Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Der Teich

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Nuria
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BeitragThema: Der Teich   Do 26 Feb - 21:56

das Eingangsposting lautete :

Inmitten des Waldes befindet sich ein oval geformter Teich, der gerade so groß ist, dass man nicht von einer Seite auf die gegenüberliegende springen kann. Hier lassen sich viele Kräuter finden, ebenso wie die Beute hier zahlreich vorkommt, überwiegend Frösche.
Auf dem Teich schwimmen viele große Seerosen, auf denen eine leichte Katze problemlos gehen kann, sodass viele Schüler und auch Krieger sich dort einen Spaß erlauben oder auch allein die Ruhe genießen und sich an der Schönheit erfreuen.
Am Rand des Teiches, wo das Wasser flach ist, wachsen Bäume, sodass sie sozusagen unter Wasser stehen und nur die großen Wurzeln über die Oberfläche ragen.
Da der Teich sich im Zentrum des Waldes befindet, ist er umschlossen von Bäumen, was für Privatsphäre und zugleich Beute sorgt.
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Schneeleopardenzahn
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BeitragThema: Re: Der Teich   Do 20 Apr - 23:32

•| Krähenlied
[spricht mit Aschenfeuer]

Ich winkte den dunklen Krieger zu mir und hoffte, dass er meiner Aufforderung folgen würde. Dabei zeigte sich ein Lächeln auf meinem Gesicht - kein Wunder bei dem schönen Anblick der Seerosen. Aschenfeuer's Miene verriet nichts über seine Gedanken, als er sich vorsichtig zu mir gesellte. Immer eine Pfote vor die andere setzend.
Als er sicher stand, entspannte er sich sichtlich und lächelte. Ja, Aschenfeuer begann zu lächeln, kein Zwang steckte dahinter. Das konnte ich an seinen Augen erkennen, als er mich ansah. Ich schnippte ihm mit dem Schweif über die Ohren und schenkte auch ihm weiterhin mein Lächeln. "Das steht dir; solltest du vielleicht öfter tragen.", miaute ich und legte mich an den Rand der Seerose, um in den Teich spähen zu können, auf der Suche nach Fischen.

[Erwähnt xx]
[Angesprochen Aschenfeuer]

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Aschenfeuer
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BeitragThema: Re: Der Teich   Fr 21 Apr - 21:47

Aschenfeuer | 014

Der Krieger war, nachdem Krähenlied ihn zu sich gewunken hatte, ihrer Aufforderung gefolgt, obwohl er eigentlich überlegt hatte, ob diese ihn nur ins Nass befördern wollte. Schließlich hatte ihn ihr Lächeln überzeugt. Aschenfeuer vermutete, dass die schwarze Katze die Natur mochte und den Ort, genauso wie er, unglaublich schön fand. Der Kater blendete aus, dass es schon sehr spät war, dass es immer noch regnete, obwohl es etwas weniger wurde und auch, dass er eigentlich jagen wollte. Als er sich aber zu der Kriegerin begab, verriet seine Miene wie immer nichts. Erst war der Dunkle ziemlich misstrauisch, ob die Serien sein Gewicht tragen würden, doch dann gesellte er sich zu Krähenlied. Ein Glücksgefühl durchströmte den Kater. Er empfand dies nur sehr selten und daher entschied er sich der Schwarzen auf seine Art und Weise zu bedanken, nämlich, indem er sie anlächelte. Kurz schloss der Krieger die Augen und vernahm dabei die Worte der Katze. Durch ihre Worte und ihre Berührung machte Aschenfeuer die Augen wieder auf und sah Krähenlied zu, wie sich sich hinlegte und in den Teich spähte. Er überspielte gedanklich eine leichte Verlegenheit und konzentrierte sich auf seinen Leitsatz. "Ich kann es mir nicht leisten, meine Gefühle jedem mitzuteilen." teilte er ihr trocken mit. Als er dies aber registrierte, wollte er etwas unternehmen. Er hatte die Kriegerin schon häufig beobachtet und sie konnte zwar nerven, aber sie war im Moment nett zu ihm und er wollte nicht, dass die ganze restliche Zeit mit ihr unangenehm wurde. Vorsichtig setzte sich der Rauchschwarze und musterte die ebenfalls dunkel gefärbte Katze. "Kannst du fischen?" fragte er interessiert nach und lächelte vorsichtig, auch wenn sie ihn gerade nicht ansah. Er wollte nicht über seine Gefühle sprechen und hoffte, er könnte sich etwas mit Krähenlied unterhalten. Warum er das wollte, wusste der Kater selbst nicht.
Erwähnt: Krähenlied
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Schneeleopardenzahn
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BeitragThema: Re: Der Teich   Di 25 Apr - 22:38

•| Krähenlied
[spricht mit Aschenfeuer]

Ich schnippte Aschenfeuer mit dem Schweif über die Ohren, um die Stimmung ein wenig zu lockern, und miaute, dass ihm das Lächeln stand und er es ruhig öfter tragen könne. Daraufhin miaute der dunkle Krieger jedoch nur, dass er es sich nicht leisten konnte jedem seine Gefühle mitzuteilen. Ich schnaubte leise und verdrehte die Augen, während ich ich an den Rand der Seerose setzte und nach Fischen Ausschau hielt. Bin ich denn "jeder"!? Ich wollte nur nett sein und er kommt mit sowas!, dachte ich und versuchte dabei meinen Schweif ruhig zu halten.
Dann vernahm ich seine Frage und spürte, dass er sich gesetzt hatte. Ich ließ ihn einen Moment lang zappeln, um mich zu sammeln, ehe ich zu Aschenfeuer aufsah. Ein kleines Lächeln zierte sein Gesicht, wodurch auch ich zu lächeln begann. "Möchtest du, dass ich es dir zeigen?", fragte ich und war gespannt auf seine Antwort. Nicht jede Katze machte sich gern die Pfoten nass. Bis auf die Katzen des FlussClans natürlich.

[Erwähnt xx]
[Angesprochen Aschenfeuer]

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Aschenfeuer
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BeitragThema: Re: Der Teich   Mi 26 Apr - 16:58

Aschenfeuer | 015

Dieses Gefühl auf den Seerosen zu stehen, in den Himmel zu sehen, die kühle Nachtluft zu spüren, gepaart mit dem sanfter werdenden Regen und dem dadurch entstehenden angenehmen Duft, ließen den Kater Glück empfinden. Selten empfand er Glück. Nur in der Natur und wenn ihn junge Katzen umgaben und das zeigte er dann niemandem. Um so mehr müsste Krähenlied es wert schätzen, dass Aschenfeuer ihr offenbarte, dass er glücklich war, indem er ihr ein Lächeln schenkte. In seinen Augen hatte es die dunkle Kriegerin irgendwie verdient. Diese schnippte jedoch mit dem Schweif über seine Ohren und miaute, dass ihm das Lächeln stehen würde und er dies öfter tun sollte. Obwohl der dunkle Kater etwas verlegen war, zeigte er dies nicht und erklärte einfach, für seine Art üblich, dass er es sich nicht leisten könne, Gefühle zu zeigen. Die Augen des Kriegers weiteten sich leicht, als er hörte, wie Krähenlied schnaubte und sich dann an den Rand der Seerose legte. Auf einmal wurde ihm bewusst, dass er sie vielleicht verletzt hatte und dies wollte er nicht. Daher versuchte er, das Thema zu überspielen, in dem er interessiert fragte, ob die Kriegerin fischen konnte und sich leicht Lächelnd setzte.
Kurz gab der Rauchschwarze die Hoffnung auf, da er keine Antwort erhielt, aber dann sah die Katze doch zu ihm auf und lächelte ihn an, was ihn beruhigte. Auf ihre Worte hin, wurde sein Lächeln breiter und er nickte. "Das wäre toll." miaute er nun freundlich und zwang sich, seine kalte Art etwas abzulegen, auch wenn ihm eine Stimme in seinem Kopf immer wieder darauf hinwies, dass er einen Fehler begann, so viel von sich preiszugeben. Aschenfeuer ignorierte dies und ging näher zu Krähenlied, um sich dicht neben sie zu legen, jedoch ohne sie zu berühren und ins Wasser zu sehen. Seine Pfoten kribbelten aufgeregt und er fühlte sich wie ein Schüler, der gleich etwas Neues lernte.

Erwähnt: Krähenlied
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Schneeleopardenzahn
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BeitragThema: Re: Der Teich   So 30 Apr - 12:45

•| Krähenlied
[spricht mit Aschenfeuer | fängt einen Fisch]

Ich wusste nicht genau, warum ich ihm angeboten hatte ihm zu zeigen wie man fischte. Ich hatte es einfach getan und wartete nun seine Antwort ab. Ich wusste, dass sich nicht jede Katze gerne die Pfoten nass machte, abgesehen vom FlussClan und ein paar vereinzelten Streunern. Du Mäusehirn, bestimmt sagt er jetzt "Nein"!, tadelte ich mich selbst, doch als ich Aschenfeuer ansah hatte er ein beeites Lächeln im Gesicht und nickte. Er miaute, dass das toll wäre, und seine Stimme hatte einen freundlichen Ton angenommen.
Für einige Herzschläge konnte ich den rauchschwarzen Krieger nur anstarren, während mein Herz ein ungewollt schnelleres Tempo erreichte. Ich schluckte und blinzelte mehrere Male, bis ich mich gefangen hatte. "Gerne.", war das einzige Wort, dass ich gerade im Stande war zu sagen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit räusperte ich mich und zwang mich den Blick wieder auf das Wasser des Teichs zu richten. Dann erst fing ich wieder an zu sprechen. "Du musst immer darauf achten, dass dein Schatten nicht auf das Wasser fällt, sonst verscheuchst du die Fische. Und dann musst du Geduld haben, bis ...", erklärte ich ihm, als ein silberner Fleck diekt vor meinen Pfoten auftauchte. Blitzschnell ließ ich meine Pfote mit ausgefahrenen Krallen vorschnellen und zog so den Fisch aus dem Wasser. Ich schmiss diesen hinter mich auf die Seerose und tötete ihn mit einem Bissen. "... bis ein silberner Schatten vor dir auftaucht, dann musst du schnell sein und den Fisch aus dem Wasser holen. Du schmeißt ihn hinter dir an Land uns tötest ihn.", miaute ich und blickte den Kater wieder an.

[Erwähnt xx]
[Angesprochen Aschenfeuer]

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BeitragThema: Re: Der Teich   So 30 Apr - 22:34

Aschenfeuer | 016

Als die Kriegerin schnaubte und sich von ihm abwandte, wurde ihm bewusst, dass er sie vielleicht verletzt hatte. 'Und wenn schon... Was kümmert dich das?' Der Kater biss seine Zähne aufeinander. Krähenlied hatte nicht verdient, dass er so kalt war. Warum? Vielleicht weil sie so offen zu ihm war, obwohl er das Gegenteil war. Wer weiß, Aschenfeuer konnte die Frage selbst nicht beantworten, was ihn ziemlich verunsicherte, er jedoch zu überspielen versuchte. Daher stellte er auch die Frage, ob die Schwarze fischen konnte und setzte sogar ein leichtes Lächeln auf. Erst erhielt er keine Antwort, doch dann lächelte auch Krähenlied und fragte, ob sie es ihm zeigen sollte. Der dunkle Krieger lernte gern neue Sachen und es interessierte ihn sehr, wie Fisch schmeckte, außerdem wollte er der Katze eine Freude machen. Sein Lächeln wurde also breiter und er sagte sogar, dass es toll wäre, wenn die dunkle Kriegerin ihm das fischen zeigen könnte. Es verunsicherte ihn, wie die sie nichts sagte und ihn nur anstarrte. Verlegen klappten sich seine Ohren etwas zurück und er schlug sich in Gedanken selbst. Warum hatte er noch mal so sehr seine Gefühle gezeigt?! War ja klar, dass die Katze nun einen Rückzieher machen würde! 'Gerne.' erklang ihre weibliche Stimme in seinen Ohren und schon dachte er nicht mehr daran, dass es falsch war, zu lächeln und freundlich zu sein. Der Kater legte sich dicht neben Krähenlied, aber ohne sie zu berühren und lauschte aufmerksam ihren Worten. Er war vollkommen konzentriert und verfolgte gespannt jede ihrer Bewegungen. "Wow. Guter Fang!" murmelte Aschenfeuer leise und sah ihr in die Augen. Seine bernsteinfarbenen Augen leuchteten sie ehrlich und voller Bewunderung an, doch dann zwang er sich, den Blickkontakt abzubrechen und starrte auf das Nass vor ihm. Sein Pfote hatte er leicht erhoben und er versuchte, sich nicht zu bewegen. Dann sah er etwas silbernes im Wasser und schnellte mit ausgefahrenen Krallen in das kühle Nass, jedoch ohne Erfolg. Der Fisch war schneller als er gewesen und er ärgerte sich etwas. Irgendwie war es dem Rauchschwarzen peinlich, dass seine Jagd nicht erfolgreich gewesen war. Sein Blick richtete sich wieder auf Krähenlied und er verzog seinen Mund zu einem schrägen Lächeln. "Es ist echt nicht einfach. Ich glaube wir müssen noch viel üben." miaute er ernst und nachdenklich. Warum hatte er wir gesagt? Das klang ja so, als ob er sich mit ihr verabreden würde wie diese jämmerlichen verliebten Katzen überall.

Erwähnt: ---
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BeitragThema: Re: Der Teich   Do 4 Mai - 20:01

•| Krähenlied
[spricht mit Aschenfeuer]

Ich konnte nicht anders als ihn anzustarren, dabei wusste ich noch nicht einmal warum ich das tat. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich so eine Reaktion seinerseits auf meine Frage nicht erwartet hatte. So brachte ich nach ettlichen Momenten der Stille endlich ein "Gerne" heraus und richtete meinen Blick auf den Teich, ehe ich ihm das Fischen erklärte. Und während ich sprach tauchte ein silberner Fleck vor mir im Wasser auf und ohne darüber nachzudenken ließ ich meine Krallen nach vorne schnellen und holte den Fisch an Land, wo ich ihn mit einem gezielten Biss tötete.
Danach ging ich wieder zu Aschenfeuer, der mir gratulierte und mir dann in die Augen sah. Ich klappte verlegen meine Ohren zurück und sah ihm ebenfalls in die Augen. "Dankeschön.", hauchte ich und war wirklich erstaunt über die Bewunderung in seinen bernsteinfarbenen Augen, die auch noch echt zu sein schien. Dann wollte es der Krieger selbst ausprobieren und lenkte seinen Blick auf den Teich. Ich verfolgte gespannt jede seiner Bewegungen und als er die Pfote in das Wasser schnellen ließ, hielt ich den Atem an. Seine erste Fischjagd verlief jedoch ohne Erfolg und so drehte er seinen Kopf wieder zu mir, wobei sich ein schräges Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitete. Aschenfeuer meinte, dass es wirklich nicht einfach sei und wir noch viel üben müssten. Wir? Hat er das eben wirklich gesagt?, dachte ich mir, hatte mich aber keinesfalls verhört, da war ich mir absolut sicher. Ich nickte und schenkte ihm ebenfalls ein Lächeln. "Das Fischen ist mit viel Glück verbunden und selbst erfahrenen Kriegern kann ein Fisch entkommen. Also macht dir nichts draus.", miaute ich und setzte mich wieder neben ihn. "Gerne übe ich mit dir, wenn du nichts gegen meine Gesellschaft hast."

[Erwähnt xx]
[Angesprochen Aschenfeuer]

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BeitragThema: Re: Der Teich   Fr 5 Mai - 20:15

Aschenfeuer | 017

Er fühlte sich etliche Monde jünger, wie ein Schüler und platzte fast vor Aufregung, als Krähenlied ihm Anbot, das Fischen zu zeigen. Also sah der Kater gespannt zu, konnte seine Augen nicht von dem Geschehen lassen, zog alle Wörter der Kriegerin gierig auf und blendete alles um sich herum aus. Als die Schwarze dann plötzlich ihre Pfote vorschnellen ließ, einen Fisch heraus holte und ihn schnell tötete überkam ihn eine Welle an Bewunderung. Noch nie hatte er eine Katze Fischen sehen. Sein Onkel hatte ihm dies nie gezeigt und seine Eltern erst recht nicht. Freunde hatte er nicht, also wer sollte ihm so etwas je gezeigt haben. Leise sprach er seine Bewunderung aus und lobte die dunkle Katze für ihren Fang. Aschenfeuer sah nun in ihre Augen und registrierte, wie sie ihre Ohren sichtbar verlegen anklappte. Sie hauchte ein Dankeschön und ihre zarte Stimme führte dazu, dass dem Krieger ein Schauer über den Pelz fuhr. Schnell lenkte er seine Konzentration auf das Wasser. Leider hatte er kein Glück gehabt, was ihm irgendwie peinlich war. Für gewöhnlich störte ihn nicht, was andere Katzen über ihn dachten, aber so ein Misserfolg in Gegenwart von Krähenlied war ihm dann doch unangenehm. Er versuchte, dies nicht zu zeigen und lächelte sie schräg an. Er miaute nun nachdenklich, dass das Fischen nicht einfach war und sie wohl noch viel üben mussten. 'Wir...' hatte er gesagt. Wie kam er nur darauf 'wir' zu sagen? Diese ganzen verliebten Katzen um ihn herum machten ihn noch ganz verrückt. Plötzlich erklang ihre Stimme und er verlor sich für wenige Herzschläge in ihren Augen, während sie ihn anlächelte. Nun war es an ihm, verlegen zu sein und seine Ohren etwas nach hinten zu legen. Schnell schüttelte er seinen dunklen Kopf, zwang sich aber dann innerlich das Schweigen zu unterbrechen und wieder 'normal' zu sein. "Ich... äh... gewöhne mich schon irgendwie daran..." miaute er stockend und senkte den Blick. "Könnten wir uns den Fisch vielleicht teilen? Mir knurrt schon die ganze Zeit mein Magen..." fragte er leise. Jetzt war er vollkommen übergeschnappt. Beute teilen. Mit Krähenlied. Er konnte sich jetzt zu einem Mäusehirn erklären. Wahrscheinlich war sein Hirn sogar noch kleiner als das einer Maus.

Erwähnt: Eltern+Onkel (fiktiv)
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BeitragThema: Re: Der Teich   Mo 8 Mai - 18:01

•| Krähenlied
[spricht mit Aschenfeuer]

Nachdem ich mich bei Aschenfeuer bedankt hatte, versuchte er sich selbst daran einen Fisch zu fangen. Er nahm die richtige Position ein und auch sein Timing war perfekt, als der Fisch sich ihm näherte. Jedoch war das Wassertier zu schnell für den dunklen Kater und so verfehlte er ihn um Mäuselängen. Daraufhin sah er mich wieder an, schenkte mir ein schräges Lächeln und miaute, das es nicht einfach sei und wir noch üben mussten. Nun breitete sich auch auf meinem Gesicht ein Lächeln aus und ich meinte, dass es selbst erfahrenen Kriegern passieren könne, dass ihnen die Beute entwischte.
Dann ging ich auf Aschenfeuer's Vorschlag ein und miaute, dass ich gerne mit ihm üben würde, wenn ihm meine Gesellschaft nichts ausmachte. Nun legte er plötzlich die Ohren nach hinten und wirkte dadurch verlegen, was er vermutlich auch war. Doch schnell schüttelte der Krieger den Kopf und meinte stockend, dass er sich schon daran gewöhnen würde. Aschenfeuer senkte den Blick und fragte mich, ob wir uns den Fisch teilen konnten, sein Magen knurrte schon die ganze Zeit über. Ein leises Schnurren begann in meiner Kehle zu poltern und vorsichtig schob ich ihm den Fisch über die Seerose zu. "Du darfst zuerst.", sagte ich und rückte etwas näher zu ihm auf, schließlich war es so einfacher sich die Beute zu teilen.

[Erwähnt xx]
[Angesprochen Aschenfeuer]

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BeitragThema: Re: Der Teich   Mi 10 Mai - 16:06

Aschenfeuer | 018


Der Ehrgeiz hatte ihn gepackt. Er wollte unbedingt auch Fischen lernen und versuchte gleich nachdem Krähenlied es erfolgreich geschafft hatte, dasselbe. Eigentlich klappte es seines Wissens ganz gut. Er legte sich hin, achtete darauf, dass die Fische ihn nicht sehen würden, verharrte völlig regungslos und schnellte im richtigen Moment mit seiner Pfote nach unten. Doch leider war er wohl etwas zu langsam gewesen, denn das Tier entwischte ihm und seine Pfote blieb leer. Zwar war der Kater enttäuscht und schämte sich auch etwas, da er sonst ein verlässlicher Jäger war, aber er versuchte sich nichts anmerken zu lassen und lächelte die Schwarze schräg an. Seine nächsten Worte überraschten ihn vermutlich mindestens genauso sehr wie sie, denn er miaute doch tatsächlich dass sie zusammen noch üben mussten. Noch erstaunter war er nun, als ein Lächeln auf ihrem Gesicht erschien und sie seinem Vorschlag zustimmte. Die Verlegenheit zeigte er nun deutlicher, indem er die Ohren etwas anlegte. Er wollte den Moment unbedingt überspielen und von seinen merkwürdigen Gedanken loskommen, weswegen er seinen dunklen Kopf schüttelte und stockend miaute, dass er sich schon an die Gesellschaft der Kriegerin gewöhnen würde. Aschenfeuer senkte den Kopf und leise Worte verließen seinen Mund, die fragten, ob die beiden Katzen sich den Fisch teilen konnten, da er ziemlichen Hunger hatte. Gedanklich erklärte er sich nun zu einem endgültigen Mäusehirn und die Stimme in seinem Kopf, die ihn darauf hinwies, dass dies hier ein gewaltiger Fehler war wurde immer lauter. Plötzlich verschwand die Stimme jedoch. Krähenlied schnurrte leise. Sein Kopf schnellte nach oben und seine bernsteinfarbenen Augen schienen sich in die der dunklen Katze zu bohren. Diese schob den Fisch nun zu ihm, bot ihm an, sich als erstes etwas zunehmen und rückte zu ihm auf. Seine Augen besaßen einen verwunderten Touch. Es war das erste Mal, dass er sich erinnern konnte, dass eine Katze seine Nähe zu suchen schien. In seinem Kopf erschienen Bilder aus seiner Jugendzeit, in der er ganz allein im Nest gesessen hatte, weil er mit niemandem spielen durfte. Irgendwann waren die anderen Jungen und Schüler ihm von selbst aus dem Weg gegangen. Er versuchte den Kloß in seinem Hals runterzuschlucken. Er durfte sich jetzt nicht von der Vergangenheit und seinen innersten Sehnsüchten einholen lassen. Seine Mauer durfte nicht zerstört werden. Es herrschte Schweigen, in dem er sich kein Stück rührte und seine Augen einfach verletzt vor sich hinstarrten. Dann verdunkelten sie sich plötzlich wieder und wurden kalt. Nach einem erneuten kräftigen schlucken, neigte der Rauchschwarze dankend den Kopf und beugte sich über die Beute um einen Bissen zu nehmen. Er hatte noch nie einen Fisch gegessen. Er schmeckte neu und frisch, aber er hatte zu viel mit seinen Gedanken zu tun, um sich weiter um den Fisch zu kümmern. Die bernsteinfarbenen Augen waren auf den Boden gehaftet während er vor sich hinkaure und nachdachte.

Erwähnt: Krähenlied
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BeitragThema: Re: Der Teich   So 18 Jun - 23:21

•| Krähenlied
[spricht mit Aschenfeuer]

Der rauchschwarze Krieger hatte mich gefragt, ob wir uns den Fisch teilen wollten. Ich hatte dem zugestimmt, indem ich ihm die Beute zuschob und miaute, dass er zuerst fressen durfte, während ein Schnurren meine Kehle verließ. Derweil rückte ich näher an Aschenfeuer heran, so fand ich es einfacher sich den Fisch zu teilen. Verwundert über meine Tätigkeit, sah dieser mich an und ich sah zurück. Währenddessen herrschte Stille zwischen uns, bis seine bernsteinfarbenen Augen einen verletzten Ausdruck annahmen , ehe sie wieder kalt und hart wurden.
Diese plötzlich Veränderung ließ mich kurz zusammen zucken und ich unterdrückte den Drang wieder ein Stück von Aschenfeuer ab zu rücken. Er schluckte einmal kräftig, dann neigte er dankend den Kopf und biss in den Fisch. Den Blick hatte der Kater auf den Boden gerichtet, während er kaute. Ich verstand sein Verhalten nicht und die anfängliche Verwunderung darüber wich langsam der Wut darauf, weshalb ich leise zu knurren begann ohne es wirklich zu wollen. "Weißt du, wenn du dich weiterhin mir gegenüber so verhältst, dann wirst du dich wohl nie an meine Gesellschaft gewöhnen! Erst ersucht du freundlich zu sein und jetzt bist du wieder so abweisend! Was ist nur in dich gefahren??", fauchte ich ihn an, ohne darüber nachzudenken, dass ich ihn damit vielleicht kränken konnte. "Ich mag deine Gesellschaft zufälligerweise, aber wenn du dich so aufführst, kann ich auch gut darauf verzichten." Mit diesen Worten stand ich auf und stolzierte an den Rand der Seerose, von wo ich wieder an das Ufer des Teichs sprang und mich sofort hinsetzten, als ich mit den Pfoten dort aufkam. Aschenfeuer hatte ich den Rücken zugewandt.

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BeitragThema: Re: Der Teich   Mo 19 Jun - 21:29

Aschenfeuer #19

Der Kater war schon etwas enttäuscht, dass die Jagd ihm nicht geglückt war, zumal er sonst eigentlich mit seinen Jagdfähigkeiten prahlen konnte. Nun ja er sei entschuldigt, schließlich war es sein erster Versuch gewesen. Doch sein Magen knurrte schon die ganze Zeit so sehr, dass er es nicht abwarten konnte, bis er selbst etwas erlegt hatte und fragte also, ob die beiden Katzen sich den bereits von Krähenlied erlegten Fisch teilen könnten. Das war zwar etwas peinlich, aber nichts zu dem, was er zuvor gesagt hatte. Aschenfeuer befand sich nun auf komplett neuem Boden und er war sehr verlegen. Immer schwieriger fiel es ihm, seine Gefühle zu verstecken, zu oft zeigte er Scham oder Fröhlichkeit und schimpfte sich im Inneren selbst aus, ein solches Mäusehirn zu sein. Sein Kopf schnellte nach oben. Die schwarze Kriegerin hatte geschnurrt. Geschnurrt! In der Gegenwart von ihm! Seine Augen bohrten sich in die Krähenlieds und er brachte kein Wort heraus, erst recht nicht, als er den Fisch zugeschoben bekam und die Katze zu ihm rückte. Ohne, dass er etwas tun konnte, wurde es heißer unter seinem Pelz und er senkte den Kopf um stumm zu kauen. Währenddessen kreisten seine Gedanken wild umher und Aschenfeuer musste sich scharf konzentrieren, damit Krähenlied nicht die mühsam erschaffene Mauer einfach so zerstörte. Er hörte auf einmal ein Knurren, was ihn aus seinen Gedanken riss und dann wurde er angefaucht. Kurz war der Rauchschwarze etwas überfordert, er war sich keines Fehlers bewusst gewesen. Seine bernsteinfarbenen Augen sahen der dunklen Kriegerin kurz verwundert hinterher, als sie ans Ufer sprang und sich mit dem Rücken zu ihm hinsetzte. Er seufzte leise. Etwas Wut staute sich in ihm auf, aber er ließ sie nicht durchkommen und folgte Krähenlied einfach. Er setzte sich mit etwas Abstand neben sie, sah sie aber nicht an. "Du solltest nicht über mich urteilen, ohne den Grund meines Handelns zu wissen Krähenlied. Und du solltest versuchen, das alles positiver zu sehen. Immerhin versuche ich bei dir anders zu sein, oder? Ich gebe mir wirklich Mühe, aber ich kann meine Prinzipien nicht einfach wegschmeißen." seine Stimme war vollkommen ruhig und ernst, aber sie war warm und sagte einfach das aus, was er im Moment fühlte. Warum sah sie denn nicht, dass er sich eigentlich schon viel zu viel verändert hatte durch sie? "Bitte versuche einfach mehr Verständnis aufzubringen, so wie ich es auch habe." miaute er leise zusätzlich und wagte es dann seinen Blick auf die Katze zu richten. Er hätte sie gern angelächelt oder sowas, aber er wusste nicht so ganz, was er tun sollte, außerdem bestand immer noch die Gefahr, dass Krähenlied seine Worte mal wieder völlig falsch auffasste und wieder wütend wurde. Warum gab er sich eigentlich so eine Mühe mit einer so nervigen Katze?

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BeitragThema: Re: Der Teich   Do 22 Jun - 17:59


Pandora

Streunerin ||  -  ||  #1

Pan…, bist du wach? Ich spüre zwei Katzen in der Nähe, sie beherbergen einen starken Geruch nach Kiefern, der penetrant in der Nase sticht. Vielleicht Krieger der Clans? Ich würde Vorsicht walten, auch wenn du eigentlich keinen Grund dazu hast. Im Halbdunkel der geräumigen Höhle bewegte sich ein riesenhafter Schatten. Auf dem ersten Blick konnte man den schlanken Torso locker mit einem Hund verwechseln. Große Ohrmuscheln zuckten träge, fegten die eindringliche Stimme hinfort. Langsam öffnete sich das rechte Auge, gelb so intensiv wie frischer Honig strahlte durch das dämmernde Licht, das andere folgte im kurzen Abstand. Gefleckter Pelz leuchtete seidig. Die Kreatur schien von einer anderen Welt, eine merkwürdige Mischung aus Hund, sowie Katze oder gar ein Raubtier? Meistens durfte ich immer wieder dieselbe Frage beantworten. Weshalb bist du so groß? Bist du überhaupt eine Katze? Waah, ein Monster! Übliche Reaktionen, wenn man das erste Mal vollkommen unvorbereitet auf mich traf. Gähnend riss ich das Maul weit auf, spitze Eckzähne schimmerten matt. Schwach traf mich der vermoderte Geruch von Erde. In einer Höhle zwischen alten Wurzeln zu übernachten mochte keine gute Idee sein, jedoch bevorzugte ich die Einsamkeit und in einem tief verzweifelten Tunnelsystem zwischen den brüchigen Wurzeln einer Eiche ging mir niemand auf die Nerven.
„Melancholie, weshalb weckst du mich? Ich glaube kaum jemand würde aus purer Langeweile anfangen zwischen den toten Trieben zu suchen, wenn könnte ich mich verteidigen“, miaute ich ruhig in die Stille hinein. In diesem Moment befand ich mich in vollkommener Abschottung gegenüber der Welt, niemand lag mit mir in der Aushöhlung. Manche hielten mich für verrückt, da ich andauernd in die Stille redete und keinen Hehl um meine Selbstgespräche machte, schließlich begleitete mich Melancholie, eine alte Freundin, jene ich nicht einfach ignorieren konnte. Ihre helle Stimme erfüllte seit längst vergangenen Tagen meine Gedanken. Tut mir leid, ich achte einfach zu sehr auf die Umgebung…Beide hatten eine besondere Art von Training genossen, anders als die deine. Leicht hob ich den Blick Richtung Ausgang. Sanft fiel das Licht der Morgensonne zwischen den Wurzeln hindurch, es versprach ein schöner Tag zu werden. „Kein Problem. Lieber vorsichtig als übermütig“, versuchte ich sie auf meine unsoziale Weise zu beschwichtigen. Stille legte sich über die Gedanken, Melancholie streckte wohl wieder ihre Fühler aus oder konzentrierte sich auf eine bestimmte Sache. Ich wollte sie nicht unnötig stören und entschied mich daher fürs aufstehen. Auf halber Höhe bröckelte mir bereits die Decke auf den Rücken.
Ein Wunder wie ich es überhaupt geschafft hatte eine einigermaßen annehmbare Position zum Schlafen zu finden. Langsam kroch ich durch die Öffnung hindurch, zog mich auf die nächst höher gelegene Verästelung und bog schließlich zwischen den Wurzeln scharf nach rechts ab, bis Wasser meine Pfoten umspielte. Stimmen drangen zwischen den löchrigen Wänden hindurch. Eindeutig als weiblich, sowie männlich identifizierbar. Fast meinte ich sogar den Kieferngeruch zu riechen. Mich interessierte das Gespräch der beiden Katzen nicht. Ich hatte mir lediglich einen vorrübergehenden Schlafplatz gesucht. Wandelte ich auf dem Territorium der Clankatzen blieb mir eben nichts anderes als der Rückzug übrig, auch wenn ich mich deutlich zu verteidigen wusste. Kurz hielt ich inne. Von der anderen Seite des Teichs durfte ich wie ein riesiges Raubtier wirken. Auf langen Beinen stakste ich wenige Zentimeter weiter, behielt die Clankatzen dabei eisern im Auge. Das Männchen ähnelte einer dunklen Gewitterwolke, die nach und nach an Intensität verlor. Die hellen Augen bildeten einen interessanten Kontrast zum geschwärzten Fell. Der weibliche Gegenpart bekleidete sich in ähnliche Farbe. „Von der körperlichen Struktur her ist nichts Besonderes zu erkennen. Beide schmal gebaut, mit kräftigen Hinterbeinen.“ Wenn es die Zeit zuließ analysierte ich liebend gern andere Artgenossen um mich herum.
Hauptsächlich schätzte ich ihre ungefähre Kampfstärke ein. Natürlich konnte auch in schmächtigen Kreaturen unglaubliche Kraft stecken, aber einer Savannah, wie ich eine war, wollte niemand das Wasser reichen. Eher prügelte ich mich mit Hunden als normalen Katzen, nicht umsonst prangten großflächig vernarbte Wunden auf meinem Rücken. Jene x-förmige Narbe knapp über dem Herz leuchtete leicht in direkter Sonneneinstrahlung. Ruhig näherte ich mich dem Teichrand, beugte mich über das klare Wasser und tauchte die Zunge ins kühle Nass. Immer wieder zuckten meine Ohren in die Richtung der anderen Katzen. Kannst du eigentlich an nichts anderes als Kämpfen denken? Nachdem ich meinen Durst gestillt hatte hob ich den Kopf, schmeckte die Luft nach anderen verdächtigen Gerüchen ab. „Ja, jedoch habe ich eine gewisse Bevorzugung was analysieren angeht. Dürfte dir doch am besten bekannt sein?“, konterte ich den Ausspruch von Melancholie. Eher schätzte ich potentielle Gefahren ein. Schließlich fiel ich zu sehr durch meine Größe auf und bedeutete so ein leichtes Ziel. Ich weiß, es nimmt nur manchmal kampfsüchtige Züge an. Darauf wusste ich lediglich ein stummes Schulterzucken. Wenn mich die Clankatzen bis zu diesen Zeitpunkt noch nicht wahrgenommen hatten galten sie offiziell für mich als blind. „Genug gewartet, ich brauche dringend Abwechslung.“
Rasch nahm ich mein gewohnt schnelles Tempo auf, trabte zügig entlang der Seite des Teichs. Noch immer benetzten Reste Wassers die Kehle, welch angenehmes Gefühl. Fehlte nur noch entsprechende Beute. Wo geht es als nächstes hin? „Definitiv weg von den Clans. Vielleicht kommen wir später wieder, jetzt habe ich erst Mal genug.“ In der Hinsicht muss ich dir recht geben. Zufrieden gab ich ein Nicken von mir und ließ mich schlicht von meinen Instinkten leiten. Zwar versuchte Melancholie immer wieder gewisse Manipulation, doch ich hieß es Willkommen.
<--Wolkenclan/-Streunergrenze

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Melancholie
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Schneeleopardenzahn
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BeitragThema: Re: Der Teich   Do 22 Jun - 22:51

•| Krähenlied
[spricht mit Aschenfeuer]

Die Wut stieg in mir auf, da ich nicht verstehen konnte warum sich Aschenfeuer wieder so distanzierte. Seine Augen verdunkelten sich und wirkten kalt, ganz anders als der freundliche Ausdruck von vorhin. Und genau das machte mich wütend, ließ mich sogar anfangen zu knurren. Sofort warf ich ihm sein, in meinen Augen, fehlerhaftes Verhalten an den Kopf, und fragte ihn sogar fauchend, was nur in ihn gefahren war. Ich sagte ihm, dass ich seine Gesellschaft zufälligerweise mochte, auf seine "Abweisung" jedoch gut verzichten konnte. Schließlich stand ich auf und ging an den Rand der Seerose, ehe ich wieder ans Ufer sprang und mich setzte. Ich wusste selbst nicht genau warum mir das gerade so nahe ging, aber es war nunmal so.
Hinter meinem Rücken hörte ich ein leises Seufzen, dann sprang auch Aschenfeuer zurück ans Ufer und setzte sich in einigem Abstand neben mich. Verlegen senkte ich den Blick auf meine Pfoten, während ich seinen Worten lauschte. Als er mich schließlich leise um mein Verständnis bat, hob ich den Kopf wieder und sah dem Kater in die bernsteinfarbenen Augen. Nun war es an mir zu seufzen. "Es tut mir leid, ich weiß wirklich nicht was in mich gefahren ist.", miaute ich mit einem entschuldigenden Lächeln und rückte das Stückchen zu ihm auf, das zwischen uns lag. Wir saßen nun so dicht beieinander, dass sich unsere Pelze leicht berührten, was meinen kurz kribbeln ließ.

[Erwähnt xx]
[Angesprochen Aschenfeuer]

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BeitragThema: Re: Der Teich   Mo 26 Jun - 16:51

Aschenfeuer | 020

Der Kater war ziemlich verwirrt, als er plötzlich angeknurrt wurde, konnte sich nicht erklären, was er falsch gemacht haben sollte und konnte deshalb für kurze Zeit nicht handeln. Innerlich kreisten seine Gedanken um die getauchten Worte der Kriegerin, während er ihr verwundert hinterher sah, wie sie den Teich verließ und sich in einiger Entfernung ans Ufer setzte. Es ertönte ein kleines Seufzen und der Krieger schluckte seine Wut runter, während er Krähenlied folgte und sich dann etwas entfernt neben sie setzte. Er wusste zwar nicht genau warum, aber er wollte sich nicht mit ihr streiten, sie hatten sich so gut verstanden, sie hatte ihn positiv überrascht und die Verbindung, die sie zu aufbauen angefangen hatten, wollte er nicht fallen lassen, auch wenn es wahrscheinlich das Beste wäre. Ausnahmsweise hörte der Dunkle aber nicht auf seinen Verstand oder seinen Vater sondern folgte seinem Herz und sprach kurz alles aus, was ihm gerade auf der Seele lag. Zwar sah er sie zunächst nicht an und ließ seine Stimme weiterhin ernst, ruhig und sachlich klingen, aber sie hatte dennoch etwas Wärme in sich. Leise bat er die Kätzin um ihr Verständnis für sein Verhalten und seine Bemühungen und traute sich nun sie anzusehen. Ihre schönen Augen begegneten seinen bernsteinfarbenen, die bei ihren Worten etwas funkelten. Sie entschuldigte sich für ihr Verhalten und rückte dann zu ihm auf, sodass sich ihre Felle berührten. Blitze zuckten durch Aschenfeuers Körper und er konnte nicht verhindern, dass er bei dieser Berührung zusammenzuckte und wieder etwas Abstand zwischen die beiden brachte. Es war weniger als eine Mauselänge Platz zwischen ihnen, aber dennoch so viel, dass sie sich nicht mehr berührten. Nun wusste Asche nicht, wie er reagieren sollte, hatte etwas Angst, dass sie seine Abweisung falsch interpretierte und wieder wütend wurde, weswegen er seinen Blick verlegen auf die Pfoten senkte. "S-schon in Ordnung." stotterte er leise. Er stottert? Heiliger SternenClan, er sollte sich echt mal zusammenreißen! Das hier neben ihm war kein großes Monster vor dem man Angst haben musste, es war eine einfache Clankameradin, die etwas zu viel Gefühle zeigte.


Erwähnt: sein Vater (fiktiv)
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BeitragThema: Re: Der Teich   Mi 5 Jul - 22:35

•| Krähenlied
[spricht mit Aschenfeuer]

Ich kam mir wirklich mäusehirnig vor, als Aschenfeuer mir sein Verhalten von vorhin zu versuchen erklärten. Schließlich hat er mich um ein wenig mehr Verständnis, woraufhin ich nun seufzte. Ich entschuldigte mich dafür und fügte noch hinzu, dass ich selbst nicht wusste was in mich gefahren war. Dann rückte ich zu ihm auf, sodass sich unsere Felle berührte, was meinen kurzzeitig zum Kribbeln brachte. Ich vermutete, dass das daran lag, dass ich noch kaum einer Katze so nahe gewesen war.
Bei der Berührung sah ich deutlich, wie Aschenfeuer zusammen zuckte und wieder Abstand zwischen uns brachte. Er senkte den Kopf auf seine Pfoten und stotterte, dass es schon in Ordnung sei. Sanft lächelte ich ihn an und, ich wusste nicht warum ich das tat, legte ihm den Schweif unter das Kinn, welches ich sanft anhob, sodass ich ihm wieder in die Augen sehen konnte. "Du brauchst vor mir keine Angst zu haben.", schnurrte ich und sah ihn warm an, während mein Lächeln sanft und freundlich war.

[Erwähnt xx]
[Angesprochen Aschenfeuer]

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BeitragThema: Re: Der Teich   Do 6 Jul - 17:15

Aschenfeuer | 021

Er konnte sich wirklich nicht erklären, was hier gerade zwischen ihm und der Kätzin ablief, aber gut war es ganz bestimmt nicht. Er verstand sie auch überhaupt nicht. Er hatte nichts getan und sie war ohne Grund wütend geworden. Im nächsten Moment tat ihr dies aber schon wieder leid und sie suchte seine Nähe, was Aschenfeuer total überforderte. So viel Nähe war er nicht gewohnt, allgemein nicht, dass er sich überhaupt bemüht hatte, Krähenlied zu beruhigen und sein Verhalten zu erklären. Normalerweise wäre es ihm total egal gewesen, wenn ihn jemand nicht mochte. Schlimmer war aber noch, dass der Rauchschwarze nun stotterte und verlegen auf die Pfoten sah. Er wusste überhaupt nichts mehr, alle Prinzipien waren zerstört, sonst war er immer so ruhig und sicher und jetzt hatte er keine Ahnung, was zu tun war.
Dass die dunkle Kriegerin nun auch noch ihren Schweif unter sein Kinn legte und ihn dazu zwang sie anzusehen, verbesserte seine Lage natürlich nicht, weswegen ihm das alles noch weniger wohl fühlen ließ. Andererseits erklang nun ein Schnurren von ihr, was ihn verzauberte, dazu ihr sanftes Lächeln und die schönen Funkelnden Augen, weswegen der Kater sich von einem Moment auf den anderen total geborgen fühlte. Er spürte, dass ihn etwas auszufüllen schien, was er so lange vermisst hatte, das was ihm seine Eltern nie hatten geben können. Sein Gesicht sah vermutlich zum totschießen lustig aus, so verstört blickte der junge Krieger in die Augen der Kätzin und legte die Ohren unsicher an. Trotzdem lächelte etwas schüchtern. "Ich - ich habe keine Angst vor dir." flüsterte er und wagte es nicht sich zu rühren, geschweige denn zu atmen.

Erwähnt: seine Eltern (fiktiv)
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BeitragThema: Re: Der Teich   Do 6 Jul - 22:30

•| Krähenlied
[spricht mit Aschenfeuer]

Als der rauchschwarze Kater zu stottern begann, verwunderte mich das schon ein wenig. Ich war es ja nicht gewohnt, dass er das tat und sah ihn im ersten Moment ein wenig verblüfft an. Er hingegen blickte schon beinahe verlegen auf seine Pfoten heran, was mich ebenfalls überraschte. Ich hatte eigentlich gedacht, dass er nicht der Kater dafür war, aber schließlich hatte ich Aschenfeuer vor dem heutigen Tag auch noch nicht wirklich gekannt. Ein sanftes Lächeln legte sich auf meine Lippen und aus irgendeinem Grund legte ich ihm meinen Schweif unter das Kinn. Dieses hob ich an, sodass ich ihm wieder in die bernsteinfarbenen Augen blicken konnte. Ich miaute ihm zu, dass er vor mir keine Angst zu haben brauchte, während ich ihn mit warm leuchtenden Augen ansah und sogar leise schnurrte.
Auf das Gesicht des Kriegers legte sich derweil ein leicht verstörter Ausdruck, vermutlich hatte er das nicht von mir erwartet. Ich aber auch nicht, wenn ich ehrlich war. Er legte seine Ohren unsicher an und miaute mit einem schüchternen Lächeln und wieder Stottern, dass er keine Angst vor mir hatte. Meinen Schweif hatte ich mittlerweile von seinem Kinn genommen und legte ihn zwischen unsere Pfoten, wo der Abstand nicht sonderlich groß war. Ich reckte leicht den Kopf nach vorne, sodass sich unsere Nasen beinahe berührten. Noch immer wusste ich nicht genau warum ich das tat, doch es fühlte sich auch nicht falsch an. "Das ist gut.", schnurrte ich und zog den Kopf wieder zurück, um Aschenfeuer ein wenig Raum zu schaffen.

[Erwähnt xx]
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BeitragThema: Re: Der Teich   So 9 Jul - 15:58

Aschenfeuer | 022

Er war selbst von sich überrascht und ärgerte sich, da er anfing rumzustottern und keine vernünftigen Aussagen rausbekam. Er versuchte einmal tief durchzuatmen, besser wurde dadurch aber nichts. Im nächsten Moment spürte er einen Schweif unter seinem Kinn, der ihn dazu zwang, der hübschen Kätzin in die Augen zu sehen. Eigentlich war ihm diese Nähe total unangenehm und er hätte sich am liebsten losgerissen, aber leider war er dazu nicht fähig, weil die sanfte Stimme der Schwarzen erklang, dazu ein leises Schnurren und ein Lächeln auf ihren Lippen und um den dunklen Krieger war es geschehen. Stotternd brachte er hervor, dass er keine Angst vor ihr hatte. Dies entsprach vollkommen der Wahrheit, im Gegenteil, er fühlte sich unglaublich geborgen und wollte sich am liebsten an Krähenlied rankuscheln. ’Moment mal... Was?!’ Das hier musste unbedingt aufhören und zwar schnell. Nur... Egal wie sehr ihn sein Verstand anschrie, wegzurennen, er blieb sitzen, unfähig auch nur zu atmen. Die Kriegerin kam seiner Nase immer näher, berührte diese fast und schnurrte, dass es gut ist, dass er keine Angst hatte. Aschenfeuer lief ein angenehmer Schauer über den Rücken, während er wie gebannt abwechselnd auf ihre Nase und dann in ihre Augen schaute. Krähenlied zog sich wieder zurück, sodass er endlich wieder durchatmen konnte, gleichzeitig, hätte er gern gewollt, dass sie so nah geblieben wäre. “Was tust du nur mit mir...“ stieß er ganz leise aus. Vielleicht hatte sie es gehört, vielleicht auch nicht. Wie dem auch sei, eigentlich war es eine rhetorische Frage an ihn selbst und sein Herz oder seinen kompletten Körper gewesen. Seine Augen lösten sich endlich wieder von ihren, während er aufstand und einige Schritte weiter ging. “Wir sollten zurück gehen...“ miaute der Rauchschwarze nicht sehr überzeugend und traute sich nicht zurück zu sehen. Er musste jetzt ins Lager, schlafen und dann aufwachen und wieder allein sein. Vielleicht würde ihm das wieder Einsicht bringen und er würde zur Vernunft kommen und seine Reaktionen besser verstehen. Er hoffte es zumindest.

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BeitragThema: Re: Der Teich   Fr 21 Jul - 0:29

•| Krähenlied
[spricht mit Aschenfeuer | bricht auf]

Ich hatte den Kopf nach vorne gereckt, wodurch Aschenfeuer's Nase beinahe die Meinige berührte. Schnurrend miaute ich, dass es gut sei, dass er keine Angst vor mir hatte. Dann zog ich den Kopf wieder zurück, um ihm ein wenig Raum zu schaffen. Noch immer sah ich ihn an, konnte den Blick kaum von ihm lassen. Dass mein Herz bei seinen bernsteinfarbenen Augen schneller schlug, nahm ich gar nicht wahr. Er hingegen sah fast schon wie gebannt abwechselnd auf meine Nase und in meine Augen. Ganz leise fragte er dann, was ich mit ihm tat, woraufhin ich, noch immer schnurrend, zu blinzelnd begann. "Das weiß ich nicht. Ich weiß auch noch nicht genau was du mit mir tust.", miaute ich ebenso leise zurück und lächelte.
Schließlich löste er seine Augen von mir und stand auf, um ein paar Schritte zu gehen. Beinahe im selben Moment meinte Aschenfeuer, dass wir zurück gehen sollten. Erst jetzt fielen mir die langen Schatten auf, welche die untergehende Sonne auf den Boden vor uns warf. Nun stand auch ich auf und stellte mich neben ihn. "Du hast Recht. Lass uns gehen.", miaute ich und strich ihm mit dem Schweif über den Rücken, ehe ich in langsamem Tempo den Weg zurück ins Lager einschlug. Nun fiel mir auch mein wild klopfendes Herz auf.
---> WoC Lager

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BeitragThema: Re: Der Teich   Fr 21 Jul - 10:26

Aschenfeuer | 023

Er konnte nicht mehr klar denken, war geblendet von der Nähe der Kätzin und auch wenn es ihm etwas unangenehm war und er weg gehen wollte, wollte er gleichzeitig nichts lieber, als bei Krähenlied zu bleiben und sie anzusehen. Ihre Stimmen waren gesenkt wenn sie sprachen, niemand zerstörte diese merkwürdig ruhige Atmosphäre. Der Krieger hatte wie gebannt auf die Augen und auch die Nase der Schwarzen gestarrt, die so nah gewesen war, dass er sich nur ein winziges Stück hätte nach vorne lehnen müssen, um sie zu berühren. Das erschreckende war, dass er sich das sogar vorstellen konnte, obwohl das eigentlich hauptsächlich Gefährten taten und das waren sie ja nicht, würden sie nie sein. Schließlich hatten beide kein Interesse aneinander, schnell schlagendes Herz und kribbelnder Pelz hin oder her, das hatte doch nichts zu heißen. Trotzdem stellte Aschenfeuer die Frage in den Raum, was sie nur mit ihm tat, worauf er sogar eine Antwort erhielt.
Der Dunkle musste stark schlucken, als er hörte, dass anscheinend auch er sie verwirrte, nicht nur andersherum und dann lächelte sie auch noch so... >Verdammter Mäusedung! Hör auf so zu gucken!< fuchste er gedanklich vor sich hin und schaffte es endlich sich zu lösen und etwas weg zu gehen. >So jetzt ganz langsam ein und ausatmen, Herz beruhige dich und dann gehst du ins Lager und kommst im Schlaf erstmal zur Vernunft.< wies er sich selbst an und erhob dann nicht sehr überzeugend seine Stimme. Krähenlied gab ihm recht und strich ihm über den Rücken, ehe sie sich langsam ins Lager aufmachte. Aschenfeuer blieb erstmal etwas stehen, durch die Berührung unfähig sich zu bewegen und starrte der Kriegerin hinterher, bevor auch er langsam losging und ihr mit einigem Abstand folgte.

tbc: WolkenClan Lager


Erwähnt: Krähenlied [@Schneeleopardenzahn]
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BeitragThema: Re: Der Teich   Di 15 Aug - 23:04

---> Wolkenclan Lager

Lichtgeist

Während Otterfang und ich gemeinsam durch den Wald streiften, wurden die Schatten immer länger und weicher, gleichzeitig veränderte das Licht seine Farben und ein ansehnliches Abendrot. Die abartig starken Regengüsse schienen als wären sie nie passiert, so friedlich war es. Die Luft war herrlich klar und mit jedem Schritt spürte ich wie das Leben in meine alten Knochen zurück kroch. Es tat gut sich wieder ohne weiteres bewegen zu können; ohne Nässe im Pelz und unsicheren Boden. Schlussendlich kam ich am Zielort an: Der Teich. Andächtig sah ich auf seine Oberfläche, die so unberührt schien. Plötzlich kam mir ein seltsamer Gedanke, den ich so gleich laut aussprach: Kaum zu glauben wie oft wir hätten in einem einzigen Leben sterben können und wie viele es taten, während wir noch immer da sind.
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BeitragThema: Re: Der Teich   Di 15 Aug - 23:34


➺ OTTERFANG
◾ Wolkenclan | Ältester | 105 Monde ◾

<---------- WoC

Seite an Seite lief ich mit meiner Gefährtin durch unser Territorium und genoss die frische Luft die mir um die Nase wehte. Der Sonnenuntergang tauchte die Umgebung in sanftes rosa bis rötliches Licht, alles wirkte einfach nur friedlich und schön. Die starken Regenfälle waren vergessen und die Umgebung wirkte ruhig und harmonisch, hier und da konnte man sogar das ein oder andere Beutetier kurz erspähen. Doch für die Jagd war ich längst zu alt, ich würde wahrscheinlich nicht einmal mehr das Jagdkauern hinbekommen ohne dass es im Rücken zieht oder schmerzt. Aber auf jeden Fall tat es gut mal wieder aus der Scheune heraus zu kommen und den frischen Wind im Fell zu spüren. Auch Lichtgeist schien der Spaziergang recht gut zu gefallen, sie wirkte entspannt und leicht lächelte ich in ihre Richtung während ich meinen Weg an ihrer Seite fortsetzte. In der Ferne kam der Teich in Sicht, unser Ziel war damit fast erreicht und die Wasseroberfläche lag friedlich und ruhig vor uns. Meine Gefährtin sprach auf einmal dass es kaum zu glauben war wie oft in einem einzigen Leben wir hätten sterben können und wie viele es taten während wir noch da waren. Leicht nickte ich "Da hast du wohl Recht, aber nur der Sternenclan weiß wieso und weshalb das passiert was passiert. Ich bin dankbar für mein Leben und genieße es daher jeden Tag der mir zu Verfügung gestellt wird bis auch ich mich den Ahnen anschließe" sprach ich mit ruhiger Stimme und trat näher an den Teich heran.
Leicht beugte ich mich runter, trank ein paar Schlücke des kühlen Wasser´s und setzte mich dann an´s Ufer wobei ich neben mich deutete "Setz dich doch zu mir" bot ich der hübschen Ältesten an und sah sie mit liebevoll leuchtendem Auge an.


◾ Redet mit || Lichtgeist  ◾
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BeitragThema: Re: Der Teich   Di 22 Aug - 19:21

Lichtgeist

Kaum zu glauben, dass mein altes Herz nach so langer Zeit immer noch von einem ehrlich liebevollen Blick berührt wird. So wie Otterfangs Auge strahlte, konnte nur aufrichte Liebe strahlen... das letzte Mal, dass ich das bei einem Kater außerhalb der Familie gesehen habe, war bei Wacholderschweif. Ich verwarf den Gedanken. Es war Otterfang nicht fair gegenüber an Toten zu hängen, auch wenn er das wohl mehr als verstehen würde. Er hatte selbst seine Gefährtin verloren, die er sehr liebte, und ich konnte mir nicht vorstellen, dass er mich mit dieser Ausstrahlung ansah und dabei an seine tote Liebe dachte. Also bat ich im Stillen Wacholderschweif um Vergebung und setzte mich zu dem massigen grauen Kater. Die Nacht war nun endgültig aufgezogen, und was für eine schöne Nacht es war. Die Blattgrüne zeigte ihr schönstes Gesicht. Es war warm und kein Lüftchen kräuselte die Wasseroberfläche, sodass die Sterne so klar zu sehen waren, als würde man direkt in den Himmel sehen. Tiefe Ruhe ergriff meine Mitte und ich lehnte mich an Otterfang. Ich bin dankbar dafür, dass der SternenClan dich hier auf der Erde gelassen hat. Sonst wäre der Ältestenbau furchbar einsam. Otterfang war älter als ich. Er wird wahrscheinlich früher als ich gehen und ich war mir nicht sicher, ob ich das überleben würde. Einmal hatte mein Herz gebrochen, ein zweites mal würde es zum Stillstand bringen. Ich vergrub meine Schnauze in seiner noch immer kräftigen Schulter. Ich habe Angst, dass du zuerst gehst. beichtete ich in sein Fell hinein murmelnd.
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BeitragThema: Re: Der Teich   Fr 25 Aug - 19:14


➺ OTTERFANG
◾ Wolkenclan | Ältester | 105 Monde ◾

Erfüllt von guter Laune war ich gemeinsam mit meiner Gefährtin am Teich angekommen und genoss die angenehme Nachtluft. Der Wind blies nur ganz sanft, war kaum mehr als eine Brise und die Temperatur betrug eine angenehme Temperatur. Es war nicht zu kalt aber auch nicht zu heiß sondern einfach nur angenehm warm, endlich hatte die Blattfrische uns vollends erreicht. Nahe am Ufer des See´s trank ich ein paar Schlücke des kühlen Wasser´s und setzte mich dann ehe ich mit liebevoll leuchtendem Auge zu Lichtgeist zurück sah und sie dazu einlud an meiner Seite Platz zu nehmen nachdem ich auf ihre Worte eingegangen war. Einen Moment lang schien die hübsche Älteste noch in Gedanken zu verweilen ehe sie sich tatsächlich zu mir gesellte und sich neben mich setzte. Dabei lehnte sie sich an mich und sagte dann dass sie dankbar dafür sei dass der Sternenclan mich auf der Erde gelassen hatte, ansonsten wäre der Ältestenbau furchtbar einsam. Sanft lächelte ich Lichtgeist an doch jene vergrub dann die Schnauze im Fell an meiner Schulter und sprach dann murmelnd aus Angst davor zu haben dass ich zuerst ging. Fürsorglich legte ich den Schweif um die hübsche Kätzin, leckte ihr dann sanft über den Kopf und die Ohren "Hab keine Angst davor Lichtgeist. Niemand von uns kann wissen wer sich zuerst dem Sternenclan anschließt und wieso. Wer weiß, vielleicht ist der Sternenclan so gütig uns so einen Schmerz nicht noch einmal an zu tun und lässt uns eines Tages gemeinsam einfach nicht mehr aufwachen" miaute ich mit leiser und ruhiger Stimme und drückte mich etwas an sie "Doch was geschieht im Sternenclan? Wen würde Lichtgeist wählen, Wacholderschweif oder mich? Und wie würde ich mich entscheiden? Ich kann es mir nicht vorstellen zwischen ihr und Minzduft wählen zu müssen" dachte ich still für mich und putzte Lichtgeist dann weiterhin liebevoll über den Kopf.

◾ Redet mit || Lichtgeist  ◾
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