Der SchattenClan verändert sich - doch wie tief gehen diese Veränderungen?
 
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 Die Schlucht

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Nuria
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BeitragThema: Die Schlucht   Do 26 Feb - 21:52

das Eingangsposting lautete :

Dieser Ort ist perfekt geeignet, um mit Schüler zu trainieren. Der Boden ist recht eben und Stürze werden durch das Moos, das den Boden fast vollständig überdeckt, abgedämpft.
Die Schlucht ist sehr lange und breit, sodass kein Platzmangel herrscht und sich auch mehrere Katzen dort aufhalten können, ohne sich gegenseitig zu bemerken. Die Wände sind hoch und lassen sich nur von geübten Kletterern erklimmen. Für junge Schüler, die klettern noch nicht beherrschen, könnten diese Wände gefährlich werden.
Geübt werden kann an einem Felsvorsprung an der Wand, der auch knifflig sein kann, aber sicherer ist. Er befindet sich nicht weit in der Höhe, sodass ein Sturz von dort nicht lebensgefährlich ist, die eine oder andere kleine Verletzung kann aber nicht vermieden werden.
Die Schlucht befindet sich in dem Teil des Territoriums, der weit vom Zweibeinerort entfernt ist und wo der Wald endet. Wenige Fuchslängen vom Rand entfernt geht es tief hinunter, weswegen Schüler sich hier nicht unbeaufsichtigt aufhalten dürfen.
Hinein kommt man, wenn man am Rand eine Weile entlang geht, da die Schlucht hier niedriger wird und der Boden irgendwann die gleiche Höhe erreicht.
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Vions
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BeitragThema: Re: Die Schlucht   So 1 Mai - 20:38


» Rang und Clan: Krieger im WolkenClan
» Alter: 62 Monde
» Statur: Groß und Kräftig
» Augen: Orange/Bernsteinfarben
» Fell: Dunkelblaugrau
» Fellmuster: Schwarze Ohren, Maske, sowie Pfoten, Cremefarbene Brust & weiße Flecken an Brust und Pfoten
» Beziehungen: Alphakralle(Freund)
Auranacht

Fahr für Infos mit der Maus über das Bild
:: zum Steckbrief ::

:: Chapter #1 ❝Keeping Secrets❞ ::

:: Post-Title ❝The Sea's Wine Red❞ ::



Auranacht hob seine Pfote an, bedacht darauf, nicht zu dominant zu wirken oder sie zu etwas zu zwingen, was sie nicht tun mochte, doch da ihr Kopf sich leicht anheben ließ, nahm er es als Bestätigung an, dass er die Erlaubnis hatte, sie zu berühren. Und doch fürchtete er auf irgendeine Weise, sie zu verletzten, nicht mit der Tat, sondern mit seinen Worten. Was, wenn der Krieger den mentalen Zustand des Weibchens mit diesem Handeln nur noch mehr bedrängte und an die Kante schubste? Poetisch, jetzt, wo sie so an der Schlucht saßen. Mit einem leichten, gezwungenem Lächeln versuchte der Kater jedoch die Kätzin aufzuheitern, sie versuchte dieses zu erwidern, doch sah es eher schmerzerfüllt aus, wenn man es so beschreiben durfte, es sah einfach nicht... natürlich aus. Es war nicht das Lächeln, was er noch im Lager sehen durfte. Überrascht, dass sie sich überhaupt die Mühe dazu machte, klappte sein Maul leicht auf, sein Blick wurde mit jedem Herzschlag besorgter. Die Ohren des Katers zuckten, als die Dreifarbige zu sprechen begann, das Maul schloss sich und sein Kopf legte sich leicht schief, als er sie von oben bis unten musterte. Sie hatte sich entschuldigt, entschuldigt, dass sie ihm solch Sorge bereitete. Den Blick leicht abwendend, da er sich selbst dabei ertappte, wie unvorsichtig und selbstlos er handelte, musste er ein Seufzen unterdrücken. Was tat er hier eigentlich, dass er so offenherzig zu ihr war? Er wusste doch, wie optimistisch diese Kätzin vor seiner Nase war, sie würde es wohl sicherlich nie in Erwägung ziehen, Suizid zu begehen. Ob er es sich nun nur einreden wollte, oder es stimmt, es tat nichts zur Sache, das gesagt worden ist, was gesagt wurde. Die Pfote des Katers hatte sich mittlerweile gesenkt, als er selbst bemerkte, dass es nicht mehr vonnöten war, ihren Kopf aufrecht zu halten. Wobei... dieser Kontakt war für ihn mehr als nur Willkommen in die Welt ihrer, zwar sprach sie noch recht abgestückelt, aber sie tat es und aussprechen wagte sie ihre Gedanken, was den Krieger irgendwo doch verwunderte. Das maul des Blauen sprang wieder auf. Woher das Vertrauen? Und so schnell sein Mund geöffnet war, schnellte es wieder zu, er musste, nun ja, sprachlos wirken, da es ihm schon zum zweiten Mal passiert war. Huh, vielleicht bin ich ja auch mehr als nur sprachlos... aber so kann es nicht weiter bleiben. Mit einem nun ernsteren Blick versuchte der Langhaarige seine Sorgen beiseite zu wischen, doch schien er nur eine verschwommene Sicht durch diese zu bekommen, was einfach nur hieß, dass immer noch klar war, dass er sich sorgte, auch wenn er seine Augen leicht versteinern ließ. "Ist das der Grund, warum du das Lager verlassen hast? Um über deinen verstorbenen Schüler nachzudenken?"



Bei Buntgesicht an der Schlucht & Spricht mit ihr


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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Do 5 Mai - 12:14

BUNTGESICHT

Sitzt vor einer Felswand am Rand der Schlucht und spricht mit Auranacht

Erstmal sagte der ältere Krieger nichts mehr, sondern hörte Buntgesicht einfach nur zu, wie sie sich entschuldigte und anschließend gestand, dass sie an Rostpfote gedacht hatte.
Sie wusste nicht, woran es lag, dass er auf einmal so schweigsam geworden war, vielleicht war das ja ganz einfach seine Art, sie kannte Auranacht nun mal nicht gut genug, um ihn richtig einzuschätzen. Möglicherweise würde er gleich auch einfach aufstehen und wieder gehen, sie mit ihren Gedanken wieder allein lassen, auch wenn sie die zweite Anführerin nicht sicher war, ob sie das überhaupt wollte. Sie war ja eigentlich hergekommen, um Abstand vom Lager und allen anderen Katzen zu nehmen, aber nun schätzte sie die Gesellschaft und war außerdem froh, dass ausgerechnet er ihr gefolgt war und nicht ihre Schwester oder irgendeine andere Katze, die ihr Nahe stand. Vielleicht weil er sie genauso wenig kannte, wie sie ihn, so kam es ihr vor, als könnte sie ihm alles anvertrauen, selbst Dinge, die sie vor Bachfrost im Verborgenen hielt. Zum Beispiel, wie oft sie an ihr altes Leben und an ihren Schüler dachte. Dass sie sich immer noch die Schuld dafür gab, was damals passiert war. Und, dass sie das Gefühl hatte, es nicht verdient zu haben die zweite Anführerin des Wolkenclans zu sein.
Als der Kater doch noch anfing zu sprechen, zuckten ihre Ohren und sie wandte den Blick vom Horizont ab, wo die Sonne bald aufgehen würde, und blickte stattdessen wieder in die Bernsteinaugen ihres gegenüber. Er stellte ihr eine Frage, über die sie erstmal nachdenken musste. Sie unterbrach kurz den Blickkontakt. Wenn sie darüber nachdachte, hatte sie den Grund schon fast wieder vergessen.
"Ich wollte einfach mal den Kopf freikriegen und ein wenig allein sein. Meine Pfoten trugen mich aus irgendeinem Grund zur Schlucht und ich bin in Gedanken versunken. Wie alles noch früher war."
Sie schaute den Kater wieder an.
"Weißt du, jeden Tag, wenn ein neuer Morgen anbricht, versuche ich immer mein Bestes zu geben, positiv zu bleiben, die Vergangenheit hinter mit zu lassen. Aber seit damals, ist ein Teil meines früheren Ichs... zerbrochen. Es fällt mir einfach schwer loszulassen."
Sie fühlte sich irgendwie... besser. Immer noch leicht deprimiert, aber besser. Sie lächelte nun auch wieder ein bisschen, diesmal war es vollkommen ehrlich gemeint. Ihre Haltung hatte sich gelockert und sie hatte sich größtenteils wieder entspannt.
"Du bist die erste Katze, der ich das erzählt habe. Nicht mal meine Schwester weiß, wie ich mich manchmal fühle. Ich möchte einfach nicht, dass sie die Anderen Sorgen um mich machen. Es ist schließlich nur mein Problem."


Antwortet Auranacht | Spricht mit ihm


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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Sa 7 Mai - 22:21

Auranacht

Auranacht blickte Buntgesicht starr an, seine Frage hinterließ ein leichtes Nachgefühl in seiner Kehle, was er mit einem leichten Räuspern zu verdrängen versuchte. Die Bernsteinaugen des Katers wandten sich nicht von der Kätzin ab, nicht einmal, als sie die Augen ihrer inmitten weniger Herzschläge schon sonst wo hin schickte, in die Pampa vielleicht, wo der Kater sie nicht erreichen konnte. Der Gedanke, dass die Stellvertreterin nun seinen Worten vielleicht ausweichen würde, zwang ihn, seinen ernsten Blick zu intensivieren, vielleicht würde sie ja dieses altbekannte Brennen seiner auf sie gelegten Augen spüren, von dem man so oft sprach. Doch vielleicht wäre es nicht einmal nörig gewesen, denn die junge zweite Anführerin sprach schon so gut wie sofort los, seine Ohren zuckten, woraufhin an deren Spitzen das abstehende Fell leicht zu wippen begann, die schwarze Nase des Katers rümpfte sich kurzzeitig bei ihrer Antwort, als fände er sie mehr als nur Mäusehirnig, was zum Teil auch zutraf, doch war er zudem auch erleichtert, dass sie keine kleine Fliege mit einem Dachs verwechselt hatte und sonst etwas vor hatte. Doch was ihn schließlich doch ein wenig überrumpelte, war die plötzliche Wiederaufnahme der geteilten Blicke beider, kurz schien sein Blick den Halt zu verlieren, doch fing dieser sich nach nur wenigen Herzschlägen wieder und mit einem erleichterten Lächeln versuchte er die Kätzin ein wenig zu erheitern, während sie weiter sprach. Die Worte des Weibchens gaben ihm zu bedenken. Zum einen, da sie ziemlich mitgenommen durch die vergangenen Geschehnisse wirkte, aber auch dadurch, da sie ihm das alles anvertraute. Doch woher dieses vertrauen? Woher nahm sich die Dreifarbige die richtigen Worte, mit denen sie auf den Blauen einsprach, auch wenn er doch so gut wie ein Fremder für sie sein musste. Als sie mit ihren Worten endete, bemerkte der Krieger, wie sich auch ein Lächeln auf den Lippen ihrer sichtbar machte und er kniff die Augen erfreut leicht zusammen. Es schien nicht erzwungen und ihre Haltung schien nicht so versteift wie zuvor, sich alles von der Seele zu reden, schien wohl doch zu helfen, in ihrem Fall jedenfalls. Der Kater selbst würde nie den Anstalt dazu erwägen, seine Vergangenheit preis zu geben, immerhin würde er so seine Sünden gegenüber des Gesetzes der Krieger preisgeben, was nicht zu seiner Erleichterung verhalf. Stattdessen sollte er sich lieber darauf konzentrieren, anderen zu helfen, ihre Lasten aufzunehemn, damit ihre Schultern sich lockern konnten, er selbst trug bereits eine zu große Last, da machte das ein oder andere Gewicht nicht wirklich viel aus. Ohne es zu bemerken, hatte der Krieger schließlich doch seinen Blick abgewandt und starrte an der Kätzin vorbei in die Leere, in die Enge seiner gedanken getrieben, welche ihn sein langes Fell raufen ließ, doch glücklicherweise wurde er durch das erneute Sprechen des Weibchens zurück geholt, ihre Worte verwunderten ihn aber immer wieder auf's Neue. Mit zuckender Schweifspitze schwieg Auranacht zunächst, seine bernsteinfarbenen Augen legten sich im ersten Moment nur stumm auf die grünen der Stellvertreterin und er durchdachte seine eigenen Worte, hatte aber Probleme, eine Antwort zu finden, welche ihn selbst zufrieden stellte, doch um die Kätzin nicht im Stillen einfach sitzen zu lassen, erhob ein mit einem Seufzen das Wort: "Darf ich fragen, woher dieses Vertrauen von dir in mir kommt? Oder glaubst du, du würdest deinen Familienmitgleidern nur Bürden aufbauen, wenn du es ihnen beichten würdest und deswegen sprichst du so offen darüber mit mir? Ich will keine Antwort von dir erzwingen, es gibt immer Sachen, die man dem Anderen gegenüber nicht preisgeben möchte, so steht es nämlich auch mit mir." Nun ohne seinen Blick von der Kätzin abzuwenden, schienen die Worte wie aus einem Wasserfall aus ihm heraus zu fließen, wie es zu diesem Ereignis kam, war ihm im Ungwissen. Bei ihrem Anblick fanden sich die Worte einfach von selbst und er konnte sich anschließend auch nur mit Mühe halten. Doch nun war die Frage, wie sie auf ihn reagieren würde.

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Mo 23 Mai - 22:57

BUNTGESICHT

Sitzt vor einer Felswand am Rand der Schlucht und spricht mit Auranacht

Als die Bunte wieder anfing zu reden und ihren gegenüber endlich wieder anschaute, bildete sich ein kleines aufmunterndes Lächeln auf seinen Lippen, was ihr weitere Sicherheit gab fortzufahren.
Nun, da sie jemandem ihre Gefühle mitgeteilt hatte fühlte sie sich wesentlich besser, sodass auch ihre Mundwinkel sich leicht hoben. Der Kater schien über diesen kleinen Akt erfreut zu sein und kniff die Augen leicht zusammen. Es schien so, als würde er sich nicht mehr so viele Sorgen machen. Die ganze Situation hatte sich glücklicherweise gelockert. Die kurze Abwesenheit des Katers bemerkte sie gar nicht, sondern sprach einfach weiter.
Gerade hatte sie wieder an Selbstbewusstsein hinzugewonnen und fühlte sich wieder einigermaßen wohl in ihrem Pelz, als Auranacht plötzlich seufzte und Buntgesicht ihn leicht überrascht anschaute. Er stellte Fragen. Fragen, die sie nicht zu beantworten wusste. Woher kam das Vertrauen, dass sie in ihn setzte?
"Ich weiß es nicht. Es liegt vermutlich einfach nur an mir. Aber ich hatte einfach das Gefühl, als ob du es nicht gleich an jeden weitererzählst und, dass du auch aufmerksam zuhören würdest. Ich kenne dich zwar nicht sehr gut, aber ich habe dich schon immer für einen sehr netten Kater gehalten. Und ich würde dich gerne noch besser kennenlernen."
Ja, sie schien die richtigen Worte gefunden zu haben.
"Wenn du etwas auf dem Herzen hast, kannst du es gerne rauslassen. Ich höre zu."
Sie schaute den Kater erwartungsvoll an, ihren Schweif säuberlich um ihre Pfoten gelegt und aufrecht da sitzend. Sie würde sich gerne erkenntlich zeigen, nur hatte sie jetzt schon das Gefühl, dass der Bläuliche eine harte Schale besaß, die nicht so leicht zu knacken war und er bestimmt nicht so offen über seine Probleme reden wollte, wie sie es vorhin getan hatte.
Und wenn er ablehnen würde, musste sie sich wohl oder übel damit abfinden, aber noch gab es keinen Grund aufzugeben!


Spricht mit Auranacht


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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Sa 4 Jun - 21:37


Auranacht

Sitzt mit Buntgesicht an der Schlucht & spricht mit ihr

Nachdem Auranacht mit einem Seufzen in der Stimme sein Wort erhoben hatte, um Buntgesicht Fragen zu stellen, woher ihr Vertrauen denn kam, setzte er keine große Hoffnung in eine ehrliche Antwort. Er kannte es von sich, als er noch Zeit mit seinem Bruder Spinnenbein verbracht hatte. Immer wenn es Probleme gab, sprach er es einfach aus, ohne vorher überhaupt nachzudenken, ob er vielleicht so seinem Bruder eine Last aufbürdete. Wie naiv. Doch zu seiner Überraschung, was sich mit einem zucken der Ohren bemerkbar machte, sowie dass seine Augen eilig den Weg zu den ihren fanden, hatte die Stellvertreterin einen guten Punkt erhoben. Die Überraschung war nicht einmal einen Herzschlag vorhanden, da es sofort zu Verständnis wurde, doch fühlte er sich auch ein wenig durch ihre Worte geschmeichelt. Der Kater spürte, dass sein Herz schneller zu schlagen begann, was wahrscheinlich durch die Aussage entstand, dass sie ihn besser kennen lernen wollte. Nun, es waren zwar nicht die romantischsten Worte, jedoch hörte der Blaue diese ziemlich selten von einer Kätzin. Aber er sollte sich wohl nicht zu viel in den Kopf setzen, immerhin vertraute sie ihm. Sie hielt ihn für einen netten Kater. Die Bernsteinaugen des Kriegers schweiften jedoch wieder von der Dreifarbigen ab, als sie ihm den Vorschlag machte, dass er selbst ihr auch etwas anvertrauen konnte, wenn er etwas auf dem Herzen hatte. Die Mundwinkel des Katers verzerrten sich leicht unangenehm, weswegen er sich eilig mit der Zunge über das Brustfell fuhr, um es zu überspielen. Er war angewidert durch seine Taten die er vollbracht hatte, geblieben waren ihm deswegen noch kleine, nicht sichtbare Narben unter dem langen Pelz, aber auch die mehr als nur offensichtliche unter seinem linken Auge. Blinzelnd hob der Krieger schließlich wieder seinen Blick, als er sich wieder gefangen hatte, seine Stimme war freundlich als er sprach, doch auch war sie von einer gewissen Anspannung begleitet. "Ich schätze dein offenes Angebot, aber ich denke nicht, dass ich etwas wichtiges zu sagen habe, was ich los werden müsste." Nachdem das Männchen endete, dachte er angestrengt nach. Was sollte er sagen, wenn sie weiter Fragen stellen würde? Weiterhin abblocken käme ziemlich unfreundlich und respektlos der zweiten Anführerin gegenüber. Ohne es zu bemerken, hatte sich sein Blick dem Himmel zugewendet, Sonnenstrahlen bahnten sich bereits einen Weg in den neuen Tag. "Wir sollten bald los, immerhin hast du noch Aufgaben zu erledigen.", bemerkte der Kater mit einem leichten Lächeln, er stemmte sich bereits auf seine vier Pfoten und gestikulierte, dass er ihr den Vortritt ließ, zur Scheune aufzubrechen.

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Do 9 Jun - 21:16

BUNTGESICHT

Sitzt vor einer Felswand am Rand der Schlucht und spricht mit Auranacht

Der Gesichtsausdruck ihres Gegenüber wurde kurzzeitig komisch verzerrt, was sie jedoch nur für eine Sekunde zu sehen bekam, da der Kater eifrig begann sich das Brustfell zu putzen.
War es ihm peinlich, über so etwas zu reden? Sie konnte diese Geste seinerseits nicht wirklich deuten.
Deshalb war sie froh, als er seinen Kopf wieder hob und sie anschaute, mit seinen schönen bernsteinfarbenden Augen. Seine Stimme war freundlich, auch wenn das eintraf, was sie befürchtet hatte. Er hatte ihr nichts wichtiges zu sagen, was er loswerden wollte, schätzte aber ihr offenes Angebot. Sie musste zugeben, ein wenig enttäuscht war sie schon, aber es war ja eigentlich eine gute Sache, wenn man keine Probleme hatte, über die man dringend reden musste. Also sollte sie erleichtert sein.
"In Ordnung. Aber falls doch, ich bin immer da, wenn du deine Meinung änderst."
Erfreut schloss sie ihre Augen und lächelte zufrieden. Er war wirklich verschlossen. Aber sie setzte sich in diesem Moment ein Ziel. Sie würde sich mit ihm richtig anfreunden, so wie sie es schon immer gewollt hatte. Und dann würde sie einen Weg in sein Herz finden, irgendwie.
Als Auranacht meinte, sie sollten bald los, da sie ja noch Aufgaben zu erledigen hatte, öffnete sie wieder aufmerksam die Augen und sah, dass der Kater sich schon zum Aufbruch bereit aufgerichtet hatte.
"Stimmt. So als zweite Anführerin... ."
Eifrig erhob auch sie sich auf ihre vier Pfoten und schüttelte kurz ihren Pelz. Als sie den Bläulichen jedoch wieder anblickte, überließ dieser ihr den Vortritt, was sie mit einem Nicken dankbar annahm, auch wenn ihr das Ganze ein wenig unangenehm war, aus irgendeinem Grund. Doch sie war froh die Schlucht hinter sich lassen zu können. Also ging es langsam auf den Rückweg, während die Sonne sich schon zum Höhepunkt erhob. Beim Laufen blickte sie sich immer wieder nach hinten zu ihrem Begleiter um. Zum einen als Bestätigung, dass er ihr weiterhin folgte, und weil sie einfach nicht aufhören konnte ihn anzusehen. Unterwegs hielt sie dann jedoch doch noch einmal inne, als ihr etwas einfiel.
"Wir sollten vielleicht nicht ohne ein einziges Beutestück zurück ins Lager kommen. Der Clan braucht schließlich Nahrung."
Außerdem wäre es ihre sehr unangenehm, einfach so wieder ins Lager zu kommen, und nicht mal ein Stück Beute mitzubringen. Also spitzte sie die Ohren und prüfte erwartungsvoll die Luft, die jetzt schon deutlich frischer roch. Die Blattleere war fast zu Ende, bald würde wieder mehr Beute kommen. Vielleicht trauten sich ja jetzt schon einige aus ihren Bauen. Und tatsächlich konnte sie ein raschelndes Geräusch ausmachen und kurz darauf den Geruch von Spitzmaus wahrnehmen. Sie ließ sich in Jagdkauer fallen und kroch Stück für Stück in die Richtung, aus der der Geruch zu ihr wehte und von wo auch das Geräusch kam. Das kleine pelzige Tier war gerade damit beschäftigt am Boden nach Nahrung zu suchen, so, dass es die kommende Gefahr gar nicht bemerkte. Sekunden später sprang Buntgesicht vor und bohrte ihre Zähne in das Genick ihres Opfers, so schnell konnte es gar nicht mehr gucken. Beim Betrachten ihres Fangs stellte sie fest, dass es zwar nicht wohl genährt war, aber auch nicht vollkommen abgemagert. Es würde ihrem Clan helfen, dieser Gedanke füllte sie mit Entschlossenheit. Ob sie wohl schon zu spät war, um die Patrouillen einzuteilen? Sie hatte ihre Aufgaben in letzer Zeit ein wenig vernachlässigt, aber es war ja auch so viel passiert. Ab jetzt würde sie sich richtig anstrengen! Nun nahm sie endlich die Beute mit den Zähnen auf, sie war noch warm. Dann blickte sie wieder zu Auranacht und nickte diesem kurz zu, als Zeichen, dass sie weiter konnten.
Ihr Schritttempo hatte sich nun deutlich erhöht, sie wollte zurück ins Lager so schnell, wie möglich.


Spricht mit Auranacht | Steht auf und macht sich auf den Rückweg | Fängt eine Spitzmaus | Läuft weiter

Schlucht  -->  Wolkenclan Lager


#Buntgesicht

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Mi 15 Jun - 19:53


Auranacht

Spricht mit Buntgesicht & Folgt ihr zurück ins Lager

Auranacht hatte kurzerpfote aufgehört sein Brustfell zu putzen, als sich seine Gesichtszüge wieder entspannten, sein bernsteinfarbener Blick legte sich wieder auf Buntgesicht, welcher wärme ausstrahlte, als diese wieder zu sprechen begann. Mit einem Nicken nahm er dies zur Kenntnis, ihm war klar, dass sie wahrscheinlich so schnell nicht locker lassen würde und nur auf die richtige Zeit warten würde, aber da konnte er wohl nichts tun. Oder wollte sie sich einfach nur revangieren, dafür, dass er ihr ein offenes Ohr zugewandt hatte? Nun, es war nicht weiter von belangen, den Sonnenaufgang bemerkend, merkte er es der zweiten Anführerin an und erhob sich auf seine vier Pfoten, ihr Kommentar dazu ließ seine Ohren überrascht zucken und erst nach einigen Herzschlägen realisierte er wieder ihren Posten. Für diese Nacht habe ich sie nur als Katze gesehen, niemand, der mit höher steht. Ich sollte aufpassen, wo mein Respekt liegt und mit wem ich rede, ich war unhöflich ihr gegenüber. Mit einem stummen Seufzen ließ er der Kätzin den Vortritt, folgte ihr anschließend schweigend. Eine Pfote vor die Andere setzend bemerkte er fast nicht einmal, wie sich das Weibchen zu ihm umdrehte und wieder zu sprechen begann, mit einem knappen Nicken nahm er ihre Worte auf und spitzte seine Ohren, mit der Nase am Boden versuchte er frische Spuren auszumachen, ohne Erfolg. Die Achseln zuckend beobachtete das Männchen für einen Moment die Dreifarbige, sie hatte anscheinend schon ihr Beutetier ausmachen können. Der Blaue wandte sich von ihr ab und versuchte sein Glück ein wenig weiter entfernt, aber durch die noch ziemlich kalte Zeit war es mehr als nur schwer, Beute ausfindig zumachen. Ein dumpfes Geräusch ließ den Kopf des Katers umherfahren, erleichtert sah er, dass es durch den Absprung der Stellvertreterin entstanden war, welche nun eine Spitzmaus zwischen den Zähnen hielt, mit einem Lächeln trat er wieder zu ihr. "Guter Fang, Buntgesicht!", miaute der Krieger, war jedoch ein wenig enttäuscht durch die Tatsache, dass es hier recht kahl war und so wenig Beute umher lief. Das Nicken ihrerseits, welches zum Weitergehen animierte, folgte er ihr erneut, dieses Mal waren sie aber auf direktem Weg ins Lager, das Tempo erhöhte sich mit der Zeit sogar, was er der Kätzin nicht übel nehmen konnte, immerhin hatte sie ihre Pflichten. Doch eine Frage ließ Auranacht nicht in Ruhe: Was würden Katzen denken, die die Beiden gemeinsam zurückkehren sahen? Sicherlich gab es dort welche mit blühenden Fantasien, aber es würde sich wohl nicht vermeiden lassen. Es würde ja nicht eskalieren, erst recht nicht, wenn sie mit Frischbeute zurück kehrten.

-> WolkenClan Lager

(Der Post, der fast fertig war, ist futsch gewesen, beglücke dich nun mit diesem <3 :DDDD)

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Sa 18 Jun - 19:38

Falbenmaske

---> Das Wolkenclanlager
Eher gemächlich war das Weibchen den Weg entlanggelaufen, schließlich gab es keine Eile, von ihrem sonderbaren Schüler war weit und breit noch keine Spur und selbst in ihrem Tempo hätte er sie locker überholen können. Na dem werde ich heute im Training nichts schenken, so langsam kann man doch nicht sein. Es war unfair, so verdammt unfair, doch es juckte die Kriegerin nicht. Man musste doch wenigstens das Laufen beherrschen, auch wenn der Kater so unterwürfig wie ein geschlagener Hund war. Seufzend blieb die Falbenkatze anschließend stehen und nahm die Düfte der Umgebung auf. Sofort fühlte sie sich in ihre eigene Schülerzeit mit Kreuzstern zurückversetzt. Hier hatte Falbenmaske selber ihre Fähigkeiten erlernt und ignorierte man Jasminpfote, ja für das Weibchen war sie keine Kriegerin, hatte der Ort einen gewissen Stellenwert. Wie lange mag die Reise jetzt wohl schon her sein...Meine Güte, ich bin alt geworden. Der noch recht aktuelle Geruch von Auranacht und der zweiten Anführerin lag in der Luft. Was die beiden wohl hierher geführt hat? Nun denn, ist nicht meine Sache. Sichtlich angepisst setze sich die Kätzin hin und wartete, wartete das diese Schnarchnase endlich ihren Hintern herbewegte. 

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Posts mit der neuesten Kreatur [Kastanienfeuer]: 05

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Di 5 Jul - 15:18

// seine letzten Momente ;-; \\


Kreuzstern

<-- WolkenClan Lager

Sobald sie aus dem Lager herauswaren, beschleunigten Kreuzstern und Rattenschweif das Tempo und folgten dem altbekannten Pfad zur Schlucht. Egal, wie lange das jetzt schon her war, immer wenn er sich diesem Ort näherte, musste er gezwungenermaßen an Schwefeltanz denken. Auch jetzt noch spielten sich die Bilder vor seinem inneren Auge ab, wie sie gemeinsam hinunter stürtzten, jedoch nicht mehr als Gefährten sondern als... ja, wie bezeichnete man das? Beide verloren das Leben, bei Kreuzstern jedoch nur eines von 9, bei Schwefeltanz das einzige. Kreuzstern konnte es gar nicht verhindern, wieder erlebte er alles noch einmal von vorne in seinen Gedanken, während zügigen Tempos mit Rattenschweif durch die Landschaft trabte.
Endlich an der Schlucht angekommen, zwang sich Kreuzstern, Schwefeltanz und alles was er mit ihm verband aus seinem Kopf zu verbannen und sich auf das Wichtige zu konzentrieren, darauf, weshalb sie hergekommen waren: auf Mondblüte. Falbenmaske saß überraschenderweise ein paar Schweiflängen entfernt auf dem Boden und schien auf jemanden zu warten, vermutlich Alphakralle oder irgendein Schüler. Kreuzstern nickte ihr zu, in der Hoffnung, sie würde sich nicht weiter Gedanken um Rattenschweif und ihn machen, da ja eigentlich keine Katze von ihrer "Mission" etwas mitbekommen sollte. Er drosselte das Tempo und näherte sich langsam und vorsichtig dem Abgrund. Der Schnee war zwar teils geschmolzen, jedoch hatte Rattenschweif Recht gehabt und es war alles ein wenig rutschig. Kreuzstern blieb stehen und hielt ein wenig Sicherheitsabstand zu der Schlucht und spähte vorsichtig hinunter. Keine Spur von Mondblüte, wie erwartet. "Siehst du etwas?", fragte er wenig hoffnungsvoll den Heiler. Mit seinen grünen Augen suchte er den Grund der Schlucht ab nach einem Hinweis auf Mondblüte, aber alles, was er sah, war das typische Bild von felsigem Terrain und spärliche Vegetation, alles in Schnee getaucht, der im Schatten noch nicht geschmolzen war. Er richtete sich wieder auf und sah seufzend zu Rattenschweif. "Keine Spur", meinte er resigniert. Das konnte doch nicht sein! Katzen konnten nicht einfach verschwinden. Niedergeschlagen starrte Kreuzstern auf seine Pfoten. Er wollte nicht aufgeben und eine seiner Katzen als verschwunden abstempeln. Wenn Mondblüte schon nicht überlebt hatte, wollte er wenigstens einen Beweis von ihrem Tod, aber nicht einmal das bekam er. Stumm wandte er den Blick zum Himmel. SternenClan, wieso gibt es keinen Hinweis zu ihr?, dachte er wütend.
Da stieg ihm auf einmal ein stechender Geruch in die Nase. Hund, schoss es ihm durch den Kopf, und er sah alarmiert zu Rattenschweif. "Riechst du das auch?", fragte er, mehr oder weniger ungünstig, und suchte mit den Augen die Umgebung nach etwatigen Viechern ab, während er langsame Schritte von dem Abgrund weg hin zu den Felswänden machte.

[ kommt an | nickt Falbenmaske zu | sucht Mondblüte | bemerkt Hundegeruch ]

✨⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣⌢⌣✨
___________________________________________


« nothing ever holds me, nothing ever holds me back
and it seems you never think of how I wanted you
yeah, you say I'm someone, you say I'm something free
yeah, I wish I saw myself the way you see me now
cause you see that someone I always want to be »
Grouplove - Do You Love Someone

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Di 5 Jul - 16:59

RATTENSCHWEIF

<------- WoC Lager

Kaum hatten Kreuzstern und ich das Scheunentor hinter uns gelassen legten wir an Tempo zu und folgten dem bekannten Pfad der uns zur Schlucht führen sollte. Der Ort an dem wir hin wollten und von neuem würden wir nach der vermissten Kriegerin Mondblüte suchen, hoffentlich würden wir dieses mal etwas finden...egal was, einfach irgendwas was uns vielleicht zeigte wo Mondblüte war oder was aus ihr geworden war. In mir blühte zumindest etwas Hoffnung aber auch starke Zweifel, wenn Mondblüte den Sturz in die Schlucht wirklich überlebt hatte musste sie sich doch sicher schwer verletzt haben. Sie wäre niemals aus dieser Schlucht heraus gekommen wenn sie nicht sofort tödlich verunglückt war, es nervte mich. Ich konnte einer vielleicht noch lebenden schwer verletzten Clankameradin nicht helfen nur weil wir sie nicht fanden, das konnte doch nicht wahr sein! Neben Kreuzstern her laufen kamen die Feldwände der Schlucht bereits in Sichtweise, jedoch lagen diese nicht verlassen dort. Falbenmaske befand sich hier, wartete anscheinend auf jemanden und genau wie mein Anführer neigte auch ich grüßend den Kopf vor der Kriegerin ehe ich meine Freund an den Rand der Schlucht folgte. Erneut wollte ich ihn davor warnen vorsichtig zu sein da es rutschig war wie ich unter meinen Pfoten selbst fest stellen konnte. Die Kamille so wie den Sonnenhut hielt ich gut fest in meiner Schnauze und genau wie Kreuzstern sah auch ich über den Rand nach unten, suchend schaute ich mich um und ging am Rand ein wenig auf und ab um mir eine größere Fläche ansehen zu können. Als Kreuzstern dann fragte ob ich etwas sehen konnte legte ich die Kräuter vorsichtig ab "Leider nicht, und du?" fragte ich den Anführer und suchte mit meinen hellblauen leicht gräulichen Augen weiter. Das konnte doch nicht sein...keine Katze verschwand einfach ohne Spuren zu hinterlassen...wo war Mondblüte nur. Nach einigen weiteren Momenten der Suche verkündetet Kreuzstern dass er keine Spur fand und ich schüttelte bedrückt den Kopf "Ich auch nicht...aber wie ist das möglich" murmelte ich und sah zu dem Anführer welcher auf seine Pfoten sah, ich ging mit meinen Kräutern auf ihn zu um und legte ihm den Schweif auf die Schultern "Du hast alles gegeben Kreuzstern...mehr können wir und auch du nicht tun...Wenn mOndblüte überlebt hat kommt sie sicher irgendwann nach Hause zurück.." miaute ich ihm zu und versuchte wenigstens ein wenig zuversichtlich zu klingen. Doch dann zuckten meine Ohren, ein frischer Wind wehte und trug einen Geruch auf uns zu der mir überhaupt nicht gefiel...Auch Kreuzstern schien den Geruch bemerkt zu haben, alarmiert sah er mich ehe er fragte ob ich es auch riechen würde "Ja...und das gefällt mir überhaupt nicht" murrte ich leise und blieb an der Seite von Kreuzstern als er sich von der Schlucht entfernte. Wenn wirklich Hunde auf uns zu kamen war ein Kampf direkt am Abgrund eine große Gefahr davon mal abgesehen davon wie gefährlich so ein Hund sowieso schon war. Die Ohren nach vorn gerichtete legte ich die Kräuter in der Nähe eines Busches ab und stand sofort wieder bei meinem Freund und Anführer, mein Schweif zuckte unruhig hin und her und ich suchte die Umgebung mit den Augen nach einer sich vielleicht nährenden Bestie ab und prüfte immer wieder die Luft.

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Do 14 Jul - 17:31

// bitte außer Rattenschweif niemand eingreifen, dankö \\


Kreuzstern

Rattenschweif sah in der weißen Schlucht ebenso wenig wie Kreuzstern. Als Kreuzstern niedergeschlagen auf seine Pfoten starrte, spürte er auf einmal einen leichten Kontakt an der Schulter. Es war Rattenschweif, der ihm mitfühlend den Schweif auf die Schulter legte. Sein Freund meinte, dass er alles gegeben habe und sie jetzt nichts mehr tun könnten. "Wenn Mondblüte überlebt hat, kommt sie sicher irgendwann nach Hause zurück." Leicht nickte Kreuzstern. Rattenschweif hatte Recht, wie immer. Alles was er sagte, klang so vernünftig, und manchmal hatte Kreuzstern das Gefühl, dass der Heiler ein besserer Anführer war als er. Äußerlich nickte Kreuzstern zwar, aber innerlich sträubte er sich. Er weigerte sich, seine Kriegerin als tot zu erklären, ohne einen Hinweis auf ihre Leiche zu haben, und solange Katzen den Vermisstenstatus hatten, wurde nach ihnen gesucht. Das war schon immer so, und das war auch immer ganz einfach gewesen. Tja, bis Mondblüte in die Schlucht fiel. Sie war schlichtweg ein Rätsel.
Als Kreuzstern der beißende Geruch von Hunden in die Nase stieg und er Rattenschweif misstrauisch fragte, ob er das auch roch, bejahte sein Freund, und fügte an, dass es ihm überhaupt nicht gefiel. "Mir auch nicht", antwortete Kreuzstern unter zusammengebissenen Zähnen, während er langsam von der Schlucht zurückwich, und sich dabei stets nach links und rechts umdrehte. Ein paar unendliche Sekunden lang war es schrecklich still, und eine böse Vorahnung beschlich Kreuzstern. Er traute sich kaum zu atmen, und auf eine merkwürdige Art und Weise war er nicht mal überrascht, als ein fürchterliches Bellen die Luft zerriss und er riesige Pranken auf seiner Flanke verspürte.
Mit ungeheurer Kraft wurde Kreuzstern herumgestoßen und er kugelte einige Schweiflängen parallel zur Schlucht entlang. Als sich sein Fall verlangsamte, sah er kurz auf und erfasste zwei der ekelhaften Viecher. Der eine Hund war etwas größer als der andere, und hatte einen gewaltigen Kiefer und dunkelbraunes, kurzes Fell. Spucke triefte aus seinem Maul, er musste es gewesen sein, der Kreuzstern attackiert hatte. Der andere Hund näherte sich noch, er hatte deutlich kürzere Beine und ein langes, schwarz-weiß gemustertes Fell. Das alles geschah so unglaublich schnell, doch Kreuzstern nahm alles wie in Zeitlupe wahr. Sein Blick fiel auf Rattenschweif. "LAUF!", brüllte er in die Richtung seines Freundes. Er wusste, dass er einige Fähigkeiten eines Kriegers hatte, aber zwei Hunde waren eine Gewalt und diese beiden hatten es ganz klar auf die Katzen abgesehen.
Der größere Hund hatte sich mittlerweile wieder in rasender Geschwindigkeit genähert, und Kreuzstern konnte sich gerade noch auf alle viere bewegen, da hatte das Tier ihn schon fast erreicht. In ihm drehte sich noch alles vom herumrollen, trotzdem verließ er sich auf seinen Instinkt und konnte einen Treffer mit den Krallen auf die Schnauze landen. Der Braune wirkte mehr erschrocken als verletzt, so überrascht, dass Kreuzstern schon fast lachen wollte. Doch das Adrenalin zwang ihn zur Vernunft und er konnte zwei weitere schnelle Treffer landen, einen auf der Wange und einen am Hals. Die sorgten zwar für ordentliche Kratzer, doch viel mehr als Fell erwischte er nicht.
Stattdessen machte jetzt der andere Hund auf sich aufmerksam, in dem er von der Seite in Kreuzsterns Flanke biss. Dieser hatte sich zu sehr auf das Riesenviech konzentriert, sodass er den Biss nicht kommen sah, und erschrocken aufjaulte, als sich die Zähne in seine Muskeln bohrten. Ein stechender Schmerz durchfuhr seinen Körper und er fühlte Blut an seiner Flanke herunterlaufen. Kreuzstern biss sich auf die Lippe und versuchte, möglichst unbeeindruckt von dem Schmerz auszusehen. Knurrend stürzte er sich auf den kleinen Hund. Dieser war allerdings flinker und wendiger, sodass es einen kurzen Schlagabtausch gab, der aber damit endete, dass Kreuzstern seine Krallen in den für kurze Zeit ungeschützten Bauch des Hundes grub. Dieser jaulte laut auf, und als der Anführer seine Krallen wieder hinauszog, klebte Blut an ihnen.
Er gönnte sich einen kurzen Augenblick des Triumphes, doch das war ein Augenblick zu viel. Der große Hund, den er vernachlässigt hatte, sah seine Chance und schleuderte ihn erneut mit seiner riesigen Pranke durch die Gegend. Schreiend landete Kreuzstern auf seiner verletzten Flanke und rollte erneut einige Katzenlängen durch die Gegend. Als er anhielt, versuchte er sich stöhnend aufzusetzen, doch seine Flanke zitterte und brach unter ihm weg. Der riesige, braune Hund baute sich vor ihm auf, und in diesem Moment schossen Kreuzstern Millarden Gedanken durch den Kopf. Das ist das Ende, dachte er mit einer schrecklichen Gewissheit.
Mit letzter Kraft schoss er hervor und versenkte seine Zähne in der Brust des großen, der ihn um mehr als einen Kopf überragte. Der Hundegestank drang in Kreuzsterns Nase und all das Fell und Blut schmeckte widerlich, doch er ließ nicht los und verbiss sich weiter. Er spürte, wie der große Hund zu Boden ging. Er fiel mit. Er spürte, wie sich Zähne in seinen Bauch bohrten. Der andere Hund. Zeitlupe. Er sah nichts, nur rot. Kraftlos strampelte er, gab den großen Hund frei. Erwischte irgendetwas mit der Hinterpfote. Hörte einen lauten, hohen Pfiff. Oder bildete er sich das nur ein? Er blinzelte, und sein Blick wurde klarer. Er sah, wie die Hunde wegrannten, und machte eine Gestalt unendlich weit weg aus. Zweibeiner? Egal. Plötzlich spürte er, wie voll sein Mund von Blut war, und er übergab sich, wobei er auch das Blut ausspuckte. Okay, Kreuzstern, du musst dich jetzt konzentrieren. Er wollte den Kopf drehen, doch er schaffte es nicht. "Ratten...schweif", versuchte er möglichst laut zu rufen, doch es war nicht viel mehr als ein Murmeln.

[ kämpft mit Hunden | liegt im Sterben | ruft Rattenschweif ]

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Do 14 Jul - 18:10

RATTENSCHWEIF

Leider blieb unsere Suche erfolglos, mit den Augen suchten Kreuzstern und auch ich die Schlucht ab, mit Vorsicht setze ich eine Pfote vor die andere denn der Rand der Schlucht war rutschig und gefährlich. Und dass Kreuzstern oder ich auch noch in die Schlucht stürzten brauchte der Clan nun wirklich nicht, die Kräuter die ich mit genommen hatte waren sicher unter einem Busch verstaut während ich suchte, doch irgendwann mussten wir aufgeben. Wir fanden einfach nichts, so traurig es auch war. Ich sah meinem Freund an dass es ihn mit nahm und so legte ich ihm den Schweif tröstend auf die Schultern ehe ich ihm sagte dass er alles gegeben hatte und mehr konnte er auch nicht tun. Außerdem fügte ich noch hinzu dass Mondblüte wenn sie lebte sicher zurück nach Hause kommen würde, wir würden wohl oder übel warten müssen ob die weiße Kriegerin zurück kehrte oder wir sie irgendwann in unseren Träumen unter den Ahnen entdecken würden.
Langsam entfernten Kreuzstern und ich uns von der Schlucht doch alarmiert hielt der Anführer plötzlich an und stellte mir die Frage ob ich es auch roch. Kurz prüfte ich die Luft, klar und deutlich war Hund zu vernehmen und so bejahte ich die Frage meines Freundes und fügte an dass mir dies überhaupt nicht gefiel. Mich neben Kreuzstern stellen spitzte ich die Ohren und konzentrierte mich mit all meinen Sinnen auf die Umgebung, waren sie schon in der Nähe? Zogen sie vielleicht nur mit ihren Zweibeinern vorbei? Oder waren es frei umher laufende Hunde? Nervös peitschte mein Schweif in der Luft hin und her und eine drückende Stille machte sich breit. Flach und lautlos holte ich Luft da dröhnten mir plötzlich dumpfe Pfotenschritte in den Ohren, in der nächsten Sekunde wurde Kreuzstern neben mir von den Pfoten gerissen und ein riesiger brauner Hund war der Übeltäter. Flach legte ich die Ohren zurück, dieser Hund war...eine Bestie! Und nicht allein...ein kleiner schwarz weißer Hund kam kläffend angerannt und kam uns ebenfalls näher, ich brachte mich auf der Reichweite der Pfoten des großen braunen Hundes als er mit mir das selbe wie mit Kreuzstern tun wollte und knurrte tief. Ich hatte meine Ausbildung zum Krieger und die Monde die ich als dieser verbracht hatte nicht vergessen und war auch nun bereit meine Fähigkeiten ein zu setzen doch plötzlich brüllte mein Freund in voller Lautstärke "LAUF!". Wild zuckten meine Ohren, ich sah zu Kreusztern welcher sich auf die Pfoten stemmte und nickte, dann rannte ich los, und das in dem Glauben dass der Anführer mit folgte...
Doch als ich schon ein gutes Stück gerannt war dröhnte mir das Blut nicht mehr so sehr in den Ohren und ich hörte außer meinen Pfotenschritten keine anderen. Ruckartig bremste ich ab, sah hinter mich und zu meinem Entsetzen konnte ich den Anführer nicht sehen "Kreuzstern!" jaulte ich laut und ich bekam Angst um meinen Freund. Er wird doch wohl nicht den Kampf gegen die zwei Hunde allein aufgenommen haben...oder? Nein! So schnell ich konnte raste ich los und rannte so schnell wie ich noch nie in meinem Leben gelaufen war. Mein Herz hämmerte heftig gegen meine Brust, mein Atmen kam hektisch und Angst erfüllt "Kreuzstern. Bitte sei auch weg gelaufen. Sei kein Mäusehirn. Du hast keine Chance gegen beide zusammen..." flehte ich in Gedanken und lief immer weiter, da hörte ich ein lautes Jaulen, eindeutig dies eines Hundes "Ich komme nicht zu spät..." doch kaum hatte ich das gedacht hörte ich den lauten Schrei von Kreuzstern. Meine Ohren legten sich flach an, Panik stieg in mir auf. Nein!
Endlich kam ich an, keuchend stand ich da, erblickte meinen Freund am Boden liegend die Zähne tief in der Brust des großen braunen Hundes versenkt doch der andere schwarz weiße biss ihm in den Bauch. Entsetzt weiteten sich meine Augen und ich bekam Wut, ich raste auf den Anführer und seine Gegner zu doch die Hunde ließen plötzlich ab und machten kehrt. Irritiert bremste ich ab und stand hechelnd da, ein Zweibeiner war in der Ferne zu erkennen und purer Hass stieg in mir auf "Du dreckiger Zweibeiner! Wenn ich könnte würde ich dich töten!" Doch ich hörte plötzlich Geräusche hinter mir, sofort schoss mein Kopf herum zu Kreuzstern welcher eine Menge Blut spuckte "Nein...Kreuzstern!" Ich hörte meinen Namen und eilte an die Seite meines Freundes, ich sah seine Wunden an "Sie sind so tief...er verliert so viel Blut..." Mit suchenden Augen sah ich mich um doch keine Kräuter waren zu sehen, keine Orte wo Spinnweben hängen könnten, was sollte ich tun? Ich war mittellos, doch dann fielen mir meine Kräuter ein die ich mit hier gebracht hatte. Sofort sprang ich zu dem Busch und hier waren sogar ein paar Spinnweben! Ich reagierte blitzschnell, wickelte die Spinnweben um meine Pfote und packte den Sonnenhut und die Kamille und raste zu Kreuzstern zurück. Die Spinnweben presste ich sofort auf seine schlimmste Wunde, die am Bauch doch in Sekunden waren diese durch geblutet und sogar meine Pfoten wurden Blutgetränkt. Meine Augen weiteten sich und ich legte die Ohren zurück, dann sah ich auf die Kamille und den Sonnenhut herab. Mein Wissen sagte mir dass dies nicht helfen würde, doch mein Ehrgeiz wollte nicht aufgeben, während ich die Kamille vor die Schnauze des Anführer´s schob zerkaute ich den Sonnenhut und schmierte den Brei auf die Bauchwunde, versuchte dabei mit den Pfoten das Blut irgendwie zu stoppen doch es brachte einfach nichts...Dies alles geschah in wenigen Augenblicken, doch brachte nicht den geringsten Erfolg...Ich richtete den Blick auf den Anführer und legte den Schweif leicht um meinen Freund "Ich bin hier Kreuzstern..." miaute ich leise und sah ihm in die Augen.

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Fr 15 Jul - 23:05

Falbenmaske
Das sandfarbene Fell vor Ärger gesträubt richtete sich das Weibchen langsam auf. Noch immer war kein Fitzelchen des Schülers zu sehen. Wie viel Zeit vergangen war wusste die Kriegerin nicht, aber das der Zorn in ihr brodelte war Falbenmaske umso mehr bewusst. Leise zischend vergrub die Kätzin die Krallen in den weichen Boden und hätte mit ihrem Blick ganze Felder niederbrennen können. Warum bekomme ich eigentlich immer die Schüler, die ihre Pflichten nicht ernst nehmen? Die Zukunft des Wolkenclans ist durch solche Schnarchnasen äußerst gefährdet... Um die Zeit wenigstens einigermaßen sinnvoll ausgenutzt zu haben beschloss die Falbenkatze nach Beute Ausschau zu halten. Zumindest konnte sie später im Lager dem Schüler eine ordentliche Standpauke halten, wenn er Glück hatte wurde sogar seine Zeremonie hinausgezögert. Mir reicht es. Jasminpfote war schon unmöglich, doch Lichtpfote scheint ebenfalls mit Abwesenheit glänzen zu wollen. Der Kleine sollte mir lieber nicht im Lager begegnen. Innerlich lud sich ihre Wut von Neuen auf, wofür eigentlich? Schließlich stand das Weibchen immer noch alleine an der Schlucht und stierte Löcher in die Luft. Schnell verpuffte der aufkommende Zorn und wich der gewohnten Ruhe, die sie wie eine Aura umgab. Schweigsam lokalisierte die Kriegerin die Gegend, sog die erdige Luft ein.
Hm, rarer Beutegeruch. Witternd lief Falbemaske am Rand entlang. Jeder Katze wäre der Anblick der tiefen Schneise, jene sich durch den Boden fraß tief in Erinnerung geblieben, manche Exemplare hätten sogar Angst gehabt, doch die Sandfarbene ließ nur kurz den Blick über die majestätische Schlucht schweifen und konnte knapp unterhalb des Rands eine Bewegung erkennen. Auf einem mittelgroßen Felsvorsprung huschte eine kleine braune Maus über das staubige Gestein. Aufmerksam die Ohren nach vorne gedreht kauerte das Weibchen einige Sekunden an Ort und Stelle und beobachtete das geschäftige Treiben des anvisierten Beutetiers. Ein Herzschlag, zwei, drei. Plötzlich schoss die Kätzin vertikal nach unten. Der Wind zerrte an ihrem Fell, der kurze Flug ließ das Herz im Brustkorb rasen. Etwas härter als ursprünglich erwartet kam sie auf den Pfoten auf und riss sogleich die vorderen Gliedmaßen herum. Ziel war jene erschrockene Maus, die nun fluchtartig den Vorsprung zu verlassen versuchte. Knapp überflog Falbenmaske den Bereich. Ich habe nicht viel Platz, sprich große Sprünge kann ich vergessen. So musste sie sich auf ihre Wenigkeit verlassen. Blitzschnell hämmerte die Falbenkatze dem Beutetier die krallenbewehrten Pfoten auf den Nacken. Angstvoll schrie diese auf. Unter einem besonders heftigen Schlag brach letztendlich das Genick des Nagetiers wie ein dünner Zweig.
Sofort brach das nervige Geschrei ab. Zufrieden nahm das Weibchen ihr erlegtes Beutestück zwischen die Fänge. So, nun musste sie nur noch heil den Weg hinauffinden, schließlich wollte die Kriegern den nächsten Tag noch lebendig erleben. Höchste Konzentration. Ein winziger Fehler und ihr Leben war vorbei. Bevor Falbenmaske den Sprung allerdings wagen konnte drang scharfes Hundegebell zu ihr herunter. Verwirrt hielt die Kätzin inne. Was zum...? Hunde? Aber was jagen sie? Instinktiv drückte sie sich auf den Boden und stellte abwehrend den Pelz auf. Vorsichtshalber wartete die Kriegerin bis die schrecklichen Töne endlich verklungen waren. Egal wie stark sie sein mochte, Hunde waren immer stärker. Blutrünstige Monster, welche keine Gnade kannten. Jagten bis zur totalen Erschöpfungen. Egal ob Katze oder Kaninchen, in den Augen dieser Viecher war ein jedes Lebewesen Beute. Schaudernd richtete sich die Falbenkatze wieder auf und war äußerst dankbar das keine der Ungetüme ihre Fährte gewittert hatte. Hoffentlich waren es nur Kaninchen, die sie zum Jagen angestiftet haben... Seltsamerweise dachte Falbenmaske darüber nach das es auch Katzen aus dem Wolkenclan gewesen sein konnten, doch wie waren sie unbemerkt an der Kätzin vorbeigekommen? Immerhin war das Gebell in nächster Nähe gewesen.
Lieber wollte sie keine Zeit verschwenden. Mit klopfenden Herzen arbeitete sich das Weibchen zum nächsten Vorsprung hoch. Gedankenverloren setzte sie zum Sprung an und hatte den Winkel etwas zu knapp berechnet. Plötzlich befanden sich ihre Pfoten in der Luft anstatt auf dem anvisierten Felsen. Erschrocken spannte die Kriegerin den Körper an und erzwang sich eine Verlängerung des Sprungs. Hart war die Landung. Der Schmerz zog scharf ihre Pfoten hinauf als sie über den Boden schlitterte. Wie wärs mit besser aufpassen? Schließlich will ich doch lebend hier rauskommen. Knurrend setzte Falbenmaske ihre riskante Reise nach oben fort. Zwar scheuerten immer wieder ihre Ballen über das Gestein, doch solange sie jeden Satz mehr oder weniger genau vollführte war es kein Problem. Endlich war die Kätzin auf dem letzten Vorsprung angekommen. Nicht mehr lang und ich hab endlich wieder festen Boden unter den Pfoten. Was für eine körperliche Arbeit. Alles nur für einen winzigen Nager. Seufzend stieß sich die Falbenkatze ab und bekam den weichen Untergrund des Rands zu fassen. Zischend zog sie sich über den Rand hinweg und atmete erleichtert auf. Endlich wieder ebene Fläche. Keine nervigen Vorsprünge. Einen Moment suhlte sich die Kriegerin in ihrer Erleichterung ehe sie vorsichtig den Kopf hob.
Prüfend gingen die Ohren vor und zurück. Zwar war der Hundegeruch, nein eher Gestank, noch präsent, doch ein heller, unnatürlicher Ton ertönte. Innerlich rollte es sich der Kätzin die Zunge dabei auf. Allerdings bewirkte es, dass zwei Köter fluchtartig den Schauplatz verließen. Ah, da hab ich wohl nochmal Glück gehabt. Gewisse Neugierde plagte Falbenmaske ja schon, doch was anderes als Beute konnten die Hunde nicht gerissen haben, oder? Ein mulmiges Gefühl beschlich sie...Vielleicht- Energisch schüttelte die Kriegerin den Kopf. Hunde kamen so gut wie nie her, also warum sollten ausgerechnet heute Katzen an der Schlucht sein, sah man von ihr ab. Wenn waren sie bestimmt intelligent genug sich zu Verstecken... Immenser Geruch nach Blut und Katze ließ das Weibchen erstarren. Vielleicht waren es unbedeutende Streuner, aber was wenn einer von ihnen lebte? Skeptisch rang die Kätzin einige Momente mit sich selber. Die Ungetüme hatten sich verzapft also bestand keine Gefahr mehr, doch was erwartete sie? Nur selten beschlichen Falbenmaske wirklich Angst oder gar Panik, aber nun war ein mulmiges Gefühl anwesend. Sollte noch irgendwas passieren...ich hab Krallen um mich zu verteidigen. Entschlossen ließ sie die Maus fallen, merkte sich den Ort und schlich vorwärts. Das Moos unter ihren Pfoten dämpfte den Schritt, was relativ vorteilhaft war.
Der Geruch zweier Katzen arbeitete sich in der Luft hervor, begleitet von stechenden Blutgestank. Fröstelnd hielt das Weibchen inne. Geräuschlos richtete sich die Kriegerin auf und erspähte zwei Katzen. Von Weiten waren keine wirklichen Konturen zu erkennen, doch das Blut leuchtete grell rot. Eine braune Katze, jene am Boden lag und eine andere die mit aufgeregten Pfoten an ihm herumhantierte. Eisige Kälte durchfuhr die Kätzin und ließ ihren Körper leicht zittern. Kreuzstern...Blut, was zum heiligen Sternenclan ist da passiert?! Ich muss da hin...Ich kann nichts ausrichten..Hunde, Blut. Wie aufgeregte Fliegen summten die Gedanken des Weibchens umher. Leblos lag dort ihr ehemaliger Mentor. Sie hätte vieles machen können, hätte voller Panik zu ihnen rennen können oder vollkommen ausrasten, aber beides war keine Lösung. So blieb Falbenmaske vollkommen ausdruckslos Sitzen. Aufrecht und nur schwer übersehbar inmitten des ganzen Mooses. Ihre Gedanken legte sich zur Ruhe, alles in ihr erkaltete. Vielleicht grenzte es an Verrat wenn die Falbenkatze den beiden nicht zur Hilfe eilte, jedoch sah sie schon von weiter Ferne die Menge an Blut und Rattenschweif war anwesend und agierte ziemlich verzweifelt. Wenn er es nicht schaffte, dann niemand. Rein aus Respekt blieb die Kriegerin sitzen, irgendetwas sagte ihr das die Situation ernster war als es aussah. Schließlich hatte Kreustern schon einige Leben verloren, aber bestand überhaupt die Möglichkeit?
Erneut kroch ihr ein Schauer über die Wirbelsäule. Ich bete zum Sternenclan das ich falsch liege, ich liege bestimmt falsch. Leise knurrend zwang Falbenmaske den hellblauen Blick nach unten. Schweigsam starrte sie auf den Boden und wünschte sich woanders hin. Wahrscheinlich kam es komisch wenn eine Kriegerin des Wolkenclans vollkommen teilnahmslos in der Nähe herumsaß, jedoch wollte das Weibchen nicht stören, weshalb auch immer sich diese Idee in ihren Kopf festgesetzt hatte, es war bestimmt richtig. Es mag vielleicht falsch sein, eventuell sogar Verrat, aber etwas tief in mir sagt das ich nicht stören darf...Hoffentlich sehen es die beiden auch so. Unbehaglich zuckte der Schweif der Kriegerin hin und her. Von dieser Postion aus hörte sie die verzweifelte Stimme des Heilers... Nein, es richtig. Beide Ohren leicht abgesenkt wartete Falbenmaske einfach, wartete das Kreuzstern wieder aufstand, seine Stimme erhob und ins Lager ging, wartete auf ein Lebenszeichen. Wartete das ihre dunkle Vorahnung nicht in Erfüllung ging. Es waren zwei Hunde...vielleicht hatte der Anführer sie ja erfolgreich verjagt? Den hohen Ton brachte das Weibchen zu erst nicht damit in Verbindung. Mental legte die Kriegerin all ihre Kraft und Unterstützung in den Kater. Wer wusste schon, vielleicht war es auch gar nicht so schlimm? Nun hieß es abwarten, auch wenn Warten einer der schlimmsten Aktivitäten der gesamten Welt sein konnte. Warten, einfach nur Warten...

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Sa 16 Jul - 12:26

Kreuzstern
Last post.

Wie durch einen roten Schleier sah Kreuzstern all das, was um ihn herum geschah in Zeitlupe. Er sah Rattenschweif, sein Freund, sein bester Freund, wie er angestürmt kam, irgendetwas... Irgendetwas mit seinem Bauch machte. Er sah so verzweifelt aus. Wieso wirkte der Heiler so verzweifelt? Kreuzstern sah kurz an sich herunter und ihm wurde erneut übel, als er die klaffende, tiefe Wunde mit all dem Blut sah. Er musste erneut Blut und Erbrochenes spucken. Dann sah er wieder Rattenschweif an. Tränen brannten ihm in den Augen und er sah alles so... unscharf.
Rattenschweif hatte auch Blut an sich, fiel ihm gerade auf. Hoffentlich war es nur seines... Sein Freund sah ihm in die Augen und Kreuzstern blickte zurück. "Ich bin hier, Kreuzstern...", hörte er wie durch Watte. Er nickte, kaum merklich. So tief einatmend wie nur möglich sah er Rattenschweif an. "Danke... für alles, mein Freund", brachte er heraus. "Buntgesicht muss", Kreuzstern hustete erneut, "euch nun führen." Langsam blinzelte er. Das Sehen wurde anstrengend, und er wollte die Augen schließen, doch er zwang sich, sie offen zu halten und alles, was er konnte, von dieser wunderschönen Welt aufzusaugen. Der Schnee um Kreuzstern hatte sich längst blutrot gefärbt, doch dass merkte er nicht.
Kurz sah er weg, an Rattenschweif vorbei, und ließ seine Augen über die Bäume, die Felswände, sein Zuhause wandern. Wie viele Generationen WolkenClan Katzen noch hier wandeln würden... Mit einem Mal begriff Kreuzstern, wie vergänglich sein Leben war. Er war nur eine kleines Puzzleteil, ein kleines Stück vom Ganzen, ein Sekundenbruchteil eines ganzen Tages.
Kreuzstern richtete seinen Blick wieder auf Rattenschweif und blinzelte langsam. Er versuchte ein Lächeln, und es gelang ihm erstaunlich gut. "Ich werde über euch wachen", murmelte er sanft. Einige Augenblicke schwieg er. Das Atmen fiel ihm zunehmend schwerer, und sein Brustkorb bewegte sich nur noch wenig. "Bitte... vergesst mich nicht", bat er seinen Freund. Er würde immer über den WolkenClan wachen, wenn er mit seinen Ahnen jagen würde. Mit seiner Familie... Er würde seine Familie wiedersehen! Seine Brüder... Und Schwefeltanz.
Der Gedanken daran, seinen ehemaligen Gefährten wieder zu sehen, hebte Kreuzsterns Gemüt ziemlich, und auf einmal fühlte er sich so leicht. Wie eine Feder. Er sah etwas hinter Rattenschweifs Schulter aufblitzen. Sein Blick wich von dem Heiler und versuchte zu fokussieren, was da auf ihn zukam. Es wirkte fast wie eine... Katze. Auf einmal erkannte er den Kater, der da leichten Schrittes auf ihn zu getrabt kam. Das ganze helle Licht, dass diese Katze aus Sternenlicht ausstrahlte, blendete ihn, doch nichts desto trotz erkannte er den Kater. "Schwefeltanz", flüsterte Kreuzstern. Tränen rannten ihm über die Wangen. Alles war so hell...
Schwefeltanz schob sich vorsichtig neben Rattenschweif. Er strahlte so eine Wärme aus. Das leichte Lächeln des Katers steckte Kreuzstern an und der Anführer lächelte ebenfalls. "Ich habe dir vergeben, Kreuzstern", sagte Schwefeltanz, und seine Stimme klang so klar, nicht wie all die anderen Geräusche, die mehr oder weniger wie durch Watte in seine Ohren drangen. "Steh auf und komm mit mir. Es wird Zeit", fügte Schwefeltanz hinzu, mit dieser leichten und lockeren Bestimmtheit, als wäre das ganze keine große Sache. Kreuzstern wollte gerade den SternenClan Krieger darauf hinweisen, dass er nicht aufstehen konnte, da ging das auf einmal wie von selbst. Flink und gelenkig wie ein Junges erhob sich Kreuzstern, presste seine Nase in Rattenschweifs Fell und sah den Heiler an. Mit einem ganz leichten Lächeln nickte er langsam, und sprang dann an Schwefeltanz' Seite in den Himmel. Er konnte... fliegen. Überrascht blickte er an sich herunter und sah, dass er ebenfalls aus Sternenlicht bestand.
Ein letztes Mal sah er hinunter auf Rattenschweif und sah sich selber, seinen sterblichen Körper auf dem blutgetränkten Boden liegen. Sein Blick hob sich ein wenig und er erblickte Falbenmaske, seine ehemalige Schülerin, einige Katzenlängen entfernt im Moos sitzen. Auch ihr nickte er mit eben demselben Lächeln respektvoll zu. Ein allerletztes Mal ließ Kreuzstern den Blick über sein Zuhause schweifen, sah kurz in die Richtung, in der das Lager lag, und wandte sich dann herum. Schwefeltanz zwinkerte ihm zu, und zusammen mit ihm sprang Kreuzstern hinauf in den Himmel.

Ruhe in Frieden. ✝

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Sa 16 Jul - 19:48

RATTENSCHWEIF

Wieso nur half es nicht?! verzweifelt drückte ich die Spinnweben auf die Wunde an dem Bauch meines Freunde´s Kreuzstern. Doch es dauerte nur wenige Sekunden und sie waren wieder getränkt von Blut, meine Pfoten waren voller Blut und der restliche liegende Schnee unter ihm war ebenfalls bereits rot verfärbt. Mit Entsetzen musste ich fest stellen dass ich...hilflos war. Ich konnte nichts tun...ich hatte hier keine Mittel um ihm zu helfen und mit dieser Wunde wäre er längst tot ehe ich das Lager überhaupt mit ihm erreiche. Das einzige was ich nun noch tun konnte war da sein...Erneut ging ein Ruck durch den Körper des Anführer´s und er spuckte Blut und erbrochenes, schnell schaufelte ich vorsichtig etwas Schnee darauf "Ach Kreuzstern..." Ich richtete den Blick auf ihn, sah ihm in die Augen in welchen die Tränen standen und meine Ohren senkten sich herab ehe ich ihm leise sagte dass ich hier bei ihm war. Kaum merklich nickte der einst so starke Anführer und sehr leise bedankte er sich bei mir wobei mir die Tränen begannen in die Augen zu steigen. Er begann einen Satz mit "Buntgesicht muss"...dann hustete er und beruhigend legte ich meinen Schweif etwas auf seine Flanke dann beendete er den Satz mit "euch nun führen". Ich sah Kreuzstern in die Augen welche immer mehr an Glanz verloren "Ich danke auch dir für alles mein Freund...ich werde Buntgesicht helfen diesen Weg zu gehen...aber niemand wird dich je ersetzen können. Weder als Anführer noch als Freund" murmelte ich mit vor Trauer leiser Stimme und betrachtete den geschundenen Körper von Kreuzstern. Wieso nur musste das passieren? Wieso jetzt?...Der Schnee unter dem Anführer wurde immer dunkler von dem ganzen Blut mit welchem dieser sich vollsog beziehungsweise er getränkt wurde. Diese Wunde konnte selbst der Sternenclan nicht heilen und ich hasste es hilflos zu sein...ich war es oft genug gewesen...Ich sah wie mein so langmondiger Freund seinen Blick an mir vorbei schweifen ließ, er betrachtete die Umgebung und ich beobachtete ihn dabei doch immer wieder zog diese tödliche Wunde meinen Blick auf sich "Warum...?" Immer mehr Trauer erfasste mich und als Kreuzstern den Blick wieder auf mich richtete sah auch ich ihm wieder in Gesicht. Plötzlich erschien ein Lächeln auf dem Gesicht des sterbenden Anführer´s und sanft murmelte er dass er über uns wachen würde, seine Brust senkte sich sichtlich schwächer. Das Ende rückte immer näher doch ich wollte das nicht...aber dagegen tun...konnte ich rein gar nichts. Tränen stiegen mir erneut in die Augen und als Kreuzstern mich nun darum bat ihn nicht zu vergessen tropfte eine zu Boden und ich lächelte ihn sanft an "Wie könnte ich dich je vergessen? Du warst immer für mich da...ich werde dich niemals vergessen Kreuzstern...und dafür sorgen dass es der gesamte Clan niemals tun wird..." sprach ich zu ihm und senkte den Kopf um ihm freundschaftlich über ein Ohr zu lecken. Eine bestimmte Aura begann näher zu kommen, die Anwesenheit einer Sternenclankatze war deutlich zu spüren und als Kreuzstern den Namen Schwefeltanz flüsterte wusste ich dass er nun abgeholt werden würde. Deutlich spürte ich neben mir die Anwesenheit des Kater´s welcher so lange an der Seite meines so guten Freunde´s gelebt hatte. Ich sah die beiden Kater an, Kreuzstern lächelte und auch wenn mir Tränen in den Augen standen lächelte ich leicht mit den beiden. Schwefeltanz forderte den Anführer nun auf auf zu stehen und mit ihm zu kommen, ich richtete den Blick auf meinen Freund, seine Flanke wie seine Brust hoben und senkten sich ein letztes mal dann erhob sich Kreuzstern als wäre nie etwas gewesen. Er presste mir die Nase ins Fell und die Tränen rollten mir nun vereinzelt die Wangen hinunter ehe ich das selbe bei ihm tat und bemerkte wie er sich nun löste und mit einem letzten leichten an mich gewandtem lächeln sprang der Kater an der Seite der anderen Sternenclankatze nach oben. Noch immer tropften vereinzelt Tränen zu Boden während ich meinem Anführer und Freund der so lange für mich da gewesen war nach. Noch einmal drehte sich Kreuzstern zu mir um und ich nickte ihm mit einem traurigen Lächeln zu "Wir sehen uns wieder mein Freund..." flüsterte ich leise vor mich hin und sah wie er nun gemeinsam mit Schwefeltanz weiter gen Himmel sprang bis die beiden Sternenclankatzen verblassten. Traurig senkte ich nun den Blick auf den leblosen Körper des Kater´s "Es tut mir leid dass ich dich nicht retten konnte mein Freund. Aber ich weiß dass du immer über uns wachen wirst. Ich werde dir in meinen Träumen mit dem Sternenclan begegnen und weiß dass du uns dennoch den Weg weisen wirst. Ich werde weiterhin mein bestes als Heiler des Wolkenclan´s geben...ich hoffe ich werde all die Gefahren früh genug erkennen vor welchen mich Laubschatten gewarnt hat. Und ich hoffe weiterhin auf deine Hilfe..." Ein paar Tränen tropften auf das Fell von Kreuzstern, die Luft war verpestet von dem intensiven Geruch nach Blut. Dennoch presste ich nun ein letztes mal meine Nase in sein Fell und wollte mich zum Aufbruch bereit machen als mir dieser Gestank wieder in die Nase stieg. Einer dieser dreckigen Köter kam zurück! Schützend stellte ich mich über den Leichnam von Kreuzstern, den würden diese Hunde mit Sicherheit nicht bekommen! Das Falbenmaske in der Nähe war nahm ich überhaupt nicht wahr, ich roch bloß Hund und Blut und dachte nur daran den Körper meines Freunde´s zu schützen.

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Sa 16 Jul - 21:59

Falbenmaske


Der Geruch, er hatte sich verändert. Es schien als ob die Welt ein Stück grauer geworden wäre. Zwar überlagerte penetranter Blutgestank alle anderen Düfte, doch ein Geruch, mochte er noch so schemenhaft sein, arbeitete sich langsam hervor. Lange musste die Kriegerin im Gedächtnis kramen ehe es ihr siedend heiß wieder einfiel. Schwefeltanz! Verwundert hob sie den Kopf. Der Krieger war schon vor so langer Zeit dahin geschieden, wie konnte also sein Körpergeruch noch präsent sein? Langsam glitt der Blick des Weibchens zu Rattenschweif und Kreuzstern. Beide schienen in ein Gespräch verwickelt, der Körper des Anführers gab nach und sogar von dieser Entfernung aus sah Falbenmaske die Tränen im Gesicht des Heilers glitzern. Automatisch klappten ihre Ohren herab, der Schweif ruhte kraftlos auf dem Boden. Kreuzstern, der majestätische und fähige Anführer, der seinen Clan in ein neues Zuhause geführt hatte ruhte nun bei seinen Ahnen und höchstwahrscheinlich neben Schwefeltanz. Schon allein der Gedanke daran trieb der sonst so hart gesottenen Falbenkatze Feuchtigkeit in die Augen. Keine wirklichen Tränen, dafür war sie einfach nicht geschaffen. Noch immer saß die Kriegerin wie erstarrt an der selben Stelle. Merkwürdig, warum fühlten sich ihre Pfoten so schwer an? 
Klar, an sich wär die Kätzin dem Anführer persönlich nie nahe gestanden, doch sie hatte seine Liebe und Güte ein ganzes halbes Jahr am eigenen Leib erfahren dürfen. Er hatte dem Weibchen Kampf-und Jagdfähigkeiten beigebracht, hatte sie auf das neue Leben vorbereitet. Leise seufzend quälte sich Falbenmaske hoch. Trauer war auf jeden Fall vorhanden, sie brannte stark im Inneren der Kriegerin und erschwerte den Atem. Jede Bewegung fiel der Falbenkätzin schwer, so als ob Steine an ihren Gelenken hingen. Komm...nicht schlappmachen. Es mag traurig sein...sogar sehr traurig, doch es bringt niemanden was wenn du jetzt vor Trauer auf dem Moos zusammenbrichst...Erweise deinem ehemaligen Mentor den gebührenden Respekt. Durch die Gedanken zumindest etwas bestärkte schlurfte sie schwerfällig voran. Je näher sie dem Leichnam kam, desto kälter wurde ihr. Auch der kupferne Blutgeruch verstärkte sich. Vor ihm angekommen blickte die Sandfarbene schweigsam herab. Durchtränkte Spinnenweben ruhten auf einer schlimmen Bauchwunde, erfolglose Versuche die Blutung zu Stoppen. Der ganze Schnee leuchtete in einem grellen Rot. Leise seufzend bückte sich Falbenmaske nieder. Die Worte des Heilers klangen unnatürlich laut in ihren Ohren. Wir sehen uns wieder, mein Freund. Vor Trauer biss das Weibchen die Zähne zusammen und drückte sich einen Moment an die noch warme Flanke des Anführers.
Ich danke dir für deinen Großmut, deine Barmherzigkeit und dein unendliches Wissen, welches du mit mir geteilt darfst. Ich schätze es hoch deine Schülerin gewesen zu sein. Klar, Buntgesicht wird deine Nachfolge ohne Fehl und Tadel nachgehen, doch niemand kann dich ersetzen. Allein der Gedanke daran das durch deinen Tod nun ganze Generationen an Anführern folgen werden, lässt in mir ein mulmiges Gefühl zurück. Du hast den Wolkenclan wieder groß gemacht, ich werde dir das nie vergessen, ich war am Anfang dabei und hasse es dich gehen lassen zu müssen. Ruhe in Frieden Kreuzstern, möge dein weiteres Leben hell bleiben. Ein Zittern durchfuhr ihren Körper. War es der Kätzin überhaupt erlaubt Tränen zu zeigen? Die Schwere die sich im Brustkorb ausbreitete sprach das Gegenteil. Es war nicht schlecht Gefühle zu Zeigen, jedoch bevorzugte Falbenmaske die stille Trauer. Rattenschweif ließ sie vorerst in Ruhe. Schließlich hatte er mehr zu verdauen als die Kriegerin selber. Schweigsam schloss sie für einen Moment die Augen und dachte an all die Momente mit Kreuzstern zurück. Zumindest half es ihr dieses erdrückende Gefühl zu bekämpfen. Vielleicht war es wirklich besser immer an die positiven Momente zurückzudenken. Der Tod war ein natürlicher Verlauf, auch wenn es geliebte Katzen traf.
Ganz in Gedanken versunken bemerkte sie nicht wie der Kater neben ihr aufstand und sich vor den Leichnam stellte. Hundegeruch stach ihr in die Nase. Alarmiert sprang das Weibchen auf und sträubte abwehrend das Rückenfell. Wie konnten sie es nur wagen? War eine Katze nicht schon genug gewesen? Na warte, dir polier ich das Gesicht! Das kleinere Exemplar von vorhin hielt geradewegs auf den Heiler zu. Schon aus der Entfernung sah Falbenmaske das erregte Leuchten in den Augen des Köters. Der Blutgeruch musste ihn noch mehr angestachelt haben, denn sofort steigerte er sein Tempo und war schneller da als ein Herzschlag. Hab ich nicht noch vorhin gesagt man soll sich mit Hunden lieber nicht anlegen? Ach, auch schon egal. Nicht Heiler und Anführer soll diesen Mistviechern zum Opfer fallen! Ich muss auch nicht unbedingt sterben, aber solange das Leben von Rattenschweif ungefährdet ist, ist es mir egal! Erstaunt von sich selber hielt die Kriegerin einen Moment inne, hatte sie das gerade wirklich gedacht? Normal hielt sich das Weibchen aus Kämpfen heraus, sah ihr Leben als wichtigstes Gut an. Nun war sie bereit jenes wegzuwerfen, solange es Rattenschweif nur gut ging. Adrenalin hebelte sich in einer enormen Geschwindigkeit durch ihre Adern, die Pupillen weiteten sich.
Zischend spannte Falbenmaske die Muskeln an und sprintete dem Hund entgegen. Sichtlich erfreut über die herbeirennende Beute legte er einen scharfen Stopp ein und senkte erwartungsvoll den Kopf. Meinst du ich renn dir ins offene Maul? Vergiss es! Ein Harken nach links geschlagen und das schnappende Gebiss ging ins leere. Schaudernd malte sich die Kätzin ihren Körper aus, der wohl in den nächsten Sekunden dort zermahlen geworden wäre. Dies löste in ihr Wut aus, was wiederum positiv für den Kampf erschien. Fauchend rammte sie ihm die Krallen in die Seite und ließ sich von ihrem eigenen Gewicht herunterziehen. Erstaunlich leicht ratschten die Krallenspitzen durch das Fleisch. Sie hinterließen acht ansehnliche Kratzer, aus denen sofort das Blut austrat. Zufrieden ließ die Sandfarbene ab, hatte allerdings nicht mit der schnellen Reaktion des Hundes gerechnet. Vor Schmerzen laut jaulend schoss sein kantiger Schädel herum. Ehe sich die Kriegerin versah hing der vordere, rechte Teil ihres Brustkorbs in den Fängen des Monstrums. Dieser fackelte nicht lange und grub genüsslich die Zähne in ihr Fell. Ein Schmerzensblitz nach dem anderen jagte der Kätzin die Flanke hinauf, der ganze Bereich brannte wie verdammtes Feuer. Kurz verdrehte Falbenmaske den Blick vor Schmerz und versuchte nicht die Fassung zu verlieren.
Mein Bein kann ich vergessen, außer ich will die ganze Schulter ausreißen...Also muss ich wohl oder übel mit den Hinterpfoten ran. Die Zähne verdrossen zusammengebissen begann sie den Hals des Köters mit ihren starken Hinterläufen zu traktieren. Immer wieder fanden die Krallen halt und nach einigen Sekunden war die Haut bis aufs pulsierende Fleische vollkommen zerfetzt. Bis zu diesem Moment hatte das Weibchen keinen einzigen Blick auf ihre Wunde verschwendet, wichtiger was es nun freizukommen. Irgendwann schien er die Schmerzen nicht mehr auszuhalten und gab winselnd ihren Brustkorb frei. Ächzend wand sich die Kriegerin aus seinem gelockerten Maul und kam hart auf dem Boden auf, nicht mehr fähig auf den Pfoten zu landen. Allerdings ließ sie keine einzige Sekunde verschweifen und sprang sofort wieder auf. Plötzlich gab ihr rechtes Vorderbein unter dem Gewicht nach. Erst jetzt fiel Falbenmaske das Blut auf, welches in dünnen, fein verstrickten Fäden das helle Fell hinunter lief. Die gesamte rechte Flanke + vordere Seite des Brustkorbs wurde von tiefen Löchern geziert, aus denen natürlich ebenso das Blut laufen musste. Genervt sog die Kätzin die Luft ein und entlastete das verletzte Bein.
Jede Bewegung entfachte eine neue Schmerzenswelle. Der Hund sah nicht mehr so engagiert wie am Anfang aus. Den Schwanz zwischen die Hinterbeine geklemmt begann er das kämpferische Weibchen zu umkreisen. Wirkte einerseits unsicher, einerseits auch dominant als er die Fleischwunde an der Kätzin sah. Knallhart erwiderte sie seinen argwöhnischen Blick und bleckte die Zähne. Hoffentlich verzapfte sich der Köter bald. Mit drei Beinen ließ es sich doch eher schlecht kämpfen. "Verschwinde du Mistvieh!", zischte die Kriegerin schmerzerfüllt hervor. Wie lange wollte er sie noch umkreisen? Warum müsst ihr so zerstörerisch sein? Weshalb kommt ihr immer wieder zurück und zerstört das Leben anderer?! Zornig plusterte die Falbenkatze ihr Fell auf. Nun war es nur noch eine Frage der Dominanz. Wahrscheinlich erhoffte sich der Hund noch immer eine Chance ihre Verteidigung zu durchbrechen. Fehlanzeige. Ohne auch nur eine Sekunde Schwäche zu zeigen setzte Falbenmaske das lahme Bein wieder auf den Boden, ignorierte die Schmerzen und tat einige Schritte auf das Monstrum zu. Unsicher wich er einige Meter zurück, winselte kleinlaut. Geh endlich. Langsam aber sicher verlor sie die Geduld, wie lange wollte das Raubtier noch herumschwawenzeln? Zornig rannte das Weibchen wieder los und versuchte dabei nicht bei jedem Schritt vor Schmerzen aufzujaulen. Endlich schien es dem Hund den fehlenden Respekt einzuflößen. Jaulend wirbelte er herum und raste hinfort.
Erschöpft brach die Kriegerin auf dem Moos zusammen. Das Blut sammelte sich langsam um ihre Brust herum, so konnte sie nur dankbar sein, dass der Köter nicht ihr Herz zerbissen hatte. Knurrend stemmte sie sich auf und humpelte auf den Heiler zu. Schweigsam wie eh und je nickte sie ihm kurz zu und machte sich daran den Leichnam des verstorbenen Anführers aufzuheben, auch wenn es sich mit instabilen Bein als äußerst schwierig herausstellte. Jetzt nachdem der Kampf vorbei war liefen ihr die Tränen haltlos über die Wangen. Ob es der Schmerz oder die Trauer war konnte sie selber nicht so genau sagen. Ihr Blut und das Blut Kreuzsterns vermengte sich zu einer Flüssigkeit. Kreuzstern...geht vor, danach ich. Ein Schauer durchlief deren Pelz, hatte sie jemand angelächelt? Egal. Kein einziges Mal hob Falbenmaske den Blick und hatte bereits den vorderen Bereich in die Höhe gestemmt, jedoch gab ihr rechter Vorderläufer nach und die Arbeit war zu Nichte gemacht. Zumindest hatte sie dem Anführer eine weitere Attacke ersparen können, immerhin etwas. Langsam machte sich der Blutverlust bemerkbar. Ihr Körper zitterte vor Erschöpfung und teilweise verschwamm das Bild vor den Augen des Weibchens, doch aufgeben stand nicht in ihrem Sinn, im Gegenteil!

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Sa 16 Jul - 23:28

RATTENSCHWEIF

Zum letzten Abschied flüsterte ich leise dass wir uns wieder sehen würden mein Freund. Ja, daran glaubte ich denn durch meinen Posten als Heiler wandelte ich in meinen Träumen des öfteren beim Sternenclan. Dort würde ich Kreuzstern wieder treffen...Dennoch erfasste mich tiefe Trauer um meinen gefallenen Freund und Anführer und sie rollten mir doch vereinzelt Tränen über die Wangen ehe ich mich an seinen Körper drückte. Noch immer floss das Blut aus seinen Wunden, der Schnee war blutrot, nicht ein Fleck war weiß geblieben, ich war machtlos gegen diese Wunde gewesen...aber wieso musste das passieren? Kreuzstern hatte uns so unendlich viele Monde geführt, er hat uns in unsere neue Heimat geführt, mit uns die neuen Grenzen gezogen und immer alles für den Clan gegeben. Nun hatte er sein Leben gelassen während einer Suche nach einer seiner Kriegerinnen und mich hatte er obendrein gerettet...Wäre ich hier geblieben, wer weiß was diese Hunde auch mit mir gemacht hätten...aber vielleicht hätte ich dem Anführer auch helfen können. Vielleicht hätte er dann ja überlebt oder auch nur ein Leben verloren statt alle die er noch hatte...doch nun konnte man daran auch nichts mehr ändern. Und doch sammelte sich der Hass in meinem Herzen, diese Hunde kamen von Zweibeinern! Schon wieder hatten sich Zweibeiner in sein Leben eingemischt und ihm jemanden genommen! Konnten sie sich nicht endlich fern halten! Am besten aussterben! Ich hasste sie wirklich aus tiefstem Herzen...Plötzlich stieg mir der Hundegeruch in die Nase, kamen sie etwas zurück?! Ruckartig hob ich den vor Trauer gesenkten Kopf und entdeckte Falbenmaske. Wann war sie hierher gekommen? Ach das tut nichts zur Sache, ich sprang auf die Pfoten und stellte mich schützend vor den Leichnam meines Freundes, den würden diese dreckigen Mistviecher sicher nicht bekommen und ihn zerfetzen! Dann sah ich ihn auch schon, der kleiner schwarz weiße Hund der Kreuzstern die tödliche Wunde zu gefügt hatte kam angerannt. Gierig tropfte ihm der Speichel aus der geöffneten Schnauze aus welche die feuchte rosa Zunge hing. Ich spannte mich an, machte mich bereit um Angriff doch da schoss Falbenmaske plötzlich vor "Ist sie verrückt?! Was wenn der zweite irgendwo her kommt!" Kurz knurrte ich leise, sah mich genaustens in der Umgebung um und hörte den Hund jaulen. Der große braune Hund zeigte sich nirgends und als ich wieder zu Falbenmaske sah welche gegen diesen Mistköter kämpfte packte dieser die Kätzin sehr eigenartig an der Brust. Ich legte die Ohren flach an, fuhr die Krallen aus und machte mich bereit der Kriegerin zur Hilfe zu eilen, doch diese befreite sich schon selbst. Jedoch hatte sie eine ordentliche Verletzung davon getragen und nun umkreiste sie der Hund, aus dem Kampf wurde ein Dominanzkampf. Wer würde zuerst nach geben oder aufgeben oder auch erneut einen Angriff starten? Zu meiner Überraschung war dies Falbenmaske welche eindeutig Hilfe brauchte, ich entfernte mich von dem Leichnam und sprang zu den nahe gelegenen Büschen um von neuem Spinnweben zu sammeln, sie würde ich nicht verlieren! Schnell hatte ich so einiges angesammelt und sprang auf drei Beinen zu dem Leichnam zurück, der schwarz weiße Hund trat gerade jaulend die Flucht an und Falbenmaske nickte mir zu als sie zum Leichnam von Kreuzstern zurück kehrte. Prompt begann diese damit den leblosen Körper an zu heben "Sie spinnt echt...aber ist echt mutig...Doch dies kann auch gut ein Ende bedeuten..." dachte ich und wollte gerade etwas sagen da sackte die Krieger zusammen. Schnell schob ich den Leichnam des Anführer´s vorsichtig von ihr runter und musterte dann ihre Wunde. Sie verlor Blut, nicht gerade wenig aber es hielt sich im Rahmen, ich begann dann damit die Spinnweben auf ihre Wunde zu drücken und hoffte dass diese die Blutung wenigstens anhalten würden bis sie im Lager waren "Sobald wir im Lager sind bewegen wir uns zu meinem Bau. Noch jemanden verliere ich nicht an diese unwürdigen Gestalten von Kötern und Zweibeinern" sprach ich während der Arbeit zu der Kriegerin und war mehr als froh als ich sah dass die Spinnweben dieses mal Wirkung zeigten. Zwar begannen sie sich voll zu saugen aber das Blut drang nicht sofort durch "Ich trage Kreuzstern allein. Wenn du ihn mit mir trägst würde das Gewicht deine Blutung verstärken, das wäre zu riskant. Versuch bis im Lager auf den Pfoten bleiben ok? Und Danke Falbenmaske" miaute ich der Kriegerin zu und schob mich dann unter den Leichnam meines Freundes "Ich bringe dich nach Hause...dank Falbenmaske" sprach ich in Gedanken zu Kreuzstern und sah die Kätzin an. Still wartete ich darauf dass sie auf die Pfoten kam, erst dann setzte ich mich in Bewegung und hoffte das Wolkenclanlager zu erreichen ohne dass Falbenmaske zusammen brach.

--------> WoC Lager

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   So 17 Jul - 0:58

Falbenmaske


Das Blut rauschte in den Ohren der Sandfarbenen, angestrengt stierte sie gerade aus und versuchte den neu entflammten Schmerz wie so oft zu ignorieren, doch es brannte so sehr...nahm ihr den Atem. Zusätzlich lastete das Gewicht des Anführers schwer auf ihrem Rücken bis jemand ihn herunter schob. Befreit atmete Falbenmaske auf, zumindest fühlte sich das Weibchen nun nicht mehr kurz vor dem Ersticken. Der Geruch von Rattenschweif meldete sich rechts von ihr. Sie schaffte es nicht einmal den Blick zu heben ohne das sich die Welt drehte. Das Mistvieh war wirklich nicht ohne gewesen, gut das die Kriegerin selbst solch eine dominante Aura besaß und sich selber nicht unterkriegen ließ. Aber was wäre gewesen, wenn der Hund ihr den Garaus gemacht hätte? Ob Alphakralle dies verkraftet hätte? Plötzlich schwappte eine Welle der Sehnsucht durch ihren Körper. Ach verdammt... Rattenschweif presste Spinnenweben auf ihre Wunde. Zwar hörte das nervige Drehen nicht auf, doch die Worte des Heilers drangen nur allzu sehr zu der Kriegerin durch. Es glich schon fast einem Befehl als er meinte, sie würden sich, sobald im Lager angekommen, sofort sich in Richtung Heilerbau bewegen. Noch jemanden würde er nicht an diese unwürdigen Mistviecher verlieren.
"Keine Sorge, ich sterbe dir nicht unter den Pfoten weg, dazu bin ich schlicht zu stur.", murmelte die Falbenkatze. Trotz des Brennens konnte sie sich ein süffisantes Lächeln nicht verkneifen. Es reicht schon wenn unsere wichtigste Katze das Leben an diese räudigen Viecher verlieren musste, ich bin wirklich gespannt wie sich Buntgesicht durchschlagen wird. Ächzend quälte sich das Weibchen hoch, blieb einige Sekunden stehen um zumindest einigermaßen den Stand zu sichern. Das ständige Drehen der gesamten Umgebung konnte sie allerdings nicht abstellen. Ein Ohr in die Richtung des Katers gedreht fing sie noch auf, das er Kreuzstern alleine tragen würde. Die Blutung würde sich nur verstärken wenn die Kriegerin mit anpacken würde. Zuletzt ermahnte er sie auf den Pfoten zu bleiben und bedankte sich. Wofür? Hab schließlich nur meine Kriegerpflichten erledigt...So wie es mir Kreuzstern beigebracht hat. "Ja, ich versuchs." Aus dem gewünschten zielstrebigen Schritt wurde leider nichts, so eierte die Kätzin leicht benommen zu Rattenschweif und hielt dabei gleichzeitig das Bein in die Luft. Dämlicher hätte mich der Hund nicht treffen können. Mein Bein ist völlig intakt, aber scheinbar hats meine Schulter erwischt. In eisernes Schweigen gehüllt humpelte Falbenmaske in Richtung Heimat, auch wenn ihr jedes Mal drohte die Welt zu kippen, es brachte niemanden etwas wenn sie nun in Ohnmacht viel.
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BeitragThema: Re: Die Schlucht   So 16 Okt - 20:03

#Meeresauge

Meeresauge kam bei der Schlucht an und blieb ersteinmal stehen und wartete auf Wellenpfote und Habichtfluf, welche nach ihm ankamen.
Das hier nennen wir die Schlucht. Hier kann man gut trainieren, trotzdem solltest du aufpassen wo du hinläufst, da es am Ende der Schlucht sehr tief wird und du dich verletzten könntest. erklärte er an Wellenpfote gewandt und nickte mit dem Kopf in Richtung hinteren Teil der Schlucht um seine Worte zu unterstreichen.
Gut fangen wir an meinte er gut gelaunt und ging noch ein paar Schritte tiefer in die Schlucht hinein.
Ich hoffe es ist okay wenn ich dich als Vorführungsmodell missbrauche Habichtflug sagte er charmant grinsend an die Katze gewandt und fuhr dann weiter fort.
Zuerst wirst du lernen wie du ausweichst und abblockst. Alle Kampfskills bringen dir nichts wenn du beim ersren Angriff des Gegners schon besiegt wirst. Bei seinen Worten schaute er Wellenpfote an und wandte den Blick nun zu Habichtflug.
Währst ud so freundlich und würdest mich angreifen, sodass ich Wellenpfote vorführen kann wie er sich am besten anstellt fragte er die Katze und wartete die Antwort ab ehe er sich ein bisschen von seinem Schüler wegbewegte, sodass er optimal zuschauen konnte.
Wichtig bei einem Übungskampf ist, dass du deine Krallen eingefahren behältst. Du willst deine Clanmitglieder schließlich nicht verletzten erklärte Meeresauge den Schüler noch kurz und wartete dann den Angriff von Habichtflug ab.

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Mo 17 Okt - 15:20

Habichtflug

WolkenClan | Kriegerin
Post nr. 8



Schnell aber auf leisen Sohlen, so wie ich es immer tat, laufend kam ich ebenfalls der Schlucht an. Ich schaute mich genau um, prüfte die Luft und hörte nebenbei den Erklärungen für Wellenpfote von Meeresauge zu. Der graue Kater lief dann ein paar Schritte tiefer in die Schlucht und ich folgte ihm so wie es auch sein kleiner Schüler Wellenpfote tat, welcher sehr aufgeregt zu sein Schien. Meeresauge miaute das er hoffte das es in Ordnung wäre wenn er mich als Vorführungsmodell missbrauchte. Ich lächelte leicht. „Es ist In Ordnung, ich freue mich dass ich euch beim Training helfen kann.“ Miaute ich gut gelaunt zu Meeresauge und Wellenpfote, und das dieses Mal ohne irgendwie Verlegen zu werden!
Ich setzte mich dann, legte den Schweif über meine Pfoten und wartete ab bis ich helfen konnte. Dann schaute mich der Kater an und wollte dass ich ihn angreifen sollte, so dass er Wellenpfote zeigen konnte wie man am besten den gegnerischen Angriff ablockt. Ich nickte langsam. In Kämpfen war ich aber noch nie wirklich gut gewesen, selbst wenn es nur Training war…
Leicht unsicher stand ich auf und schaute zu Meeresauge welcher sich nun auf meinen Angriff bereit machte. Ich zuckte mit den Ohren und blieb kurz einfach so stehen, dann aber griff ich Meeresauge mit eingezogenen Krallen an. Ich boxte mit meiner rechten Pfote in die Richtung seines Gesichtes, das aber jedoch leicht, da ich selbst beim Training keine Clan Gefährten angreifen wollte…


Angesprochen: Wellenpfote und Meeresauge
Erwähnt: Wellenpfote und Meeresauge


~Kommt an u. schaut sich um | Hört zu | Redet mit Wellenpfote und Meeresauge | Greift dann leicht Meeresauge an~

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Wellenpfote

WolkenClan | Schüler
Post nr. 23


Auch ich kam in der Schlucht an und schaute mich begeistert um. Meine beiden Ohren zuckten aufgeregt in alle Richtungen und als mir Meeresauge erklärte das dass hier die Schlucht ist, man hier gut trainieren kann und ich aber aufpassen sollte da ich mich wenn ich unaufmerksam bin mich verletzen könnte.
Im nächsten Moment meinte Meeresauge schon das wir nun anfangen würden, mit kleinen, aufgeregten Hüpfern hüpfte ich Habichtflug und Meeresauge hinterher tiefer in die Schlucht. Meeresauge würde mir mit Habichtflug vorführen wie man ausweicht und Abblockt. Aufgeregt wedelte mein Schweif hin und her und aufmerksam schaute ich zu den beiden Kriegern die mir jetzt etwas vorführen würden. Als Meeresauge erklärte das man immer die Krallen eingezogen haben muss damit man keine Clan Gefährten verletzt nickte ich schnell. Ich konnte es kaum abwarten bis ich endlich auch was tun konnte!


Angesprochen: /
Erwähnt: Wellenpfote und Meeresauge


~Kommt aufgeregt an | Hört aufmerksam zu | Schaut dann beiden Kriegern zu~

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Mi 19 Okt - 10:35

#Meeresauge

Meeresauge beobachtete belustigt, wie Wellenpfote aufgeregt dem Training folgte und wandte den Blick dann wieder zu Habichtflug, die leicht nervös schien.
Er beobachtete die Katze gerne und mochte es wenn ihm kleine Details bei ihr auffielen.
Schließlich war sie dann soweit und griff ihn mit einem Boxer mit ihrer rechten Pfote in Richtung seines Gesichtes an.
Er hob ebenfalls seine rechte Pfote, schlug die Pfote Habichtflugs mit ein wenig Druck zur Seite und tat dann einen Schritt nach rechts,
So hatte er einmal die Pfote abgewehrt und war gleichzeitig auch ausgewichen, sollte ein weiterer Angriff folgen.
Meeresauge nickte Habichtflug zu um ihr mitzuteilen, dass sie das gut gemacht hatte und wandte sich dann an Wellenpfote.
Hast du gesehn, was ich gemacht habe? Ich möchte, dass du es jetzt mir nachmachst und auch einmal abbloggst und dann gleichzeitig auch ausweichst. Es ist wichtig, dass du auch das ausweichen lernst, da es manchmal Katzen geben wird die stärker sind als du, und die du vielleicht abbloggen kannst erklärte er und lief auf den Kater zu.
Habichtflug ? wärst du nochmal so nett fragte er die Katze und bedeutete Wellenpfote mit einem Nicken, dass er jetzt seinen Platz einnehmen sollte und den Schlag von Habichtflug abwehren sollte.
Meeresauge leitete das extra so ein, dass er genau beobachteten konnte, was Wellenpfote machte und vielleicht noch etwas an seiner Haltung ändern konnte.
Pass auf, dass du auf deinen Hinterpfoten einen festen Stand hast, sonst kannst du die Pfote nicht wegschlagen und fällst hin, wenn du versucht einen Schritt zur Seite zu machen gab er seinem Schüler noch als Tipp mit und setzte sich dann hin und beobachtete die beiden.

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Di 8 Nov - 20:34

Habichtflug

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Post nr. 9


Als ich meine Attacke ausführte sah ich das Meeresauge meine Pfote wegrückte und gleichzeitig einen Schritt nach hinten tat. Danach nickte der Kater zu mir und ich fing an leise zu schnurren. Ich freute mich wenn ich anderen helfen konnte.
Der graue Kater erklärte nun Wellenpfote genau wie er Ausweichen kann und wie man abblockt. Ich setzte mich solange und legte meinen Flauschigen Schweif über meine Pfoten. Dann fragte mich der Kater ob ich so nett wäre und nun auch Wellenpfote angreifen sollte damit dieser auch versuchen konnte abzublocken. Ich nickte lächelnd und stand auf, dann wartete ich kurz bis der Aufgeregte Schüler sich bereit gemacht hatte ehe ich mit meiner rechten Pfote wieder einen recht langsamen Hieb Richtung Kinn ausführte.
Der Schüler schien so aufgeregt zu sein das er meinen Hieb nicht bemerkt hatte und so kloppte ich ihm gegen das Kinn. Der Schüler zischte leise ärgerlich und ich zog sofort meine Pfote zurück. Ich legte schuldbewusst die Ohren zurück „Entschuldigung Wellenpfote, das wollte ich nicht! Du musst besser aufpassen…“ Miaute ich zu dem Kater leicht besorgt. „Oh nein…“ Dachte ich mir leicht erschrocken „Hoffentlich tat ihm dieser Klapps nicht allzu weh…“


Angesprochen: Wellenpfote
Erwähnt: Meeresauge und Wellenpfote


~Freut sich das sie beim Training helfen darf | Hört zu | Greif Wellenpfote an | Entschuldigt sich~

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Wellenpfote

WolkenClan| Schüler
Post nr. 24


Ich schaute aufgeregt den Beiden Kriegern zu und beobachtete genau was Meeresauge tat um den Angriff von Habichtflug abzuwehren. Als sich mein Mentor zu mir umdrehte spitzte ich die Ohren und hörte genau zu was er sagte. „Abblocken und dann mit einem Schritt ausweichen…“ Wiederholte ich in Gedanken und nickte dann. Dann stellte sich mir die Braun getigerte Kätzin gegenüber und machte sich bereit, ebenso tat ich das. „Ich werde der beste Krieger des Clans!“ Dachte ich mir immer wieder und war ganz in Gedanken versunken. Und dass so sehr das ich Habichtflugs Hieb nicht kommen sah.
Die Kätzin klappte mir gegens Kinn was mich leicht ärgerlich aber auch erschrocken zischen lies. „Mäusedreck!“ Fluchte ich in Gedanken aber nicht laut, da ich wusste dass sich das nicht gehörte. Ich rieb mir das Kinn und schaute leicht Beleidigt zu Habichtflug als diese mir sagte dass ich besser aufpassen sollte. Ich zuckte mit den Ohren und brummte leise als Antwort. Mir tat der Klapps zwar nicht allzu weh, doch trotzdem war ich irgendwie beleidigt.


Angesprochen: //
Erwähnt: Meeresauge und Habichtflug


~Hört/Schaut aufgeregt zu | Passt nicht auf beim Training & kriegt einen Klapps gegens Kinn | Ist eine Beleidigte Leberwurst~

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Di 22 Nov - 16:35

#Meeresauge

Meeresauge saß abseits von Habichtflug und Wellenpfote und beobachtete wie sich die beiden bereit machten.
Wellenpfote schien noch ein bisschen in Gedanken zu sein, denn als Habichtflug einen Schlag in Richtung seines Kinn ausführte, bekam er dies nicht mit und wich dem Schlag nicht aus oder wehrte ihn ab.
Sobald Habichtflug bemerkte, dass sie Wellenpfotes Kinn getroffen hatte, legte sie die Ohren sofort zurück und entschuldigte sich.
Trotz der misslichen Lage musste Meeresauge leicht Lächeln, da ihm wieder einmal auffiel, dass er Habichtflug mochte.
Als er jedoch bemerkte, dass Wellenpfote sichtlich beleidigt war, auch wenn er nicht davon ausging dass er groß verletzt war, zog er sofort wieder eine neutrale Miene und ging auf seinen Schüler zu.
Alles in Ordnung ? fragte er diesen und schaute über seine Schulter kurz zu Habichtflug.
Du warst noch nicht vorbereitet. Das ist echt in Ordnung. Wir versuchen es einfach nochmal und du sagst Habichtflug einfach, wann du bereit bist ok ? redetet er weiter und wartete auf eine bestätigende Antwort.
Dann warf er seiner Freundin noch einmal einen Blick zu um zu schauen, ob sie es verstanden hatte und ging dann wieder ein paar Schritte zurück.
Er hoffte, dass sich Wellenpfotes Laune bessern würde, wenn er es schaffte.

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   Do 1 Dez - 18:10

Habichtflug

WolkenClan | Kriegerin
Post nr. 10


Ich schaute leicht Schuldbewusst zu dem Schüler welcher immer noch vor sich hin brummte. Ich hoffte sehr dass ihm der Hieb nicht zu sehr weh getan hatte und er trotzdem noch Motivation hatte weiter zu trainieren. Meeresauge kam dann zu mir und Wellenpfote und ich schaute zu ihm. Er redete zu Wellenpfote und sagte seinen Schüler das es in Ordnung war das er noch nicht bereit war und er es noch einmal versuchen kann. Er warf mir einen Blick zu und nickte zustimmend. Ich schaute dann zu dem Schüler und wartete kurz, dann gab er mir ein Nicken als Zeichen das er bereit war und ich erwiderte dieses. Ich führte dann einen Hieb in die Richtung seines Gesichts aus, welchen er schaffte abzuwehren. Gleichzeitig tat er noch einen Sprung zur Seite, um auszuweichen falls ich ich eine Attacke ausführen würde. Ich nickte und lächelte den Schüler leicht an. „Nicht schlecht gemacht, Wellenfpfote.“ Miaute ich leise, so wie ich es immer tat und schaute dann ebenfalls zu Meeresauge.


Angesprochen: Wellenpfote
Erwähnt: Wellenpfote und Meeresauge


~Trainiert mit Wellenpfote~

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Wellenpfote

WolkenClan | Schüler
Post nr. 25


Ich brummte immer noch leise vor mich hin, als dann Meeresauge zu mir kam zu welchen ich dann meinen Kopf drehte. Er fragte ob alles in Ordnung sei, worauf ich mit einem immer noch leicht beleidigten und auch Enttäuschten Miauen „Hmh, ja…“ Antwortete.
„Ich bin schlecht…“ Dachte ich mir stumm und lies leicht die Ohren hängen, doch Meeresauge meinte das es in Ordnung war das ich noch nicht bereit war und wir es noch einmal versuchen konnten. Ich zögerte kurz, nickte dann aber und stand wieder auf. “In Ordnung. Ich werde es nocheinmal versuchen.“ Miaute ich zu Meeresauge und schaute dann zu Habichtflug. Ich war noch etwas unsicher ob ich es schaffen würde, doch ich war plötzlich entschlossen es noch einmal zu versuchen. Ich machte mich bereit und gab Habichtflug dann mit einem Nicken ein Zeichen das ich bereit war. Die Kätzin nickte ebenfalls und führte dann einen Schlag in die Richtung meines Gesichts aus. Ich hob schnell meine Rechte Pfote und drückte die von Habichtflug schnell weg, ehe ich zur Seite sprang. „Geschafft! Oder…?“ Ich schaute kurz stolz aus, schaute dann aber etwas unsicher zu Meeresauge und hoffte das ich es richtig gemacht hatte.


Angesprochen: Meeresauge
Erwähnt: Habichtflug und Meeresauge


~Trainiert mit Habichtflug~

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BeitragThema: Re: Die Schlucht   So 11 Dez - 18:22

#Meeresauge

Meeresauge war froh, dass wellenpfote nicht zu deprimiert war um weiterzumachen und schaute von seiner etwas entfernten Stelle bei der Übung zu.
Diesmal verlief es besser und Wellenpfote konnte dem Hieb von Habichtflug abwehren und daraufhin auf einen möglichen weiteren Angriff ausweichen.
Als sie fertig waren, schaute sein Schüler ihn fragend an und Meeresauge trat näher an die beiden ran und sagte Das war sehr gut mit einem lächeln an Wellenpfote gewandt.
Danke, dass du dich zur Verfügung gestellt hast um zu helfen sagte er dann noch an Habichtflug gerichtet und lächelte auch sie an.
Dann schaute er hoch in den Himmel und schüttelte sich kurz um die Regentropfen, welche in seinem Fell hängen geblieben waren und es scvhwer herutnerdrückten loszuwerden.
Dann merkte er, dass die Regentropfen zu den anderen beiden Katzen rübergeflogen waren und kam sich dumm vor.
Tut mir leid. meinte er etwas zerknirscht und fügte dann noch hinzu.
Ich denke es reicht für heute. Lass uns zurück ins Lager gehen mit einem Nicken in Richtung Lager bedeutete er den anderen ihm zu folgen und lief dann los.

tbc. Woc Lager

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