Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Der Bach

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Nuria
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BeitragThema: Der Bach   So 16 März - 6:32

das Eingangsposting lautete :

Tiefer im Territorium ist der Bach tief und breit, sodass man hier sehr gut Fische fangen kann. Außerdem wachsen hier durch das Wasser viele Heilkräuter und auch Beute versammelt sich hier.
Doch es ist ein recht offener Bereich und die Katzen sind hier ungeschützt, wenn Raubvögel am Himmel sind oder sonstige Gefahren lauern.
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Igelnacht
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BeitragThema: Re: Der Bach   Fr 22 Sep - 20:20


Igelnacht
Als Traumpfote mir nachfolgte und das Wasser betrat, zögerte die Jüngere zunächst, und es war auch ohne ihre Worte klar zu erkennen, dass sie sich das Wasser wärmer vorgestellt hatte. Ich schmunzelte leicht und überlegte mir derweil, dass ich mit meinem suchen Pelz doch Glück hatte. Er war zwar ein wenig zu lang dafür aber auch um das wärmer. Die Blattfrische würde mich vermutlich auch dieses Jahr umhauen... "Wenn du willst, kann ich dir nachher das Fell gegen den Strich bürsten, wenn dir dann immer noch kalt ist", bot ich meiner Schülerin an, während ich ihren ersten Kontakt mit dem Element des FlussClans weiter beobachtete. Das Ergebnis war ernüchternd, wenn auch nicht unbedingt überraschend, und so zögerte ich keinen Moment, bis ich die Pfote unter Traumpfotes Bauch schob und sie stützte, damit sie das paddeln üben konnte, ohne sich Sorgen um ihr Gleichgewicht im Wasser machen zu müssen. "Du machst dich gut für dein erstes Mal", stellte ich zufrieden darüber, dass ich damit arbeiten könnte, fest, und erklärte: "Versuche, dich zu entspannen, dann treibt dein Körper von alleine. Sobald du ruhig im Wasser liegst, halte deine Hinterläufe nah am Körper und paddle mit den Beinen. Und -  erschrick nicht, wenn ich die Pfote irgendwann wegziehe." Freundlich blinzelte ich ihr zu und wartete ab, wie sie meine Tipps unsetzte.
Angesprochen: Traumpfote @Wirbelherz
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Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Der Bach   Fr 22 Sep - 21:56

Traumpfote

Ihre Mentorin zögerte zum Glück keinen Moment und kurz darauf konnte sie schon an ihrem Bauch eine Pfote spüren, die sie stützte. Sofort fühlte sie sich etwas wohler im Wasser, sie fühlte sich leichter. Sie hörte einen Moment auf im Wasser zu rudern. Nun bekam sie auch ein Lob von Igelnacht. Sie würde das gut machen. Doch was machte sie denn gerade gut? Sie war gerade eben fast schon untergegangen, also warum war das ein Lob wert? Doch wahrscheinlich wollte Igelnacht sie bloß ermutigen. Kurz darauf kam auch schon eine Ergänzung von ihrer Mentorin, wie sie ihre Haltung im Wasser wohl stabilisieren konnte. Außerdem wies Igelnacht sie daraufhin, dass sie sich nicht erschrecken sollte, wenn ihre Pfote, die sie hielt, auch wieder verschwinden würde. Kurz warf sie einen verzweifelten Blick zu Igelnacht, doch die Verzweiflung wich nun der Entschlossenheit. Sie wollte es richtig machen und dafür musste sie sich nun wohl einmal konzentrieren. Langsam fing sie nun also wieder mit den Ruderbewegungen ihrer Pfoten an und sie bekam das Gefühl sich etwas sicherer im Wasser zu fühlen. >>Wofür brauchen wir eigentlich das Schwimmen?<<, fragte sie Igelnacht nun. So weit sie sich nicht täuschte, vertrieb man damit doch nur die Fische oder nicht? Also wo war der Zweck dafür?

[bei Igelnacht]

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Igelnacht
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BeitragThema: Re: Der Bach   So 24 Sep - 20:23


Igelnacht

Es zerbrach mir fast das Herz, den verzweifelten Blick der Jüngeren ansehen zu müssen, als ich meine Tipps ausgesprochen hatte, doch im selben Moment, in dem ich mich von diesem Mitleid lossagte, um eine gute Mentorin sein zu können, verhärtete sich auch der blaue Blick Traumpfotes, in dem sich nun Entschlossenheit zeigte. Nur einige Augenblicke später hatte Traumpfote eine ausgezeichnete Wasserlage, und als die Jüngere schließlich einen guten Paddelrhythmus gefunden zu haben schien, zog ich die Pfote weg. "Das war jetzt wirklich gut", gab ich mit schiefen Lächeln zu und lauschte der Frage, die Traumpfote mir nun stellte. Mein Blick schweifte unsicher in die Ferne, als ich darüber nachdachte. Warum schwammen wir FlussClan-Katzen? Ich war nicht die Katze dafür, gegeben Tatsachen zu hinterfragen. Schließlich ging ich auf die Frage meiner Schülerin ein: "Oh das - ich weiß nicht... Wir FlussClan-Katzen schwimmen, seit der Gründerzeit der Clans. Vieles ist zwar in Vergessenheit geraten, aber die Mythen um unsere Gründer Donner, Fluss, Schatten, Wind und Wolke bestehen bis heute...
Schwimmen ist unsere besondere Fähigkeit, so wie der DonnerClan klettert oder der WindClan die schnellsten Katzen hervorbringt.
Das Schwimmen kann uns in bestimmten Situationen helfen, beispielsweise im Kampf gegen Streuner oder andere Clans, die des Schwimmens nicht mächtig sind."

Ich schloss noch "Wer schwimmen kann, hat einen Überlebensvorteil gegenüber anderen Clans. Gleichzeitig ergänzen sich die Fähigkeiten der einzelnen Clans, und im Ernstfall, wenn sich alle zusammenschließen müssen, um das Überleben der Clans zu sichern, bringt uns genau diese Unterschiedlichkeit vermutlich den entscheidenden Vorteil gegenüber Einzelläufern oder anderen Gruppierungen", und sah Traumpfote erst dann wieder an. "Eine gute Frage", stellte ich halb verwundert, halb beeindruckt fest, ehe ich anfügte: "Wir schwimmen jetzt noch ein, zwei Runden hier, dann lass ich dir die Wahl, ob du noch Fischen lernen oder direkt ins Lager willst. In jedem Fall werden wir aber noch Schilf für Nester sammeln müssen."
Angesprochen: Traumpfote @Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Der Bach   Fr 29 Sep - 16:48

Traumpfote

Der Ehrgeiz packte die Schülerin, weshalb es nicht allzu lang dauerte, bis sie einen Rhythmus gefunden hatte, mit dem sie sich tatsächlich über Wasser halten konnte. Einen Moment lang fühlte sie sich gut. Das Gefühl war einfach unbeschreiblich, es fühlte sich so an als ob sie fliegen würde.. im Wasser eben. Fast hätte sie nicht bemerkt, dass Igelnacht ihre Pfote weg gezogen hatte, doch als sie es dann doch bemerkte und dann auch noch das Lob ihrer Mentorin hörte wurden ihre Pfotenbewegungen hektischer und sie schien wieder die Kontrolle über ihre Bewegungen zu verlieren, weshalb sie wieder etwas unterzugehen schien. Doch sie besann sich zur Ruhe, das Wasser in dem sie war, war nicht tief. Also ließ sie sich also ruhig auf ihre vier Pfoten fallen und stand nun im Wasser um Igelnacht ihre Frage zu stellen. Wozu war das Schwimmen von FlussClan-Katzen eigentlich gut? Immerhin verscheuchte man damit Fische und während dem Schwimmen konnte man ebenfalls unmöglich Fische fangen.. oder nicht?
Sie legte leicht ihren Kopf schief, als sie der Erklärung ihrer Mentorin lauschte. Warum genau die FlussClan-Katzen schwammen war wohl über die Zeit in den Mythen der Entstehung der Clans untergegangen. Doch sie hatten da durch einen Überlebensvorteil, so wie auch die anderen Clans einen hatten. Das alles hörte sich plausibel an, weshalb Traumpfote bloß kurz nickte. Igelnacht meinte, dass das eine gute Frage gewesen war und in ihrer Stimme war fast ein Hauch von Verwunderung zu hören. Doch wieso wusste sie nicht. Ihre Mentorin schlug nun vor noch ein paar Runden zu schwimmen, dann würden sie, falls sie das wollte noch etwas Fischen lernen, oder direkt ins Lager gehen. Auf jeden Fall würden sie aber noch Schilf sammeln für die Nester im Lager. >>Oh ja, Fischen würde ich gerne noch lernen!<<, miaute Traumpfote auch sogleich und hüpfte einmal erfreut, wobei sie Mentorin leicht nass spritzte. Kurz legte sie beschämt ihre Ohren an, doch dann fing sie wieder an ihm Wasser zu padeln um dann hoffentlich gleich zum Fischen lernen übergehen zu können..

[bei Igelnacht]

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BeitragThema: Re: Der Bach   Sa 30 Sep - 18:00


Igelnacht

Ich beobachtete Traumpfote kritisch, als sie zunächst ruhig im Wasser lag, dann jedoch plötzlich hektisch wurde und jeden Moment untergehen zu drohte. Allerdings rettete die Jüngere sich aus ihrer misslichen Lage, indem sie sich näher zum Ufer treiben ließ und dann im dort nicht allzu tiefen Wasser Halt fand, weshalb ich nichts weiter dazu sagte, sondern nur zufrieden nickte. Es war in jedem Fall gut, sich selbst helfen zu können. Aufmerksam und auch verwundert über die schwierige Frage begutachtete ich die Reaktion der grau-rötlich Gemusterten, die mit der doch recht ausführlichen Antwort zufrieden schien. Davon beruhigt konnte ich mich nun weiter auf das Training konzentrieren, welches laut Traumpfotes Beschluss Fischen umfassen würde. Die Schülerin klang unglaublich enthusiastisch und so schmunzelte ich nur, als Wasser umherspritzte, als die Jüngere erfreut hüpfte. Nass war ich ja sowieso schon, was machten da die paar Tropfen? "Wenn du Fischen willst, solltest du aber nichts so viel Wasser aufwirbeln", erklärte ich gespielt tadelnd, doch lächelte dann verschmitzt. "Schwimm jetzt noch einige Mal hier hin und her, und achte besser darauf, deinen Rhythmus beizubehalten." Es brachte ja nichts, ohne das Schwimmen zu festigen mit dem Fischen weiterzumachen, oder? Auf jeden Fall würde es eine gute Übung für Traumpfote sein, was bestimmt nicht schaden konnte.
Sobald ich fand, dass sie genug geschwommen war, rief ich sie mit einem Schwanzschnippen wieder zurück und lief stromaufwärts an das Ufer des Baches, wo noch keine Fische von den Schwimmübungen vertrieben worden waren. "Fischen erfordert viel Geduld. Man setzt sich ans Ufer und achtet darauf, keinen Schatten auf die Wasseroberfläche zu werfen, da die Beute sonst Gefahr wittert. Sobald ein Fisch näher kommt, schlägt man ihn mit einer Pfote aus dem Wasser, und tötet ihn dann an Land." Ich deutete Traumpfote, sich einen geeigneten Platz am Ufer auszusuchen und setzte mich in ihrer Nähe hin, meine zuvor mit der Jüngeren geteilten Tipps beachtend. "Dein Fang wird zappeln, wenn er an Land ist, und wenn du dann nicht schnell genug bist, wird er zurück ins Wasser fallen." Mehr gab es dazu nicht zu sagen, oder? "Oh, und wenn du Fragen hast oder ich zu schnell bin, frag einfach nach.", ergänzte ich noch ein wenig verpeilt und sah Traumpfote erneut auffordernd - zum wievielten Mal heute eigentlich schon? - an.
Angesprochen: Traumpfote @Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Der Bach   Mo 2 Okt - 19:30

Traumpfote

Auf ihren Hüpfer und ihre Wasserspritzer bekam sie von Igelnacht nur zu hören, dass sie das Wasser nicht so aufwirbeln sollte, wenn sie Fischen wollte. Sie lächelte kurz schüchtern und hörte dann wie ihre Mentorin ihr sagte, dass sie nun noch ein paar Mal hin und her schwimmen sollte mit einem stetigen Rhythmus. Traumpfote nickte. >>Ich versuch's<<, murmelte sie und fing an wieder mit ihren Pfoten zu paddeln. Zwar fühlte sie sich nun schon etwa sicherer im Wasser, doch das Ganze war trotzdem noch etwas ungewohnt. Noch etwas unbeholfen schwamm sie nun also eine Weile, bis Igelnacht ihr das Signal gab, dass es genug war. Traumpfote kletterte aus dem Bach und schüttelte erst einmal ihren grau-roten Pelz aus. Irgendwie war das doch ganz schön anstrengend gewesen.. Trotzdem folgte sie mit schnellen Schritten ihrer Mentorin die etwas weiter bachaufwärts gelaufen war und sich dort ans Ufer gesetzt hatte. Traumpfote setzte sich neben sie und sah auf das klare Wasser unter ihr. Ihr Schatten zeichnete sich auf der Wasseroberfläche ab. Nun erklärte ihr Igelnacht die Grundbedingungen beim Fangen von Fischen. Geduld war nicht gerade ihre Stärke.. aber wie toll wäre es, wenn sie gleich an ihrem ersten Tag als Schülerin einen Fisch mit nach Hause bringen würde? Sie sollte unbedingt einen Fisch für ihre Eltern fangen! Von neuem packte sie Entschlossenheit und sie suchte sich einen Platz, wo ihr Schatten nicht auf das Wasser fiel. Igelnacht setzte sich neben sie und erklärte noch, dass sie schnell sein musste wenn der Fisch an Land war. Außerdem könnte sie es ruhig sagen, wenn Igelnacht zu schnell war oder ähnliches. Kurz lächelte sie ihre Mentorin an. >>Ist gut.<<, miaute sie zustimmend und richtete ihren Blick dann wieder auf das Wasser.
Gefühlte Ewigkeiten passierte nichts. Nur das Plätschern des Baches war zu hören, genauso wie ihre eigene Atmung. Das Wasser schien unter ihr zu Glitzern.. doch von einem Fisch war weit und breit nichts zu sehen. Auch wenn sie sich immer wieder mit dem Gedanken, dass sie unbedingt einen Fisch fangen wollte, ermuntern konnte, konnte sie sich irgendwann nicht mehr darauf konzentrieren. Ihr Blick schweifte zum Ufer gegenüber. Ein paar Fuchslängen vom Ufer entfernt war ein kleiner Vogel zu sehen, der auf dem Boden herum pickte. Ob Vögel ihre Beute wohl auch Jagen mussten wie sie gerade eben? Sie war so abgelenkt von dem Gedanken, dass sie nicht bemerkte, dass sich nun endlich ein Fisch zeigte.

[bei Igelnacht]

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BeitragThema: Re: Der Bach   Di 3 Okt - 12:03


Igelnacht

Die Schwimmübungen würden Traumpfote mehr Sicherheit geben, so hoffte ich zumindest, allerdings zeichnete sich das so schnell noch nicht ab - immerhin, es war das erste mal, dass die Jüngere überhaupt schwamm. Besser wäre es natürlich gewesen, wäre sie zuvor schon geschwommen, aber fehlende Zeit konnte einfach durch größere Intensität der Trainingseinheiten aufgeholt werden. Zufrieden mit dieser Folgerung beobachtete ich Traumpfote vom Ufer aus, wie sie ihre Runden im Wasser schwamm. Ich sah, wie sie sich bemühte, den Rhythmus beizubehalten, und auch, dass sie damit offenbar Erfolg hatte, wenngleich ihre Bewegungen weitläufiger ausgeführt werden mussten, um schneller schwimmen zu können. Als Traumpfote allmählich begann, sich wieder unkoordinierter zu bewegen - Erschöpfungserscheinungen? - rief ich sie schließlich heraus, anerkennend, dass die grau-rot Gemusterte die Zähne zusammenbiss und mit ihren kürzeren Beinen mein vorgegebenes Tempo hielt, obwohl das Schwimmen sie angestrengt hatte. Am Bach angekommen ließ ich mich schließlich nieder, Traumpfote direkt neben mir, sodass ich ihr die Grundzüge des Fischens schnell erklärt hatte. Meine Aufforderung, sie solle jede Frage stellen, die ihr in den Sinn kam, nahm die Schülerin lächelnd und doch ebenso einsilbig wie meine Erklärung an, ließ stattdessen aber sofort Taten folgen. Aufmerksam beobachtete ich ihre Suche nach einem geeigneten Platz und setzte mich dann in ihre Nähe, zufrieden mit der getroffenen Wahl. Ebenso wie Traumpfote blickte auch ich nun auf den Strom, der vor mir dahin plätscherte, und fasste nach einiger Zeit eine Bewegung ins Auge, die sich bei genauerem Betrachten tatsächlich als Fisch entpuppte, der direkt auf Traumpfote zuschwamm. Interessiert beobachtete ich das Geschehen, nur um feststellen zu müssen, dass meine Schülerin ihrem Namen tatsächlich alle Ehre machte. Resigniert klappte ich  die Ohren nach hinten. Fischen hörte sich auf den ersten Blick zwar wenier anstrengend als Schwimmen an, aber auch nur auf körperliche Leistung bezogen. Bei der Fischjagd musste die Konzentration die ganze Zeit aufrecht erhalten werden, was auch mein großes Problem zu Anfang gewesen war. Ob das ein Grund war, nachsichtiger zu sein? Zuindest ein wenig. Als der Fisch, eigentlich leichte Beute, sich schließlich seelenruhig von der Jüngeren entfernte, betrat ich kurzerpfote den Bach und schwamm die halbe Fuchslänge zu ihr, um dann direkt vor ihr stehen zubleiben und sie fragend anzublicken. "Und was hast du gerade eben verpasst?"
Angesprochen: Traumpfote @Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Der Bach   Di 3 Okt - 15:36

Traumpfote

Fast erschrak sie sich, als Igelnacht sie auf einmal fragte, was sie gerade eben verpasst hatte. Traumpfote blinzelte und sah ihre Mentorin an. Dann sah sie auf den Bach, der immer noch vor ihr glitzerte und plätscherte. Verpasst? Was sollte sie denn verpasst haben? >>Ich.. ich weiß nicht..?<<, fragte Traumpfote ehrlich und klappte ihre Ohren zurück. Hatte sie einen sehr großen Fehler gemacht? Die Schülerin sah auf ihre Pfoten und dachte nach. Ja, sie hatte sich nicht mehr auf das Fischen konzentriert, sondern auf einen Vogel.. Und anscheinend war in der Zwischenzeit wohl Beute vorbei gekommen, die Traumpfote nicht einmal beachtet hatte. >>Tut mir Leid.<<, flüsterte sie kleinlaut. Ob Igelnacht nun wohl wütend auf sie war? Oder sie gar eine Strafe bekommen würde?

[bei Igelnacht]

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BeitragThema: Re: Der Bach   Di 3 Okt - 17:00


Igelnacht

Traumpfote blinzelte mich erschrocken und verwirrt an, als ich sie ansprach, woraufhin ich resigniert die Lippen schürzte. Vielleicht hatte ich zu viel gefordert, aber es war immerhin ihre eigene Entscheidung gewesen, woraus man mir definitiv keinen Strick drehen konnte. Die Schülerin wich meinem Blick unsicher aus und betrachtete stattdessen ihre Pfoten oder das Wasser vor ihr, so genau konnte ich das nicht sagen. Zu Traumpfotes Verteidigung war zu sagen, dass sie keinen sonderlich sturen Eindruck machte, sondern sich nach kurzer Zeit sogar entschuldigte. "Hast du deinen Fehler erkannt?" Meine warmen, braunen Augen zeugten nichts von der Resignation, die ich verspürte, dafür blickte ich nun einen Augenblick zur Seite und seufzte, ehe ich die Jüngere wieder ansah. "Es muss dir wirklich nicht leid tun, immerhin trainierst du ja für dich und nicht für mich. Aber wenn es dir recht ist, hören wir an dieser Stelle lieber auf und sammeln das Schilf für die Nester." Vermutlich gab es auch im Lager noch einiges an Arbeit zu verrichten, außerdem wollten Efeuherz und ich uns nach Rehfell erkundigen, und dann musste ich noch den Konflikt mit Pythonschatten aus der Welt schaffen. Da es mittlerweile Sonnenhoch war, war es nicht der schlechteste Zeitpunkt, das Training zu beenden, denn dann hatte Traumpfote genügend Zeit, sich ein wenig ausruhen und etwas zu fressen um morgen wieder fit zu sein. Und vielleicht konnte ich der Jüngeren noch auftragen, Roggenfleck zu belästigen, damit die Älteste ihr etwas über das Gesetz der Krieger erzählte. Gut, Roggenfleck war vielleicht nicht die beste Anlaufstelle, wenn es um die Regeln den Clan betreffend ging, allerdings war das irgendwo aber ihr Job als Älteste, und wenn sie sich dafür bei mir beschweren wollte, sollte sie doch. Versöhnlicher lächelte ich Traumpfote schließlich an: "Na, komm mit." Aufmunternd stupste ich sie mit meinem dunkel getigerten Schweif an, und trat dann wieder aus dem Wasser, ehe ich an Traumpfote vorbei dem Bachufer folgend zur nächsten Schilfansammlung lief, darauf achtend, langsam genug zu gehen, damit Traumpfote mir dieses Mal mühelos folgen konnte. "Wir machen das morgen einfach nochmal, dann sieht die Welt wieder ganz anders aus. Vielleicht habe ich dir einfach zu viel zugemutet für deinen ersten Tag." Nachdenklich blickte ich die Jüngere an und schnippte unzufrieden mit dem Ohr. Wie hatte Efeuherz damals Bengalzahn, den er als Zweitmentor nach Akazienherz erhielt, trainiert? Vielleicht sollte ich ihn fragen. Allerdings... Ich wollte es alleine schaffen, ohne die Hilfe meines Gefährten oder sonst irgendjemandem. Ich war schließlich Kriegerin, oder? Und dazu noch eine Zeit lang Königin gewesen. Und Mentorenschaft war ja eigentlich eine Mischung aus den beiden Bereichen, sozusagen Erziehung von Kriegerfähigkeiten, oder? "Pass auf, wenn du die Schilfblätter ausreißt, sie sind an den Rändern sehr scharfkantig.", meinte ich noch zu Traumpfote, als ich schließlich vor der Schilfansammlung stehen blieb, und gemächlich und dennoch zielstrebig damit begann, das begehrte Nestmaterial auszureißen und auf einem Haufen zu sammeln.
Angesprochen: Traumpfote @Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Der Bach   Fr 6 Okt - 16:17

Traumpfote

Wie würde Igelnacht nun reagieren? Würde sie gar eine Strafe bekommen? Traumpfote saß einfach nur da und sah mit zurück geklappten Ohren auf ihre Pfoten. Doch ihre Mentorin fragte nur, ob sie ihren Fehler erkannt hatte. Langsam hob die grau-rote wieder ihren Blick und sah ihn die eher warm als verärgert glänzenen Augen. Dann wandte Igelnacht ihren Blick ab und seufzte, meinte, dass es ihr nicht Leid tun müsste. Immerhin trainierte sie für sich selbst und nicht für Igelnacht. Nun beschloss ihre Mentorin das Fischen für heute zu lassen und stattdessen Schilf als Nestmaterial zu sammeln. Etwas entmutigt nickte Traumpfote. Igelnacht hatte Recht. Sie trainierte für sich selbst, für niemand anderen. Außerdem hatte sie doch unbedingt einen Fisch fangen wollen.. doch auf einmal hatte sie sich eben auf etwas komplett anderes konzentriert, anstatt auf das Wasser vor ihr.. Sie nahm sich fest vor, es das nächste Mal anders zu machen. Für sich selbst.
Als Igelnacht sie nun also anstupste, fühlte sich Traumpfote etwas besser. Sie lächelte ihre Mentorin an und folgte ihr. Auf dem Weg schlug Igelnacht ihr vor, dasselbe am morgigen Tage einfach noch einmal zu machen. Traumpfote nickte schneller. >>Hört sich gut an! Und ich versuche dann auf jeden Fall mich nicht ablenken zu lassen!<<, miaute sie nun und ein Funke Entschlossenheit war in ihren Augen zu sehen. Nun begannen sie also damit Schilfblätter auszureißen. Traumpfote beobachtete erst einmal, wie Igelnacht an die Sache ran ging. Kurz darauf bekam sie auch schon den Hinweis, dass sie aufpassen sollte, denn die Ränder von Schilfblättern seien sehr scharfkantig. >>Ich versuchs..<<, murmelte sie und versuchte dann genauso wie ihre Mentorin das Schilf auszureißen. Natürlich dauerte es viel länger und sie sah etwas unbeholfen dabei aus, aber sie versuchte ihr bestes zu geben.

[bei Igelnacht]

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BeitragThema: Re: Der Bach   Sa 7 Okt - 14:01


Igelnacht

Traumpfote sah einen Augenblick später ebenso entmutigt aus, wie ich es war, doch gleichzeitig schien die Jüngere auch über meine Worte nachzudenken, zumindest trat kurze Zeit später wieder Entschlossenheit in ihren hellgrün-bernsteinfarbenen Blick, doch es würde abzuwarten bleiben, was die rot-graue Schülerin daraus machen würde. Genauer gesagt: Der morgige Tag würde es zeigen, für heute, glaubte ich, brachte es nichts mehr, weiterzutrainieren. Auf dem Weg zum begehrten Nestmaterial lief Traumpfote nun wieder fröhlicher neben mir her, und ich sah lächelnd zu ihr herunter. "Sei morgen genauso entschlossen wie jetzt, und ich bin guter Dinge, dass es klappen wird", antwortete ich freundlich und zwinkerte ihr zu. Ich hoffte nur, sie behielt sich ihre Motivation tatsächlich. Mit kritischem Blick bedachte ich die Jüngere kurz, ehe ich ihr erklärte, worauf man beim Schilf-"pflücken" zu achten hatte, und mich dann an die Arbeit machte. Ein kurzer Seitenblick zu Traumpfote bestätigte mir dann, dass die Schülerin nicht unbegabt darin war, sich anzusehen, wie etwas gemacht wurde, und das dann nachzumachen. Sicher, von Perfektion war das noch lange weg, allerdings hatte sie sich bis dato nicht verletzt, was bedeutete, dass sie geschickt an die Sache heranging. Das morgige Training passe ich auf jeden Fall daran an, wenn es ihr so leichter fällt, überlegte ich selbstkritisch und riss noch einige Schilfbüschel aus, bis der Haufen mir groß genug erschien. "Du kannst aufhören, wir haben genug", sprach ich Traumpfote an und betrachtete den großen Haufen nachdenklich, ehe ich ihn in zwei kleinere Haufen teilte, die wir untereinander zum Tragen aufteilen würden. "Wie können wir das Schilf transportieren, ohne allzu viel zu verlieren?", fragte ich die Schülerin prüfend und legte den Kopf schief. Nur weil wir quasi schon wieder auf dem Rückweg ins Lager waren, hieß das noch lange nicht, dass es der Jüngeren vergönnt sein sollte, ihren Kopf auszuschalten.
Angesprochen: Traumpfote @Wirbelherz
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BeitragThema: Re: Der Bach   Fr 13 Okt - 20:09

Traumpfote

Etwas ungeschickt sammelte sie also mit ihrer Mentorin Schilf als Nestmaterial für die neuen Nester im Lager. Sie versuchte die Bewegungen von Igelnacht nachzumachen und gleichzeitig auf die scharfkantigen Ränder zu achten, vor denen ihre Mentorin sie gewarnt hatte. Irgendwie war das alles schwierig als gedacht und nach einer Zeit auch irgendwie anstrengend..
Schließlich beendete ihre Mentorin das Sammeln. Traumpfote seufzte leise, teils auch erleichtert und pflückte nun das letzte Stück Schilf, welches sich noch zwischen ihren Pfoten befand. Auch dieses legte sie auf ihren gemeinsamen Haufen. Mit schief gelegtem Kopf beobachtete sie nun, wie Igelnacht den größeren Haufen in zwei kleinere Haufen teilte. Nun fragte sie ihre Mentorin, wie man den Haufen Schilf transportieren könnte, ohne zu viel davon zu verlieren. Traumpfotes Schweif zuckte nachdenklich. Ohne viel zu verlieren? Wie sollte das gehen? Sie stand vor einem Rätsel. >>Hmm...<<, murmelte sie und richtete sich auf. Ihr kam die Idee, ihren Schweif um die Schilfblätter zu ringeln.. doch war das eine gute Transportmethode? Nun hob sie den Blick von dem Schilf und sah ihre Mentorin an. >>Auf jeden Fall erst einmal irgendwie.. zusammen binden..?<<, fragte sie etwas unsicher und kleinlaut. Eine wirkliche Lösung hatte sie nicht.

[bei Igelnacht]

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BeitragThema: Re: Der Bach   Mi 18 Okt - 18:04

Out: Tut mir leid dass ich jzt erst poste, Wirbel T.T Ich hatte irgendwie viel zu tun...


Igelnacht

In Gedanken war ich schon auf dem Rückweg ins Lager, freute mich darauf, Efeuherz wieder zu sehen, von dem ich selten so lange wie heute getrennt war. Wie war das passiert? Ich erinnerte mich noch gut an eine Zeit, in der Zimtrose mein Ein und Alles war. Mit meiner, nein unserer Kriegerernennung hatte sich alles verändert, wie es rückblickend schien, wobei sich die Veränderungen schon zuvor angekündigt hatten. Arme Blutsprenkel, arme Diamantensplitter. Sie haben nur noch sich, da draußen. Ein Leben ohne den Clan - für mich käme das niemals infrage. Ich hatte meine Familie hier, meine Freunde und auch meine Feinde - was wäre das Leben insbesondere ohne Letztere? Furchtbar langweilig und gleichförmig. Manchmal brauchte es eben Konflikte, um das Leben wieder lebenswert zu machen - wobei die Problemlösung dabei in den Vordergrund rücken sollte. Apropos!
Wieder aufmerksam blickte ich Traumpfote an, die unsicher gegenüber der mir gestellten Frage schien, nach kurzem Nachdenken aber eine gute Antwort gab. "Richtig. Such dir ein Büschel mit langen, breiten Blättern aus deinem Haufen und wickle es fest darum, sodass es ein Bündel ergibt, das man leicht im Maul tragen kann." Ich deutete auf den kleineren Haufen und setzte mich vor die größere Schilfansammlung, wo ich begann, ein Bündel daraus zu formen, wie ich es der Schülerin aufgetragen hatte. Ob das viele Schilf Traumpfote zu schwer sein würde? Wenn, dann konnte ich es ihr immer noch abnehmen. Nachdenklich hielt ich einen Moment inne und betrachtete die Jüngere. Doch, eigentlich war ich optimistisch, was ihr Training betraf. Sobald wir aufeinander eingespielt waren, konnten wir sicher ein gutes Team abgeben.
Ich wartete, bis Traumpfote ihr Bündel fertig hatte, und neigte dann zufrieden lächelnd den Kopf. "Dann auf. Wenn dir das Bündel zu schwer wird, nehme ich es dir ab." Ich tat mir noch schwer damit, einzuschätzen, inwieweit das Training die rot-grau-Gemusterte erschöpft hatte, wobei ich ihr rein instinktiv zumutete, es schaffen zu können. Außerdem - der Weg zum Lager war nicht allzu weit vom Bach aus, er führte ja sogar direkt am Lager vorbei, wir würden ihm also nur folgen müssen. "Bereit, das Lager endlich zu sehen?", fragte ich noch schmunzelnd und nahm dann mein Bündel ins Maul, ehe ich in einem angenehmen Tempo loslief.

tbc. Das Lager des FlussClans
Angesprochen: Traumpfote @Wirbelherz
Erwähnt: Efeuherz, Zimtrose

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InZane
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BeitragThema: Re: Der Bach   Mi 18 Okt - 22:47

// wenn Wolfsfang gefunden wird/sollte, dann sollte er schon etwas länger da liegen. ich habs leider nich früher geschafft, srry dafür

Wolfsfang //letzter Post

Dunkelheit und Kälte umgab ihn. Langsam bahnte sich ein Schmerz zu ihm durch, sein Bewusstsein kam langsam wieder. Müde hob Wolfsfang ein Augenlid. Wo war er? Was war passiert? Wellen... tosende Wellen... An mehr konnte er sich nicht erinnern. So angestrengt wie er auch nachdachte, es fiel ihm nicht ein. Doch er kam auch nicht soweit, um sich viele Sorgen darum zu machen. Er konnte sich nicht bewegen.Wieso? Was war los? Wieso war ihm so kalt? Sein Fell war klatschnass. Die Luft um ihn herum war, als wäre sie gefroren. Und dabei konnte er, soweit er es erkennen konnte,keinen Schnee sehen. Welche Jahreszeit war es? Eigentlich wollte er den Kopf bewegen um sich umzusehen. Doch es tat sich nichts. Er hatte kein Gefühl mehr in den Pfoten, in seinen Beinen... in seinem Schweif. Nicht einmal seinen Nacken spürte er. Luft... er bekam kaum Luft und seine Sicht war vernebelt. Ein roter Schleier breitete sich über seine Sicht aus, bis sie vollkommen unbrauchbar wurde. Seine Ohren...! Er konnte nur das Raschen des Baches hören. Und dann kamen die Erinnerungen wieder. Er war im Lager gewesen... im FlussClan-Lager! In seinem zuhause. Wolfsfang hatte im Lager gestanden und hatte auf seine Clangefährten aufgepasst. Bis ihn eine gewaltige Welle mitgerissen hatte. Verzweifelt hatte er versucht gegen die Strömung anzukämpfen und über Wasser zu bleiben. Er war immer ein recht guter Schwimmer. Doch gegen Solche Gewalten hatte auch er nichts ausrichten können. Und dann hatte er nur noch einen Stumpfen Schmerz gespürt, bevor seine Sicht schwarz wurde. Er musste gegen einen Stein geprallt sein. Dass er dabei nicht ertrunken war, war ein Wunder. Doch jetzt hatte er andere Probleme. Er konnte kaum atmen, kaum noch etwas spüren. Und er wurde Müde. Mit einem gequälten Ächzen holte er ein letztes mal Luft, bevor er seine Augen schloss. Das war's. Er wollte nur noch schlafen. Vielleicht war das auch alles nur ein Alptraum gewesen? Wenn er erwachen würde, würde er seine Clangefährten wieder sehen. Würde mit ihnen jagen und an ihrer Seite kämpfen. Und er würde Katzen wie Lilienfeuer zeigen was in ihm stecke. Merkwürdig, dachte der Kater, dass ich ausgerechnet jetzt an sie denke. Wie es seiner ehemaligen Schülerin wohl ging? Er hatte sie ab und zu gesehen, im Lager, wie sie ihn angesehen hatte. Gequält lächelte er noch, seine Zähne blitzten hervor. Ihr würde es bestimmt gut gehen. Wahrscheinlich war sie wiedereinmal dabei, sich fast selber versehentlich zu ertränken, während sie tollpatschig versuchte einen Fisch zu fangen. Oh, wie diese Erinnerung ihn festhielt. Und mit diesen Gedanken glitt er in einen tiefen traumlosen Schlaf, aus dem er nie wieder erwachen würde. Einzig allein der SternenClan würde ihn begrüßen und mit offenen Pfoten empfangen.

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BeitragThema: Re: Der Bach   Sa 21 Okt - 16:26

//kein Problem, ich hab selber viel um die Ohren.. //

Traumpfote

So richtig wusste sie sich nicht zu helfen, schlug dann aber vor, dass sie auf jeden Fall irgendetwas benötigen würden, mit dem sie das Schilf zusammen binden konnten. Igelnacht stimmte ihr daraufhin zu. Sie sollte den Schilf mit langen breiten Blättern um ihr Schilfpaket binden. So, dass es ihr leicht fiel es zu tragen. Ihre Mentorin fing sogleich an ihr eigenes Päckchen zu packen. Traumpfote versuchte es ihr gleich zu tun, was ihr jedoch eindeutig nicht so gut gelang. Sie war selber unzufrieden mit ihrem Päckchen, doch sie wusste im Moment noch nicht, wie sie es besser machen sollte. Igelnacht beobachtete sie einen Moment und nickte dann zufrieden. Anscheinend war das Bündel für das erste Mal gut genug. Sie würden nun also aufbrechen. Falls Traumpfotes Bündel zu schwer war, würde sie es für sie tragen. >>Geht schon.<<, murmelte sie und sah auf ihren Schilfhaufen. Wie weit war das Lager entfernt? Sie wusste es nicht genau, aber hoffte nicht allzu weit. Still richtete sie sich auf, ihre Kräfte schienen langsam ausgeschöpft zu sein. Etwas träge hob sie nun also ihr Schilf-Paket auf und sah ihre Mentorin wieder an. Diese fragte sie nun, ob sie bereit war endlich das Lager zu gehen. Die grau-rote nickte. Ja, sie war natürlich neugierig wie das Lager so aussah, doch gleichzeitig war sie einfach nur müde. Und Hunger hatte sie auch noch. Mit zwei Schweiflängen Abstand folgte sie Igelnacht nun am Bach entlang zum Lager, versuchte dabei ihren Kopf hoch zu halten und so wenig Schilf wie möglich zu verlieren, was ihr jedoch nur halb gelang.

--> FC Lager

[bei Igelnacht / bricht zum Lager auf]

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Nyx
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BeitragThema: Re: Der Bach   So 5 Nov - 20:43

#Lilienfeuer

cf. Fc Lager

Nachdem Efeuherz ihr zugestimmt hatte, dass der Bach ein guter Ort zum jagen wäre, brachen sie beide auf um zu ihrem ausgewählten Jagdterritorium zu gehen.
Nun dort angekommen, machte Lilienfeuer an einer etwas dünnernen Stelle des Baches halt um nach Beute Ausschau zu halten.
Dort wo der Bach allerdings eher schmal war, versammelten sich fast keine Fische und so beschloss die Kriegern, dass es sinnvoll wäre dem Bach weiter zu folgen, bis er breiter würde um dort weiterzujagen.
Lass uns dem Bach noch ein bisschen folgen meinte sie zu Efeuherz und hoffte, dass es ihm nicht seltsam vorkam, dass sie einfach so bestimmte, was sie beiden taten, obwohl der Krieger der Ältere von beiden war.
Sie wollte allerdings nur möglichst viel Jagen und hatte deswegen das Gefühl, dass alle Umstände stimmen mussten.
Langsam ging sie den Bach weiter entlang und hielt währenddessen die ganze Zeit Ausschau nach möglicher Beute.
Dabei viel ihr immer stärker ein fauler nach Moder stinkender Geruch auf.
Schließlich machte sie sich auf die Suche nach der Ursache des Gestankes und fand eine tote, bereits etwas ältere Leiche einer Katze vor.
Erschrocken schrie sie zu Efeuherz Efeuherz ! Komm her und drehte sich zu dem älteren Kater um.
Dann näherte sie sich der toten Katze ein bisschen und versuchte sie zu identifizieren.
Ungläubig erkannte sie den Pelz ihres Mentors, Wolffang, welcher tot am Ufer des Baches lag.
Lilienfeuer lief nun eilig zu ihm hinüber, wobei ihr bereits die ersten Tränen übers Gesicht liefen.
Sie konnte es nich fassen.
Mit ihrer Pfote stupste sie gegen Wolffangs Kopf um sein Gesicht zu sehen.
Der Tot hatte es bereits gezeichnet, sodass es fahl und dünn aussah.
Weinend ließ sie sich neben ihm nieder und musste an ihre Zeit mit ihm denken.
Nachdem sie sich in ihrer Schüler Zeit in den strengen, unfreundlichen Krieger verliebt hatte, war er oft in ihren Gedanken gewesen.
Selbst als sie wusste, dass es vollkommen aussichtslos war, dass er je auch etwas für sie empfinden würde, hatte sie nicht aufgehört ihn zu bewundern.
Nachdem sie dann Kriegerin geworden war, hatten sich ihre Wege mehr oder weniger getrennt.
Jedenfalls hatte Wolffang vermieden irgendetwas mit ihr zutun zu haben.
Sie konnte sich noch gut daran erinnern, wie es gewesen war, als sie mit ihrem Bruder und seiner Gefährtin auf der großen Versammlung gewesen war und ihr ehemaliger Mentor sie die ganze Zeit ignoriert hatte.
Schließlich hatte sie sich dann damit zufrieden gegeben ihn so gut wie nicht mehr zu sehen und nicht mehr mit ihm zu reden, und sie konnte ihre Gefühle verdrängen.
Doch hier in diesem Moment, wo sie heulend neben seiner Leiche saß kam alles wieder hoch.
Wie er sie damals bei ihrer Kriegerprüfung gerettet hatte und .. wie er sie dort angesehen hatte.
Sie fragte sich, was mit ihm passiert war.
Es sah so aus, als ob er ertrunken war, aber wo ? und wie ? und wieso ?
Lilienfeuer fühlte das gleiche, wie in dem Moment, als sie dachte, dass ihr Bruder gestorben war, unendlicher Schmerz, leere, Wut, Traurigkeit ..
Ihr Bruder hatte überlebt aber die verweste Leiche von Wolffang ..
Mehr Tränen strömten aus ihren Augen hinaus und sie verlor jegliches Zeitgefühl, als sie daran dachte, wie er gerochen hatte, was sie für ihn empfunden hatte, beziehungsweise immernoch empfand und wie naiv sie gehofft hatte, dass er das gleiche über sie denken würde und sie etwas besonderes für ihn gewesen war.
Selbst wenn sie nie wieder miteinander gesprochen hätten.
Den Tod, so entgültig ohne jegliche Rückkehr hatte er einfach nicht verdient, da er so ein loyaler und guter Krieger gewesen war, weswegen sie einfach nicht verstehen konnte, warum es genau ihn getroffen hatte.

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BeitragThema: Re: Der Bach   So 5 Nov - 22:34


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<-------- FC Lager

Der Weg zum Bach verlief recht friedlich und ruhig. Die Strahlen der untergehenden Sonne verblassten mittlerweile komplett, zurück blieb die aufsteigende Nacht. Erleuchtet wurde diese durch die Sterne wie auch den Vollmond der hoch oben am Himmel thronte, immer wieder war ich fasziniert von dem Schauspiel wenn der helle, runde Kreis dort oben am Himmel leuchtete. Er bedeutete den Clan sozusagen recht viel, immerhin war der Mond sogar in seinem vollen wie auch halbem Zustand im Gesetz der Krieger und Heiler gefestigt. Lächelnd folgte ich Lilienfeuer, sie hatte die Jagd vorgeschlagen und somit war es für mich auch kein Problem der jüngeren Kriegerin die Führung zu überlassen. Gemütlich folgte ich ihr, störte mich auch nicht an ihren Anweisungen die sie machte sondern stimmte denen sogar zu "Ja, hier an der Stelle sieht es wirklich nicht so gut aus. Geh du ruhig voraus" miaute ich der jüngeren freundlich zu und folgte ihr weiter. Im Wasser fiel mir eine kurze Bewegung auf weswegen ich abbremste und mich etwas zurück fallen ließ, was war das gewesen? Aufmerksam suchte ich mit den Augen im Wasser nach der Bewegung die ich ausgemacht hatte als ein Stück Treibholz wieder an die Oberfläche kam und davon trieb "Stimmt, so einiges muss ja auch noch im Bach herum schwimmen nach der Überschwemmung. Das Hochwasser hat sicher einiges mitgerissen" überlegte ich vor mich hin als Lilienfeuer plötzlich nach mir rief. Schnell holte ich das Stück Abstand auf "Was ist los?" fragte ich etwas erschrocken da sie so geschrien hatte bis auch mir der leblose Körper am Ufer des Baches auffiel. Nicht weit entfernt von uns lag eine tote Katze dort, der Geruch verriet das versterben bereits und auch dass die Leiche schon eine Weile hier liegen musste. Lilienfeuer näherte sich bereits, ich tat es ihr gleich und erkannte schnell den älteren Krieger Wolfsfang der mal der Mentor von Lilienfeuer gewesen war. Leicht legte ich die Ohren an, hatte ihn denn niemand gesehen? Oder vermisst? Alles war seid der Überschwemmung so chaotisch gewesen... Es musste einfach unter gegangen sein. Der Kater hatte keine offensichtlichen Verletzungen am Körper und da er hier am Bachufer lag musste er wohl ertrunken sein "ein schrecklicher Tod. Ähnlich wie bei Hechtzahn, diese Flut hat uns zwei tolle Krieger gekostet" dachte ich traurig und näherte mich Lilienfeuer der Tränen über das Gesicht liefen. Vorsichtig legte ich ihr den Schweif um die Schultern "Es tut mir sehr leid" flüsterte ich leise und sah auf Wolfsfang herab.
Einen Moment lang schwieg ich ehe ich mich erneut an Kriegerin neben mir wandte "Ich lasse dich ein wenig allein damit du trauern kannst, ich kümmere mich um die Jagd" miaute ich verständnisvoll und stand auf "Wenn etwas ist ruf einfach, ich bleibe in der Nähe" fügte ich noch leise hinzu ehe ich den Bach wieder ein Stück weit aufwärts folgte wo ich mich am Ufer des Baches auf die Lauer nach Fischen legte.


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BeitragThema: Re: Der Bach   Do 9 Nov - 21:50

#Lilienfeuer

Lilienfeuer hörte, wie Efeuherz ihr zustimmte, dass dieser Ort am Bach nicht geeignet fürs Jagen war und sah wie er ihr zu einer breiteren Stelle am Bach folgte.
Als sie ihn dann dort zu sich rief, da sie die Leiche Wolffangs entdeckt hatte, antwortete er ihr mit der Frage, was denn los sei, welche er sich dann selbst beantworten konnte, als sie sich heulend neben ihren alten Mentor setzte, welcher eine so bedeutende Rolle in ihrem Leben gespielt hatte.
Sie bekam mit, wie der ältere Krieger ihr sagte, dass es ihm leid tun würde, er sie in Ruhe trauern lassen würde und dass er das Jagen alleine übernehmen würde.
Lilienfeuer war so in ihren Gedanken und ihrer Trauer gefangen dass ihr Gehirn die Worte anscheinend als nicht so wichtig einstuften und sie sie zuerst nicht so richtig verarbeiten konnte.
Ihr war dies bereits bei Brandfänger passiert, als sie gedacht hatte, dass er tod war.
Sie philosophierte darüber, wieso es wohl so war, dass Trauer andere Sachen in den Hintergrund rücken ließ.
Während ihre Gedanken sich nicht von Wolffang und den Fähigkeiten, welche sie durch ihn erworben hatte lösen konnte, rutschte ihr Kopf immer weiter runter, sodass ihre Stirn schließlich seinen Körper berührte.
Sie hatte sich nicht getraut es zu tun und war nun Ausversehen in Berührung mit seinem toten Körper gekommen.
Alles an ihm war kalt und starr.
Außerdem roch er auch nicht gerade gut.
Lilienfeuer fragte sich wie schrecklich die Augenblicke vor seinem Tod für ihn gewesen sein mussten.
Zu Ertrinken war eine Sache, bei der man sich ja genau bewusst war, dass man starb und dass man all seine Freunde und Familien, sowie Clanmitglieder nie wiedersehen würde.
Ob ihr Mentor an sie gedacht hatte, ob er sich gewünscht hatte, dass er sie nie von sich weggestoßen hätte ?
Nach einiger Zeit, hob sie ihren Kopf von seiner Stirn und schaute sich im Jagdterritorium um.
Sie wollte jetzt nichts anderes als zurück ins Lager und sich dort irgendwo hinzulegen und Trost bei ihrem Bruder zu suchen.
Langsam und etwas wackelig auf den Beinen stand sie auf.
Ihr Nacken hatte sich vom herunterbeugen verkrampft und sie hatte überall den Todesgeruch in der Nase.
Sich seltsam fühlend, machte sie sich auf die Suche nach Efeuherz.
Als sie ihn gefunden hatte fragte sie ihn Bringen wir Wolffang ins Lager zurück ?
Ihr rotes fell stand zu allen Seiten ab und sie wollte gar nicht wissen, wie geisteskrank sie für den älteren Krieger aussehen musste.
Er .. m.. muss richtig beerdigt werden sprach sie weiter und schluckte einen neuen Anschwall von Tränen herunter.
Sie drehte sich um und lief zurück zu dem Toten.
Dann nahm sie ihn hoch und musste einen würgereitz unterdrücken, als sie sein totes Fell im Maul stecken hatte und der Geruch ihr erneut und noch intensiver in die Nase stieg.
Nachdem Efeuherz ihr half, liefen sie zurück richtung Lager.

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BeitragThema: Re: Der Bach   Fr 10 Nov - 2:27


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Als wir Wolfsfang fanden erhaschte auch mich Trauer. Nun hatte deise Katastrophe uns auch einen zweiten Krieger gekostet und doch dazu schien dieser Lilienfeuer nahe gestanden zu haben denn diese ließ sich unter Tränen an seinem Leichnam nieder. Ich hatte Verständnis dafür, sprach der roten mein Beileid aus und zog dann los um allein zu jagen damit sie ein paar Augenblicke für sich hatte. So lief ich den Bach wieder ein wenig entlang in die Richtung von der wir gekommen waren und ließ mich am Wasserufer nieder um nach Fischen Ausschaue zu halten. Ganz still verharrte ich dort und wartete darauf dass eines der schmackhaften Tiere vorbei schwamm und tatsächlich geschah dies auch bald. Gefährlich langsam hob ich eine Vorderpfote an, achtete darauf dass mein Schatten nicht aufs Wasser fiel um den Fisch nicht zu verscheuchen und wartete dann auf den richtigen Augenblick. Schon bald schwamm das Tier nahe am Ufer entlang, wie der Blitz schoss ich mit der Pfote vor ins Wasser und schlug die Beute an Land. Auf dem festen Untergrund zappelte der Fisch hilflos umher, eilig beendete ich sein Leben mit einem einzigen Biss und war doch ziemlich zufrieden mit diesem Fang. Einen ziemlich fetten Fisch hatte ich erwischt, gute Beute die zu dieser Zeit wirklich notwendig war. Gerade wollte ich mich an einem weiteren Fang versuchen als Lilienfeuer zu mir kam und vollkommen verheult fragte ob wir Wolfsfang ins Lager bringen können da er richtig beerdigt werden sollte. Sie sah wirklich fertig aus und so wollte ich ihr nicht widersprechen, nickte daher verständnisvoll "Natürlich, wir können sofort los" miaute ich ihr zu und kehrte mit ihr zu dem Leichnam zurück. Dort angekommen half ich ihr den toten Kater zu tragen, achtete aber auch darauf meinen fetten Fisch nicht zu verlieren und machten uns so auf den Heimweg.

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