Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Der Kiefernwald

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Nuria
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BeitragThema: Der Kiefernwald   Do Feb 26, 2015 10:03 pm

Auf der anderen Seite des Zweibeinerorts wächst ebenfalls ein Wald, allerdings überwiegen hier die Arten Kiefer und Tanne, die teilweise auch angepflanzt sind. Die Bäume hier sind sehr hoch und führen dazu, dass es am Boden stets schattig und kühl ist, was besonders in der Blattgrüne vom Vorteil sein kann.
Der Wald ist groß, doch vom WolkenClan wird nur ein begrenzter Bereich genutzt, da die Katzen sich in diesem Gebiet besser auskennen und wissen, dass hier keine Gefahr lauert. Und so lange die Beute reicht, steht eine Vergrößerung des Gebietes nicht auf dem Plan.
Man findet viel Beute dort, am häufigsten Eichhörnchen und Vögel. Doch auch Mäuse oder andere Tiere kommen vor.
Es gibt einen leeren Dachsbau und zwei leere Fuchsbaue, von welchen einer  noch vor nicht allzu langer Zeit besetzt war, sodass man noch frischere Spuren entdeckt.
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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So März 08, 2015 7:23 pm

Funkenjäger

cf: WolkenClan-Lager

Eigentlich war ich noch gar nicht so weit gelaufen, vielleicht gerade mal so weit, dass man die Scheune nicht mehr so gut in der Ferne sehen konnte, doch trotzdem tat sich hier plötzlich ein gigantischer Wald auf, der ziemlich düster schien. Irgendwie erinnerte er mich ein wenig an unser altes Territorium, auch wenn dieser Wald hier um einiges größer und dichter war. Trotzdem entschied ich mich, dort mit Jagdpfote zu trainieren, denn es sah so aus, als gäbe es hier reichlich Beute und später könnte ich dann Kreuzstern davon berichten.
Also lief ich zielstrebig in den dunklen Wald hinein und vertraute darauf, dass meine Schülerin mir folgte. Wir mussten dringend wieder trainieren, sonst würde sie noch spät zum Krieger ernannt werden und ich wusste, dass das keine besonders schöne Erfahrung war.
Nach einiger Zeit war ich weit genug gelaufen, um ungestört mit Jagdpfote zu trainieren, und blieb stehen. Ich setzte mich hin und ringelte meinen buschigen Schweif um die Pfoten, dann sah ich Jagdpfote lächelnd an.
"Sag mir, was du riechen kannst.", sagte ich zu ihr und betrachtete sie aufmerksam, um zu sehen, wie sie reagieren würde.
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Löwenpfote
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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So März 08, 2015 7:51 pm

JAGDPFOTE | 003


cf. WolkenClan-Lager~
Jagdpfote hatte ihre Augen und Ohren offen und aufmerksam in alle Richtungen gerichtet, um das Gebiet hier zu erkennen. Klar, in ein zwei Monden würde sie es vergessen haben, aber warum dennoch unaufmerksam sein? Man konnte ja über ein tolles Abenteuer stolpern und es einfach nicht erkennen, was im Nachhinein schade wäre.
Dieser Wald war recht dicht, und um nicht verloren zu gehen beschleunigte sie ihre Schritte, sodass sie näher an Funkenjäger lief. Der braune Kater blieb bald auch stehen und fragte sie, was sie in der Gegend riechen könnte, und sie stockte einen Moment. Sie hatte tausende, ja abertausende Gerüche auf der Reise, die sie erst seit vielleicht fünf oder vier Monden bewusst mitbekam, gerochen, sie wusste ganz ehrlich gesagt nicht mehr, wie Maus oder Kaninchen rochen, erst recht nicht Vögel. Sie konnte ja noch mal mehr sagen, wie ihre Mutter gerochen hatte..
"Hmm. Ich rieche eine Maus", riet sie ins Blaue hinein. Würde schon stimmen..

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Fr März 13, 2015 5:04 pm

Funkenjäger

Während Jagdpfote noch überlegte, beobachtete ich sie genau. Irgendwie schien es nicht wirklich so, als würde sie schnuppern, oder sonst irgendetwas tun, um herauszufinden, was es hier alles zu riechen gab. Nein, stattdessen schien sie ziemlich überrumpelt von der Frage zu sein und wusste die ersten Momente nicht wirklich, was sie sagen sollte. So kam es mir zumindest vor, und meine Vermutung wurde bestätigt, als sie meinte, dass sie eine Maus roch.
Denn als ich danach schnupperte, konnte ich keine Mäuse riechen. Dafür aber ein Vögel und Eichhörnchen und natürlich den Wald. Der Blick, den ich meiner Schülerin nun zuwarf, war ein wenig skeptisch und ich hatte eine Augenbraue gehoben. Aber nach einigen Herzschlägen erschien ebenfalls ein kleines Lächeln.
"Und den Wald kannst du nicht riechen?", fragte ich sie und grinste.
Dann seufzte ich leise und schnippte mit dem Schwanz. Es konnte doch nicht so schwer sein, herauszufinden, was man alles riechen konnte, oder? Schließlich war Jagdpfote keine so junge Schülerin mehr und das hier war nicht ihr erster Tag. Aber sie war die letzten sechs Monde auf einer anstrengenden Reise gewesen und hatte vieles gesehen und erlebt. Ich schüttelte den Kopf und sah meiner Schülerin in die Augen.
"Konzentriere dich und prüfe die Luft.", meine Stimme war ein wenig leiser und eindringlicher geworden und ich hoffte, dass sie es diesmal wirklich probierte.
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Löwenpfote
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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Sa März 14, 2015 9:38 am

JAGDPFOTE | 004


Funkenjägers anfänglich schrecklich fragender und vielleicht auch verwirrter Blick ließ die Schülerin erkennen, dass er wohl wusste, dass sie in Wirklichkeit keine noch so geringe Ahnung hatte, wen oder was sie hier hätte riechen können. Bestimmt waren nicht mal besonders viele Mäuse in der Nähe. Ihr Herz blieb kurz stehen und sie hatte Angst, fertig gemacht zu werden, doch dann erkannte sie auf dem Gesicht ihres Mentoren ein Lächeln, später sogar ein Grinsen. Auf seine erste Frage, ob sie nicht den Wald riechen würde, antwortete sie nicht, denn er wusste ja die Antwort schon. Stattdessen senkte sie den blick auf den Boden und legte beschämt die Ohren ein wenig an.
Mit eindringlicherer Stimme forderte er sie erneut zum Schnuppern auf und sie konnte sich nicht weigern. Immer noch den Blick gesenkt weitete sie ihre Nasenlöcher und versuchte wirklich, heraus zu finden, was sie roch.
Aber sie roch weitgehend nur Funkenjäger und den Wald. Klar war da noch was anderes, aber sie wusste nicht, was genau für ein Beutetier das sein könnte. Es könnte jedes Beutetier sein.
"Vogel?"

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So März 22, 2015 5:49 pm

Funkenjäger

Gespannt wartete ich darauf, wie meine Schülerin darauf reagierte, dass sie mehr oder weniger ertappt worden war. Aber das war ja auch überhaupt nicht schlimm. Schließlich hatten wir auf der Reise nur sehr wenig Zeit gehabt, zu trainieren, und deshalb konnte ich auch nicht von ihr erwarten, so viel zu können wie ein Krieger. Trotzdem hätte sie lieber schnuppern sollen, anstatt einfach zu raten, aber das war eigentlich auch nicht weiter schlimm. Solange sie es jetzt versuchte, war alles in Ordnung.
Und sie versuchte es, ich sah, wie sie die Luft einsog und sich wahrscheinlich fragte, was es wohl hier zu riechen gab. Ihr nächster Versuch ließ ein Lächeln auf meinem Gesicht erscheinen. Ich nickte leicht und schnupperte selbst kurz. "Da hast du Recht. Ich rieche auch Vogel.", bemerkte ich lächelnd und sah mich kurz um, bevor ich meinen Blick wieder auf Jagdpfote richtete.
"Versuche mal herauszufinden, aus welcher Richtung der Geruch kommt.", forderte ich sie auf und sah ihr mit einem aufmunternden Blick in die Augen.
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Löwenpfote
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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So März 22, 2015 6:31 pm

REGEN - 029

mitgespielt: Jagdpfote

cf. See

Auf dem Weg in diesen immer dichter werdenden Wald hinein hatte Regen sich wirklich unglaublich gut mit Cloud unterhalten. Selten hatte er eine so gute Gesprächspartnerin gehabt, die er jetzt auch seine Weggefährtin nennen durfte. Okay, offiziell hatten sie nicht gesagt, dass sie jetzt zusammen miteinander herum ziehen würden, aber er nahm es einfach an.. er hoffte nur, dass es für sie so passen würde. Als er gar nicht damit rechnete, sah er zwischen den Bäumen orangenes Fell aufblitzen. Er öffnete verdutzt die Augen und suchte Blickkontakt zu Cloud. "Denkst du das sind andere Katzen?", fragte er sie; er selber dachte das schon. Er spitzte die Ohren und hörte dem Gespräch zu, das die zwei Katzen führten, die es wohl waren. Was sie hier machten? Du Dummkopf, das selbe, wie du! Regen duckte sich zwar nicht, bewegte sich aber so zur Seite, dass er durch die Baumlücken hindurch die Katzen sehen konnte. Ein größerer Kater und eine leicht kleinere Kätzin also, interessant. Der Kater fragte etwas von der Richtung, aus der Vogel, den sie rochen, kam. Regen schnupperte auch und roch nichts .. oh, er hatte es ja auch nie gelernt, die Fährte richtig aufzunehmen und zu jagen. "Okay, Funkenjäger", kicherte die Kätzin und sah sich um. Regen stutzte. "Was ist das denn für ein Name?", flüsterte er Cloud zu und schlug mit dem Schweif hin und her. Das war dumm von ihm, denn damit machte er viel Lärm und weckte die Aufmerksamkeit der Kätzin auf sich, die ihn zwischen den Bäumen entdeckte und ansprang. Sie kugelten wenige Meter über den Boden, bevor sie ihn auf dem Boden festnagelte. "Funkenjäger! Komm' her!", rief sie, bevor sie sich zu Regen hinab beugte. "Wer bist du und woher kommst du?!", knurrte sie ihm ins Gesicht und er verspürte ernsthafte Angst.

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So März 22, 2015 6:48 pm

Funkenjäger

Belustigt schnurrend beobachtete ich meine Schülerin, wie sie sich kichernd auf die Suche machte. Während sie noch auf dem Weg war, hob ich meinen Kopf, um erneut zu schnuppern. Irgendetwas war hier faul.. Ich roch nun nicht mehr nur den Wald, die Beute und Jagdpfote, sondern auch etwas anderes. Jemand anderes. Andere Katzen!
Noch bevor ich Jagdpfote zurückrufen konnte, hatte sie die Katzen wohl auch entdeckt und ich hörte nur, wie meine Schülerin durch das Dickicht brach, als würde sie mit jemandem kämpfen. Aber sie konnte doch gar nicht kämpfen! Alarmiert folgte ich ihrem Ruf und sprintete in die Richtung in der ich sie vermutete. Vor Jagdpfote kam ich schlitternd zum stehen, die einen Kater am Boden festgenagelt hatte.
"Lass ihn los, Jagdpfote.", sagte ich ruhig und ging noch ein paar Schritte auf die beiden zu. "Das hier ist nicht unser Territorium. Er hat genauso ein Recht hier zu sein wie du und ich.", setzte ich noch dazu und betrachtete den Kater eingehender. Dann sah ich mich um und schnupperte abermals. Hatte ich nicht noch eine zweite Katze gerochen? Aber im dichten Dickicht konnte ich kaum etwas erkennen, weshalb ich es bald aufgab und einen erwartungsvollen Blick auf den Kater richtete.
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Vions
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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So März 22, 2015 7:07 pm

Cloud

← Der See

Cloud folgte Regen dicht auf den Fersen, bis dieser zum Stehen kam. Die Kätzin prüfte die Luft und sie vernahm den Geruch von anderen Katzen, gut genährt schienen die jedenfalls. Auf die Frage von Regen antwortete sie mit einem knappen 'Ja, mindestens zwei.', schaute dann rüber zu den Katzen. Sie schienen sich zu unterhalten, weswegen die weiß-grau-schwarze Katze diese Chance ergriff und sich ins Unterholz verkroch. Aber sie war noch recht nahe an ihrem Begleiter, so dass sie hörte, was er ihr zuflüsterte, aber die Kätzin zuckte nur mit den Schultern. Sie hatte nicht gehört wie die Katzen hießen und konnte somit nicht antworten, aber die lauten Geräusche, die Regen von sich gab, schärften den Instinkt von Cloud und sie schob sich unter ein dichtes Gebüsch, welches extrem stark roch und ihren Geruch überdecken musste. Leider war der Geruch nicht sehr angenehm und ihre Augen begannen zu brennen. Aber sie ignorierte es einfach, was sie vor ihren Augen abspielte war viel interessanter. Und da sie ja nicht wie ein Feigling warten wollte, krabbelte sie hervor und stellte sich schützend, in einer Angriffsstellung, neben Regen.
„Krümmt ihm auch nur einen Schnurrhaar und ihr habt es mit mir zu tun.“, knurrte die Streunerin und starrte den orange-weißen Kater vor sich an. Man konnte so viel sagen wie man wollte, aber der Kater hatte etwas an sich. Sie schüttelte leicht den Kopf und fuhr ihre Krallen tief in die Erde.
Du weist genau, wie das endet, Cloud. Du liebst ihn nicht oder etwas in dieser Richtung. Er ist ein Fremder und du kennst ihn nicht!

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So März 22, 2015 7:33 pm

Jagdpfote - 005


Sowohl Funkenjäger als auch eine zweite Kätzin eilten zu Jagdpfote, die den fremden Kater auf dem Boden festgenagelt hatte. Dass ihr Mentor ihr befahl, ihn los zu lassen, enttäuschte sie irgendwie, denn sie hatte es ohne große Ausbildung geschafft, ihn gleich besiegen zu können, was sie ihrer Meinung nach auch getan hatte, denn er wehrte sich nicht mehr. Das war etwas, wofür sie doch hätte belohnt werden müssen. Aber sie konnte sich Funkenjäger nicht widersetzen, seufzte, bevor sie von dem Goldenen runter sprang, die Krallen jedoch ausgefahren ließ. "I-ich bin Regen, ich will nichts Böses", antwortete ihr Gegner derweilen auf ihre Frage, die sie gestellt hatte. Sie stellte die Ohren auf und legte den Kopf verwundert schief. Wieso hatte er keinen Clannamen? Was lief denn bei dem nicht ganz richtig? Die Kätzin, die mit diesem Regen hergekommen war, verteidigte ihn und warnte, dass wenn sie ihn noch mal angreifen sollte, sie sich auf was gefasst machen konnte. Jagdpfote knurrte angesäuert, ehe sie neben Funkenjäger trat und sich so groß wie möglich machte. "Ist okay, Cloud", hörte sie Regen sagen, bevor er sich wieder an sie und ihren Mentoren wandte. "Darf ich fragen, wieso ihr so eigenartige Namen habt?", wollte er mit eigentlich ruhiger und freundlicher Stimme wissen, doch Jagdpfote musste dennoch leise knurren. Was bildete er sich denn ein wer er war?!

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Mo März 23, 2015 2:27 pm

Funkenjäger

Weiterhin hatte ich meinen Blick auf den Kater gerichtet, sodass ich seiner Bewegungen wahrnahm, doch dieser schien gar nicht darauf aus zu sein, uns anzugreifen. Im Gegenteil, er schien geradezu hilflos. Schließlich hatte meine Schülerin ihn festnageln können, obwohl sie ja noch kaum Training gehabt hatte. Zwar sah der Kater nicht besonders alt aus, aber er war mit Sicherheit um einiges älter als Jagdpfote. Hatte er nicht gelernt, sich zu verteidigen?
Zu meiner Erleichterung ließ meine Schülerin den Kater trotzdem los, auch wenn sie die Krallen ausgefahren ließ. An dem Blick, den ich ihr zuwarf, konnte man unschwer erkennen, dass ich über diese Tatsache alles andere als erfreut war. Doch bevor ich etwas sagen konnte, meldete sich der goldbraune Kater zu Wort, stellte sich als 'Regen' vor und beteuerte, nichts Böses zu wollen.
Aber wieder wurde ich daran gehindert, etwas zu sagen, denn nun sprang eine weißgraue Kätzin aus dem Unterholz hervor und stellte sich knurrend neben Regen, mit den Worten, dass wir ihm lieber kein Schnurrhaar krümmen sollten. Gut, denn das hatten wir auch nicht vorgehabt. Ich zumindest nicht.
"Wir hatten keineswegs vor, ihm irgendwelche Schnurrhaare zu krümmen.", erwiderte ich auf ihre Drohung, doch meine Stimme war freundlich und auf meinem Gesicht war ein leichtes Lächeln erschienen, von einem Knurren keine Spur. Auf ihre ausgefahrenen Krallen achtete ich gar nicht, mein Blick war auf ihr Gesicht gerichtet. Bevor meine Schülerin etwas sagen konnte, warf ich ihr einen mahnenden Blick zu. Ich hatte nicht vor, einen Kampf anzuzetteln, zumal es so aussah, als hätten weder Jagdpfote noch Regen eine besonders große Chance.
Als dann Regen etwas zu der Kätzin sagte, horchte ich auf. Cloud hieß sie also. Mein Blick wanderte zu ihr und verweilte kurz an ihren Augen, bevor ich wieder zurück zu Regen sah. Streuner waren das also. Hoffentlich gab es hier nicht mehr davon. Aber dieser hier schien nicht besonders viel über Clans zu wissen, denn seine Frage war ziemlich eigenartig. Dass meine Schülerin knurrte, wenn auch nur leise, ärgerte mich und ich warf ihr einen weiteren warnenden Blick zu, bevor ich Regen wieder in die Augen sah.
"Als eigenartig würde ich sie nicht bezeichnen. Eure sind schließlich auch ziemlich eigenartig. Im Grunde genommen, ist jeder Name auf seine Weise eigenartig.", antwortete ich ihm mit freundlicher, ruhiger Stimme, wobei sich wieder ein Lächeln auf meinen Lippen bildete. "Aber wir tragen diese Namen, weil wir einem Clan angehören."
Vielleicht war es nicht das schlaueste, einem Streuner etwas von einem Clan zu erzählen, aber dieser Streuner hier schien wirklich keine Gefahr darzustellen und auch die grauweiße Kätzin schien nicht darauf aus zu sein, uns anzugreifen, es sah eher so aus, als würde sie ihren Freund beschützen wollen. Falls es hier noch mehr Streuner gab, hatten wir allerdings ein Problem, aber ich hatte keine Markierungen riechen können und auch andere Katzen nicht, weshalb ich daraus schließen konnte, dass es hier mit eher geringer Wahrscheinlichkeit andere Katzen gab.
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Vions
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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Di März 24, 2015 9:08 pm



   #---

:: Cloud ::
#Chapter 1 – Draw your life

cf: -- | gt: --






Cloud stutzte, als der orange-weiße Kater meinte, er hatte nicht vor, Regen ein Schnurrhaar zu krümmen. Wieso hat er die kleine Kätzin dann auf Regen stürzen lassen? Dachte er, sie sein ein blinder Dachs, oder war er einfach nur nicht mehr ganz dicht? Der Fell der Kätzin stellte sich auf, aber sie fuhr ihre Krallen wieder ein, ihr Blick lag misstraurisch auf dem Kater, ihr giftgrünen Augen funkelten ihn an. Die Unterhaltung zwischen den Katzen war für sie so interessant wie ein Schnurrhaar. Aber solange sie nicht angriffen, war ja alles in Ordnung. Hoffentlich. Die Kätzin musterte den orangenen Kater. Gut gebaut, jedoch schaut er ein wenig erschöpft. Hatte wohl vor einiger Zeit viel zu tun. Vielleicht einen längeren Weg gewandert. Aber sie wusste es nicht. Und wollte es auch nicht. Sie sollte nicht so viele Gedanken mit ihm verschwenden.


© Chione

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Fr März 27, 2015 3:53 pm

JAGDPFOTE | 006



Was erlaubte Regen sich eigentlich? Jagdpfote hörte zwar Funkenjägers beherrschte und höfliche Antwort, doch sie konnte es nicht unterlassen, auch einen Kommentar dazu zu geben, denn es ging doch nicht an, dass er sie fragte, was sie für dumme Namen hätten. Er war ein hässlicher Streuner, der hatte kein Recht dazu.
"Wer keinen Clannamen hat ist uns nicht gleichgültig", packte sie alle ihre gemeinen Gedanken in einem Satz zusammen und funkelte provokant mit den Augen, den Blickkontakt mit nicht Regen sondern der Kätzin, Cloud, suchend. "Clannamen? Was ist denn ein Clan?", fragte Regen statt ebenso frech zu antworten und Jagdpfote verlor dieses mal nicht wieder die Beherrschung, sondern einfach den Spaß daran, ihn zu provozieren. Wieso sprach er noch so ruhig und dümmlich? So ein Idiot. Sie wollte einfach nur weg gehen und nicht weiter mit den dummen Streunern reden.
EDIT: Andererseits war es schon irgendwie .. bewundernswert, wie ruhig er blieb. Entweder war er zu dumm um ihre offensichtliche Feindseligkeit auch nur wahrzunehmen, oder er war viel intelligenter als sie und gab einen Scheißdreck auf Zickereien. Es widerstrebte zwar allem, was sie noch wenige Sekunden zu vor gedacht hatte, aber irgendwie wirkte Regen jetzt interessant auf die orange Schülerin. Und die Kätzin, die er mit sich herum schleppte, konnte dann wohl auch nicht sooo bekloppt sein, sonst hätte er sie ja schon lange abserviert. Ob Cloud und Regen ein Paar waren?
Durch diesen Gedanken erinnerte Jagdpfote sich daran, dass sie keinen Partner hatte. Aber sie wollte seinen; sie kam langsam in eine Phase, wo sie Katern hinterher sah und etwas wollte. Etwas Sexuelles. Wärme, Sicherheit, etwas Festes, ein Abenteuer. Aber das konnte sie nicht erleben, weil sie alleine war. Und es gab zwar viele attraktive Kater im Clan, aber .. die würden doch alle nie an ihr interessiert sein. Schwefeltanz zum Beispiel war vergeben und das sogar an den Anführer. Und er war schwul. Und selbst wenn er plötzlich heterosexuell werden würde und sich von Kreuzstern trennen würde könnte sie doch nicht mit dem Ex ihres Onkels zusammen sein, das wäre .. extrem abartig. Und dann gab es da noch Bernsteinseele, der ihrer Meinung nach auch nicht verabscheuungswürdig war. Aber der hatte auch 'ne Gefährtin. Und Junge. Jagdpfote dachte noch nicht an Junge .. es war einfach so unvorstellbar, dass sie jemanden erziehen würde. Ein weiterer attraktiver Kater war Wieselpfote. Oh, nein, Wiesellauf. Sein neuer Kriegername machte ihn noch sexuell anziehender. Aber der hate so gut wie jede schon angeflirtet, außer ihr. Jagdpfote würde doch nie eine Chance bei jemandem haben, der sich aus allen Kätzinnen jemanden aussuchen konnte. Sie war doch viel zu .. schlecht für ihn.
Und auch Funkenjäger kam ihr in den Kopf, aber wenn sie mit ihm anbändeln würde und es dann doch nicht klappen würde könnte sie ihn doch nie mehr als einen Mentoren ansehen. Sie würde sich doch nicht von einem Ex unterrichten lassen, das war absurd und sie würde sich nur unterdrückt fühlen.
Was? Woran dachte sie da gerade bitte? Wie kam sie denn dazu jetzt an so was zu denken.. Sie glaubte, rot zu werden, konnte es aber natürlich selber nicht sehen und starrte nur abwechselnd Cloud, dann Regen, dann wieder Cloud und dann Regen erneut an.
"Ähm, entschuldigung", räusperte sie sich, "dass ich so .. ausgerastet bin." Jagdpfote fühlte sich zugleich schwach und dumm als auch stolz, während sie sich entschuldigte.
"Naja, ein Clan ist eine Gemeinschaft von Katzen, die einander helfen und füreinander jagen und es gibt einen Anführer - das ist mein Onkel!! -, eine Zweite Anführerin und auch Heiler.." Sie verschwieg lieber, dass der WolkenClan zur Zeit leider keinen hatte. "Und Schüler werden zu Kriegerin ausgebildet und bekommen dann einen Kriegernamen. Ich heiße ja Jagdpfote aber wenn ich Kriegerin werde, dann werde ich mal Jagdkralle oder Jagdherz sein. Oder Jagdschweif! Oder Jagdklaue! Oder Jagdmond! Oder Jagdjägerin.. oh nein, vergisst das letzte, das klingt dumm." Völlig in ihrem Redeschwall konnte sie gar nicht mehr aufhören und es war vermutlich gut, dass Regen durch eine Zwischenbemerkung sie stoppte, wer wusste schon, was sie sonst noch erzählt hätte.
"Oh Gott! Das klingt fantastisch!", miaute Regen und man konnte seine Augen funkeln sehen. "Ich wünschte, ich wäre in so einem Clan! .. Darf .. äh, dürfte ich mir euren vielleicht mal anschauen?"
EDIT: Nachdem Funkenjäger sich wieder zum Lager aufmachte, folgte auch Jagdpfote ihm. Regen trottete ebenfalls hinter den beiden hinterher.

//Ich hab mal den Edit ran gesetzt, weil es schon dämmert und wir hin machen sollten, lol.
*macht den Post gleich mal zehn mal länger als zuvor*//

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Di Apr 07, 2015 3:57 am

SCHATTENSCHNELL




(Zweibeinerweg / Windclan)     Sucht einen Schlafplatz




Seine Pfote hatten ihn hier hin getragen. In diesen großen Kiefernwald. Das war ja fast perfekt! Hier würde er sicherlich einen geeigneten Schlafplatz finden. Hunger hatte er keinen, also wollte der Kater sich direkt auf die Suche machen. Doch ein Geräusch in der Nähe weckte seine Aufmerksamkeit. Andere Katzen! Was machten die denn hier? Das konnte doch nicht wahr sein! Doch wer das war interessierte Schattenschnell also näherte er sich in geduckter Haltung den kleinen Gruppe,  bis er schließlich im sicheren Abstand hinter einem kleinen Busch stand und trotzdem noch alles gut überblicken konnte.
Da waren zwei Streuner, wie er auch eine war. Ein Weiblicher und ein Männlicher. Und nochmal zwei weitere Katzen. Doch diese waren definitiv keine Einzelgänger. Aber wozu gehörten sie sonst? Der Geruch kam ihm bekannt vor, doch woher? Aber natürlich! Wolkenclan! Wie kamen sie hierher? Soviel, wie der Schwarze mitbekommen hatte, mussten sie ihr Territorium, wegen den Zweibeinern verlassen, was seinen Hass wieder weckte. Auf den Wolkenclan und auf diese Felllosen Wesen. Erstmal war es nicht in Ordnung einfach den halben Wald niederzureißen und dabei noch so einen schrecklichen Lärm und Geruch zu hinterlassen, dass die gesamte Beute im Umkreis von Kilometern tot umfällt. Andererseits sollte der Wolkenclan sich jetzt nicht einfach denken: Dann schnappen wir uns jetzt eben das alles hier! Denn das war einfach nur egoistisch und so waren sie auch nicht wirklich besser, als diese miefenden Monster mit ihren Klauen.
Doch er sollte lieber den Worten der Katzen lauschen. Die kleinere der beiden Clankätzchen war wohl noch Schülerin und erklärte gerade grob, was ein Clan eigentlich war. Doch was interessierte Schattenschnell das? Er wusste doch sowieso 10-mal soviel, wie diese kleine Diva, obwohl er nicht im Clan geboren war und auch niemals dort hin wollte. Wozu auch? Das war doch alles nur Schwachsinn! Aber wieso wollten die zwei Streuner das wissen? Und wieso fand der eine der beiden, dass das fantastisch klingen würde? Was für Versager! Schwächlinge!
Schattenschnell konnte bei dem ganzen Gesülze nicht mehr hinhören. Das war ja nicht zum Aushalten!
EDIT
Es war sowieso schon recht spät und immer noch hatte er keinen Schlafplatz gefunden. Diese Katzen hatten seine ganze Zeit vergeudet! Der Schwarze hatte wirklich Besseres zu tun. Immer noch ohne auch nur den winzigsten Laut zu machen erhob er sich langsam von seinem Platz, um sich wieder von dieser kleinen Katzenmenge zu entfernen. Auf dem Hinweg war ihm schon ein Fuchsbau aufgefallen, der nicht besonders bewohnt ausgesehen hatte. Wenn er wirklich verlassen war, konnte das der ideale Schlafplatz sein!
Sein Tempo verschnellerte sich. Der Kater wollte nur noch seine Ruhe. Und er fand den Fuchsbau auch sofort wieder. Vorsichtig steckte Schattenschnell seinen Kopf durch den Eingang. Der Geruch war schon so gut wie verflogen. Ohne weiteres Zögern trat er ein und legte sich gleich hin. Die Augen fielen ihm zu. Es war ihm egal, was aus dem Katzen von Eben wurde. Er wünschte ihnen allen den Tot. Und dann schlief er ein.


Schläft in einem verlassendem Fuchsbau


#Schattenschnell

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Eine Katze hat 7 Leben.
Das ist dein erstes.
Lebe dein Leben mit dem Kriegerblut,
das du in dir trägst.
Doch lass es nicht vergießen !
Ein Achtes gibt es nicht !
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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Do Apr 16, 2015 7:22 pm

Funkenjäger

Erleichtert beobachtete ich, wie Cloud, die weißgraue Streunerin, ihre Krallen wieder einfuhr, aber dafür ihr Nackenfell aufstellte und mir einen Blick zuwarf, der hätte töten können. Aber wie ja jeder weiß, können Blicke nicht töten, deshalb machte ich mir nichts daraus und sah sie weiterhin mit einem unverändert freundlichen Blick und einem kleinen Lächeln an.
Zwar schien es sie nicht zu interessieren, über was Regen und ich redeten, doch trotzdem ruhte ihr misstrauischer Blick auf mir und musterte mich. Der Blick, den sie dafür von mir erntete, war ein wenig verwirrt und ich hatte zusätzlich noch meine Augenbraue gehoben. Aber das Lächeln kehrte schnell wieder zurück und ich wandte meine Aufmerksamkeit wieder Regen zu, doch eine Stimme ließ meinen Kopf herumfahren. Nur mit Mühe konnte ich ein Knurren unterdrücken, doch mein Lächeln war verschwunden und ich presste meine Lippen aufeinander.
„Jagdpfote.“, sagte ich, immer noch ruhig zwar, aber meine Stimme war ein wenig kühler geworden. „Es tut nichts zur Sache, was für einen Namen man hat. Ob man nun in einem Clan ist oder aber einen Streunernamen hat, ändert nichts daran, was man für einen Wert hat. Also bitte beschränke dich darauf, sinnvolle Kommentare von dir zu geben.“
Ich sah wieder zurück zu Regen und warf ihm einen entschuldigenden Blick zu, doch bevor ich noch etwas sagen konnte, fragte er, was ein Clan war. Jagdpfote schien den Spaß daran verloren zu haben, die Streuner zu beleidigen, und sagte nichts mehr, was mich insgeheim erleichterte, doch mein Blick war nach wie vor auf Regen gerichtet, während ich kurz überlegte, wie ich das am besten erklärte. Er schien ohnehin keine Gefahr darzustellen. Gerade öffnete ich den Mund, um etwas zu sagen, da fing meine Schülerin wieder an, zu reden. Ich hatte schon die Ohren angelegt und biss mir auf die Zunge, um ihr nicht ins Wort zu fallen, doch mich überraschte, was sie sagte. Sie.. entschuldigte sich da doch nicht etwa bei dem Streuner?! Es sah ziemlich danach aus. Zur Krönung des Ganzen erklärte sie Regen auch noch, was ein Clan war.
Das hatte ich wirklich nicht von ihr erwartet. Schließlich hatte sie seit unserer Begegnung mit den Streunern nur mit Bosheiten um sich geworfen und ihre Begrüßung war ein Angriff ihrerseits gewesen. Nun entschuldigte sie sich und erklärte Regen alles, was er wissen wollte. Wirklich, das war alles, aber nicht das, was ich erwartet hatte. Nicht, dass es mich nicht freute, zu sehen, dass Jagdpfote eingesehen hatte, dass es keinen Grund gab, den Streunern aggressiv gegenüber zu treten oder sie gar hier weg scheuchen zu wollen - dieses Territorium gehörte derzeit keinem, auch wenn ich Kreuzstern unbedingt darüber berichten musste. Dieser Wald sah ziemlich Beutereich aus und bot viele Verstecke und Trainingsmöglichkeiten, dazu war er auch noch relativ nahe an unserem Lager, der Scheune. Dass wir dieses Gebiet hier gefunden hatten, war ein Wunder. Vielleicht hatte der SternenClan uns doch nicht verlassen.
Ein leichtes Lächeln schlich sich auf mein Gesicht, als ich mir vorstellte, wie die SternenClan-Krieger immer noch auf uns herabsahen und uns möglicherweise die ganze Reise lang geleitet hatten. Als ich Regens Worte hörte, vertiefte sich mein Lächeln ein wenig. Er wollte sich den Clan mal anschauen? Nun, warum nicht? Vielleicht trat er uns ja bei und ein neuer Krieger war immer gut. Vielleicht würde sogar Cloud mitkommen, auch wenn ich das eher nicht glaubte. Trotzdem. Der Gedanke, zwei neue Krieger im Clan zu haben, brachte meine Augen zum funkeln genauso wie Regens.
"Sicher, es spricht nichts dagegen. Ihr könnt gerne kommen.", antwortete ich also freundlich und blickte kurz zum Himmel hinauf. Zwar war der Kiefernwald schon die ganze Zeit recht düster gewesen, doch jetzt war es richtig dunkel. Es musste schon Nacht sein. Und es regnete. Das merkte ich, als mir ein fetter Regentropfen genau ins Auge fiel und ich ein paar Herzschläge wie verrückt blinzelnd dastand, bevor ich wieder klar sehen konnte. Ich schüttelte mir die Tropfen vom Pelz, die sich schon dort angesammelt hatten, bevor mein Blick wieder zu Regen und Cloud wanderte.
"Kommt, es ist schon dunkel und es regnet. Da müssen wir nicht ewig hier herumstehen.", meinte ich und lachte leicht, bevor ich mich kurz mit einem warmen Blick zu meiner Schülerin wandte, mit den Worten: "Das hast du gut gemacht.", dann wandte ich mich in die Richtung, aus der wir vermutlich gekommen waren, und bahnte mir den Weg zum Lager, hoffend, dass die anderen mir ohne große Probleme folgen konnten.

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Sa Apr 18, 2015 9:20 pm



Cloud biss die Zähne zusammen, als sie dieses Lächeln auf den Lippen des Katers sah. Sie wusste nicht wieso, aber ihr Herz begann schneller zu schlagen. Entweder, hatte sie einen Crush, oder sie wollte ihm richtig eine verpassen. Als Krönung wurde der Regen noch stärker, was sie merken ließ, wie sie glühte. Sich schüttelnd ließ sie alle gesprochenen Worte an sich abprallen, da sie sich für das gesprochene Thema nicht groß interessierte. Sie kannte die Clans bestens - war bereits im Lager des FlussClanes gewesen um nach ihrem Vater zu suchen. Vergebens. Aber was dachte sich die Kätzin auch, zu denken, dass sie ihn finden würde, wenn sie nicht wusste, wie er aussah. Toll. Schwarz und weiß, das war eine tolle Beschreibung ihrer Mutter. Die Zeit verstrich schneller, als sich Cloud in ihren Gedanken aufhielt und ihr Fell war bereits eine dichte Masse. Erst als die Streunerin ein zweimal blinzelte, wurde ihr klar, dass sie die ganze Zeit den Kater angestarrt hatte. Am liebsten würde sie einfach im Erdboden versinken oder einfach weglaufen, doch irgendetwas zwang sie dazu, hier zu bleiben. Vielleicht lag es an ihrem kleinen 'Partner' Regen, welcher neben ihr war. Oder es war was anderes, was sie nicht deuten konnte. Gerade, als sie wegschauen wollte, schaute dieser... dieser ClanKater zu ihr und Regen. Leise seufzte die Kätzin und entspannte ihre Gesichtsmuskeln um nicht mehr so feindlich zu wirken. Aber die Worte, die sie in sich dann aufsaugte, wie ihr Fell den Regen, ließen ihre Krallen tief in den Boden fahren und ihren Pelz sträuben. Wie klein sie auch war, ihr langes, gesträubtes Fell ließ sie zu ihrer doppelten Größe heranwachsen, was aber auch nur einer durchschnittlichen Katze entsprach. Verflucht sei ihr winziges Erscheinen! Aber andererseits... sie sollte ihm lieber folgen. Er kannte bestimmt einen guten Unterschlupf für die regnerische Nacht. Trotzdem würde sie ihm nicht so schnell trauen. Noch nicht. Weswegen sie auch für alles bereit war und ihren nassen Pelz gesträubt ließ.

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Di Mai 12, 2015 7:13 pm

SCHATTENSCHNELL


Schläft in einem verlassenem Fuchsbau


Er hatte einfach super gut geschlafen.
Hier in diesem alten Fuchsbau war es wirklich gemütlich. Vielleicht sollte er öfter hier vorbei schauen. Letztendlich rappelte sich Schattenschnell auf und wollte den Bau verlassen, als er lautes Donnern hörte.
Oh nein, ein Gewitter! Das konnte der Kater jetzt überhaupt nicht gebrauchen. Und auch noch mitten im Wald. Ein Baum könnte vom Blitz getroffen werden und umfallen. Aber das war ihm ja eigentlich egal. Er hatte ja sowieso keinen Grund sich sorgen zu machen. Und wenn der Blitz ihn treffen würde, wäre das auch nicht weiter tragisch. Er war schließlich nur ein Streuner der wahllos herumzog und eh nicht zu verlieren hatte. Ohne Ziele, ohne Verpflichtungen, ohne Träume. Naja, außer seinen Bruder eines Tages zu finden... .
War ja auch egal. Rausgehen musste er sowieso. Und den Schwarzen interessierte auch, was mit den Streunern und Clankatzen passiert war.
Vielleicht wurden sie ja vom Blitz getroffen! Verdient hätten sie es.
Diese Vorstellung war schön. Wie die Katzen riefen: "Nein, sie haben ihn getroffen!". Und alle anderen rannten panisch herum, bis sie von einem Baum erschlagen wurden. Hach, wie er solche Momente liebte! Doch jetzt war es Zeit mehr herauszufinden. Und in diesem Fuchsbau würde er das nie erfahren.
Schon wenige Sekunden, nachdem er draußen war, war das Fell des Katers durchnässt und klebte an seinem Körper. Dennoch sollte er sich nicht wieder gleich verkriechen. Der Regen machte ihm nämlich nur recht wenig aus.
Der Geruch der Katzen von gestern war leider schon etwas verwischt, doch die Stelle konnte er bei seiner guten Nasetrotzdem sofort ohne Probleme wiederfinden. Doch leider waren sie fort. Zu schade!
Was sollte er denn jetzt machen? Auf diese Clankatzen hatte er nun wirklich keine Lust mehr. Am besten, er ging etwas jagen, da dem Kater sowieso schon der Magen knurrte. Wann hatte er  zuletzt etwas gegessen? War ja auch egal. Hauptsache, er fand einen geeigneten Platz. Wie wäre es mit dem kleinen Wald in der Nähe der hässlichen Zweibeinerhäuser? Schattenschnell war schon lange nicht mehr dort gewesen. Es wäre also nicht falsch mal wieder dort vorbeizusehen. Gesagt getan.
Noch ein einziges Mal drehte sich der Schwarze in dir Richtung um, wo er die Clankatzen und Streuner zuletzt gesehen hatte, bevor er schließlich loslief.


Geht jagen     (Kleiner Wald / Zweibeiner Ort)


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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Mo Mai 25, 2015 11:16 am

<---WolkenClan - Lager

Bachfrost

Mit zuckender Nase folgte ich dem Pfad, den ich vor einen Tag gefolgt war, als ich hier jagen ging. Ich zwang mich durch eine kleine Tanne, bis ich relativ tief im Wald war und drehte mich zu Kleeduft um. Ich fühle mich wie eine Mentorin.. Der Gedanke kam mir kurz in das Gedächtnis, verdrängte ihn aber wieder. Kleeduft war eine Kriegerin, keine Schülerin.
Soll ich ihr erklären, dass sie ruhig mehr sagen kann?
Ich entschied mich aber dagegen, das würde sie vielleicht verletzten. Sie war eben so und das war auch gut so. In einem Mal verdrängte ich diese nutzlosen Gedanken und konzentrierte mich voll und ganz auf die Beute, dabei genoss ich, dass der Regen allmählich weniger wurde, auch das Gewitter allmählich weiter zog. Kurz schüttelte ich den braun getigerten Pelz, dass einiges an Wasser weg war, ehe eine sanfte doch kühle Brise durch mein Fell wehte. Der Blattfall war so schnell gekommen.
Also, ich schlage vor, ich versuche es bei diesen Bäumen und du gehst auf diese Seite.
Ich deutete mit dem Schweif auf die Nadelbäume auf der anderen Seite. Wenn du etwas gefangen hast, treffen wir uns wieder hier, okay? schlug ich vor und wartete auf das Einverständnis.
Mein Pelz prickelte, weil ich einer Kriegerin Befehle gab, es fühlte sich etwas an, wie eine Jagdpatrollie. Doch ich kümmerte mich nicht mehr länger darum. Dann war es halt quasi eine Jagdpatrollie mit mir als Anführer.

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Mo Mai 25, 2015 12:57 pm

#Kleeduft

Sie folgte Bachfrost und bemühte sich, das Tempo der Kriegerin vor sich beizubehalten, damit sie sie weder überholte noch zurückfiel. Während des Weges betrachtete Kleeduft die Umgebung, denn all das hier war Neuland für sie. Seit sie in dem neuen Lager waren, hatte Kleeduft noch keinen Fuß nach draußen gesetzt, was daran lag, dass der Anführer das Verlassen des Lagers nur zu zweit erlaubt hatte. Und mit wem hätte Kleeduft denn gehen sollen?
Sie war darauf bedacht, sich nicht auffällig umzusehen, denn üblicherweise taten Schüler das und nicht Krieger, die sich in ihrem Gebiet auskennen sollten. Und daher wollte sie nicht, dass Bachfrost dachte, sie benähme sich wie eine Schülerin.
Oder vielleicht stand es ihr doch zu sich umzusehen? Immerhin war das neu hier... Kleeduft war sich nicht sicher und entschied sich schließlich dafür, weiterhin eher unauffällig das Gebiet zu erkunden.
Als sie bereits tief im Wald waren, jedenfalls stand hier die Bäume - vorwiegend Tannen und Kiefern - dicht beieinander, hielt Bachfrost an und drehte sich zu Kleeduft um. Die Kriegerin schlug vor, Kleeduft solle es weiter weg versuchen und dass sie sich hier wieder treffen würden, wenn sie etwas gefangen hätte.
Es glich einem Befehl und sowieso hätte Kleeduft es nicht gewagt, sich dem Wort einer Kriegerin zu widersetzen. Also nickte sie und sah sich zu dem Gebiet um, auf das Bachfrost hingewiesen hatte. Es waren viele Nadelbäume dort und sicherlich kam auch Beute vor. Zögernd entfernte sich Kleeduft von Bachfrost und ging zu dieser Stelle. Das erste, was sie nun tat, war die Luft prüfen.

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Mi Jun 03, 2015 11:13 am


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<- WolkenClan Lager

Eigentlich wollte er auf die weiße Streunerin warten, aber als seine Pfoten den Wald betraten wurde der Kater automatisch schneller. Die Bäume waren so hochgewachsen und eigneten sich nicht um klettern, da ihre Stämme einfach zu lang und dünn waren. Der nächste Ast war so weit weg. Was würde Alphakralle nicht für einen Laubbaum geben. Aber Klettern war nicht alles. Auch im Unterholz verbarg sich Beute. Nagetiere, aber auch Käfer und andere Kriechtiere. Dieser Wald war so anders als der vom DonnerClan, dies wusste der cremefarbene Kater und versuchte sich auf die Jagd zu konzentrieren. Auch wartete er auf Cloud. Ob die Streunerin Tempo mit ihm halten konnte und ob sie hier Rauchpfote finden würden?



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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   Fr Jun 05, 2015 10:55 am

Cloud
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<- WolkenClan Lager

Cloud folgte dem starken Geruch von dem WolkenClaner und wurde schneller, damit der Wind nicht die Spuren verwischte, doch bevor sie noch bei ihm ankam, begann sie die Luft zu prüfen als ihr der Geruch eines Vogels in die Nase stieß. Die Streunerin ließ sich ins Jagdkauern sinken und folgte leichtfüßig der Geruchsspur und der Vogel, welcher sich als Amsel heraus stellte, kam ihr ins Visier. Leise und vorsichtig schlich sich die Weiße an das Tier an und als es den Kopf alarmierend herumdrehte blieb keine Zeit mehr und sie sprang ab. Das Federtier stieg bereits in die Luft doch mit einem zweiten, schnellen Sprung in die Luft, riss sie es mit sich wieder auf den Grund der Tatsachen, oder einfach nur dem Boden, wo sie die Amsel mit einem schnellen, tödlichen Biss erlegte. Zufrieden ließ sie von dem zuckenden Tier ab und machte sich auf die Suche nach dem Geruch des Katers und nach einer Weile fand sie diesen auch, nahm ihre Beute auf und kam zu ihm. Den Vogel verscharrte sie darauf neben einer der Kiefern.

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So Jun 07, 2015 12:02 pm

Bachfrost

Das Gewitter hatte inzwischen aufgehört, dafür wehte ein kalter Wind und die Nadelbäume um mich herum waren alle nass. Doch ich ignorierte das einfach. Ehe ich mich auf den Weg machen konnte, um Beute zu suchen, war Kleeduft schon gegangen und prüfte die Luft. Auch ich machte mich auf den Weg, glitt lautlos durch das Unterholz und versuchte leicht aufzutreten, was mir eigentlich nicht schwer fiel. Ich prüfte die Luft und tappte vorsichtig weiter. Mit gespitzten Ohren blieb ich stehen und beobachtete eine Amsel am Fuß einer Tanne einen Wurm herauspicken. Sofort lies ich mich ins Jagdkauern fallen und schon mit tief geduckt vorwärts. Die Beute war so auf ihrem Wurm fixiert, dass sobald ich den Abstand verringert hatte, hin schon und den Vogel packen konnte. Wild flatterte er noch herum, bis ich ihn ins Genick biss. Kurz blickte ich auf die langen Baumstämme hoch, doch die Rinde war heute zu nass, um hinauf zu klettern und eventuell am Baum einen Fang zu machen, wie es für WolkenClan Katzen ja üblich war. Aber ich war optimistisch am Boden Beute zu finden. Ich scharrte etwas Erde auf den Vogel, um ihn später mitzunehmen, ehe ich fast lautlos mich weiterbewegte. Mein getigertes Fell stand etwas ab und genervt leckte ich mich kurz am Brustfell, als mir plötzlich der leichte Geruch von Streuner in die Nase stieg. Alarmierend hob ich den Kopf und blickte hinter dem Stamm hervor, als mir Alphakralle und eine weiße Streunerin in die Augen fiel. Doch ich entspannte mich etwas. Diese Streunerin hatte ich zuvor im Lager gesehen und wie es aussah war sie nicht böswillig. Sie trug eine Beute im Maul, eine Amsel. Will sie jetzt bei uns im Clan bleiben? Weiß sie etwas von dem was der Anführer gestern gesagt hat, über die anderen Clans, die hier angeblich wohnen? Hat sie Kreuzstern schon gesehen?
Fragen wirbelten durch meinen Kopf und meine Neugier lies mich von der Jagd ab und ich lief ihnen entgegen. Hallo. begrüßte ich sie mit gesenkter Stimme. Du bist doch die Streunerin, die ich vorher im Lager gesehen habe, stimmts? Ich blickte sie mit einem leichten neugierigen Schimmer in die Augen an. Woher kommst du eigentlich? Und weißt du vielleicht etwas von andere Clans, die hier leben? fuhr ich fort und man konnte sehen, dass leichte Neugier in meiner Stimme mitschwang und das sich mein Kopf interessiert nach vorne beugte. Ich hoffte ich hatte sie nicht überrumpelt oder hoffentlich würde sie nicht zurückhaltend sein und sagen sie will das nur mit unserem Anführer besprechen wollen.

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So Jun 07, 2015 2:56 pm

#Kleeduft

Langsam und mit leicht gehobener Schnauze schlich Kleeduft umher, um sofort die Beute zu riechen, falls ein in ihre Nähe kam. Doch das dauerte, sodass sich die Kätzin fragte, ob dieses Gebiet vielleicht gar nicht so gut war die der WolkenClan gedacht hatte... dass sie die falsche Region als Territorium gewählt hatten.
Nein! Wenn Kreuzstern dachte, das hier wäre das Richtige für sie, dann war es so und sie hatte kein Recht, daran zu zweifeln. Sie war nur Kriegerin und es war ihre verdammte Pflicht, so zu denken und zu handeln, wie man es von ihr erwartete. Eigenes Denken war nicht gut. Glaubte sie jedenfalls. Nein, wusste sie. Wirkte halt so.
Sie schüttelte ihren Kopf, um diese verwirrenden Gedanken daraus zu verbannen und sich besser auf das Jagen zu konzentrieren, denn was sie hier tat, gehörte sich nicht. Wenn man bemüht war, Beute zu jagen, dann sollte man ganz darin aufgehen und nicht an andere Dinge denken. Innerlich schalt sich Kleeduft dafür, dann senkte sie ihren Kopf leicht und wartete konzentriert darauf, dass ihr ein Geruch in die Nase stechen würde.
Tatsächlich sollte es nicht mehr lange dauern: Ein Eichhörnchen kam näher, wie es am frischen Geruch erkennbar war. Sofort duckte Kleeduft sich, ortete das Eichhörnchen, bis sie es sehen konnte - es befand sich unter einem Baum und schnüffelte am Boden herum - und schließlich kroch sie langsam näher.
Noch bemerkte das Eichhörnchen sie nicht und das musste auch so bleiben... immer näher kam sie dem Tier, bis sie nahe genug war, dass sie springen konnte. Mit einem gewaltigen Satz landete sie auf dem Eichhörnchen, das keine Chance mehr gegen sie hatte und im nächsten Moment durch einen Biss im Nacken schon tot war.
Kleeduft drehte sich mit dem toten Beutetier um Mund um und suchte mit den Augen nach Bachfrost, die sie erst nicht entdeckte, dann aber weiter weg fand. Sie hatte sich weiter entfernt als zuerst gesagt und sich wundern trat Kleeduft einige Schritte auf Bachfrost zu, als sie die anderen beiden Katzen sah, die hier angekommen waren: Alphakralle und diese Streunerin. Was machten sie hier? Zu gerne hätte Kleeduft die beiden das gefragt, doch das durfte sie nicht, denn wer war sie, dass sie andere fragen dürfte, was sie hier taten? Eher sollte sie gehen.. nein. Sie musste jagen, wie es Bachfrost gesagt hatte. Und ein anständiger Krieger würde das Gespräch dort, worüber sie auch immer sprachen, nicht unterbrechen. Oder? Unsicher, ob sie nun zu ihnen gehen sollte oder umdrehen und weiterjagen sollte, starrte Kleeduft die drei aus einiger Entfernung an.

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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So Jun 07, 2015 4:02 pm


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Cloud war ihm gefolgte und machte sich sofort ans jagen. Vorbildlich. Wenn nur alle Katzen so wären. Er beobachtete ihre Jagdtechnik, aber auch ihr verhalten. Für einen Streuner gut. Ihr Mentor war bestimmt kein mausehirniges Hauskätzchen. Wenn sie überhaupt wem hatte, der ihr das Jagen beibrachte. Alphakralle machte sich daran die Gegend auf Beute zu prüfen. Der Regen war schon lange vorbei, wodurch einige Gerüche leicht verwaschen waren. Gerade als er sich auf Beutezug machen wollte, kam Bachfrost dazu. Gezielt lief diese zu der Streunerin und fragte diese gleich aus. Über die anderen Clans wollte sie etwas wissen. Alphakralle war erstaunt, dass Katzen vom WolkenClan über die Existenz der anderen Clans Bescheid wusste. Normalerweise wusste das niemand, außer Kreuzstern. Ob er es dem Clan verkündet hatte oder nur wenigen Katzen. Der cremefarbene Kater versuchte nicht darauf zu reagieren und stattdessen sich aufs Jagen zu konzentrieren. Unter einem Gehölz konnte er eine Maus ausmachen, die mit Kernen  vor kam , aber zu beschäftige mit dessen Futter war. Leichte Beute, dachte er sich und schlich sich langsam an diese voran. Wenn Cloud den DonnerClan kannte, dann kannte sie auch dessen Jagdtechniken vielleicht. Die Maus! Alphakralle kniff die Augen etwas enger zusammen, um sich auf die Beute zu konzentrieren und nicht auf das, was sich Fuchslängen entfernt abspielte. Gekonnt schätzte er die Entfernung zwischen sich und dem Nager ab. Ein Sprung und er hätte das Tier. Mit den Hinterläufern stieß er sich von der Erde ab. Seine Vorderpfoten waren ausgestreckt und packten die Maus sofort bei der Landung. Ein Biss in den Nacken und die Beute verlor nicht nur das Bewusstsein. Der Geschmack vom warmen Blut lag in seinem Maul und machte Hunger auf mehr, aber würde der Wald noch weitere Beute preisgeben?



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BeitragThema: Re: Der Kiefernwald   So Jun 14, 2015 2:47 pm

Cloud
Uhm... Hello?

Cloud blieb wie angewurzelt stehen, als plötzlich eine Kätzin auf sie zu trat und sie sogleich begrüßte. Wirke ich so freundlich, obwohl ich eine Streunerin bin?, fragte sie die Gefleckte und wiegte ihr Gewicht ein wenig nach hinten, worauf sie eine Pfote hob. Auf die Frage, die die Kätzin stellte, wurde ihr schnell klar, dass sie auch eine dieser WolkenClan Katzen sein musste. Sie wollte doch nur ein wenig jagen, wieso lockte sie denn Katzen so stark an? Sie war doch kein grelles Licht und diese Kriegerin keine Motte! Jedenfalls schien eine außenstehende Kätzin, welche die drei Katzen beobachtete, das Gegenteil beweisen. Seufzend stellte die Streunerin ihre angehobene Pfote wieder auf den festen Grund und nickte leicht. "Ja, es sei denn ihr hättet noch mehr Streuner als nur mich in eurem Lager gehabt.", miaute sie mit einer gleichgültigen Stimme und schaute zu dem Cremefarbenen Kater hinüber, welcher mit ihr auf die Jagd ging. Aber er tat nichts, sagte nicht, dass sie gemeinsam jagen würden und ließ sie mit seiner Clangefährtin alleine. Beinahe hätte Cloud schon geschnaubt, dass der Kater sie hier zurückließ, mit einer Katze, welche sie nur ausfragte. Aber was würde es bringen? Genau, nichts und das war auch der Punkt. Sie kannte nicht mal seinen Namen! Die Augen verdrehend schaute sie wieder zu der Kriegerin, welche neu auf sie zugestoßen kam. "Ich rede nicht mit Fremden über meine Herkunft, tut mir leid. Ich kann nur sagen, dass ich nicht von hier bin, ich habe eine lange Reise hinter mir liegen. Nebenbei, mein Name ist Cloud.", meinte die weiße Streunerin und versuchte mit ihren durchdringenden, giftgrünen Augen den Blickkontakt zu halten. "Und ja, ich kenne in der Tat einiges über die anderen Clans hier... aber nicht wieder all zu viel. Es gibt hier noch andere vier Clans, Donner-, Fluss-, Wind-, und SchattenClan." Bei der Aufzählung der verschiedenen Ansammlungen von Katzen ließ sie jedoch aus, dass ihre Mutter ihr davon erzählt hatte, ihr Vater sei aus dem FlussClan. Was sollte es dieser Katze hier auch schon bringen darüber bescheid zu wissen? Nun ja, eine Information von der Kätzin könnte Cloud selbst jedoch selbst gut gebrauchen. "Wie heißt eigentlich dein cremefarbener Freund hier?", fragte sie und deutete mit ihrer Schweifspitze auf den genannten Kater, welcher zu jagen begonnen hatte (Alphakralle).

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Der Kiefernwald

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