Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Die Wiese

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Nuria
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BeitragThema: Die Wiese   So 16 März - 15:26

das Eingangsposting lautete :

Im FlussClan gibt es eine Wiese, auf der oft die Schüler das Kämpfen trainieren. Auch Beute findet man dort recht viel. Heilkräuter sind auch einige dort, jedoch nicht besonders viele.
Die Wiese befindet sich am Rand des Territoriums, wo das Gras nicht hoch wächst.
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BeitragThema: Re: Die Wiese   Mi 16 Apr - 20:08

Kieferfeder

Als der Reisende ihn mit Fragen durchlöcherte, seufzte Kieferfeder kurz. "Ja, es gibt vier große Katzengruppen, die hier Clans genannt werden. DonnerClan, WindClan, SchattenClan und FlussClan. Obwohl wir alle Katzen sind, haben wir andere Angewohnheiten und Lebensstile. Die Katzen des FlussClans schwimmen als einzige Katzen und fischen auch. Der SchattenClan dagegen jagt in dunklen Nadelwäldern in Sümpfen." Er holte kurz Luft um dann fortzufahren: "Aber eins haben wir alle gemeinsam: Es gibt ein Gesetz der Krieger an das sich alle Katzen aus allen diesen vier Clans halten müssen." Und meine Eltern haben es gebrochen. Als der gestreifte Kater geendet hatte wunderte sich selbst. Warum hat er einem fremden Reisenden so viel erzählt, obwohl Kieferfeder ihm gerade noch die Krallen über das Gesicht des Katers ziehen wollte? Er ignorierte die Frage. Vielleicht sollte er Fremde nicht immer sofort anfahren. Manchmal waren sie ganz akzeptabel - aber auch nur manchmal. "Mein Name ist Kieferfeder." Er nickte kurz. "Und wenn du möchtest, kannst du mir auch deinen Namen verraten." Seine Augen funkelten neugierig.
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BeitragThema: Re: Die Wiese   Mi 16 Apr - 20:15

Papilio

Der Kater war total begeistert von diesen Nachrichten. So viele Clans...? Wunderbar..He? Natürlich verrate ich dir auch meinen Namen! Ich bin Papilio! Es ist mir eine Ehre dich kennenzulernen, Kieferfeder. Wobei das mich auch etwas wundert. Nicht böse nehmen! Habt ihr alle so, nun ja, seltsame Namen? Papilio musste wieder lachen. Oder wahrscheinlich ist mein Name hier der seltsame? Er beudeutet übrigends Schmetterling. Der kleine Kater betrachtete kurz das Gras. Sag, dürfte ich bei euch lernen? Das Gesetzt der Krieger klingt sehr interessant. Vielleicht, kann auch ich euch etwas erzählen. Von anderen Katzen? Wie sie so leben. Ich verstehe natürlich, wenn ihr euer Wissen behalten wollt!
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BeitragThema: Re: Die Wiese   Mi 16 Apr - 20:29

Kieferfeder

Der Kater legte den Kopf fragend schief. "Komisch? Naja, wahrscheinlich weil wir an sie gewohnt sind. Und ja, dein Name klingt für mich ziemlich seltsam." Er grinste kurz, danach sah er überrascht auf, als Papilio ihn fragte, ob er bei ihnen lernen dürfte. Kieferfeder kniff die Augen zusammen und sah kurz bedauernd zu Silberpfote. Sie würden ihr Training wohl unterbrechen müssen. Der Krieger wollte dem Reisenden etwas erzählen und auch vieles wissen. Er nickte Papilio zu. "Setz dich. Ich denke, unsere Geschichten werden ein wenig dauern. Also ..." Der Kater setzte sich und legte seinen Schweif sorgfältig auf die großen Pfoten. "Beginnen wir mit dem Clan allgemein. Jeder Clan hat einen Anführer, einen Stellvertreter, einen Heiler, Krieger, Schüler, Königinnen mit Junge und Älteste. Die Anführer haben neun Leben, damit sie ihren Clan für eine lange Zeit durch schwere Situationen führen können. Der Stellvertreter organisiert Patrouillen, welche die Grenze überprüfen oder jagen. Heiler empfangen Träume von unseren Kriegervorfahren und versorgen unsere Wunden oder behandeln Krankheiten. Krieger kämpfen für ihren Clan und laut dem Gesetz der Krieger, werden sie ihren Clan verteidigen, auch wenn es ihr Leben kostet. Die Königinnen und Junge wohnen in einem extra Bau. Junge werden im Alter von 6 Monden zu Schülern, welche wiederum von Kriegern ausgebildet werden. Ein Krieger, der einen Schüler ausbildet wird bei uns Mentor genannt. Und schließlich gibt es noch die Ältesten. Das sind ehemalige Krieger oder Heiler, welche in den Ruhestand gegangen sind. Sie erzählen Jungen gerne Geschichten."
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BeitragThema: Re: Die Wiese   Do 17 Apr - 16:33

Papilio

Der Kater hörte aufmerksam zu und ließ sich alles durch den Kopf gehen. Ein Glück hatte er ein gutes Gedächtnis und würde so schnell nichts vergessen. Anführer mit neun Leben, Heiler, Kriegerahnen. Alles klang so furchtbar spannend. Er saß eine weile einfach nur da, bis im Schlagartig einfiel, dass er nicht alleine war. Entschuldigung, ich war abwesend. Das klingt alles ganz neu für mich. Noch nie bin ich so Katzen begegnet. Vielmehr, waren es Katzen, die nur für sich und ihrer Familie kämpften, jagten, ihr Leben geben würden. Ihr tut dies hier, obwohl ihr nicht Blutsverwand seid. Papilio beneidete die Katzen für ihre Lebensweise. Niemals hätte er sich vorstellen können, sein Leben für eine unbekannte Katze geben zu können. Du sagtest, Krieger, die Katzen ausbilden, werden Mentor genannt. Bist du einer und bildest die Katze hier aus? Er blickte auf die Schülerin und fragte sich, wie es wohl währe, wenn er seine Fähigkeiten einer anderen Katze beibringen könnte.
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BeitragThema: Re: Die Wiese   Do 17 Apr - 17:20

Kieferfeder

"Ich kenne es nicht anders", brummte der Krieger. Dann fragte ihn Papilio, ob Kieferfeder selbst ein Mentor wäre. "...Nein.", miaute er traurig. "Ich wäre gerne ein Mentor. Vielleicht werde ich es ja irgendwann.... hoffe ich." Er knurrte als er das Wort 'Familie' hörte. "Ich habe keine Familie.", miaute der gestreifte Kater verbittert. "Meine Eltern sind schon seit vielen Blattwechseln tot und ich habe keine Wurfgefährten." Der Krieger leckte sich kurz verlegen übers Brustfell und sah dann wieder auf. "Ich kann dir noch mehr erzählen, wenn du möchtest."
Plötzlich hatte der Tigerkater ein Gefühl, als müsste er ins Lager zurück. "Entschuldigung", miaute er dann. "Ich glaube ich muss ins Lager zurück." Er fing an loszulaufen. Er sah noch kurz über die Schulter zum Reisenden und rief: "Wir sehen uns vielleicht wieder!"

--> FlussClan-Lager
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BeitragThema: Re: Die Wiese   Fr 18 Apr - 15:27

Fleckenpfote

Er war verwirrt. Klippensturm schien sich nicht um ihn zu kümmern, ja, ihn sogar zu ignorieren. Silberpfote und Kieferfeder dagegen trainieren miteinander.
Zumindest bis ein Streuner kam. Papilio hieß der also. Fleckenpfote zog eine Grimasse, als er den Namen hörte. Streunernamen fand er sowieso nicht schön, aber so einen... nun ja.
Er hörte den beiden zu und war sehr verwundert darüber, dass Kieferfeder den Streuner so freundlich behandelte und dann einfach zurück ins Lager lief, ohne sich zu vergewissern, dass der Streuner abhaute.
Aber gut, er war ja nicht Schuld daran. Kieferfeder und Klippensturm waren hier die Krieger, nicht er.
Aber wenn Kieferfeder zurück rannte, konnte er das ja auch. Ihm war es hier sowieso viel zu langweilig, da Klippensturm ihn ignorierte.
---->Lager

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BeitragThema: Re: Die Wiese   Fr 18 Apr - 18:58

Papilio

Etwas verblüfft sah er zu, wie Kieferfeder aufeinmal davon rannte und ihm bald ein Schüler folgte.
Verwirrt fragte er sich, was er nun tun sollte. Kieferfeder war freundlich zu ihm und erzählte ihm sogar was. So leicht wollte sich Papilio nicht abschütteln lassen, vorallem, da auch Kieferfeder sich interessiert zeigte.
Er schüttelte kurz den Kopf und fragte sich, ob er einfach hinterlaufen sollte.
Naja was solls! Papilio prüfte die Luft und folge Kieferfederns Spur. Er fand sie sofort und ging los.

--> Lager
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BeitragThema: Re: Die Wiese   Mi 14 Mai - 19:16








Klippensturm


vom FlussClan-Lager

Er schob eine Reihe langer Hälme beiseite und strich über den Boden auf der Suche nach Klee. Der schöne, silber-getigerte Kater rupfte so viele Büschel des kleinen, drei-blättrigen Gewächses ab wie er tragen konnte und klemmte es unter sein Kinn und in sein Maul. Der schlanke Krieger trabte voll beladen zurück ins Lager.

ins FlussClan-Lager







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BeitragThema: Re: Die Wiese   Do 22 Mai - 20:22

««« Flusso Lager «««

»Langsam kam die Kätzin angetrabt und blieb stehen, als sie das Gras unter ihren Pfoten spürte. Sie starrte in die Ferne, blieb aber immer noch stehen, anstatt sich hinzusetzen. Ihr amethystfarbener Blick war leer, nicht mal kalt, sondern einfach nur leer, und da sie nicht blinzelte, hätte man denken könnten sie wäre tot, wenn man nicht das sanfte Heben und Senken ihrer Brust sehen würde.
Ein leichter Wind zauste ihr Fell und sie musste ein wenig frösteln, auch wenn es eigentlich recht warm draußen war. Ihr Schweif lag im Gras und ihre Krallen waren unbewusst in die weiche Erde gegraben worden.
Sie setzte sich hin, ringelte den Schweif um die Pfoten und fuhr die Krallen wieder ein. Sie waren voller Erde. Ekelhaft.. das würde ja mal Spaß machen, den Dreck herauszupulen.
Für einige Herzschläge schloss sie die Augen, vor sich sah sie nichts als Dunkelheit in diesen wenigen Herzschlägen. Dunkelheit.. und doch sah sie etwas in ihr, etwas, was nur sie sehen konnte. Sie öffnete die Augen ruckartig wieder und ihr lief ein kalter Schauer über den Rücken.
Um den Kopf wieder frei zu bekommen, schüttelte sie ihn heftig, bis sich alles drehte, doch es ging vorbei. Das Jagen und Schattenblick, falls er denn mal ankommen würde, hatte sie vergessen, jetzt war nur sie da, der leichte Wind, der ihr Fell zauste, das weiche Gras unter ihren Pfoten und die Leere in ihrem Blick.
Ein einziges Mal blinzelte sie, das war, als ihr etwas ins Auge flog, doch es war schnell wieder.. weg. Es kümmerte sie nicht. Nichts kümmerte sie im Moment, denn sie war allein. So wie sie es eigentlich immer war. Allein, einsam und in Gedanken verloren.
Rabenträne fuhr die Krallen wieder aus und grub sie tief in die Erde.«




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BeitragThema: Re: Die Wiese   Do 22 Mai - 20:45




Schattenblick


<----FlussClan Lager

Er war den ganzen Weg hinter Rabenträne gerannt und hatte hauptsächlich sie betrachtet. Dass von hinten die Sicht hauptsächlich auf ein Körperteil beschränkt war, hatte ihn dabei auch nicht sonderlich gestört, eher im Gegenteil, es hatte ihm gefallen.
Nein, er war kein Stalker oder etwas in diese Richtung, nur manchmal... konnte selbst er nicht gegen die männlichen Instinkte ankämpfen, wollte es auch nicht.
Wie auch immer, er kam nach seiner Clangefährtin auf der Wiese an und sah, wie sie sich setzte und trottete zu ihr, bis er neben ihr ankam, wo er stehen blieb.
Kurz verharrte er, dann setzte er sich ebenfalls und sagte erst einmal einfach gar nichts, sondern starrte nur die Gegend vor ihm an. Da das Gras hier recht niedrig war, konnte man auch weiter als nur ein paar Meter sehen, worüber er froh war. Denn die ganze Zeit nur ein paar bestimmte Grashalme zu betrachten, das wäre dann doch ein wenig eintönig.
Als Rabenträne neben ihm dann plötzlich ihren Kopf wie wild schüttelte, drehte er seinen zu ihr und sah sie mit ausdruckslosen Augen an.
Wäre es typisch für ihn, Gefühle in Augen zuzulassen, würde man dort jetzt tausend Fragen lesen können, doch so war es nun Mal nicht.
Ebenso war es auch nicht seine Art, seine Fragen zu stellen. Stattdessen waren seine Augen auf Rabenträne gerichtet, ohne dass er etwas sagte. Er wartete irgendwie darauf, dass sie es von sich aus erklären würde, aber zugleich ahnte er, dass sie das nicht tun würde, denn das widerum war auch nicht ihre Art.
Schließlich sank er seinen Kopf wieder und seufzte innerlich. Bis ihm einfiel, dass sie beide ja ursprünglich hierher gekommen waren um zu jagen.
Also räusperte er sich und meinte: "Dann... sollten wir wohl jagen, meinst du nicht?" Er richtete seinen Blick wieder auf sie und wartete auf eine Reaktion von ihr, die vermutlich darin bestehen würde zu nicken und wegzugehen.





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BeitragThema: Re: Die Wiese   Do 22 Mai - 21:14


»Mit ihren Gedanken war Rabenträne weit, weit weg, irgendwo, wo sie wirklich alleine war, in einer dunklen, einsamen Welt. Kalt war es dort, und der Nebel wich nie. Der Tag brach nie an. Doch sie lebte nicht in dieser Welt, sie lebte in einer anderen. In der, in der sie gerade neben einem Kater, der in ihrem Clan war, auf einer Wiese saß und mit leerem Blick in die Ferne sah, während ein leichter Wind ihr Fell zauste. Sie gab ein leises Seufzen von sich, welches vieles bedeuten könnte, aber nicht wirklich zu deuten war, eben weil es so viel bedeuten könnte.
Sie bemerkte jedoch nicht, dass sich Schattenblick neben sie gesetzt hatte, weil sie immer noch alleine in dieser dunklen einsamen Welt gefangen war. Nichts konnte sie retten.. irgendwann würde sie dort für immer bleiben. Für immer einsam.
Doch dazu sollte es, zumindest heute, noch nicht kommen, denn der schwarze Kater neben ihr sagte doch etwas, wenn auch nach einer langen Weile. Er meinte, ob sie nicht jagen gehen sollten. Zuerst war sie völlig verwirrt, ihr Blick verlor seine Leere und blickte nun den Kater an, jedoch kalt, um die Verwirrung zu verbergen. Da fiel es ihr wieder ein, dass sie doch hier her gekommen waren, um zu jagen. Sie war aber heute auch sehr vergesslich.. Ein Seufzen konnte sie glücklicherweise noch unterdrücken, dann erhob sie sich und schüttelte sich kurz das Gras aus dem Pelz.
„Dafür sind wir ja hergekommen“, war ihre Antwort, die so gefühlstot war, dass es fast wie ein Roboter klang, denn es war nicht kalt, es hatte einfach keine Gefühle. Sie ging ein paar Schritte und schnupperte. Nichts. Nichts und wieder nichts.«




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BeitragThema: Re: Die Wiese   Do 22 Mai - 21:47




Schattenblick


Er spürte das Gras unter seinen Pfoten, ebenso wie den Wind, der sein Fell umwehte. Er nahm verschiedenste Gerüche war, von alter Beute bis zum Wetter. Natürlich konnte er nicht genau riechen, wie warm es war, wie hoch die Luftfeuchtigkeit war, aber dennoch war da ein Geruch. Schwer zu beschreiben, aber es war halt einfach so.
Er beobachtete noch immer Rabenträne, sah ihre Augen an, die ihn nach wie vor fesselten. Dieser Farbton... dieses amethys...
Doch es waren nicht nur ihre Augen, die ihn faszinierten, es war auch ihr Fell, dass rabenschwarz war... in dieser Hinsicht passte ihr Name perfekt zu ihr. Nur drei Punkte, die weiß waren. Bei anderen würde das wahrscheinlich seltsam aussehen, doch bei Rabenträne schienen sie wie perfekt, als ob sie genau das wären, was das Fell nötig hatte, um wunderschön zu sein.
Er wusste nicht, ob Rabenträne seine Anwesenheit bemerkte, es schien jedenfalls nicht so zu sein. Das verwunderte ihn ein wenig, wenn er ehrlich war, denn er selbst war ein aufmerksamer Kater, dem nichts so schnell entging... daher konnte er sich nur schwer vorstellen, dass das bei anderen nicht so war.
Doch dann sah sie ihn an, mit kalten Augen. Er sah zurück, jedoch nicht mit kalten Augen, sondern einfach ausdruckslosen. Es verwunderte ihn nicht, dass er diese Kälte vorfand, denn er sah auch keinen Grund, weshalb sie anders zu ihm als zu anderen sein sollte.
Doch trotzdem wünsche er sich tief im Herzen, sie würde sich diese Kälte sonst wohin stecken und ihn gutmütig ansehen. Aber gut, hier musste er auch wieder sagen, dass Gutmütigkeit nicht zu ihr passte... es wären nicht mehr ihre Augen, würde dieser Ausdruck darin liegen. Er müsste sich Sorgen um sie machen, wenn das so wäre, er müsste sich fragen, was mit ihr geschehen war. Denn dass sie dann krank war, stand ja fest.
Als sie dann meinte, dafür seien sie ja hierher gekommen, musste er doch tatsächlich nachdenken, wofür. Fast sofort fiel ihm allerdings wieder ein, dass er sie auf das Jagen hingewiesen hatte.
Er nickte und vergaß völlig, darüber erstaunt zu sein, dass sie etwas gesagt hatte und nicht nur genickt hatte, wie er gedacht hatte.
Er konnte trotzdem nicht umhin, da zu bleiben, wo er momentan war und Rabenträne hinterher zu sehen, als sie die Luft prüfte und nach Beute suchte.
Im Unterbewusstsein wusste er, dass er jetzt aufstehen sollte und ebenfalls suchen sollte, aber etwas zwang ihn dazu, Rabenträne wie ein geistesgestörter anzusehen und sie zu begaffen, zu bewundern.
Nach einer Weile schoss ihm der Gedanke du den Kopf, dass das, was er tat, ganz und gar nicht normal war. Im ersten Moment verstand er den Sinn diesen Satzes nicht, doch dann begriff er es endlich und zuckte zusammen. Gleich darauf verfluchte er sich allerdings wieder dafür und hoffte, dass Rabenträne es nicht gesehen hatte, denn das war ihm einfach nur peinlich. Seiner Meinung nach sollte ein standhafter Krieger es unterdrücken können zusammenzuzucken, das taten nur schreckhafte Katzen.
Und das wollte er nicht sein, nein. Er wollte... eher so ein "mutiger" Kater sein, einer, der sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen ließ.
Jedenfalls stand er schließlich auf und lockerte seine Muskeln ein wenig. Er hob seine Nase leicht an und zog die Luft ein, konnte durchaus auch Gerüche wahrnehmen, wie zum Beispiel den von Rabenträne. Der übrigens wundervoll war... Beinahe wäre er wieder in eine Art Trance verfallen und hätte diesen Geruch einfach nur in sich aufgenommen, doch er riss sich rechtzeitig zusammen und konzentrierte sich auf seine ursprüngliche Aufgabe.
Wieder atmete er tief ein und konnte eine Maus riechen... er ortete sie und schlich sich dann langsam an diese heran. Sie war zwar noch weiter weg, doch das war kein Grund, weshalb er nicht vorsichtig sein musste.
Er achtete darauf, dass der Wind in seine Richtung wehte und war letztendlich schneller bei der Maus, als er erwartet hatte. Er kniff seine Augen zusammen und versuchte, den Abstand einzuschätzen. Ja... er konnte jetzt springen. Er spannte seine Muskeln an und sprang mit einem Satz nach vorne, direkt auf die Maus.
Er erwischte sie perfekt und brach ihr ohne zu Zögern das Genick, woraufhin die Maus ohne einen Ton erschlaffte. Schattenblick betrachtete die Maus zufrieden, dann vergrub er sie schnell im Boden und sah sich dann wieder nach Rabenträne um. Hatte sie schon etwas gefangen?





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BeitragThema: Re: Die Wiese   Sa 24 Mai - 22:42


»Es ärgerte die schwarze Kätzin, dass sie keine Beute roch. Normalerweise wimmelte es hier doch nur so davon. Was sie ebenfalls ein wenig ärgerte war, dass Schattenblick sie andauernd anstarrte. Sie hatte es natürlich bemerkt, doch es nicht gezeigt, sie war nicht so eine Kätzin, die anderen alles sagte. Außerdem war es ihr relativ egal – wobei sie sich schon fragte, wieso er sie so begaffte. Normalerweise bemerkte sie niemand, jeder behandelte sie normal, und es war ihr recht so. Nie wurde sie angestarrt wie dieser Kater es nun tat.. und es war schon irgendwie komisch. Doch sie schüttelte den Kopf und schüttelte den Gedanken damit ab.
Dann machte sie sich wieder daran, zu schnuppern. Sie musste mehrmals blinzeln, da ihr irgendwie ein wenig schwindelig wurde. Doch es ging schnell wieder weg und sie witterte sogar etwas: eine Amsel.
Amseln mochte sie, sie waren schwarz. Schwarz, wie sie es war. Und sie konnten fliegen. Sie bewunderte die Vögel, die fliegen konnten und so allen auf der Erde entfliehen konnten. Sie konnte das nicht. Manchmal wünschte sie sich jedoch, sie würde sich in einen Vogel verwandeln und einfach wegfliegen, weg von allem, in eine neue Welt. Sie schüttelte den Kopf und seufzte leise. Sie träumte zu viel und das wollte sie nicht.
Nach einem weiteren Blinzeln fixierte sie den Vogel, der mehrere Monsterlängen von ihr entfernt im Gras herumpickte. Sie duckte sich in das nun höher werdende Gras und schlich sich an, langsam, leise und unbemerkt wie ein Schatten.
Wahrscheinlich sah sie auch aus wie ein Schatten, wie sie so durchs Gras schlich auf ihre Beute zu, die aber mit dem Rücken zu ihr stand, was sie erleichterte, denn man hätte sie im Gras wahrscheinlich gut gesehen. Auch egal. Sie sollte sich über ihr Glück freuen, solange es noch da war.
Als sie nah genug an dem Vogel dran war, sodass sie sogar sein Picken hören konnte, sprang sie ab und landete auf dem Vogel, tötete ihn aber sofort und ließ ihm so keine Chance, Alarm zu schlagen. Die Beute in ihren Pfoten erschlaffte und sie senkte den Kopf, um sie aufzuheben. Dabei musste sie so wanken, dass sie fast umfiel, doch sie hielt sich noch auf den Beinen, die jedoch nun zitterten. Frustriert knurrend drehte sie sich um und vergrub die Amsel, um dann zu sehen, dass Schattenblick auch etwas gefangen hatte. Gut. So hatten sie genug, um wieder ins Lager zu gehen. Sie ging auf den Kater zu, der Blick immer noch ausdruckslos, doch ihre Beine zitterten leicht. Was sie wieder ignorierte und einfach weiter lief. Was sich als fataler Fehler herausstellen sollte.
Ihre Beine zitterten nun so sehr, dass sie sich kaum noch auf ihnen halten konnte. Ihr Kopf tat unglaublich weh und ihre Welt drehte sich, ihr wurde schwindelig und sie knickte im Gras zusammen. Sie merkte nicht einmal mehr, wie sie unsanft im Gras landete und ihr Kinn mit voller Wucht auf Erde traf, denn die Schwärze hatte sie schon vorher verschluckt und ihr das Bewusstsein genommen.
Ihr Atem ging nur noch flach und ihre Lider flatterten.«




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BeitragThema: Re: Die Wiese   Sa 24 Mai - 23:32




Schattenblick


Er konnte einfach nicht anders, als Rabenträne wieder zu beobachten. Wie sie sich duckte, dabei ihm ihren Hintern entgegen streckte, woraufhin er es nicht vermeiden konnte als einen Blick auf diesen zu werfen.
Er liebte es zu sehen, wie sie sich an die Beute heran schlich, wie sie sich durch das Gras schlängelte, so leise, dass man ihre Schritte nicht hören konnte. Er konnte sehen, wie sich ihre Muskeln anspannten, als sie sprang, wie sie auf dem Vogel landete und ihn ohne zu Zögern tötete.
Da er sie so konzentriert beobachtete, merkte er es sofort, als sie wankte und zuckte leicht zusammen. Was war mit ihr los? War sie krank? Hatte sie körperliche Probleme? Kippte sie gleich um? Er wollte am liebsten zu ihr laufen, konnte sich aber nicht vom Fleck rühren.
Oder übertrieb er da gerade einfach nur? War das vielleicht eine kleine Gleichgewichtsstörung? Einfach nur harmlos?
Er beobachtete sie weiterhin, um jede weitere Unsicherheit von ihr zu bemerken und er sah durchaus, wie ihre Beine zitterten. Was war nur mit ihr los? Er konnte einfach nicht anders als sich Sorgen um sie zu machen, wer würde es auch nicht tun?
Doch immerhin konnte sie noch gehen, sie drehte sich um und ging auf ihn zu, doch trotzdem bemerkte er, dass sie weiterhin unsicher auf den Beinen war. Er legte seinen Kopf schief und wartete, dass sie bei ihm kam. Dann wollte er fragen, ob mit ihr alles in Ordnung war. Wobei... war das nicht sinnlos? So wie er sie kannte, würde sie nur nicken und seine Sorge ignorieren... was aber, wenn sie ernsthafte Hilfe brauchte? Sie würde sich diese nicht holen... davon war er überzeugt. Und wenn er sie zwang? Nun, ob das was bringen würde... das glaubte er eher nicht, aber scheiß drauf. Wer wäre er, wenn er es nicht einmal versuchen würde?
Seine Augen waren ohne Unterbrechung auf Rabenträne gerichtet, während sie auf ihn zuging. Und dann ging plötzlich alles sehr schnell. Ihre Beine knickten ein. Sie stürzte zu Boden. Kam auf. Schloss die Augen. Ihr Kinn knallte gegen den Boden. Sie war still. Bewegte sich nicht mehr.
Schattenblick keuchte. Und ohne, dass er es bewusst wahrnahm, hatte er sich in Bewegung gesetzt, rannte, nein, sprintete auf Rabenträne zu. Er hatte seine Beine kaum noch unter Kontrolle. Und so kam es, dass er sich verhaspelte und schneller, als er blinzeln konnte, lag er schon am Boden. Er schlitterte, durch das hohe Tempo, ungebremst einen Meter, bis er zum Stehen kam, doch das war ihm egal. Sofort stand er wieder auf, machte ein paar Schritte, wobei er durch die Hektik fast wieder gefallen wäre. Wäre? Nein, er fiel tatsächlich nochmal. Das Blöde war, dass er mittlerweile bei Rabenträne angekommen war. Wodurch er nicht auf dem Boden, sondern auf Rabenträne landete. Und zwar nicht nur auf eine Pfote oder so, sondern auf ihren ganzen Körper.
Sein Kopf knallte gegen ihren Hintern, seine Beine waren schräg über den Bauch gelegt und sein Hinterteil berührte fast das Gesicht von Rabenträne.
Sofort rappelte er sich auf, drehte sich um und sah nun den vorderen Teil ihres Körpers. Er sah sie besorgt an. "Rabenträne... wach auf!" Das war zwar dumm, aber er wusste nicht, was er sonst tun sollte. Er berührte sie mit seiner rechten Vorderpfote am Kopf, möglichst sanft, was ein wenig lächerlich war, wenn man bedachte, dass er gerade auf sie geknallt war.
Was sollte er tun? Was, wenn sie nicht mehr aufwachte? Er stellte sich das vor... nein! Das durfte nicht sein! Sie durfte nicht... nicht mehr aufwachen! Er senkte panisch seinen Kopf und miaute wieder: "Rabenträne... bitte!"





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BeitragThema: Re: Die Wiese   Fr 6 Jun - 15:28

Federpfote

Auf der Wiese angekommen lauschte Federpfote erst einmal einen Moment. waren irgendwelche Katzen da? Ja, sie konnte Schattenblick hören, der anscheinend mit ihrer Mentorin unterwegs war. Und für mich hat sie keine Zeit… schoss es ihr bitter durch den Kopf. Die beiden Konten sie allerdings nicht sehen, da sie in einer Mulde ganz am Rand der Wiese war, bei der hohes Gras war. Hier war eigentlich nie eine Katze außer ihr. Plötzlich stolperte die Junge Schülerin, knickte mit ihren einen Pfote weg und hörte ein leises Knacken. Da sie nicht von ihren Clankameraden gehört werden wollte, verbat sie sich jedwedes Geräusch. Das mit dem jagen würde jetzt wohl nichts mehr werden. Federpfote spürte wie ihre Pfote nutzlos an ihr herabhing. Sie musste möglichst schnell ins Lager zurück doch erst würde sie schauen wo sie hinein getreten war. Sie ging in die Knie, was sich mit nur 3 Beinen als ziemlich schwer erwies und begann den Boden zu untersuchen. Und dann sah sie das Loch. Es war so grade so groß, dass sie hindurch passte. Innen drinnen blickte sie sich erstaunt um. die war wohl ein kleiner verlassener Fuchsbau. Perfekt… murmelt die hellgraue Kätzin. Dieser ort war zauberhaft. Anscheinend war noch nie eine Katze außer ihr hier gewesen. Doch sie würde ihren zukünftigen Rückzugsort erst demnächst erkunden. Und zwar allein. Jetzt würde sie ins Lager zurückkehren, immerhin schien ihre Pfote gebrochen.

------> FC Lager
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BeitragThema: Re: Die Wiese   Fr 13 Jun - 19:33

Rabenträne


Von dem Augenblick an, an dem alles Schwarz wurde, hatte sie nichts mehr mitbekommen. Auch nicht, wie sie auf dem Boden landete. Zwar war das Gras weich, naja, relativ zumindest, aber das würde bestimmt eine Reihe von blauen Flecken geben. Was man ja unter dem schwarzen Fell sowieso nicht sah, und Rabenträne wäre es egal gewesen. Also war es vermutlich nur halb so schlimm, dass sie blaue Flecken hatte. Wahrscheinlich.
Sie hatte nicht wahrgenommen, wie Schattenblick sie beobachtet hatte, es hätte sie aber wahrscheinlich so viel interessiert wie es Mäuseschwanz tat. Also so gut wie gar nicht. Insgesamt interessierte sie sich nicht sonderlich dafür, was andere über sie dachten, sie war doch ohnehin nicht genug wert dass jemand über sie nachdachte. Also wieso sollte es sie kümmern, wie jemand über sie dachte, wenn eh niemand über sie nachdachte? So sah sie die Welt zumindest.
Was nicht hieß, dass ihre Ansicht stimmte. Aber darüber sollte man lieber nicht mit ihr reden.. voraussichtlich man wollte seine Ohren behalten, aber wenn das nicht so war, konnte man das gerne tun. Natürlich mit einem gewissen Risiko.
Während sie so ohnmächtig war, träumte sie komischerweise, auch wenn man das nicht wirklich mit einem Traum vergleichen konnte – eher mit einem Albtraum, der wirklich verdammt echt wirkte. Es war komisch, zumal sie eigentlich fast nie träumte. Oder besser gesagt, sich nicht erinnerte. Albträume hatte sie nicht mehr gehabt seit.. etwas passiert war. Darüber dachte sie jetzt aber gar nicht mehr nach, es war, als wäre das damals nie passiert, als wäre es aus ihren Erinnerungen ausgelöscht. Nun aber kam es wieder hoch.. und ja, es war ganz und gar nicht schön, es wieder zu erleben, doch das meiste was sie sah, war Blut, überall Blut. Was es natürlich nicht besser machte. Aber auf jeden Fall besser, als das, was wirklich passiert war. Außerdem war es ungewohnt, die Welt von einem Standpunkt ungefähr eine Schwanzlänge tiefer aus zu betrachten. Alles war so.. groß. Ja, das traf es richtig.
Doch ihr Albtraum nahm ein jähes Ende, als ein Kater, der den Namen Schattenblick trug, genau auf ihr drauf landete, warum auch immer. Der Traum löste sich in Nebelschwaden auf und verschwand wie ein Blatt im Wind. Rabenträne öffnete die Augen, um sie aber gleich wieder zu schließen. Das, was sie gerade gesehen hatte, hatte ihr endgültig den Rest gegeben.
Sie hatte genau auf des Kriegers Allerwertesten geblickt, und das war dann wohl ein wenig zu viel für ihre ohnehin schon schwachen Nerven. Ihre Augen waren zusammengekniffen und sie musste erst einmal ihren Atem beruhigen, der vom Albtraum immer noch schnell und unkontrolliert ging. Langsam beruhigte sie sich aber wieder, und öffnete auch wieder die Augen, als der Kater von ihr heruntergegangen war. Das, was sie nun sah, was um einiges besser als der vorherige Anblick, aber so viel besser auch nicht, das musste man sagen. Sie blickte genau in die Augen des Kriegers, dessen Hinterteil sie nur einige Herzschläge zuvor in eine Salzsäule verwandelt hatte. Eine mit geschlossenen Augen.
Doch nun entspannten sich ihre Muskeln wieder, aber ihr kalter Gesichtsausdruck, mit dem sie ihn ansah, blieb.
Sie sah ihn einfach nur an, auch wenn ihr Kopf noch dröhnte und um Schattenblick alle Sterne des Sternenvlieses zu tanzen schienen.
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BeitragThema: Re: Die Wiese   Fr 13 Jun - 21:25


Schattenblick


Schattenblick starrte Rabenträne an, ließ seinen Blick zu ihrer Brust gleiten und verspürte Erleichterung, als er sah, dass sie immerhin noch atmete, wenn auch schnell. Schon mal ein positiver Punkt, wie er fand.
Seine Augen wanderten über ihren Körper, bis sie schließlich bei ihrem Gesicht verharrten. Die Augen waren geöffnet. Und sahen ihm direkt in seine.
Er konnte sich in diesem Moment nicht bewegen, sah sie lediglich an. Ihre Augen waren...bezaubernd. War ihm das schon zuvor bewusst gewesen? Er vermochte sich nicht zu erinnern, es war, als ob es nur diesen Augenblick gebe. Als ob es noch nie einen anderen gegeben hätte. Als ob seine ganze Vergangenheit nicht existieren würde. Als ob es ihn erst seit diesem Augenblick gebe.
Der kalte Ausdruck in ihren Augen umgab ihn, schien wie ein Nebel in seinen Körper zu dringen. Es war, als ob sein kompletter Körper erstarren würde, als ob die Kälte bis zu seinen Knochen vordringen würde. Er glaubte, das Knistern des Eises zu hören, das sich auf seinem Körper bildete, es war so laut, dass es sein Gehirn ausfüllte und er am liebsten seine Ohren zugehalten hätte.
Er spürte weder den Wind, der sein Fell umwehte noch das Gras, das unter seinen Pfoten wuchs. Er nahm den Himmel nicht wahr, ebenso wie er das weite, offene und flache Land nicht registrierte.
Er sah in ihre Augen und schien immer tiefer in diesen zu versinken, das amethys wurde immer eindringlicher und... härter. Ja, das war das einzige Wort, mit dem es sich beschreiben ließ. Seine Augen brannten leicht, schienen zu pochen. Das Brennen wurde immer stärker, bis er davon überzeugt war, sie würden in Flammen stehen.
Und noch immer wandte er seinen Blick nicht ab. Ihre Augen hielten ihn fest, lähmten seine vollständige Muskulatur.
Dieses amethys... es brachte ihn regelrecht um seinen Verstand. Als dieser Gedanke zu seinem Gehirn vordrang, war ihm mit einem Mal klar, dass er dagegen ankämpfen musste. Er nahm all seine Kraft zusammen und schloss seine Augen langsam. Abwenden, das würde er nicht schaffen, das wusste er. Also schloss er sie eben, wenn auch wie in Zeitlupe. Doch immerhin gelang es ihm mit aller Mühe, bis er nur noch schwarz sah. Schwarz, nicht amethys. Erleichterung durchfuhr seinen Körper, die Anspannung fiel von ihm ab, seine Muskeln lockerten sich und das Brennen seiner Augen endete schlagartig. Das Eis an seinem Körper schien zu schmelzen, er konnte kein Knistern mehr wahrnehmen.
Und dann spürte er wieder den Wind, der ihn umwehte, spürte den Boden und das Gras unter sich.
Das schwarz, es beruhigte ihn und war wie eine Erlösung. Und da beschloss er, dass das seine Lieblingsfarbe werden würde.
Schließlich wagte er es, seine Augen wieder zu öffnen. Er konnte nicht sagen, wie lange sie geschlossen waren, aber es interessierte ihn auch nicht.
Das erste, was er sah, war amethys. Schrecken durchfuhr ihn und abrupt drehte er seinen Kopf zur Seite, starrte einen Grashalm an, der.... grün war? Ja, er war grün. Schattenblick betrachtete diesen Grashalm, das grün. Es war ein dunkelgrün, eines, das sanft wirkte. Der Grashalm war allerdings recht kurz, fast alle umstehenden Halme waren fast doppelt so groß. Schattenblick fragte sich in diesem Moment, ob der Grashalm wohl noch wachsen würde, bis er eines Tages größer als die anderen sein würde. Er würde es diesem jedenfalls von ganzem Herzen gönnen.
Da stieg ihm der Geruch von Rabenträne in die Nase und er zögerte. Dann drehte er seinen Kopf zu ihr um und sah sie an, vermied es jedoch, in ihre Augen zu sehen. Stattdessen betrachtete er ihre Nase und öffnete seinen Mund.
"Wie geht es dir?"
Es war nicht viel, das er gesagt hatte, doch es musste, seiner Meinung nach, auch nicht mehr sein. Sie drückten aus, was er wissen wollte und das reichte.


Durchlebt eine farbige Wanderung




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BeitragThema: Re: Die Wiese   So 22 Jun - 19:47

Rabenträne


Dieser Kater war irgendwie.. komisch. Das war der erste Gedanke der mir kam, als er anfing, mich so komisch anzustarren. Es war so, als würde er an meinen Augen kleben.. und es war irgendwie unheimlich.
Doch ich wagte nicht, mich zu bewegen, nicht einen Muskel rührte ich und Blinzeln war auch nicht drin. Ich saß da, genauso starr wie Schattenblick und starrte ihm in die Augen, wie er mir in meine starrte. Auch wenn mir eigentlich tausend Gedanken durch den Kopf schwirren sollten, dachte ich nichts. Mein Kopf war leer, nichts schwirrte dort drin herum. Glücklicherweise.
Seine Augen waren nicht wie meine, stachen nicht mit einer intensiven Farbe wie Amethyst heraus und blickten auch nicht kalt. Wie sie blickten, wagte ich nicht zu deuten, und nahm mir vor, es auch nie zu tun. Es interessierte mich nicht. Das war es zumindest, was ich mir vorzumachen versuchte – zu meinem Glück erfolgreich und so dachte ich nicht weiter darüber nach, pardon, ich dachte gar nicht nach. Ich betrachtete nur seine Augen und versuchte nicht zu starren, ich wollte ja nicht, dass er mich komisch fand – wobei, wahrscheinlich tat er das schon und mein Verhalten hier und jetzt würde nichts daran ändern. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Es interessierte mich, wie gesagt, nicht im Geringsten. Nee klar.
Nur mit Mühe konnte ich einen Seufzer des Frustes unterdrücken und konzentrierte mich stattdessen wieder auf seine Augen. Sie waren Hellgrau, wirkten in diesem Licht fast weiß. Das Licht war aber auch irgendwie komisch, es war auf eine Weise ein dunkles Licht. Graue Wolken (noch grauer als die Augen von Schattenblick) verdeckten die Sonne und nur ein paar klägliche, schwache Strahlen fanden den Weg auf die Wiese. Sonst war es relativ kühl, was mir aber nichts ausmachte. Ich hatte sowieso besseres zutun, als mich um das Wetter zu kümmern.
Schattenblicks Augen bewundern zum Beispiel.
Innerlich scheuerte ich mir eine, während ich immer noch wie versunken in seine Augen starrte. Wie ein düsterer Wintermorgen, an dem plötzlich die Sonne durch die graue Wolkendecke bricht und eine wunderschöne Schneelandschaft beleuchtet.
Weiterhin scheuerte ich mir innerlich eine nach der anderen. Ein Wintermorgen? Ernsthaft? Ich war doch völlig von der Rolle.. diesmal konnte ich einen Seufzer nicht unterdrücken, doch ob er aus Frust oder aus.. äh.. Sehnsucht war, konnte man nicht deuten. (ich zumindest nicht)
Doch endlich konnte ich mich von dem Anblick seiner Augen losreißen, als Schattenblick seinerseits die Augen schloss (wenn auch in Zeitlupe und als wisse er nicht recht was er da tat) um sie dann einige Momente, die mit wie die Ewigkeit vorkamen, wieder zu öffnen und sich dann abzuwenden, als hätte er sich bei meinem bloßen Anblick verbrannt. (aber ich musste zugeben, hätte er seine Augen nur eine Sekunde später geschlossen, hätte ich exakt das gleiche getan. Oder so.)
Ich betrachtete ihn, wie er einen Grashalm betrachtete und fragte mich, was er gerade dachte. Nach einer weiteren Ewigkeit drehte er sich jedoch zu mir um, und das war genau der Moment, an dem ich den Mut zusammen genommen hatte und ihn fragen wollte, was er dachte. Doch das wurde ruiniert durch seine Worte und meine Miene (die inzwischen weit mehr an Kälte verloren hatte, als mir lieb war) versteinerte wieder und wurde zu Eis.
Doch kurz leuchtete ein Funken Verwirrung in meinen Augen auf, als er meine Nase betrachtete, doch auch ich sah ihm nicht in die Augen – ich starrte eine große Blüte unmittelbar neben ihm an, um ihm nicht wieder in die Augen sehen zu müssen und zwang mich, zu atmen. (ich hatte nämlich Angst, dass ich es vergessen würde, was leider nicht allzu abwegig war)
Ich wusste nicht, was ich auf seine Worte antworten sollte, denn immer noch spukte mir der Vergleich mit dem Wintermorgen durch den Kopf. Leise seufzte ich.
„Es.. es geht.“, sagte ich wahrheitsgemäß, und ohne ihm in die Augen zu sehen. Meine Stimme war zwar kalt, genauso wie meine Augen, doch irgendwie klang sie müde, und auch nicht mehr so kalt wie vorhin. Doch daran konnte ich jetzt auch nichts mehr ändern.. außer, dass ich mir hoch und heilig schwor, nie wieder mit einem Kater jagen zu gehen, vor allem nicht mit diesem. (ob ich den Schwur brechen würde, wusste ich nicht, doch ich nahm an, dass das nicht lange auf sich warten lassen würde.)
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BeitragThema: Re: Die Wiese   So 22 Jun - 21:31


Schattenblick


Er hatte gesehen, dass ihre Augen ein wenig an Kälte verloren hatten - oder besser gesagt, hatte er es sich eingebildet. Denn dass das tatsächlich so sein würde, das glaubte er nicht, so schätzte er die Kätzin nicht ein. Sie war viel zu.... was? Herzlos? Von Grund auf kalt? Gefühlslos? Er fand kein passendes Wort, das sie beschreiben würde, jedenfalls vermutete er nicht, dass sie die Kälte, die sie wie ein Pelz zu umgeben schien.
Umso mehr verwirrte ihn der Seufzer, der ihr entwich. Was sollte der denn bedeuten? Dass sie genervt war? Das würde jedenfalls zu ihr passen. Aber wenn er ehrlich war, genervt hatte der Seufzer nicht gerade geklungen. Eher... gefrustet? Nein, so auch nicht... sehnsüchtig? Nein! Beinahe hätte er sich selbst ausgelacht. Wie kam er denn auf das?! Sehnsüchtig und Rabenträne... das hörte sich so seltsam, ungleich an, dass er diesen Gedanken lieber sofort verwarf.
Aber was hatte der Seufzer denn dann ausdrücken sollen? Da ihm nichts mehr einfiel, beschloss er, dass es genervt hatte sein sollen. Scheiß auf den Klang.
Kurz zuckten seine Augen zu ihren, nur um sofort wieder nach unten zu gleiten. Wenigstens starrte sie auch die seinen nicht mehr an, sondern irgendwo daneben. Worauf sie genau sah, vermochte er nicht zu sagen, aber eigentlich interessierte ihn das auch nicht, hauptsache er musste nicht darum kämpfen, sich nicht in ihrem Blick zu verlieren.
Als sie dann auf seine Frage um ihr Wohlbefinden meinte, es ginge, legte er seinen Kopf ein wenig schief. Sollte er ihr das glauben?
Aber bevor er sich mit dieser Frage auseinander setzen konnte, schoss ihm durch den Kopf, dass auch ihre Stimme nicht mehr so kalt war. Nein... das hatte er sich sicherlich auch eingebildet. Genauso wie vorhin.
Wieso war er die ganze Zeit so erpocht darauf, dass sie ein wenig ihrer Kälte von sich ablegte? Er verstand sich selbst nicht. Die Kälte gehörte nun einmal zu ihr und er ... fühlte sich trotzdem zu ihr hingezogen. Das würde er zwar niemals sagen, weder ihr noch jemand anderem, doch sie hatte etwas an sich, das sie auf ihn interessant wirken ließ.
Er nahm all seinen Mut zusammen und sah ihr mit einem Mal in die Augen. Er rechnete damit, dass sie ihn wieder gefangen nehmen würden, aber wider Erwarten passierte nichts. Woran lag denn das nun schon wieder?
Er wusste nicht mehr, was er denken sollte, tun sollte.
Sah er ihr erst in die Augen, verlor er dabei fast den Verstand. Dann bildete er sich ein, ihre Stimme hätte tatsächlich nicht so kalt geklungen wie normalerweise, und letztendlich verloren ihre Augen plötzlich diese unnormale Wirkung auf ihn?
Er wurde verrückt. Definitiv.
Er schluckte und sagte dann irgendwann: "Freut mich, dass es dir wieder... besser geht." Ob das wirklich Freude war... ja. Er war froh, dass sie nicht mehr bewusstlos am Boden rumlag, mit geschlossenen Augen. Ebenso froh war er aber, dass sie anscheinend nicht gemerkt hatte, wie er auf sie drauf gekracht war, denn das wäre ihm wirklich verdammt peinlich gewesen.
Zumindest hatte sie ihn nicht darauf angesprochen, also vermutete er es eben.
Er überlegte, ob sie zurück zum Lager gehen sollten. Immerhin war Rabenträne gerade zusammengebrochen, damit war nicht zu spaßen. Er hatte keine Ahnung, weshalb sie das getan hatte, aber es konnte alles mögliche sein. Feuerschweif würde sicher wissen, was nun zu tun war, er vertraute auf die Heilerin, auch wenn er nicht unbedingt ein Fan von ihr war, aber das war egal, solange sie ihre Aufgaben erfüllte.
Er hob seine Stimme erneut an: "Wir sollten zurück zum Lager gehen, damit sich Feuerschweif um dich kümmern kann. Mit so etwas, was eben geschehen ist, sollte man nicht spaßen."
Wenn man genau hinhörte, konnte man tatsächlich Sorge in seiner Stimme hören, etwas, das er nur selten empfand. Aber wie gesagt, bei Rabenträne spielten seine Empfindungen verrückt, ob er das so wollte oder nicht.
Er wollte sie noch fragen, ob sie alleine gehen könnte, doch dann beschloss er, es nicht zu tun. Wer weiß, vielleicht wäre sie empört, wenn er sie so schwach einschätze und das wollte er keinesfalls. Es sollte ja tatsächlich Katzen geben, die bei jeder Vermutung einer Schwäche ausrasteten. Ob Rabenfeder zu ihnen gehörte, wusste er nicht, so gut kannte er sie ja auch nicht. Woher auch? Sie sprach so gut wie nie, weder mit ihm noch mit einer anderen Katzen. Ob es überhaupt eine Katze gab, mit der sie in ihrem ganzen Leben schon mehr als nur fünf oder zehn Wörter gesprochen hatte?
Er zögerte einen Moment, dann bedeutete er ihr mit seinem Schweif, ihm zu folgen. Natürlich kannte sie den Weg zum FlussClan Lager, aber es war eben ein Instinkt, gegen den er nichts tun konnte.
Er drehte sich um und lief los, nicht allzu schnell, damit das Tempo Rabenträne nicht überforderte und sah immer wieder nach hinten, darauf bedacht, sofort zu ihr zu eilen, wenn sie nur zitterte.

---->FC Lager


Spricht mit Rabenträne





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BeitragThema: Re: Die Wiese   Mo 30 Jun - 17:34


SKORPIONPFOTE

cf: Flussclan Lager

Er war an der Wiese angelangt.
Hier würde er Ampfer, Baldrian, Bilsenkraut & Greiskrautblätter finden.
Diese waren im Heilerbau mitlerweile regelrechte Mangelware.
Sein Blick sah sich forschend nach den Kräutern um, zunächst jedoch fiel sein Blick nur auf ein großes Spinnennetz.
Spinnenweben konnten sie auch wieder gebrauchen. Der junge Kater schnappte sich einen kleinen Stock und fing an das Spinnennetz darauf auf zu wickeln. Den Stock mit den Spinnenweben legte er dann behutsam auf einem breiten, flachen Stein ab und sah sich weiter nach den Kräutern um.

Mit schleichenden Schritten streifte er durch das hohe Gras, bis er endlich Bilsenkraut fand.
Die Blüten des Krauts waren leicht transparent und tarnten sich gut in ihrer Umgebung.
Sie zu finden war nicht leicht, oft fand man sie nur, weil man ungefähr wusste, wo sie wuchsen.
Mit gezielten Pfotengriffen und Bissen hatte er sie abgertrennt und brachte sie ebenfalls zum Felsen.

Als nächstes würde er nach den graubraunen Blüten des Ampfers suchen um dessen Blätter mitzunehmen.
Ampfer war geruchsneutral und ähnelte ein paar anderen Pflanzen. Man musste einen geschulten Blick haben, um ihn zu finden.
Wieder zog Skorpionpfote mit schleichenden Schritten durch die Wiese, mit suchendem Blick musterte er seine Umgebung und nahm alles um sich herum genaustens war.





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BeitragThema: Re: Die Wiese   Mo 30 Jun - 17:56





Bengaljunges


<- FlussClan Lager

Auch wenn der Heilerschüler schon viele Fuchslängen voraus war, konnte ich seiner Fährte folgen.
Die Strecke war schon etwas lang und ich bekam das Gefühl, nicht so schnell wieder das Lager zu finden. Aber hier außerhalb war es auch schön. Die Wiese war voller Blumen und kleinen Insekten. Hier und da mal eine kleine Spitzmaus, die aber sofort verschwanden, als sie mich erblickten. Wie machen die Krieger und Schüler es nur? Meine Gedanken darüber verwanden, als ich Skorpionpfote erblickte. Er sammelte irgendwas. Ich duckte mich und schlich mich vorsichtig an in ran. Wenn ich schon keine Maus fangen kann, dann halt einen Heilerschüler. Immer wieder warf ich prüfende Blicke auf die Erde. Ich wollte ja nicht auf einen Ast oder so treten und wich allen Hindernissen aus. Nur einige Mauslängen entfernt hockte ich nun bei ihm und sprang auf mit einem lauten Miauen.





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BeitragThema: Re: Die Wiese   Mo 30 Jun - 18:08


SKORPIONPFOTE

Skorpionpfote machte einen Salto vor schreck, als er wieder auf den Pfoten landete pretschte er nach vorne um seinen Gegner zu rammen, doch über diesen rannte er förmlich drüber. Irritiert stand er kurz da, als er sie Augen öffnete und vor ihm kein Gegner war.
Er drehte sich wieder um und sah sich auch dort nach einer Katze um. Erst als er den Blick senkte entdeckte er den kleinen Übeltäter.
Bengaljunges lag umgerannt am Boden. Seufzend packte Skorpionpfote das Junge am Nacken und setzte ihn auf die Pfoten.
Was machte er hier? Seufzend setzte er sich hin. Jetzt zu schimpfen würde ihm nichts bringen.
Mit ein paar Gesten zeigte er dem tauben Jungen, dass er nicht besonders erfreut darüber war, dass er ihm gefolgt war.

Ein erneutes seufzen. Anscheinend wurde aus Skorpionpfote's ruhigem spatziergang nichts mehr.
Da der kleine Kater nun da war, sollte er sich auch nützlich machen, beschloss er und zeigte Bengaljunges, dass er hier warten solle.
Mit tänzelndem und doch leisem Schritt verschwand der Heilerschüler wieder zwischen den Gräsern.
Als er wieder kam, hatte er das Ampfer im Maul. Er legte das Kraut ab und erlangte mit einem Schwanzschnippen die Aufmerksamkeit des Jungen. Er deutete auf die Kräuter und fuhr sich dann als Beispiel mit der Kralle über die Schnauze um Kratzer zu simulieren.
Er wollte dem Jungen zeigen, dass Ampfer für die verarztung von Kratzern und wunden Ballen war.
Hoffentlich verstand er, was er ihm zeigen wollte.





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BeitragThema: Re: Die Wiese   Mo 30 Jun - 18:27





Bengaljunges


Voll auf die Kleinen... wähh... Da war ich mehr als platt und lag nur so da.

Ich spürte ein Ziehen am Nacken und die Erde wieder unter meinen Pfoten. Erstmal musste ich mich kräftig schütteln, um wieder zu bewusstsein zu kommen. Erst dann sah ich zu dem Heilerschüler auf, der nicht sehr glücklich aussah. Kein Wunder... ich bin ihm ja auch einfach gefolgt. Dies bestädigte er auch mit einfachen Bewegungen, bevor sich wieder an Kräuter suchen machte. mein Blick fiel auf den Stein mit den Stock, wo Sinnenweben drum waren. Dies half gegen Verblutungen, dass wusste doch jede Katze! Aber das Andere kannte ich nicht. Als Skorpionpfote wieder kam, hatte er wieder andere Kräuter dabei. Gerade wollte ich ihn fragen für was diese waren, doch da war der Kater schneller als ich. Mit seiner Kralle zog er eine Linie über die Schnauze. Kralle... Krallen verursachten immer Kratzer. ich hatte mal Akazienherz schlimme Kratzer verpasst. Versehendlich...
Ich nickte ihm verständlich zu. Skorpionpfote war sooo toll! Er und Akazienherz waren die einzigen Katzen, die mich wie eine normale Katze behandeln.





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BeitragThema: Re: Die Wiese   Mo 30 Jun - 19:08

Schattenfell

Als Schattenfell bei der Wiese ankam sah er die beiden Katzen. "Was sollte das? Du darfst doch nicht aus dem Lager! Und mich einfach ignorieren hilft dir auch nichts!", seine Wut wurde immer größer auf dieses arrogante Junge. Er blickte Skorpionpfote fragend an. "Soll ich ihn zurückbringen?", er wollte Bengaljunges keines Blickes mehr würdigen. Kurz dachte er er kenne nun den Grund warum er keinen Schüler hat, doch er wollte sich keine Schuld geben, also schob er den Gedanken beiseite... Mit strengem Blick wartete er auf Skorpionpfotes Antwort.
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BeitragThema: Re: Die Wiese   Mo 30 Jun - 20:11


SKORPIONPFOTE

Gerade wollte Skorpionpfote nocheinmal losziehen um nach den letzten Kräutern zu suchen, doch dann tauchte Schattenfell auf.
Die ungeduldige Wut in Schattenfell's Stimme reizte Skorpionpfote kein bisschen.
,,Beruhig dich bitte, bevor du etwas sagst" mauzte er zu dem Kater, wobei es keines Falls angreifend wirkte.
,,Er hört dich nicht." Ein kurzer Satz den Skorpionpfote mit ruhiger, kühler Stimme sprach.
,,Bengaljunges ist taub, auf ihn einzureden bringt nichts. Rein garnichts" fügte er noch hinzu.
,,Nein, ich werde ihn später mitnehmen. Er wird mir beim Kräuter tragen helfen." Seine Stimme hatte wie so oft diesen Unterton, der freundlich wirkte und doch keine Widerworte zuließ.

Er wand sich von Schattenfell ab und nickte Bengaljunges zu.
Mit dem selben Schweifszeichen wie zuvor zeigte er dem Jungen, dass es hier bleiben sollte.
Skorpionpfote's Körper verschwand wieder zwischen den Grashalmen.
Er kam erneut mit Kräutern an, diesesmal mit Baldrian.
Er deutete wieder zuerst aufs Kraut, dann auf sein Gesicht. Mit dem Schweif strich er über sein Gesicht und schloss dabei die Augen.
Es sollte zeigen, dass Baldrian beruhigend und einschläfernd wirkte.

Nachdem er das mit dem Ampfer verstanden hatte, war sich Skorpionpfote sicher, dass Bengaljunges auch das Baldrian verstehen würde.
Wenn man Skorpionpfote fragen würde, wieso er dem tauben Kater das alles beibrachte bzw versuchte beizubringen würde er wohl selber keine richtige Antwort wissen. Außer das ein wenig Grundwissen niemandem schaden würde. Auch einem tauben Kater nicht.





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