, geschickten Bewegung auf einen Ast weiter unten. Normalerweise hätte die kleine Kriegerin dagegen protestiert, doch es sah nicht so aus, als ob sich der helle Kater umstimmen ließ und außerdem wollte sie insgeheim selbst viel lieber zurück ins Lager gehen und schlafen, anstatt weiterhin draußen herumzurennen. Sie sah nach unten und traf auf die grünen Augen des Katers, der von seinem Ast aus zu ihr nach oben schaute. Mal wieder gab er ihr Anweisungen, wie sie den Baum am besten herunterkletterte. Er behandelt mich wie ein hilfloses Junges, dachte die Katze verärgert, sagte aber nichts und folgte dem Krieger Stück für Stück nach unten. Nun, da die Kriegerin den Weg kannte, fiel es ihr nicht mehr schwer, sich von einem Ast zum nächsten zu hangeln. Der Weg nach unten erschien ihr viel leichter und so dauerte es nicht lang, bis die beiden Katzen wieder festen Boden unter den Pfoten hatten. Es fühlte sich so viel besser an, als diese wackeligen, feuchten Äste, die einen jederzeit in die Tiefe schicken konnten. Sie sah sich nach Tannenblick um, der ihr beim Abstieg geholfen hatte. Die Sonnenstrahlen schienen ihr auf den Pelz und trockneten die letzten Regentropfen in ihrem Fell. "Danke..", hob sie verlegen an, "..für heute Nacht. Es hat mir wirklich gefallen." Im Inneren sträubte sie sich gegen jedes einzelne dieser Worte, doch das war das mindeste, was sie sagen konnte, nachdem dieser Kater in der letzten Nacht so viel für sie getan hatte. Ohne auf eine Antwort des Kriegers zu warten, drehte sie sich um und eilte in Richtung Lager davon. Sie wollte nicht wissen, wie er darauf reagierte. Vielleicht machte er sich darüber lustig, vielleicht auch nicht. Er war letzten Endes immer noch ein Kater und daran änderte diese Nacht nichts.

→ SchattenClan Lager


Erwähnt: Tannenblick || Angesprochen: Tannenblick

//Ja, das passt so c: Ich hoffe mein Text ist für dich auch okay, ich wollte jetzt nicht noch mehr Zeit bei dem Baum vertrödeln ^^ Und wegen Grashauch brauchst du dich nicht zu stressen, ich kann warten.//

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Do 25 Mai - 21:37

Tannenblick | 024

Anscheinend waren beide Krieger sehr müde, was Tannenblick anhand eines Gähnen seitens der Katzen erkennen konnte. Sie sah in seinen Augen dabei so furchtbar süß aus, dass er sich nicht zurück halten konnte, zu schmunzeln, während seine Augen belustigt aufblitzten. Er wies Honigdorn darauf hin, dass sie sich ausruhen müsste. Wahrscheinlich nahm die dunkle Kriegerin dies nicht so wahr, aber im Inneren machte sich der Kater furchtbare Sorgen und Vorwürfe. Sie wäre fast wegen ihm von einem Baum gestürzt und war nun sehr müde. Wenn ihr durch die Müdigkeit jetzt auch noch etwas passieren würde, könnte er sich das nie verzeihen. Also sprang der Kater elegant auf den nächst besten Ast und sah zu der Katzen auf. Er musste sich zusammenreißen, um nicht in ihren wunderbar großen bernsteinfarbenen Augen zu versinken und gab ihr einige Tipps, damit die beiden Krieger ohne Probleme sicher auf dem Boden ankommen würden. Er wusste, dass sie sich wahrscheinlich schlecht fühlte, da er sie wie eine frisch ernannte Schülerin behandelte, aber er wollte sie schützen. Trotzdem wunderte es ihn, dass er keine giftige Bemerkung hörte. Entweder war sie zu müde dafür oder sie konnte doch nicht gut klettern und hatte Höhenangst, so wie er vermutete. Nun arbeitete sich Tannenblick langsam und Schritt für Schritt mit der Katze nach unten. Er stand sicher auf den Ästen, die langsam trockener zu werden schienen, da der Regen aufgehört hatte. Zum Glück schafften sie den Weg nach unten ohne Zwischenfälle und der Cremefarbene konnte den feuchten Waldboden unter sich spüren. Hoch oben in den Ästen fühlte er sich deutlich wohler, aber jetzt mussten sie ins Lager zurück. Er registrierte, wie sich Honigdorn nach ihm umdrehte und als er ihren Blick suchte, verfing er sich darin. Seine dunkelgrünen Augen musterten eindringlich ihren Körper. Das schwarze Fell war noch immer etwas feucht und war von Sonnenstrahlen umhüllt, die die Kätzin wunderschön strahlen ließen. Im Gegensatz zu ihrem Fell war das des hellen Kriegers noch deutlich mehr nass. Einzelne Regentropfen perlten von seinem geschmeidigen Körper ab, während auch er in die Sonne trat und spürte, wie ihn etwas Wärme empfing. Ihre wundervollen Worte blendeten ihn für einen Augenblick, den die Kriegerin ausnutzte, um in Richtung Lager zueilen. Noch einige Herzschläge rührte er sich nicht, schloss die Augen und sog ihren verbliebenen Duft in sich auf. "Nichts lieber als das..." murmelte er leise sanft vor sich hin, während sich ein liebevolles Lächeln auf seine Lippen stahl. Er versuchte alle Eindrücke dieser Nacht zu speichern und hoffte, dieses schöne Gefühl, was er verspürte, würde noch etwas anhalten. Dann befahl er seinen Muskeln aktiv zu werden und kurzerhand nahm Tannenblick seine letzte Kraft zusammen und rannte in Richtung Lager, in Vorfreude auf sein Nest und einen hoffentlich wundervollen Traum von einer hübschen schwarzen Kätzin mit einer weißen Vorderpfote und mit den wundervollsten bernsteinfarbenen Augen, die er je gesehen hat.

---> SchattenClan Lager



Erwähnt: Honigdorn
Angesprochen: redet mit sich selbst



(out: Ja danke, das passt alles so)

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mo 29 Mai - 15:29


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<------- SC Lager

Deutlich vernahm ich das keuchen meiner heimlichen Gefährtin. Die Geburt schien wirklich in unmittelbare Nähe zu rücken! Alarmiert davon ignorierte ich den heftigen Schmerz in meiner Bauchgegend, immer wieder fuhr stechender Schmerz hindurch wenn ich meine Pfoten aufsetzte.
Es interessierte mich jedoch nicht. Krallenmond musste weit weg vom Lager um die Jungen bekommen zu können denn vor dem Lager war dies keinesfalls möglich. Und da waren mir die Schmerzen wirklich egal denn es war mir wichtiger dass die hübsche Heilerin ihr Leben weiterleben konnte wie sie wollte. Doch was würde aus den Jungen werden? Wir würden sie keinesfalls aufziehen können denn dann würde ja auffallen was los war, dass Krallenmond trotz Verbot meine Gefährtin war...
Die Worte von meiner Gefährtin erreichte mich, so sprach diese auf meinem Rücken liegen an dass ich ja auch verletzt sei "Ich weiß" miaute ich und humpelte einmal leicht "doch das ist egal Krallenmond. Du musst weit vom Lager weg... und die Schmerzen sind nicht so wichtig wie dass du sicher bist und keiner etwas mitbekommt" miaute ich mit sanfter Stimme und endlich kam der Sternenbaum in Sicht. Die hübsche Heilerin klang recht kraftlos, erneut verspürte ich wie sich ihr Körper auf meinem verkrampfte "Ich muss mich beeilen" dachte ich, erneut stieg Panik in mir auf doch erneut zwang ich mich zur Ruhe "Wenn ich nun in Panik gerate wird dass für Krallenmond keine große Hilfe sein! Ich muss Ruhe bewahren, auch wenn ich Angst habe" überlegte ich und entdeckte den hohlen Baumstamm welchen ich als Ziel anvisierte. Der einzige Eingang befand sich auf dem Stamm, ich müsste wohl springen... doch dies war keine gute Idee.
So suchte ich einen leichteren Weg, lief über die Wurzeln eines anderes Baumes und kam so sehr viel leichter auf den hohlen Stamm. Eilig bewegte ich mich auf den Eingang zu und stieg hinein wobei ich Krallenmond dann in den hinteren, geschütztesten Teil des Stammes brachte. Ich kauerte mich hin, ganz vorsichtig ließ ich sie runter sodass sie nun auf dem weichen Moos im Inneren des Stammes lag.
Der Weg war damit geschafft, doch was geschah nun? Noch nie war ich bei einer Geburt dabei gewesen und ich hatte keine Ahnung was ich tun konnte oder vielleicht sogar sollte. Besorgt sah ich meine Gefährtin an, rückte zu ihr und putzte ihr über den Kopf "Kann ich etwas für dich tun um dir zu helfen?.." fragte ich sie flüsternd und hoffte sie würde mir eine Antwort geben können.


◾ Redet mit || Krallenmond ◾
◾ Erwähnte Katzen || Krallenmond  ◾

[ Postingvorlage made by ©Habichtflug ]

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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mo 29 Mai - 19:37

Krallenmond

<-- SC Lager

Den ganzen Weg bis zum Sternenbaum bekam sie nicht einmal richtig mit wegen den Schmerzen. War das normal, solche Schmerzen zu haben? Krallenmond musste daran denken, bei wie vielen Geburten sie schon dabei gewesen war. Doch dort war sie immer nur Außenstehende gewesen und hatte diese Schmerzen nie am eigenen Leib gespürt. Und beim SternenClan, es waren höllische Schmerzen!
Langsam ebbten die Schmerzen wieder ab und sie konnte sich etwas mehr auf die Umgebung konzentrieren. Sie waren fast beim Sternenbaum angekommen, Krallenmond wollte schon vorschlagen,
dass sie bis sie ein sicheres Plätzchen gefunden hatte, sie selber laufen konnte.. doch dann überlegte sie es sich anders. Ihre Beine fühlten sich so schwach an, sehr weit könnten sie sie nicht tragen.
Außerdem lief Fuchsschatten so zielstrebig,
als hätte er ein genaues Ziel vor Augen. Schließlich kletterte der Kater über ein Paar Wurzeln einen Stamm hinauf in dem ein Loch war. Drinnen war es gemütlich mit Moos ausgepolstert. Sanft lies ihr Gefährte sie dort nieder. Krallenmond seufzte, einen Moment erleichtert. Das Moos war weich und etwas kühl, ihr Körper war schon leicht aufgehitzt, weshalb sie es als sehr angenehm empfand.
Einen Moment lang müde schloss sie ihre Augen. Schlafen würde sie gerade gerne.. die Schmerzen ausblenden und nicht mehr an den enttäuschten Blick von Marmorschwinge in ihrem Traum beim Mondsee zu denken. Fuchsschatten leckte ihr über den Kopf, ein leises >>Danke<<, entwich ihr. Sie wollte nach der Bauchwunde von Fuchsschatten schauen, doch ihr fehlte die Kraft.
Müde öffnete sie die Augen, als ihr Gefährte wieder mit ihr sprach.
Sie fragte, ob er irgendetwas tun konnte um ihr zu helfen. >>Wenn die Jungen kommen.. musst du die Fruchblase aufbeißen.. und sie gegen den Strich lecken..<<, miaute sie leise. Sie war jetzt schon so fertig und die Geburt hatte erst angefangen! Wie sollte sie das bloß schaffen. Sie hob leicht ihren Kopf, wollte Fuchsschatten ihre Bedenken mitteilen, doch da rollte die nächste Wehe an. Sie war noch etwas stärker als die vorherige,
ein kleiner Schrei entkam ihr. Sie musste pressen! Sie biss die Zähne zusammen und tat dies, bis die Schmerzen etwas nachließen.
Der leichte Geruch von Blut war nun zu vernehmen. Das erste Junge würde bald kommen, da war sie sich ziemlich sicher.

[bei Fuchsschatten]

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Similarly, the negativity of the world can't put you down unless you allow it to get inside you.'
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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Di 30 Mai - 1:43


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Den ganzen Weg über jagten Schmerzen in Wellen durch meine Bauchgegend und ich musste mich dazu zwingen einen festen Gang zu haben. Ich drohte immer wieder zu wanken, doch der ernst der Lage war mir bewusst und ich kämpfte meine Erschöpfung runter. Dass die Bauchwunde wieder aufgehen könnte oder ähnliches bedachte ich nicht eine einzige Sekunde und lief zielstrebig immer weiter.
Deutlich spürte ich wie sich der Körper meiner Gefährtin immer mal wieder auf meinem Rücken verkrampfte und sie anscheinend wirklich unter starken Schmerzen litt. Erneut drohte Panik mich zu übermannen doch dagegen wehrte ich mich ebenfalls, Krallenmond war gerade das wichtigste!
Und ich wollte ihr helfen und nicht zur Last fallen indem ich hier nun in Panik verfiel während sie Wehen bekam!
Endlich sah ich den Sternenbaum und wusste damit dass ich dem Ziel näher kam. Zielstrebig lief ich weiter und sah dann den hohlen Baumstumpf welchen ich ansteuerte. Da ich mich es nicht wirklich traute mir Krallenmond auf meinem Rücken da rauf zu springen suchte ich einen Weg über die Wurzeln des benachbarten Baumes. Außerdem wollte ich mit dieser Bauchwunde nicht springen,
ich wollte sie nicht noch mehr strapazieren als sowieso schon und auch hatte ich Angst durch den Schmerz den ich dabei vielleicht verspüren würde zusammen zu klappen. So suchte ich also den einfacheren Weg, begab mich zu dem Loch und betrat den hohlen Baumstumpf dadurch. Im hintersten und damit sicherstem Teil des Stammes ließ ich meine Gefährtin vorsichtig runter und sah dann auf die hübsche graue Heilerin herab. Leise vernahm ich ein seufzen von ihr und ich sah wie sie die Augen anscheinend müde schloss...
Besorgt ließ ich mich bei ihr nieder und ich leckte ihr sanft über den Kopf wobei ich ein leises danke von Krallenmond vernehmen konnte "gerne doch" miaute ich ihr leise zu und spürte starke Schmerzen an meinem Bauch. Weiterhin in Sorge um die hübsche Heilerin fragte ich ob ich ihr irgendwie helfen konnte und sie gab mir so gleich eine Antwort, wenn auch mit leiser Stimme.
Wenn die Jungen kämen müsse ich die Fruchtblase aufbeißen und sie gegen den Strich lecken,
ich nickte "Okay, werde ich tun" miaute ich damit sie wusste sie konnte sich auf mich verlassen.
Als Krallenmond den Kopf hob spitzte ich schon die Ohren, dachte sie wollte mir vielleicht etwas sagen. Doch dann verkrampfte sich ihr Körper, sie stieß einen kleinen Schrei aus ehe sie die Zähne zusammen biss. Ich überlegte, wenn Krallenmond jetzt schon schwer verhindern konnte auf zu jaulen oder zu schreien sollte ich ihr irgendwie helfen... und ich wusste auch wie! Eilig stand ich auf,
lief durch den Baumstamm, hier drin musste es doch Stöcke geben! Und ja! Endlich fand ich einen,
packte ihnen und eilte schnell zu meiner Gefährtin zurück welcher ich diesen vor die Pfoten legte.
Danach ließ ich mich bei ihr nieder, schlang meinen Schweif eng um den ihren und da die Jungen noch nicht da waren begann ich ihr ganz zärtlich die Flanke zu putzen. Ich wusste nicht ob es was brachte oder gar half, aber ich wollte einfach etwas tun "ich bin bei dir Krallenmond, du schaffst das..." flüsterte ich ihr zu und vernahm den leichten Geruch von Blut. Prüfend warf ich einen Blick auf meinen Bauch, tatsächlich konnte ich Blut an meinem Bauchfell erkennen und zuckt leicht mit den Ohren. Das musste sie nun nicht sehen und so legte ich mit einfach auf die Wunde, richtete meine Konzentration allein wieder auf meine Gefährtin welche gerade dabei war unsere Jungen zur Welt zu bringen. Mit aller Aufmerksamkeit achtete ich darauf wann das erste kommen würde und ehrlich gesagt begann sich jetzt wo es soweit war und wir allein waren richtige Vorfreude in mir breit zu machen auch wenn es verboten war.


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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Mi 31 Mai - 19:56

Krallenmond

Sie bedankte sich etwas kraftlos bei Fuchsschatten. Er hatte sie hier her gebracht,
auch wenn es für ihn wahrscheinlich nicht sehr leicht gewesen war.
Doch trotzdem hatte er keinen einzigen Moment gezögert. Er leckte ihr über den Kopf und meinte nur ein "Gerne doch", auf das Krallenmond nichts mehr sagte. Sie nutzte den Moment der Ruhe um ein bisschen Kräfte zu sammeln. Denn die Geburt würde unheimliche Kraft kosten, gar keine Frage. Immerhin wusste sie ja genauestens Bescheid, auch wenn sie nicht erwartet hatte, das die Schmerzen bei einer Geburt wirklich so schlimm waren. Ihr Gefährte fragte sie, ob er ihr irgendwie helfen konnte. Sie bejahte leise, sagte ihm,
dass wenn die Jungen kamen er die Fruchtblase zerbeißen musste und sie gegen den Strich lecken sollte. Ihr hübscher Gefährte nickte daraufhin, schien seine Aufgabe zu verstehen. Ihr Blick glitt an ihm herunter. Wie ging es seiner Bauchwunde? War sie über Nacht etwas verheilt? War sie nun wieder aufgerissen? Doch dann schweiften ihre Gedanken wieder zu den Jungen und zu ihren eigenen Schmerzen, was fast schon egoistisch war. Doch langsam flammte etwas Panik in ihr auf. Wie sollte sie die Geburt nur schaffen, wenn sie jetzt schon keine Kraft mehr hatte? Krallenmond hob ihren Kopf, wollte ihrem Gefährten sagen, dass sie sich bei dem ganzen nicht wohl fühlte und Bedenken hatte, doch die nächste Wehe hielt sie davon ab. Diese Schmerzen! Ein Schrei entglitt ihr,
ihr schoss durch den Kopf, dass sie pressen musste. Sie spannte also ihren Körper an, versuchte so gut es ging zu pressen, doch kurz darauf ebbte der Schmerz schon wieder etwas ab. Sie schien hören zu können wie das Blut durch ihre Ohren rauschte, fing an zu hecheln. Ihr war so warm..
Erst jetzt realisierte sie, dass ein Stock nun vor ihr lag und Fuchsschatten seinen Schweif um ihren geschlungen hatte. Er leckte ihr auch über die Flanke, flüsterte ihr irgendetwas zu, doch so richtig bekam sie das alles nicht mit. Eine neue Welle von Schmerzen schien ihren Körper überrollen zu wollen. Sie krampfte sich wieder zusammen, blendete erneut ihre Umgebung aus und biss auf den Stock zwischen ihren Pfoten. Gleichzeitig verstärkte sie den Druck um Fuchsschattens Schweif. Sie versuchte zu pressen,
versuchte sich einzureden, dass wenn sie sich sehr viel Mühe gab,
die Geburt bald vorbei war und dann alles gut war. Und sie konnte tatsächlich spüren, dass sich etwas durch ihren Körper schob. Und dann ließ der Druck nach, etwas viel in das
Moos. Die Anspannung fiel einen Moment von Krallenmond, sie seufzte kurz erleichtert. In ihr wuchs der Drang sich sofort dem Jungen zu zu wenden. Es zu sich an die Brust zu holen, es aus der Fruchtblase zu befreien und dann ausgiebig gegen den Strich zu lecken. Es dann zu betrachten und zu Fuchsschatten zu sagen:
"Schau nur wie wunderschön es ist.."
Doch dafür hatte sie keine Zeit und gleichzeitig auch keine Kraft.
Eine erneute Schmerzenswelle ließ sie leise Jaulen.

[bei Fuchsschatten]

// @Efeuherz falls du das erste Junge schon beschreiben willst,
das erste Junge ist ein Töchterchen, das genauso aussieht wie Fuchsschatten.. ihr Schweif ist aber etwas kurz geraten. //


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BeitragThema: Re: Der Sternenbaum   Do 1 Jun - 3:55


➺ FUCHSSCHATTEN
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Krallenmond bedankte sich bei mir, doch dieses schwache, kraftlose in ihrer Stimme sorgte erneut dafür dass Panik drohte in mir auf zu steigen. Was wenn etwas schief ging? Ich war doch vollkommen hilflos? Schmerzen machten sich in meinem Bauch bemerkbar die nicht nur von der Bauchwunde stammten. Die Nervosität sorgte dafür dass sich mir der Magen umdrehte...
Trotzdem blieb ich ruhig, zwang mich dazu und leckte meiner Gefährtin heimlich über den Kopf,
sagte ihr dass ich dies gerne getan hatte. Eine Antwort darauf folgte nicht, doch das war in Ordnung, sie wirkte so erschöpft... "Sie hätte nicht zum Heilertreffen gehen sollen. Das war alles viel zu anstrengend, sie ist hochträchtig den gesamten Weg allein gelaufen und wie es aussieht hat sie bereits auf dem Rückweg Wehen bekommen... Meine arme süße Krallenmond..." dachte ich voller Sorge und war einfach bei ihr. Gerade stand ihr Körper still, sie schien keine Schmerzen zu haben weswegen ich sie leise fragte ob ich ihr irgendwie helfen konnte. Leise bejahte sie dies ehe eine genauere Antwort folgte, wenn die Jungen kämen würde es meine Aufgabe sein sie auf der Fruchtblase zu befreien und gegen den Strich zu lecken damit ihre Atmung einsetzte. Ich nickte der hübschen Heilerin zu, ein Zeichen dafür verstanden zu haben und sah sie voll hingebungsvoller Liebe an. Ich konnte sehen wie ihr Blick zu meinem Bauch glitt, sanft strich ich mit dem Schweif über ihre Flanke "Denk nicht daran, konzentrier dich auf dich" miaute ich ihr sehr sanft und leise zu. Sie sollte sich gerade keine Sorgen um mich machen...
Zum Glück schien sie das sogar dann auch zu tun und hob ihren Kopf. Aufmerksam spitzte ich bereits die Ohren, erwartete Worte. Doch nur ein Schrei folgte, starke Schmerzen mussten ihren Körper heimsuchen! Sofort entfernte ich mich ein Stück, suchte und fand einen Stock den ich meiner Gefährtin vor die Pfoten legte.
Jene lag hechelnd sah, schien schon jetzt noch kaum Kraft zu haben. Ich legte mich neben Krallenmond, schlang meinen Schweif um ihren und wollte ihr damit nur zeigen dass ich da war.
Ich hielt sie fest, ich war für sie und unsere Jungen da die bald zur Welt kommen würden. Voll Sanftheit und Zärtlichkeit begann ich damit ihr über die bebende Flanke zu lecken, flüsterte ihr zu dass ich das war und sie das schaffen würde.
Plötzlich begann ihr Körper sich wieder zu verkrampfen, ich sah wie sie den Stock zwischen die Zähne nahm und der Druck um meinen Schweif festigte sich. Ich erwiderte den Druck sanft, schenkte ihr Halt und bemerkte dass sie sich extrem anspannte. Mehr als beobachten konnte ich bis hierher nicht und wartete voller Nervosität auf unser erstes Junges und tatsächlich, die starke Anspannung fiel plötzlich von Krallenmond ab und ein feuchtes Bündel lag hinter ihr im Moos. Mein Herz begann höher zu schlagen, wie sie mich angewiesen hatte reagierte ich, nahm das Bündel zu mir und biss die Fruchtblase auf, wenn auch ein wenig unbeholfen da es mein erstes mal war. Ein vollkommen nasses winziges Wesen lag zwischen meinen Pfoten, eine kleine Kätzin, sie sah aus wie ich nur mit kurzem Schweif... Ergriffen begann ich mit sanftem Druck dem kleinen Wesen das Fell gegen den Strich zu lecken, immer weiter. Ich wartete auf ein Maunzen, eine Regung, doch nichts...
Leise jaulte meine Gefährtin auf, dieses Junge blieb also nicht das einzige! Starke Schmerzen nagten an meinem Bauch, ich wagte einen kurzen Blick, sah Blut. Doch das war egal, das Junge, es musste atmen! Meine Bewegungen wurden ein wenig hektischer, mein Herz schlug immer schneller, Panik begann darin zu pulsieren "Sollte es nicht längst atmen? Oder einen Ton von sich gegeben haben? Wieso liegt es dort so... regungslos... so... leblos..." heftig zuckte Schmerz durch meine Brust bei diesem Gedanken, unbewusst festigte sich der Griff meines Schweifes um den der hübschen Heilerin, ich leckte das Junge trotzdem weiter, wurde an der Brust kurz langsamer "Kein Herzschlag..." dachte ich und leckte weiter "Komm schon...du schaffst es kleine..." dachte ich obwohl die Hoffnung bereits verloren war. Leicht krallte ich mich ins Nest, was sollte ich nun tun? Ganz langsam hörte ich auf zu lecken, stupste das winzige, mittlerweile trockene Kätzchen mit der Nase an.
Nichts. Keine Regung, keine Atmung. Einfach...nichts...
Betroffen kniff ich kurz die Augen zusammen, ließ die kleine zwischen meinen Pfoten liegen und sah zu meiner Gefährtin, sie kämpfte mit der Geburt unseren zweiten Jungen und so machte ich mich bereit auch dieses in Empfang zu nehmen. Hatte ich bei dem ersten etwas falsch gemacht und es war meine Schuld? Eine leise Frage die begann in meinen Gedanken ihren Platz zu finden.


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Der Sternenbaum

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