Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Der Zweibeinerweg

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Nuria
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BeitragThema: Der Zweibeinerweg   So März 16, 2014 3:53 pm

das Eingangsposting lautete :

Hier befindet sich ein Zweibeinerweg, der nur selten benutzt wird. Am Rand wachsen einige Heilkräuter und auch Beute kommt hier vor.
Manchmal kommen auch Hauskätzchen hierher, werden jedoch immer vertrieben.
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Nuria
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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Fr Jun 05, 2015 6:35 pm

#Erdjäger

Als er Rotpfote anfauchte, sträubte sie ihr Fell, jedoch legte es sich gleich wieder an und schließlich antwortete sie, sie wäre nicht allein gewesen. Hätte sich frech angehört, wäre ihre Stimme dabei nicht so leise gewesen. Es überraschte Erdjäger irgendwie, dass sie sich nun nicht verteidigte, denn das hatte er erwartet, gerade von ihr. Sie würde es doch nie zulassen, dass an ihrer Ehre und ihrem Stolz gekratzt wurde!
Doch stattdessen fragte sie nun mit gesenktem Blick, warum er ihr geholfen hätte. Sie sei doch zu nichts zu gebrauchen.
Ungläubig starrte der Krieger nun seine Schülerin an, konnte es nicht fassen, ausgerechnet von ihr diese Worte vernommen zu haben. Was war denn bitte mit ihr los? Was war mit der vorlauten, selbstbewussten Schülerin, die jeden Befehl zu ihren Gunsten auslegen wollte? Etwas stimmte nicht, das stand fest!
Aber was sollte er darauf sagen? Er war nicht der Typ Kater, der gut trösten konnte. Oder es wollte. Er hasste Rotpfote! Oder...? Ja! Keine Frage! Doch so, wie sie sich nun zeigte, war sie nicht die, die sein Hassbild geprägt hatte.
Er schwankte zwischen Zustimmung, Ärger und Aufmunterung und entschied sich schließlich für folgende Worte: "Warum ich dir geholfen habe? Weil du meine Schülerin bist, ganz einfach. Und weil ich dem Clan und dem Gesetz der Krieger treu bin. Und da ist es egal, ob jemand zu nichts zu gebrauchen oder ein tapferer Krieger ist. Und weißt du was? Wenn du so weiterjammerst, wird sich das auch nicht ändern, dass du zu nichts zu gebrauchen bist. Arbeite an dir, meistere die Ausbildung mit Bravour, dann wird das niemand sagen können."
Seine Stimme trug nicht einen Ton der Aufmunterung, nein, sie klang hart, doch nicht so sehr, wie er es beabsichtigt hatte und das verärgerte ihn, doch ändern ließ es sich nicht mehr. Vielmehr konzentrierte er sich auf die Gedanken, die sie laut ausgesprochen hatte. Erst hatte er nicht verstanden, wovon sie sprach, doch dann kam es ihm, dass sie von der Beute sprach. Nicht gesehen oder gehört... was war mit riechen? Das tat man ja gewöhnlich.
Es war nicht das erste Mal, dass sie so etwas andeutete... man bekam fast den Eindruck, sie wäre nicht fähig zu riechen. Ob das der Wahrheit entsprach...? Vorhin, bei dem Erdgebiet, hatte er es für eine Verarsche von ihr gehalten, doch nun sah sie nicht so aus, als wäre sie darauf aus.
Das verleitete ihn zur folgenden Frage: "Riechst du nichts oder was ist dein Problem?"

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Sa Jun 06, 2015 9:45 pm

Rotpfote
Nothing special.

Rotpfote zuckte mit ihren Schnurrhaaren, als sie bemerkte, was sie gerade gesagt hatte. Irgendwas lief hier gerade gehörig falsch, was auch immer es war, aber sie konnte sich ihre Gedanken doch nicht an Erdjäger abreiben. Nicht, dass sie ein Niemand war, nicht, dass sie nichts konnte und erst recht nicht, dass sie dieses Tier, ohne es Gerochen - was auch immer dieses Riechen war - zu haben. Ihre Ohren begannen zu brennen als ihr Mentor ihr sagte, er hätte sie nur gerettet, weil sie seine Schülerin war. Weil er dem Clan und dem Gesetz der Krieger treu war. Der Schweif der Roten begann nervös zu zucken und ihre Muskeln spannten sich krampfhaft zusammen, als er meinte, sie solle an sich arbeiten und ihre Ausbildung bestens hinter sich legen, denn dann würde niemand mehr behaupten können, sie wäre zu nichts zu gebrauchen. Jedoch drehte sie sich nicht zu dem schwarz-weißen Kater um ihn ungeduldig Worte gegen den Kopf zu spucken, sie blieb nur angespannt sitzen und grub ihre Krallen in den eingeweichten Boden. Tief, jedoch mit zitterndem Atem sog sie tief die Luft ein und tat einfach, als würde sie schauen, ob die Zweibeiner vollständig verschwunden waren. Der Wind blies ihr gegen den Rücken und stellte ihren Pelz zu allen Seiten auf und verursachte ein unangenehmes Jucken und ihr Rücken begann zu zucken, was aufhörte, als Erdjäger erneut zu sprechen begann. Beziehungsweise stellte er eine Frage, auf welche die Schülerin keine Antwort fand. Sie drehte sich schließlich zu dem Kater um und legte ihre Ohren gegen den Scham an, welcher unter ihrem Pelz zu brennen begann und ihre Augen starrten ihn leer an, während sie auf ihn zu trat und sich einfach neben ihn setzte, so dass sich ihre Felle streiften. "Ich würde gerne wissen, wie es ist zu riechen. Was riechen überhaupt ist. Bedeutet riechen, kalte oder warme Luft zu schmecken?"

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   So Jun 07, 2015 2:59 am

#Erdjäger

Während er gesprochen hatte, sah Rotpfote ihn nicht an, weder als er den Grund für die Rettung nannte noch bei der Aufforderung, so hart wie möglich zu trainieren. Erdjäger beobachtete sie dennoch genau, wusste aber nicht, ob es der Wind war, der das Fell so durcheinanderwirbelte und dadurch den Anschein der Unruhe vermittelte oder ob sie tatsächlich zitterte. Doch warum sollte sie das tun? Für seine Verhältnisse waren seine Worte eh verdammt freundlich gewesen und überhaupt war sie nicht der Typ, der so unsicher war, dass er bei jedem Pups Heulkrämpfe bekam.
Was lief hier? Das Gesagte von ihr passte nicht und das, was er geantwortet hatte, tat es ebenso wenig. Das hier war nicht das übliche Gekeife zwischen ihnen, nein, es war etwas anderes. Und dieses etwas verstand er nicht, wollte er aber auch nicht tun. Es sollte einfach alles so wie üblich sein, er sollte derjenige sein, der sie herumkommandierte und sie provozierte. Wäre doch ganz einfach, nicht?
Nein, dann mussten Zweibeiner daher gelaufen kommen, sodass er sie retten musste und sein Image als hassender Mentor sowieso hinüber war und schließlich verhielt sie sich auch noch völlig fremd.
Wut, sowohl auf sich selbst als auch auf Rotpfote, überkam ihn, doch bevor er diese rauslassen konnte, drehte sich Rotpfote zu ihm, starrte ihn mit leeren Augen an und kam schließlich sogar näher. Erdjäger kniff seine Augen zusammen, als sie schließlich, ohne zu fragen oder was auch immer, neben ihn setzte, sodass sich ihre Felle berührten.
Beim SternenClan! Ein undefinierbares Gefühl schoss von dieser Stelle aus durch seinen Körper und ihm wurde warm, während sie Fragen zum Geruch stellte. Was... Erdjäger öffnete seinen Mund, er war total überfordert von dieser Situation. Nicht nur, dass er Rotpfote im Moment überhaupt nicht mehr verstand, nein, ihre Nähe brachte ihn völlig durcheinander. Und mit dem Thema, das sie ansprach, wusste er sowieso nichts anzufangen, denn wieso war das so wichtig für sie?
Erdjäger atmete hörbar ein und wieder aus, um wieder Kontrolle über sich und vor allem seine Gedanken zu erlangen. Er musste sich konzentrieren, verdammt!
Und das konnte er nicht, solange sich ihre Felle berührten! Als hätte er sich verbrannt, sprang er nun auf und trat ein Schritt vor und wandte sich ihr zu, sodass sie gegenüber saßen. Kein Körperkontakt herrschte mehr, was Erdjäger absolut erleichterte, sodass es ihm auch langsam gelang, über ihre Frage nachzudenken und schließlich darauf zu antworten:
"Kalte und warme Luft? Ehm, nein, nicht direkt? Was soll riechen schon sein? Man nimmt verschiedene Gerüche wahr. Jedes Ding, jede Katze und einfach alles hat einen anderen Geruch, sodass man feststellen kann, was in der Nähe ist oder war. Es ist ... sozusagen der Geschmack der Luft, der immer neu mit bekannten Zutaten gemischt ist."
Eine bessere Erklärung als das fand er nicht, aber wieso sollte das auch nötig sein? Rotpfote würde doch bitte nicht wirklich... riechunfähig sein oder wie auch immer man das nannte. Doch immer mehr deutete ihr Verhalten darauf hin und immer weniger Ausflüchte fand Erdjäger, das nicht zu vermuten.
Schließlich kniff er die Augen zusammen und fragte: "Funktioniert deine Nase nicht oder warum fragst du das?"

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Do Jun 11, 2015 8:03 pm

Rotpfote
Blablabla

Rotpfotes Ohren begannen zu zucken, als Erdjäger hörbar ein und wieder ausatmete. Was war los? Hatte sie etwas falsches getan? Glaubte er ihr nicht oder sagte sie etwas, was ihn verwirrt hatte? Die rote Schülerin kannte keine Antwort auf ihre kleinen Fragen und sie begann langsam ihren Kopf schief zu legen, welcher sofort zurückschreckte und gemeinsam mit ihrem Körper zusammen zuckte, als ihre Mentor aufsprang und sich von ihr entfernte. Toll gemacht Rotpfote, du machst ja alles so toll gerade!, meckerte sich die Rote in Gedanken an un ihre Gesichtszüge verwandelten sich rapid zu einem genervten Gesicht und sie schlug ihre Krallen in den Boden. Doch was brachte es ihr? Genau, nichts, weswegen sie es auch gleich wieder sein ließ, nur ihr Gesicht wirkte noch leicht aggressiv, jedoch lag auch eine Spur Verbitterung mit im Gesamtpaket. Wieso konnte sie es nicht einfach verdrängen, ihr kindliches Gesicht aufsetzten und an nichts anderes als Blumen und Regenbögen denken? Nein verdammt, sie war anders als andere Kätzinnen und deswegen ging man ihr aus dem Weg! Hat sich da was bei denen Genen vertan, dass sie ein weibliches Geschlecht hatte, sich aber wie der letzte Dreckskater benahm oder wie sollte sie das erklären? Du bist echt gemein! Die Worte blieben der Roten brennend im Hals stecken und sie schluckte schwer, erneut bildete sich dieser Kloß. Sie wollte schreien können, diesen Kater vor sich anmotzen können, aber es geschah nichts. Sie schwieg. Das war ja noch schlimmer als diese bescheuerte Wette, welche sie gemacht hatten! Schnaufend legte sie ihre Augen für einen Moment an, als ein starker Wind erneut gegen sie schlug und sie schaute den schwarz-weißen Kater erst wieder an, als er zu sprechen begann. Verwirrt legte sich ihr Kopf erneut etwas schief, was si zu verdrängen versuchte, was jedoch ein unangenehmes Jucken verursachte und sie ließ es einfach bei der Tatsache, fragend auszusehen. Schweigend starrte sie jedoch durch ihn hindurch. Die Kätzin wusste nichts auf seine Worte zu sagen. Gerüche, Dinge, Zutaten... Luft. Nur das letzte Wort war ein Begriff für die Schülerin. Mehr nicht. Gerüche... bei diesem Punkt konnte sie nichts sagen, Dinge, die konnte man vom Aussehen unterscheiden und Zutaten... was war das nun wieder? Es gab Kräutermischungen, einzeln darin befanden sich Zutaten. Aber... wie war das bei Gerüchen? War das so leicht zu erklären? Langsam blinzelte die Rote, als Erdjäger eine Frage stellte. Ihr Gesicht verriet dieses mal nicht ihre Gedanken und sie starrte ihn an. Nicht durch ihn hindurch, nein, direkt schaute sie ihn an. Der Kloß in ihrem Hals schmolz und das Feuer erlosch mit einem Schlag. "Nein, weist du?! Ich verarsche dich nur wieder! Ich kann genau alle Gerüche unterscheiden welche es auf dem Moorland gibt, da ich eine ja ach so tolle Nase habe die jeder braucht!", fauchte sie, die Worte waren voller Abwertung gegen seinen Kopf geworfen und ihre Schweifspitze zuckte aggressiv auf und ab, ihr Herz begann zu rasen, als sie aufstand und sich die Schnurrhaare der Katzen knapp berührten, da Erdjäger nicht einer der großen Sorte war, Aber trotzdem musste Rotpfote ihren Kopf ganz schön recken und strecken, da ihr Wachstum nicht wirklich voran schritt. "In deinen Augen bin ich doch eh nur das Letzte, aber was schert mich deine Meinung überhaupt? Du bist nur einer dieser möchtegern Krieger welche meinen, über jeden Schüler die Oberhand zu haben.", knurrte sie durch den pfeifenden Wind hindurch.

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Sa Jun 13, 2015 9:59 pm

#Erdjäger

Rotpfote sagte nichts darauf, dass er sich von ihr abgewandt hatte, als sie ihm näher gekommen war, doch an ihrer Gestik und Mimik erkannte man deutlich, was in ihr vorging, denn dieser genervte, aber auch verbitterte Ausdruck sprach für sich.
Nicht zu erwähnen, dass sie leicht aggressiv wirkte, aber davon ließ sich Erdjäger nicht stören. Redete er sich jedenfalls ein. Denn die Wahrheit war, dass in ihm sehr wohl etwas darauf reagierte, nur konnte er weder beurteilen, ob es gut oder schlecht war, noch wollte er akzeptieren, dass er sich wohl doch etwas aus Rotpfote machte.
Sie war einfach nur eine verdammte, kleine, nervige Schülerin, die ausgerechnet ihm zugeteilt worden war. Nicht mehr und nicht weniger. Kein Grund also, sich Gedanken um sie zu machen!
Er konzentrierte sich also nun auf das Gespräch und beobachtete die Kätzin genau, während er versuchte zu erklären, wie es sei zu riechen.
Er wusste, dass seine Erklärung nicht gut war, was sich aus Rotpfotes fragendem Gesichtsausdruck auch schließen ließ, doch was erwartete sie? Es gab keine Definition davon, wie es für Beutetiere oder Kräuter gab, die man von seinem Mentor berichtet bekam. Nein, riechen war etwas, das gab es einfach, jeder wusste, was es war, sodass man nicht einmal annähernd einen Gedanken an so etwas verschwendete.
Er sah Rotpfote an, welche auch ihre Augen auf ihn gerichtet hatte, doch er hatte nicht das Gefühl, dass sie ihn wirklich wahrnahm. Erst, als er seine Frage stellte, klärte sich der Blick und sie öffnete ihren Mund. Schon, bevor sie das erste Wort sagte, wusste er intuitiv, dass sie aggressiv reagieren würde.
Dementsprechend vernahm er ihr Fauchen, bemühte sich aber, sich davon nicht provozieren zu lassen, ebenso wenig davon, dass sie nun aufstand und sich ihre Schnurrhaare nun berührten. Wieso zur Hölle war sie ihm ständig so nahe?! Seine Bemühungen gingen sofort unter und mit einem Schnauben trat er einen Schritt zurück, um den Kontakt zu unterbrechen, der ihn schier verrückt machte - warum, das wusste er nicht. Klar war nur, dass in ihm, kaum berührten sie sich, Gefühle entbrannten, die er nicht kannte, aber auch nicht empfinden wollte.
Mit einem wütenden Blick starrte er Rotpfote an, schloss die Augen dann und atmete tief durch. Ruhig bleiben...
"Wenn dich meine Meinung eh nicht interessiert, warum regst du dich überhaupt auf?" Seine Stimme hatte nun erstaunlich ruhig geklungen, doch man konnte an seinen leicht ausgefahrenen Krallen und dem zuckenden Schweif erkennen, dass er es nicht war.
Noch immer aber wollte er nicht verstehen, dass Rotpfote tatsächlich nicht riechen konnte. Was war eine Katze, deren Nase nicht funktionierte?! Wofür sollte man so eine brauchen? Das gab es doch ganz einfach nicht! Er würde mit der Heilerin sprechen, die das bestätigen würde, ganz einfach! Dass nicht mehr Rauchfell, sondern diese Streunerin, Nebelhauch, die Heilerin war, war ihm dabei egal.
"Ich werde mit Nebelhauch sprechen. Die wird dir diese Sache mit der Nase genauer erklären können." Mit Verachtung stieß er diese Worte aus, doch wer ihn wirklich gut kannte, merkte den verwirrten und auch hoffnungsvollen Unterton darin.
"Sonst noch was, womit du meine Nerven strapazieren willst? Sonst könnten wir zurückgehen. Vorausgesetzt, du willst nicht bei der Beute übernachten, die du so sorgsam mitnehmen wolltest und zu langsam damit warst."

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   So Jun 14, 2015 12:55 pm

Rotpfote
'Cause I want it!

Rotpfote blieb regungslos stehen, nur ihr schwerer, hörbarer Atem bestätigte, dass sie noch j´ganz bei Sinnen war. Der Kontakt zwischen den beiden Katzen brach erneut, aus welchem Grund auch immer. Am liebsten würde sie ihn jetzt durch knuddeln, wenn ihn das ja so zu stören schien, nur seine Worte ließen sie zurück zucken. Ihre Augen wurden zu Schlitzen und die Kätzin ließ wenigstens den Blickkontakt nicht abbrechen. Eine Antwort baute sich mit Herzschlag zu Herzschlag immer weiter auf, doch bevor sie ihn noch erneut anfachte, fuhr sie ihre Krallen wieder ein, nur ihr verbittertes Gesicht blieb zurück. "Vielleicht will ich ja auch, dass mich deine Meinung interessiert! Vielleicht will ich mal jemanden haben, der nicht meine Mutter ist!", hob sie mit einer vor Wut bebenden und lauter werdenden Stimme an, "Aber du scheinst es mir ja nie recht machen zu wollen. Immer dreht es sich nur in deinem Kopf umher! Immer bist du die wichtige Katze! Du achtest nicht auf dein Umfeld, alles, was eine Schnurrhaarbreite von dir entfernt ist, ist gleich unwichtig!" Die ausgefahrenen Krallen und der zuckende Schweif ihres Mentors sollten ihr Angst machen, währe sie gerade nur nicht so... so verärgert? Die verachtenden Worte, welche der schwarz-weiße ausstieß, ihr ins Gesicht spuckte, ließ die Rote ihren Pelz sträuben. "Du kannst mich nicht zu etwas zwingen! Ich bin kein Objekt welches man testen muss!", knurrte die Schülerin und versuchte den Blickkontakt zu halten, was sich mit jedem Herzschlag als schwerer erwies, bis sie ihren Blick abwandte. Sie wusste jetzt schon, was passieren würde, wenn der Krieger mit der Heilerin damit reden würde. Es würde Versuche geben, welche beweisen, dass sie nichts riechen konnte. Die letzten Worte von Erdjäger hatte sie fast überhört, durch den Wind, welcher ihr fast die Ohren weg blies. Das reichte jetzt aber mal! Für einen kurzen Moment zuckte die Schülerin verletzt zusammen, stellte sich dann jedoch in eine stabile Position und stellte sich den Kater mit ausgefahrenen Krallen, gesträubtem Pelz und gebleckten Zähnen entgegen. "Du bist echt gemein, weist du das eigentlich? Du bist wirklich schlimmer als der verlauste Streuner den es gibt! Du bist nicht viel besser als Funkenpfote!", jaulte Rotpfote mit vor verärgert schriller Stimme dem Kater entgegen und versuchte ihn mit einem kräftigen Satz umzuwerfen.

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Mo Jun 15, 2015 7:55 pm

#Erdjäger

Erst blickte Rotpfote ihn aus Schlitzen an, dann jedoch veränderte sich der Gesichtsausdruck und sie meinte, vielleicht wolle sie jemanden, dessen Meinung sie interessierte, jemand, der nicht ihre Mutter war.
Aha? Erdjäger legte seinen Kopf ein wenig schief und lauschte ihren weiteren Worten, währenddessen ihre Stimme immer lauter wurde. Sie sprach davon, dass ihm alles andere außer ihm egal wäre. Nun... sie hatte Recht. Mehr konnte Erdjäger dazu nicht sagen, denn es war tatsächlich so, dass er für sich selbst die wichtigste Katze war, aber war das wirklich ein so großes Problem, wie Rotpfote es gerade darstellte? An wen sollte er denn bitte sonst denken? Doch nicht etwa andere Katzen wie beispielsweise sie? Beim SternenClan, nein!
Er lebte ganz nach dem Motto 'Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht' und er plante nicht, das zu ändern, denn seiner Meinung nach war das die vollste und schönste Wahrheit. Alle Katzen, die etwas anderes vorgaben zu tun, die so taten, als sorgten sie sich um andere, waren einfach nur Lügner. Denn wenn es drauf an kam, wenn es um Leben und Tod ging, wollte jeder nur seinen eigenen Arsch retten. Da gab es keine Ausnahmen und wer behauptete, er sei nicht so, der log. Er, Erdjäger, war wenigstens so ehrlich und gab das so.
"Wie Recht du ausnahmsweise hast. Der Mittelpunkt meines Lebens bin ich, doch das ist bei jeder Katze so. Behaupte mir nichts anderes, denn dann würdest du lügen."
Und obwohl er seine Meinung hier völlig vertreten hatte, log er, wenn auch nicht bewusst. Eher sagte sein Unterbewusstsein ihm, dass er etwas falsches gesagt hatte und dieses wusste auch, was genau es war. Doch akzeptieren wollte Erdjäger nicht, was die innere Stimme sagte. Rotpfote interessierte ihn einen Scheißdreck, sie war NICHT der Mittelpunkt seines Lebens.
Das Thema wendete sich und Erdjäger zuckte nun mit den Schultern. "Du kannst natürlich auch als Nutzlose im Clan durchgehen." Das war zwar genau das, was er ihr vorher ausreden hatte wollen, aber deshalb sagte er es ja auch: Um sie dazu zu bringen, freiwillig sich untersuchen zu lassen.
Er hielt den Blickkontakt mit ihr, doch auch ihm wurde das unangenehm, je länger er in ihre Augen starrte und zeitgleich mit ihr senkte er seinen Blick, hob ihn jedoch bald wieder und sah, wie Rotpfote bei seinen letzten Worten zusammenzuckte, sich dann aber, offenbar aggressiv, aufrichtete und den Eindruck erweckte, als würde sie ihn am liebsten angreifen. Nun sprach sie nur wieder davon, wie gemein er wäre, schlimmer als jeder Streuner und auch Funkenpfote. War das eine Beleidigung? Er nahm es mal an.
Zu einer Antwort kam er nicht mehr, denn Rotpfote sprang nun auf ihn zu, wohl mit der Absicht, ihn umzuwerden. Doch der trainierte Krieger hatte keine Probleme damit auszuweichen, indem er einen Satz zurückmachte und gleich noch ein paar Schritte zurücktrat, damit sie nicht gleich wieder auf ihn springen konnte.
"Vergiss es, Rotpfote! Ein Kampf nun würde deine Unterlegenheit nur noch stärker zeigen und ich schätze, das würde dein Ego nicht verkraften. Also lass es einfach."
Diese Arroganz... er würde sie nie ablegen können.

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Sa Jun 20, 2015 1:08 pm

Rotpfote
Wechselt Worte mit Erdjäger

Rotpfote weigerte sich zu antworten, als Erdjäger ihr Recht gab, dass er nur an sich dachte. Er im Mittelpunkt seinerseits stand. Was für ein abartiger Egoist. Einfach der letzte Abschaum. Der schlimmste Teil seiner Worte war der, an dem er nur meinte, sie würde lügen, behauptete sie etwas anderes. Wie konnte es dieser aufgeblasene Fellball wagen, so mit ihr zu reden? Ihr sagen zu müssen, wann sie log und wann wieder nicht? Am liebsten hätte sie ihm jetzt an den Kopf geworfen, dass er ihr ja nicht mal mit dem Geruchssinn glaubte, doch dieses mulmige Gefühl in ihrem Bauch ließ sie nicht. Sie konnte ihn nicht anschnauzen, aber der Grund wieso blieb ihr deswegen einfach nur unbekannt. Hatte die Schülerin ihre eigene Zunge verschluckt oder schnürte irgendetwas ihre Kehle mit aller Macht zu? Die kleine Kätzin lauschte auf eine Antwort, aber nur der pfeifende Wind war alles was sie hörte. Als das Thema wechselte und ihr Mentor zu Wort kam, zuckte sie leicht zurück. Nutzlos. Dieses Wort hallte in ihrem Kopf immer wieder nach, bis es verklang. Wenn er sagt, ich bin nutzlos, muss ich mir keinen Kopf machen. Diese Flohschleuder weiß nichts über mich! Er wiederholt nur meine Worte und das heißt, er lügt. Lügner! Ein bescheuerter, dummer Lügner ist dieser möchtegern Kater! Wut staute sich mit jedem Herzschlag weiter in ihr auf, bis sie ihn ansprang, aber verfehlte. Das fehlende Training, welches auf sich warten lassen schien, machte es gar unmöglich so etwas zu gewinnen. Die spottende Worte von Erdjäger verpassten der Roten noch den Rest. Hörbar schnaufend duckte sich die Kätzin und tappte mit schleifendem Schweif und angelegten Ohren zu ihrem gefangenen Kaninchen, welches sie bis zu dem schwarz-weißen Krieger zog, es dort jedoch wieder fallen ließ und ihn nur wieder anschaute. Ohne Worte und ohne ein einziges mal zu blinzeln schaute sie zu ihm hinauf. Wie gerne sie ihn jetzt doch einfach wie eine tote Maus wegschleudern würde. Sie hasste ihn, wieso konnte er ihr nicht einfach aus dem Weg gehen? Aus dem Kopf verschwinden. Ich hoffe du stirbst in einem Feuer. Und dann soll dich ein Zweibeiner auseinander nehmen. Ihr Kopf sagte ihr einfach nur, dieser Kater hatte es nicht verdient hier zu Leben, ihr Leben zu prägen, doch ihre Sinne... sehnten sich nach ihm? Nein. Das konnte nicht passieren. Sie wollte es nicht einmal. Er war ihr Mentor verdammt! Und er war auf keinen Fall, was sie jeden Abend neben sich liegen haben wollte. Vielleicht nur mal so zum Spaß... aber nicht mehr! Igitt, Beziehungen, eine Sache, an welche sich die Rote nie gewöhnen könnte. Ihr Schweif begann nervös zu zucken als sie bemerkte, wie ihr Blick den Kater immer wieder auf und ab musterte. Würde sie jetzt noch sabbern, wäre es wohl aus mit ihr. Ihr Leben würde sich in einen Ritt in Richtung finsterer Wald begeben wo eh nur diese schmutzigen Kater landeten. Also würde sie ihn dort auch früher oder später wiedersehen, oder? Man konnte ja nicht abschlagen, dass er in gewisser Maßen schon sexy war. Aber auch ein arrogantes Arschloch. Was ihn einfach nur noch heißer machte. Ein leichtes Grinsen formte sich langsam auf ihren Lippen, bevor sie sich mit einigen Worten an ihn wandte. "Wenn du meinen Arsch irgendwann in deinem Leben noch einmal begaffen willst, musst du schon mehr rausrücken als dein inneres Arschloch, weist du?"

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Do Jun 25, 2015 9:41 pm

#Erdjäger

Sie sah wütend aus, sehr wütend. Nicht weiter verwunderlich, wenn man bedachte, was er gesagt hatte und was wie wahrscheinlich hatte hören wollen. Zwar hatte Erdjäger wirklich keine Ahnung, was genau das gewesen war, aber wusste man das jemals bei einer Kätzin? Nein. Er war sicherlich nicht der einzige, der nicht den leisesten Schimmer hatte, was eine Kätzin von ihm erwartete.
Durch ihren offensichtlichen Zorn war ihr Angriff nichts überraschendes, kompensiert mit ihrer Unerfahrenheit stellte es für Erdjäger also keine Schwierigkeit dar, der Schülerin auszuweichen. Diese schien nun zu erkennen, dass auch jeder weitere Versuch scheitern würde und trottete niedergeschlagen, zumindest wirkte ihre Haltung so auf ihn, von ihm weg. Wohin wollte sie? Gerade als er seine Stimme erheben und sie zurückrufen wollte, kam sie bei dem Kaninchen an, welches sie packte und dann wieder auf ihn zukam.
War gerade nicht von den Kätzinnen die Rede gewesen, die niemand verstehen konnte? Wir wären wieder bei diesem Thema. Was zum SternenClan hatte es für einen Sinn, dass sie das Kaninchen gerade vor ihm ablegte?! Und als würde das nicht reichen, um ihn genug in Verwirrung zu bringen, starrte sie ihn nun auch noch wie eine Blöde an. Weil Erdjäger es nicht besser wusste, erwiderte er den Blick, konnte aber nichts in ihren Augen erkennen, konnte keine Gedanken erraten, keine Gefühle deuten. Lag das an ihm oder an ihr? Wohl eher ersteres... wieso sollte das an ihr liegen? So ein absurder Gedanke!
Sie musterte ihn nun, immer wieder wanderten ihre Augen über sein Gesicht, seinen Körper. Er konnte nichts dagegen tun, denn weder wollte sein Körper ihm gehorchen noch öffnete sich sein Mund, um ihr einen fiesen, abschreckenden Kommentar an den Kopf zu werfen.
Aus diesem Grund starrte er sie weiterhin an, als ob ihr Blick ihn gefangen halten würde und betrachtete ihre wunderschönen grünen Augen... Moment mal. Wie bitte? Was hatte er da gerade gedacht? Ihre wunderschönen grünen Augen? Was lief denn mit ihm falsch?
Ihre hässlichen grünen Krötenaugen starrten ihm entgegen und auf dem Gesicht bildete sich nun ein Grinsen und sie sagte nach einer gefühlten Ewigkeit wieder etwas.
Im ersten Moment wusste Erdjäger nicht, wie er darauf reagieren sollte, was sehr ungewöhnlich war, denn grundsätzlich wusste er immer, was er tun wollte. Selten zögerte er davor etwas zu sagen oder zu tun, doch das hier war einer der wenigen Augenblicke.
Und schließlich, ohne, dass er es bewusst entschieden hätte, antwortete er: "Was wäre bei dir denn nötig, wenn nicht das innere Arschloch? Gefühlsduselei?"
Ein amüsierter Unterton schlich sich in seine Stimme, doch es war kein verspottender amüsierter Ton, sondern ein... ja, es ließ sich schon fast als freundschaftlich bezeichnen.
Er legte seinen Kopf ein wenig zur Seite. "Guter Fang, Kleine. Schnell gerannt, gut geflohen. Wunderschön gemacht. Heckansicht gestattet?"

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Sa Jun 27, 2015 4:27 pm

Rotpfote
Unterhält sich mit Erdjäger

Rotpfote ließ ihren Blick weiterhin auf Erdjäger verweilen, undeutlich, woran sie dachte und welche Emotionen sich in ihr widerspiegelten, doch die moosgrünen Augen des Katers machten sie nervös, was man nur an dem leichten zucken ihrer Schweifspitze erkannte. Aber was machte dieser Krieger sie überhaupt so nervös und wie war das nur mit diesen hinreißenden, grünen Augen möglich? Und wieso zum Wald der Finsternis wurden diese verseuchten Augen von einem zum anderen Moment 'hinreißend'? Die Schülerin spannte ihre Muskeln gegen ihre Gedanken an und wollte sie nur noch so schnell wie möglich los werden! So konnte sie es ehrlich nicht angehen lassen. Nachdem sie ihre Worte gewählt hatte und der Krieger nicht sofort irgendeinen beleidigenden Kommentar an ihren Kopf warf, zögerte auch die Rote für einen Moment und wirkte wie versteinert. Hatte sie es geschafft? Hatte sie diesem aufgeblasenen Igel endlich das Maul stopfen können? Fürs Erste hatte sie ihn jedenfalls in ihren Zwängen, aber dann begann er auch schon wieder zu sprechen. Innerlich konnte sich die Kätzin nicht halten und verdrehte die Augen, äußerlich starrte sie ihn nur weiterhin ausdruckslos an. Den Unterton dabei überhörte sie gekonnt und nahm es als kleine, eingebildete Schülerin in ihrer Rage ziemlich ernst, was er sagte. "Du willst mich doch verarschen.", knurrte sie hörbar durch den pfeifenden Wind und ihre Schnurrhaare zuckten ungläubig. Gefühlsduselei. Was ging in diesem Kopf des Exemplares eines Katers denn bitte ab, dass er so auf Katzenminze zu sein schien? Hat der SternenClan endlich mal was geworfen, egal ob Hirn oder Stein? Na hoffentlich! Als ihr Mentor jedoch den Kopf schief legte, bezweifelte sie noch stärker, dass nicht mal eines von den beiden geworfen wurde. Ein Stein täte hier aber ziemlich gut! Die Worte die er aussprach, würden sie eindeutig erröten lassen, hätte sie kein Fell. Ob vor Wut oder doch 'Schmeichlung' wusste die Schülerin ehrlich gesagt nicht einmal richtig. Vielleicht eine Mischung aus beidem. "Abgelehnt.", miaute die kleine Kätzin trocken und fuhr sich mit der Zunge über die Pfote um sich mit dieser hinter ihrem rechten Ohr zu putzen. "Du erwartest jetzt nicht wirklich, nur, weil du mir jetzt schmeichelst, dass ich dir auch jetzt meinen Hintern hinstrecke, oder? Dieser Gedanke wäre mehr als töricht.", kommentierte die Kleine es schließlich noch und dachte an die Wette, die die beiden Katzen abgeschlossen hatten. Würde sich der Kater genau jetzt daran erinnern, würde sie sich irgendwie verarscht fühlen. Und das wirklich sehr stark. Erst recht weil sie sich dann wirklich umdrehen müsste, wer würde so etwas schon freiwillig tun, nur damit ein Kater darauf starren konnte? Und dabei noch der eigene Mentor! Ihr schauderte ein wenig als sie nur daran dachte. Ekelhaftes Schwein. Er würde es doch ausnützen!

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Sa Jun 27, 2015 9:22 pm

#Erdjäger

Als Rotpfote ihre Muskeln anspannte, rechnete der Krieger mit einem erneuten Angriff und dementsprechend bereitete er sich darauf vor, wieder ausweichen zu müssen. Doch stattdessen blieb sie, wo sie war und sah ihn mit einem unergründlichen Blick an, welchen Erdjäger nur erwidern konnte. Welcher Ausdruck in seinen eigenen Augen lag, wusste er nicht, denn es fiel ihm im Moment schwer, sich zu kontrollieren, doch er bemühte sich, so selbstbewusst und perfekt wie immer zu wirken - tat er nach eigener Überzeugung ja sonst immer.
Dass seine Antwort nicht wirklich ernst gemeint war, schien sie nicht zu erkennen, denn ungläubig warf sie ihm vor, sie zu verarschen. Kopfschüttelnd seufzte Erdjäger gespielt verzweifelt und meinte: "Wieso denkst du immer nur das Schlechteste von mir? Ich würde dich doch niemals veraschen."
Und doch tat er im Moment genau das, doch obwohl er sich einredete, das zu tun, um sich über sie amüsieren zu können, geschah es eigentlich aus einem ganz anderen Grund.
Seine scherzhafte Frage um die Erlaubnis der Heckansicht lehnte sie ab und lieferte sogleich eine Begründung, welche ihn beinahe erneut hätte seufzen lassen, was er jedoch unterdrückte.
Musste die alles so ernst nehmen? Das war doch langweilig. Erdjäger überlegte, ob er sein Spiel weiterspielen und so tun sollte, als wolle er unbedingt, dass sie ihm die Erlaubnis gab oder ob er wieder auf seine Arroganz zurückgreifen sollte und ihr ohne Umschweife erklären sollte, wie langweilig sie war.
Beides sprach ihn an, doch schließlich entschied er sich für das Erste: "Warum denn?", fragte er zuckersüß. "Gibs zu, du fühlst dich nur unwohl, wenn dein Arsch begafft wird. Warum so verklemmt?" Ein breites Grinsen bildete sich auf seinem Gesicht.

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Mi Jul 01, 2015 4:48 pm

Rotpfote
'Spricht' mit Erdjäger

Rotpfote schaute Erdjäger ungläubig an, als dieser meinte, sie dachte nur das Schlechteste von ihm und er würde sie doch niemals verarschen. Und schwupp! Schon hatte er sie verarscht, nicht wahr? Natürlich, dieser kleine Sack! Und dazu noch das aufgespielte verzweifelt sein... konnte sie ihm nicht einfach sein Fischgesicht zerkratzen? Mit einer zuckersüßen Stimme erhob ebenfalls die Schülerin ihr Wort. "Oh wenn du doch so lieb seist und mich nie verarschst, dann tu' es doch jetzt bitte nicht. Den Erdklumpen den ich kenne, na, der ist nie so verzweifelt wie du!" Als der Kater, nachdem die Rote erneut ernst geworden war, wieder das Wort ergriff und einfach weiter auf dummer kleiner Krieger tat, kniff sie die Augen misstrauisch zusammen. Sie wollte da nicht mitmachen, bei dem was er da tat, es machte ihr eindeutig keinen Spaß! Oh du unwissender Kater. Dreh meinen Pegel einfach nicht zu hoch, oder du siehst meinen Arsch wirklich nie wieder! Eigentlich wollte sie diese Worte laut aussprechen, doch sie konnte nicht. Vielleicht sollte sie doch mitspielen, was auch immer der Plan hier hinter war? Innerlich seufzend gab die Kätzin nach. Was sollte hier denn jetzt noch groß schief gehen, solange ihr Mentor nicht an die Wette zurück dachte, war ja alles gut. Aber wie weit würde das hier noch gehen? Vielleicht sollte sie einfach nicht daran denken und die normale, naive, unwissende Schülerin sein. Guter Plan, nicht? "In der tat ist es mit unwohl, Herr Heiler!", jammerte sie mit piepsiger Stimme. "Ich habe schon so oft Regensturm auf Wolkensterns Arsch glotzen sehen, da wird es mir gleich unangenehm, wenn es jemand bei mir tut, da ich an diesen Horror zurückdenken muss!"
//Boah unkreativ, sry ._. //

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   So Jul 05, 2015 7:02 pm

#Erdjäger

Okay, dieser Blick sprach Bände. Um zu erkennen, was sie damit sagen wollte, musste man nicht einmal besonders sensibel oder was auch immer sein, was er eh nicht war. Und was sie dann sagte, entsprach genau diesem Blick, sodass Erdjäger nicht überrascht war, sondern grinsen musste. Zwar hatte er vorgehabt weiterhin mit ihr zu "spielen", doch er konnte sich nicht zurückhalten:
"Da hast du einmal recht. Verzweiflung steht mir einfach nicht." Der Krieger zuckte mit den Schultern und grinste weiterhin, ging nicht auf die Bezeichnung als Erdklumpen ein, ebenso wenig auf die Bitte, sie auch jetzt nicht zu verarschen.
Aber nun schien Rotpfote zu beschließen, dass es nichts brachte, so ernst zu sein und sie jammerte über Regensturms Blicke auf Wolkensterns Hintern und dass ihr daher bei so etwas unwohl sei.
Was sollte man dazu sagen? Erdjäger zuckte wieder und meinte: "Das liegt halt in in der Natur eines Katers. Du solltest dich dran gewöhnen, Kleine. Wirst du auch im Laufe des Trainings."
Er war schon witzig, was? Selbstzufrieden sah er zum Himmel auf und realisierte, dass es schon recht dunkel war und es daher Zeit wurde, zum Lager zurückzugehen.
"Aus dem Training heute ist wohl nichts geworden. Ich kann ja nicht behaupten, dass das meine Schuld wäre. Wie auch immer, wir müssen zurück. Was dagegen, vorzulaufen? Ich würde gerne wenigstens beim Laufen die Chance auf die Heckansicht bekommen."

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Sa Jul 11, 2015 9:29 pm

Rotpfote
Spricht mit Erdjäger (Und ich verpeile es hochhaus zu posten ._.)

Rotpfote kommentierte nicht auf die Worte von Erdjäger, als er zugab, es stünde ihm nicht, so verzweifelt zu sein, nur ein Augenrollen gab die Antwort auf dieses Verhalten. Egoist!, dachte die Schülerin als ihr Blick sich wieder an den Seinen heftete. Auch wenn sie es nicht zugeben wollte, durch die Rettungsaktion, welche er geleistet hatte, machte er sich schon bei ihr beliebt, wie selbstsüchtig er sich jetzt aber auch benahm. Als die Rote bei dem 'Spiel' mit einstieg und dann auch gleich ihre Antwort bekam, verstumpfte sich ihr Blick zunächst, wurde dann aber zu zwei unschuldigen Augen. Das lag in der Natur des Katers? Na dann lag sie ja nicht falsch, dass alle Kater die gleichen Idioten waren, die nur das eine wollten, oder? "Da werde ich wohl nichts tun können, zu schade aber auch!", miaute die Kätzin mit einem leicht kläglich gespielten Unterton. Doch als ihr Mentor dann meinte, sie würden zurück zum Lager gehen, weiteten sich die Augen der Grünäugigen. Nein! Ich will aber nicht zurück, die Anwesenheit dieser hässligen Katzen lässt mich meine Augen auskratzen! Na gut, die Gedanken waren zwar übertrieben, aber was eerwartete man schon von Rotpfote? Dass sie alle herzlichst in die Arme schloss und zu tode knuddelte? Nun ja, dass wäre eine Chance, die anderen los zu werden. Blinzeld starrte die Rote den schwarz-weißen Kater an. "Weist du, würdest du mir ein paar Angriffstechniken zeigen, dann könntest du die 'Heckansicht' länger genießen!", meinte die Kleine und wedelte leicht mit ihrem Schweif wie ein Hund. Sie wollte noch nicht gehen, nicht ohne eine einzige Sache gelernt zu haben!

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Mo Jul 13, 2015 8:44 pm

//Sorry, wenn ich nur gequirlte Scheiße schreib x.x

#Erdjäger

In ihrer Gegenwart hatte er mittlerweile gelernt, etwas wie Augenrollen einfach zu ignorieren. Nicht, dass es ihn davor von anderen Katzen gestört hätte, aber bei ihr konnte er das sozusagen perfektionieren.
Den unschuldigen Ausdruck konnte er aber nicht so gut ignorieren, wie er wollte, denn seltsamerweise gefiel es ihm, wenn sie ihn so ansah. Etwas in ihm bewegte sich und eine leise Stimme im Unterbewusstsein sagte ihm, er solle ihr sagen, wie niedlich sie aussah.
Aber erstens war es unter seiner Würde, so etwas zu sagen, zweitens würde sie ihn für verrückt halten und drittens wollte er so etwas von grund auf nicht zu ihr sagen. Also hielt er seine Klappe und zuckte auf ihre Worte hin nur mit den Schultern.
Von seinem Vorschlag, zurück zu gehen, schien sie allerdings nicht begeistert zu sein, was man deutlich an ihrer Reaktion erkannte und auch daran, dass sie noch um ein paar Angriffstechniken bat. Erdjäger seufzte. Man konnte sagen was man wollte, stur war das Biest auf alle Fälle.
Er wusste, wenn er nicht nachgab, würde sie ihn noch mondelang damit nerven, also was blieb ihm übrig? Eine Technik zeigen konnte ja nicht schaden.
Ohne eine Antwort darauf zu geben, spannte er seine Muskeln an, winkelte seine Beine leicht an und begab sich in eine Position, die einen unmittelbaren Angriff ankündigte.
"Los, mach es mir nach und sag mir dann, wann man sich in diese Position begibt. Wenn man von unten oder von oben angreifen will? Oder von der Seite?"

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   So Jul 19, 2015 2:43 pm

Rotpfote
Trainiert mit Erdjäger

Rotpfote plusterte ihren Pelz ein wenig auf, als eine leichte, kalte Briese sich unter ihren Pelz mischte, doch sie schaute Erdjäger weiterhin mit einem starren Blick an, als er seufzte. Wieso denn das jetzt schon wieder? Hatte er keine Lust mit ihr zu trainieren oder gab er nach und erfüllte mal endlich ihren Wunsch? Egal was es jetzt war, er sagte einfach nichts und winkelte mit angespannten Muskeln seine Beine an. Wie sah das denn bitte aus? War das eine dieser Kampfpositionen die unbedingt jeder Schüler lernen wollte? Wenn ja, dann war es schon ein wenig erbärmlich, um es locker zu sagen. Augen rollend versuchte sie sich ebenfalls in diese Position zu begeben, doch den ein oder anderen Fehler machte sie dabei schon. Es mag zwar nicht so schwer und idiotisch aussehen, aber es scheint seinen Zweck zu erfüllen und außerdem ist es nicht so leicht! Grummelnd zappelten ihre Pfoten unter ihr von einem Punkt zum anderen, da nach einigen Herzschlägen auch schon ihre Muskeln zogen. "Sag du mir doch wann man sich in diese behämmerte Position begibt, das hält man doch nicht lange aus!", schnauzte sie den Krieger mit einem Grunzen an, was ein unangenehmes Vibrieren im Nachhinein hinterließ und sie niesen musste. Das hier würde ja noch ein heiteres Training werden, wenn es so weiterging! Dabei dachte ich, es macht ein wenig Spaß, aber was erwartet man schon bei 'überlebenswichtigen' Grundlagen des Kampfes.

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Sa Jul 25, 2015 1:47 pm

//Lol, wie sich niemand meldet für Erdjäger... sorry... wenn ich ihn falsch playe... und sorry, dass ich nicht früher gepostet habe.//

Erdjäger(Vertretung)

Nur Jammern kannte diese Schülerin, aber nicht mit ihm. „Beantworte meine Frage, so schwer ist es doch auch wieder nicht", sprach Erdjäger und blieb in der Position. Er blieb standhaft gegenüber Rotpfote. Diese Kätzin konnte sich nicht alles erlauben, wo wäre der WindClan dann? Warum versuchte sie es nicht einfach, wie jeder andere Schüler. Jeder frisch ernannte Schüler würde mit Freuden lernen und gehorsam sein, nur Rotpfote nicht. War sie zu faul ihren Hintern zu bewegen oder wollte sie ihr Weichhirn nicht benutzten? Erdjäger durfte die Zeit auch nicht vergessen. Im Lager vermisste man sie bestimmt schon, aber wenn er allen erzählen würde, dass die Schülerin unbelehrbar war, würden die meisten es verstehen. Natürlich würde er sich den Hass der Eltern einfangen, wie nervige Zecken, Aber ihn seinen Worten lag nur die Wahrheit. Er wartete weiter geduldig, bis Rotpfote irgendetwas tat und vielleicht sogar seine Frage beantworten würde.

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Sa Sep 19, 2015 3:15 pm


» Rang und Clan: Schülerin im WindClan
» Alter: 12 Monde
» Statur: Klein & Schlank
» Augen: Außen Grün; Innen gelb
» Fell: Rot
» Fellmuster: Weiße Schnauze
» Beziehungen: Fuchsherz(Mutter); Abendsonne(Vater); Funkenpfote(Schwester); Falkenjäger(Onkel)
Rotpfote

Fahr für Infos mit der Maus über das Bild
:: zum Steckbrief ::

:: Chapter #1 ❝The Missing One❞ ::

:: Post-Title ❝Well, I Won't Sit Here All Night❞ ::



Rotpfote legte ihre Ohren flach auf ihren Kopf an, als dieser meinte, sie solle einfach ihre Frage beantworten, wobei sie selbst versuchte, erneut diese Position einzunehmen, dieses Mal gelang es ihr besser, als zuvor und sie überlegte, von wo sie am besten angreifen konnte, was ihr jedoch ein wenig schwer fiel. Erst recht ließ sie sich ablenken, als weiße Flocken den Himmel bedeckten und auf die Erde zuschwebten, immer nähertretend. Wow!, dachte sich die Rote und schaute begeistert auf, woraufhin ein dumpfes räuspern von Erdjäger ertönte, um ihre Aufmerksamkeit auf sich zu richten, diese verrollte nur ihre Augen, aber gab schließlich auch eine Antwort. "Von dieser Position aus kann man mehrere Angriffe ausführen. Man könnte vorpreschen und den Gegner frontal rammen, unter seinen Körper herlaufen oder auch abspringen, es kommt ganz auf die Katze an, die den Angriff ausführen will.", meinte sie dann nur, lockerte ihre Haltung wieder und stellte sich aufrecht hin, da ihre Muskeln zu ziehen begannen. Ihr Mentor machte es ihr nach und baute sich vor ihr auf. "Gut. Und wie würdest du angreifen?" Die Frage verblüffte die Kätzin für einen Moment und sie starrte zu dem Schwarz-weißen hinauf, ohne zu zögern meinte sie dann aber, sie würde unter dem Gegner her, da sie klein und flink war. Der Blick der Schülerin richtete sich auf den dunklen Himmel, es war schon ziemlich spät und ein Gähnen entfuhr ihrem Maul. "War's das jetzt? Ich habe keine Lust die ganze Nacht hier zu verbringen" Wobei, in seiner Nähe ist es ja angenehm... "Außerdem muss ich das Kaninchen ins Lager bringen!", meinte sie dann, bevor sie auch nur ihre Meinung ändern konnte. "Wie du meinst, ich versuche mein Glück hier noch ein wenig.", raunte der Kater nur als Antwort und die zwei Katzen entfernten sich voneinander, Rotpfote das Kaninchen schleppend und Erdjäger die Luft prüfend. "Bis später, Erdklumpen!", miaute die Rote durch den Pelz des Kaninchens, doch der Krieger schien sie nicht mehr wahr zu nehmen, durch die Entfernung. Doch war den Beiden leider nicht klar, das dies ihre letzte Begegnung gewesen war...

-> WindClan Lager



Trainiert mit Erdjäger und kehrt zum Lager zurück


(c) by Fuchspfote


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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Fr März 11, 2016 8:55 pm

Funkenpfote

<-- WC Lager

Schließlich kam der Ort also in Sichtweite, doch sie sah ihn nicht klar. Sie hatte angefangen zu weinen, immer wieder kullerten Tränen über ihre Wange. Doch was sollte sie anderes tun? Niemand wollte sie beim WindClan. Es war der beste Weg. Doch der Gedanke ihre Familie und ihren besten Freund zu verlieren, schien sie zu zerreißen. Sie schluchzte, fing wieder an zu Zittern als eine Windböe ihren Pelz zerzauste. Es war so kalt... die Welt war so kalt. Schließlich entschied sie sich dazu, einfach in den Schnee fallen zu lassen. Und dann lies sie die Tränen endgültig laufen. Sie schluchzte immer mehr, sie kam sich vor wie ein Junges, dass sich verletzt hatte und von ihrer Mutter getröstet werden musste. Doch ihre Mutter war nicht da. Niemand war da.
War sie wirklich so schlecht? Warum wollte sie keiner haben? Niemand etwas mit ihr zu tun haben? Außer vielleicht ihre Eltern und Elsterpfote... aber vielleicht war er wirklich einfach nur nett und wollte sie nicht verletzen oder so und war deswegen trotzdem irgendwie immer bei ihr. Der Gedanke schien ihr Herz nun endgültig zu zerreißen. Die Kälte und die Nässe schienen sich langsam in ihrem Fell fest zu setzen, ihr Körper schien taub zu werden. Langsam rieselte der Schnee auf sie herab und schien sie unter sich begraben zu wollen. Sie hätte nichts dagegen, wenn der Schnee das tun würde. Sie seufzte. Wenn jetzt Zweibeiner vorbei kommen würden und sie mitnehmen würden, hätte sie auch nichts dagegen. Vielleicht würden die Zweibeiner sie ja wenigstens mögen. Sie fing wieder an stärker zu Heulen, dachte an die letzten Momente mit Elsterpfote. Sein Geruch hing immer noch leicht an ihrem Pelz. Das war das einzige, was sie noch von ihm hatte. Sie seufzte, ein schluchzen schüttelte ihren Körper. Sie wollte aufstehen und weiterlaufen, doch gleichzeitig wollte sie hier auch einfach nur erfrieren.

[kommt an / denkt nach / liegt im Schnee]

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Fr Apr 08, 2016 3:42 pm

Elsterpfote

Irgendwie wurde Funkenpfotes Spur immer schwächer, und ich blieb kurz stehen, um meine Sinne neu zu orten. Ich schaute auf und bemerkte, dass ich mich beim Zweibeinerweg befand. Klar, man konnte ihr Jagen, aber eigentlich gab es viel bessere Orte für die Jagd. Ich wunderte mich, dass Funkenpfote diesen Ort gewählt hatte, aber vielleicht hatte sie auch einfach Einsamkeit gewollt. Tja, die gab's hier wohl zu genüge.
Fest entschlossen, sie zu finden, nahm ich einen tiefen Atemzug um die Spur wieder zu entdecken. Als ich die Fährte wieder aufgenommen hatte, ging es schleppender voran. Immer langsamer tappte ich durch den Schnee, während ich mit den Augen die Landschaft nach ihrem altbekannten rot leuchtendem Fell durchsuchte. Doch ohne Erfolg. Irgendwann wurde der Schnee und alles zu dicht und zu schwer, als dass ich noch Funkenpfotes einprägsamen Geruch herausriechen konnte. Meine Laune drohte umzuschwenken, und ich blieb stehen, während meine Hoffnung schwand. Wo zum Henker war meine Freundin hin? War sie alleine? Vielleicht war sie ja mit einem anderen Kater unterwegs und war deswegen so abweisend und still am Morgen gewesen.
Mit einem Schweifschnippen unterbroch ich meine Gedanken. Egal, weshalb sie weg war, ich wollte sie finden. Und wenn sie schon wieder im Lager war, war das gut so, aber ich wollte sicher gehen. Meine Ohren wurden immer kälter und meine Pfoten langsam taub, als ich weiter blind durch den Schnee tappte. Plötzlich vernahmen meine halb gefrorenen Ohren ein Gerräusch, dass nach Katze klang. Da, schon wieder. Es klang fast wie ein Schluchzen, oder bildetete ich mir das nur ein. "Hallo?", rief ich so laut ich konnte. Als ich keine Antwort bekam, fügte ich ein wenig zaghafter, aber trotzdem noch hörbar: "Funkenpfote?", auf Verdacht. Ich stolperte eher weniger geschickt in die Richtung des Gerräusches, dass jetzt aber verstummt war.
Still fluchte ich in meinen Gedanken. Und wenn es nicht Funkenpfote war? Wenn sie schon längst wieder zuhause in ihrem Nest lag? Wenn das einzige, was ich gehört hatte, das Jaulen eines Fuchses war? Oder wenn ich mir es gar eingebildet hatte? Die Hoffnung, die gerade in mir aufgekeimt war, schwand bei diesen Gedanken zunehmend. Ich hielt wieder an und schwieg einige Augenblicke, die mir wie Ewigkeiten vorkamen, während die Kälte langsam in mich reinkroch und ich überlegte, was ich tun könnte.

[ sucht Funkenpfote ]

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« nothing ever holds me, nothing ever holds me back
and it seems you never think of how I wanted you
yeah, you say I'm someone, you say I'm something free
yeah, I wish I saw myself the way you see me now
cause you see that someone I always want to be »
Grouplove - Do You Love Someone

« I want to hear it, I don't have to fear it
and I want to rock your gypsy soul
just like way back in the days of old
and magnificently we will flow into the mystic »
Joe Cocker - Into The Mystic



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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Fr Apr 08, 2016 4:41 pm

Funkenpfote

Sie lag eine gefühlte Ewigkeit einfach nur im Schnee und heulte. Und irgendwie tat das auch gut, es löste einen Knoten in ihr. Doch gleichzeitig verstärkte es den Druck auf ihrem Herzen. Sie wollte aufspringen und sofort zum Lager zurück rennen und Elsterpfote vor Freude anspringen. Sie wollte sich an ihn kuscheln und seinen Geruch in ihrer Nase haben. Doch stattdessen schluchzte sie vor sich hin, lies sich von dem neu fallenden Schnee etwas verschwinden und wusste nicht, was sie tun sollte. Sie rang mit sich selber. Und dieser Erfahrung war schrecklich.
Ihr ganzer Körper fühlte sich eiskalt und nass an, sie würde bestimmt krank werden wenn sie so liegen blieb. Und wenn sie krank werden würde, würde sie alleine nicht lange überleben. Also musste sie sich jetzt endlich mal aufraffen und endlich mal entscheiden, was sie nun tun sollte. Funkenpfotes Tränen versiegten langsam, sie versuchte Elsterpfote ganz weit weg zu schieben und sich auf ihr Ziel konzentrieren. Und zwar weg zu gehen. Einfach weg. Die Rote wollte sich gerade auf setzen, als sie eine Stimme wahrnahm. Sie erstarrte. Wer kam da? Was ist wenn es Wolkenstern war? Oder ihre Eltern? Heiliger SternenClan, wie sollte sie ihnen das nur erklären? Langsam hob sie ihren Kopf, versuchte ihre Schluchzer zu unterdrücken und sah sich um. Ein schwarzer Kater stolperte noch in einigen Schweiflängen Entfernung auf sie zu, dann hielt er an. Ihr Herz schien stehen zu bleiben. War das wirklich Elsterpfote? Doch was machte er denn hier? Sie hob ihren Kopf ein bisschen mehr, erkannte dan die eisblauen Augen ihres besten Freundes. Ihr Herz zog kurz. Sie atmete tief ein und aus und versuchte sich in den Griff zu bekommen. >>Elsterpfote?<<, miaute sie leise. Vielleicht hörte er sie ja gar nicht. Vielleicht entdeckte er sie nicht und er ging wieder. Aber was machte er hier? Er war ganz alleine hier her gekommen. Ihm könnte doch etwas passieren, so ganz alleine!
Sie erstarrte noch einmal einen Moment. Könnte es sein, dass er wegen ihr gekommen war? Funkenpfote schüttelte ganz leicht ihren Kopf. Nein, deswegen auf jeden Fall nicht. >>Was machst du hier?<<, fragte sie leise und hob ihren Kopf noch ein bisschen. Wahrscheinlich sah man ihr sofort an, dass sie geheult hatte. Vielleicht hätte sie sich einfach nicht zeigen sollen.

[liegt alleine im Schnee / entdeckt Elsterpfote / redet mit ihm]

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   So Apr 10, 2016 12:54 pm

Elsterpfote

Meine Pfoten fingen irgendwann an zu zittern, die feuchte Kälte zog sich immer mehr in meinen Pelz hinein und erreichte auch langsam meine Knochen. Sollte ich nachhause zurückkehren? Wahrscheinlich war Funkenpfote echt längst daheim in ihrem warmen Nest, genauso wie jede andere Katze. Ich wollte gerade aufgeben und umkehren, da vernahm ich erneut ein Gerräusch, fast wie ein Flüstern. Durch meine eiskalten Ohren konnte ich leider nicht vernehmen, was, aber ich drehte meinen Kopf sofort aus der Richtung, aus der das Gerräusch kam. Blinzelnd spähte ich durch den Schnee.
Sah ich da etwas Rotes? Definitv, oder bildete ich mir das nur ein? Nein, es war wirklich ein roter Pelz! Als sie ihren Kopf noch ein Stückchen mehr hob, erkannte ich sie. Funkenpfote! Als ihr Name mir durch den Kopf schoss, schwappte eine große Welle der Erleichterung durch meinen Körper, und die stechende Kälte war erstmal wie weggeblasen. "Funkenpfote!", rief ich noch einmal laut und stürmte auf die Kätzin zu. Atemlos schloss ich die Distanz zwischen uns. Sie fragte, was ich hier machte, doch das ignorierte ich erstmal.
Als sich unsere Pelze wieder berührten, hämmerte mein Herz in meiner Brust und ich hoffte, dass Funkenpfote das nicht merkte. Ich presste meine Schnauze gegen ihr Ohr und war erstmal so froh, sie gefunden zu haben. Was, wenn ich umgekehrt wäre? Wenn sie niemand gefunden hätte, und sie hier draußen im Schnee erfroren wäre? Ich wollte es mir nicht ausmalen.
"Funkenpfote", flüsterte ich noch einmal. Ich schloss meine Augen und dankte dem SternenClan im Stillen, dass sie lebte, und das ich sie gefunden hatte. Dann öffnete ich sie wieder und sah meine Clangefährtin an. Man sah ihr an, dass sie geweint hatte. Ihr Fell um die Augen war verklebt und von den Spuren der Tränen gezeichnet, doch sie lebte, sie war hier, sie war gesund. Hunderte von Gedanken strömten durch meinen Kopf und ich atmete ein paar Mal tief durch, um sie zu ordnen. "Ich habe dich gesucht", miaute ich einfach nur heiser als Antwort auf ihre Frage. Die Frage war eher, was sie hier machte, doch ich schwieg erstmal einfach nur und versuchte mit meiner restlichen Körperwärme Funkenpfote zu wärmen. Doch schließlich musste ich einfach fragen. "Und was machst du hier?", fragte ich also leise mit einem kleinen Schmunzeln auf den Lippen. Zwar war ich immer noch erleichtert, dass ich sie entdeckt hatte, aber meine Sorgen um sie waren noch nicht verschwunden.

[ findet Funkenpfote | redet mit ihr ]

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   So Apr 10, 2016 2:19 pm

Funkenpfote

Elsterpfote blinzelte und sah in seine Richtung. Als sich ihre Blick trafen, fuhr ein warmer Schauer durch ihren Körper und ihre Beine und Pfoten fühlten sich für einen Moment lang nicht ganz so kalt an. Und er sah irgendwie glücklich aus sie zu sehen. Ihr hübscher Freund rief ihren Namen und sprang auf sie zu. Er zerstörte regelrecht die Distanz zwischen ihnen und ihre Pelze berührten sich. Er war so... warm. Im Gegensatz zu ihr. Als ihr sein vertrauter Geruch in die Nase stieg, stiegen auch wieder Tränen in ihren Augen auf. Ein Teil von ihr war unendlich glücklich das er hier war, doch ein anderer Teil wollte weg rennen. Sie wollte doch gehen...
Elsterpfote flüsterte noch einmal ihren Namen, presste seine Schnauze an ihr Ohr und schloss dabei seine Augen. Den Moment nutzte sie um schnell die Tränen in ihren Augen weg zu blinzeln und ihn wieder mit klaren Augen anzusehen. Einen Moment lang waren sie beide einfach ruhig und Funkenpfote genoss die Wärme ihres Freundes. Sie wollte sich am liebsten an in drücken, doch sie wusste nicht, ob er damit einverstanden war. Schließlich sah er sie wieder an und einen Moment lang verlor sie sich in seinen eisblauen Augen. Heiliger SternenClan, er war so perfekt. Dann antwortete er auf ihre Frage, meinte, er hätte sie gesucht. Einen Moment lang schlug ihr Herz schneller. Er hatte sie wirklich gesucht? Ganz alleine? Es hätte etwas passieren können! Warum tat er so etwas mäusehirniges? Aber im Endeffekt war ihr das alles egal. Er war hier, bei ihr. Sie waren zusammen. Elsterpfote fragte sie mit einem Schmunzeln, was sie hier denn tat. Funkenpfote wich seinem Blick aus und sah einfach über die Landschaft. Sollte sie es ihm wirklich sagen? Würde er sie verstehen? Was würde er dann machen? Sie gehen lassen? Versuchen sie umzustimmen? Sie anblaffen, dass sie doch verrückt sei? Wieder bahnten sich Tränen in ihren Augen an, die dann auch über ihre Wange kullerten. Schnell wischte sie sie mit der Pfote weg, doch Elsterpfote hatte es bestimmt gesehen. Sie sah auf ihre Pfoten. >>Ich.. ich...<<, miaute sie und wurde von einem Schluchzen unterbrochen. >>Ich wollte... gehen.<<, flüsterte sie dann. Einen Moment lang sah sie ihn vorsichtig an, dann heftete sie ihren Blick wieder auf ihre Pfoten. >>Ich habe das Gefühl, niemand braucht mich. Ich bin da, aber niemand scheint mich zu bemerken.<<, fügte sie noch leise hinzu. >>Außer du vielleicht.<<
Sie schniefte noch einmal, ein Zittern ging durch ihren Körper. >>Ich konnte nicht weitergehen. Wegen dir.<<, flüsterte sie weiter und sah Elsterpfote dann wieder vorsichtig an. Wie würde er jetzt reagieren?

[bei Elsterpfote]

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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Mo Apr 11, 2016 4:45 pm

Elsterpfote

Schweigend wartete ich auf Funkenpfotes Antwort, doch wandte meinen Blick nicht von ihr ab sondern fokussierte sie mit meinen blauen Augen. Ich suchte ihren Blick, auch wenn sie meinem auswich. Eine Träne kullerte an ihrer Wange hinab und ihre Antwort wurde durch einen Schluchzer unterbrochen, doch ich widerstand meinem Instinkt, mit dem Schweif ihre Schulter entlang zu fahren, und bewegte mich nicht von der Stelle. Stattdessen blickte ich sie einfach nur an und suchte in ihren Augen nach Antworten.
"Ich wollte... gehen." Noch mehr suchte ich nach ihrem Blick, als sich meine Augenbrauen kurz fragend zusammenzogen. Kurz blickte sie mich an, doch dann sah sie sofort wieder auf ihre Pfoten. "Ich habe das Gefühl, niemand braucht mich. Ich bin da, aber niemand scheint mich zu bemerken. Außer du vielleicht." Blinzelnd richtete ich mich auf und sah über ihren Kopf hinweg ins nichts. Das war es also. Teilweise war ich erleichtert, dass ich jetzt endlich wusste, was sie bedrückte, und ich wollte sie natürlich auch aufheitern. Aber es fiel mir schwer, die richtigen Worte zu finden. "Funkenpfote", hob ich an, "natürlich wirst du gebraucht. Du jagst für den Clan, und du wirst bald eine wichtige Kriegerin sein! Wenn es wegen Wolkenstern ist, bin ich mir sicher, dass es nichts mit dir zu tun hat. Erst die Verletzung von Froststern und jetzt.. du hast sie und Schattenläufer sicher gesehen." Ich warf ihr einen kurzen Blick zu, bevor ich weiter redete. SternenClan, ihre Augen waren so schön. So schön. Selbst, wenn sie weinte. Bevor ich mich verlieren konnte, sah ich wieder in die Ferne. "Und deine Eltern waren auch einfach beschäftigt in letzter Zeit. Vielleicht denken sie einfach, dass du jetzt kurz vor deiner Kriegerernennung sie nicht mehr so sehr brauchst. Vielleicht fühlen sie sich genauso nutzlos", fügte ich hinzu und suchte erneut ihren Blick. Als ich ihn fand, ließ ich ihn nicht mehr los. "Ich konnte nicht weitergehen. Wegen dir." Ihre Worte drohten mir den Atem zu verschlagen. Sie wäre wirklich gegangen? Und nur wegen mir war sie geblieben? Mein Maul fühlte sich so trocken an, als ich etwas erwidern wollte.
Ich wandte meinen Blick wieder ab und schaute schweigend an Funkenpfote vorbei in die Ferne, bis ich die richtigen Worte gefunden hatte. "Selbst wenn du das Gefühl hast, nicht gebraucht zu werden, stimmt es nicht. Du wirst immer gebraucht."
Langsam sah ich ihr in die Augen, jetzt nicht mehr so intensiv wie vorher. Ein paar Augenblicke schwieg ich und blinzelte ein paar Mal. Irgendwie fand ich den Mut, weiter zu reden. "Ich brauche dich." Ohne eine Miene zu verziehen sah blickte ich tief in ihre grauen Augen. Irgendwie war mir gar nicht mehr so kalt, stattdessen füllte irgendeine seltsame Wärme mich aus und pulsierte bis in meine Pfotenspitzen. Mein Maul wurde immer trockener, doch ich zwang mich weiter zu sprechen. "Und ich bitte dich. Ich bitte dich, zu bleiben. Weil wir dich brauchen." Leicht atmete ich aus. "Weil ich dich brauche."
Irgendwie vergaß ich, dass die Sonne fast untergegangen war, dass wir hier draußen im Schnee standen, dass man uns vermutlich vermisste. Mein Herz hämmerte in meiner Brust und mir war so warm wie zur Blattgrüne. Einer seltsamen Eingebung folgend neigte ich mich ein wenig vor, bis unsere Köpfe nur noch eine halbe Mauslänge entfernt waren. Alles in mir fragte mich, was zum SternenClan ich da tat. Bestimmt würde sie mich abweisen, wegrennen, fortschubsen, für verrückt erklären. Doch irgendwie schaffte ich es, all meine Gedanken und Zweifel zu ignorieren. Schließlich schloss ich den minimalen Abstand zwischen legte meine Stirn auf ihre, während ich meine Augen schloss und meine Nase gegen die ihre presste. Unsere beiden Körper waren jetzt so nah beieinander, dass ich beinahe ihren Pelz spüren konnte, doch unsere Felle berührten sich noch nicht.

[ bei Funkenpfote ]

// OH GOTT TORNADO IST DAS SÜSS >O<


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BeitragThema: Re: Der Zweibeinerweg   Mo Apr 11, 2016 6:59 pm

//ohne Müll, das ist so süß ich könnte heulen *-* //

Funkenpfote

Elsterpfote sah sie während sie sprach aufmerksam an, er suchte regelrecht ihren Blick, doch sie wich ihm immer und immer wieder aus, bis sie schließlich gesagt hatte, dass außer ihm sie wohl niemand beachtete. Seine Augenbrauen hatten sich zusammen gezogen, schnell sah sie auf ihre Pfoten. Er denkt ich bin verrückt. Bestimmt macht er sich über mich lustig. Vielleicht geht er auch einfach... vielleicht..., sie hatte keine Ahnung was nun passieren würde. Einen Moment lang war er still, ihre Ohren wurden langsam heiß. Sie hatte etwas Falsches gesagt. Eindeutig. Vielleicht das mit ihm? Dass er der Einzige war, der sie sah und beachtete? Schließlich sprach er doch. Seine Stimme war ruhig und sachlich wie so oft. Und was er sagte klang glaubwürdig. Sie wollte ihm glauben. Doch sie konnte nicht. Klar klang das wirklich alles plausibel, doch er hatte eine Katze vergessen, die Funkenpfote schon seid der Geburt aus dem Weg ging und wenn sie miteinander sprachen, dann hackte sie nur auf ihr herum. Rotpfote. Ihre eigene Schwester. Deswegen sagte sie nichts mehr dazu, fügte einfach noch hinzu, dass sie nicht weitergehen konnte. Wegen ihm.
Vorsichtig sah sie ihren Freund an. Er sah.. sprachlos aus. Seine eisblauen Augen blickten wie immer, warm und einfach freundlich und nett. Doch irgendetwas schien in ihm vor zu gehen.. war er geschockt? Oder einfach nur überrascht? Dann sah er weg und es war als ob sich eine Kralle in ihr Herz bohren würde. Wandte er sich hiermit nun von ihr ab? Hatte sie ihre Freundschaft für immer zerstört? Funkenpfote wollte Elsterpfote nicht verlieren. Sie konnte ihn nicht verlieren. Er war doch.. das Einzige was sie noch hatte...
Neue Tränen kullerten über ihre Wange. Langsam drehte der hübsche schwarze Kater seinen Kopf wieder zu ihr und sah sie an. Er meinte, dass selbst wenn sie das Gefühl hatte nicht gebraucht zu werden, sie immer gebraucht wurde. Mehr sagte er erst einmal nicht. Sie sah kurz weg und wischte sich die Tränen aus ihrem Gesicht. Er ging nicht auf ihre Worte ein.. war das die Bestätigung, dass sie etwas zwischen ihnen kaputt gemacht hatte? Funkenpfote wollte sich gerade bei ihm entschuldigen, auch wenn sie keine Ahnung hatte wie, da sprach er weiter.
"Ich brauche dich."
Jetzt war sie diejenige die Elsterpfote anstarrte. Hatte.. hatte er das gerade eben wirklich gesagt? Dass er sie brauchen würde? Er sah ihr so tief in die Augen, er musste es einfach Ernst meinen. Und sofort verlor sich Funkenpfote in seinen unglaublichen Augen. Wie so oft musste sie daran denken, dass seine eisblauen Augen nicht zu seinem warmen und freundlichen Charakter passten, aber diese Augen... sie waren einfach unglaublich. Und dann sprach er noch einmal weiter. Elsterpfote bat sie darum hier zu bleiben. Weil sie Funkenpfote brauchen würden. Kurz machte er eine Pause. "Weil ich dich brauche."
>>Elsterpfote<<, brachte sie bloß in einem leisen flüstern hervor. Ein starkes Kribbeln erfüllte ihren ganzen Körper. Sie kam sich nicht mehr vor wie kurz vor dem Erfrieren. Sie kam sich so vor, als ob ihre Pelz in Flammen stehen würde. Sie wollte sich gerade an ihn drücken, da beugte er sich vor, kam fast schon in Zeitlupe immer näher. Ihr Herzschlag schien immer lauter und lauter zu werden. Jetzt war er ihr so unglaublich nahe. Dann legte er seine Stirn auf ihre und presste seine Nase auf ihre. Funkenpfote schloss wie er die Augen und drückte sanft zurück. Ihre Tränen und ihre Zweifel waren vergessen. Sie wurde gebraucht. Und zwar von Elsterpfote. Nach einer Weile löste sie seine Nase von seiner und sah ihn einen Moment lang an. >>Ich brauche dich auch Elsterpfote.<<, flüsterte sie. Sie rückte näher zu ihm und schmiegte sich an seine Brust. Ein leises Schnurren stieg in ihrer Kehle auf, mit geschlossenen Augen rieb sie ihren Kopf an seinem Hals und vergrub dann ihre Schnauze in seinem weichen, ihr so bekannten Fell. Sie wollte in diesem Moment für immer leben, auch wenn eine Stimme in ihr sagte, sie sollten lieber zum Lager zurück kehren.

[bei Elsterpfote]

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Der Zweibeinerweg

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